.Sure 46 | Al-Ahqáf |
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    Ahmadeyya Rudi Paret M. A. Rassoul Azhar  
  1 Há Mím. hm (haa miem). Ha Mim. Hâ, Mîm.  
  2 Die Offenbarung des Buches ist von Allah, dem Allmächtigen, dem Allweisen. (Als Offenbarung) herabgesandt ist die Schrift (und kommt) von Allah, dem Mächtigen und Weisen. Die Offenbarung des Buches stammt von Allah, dem Allmächtigen, dem Allweisen. Herabgesandt ist dieses Buch (der Koran) von Gott, dem Allmächtigen, dem Allweisen.  
  3 Wir haben die Himmel und die Erde und das, was zwischen beiden ist, nicht anders erschaffen als in Weisheit und auf eine bestimmte Zeit; die aber nicht daran glauben, wovor sie gewarnt wurden, sie wenden sich ab. Wir haben Himmel und Erde, und (alles) was dazwischen ist, wirklich (und wahrhaftig) geschaffen, und auf eine bestimmte Frist. Aber diejenigen, die ungläubig sind, wenden sich von den Warnungen, die an sie gerichtet sind, ab (und beharren in ihrem Unglauben). Wir haben die Himmel und die Erde und das, was zwischen beiden ist, nicht anders als in Wahrheit und für eine bestimmte Zeit erschaffen, diejenigen aber, die nicht daran glauben, wovor sie gewarnt wurden, wenden sich ab. Wir haben die Himmel, die Erde und was dazwischen ist nur mit der Wahrheit und bis zu einer bestimmten Frist erschaffen. Die Ungläubigen wenden sich von der an sie gerichteten Warnung ab.  
  4 Sprich: "Wißt ihr, was das ist, was ihr anruft statt Allah? Zeigt mir, was sie von der Erde erschaffen haben. Oder haben sie einen Anteil an den Himmeln? Bringt mir ein Buch herbei, das vor diesem (offenbart worden), oder eine Spur von Wissen, wenn ihr wahrhaftig seid." Sag: Was meint ihr wohl (wie es sich) mit den Wesen (verhält), zu denen ihr betet, statt zu Allah? Zeigt mir, was sie auf der Erde geschaffen haben! (Könnt ihr darüber etwas vorweisen?) Oder haben sie einen Anteil am Himmel? Bringt mir eine Schrift, die (zeitlich) vor diesem (Koran) liegt, oder (auch nur) eine Spur (athaara) von Wissen, wenn (anders) ihr die Wahrheit sagt! "Sprich: ""Wisset ihr, was das ist, was ihr statt Allah anruft? Zeigt mir, was sie von der Erde erschaffen haben. Oder haben sie einen Anteil an den Himmeln? Bringt mir ein Buch herbei, das vor diesem da war, oder eine Spur von Wissen, wenn ihr wahrhaftig seid.""" Sprich: "Denkt über die nach, die ihr anstatt Gottes anbetet! Zeigt mir, was sie an der Erde geschaffen haben! Oder haben sie Anteil an der Schöpfung der Himmel? Legt mir ein früheres Buch Gottes vor oder eine ?berlieferung vom Wissen der Vorfahren, wenn ihr die Wahrheit sagt!"  
  5 Und wer ist irrender als jene, die statt zu Allah zu solchen beten, die sie nicht erhören werden bis zum Tage der Auferstehung und die ihres Gebets nicht achten? Und wer ist mehr im Irrtum, als wer, statt zu Allah, zu (irgendwelchen) Wesen betet, die ihn bis zum Tag der Auferstehung nicht erhören und die Gebete ihrer Verehrer (überhaupt) nicht beachten, Und wer irrt mehr als jener, der statt Allah solche anruft, die ihn bis zum Tage der Auferstehung nicht erhören werden und die von seinem Anruf ahnungslos sind? Niemand ist weiter verirrt als diejenigen, die statt Gott Götzen anbeten, die ihn nicht erhören bis zum Jüngsten Tag und die nichts von den an sie gerichteten Bitten spüren.  
  6 Und wenn die Menschen versammelt werden, werden sie ihre Feinde sein und ihre Anbetung verleugnen. und die (dereinst), wenn die Menschen (zum Gericht) versammelt werden, ihnen feind sind und die Tatsache, daß sie von ihnen verehrt worden sind, abstreiten (wa-kaanuu bi-`ibaadatihim kaafiriena)? Und wenn die Menschen (vor Mir) versammelt werden, werden sie ihre Feinde sein und ihre Anbetung verleugnen. Wenn die Menschen am Jüngsten Tag versammelt werden, werden sie ihre Feinde sein und die an sie gerichteten Gebete bestreiten.  
  7 Und wenn ihnen Unsere deutlichen Zeichen vorgetragen werden, sagen die Ungläubigen von der Wahrheit, wenn sie zu ihnen kommt: "Das ist offenkundige Zauberei." "Und wenn ihnen unsere Verse als klare Beweise (baiyinaat) verlesen werden, sagen diejenigen, die ungläubig sind, von der Wahrheit, nachdem sie zu ihnen gekommen ist: ""Das ist offensichtlich Zauberei""." "Und wenn ihnen Unsere deutlichen Verse verlesen werden, sagen die Ungläubigen von der Wahrheit, wenn sie zu ihnen kommt: ""Das ist offenkundige Zauberei.""" Wenn ihnen Unsere eindeutigen Verse vorgetragen werden, sagen die Ungläubigen über die ihnen verkündete Wahrheit: "Das ist offenkundige Zauberei."  
  8 Sagen sie: "Er hat es erdichtet"? Sprich: "Wenn ich es erdichtet habe, ihr könnt mir nichts nützen wider Allah. Er weiß am besten, in was für Reden ihr euch ergeht. Er genügt als Zeuge zwischen mir und euch. Und Er ist der Allverzeihende, der Barmherzige." "Oder sie sagen: ""Er hat ihn (seinerseits) ausgeheckt"". Sag: Angenommen, ich habe ihn (tatsächlich) ausgeheckt, dann könnt ihr gegen Allah nichts für mich ausrichten (um mich der verdienten Strafe zu entziehen). Er weiß sehr wohl, worauf ihr euch (mit eurem Gerede) einlaßt (bi-maa tufieduuna fiehi), und genügt als Zeuge zwischen mir und euch. Er ist es, der barmherzig ist und bereit zu vergeben." "Oder sie sagen: ""Er hat ihn (den Qur§an) erdichtet.""? Sprich: ""Wenn ich ihn erdichtet habe, könnt ihr mir nichts gegen Allah nützen. Er weiß am besten, in was für Reden ihr euch ergeht. Er genügt als Zeuge gegen mich und euch. Und Er ist der Allvergebende, der Barmherzige.""" Oder sie sagen: "Er hat ihn erdichtet." Sprich: "Wenn ich ihn erdichtet hätte, könntet ihr mir gegen Gott nicht helfen. Er weiß genau, was ihr über den Koran redet. Er genügt mir als Zeuge zwischen euch und mir. Er ist voller Vergebung und Barmherzigkeit."  
  9 Sprich: "Ich bin keine neue Erscheinung unter den Gesandten, und ich weiß nicht, was mit mir oder mit euch geschehen wird. Ich folge bloß dem, was mir offenbart ward; und ich bin nur ein aufklärender Warner." Sag: Ich bin kein Wunder von einem Gesandten (der über alles und jedes Auskunft geben könnte). Und ich weiß nicht, was mit mir, und was mit euch geschehen wird. Ich folge nur dem, was mir (als Offenbarung) eingegeben wird, und bin nichts als ein deutlicher Warner. "Sprich: ""Ich bin kein neuer Erfinder unter den Gesandten, und ich weiß nicht, was mit mir oder mit euch geschehen wird. Ich folge nur dem, was mir offenbart wird; und ich bin nur ein deutlicher Warner.""" Sprich: "Ich bin keine Ausnahme unter den Gesandten. Ich weiß nicht, was mir und was euch geschehen wird. Ich folge nur der Offenbarung, die mir eingegeben wurde und bin nichts anderes als ein offenkundiger Warner."  
  10 Sprich: "Saget mir, wenn dies von Allah ist, und ihr lehnt es ab, und ein Zeuge von den Kindern Israels hat Zeugnis abgelegt von jemandem wie er. Er hat geglaubt, ihr aber seid allzu hoffärtig!" Allah weist dem ungerechten Volk nicht den Weg. Sag: Was meint ihr wohl, wenn er (tatsächlich) von Allah stammt und ihr nicht an ihn glaubt, während einer von den Kindern Israel etwas bezeugt, was ihm gleicht, und (nunmehr ebenfalls daran) glaubt, und ihr (trotz alledem) hochmütig seid (und nichts davon wissen wollt)? Allah leitet das Volk der Frevler nicht recht. "Sprich: ""Sagt mir, wenn dies (der Qur§an) nun aber von Allah stammt, und ihr lehnt es ab, obwohl ein Zeuge von den Kindern Israels bezeugt hat, was ihm gleicht. - Er hat geglaubt; ihr aber seid allzu hochmütig!"" Wahrlich, Allah weist dem ungerechten Volk nicht den Weg." Sprich: "Denkt darüber nach! Wenn der Koran von Gott kommt und ihr ihn verleugnet, und wenn einer von den Kindern Israels bezeugt, daß ?hnliches von Gott gekommen ist, so glaubt er daran, während ihr ihn überheblich leugnet; seid ihr dann nicht äußerst ungerecht? Gott leitet die Ungerechten nicht den rechten Weg.  
  11 Und die Ungläubigen sagen von den Gläubigen: "Wäre er (der Koran) etwas Gutes, sie hätten ihn nicht vor uns erlangt." Und da sie sich nicht leiten lassen durch ihn, sagen sie: "Dies ist eine alte Lüge." "Und diejenigen, die ungläubig sind, sagen von denen, die glauben: ""Wenn es etwas Gutes wäre (wozu sie sich entschlossen haben), wären sie uns darin nicht zuvorgekommen"". Und nachdem sie sich dadurch nicht rechtleiten lassen, werden sie sagen (fa-sa-yaquuluuna): ""Das ist ein alter Schwindel (ifk)""." "Und die Ungläubigen sagen von den Gläubigen: ""Wäre er (der Qur§an) etwas Gutes, hätten sie ihn nicht vor uns erlangt."" Und da sie sich nicht von ihm leiten lassen, sagen sie: ""Dies ist eine alte Lüge.""" Die Ungläubigen spotteten über die Gläubigen, indem sie sagten: "Wenn er etwas Erhabenes gewesen wäre, wären diese Menschen da uns nicht zuvorgekommen!" Da sie sich durch ihn nicht rechtleiten lassen, sagen sie: "Das ist eine alte Lüge."  
  12 Und vor ihm war schon das Buch Moses§, Führung und Barmherzigkeit; und dies hier ist ein Buch der Bestätigung in arabischer Sprache, die zu warnen, die freveln, und eine frohe Botschaft denen, die Gutes tun - Die Schrift Moses ist ihm als Richtschnur und (Erweis der göttlichen) Barmherzigkeit vorausgegangen. Und dies ist eine Schrift, die bestätigt (was als Offenbarung vorausgegangen ist), in arabischer Sprache, um die Frevler zu warnen, und als Frohbotschaft für die Rechtschaffenen. Und vor ihm war schon das Buch von Moses eine Führung und Barmherzigkeit; und dies hier ist ein Buch der Bestätigung in arabischer Sprache, auf daß es diejenigen warne, die freveln, und denen eine frohe Botschaft (bringe), die Gutes tun. Vor ihm schon gab es das Buch Moses§ als Vorbild und Barmherzigkeit. Hier ist der Koran, der die früheren Offenbarungen anerkennt, ein Buch in arabischer Sprache, das die Ungerechten warnt und den Rechtschaffenen frohe Botschaft verkündet.  
  13 Die da sprechen: "Unser Herr ist Allah", und danach fest bleiben - keine Furcht soll über sie kommen, noch sollen sie trauern. "Diejenigen, die sagen: ""Unser Herr ist Allah"" und hierauf aufrichtig bleiben (istaqaamuu), brauchen (wegen des Gerichts) keine Angst zu haben, und sie werden (nach der Abrechnung am jüngsten Tag) nicht traurig sein." "Wahrlich, die da sagen: ""Unser Herr ist Allah"" und danach aufrichtig bleiben - keine Furcht soll über sie kommen, noch sollen sie traurig sein ;" Diejenigen, die sagen: "Unser Herr ist Gott allein" und rechtschaffen gute Werke verrichten, sollen sich vor nichts fürchten und nicht traurig sein.  
  14 Sie sind des Gartens Bewohner; darin sollen sie weilen auf immer: eine Belohnung für das, was sie zu tun pflegten. Sie werden Insassen des Paradieses sein und (ewig) darin weilen. (Dies) zum Lohn für das, was sie (in ihrem Erdenleben) getan haben. diese sind die Bewohner des Paradieses; darin sollen sie auf ewig verweilen, als Belohnung für das, was sie zu tun pflegten. Sie sind die Bewohner des Paradiesgartens, in dem sie ewig bleiben werden. Das ist die Belohnung für die guten Werke, die sie verrichtet haben.  
  15 Wir haben dem Menschen Güte gegen seine Eltern zur Pflicht gemacht. Seine Mutter trug ihn mit Schmerzen, und mit Schmerzen gebar sie ihn. Und ihn zu tragen und ihn zu entwöhnen erfordert dreißig Monate, bis dann, wenn er seine Vollkraft erlangt und vierzig Jahre erreicht hat, er spricht: "Mein Herr, sporne mich an, dankbar zu sein für Deine Gnade, die Du mir und meinen Eltern erwiesen hast, und Rechtes zu wirken, das Dir wohlgefallen mag. Und laß mir meine Nachkommenschaft rechtschaffen sein. Siehe, ich wende mich zu Dir; und ich bin einer der Gottergebenen." "Und wir haben dem Menschen anbefohlen, gegen seine Eltern gut zu sein. Seine Mutter hat ihn (vor seiner Geburt) mit Widerwillen (unter dem Herzen) getragen und mit Widerwillen zur Welt gebracht. Und seit sie ihn (unter dem Herzen) getragen hat, bis zu seiner Entwöhnung waren es (insgesamt) dreißig Monate. Wenn er dann schließlich (herangewachsen und) mannbar geworden ist und das Alter von vierzig Jahren erreicht hat, sagt er: ""Herr! Halte mich dazu an, daß ich dir für deine Gnade, die du mir und meinen Eltern erwiesen hast, dankbar bin, und daß ich tue, was recht ist und womit du zufrieden bist! Und gib mir Gedeihen in meiner Nachkommenschaft! Ich wende mich (reumütig) dir wieder zu und bin (einer) von denen, die sich (dir) ergeben haben (al-muslimiena).""" "Und Wir haben dem Menschen anbefohlen, gegen seine Eltern gütig zu sein. Seine Mutter trug ihn mit Widerwillen, und mit Widerwillen brachte sie ihn zur Welt. Und ihn zu tragen und ihn zu entwöhnen erfordert dreißig Monate, bis er dann, wenn er seine Vollkraft erlangt und vierzig Jahre erreicht hat, sagt: ""Mein Herr, sporne mich an, dankbar zu sein für Deine Gnade, die Du mir und meinen Eltern erwiesen hast, und (sporne mich an,) Rechtes zu wirken, das Dir wohlgefallen mag. Und laß mir meine Nachkommenschaft rechtschaffen sein. Siehe, ich wende mich zu Dir, und ich bin einer der Gottergebenen.""" Wir empfehlen dem Menschen, sich seiner Eltern aufs Beste anzunehmen. Seine Mutter trug ihn mit Schmerzen unter dem Herzen und brachte ihn mit Schmerzen zur Welt. Die Schwangerschaft und das Stillen bis zur Entwöhnung währen dreißig Monate. Wenn er bis zur vollen Kraftentfaltung herangewachsen und vierzig Jahre alt ist, sagt er: "Mein Herr! Bringe mich dazu, Dir für Deine Gnade zu danken, die Du mir und meinen Eltern erwiesen hast, gute Werke zu verrichten, die dir wohl gefallen, und lasse meine Nachkommen rechtschaffen sein! Ich komme reumütig zu Dir und gehöre zu denen, die sich Dir ergeben."  
  16 Das sind die, von denen Wir die guten Werke annehmen, die sie getan, und deren üble Werke Wir übersehen - unter den Bewohnern des Gartens, in Erfüllung der wahrhaftigen Verheißung, die ihnen verheißen ward. Von Leuten dieser Art (ulaa§ika) nehmen wir (dereinst) ihre besten Taten an, während wir ihre schlechten Taten übergehen (und nicht anrechnen). Und sie gehören zu den Insassen des Paradieses (fie ashaabi l-dschannati). Das ist es, was man ihnen aufrichtig versprochen hat (wa`da s-sidqi llazi kaanuu yuu`aduuna). Das sind die, von denen Wir die guten Werke annehmen, die sie getan haben, und deren üble Werke Wir übergehen. (Sie gehören) zu den Bewohnern des Paradieses - in Erfüllung der wahrhaftigen Verheißung, die ihnen verheißen wurde. Von diesen nehmen Wir die guten Werke an. Ihnen vergeben Wir ihre üblen Taten und reihen sie unter die Paradiesbewohner. Das ist die wahre Verheißung, die ihnen im Diesseits gemacht wurde.  
  17 Der aber zu seinen Eltern spricht: "Pfui über euch! Verkündet ihr mir, daß ich auferstehen soll, obwohl Geschlechter schon vor mir dahingegangen sind?" Und sie rufen beide zu Allah um Hilfe (und sprechen): "Wehe dir, glaube! denn die Verheißung Allahs ist wahr." Er aber antwortet: "Das sind nichts als Fabeln der Alten." "Wenn dagegen einer zu seinen Eltern sagt: ""Pfui über euch! Ihr versprecht mir, ich würde (dereinst lebendig aus der Erde wieder) hervorgebracht werden, wo es doch schon vor mir (ganze) Generationen gegeben hat (die endgültig vom Erdboden verschwunden sind)?"", während sie Allah um Hilfe anrufen (mit den Worten): ""Wehe dir! Werde gläubig! Das Versprechen Allahs ist wahr"", worauf er sagt: ""Das sind nichts als die Schriften der früheren (Generationen)""," "Und derjenige, der zu seinen Eltern sagt: ""Pfui über euch! Verkündet ihr mir, daß ich auferstehen soll, obwohl schon vor mir Geschlechter dahingegangen sind?"" und (der ihnen, wenn) sie beide Allah zu Hilfe rufen (und zu ihm sagen): ""Wehe dir, glaube! Denn die Verheißung Allahs ist wahr"", sagt: ""Das sind nichts als Fabeln der Alten"" ," Denke aber über den nach, der seinen Eltern sagte: "Pfui über euch! Versprecht ihr mir, daß ich nach dem Tod auferweckt werde, obgleich schon unzählige Generationen vor mir sind, die nicht auferweckt wurden?" Und sie flehen Gott um Hilfe an: "Wehe dir! Glaube an die Auferstehung! Gottes Verheißung ist wahr." Und er sagt ihnen: "Das sind doch Legenden der Vorfahren."  
  18 So sind die, gegen welche der Spruch (der Strafe) fällig ward, zusammen mit den Scharen der Dschinn und der Menschen, die vor ihnen hingingen. Fürwahr, sie sind die Verlierenden gewesen. an Leuten dieser Art (ulaa§ika) geht das Wort (der Vorherbestimmung) in Erfüllung, ebenso wie an Gemeinschaften (umam) der Dschinn und Menschen (ihresgleichen), die es vor ihnen gegeben hat. Sie haben (letzten Endes) den Schaden. (der gehört zu) jenen, gegen welche der Spruch (der Strafe) fällig wurde, zusammen mit den Scharen, die vor ihnen hingingen von den Dschinn und den Menschen. Wahrlich, sie sind die Verlierer gewesen. Diese sind zur Strafe verurteilt und gehören zu den Scharen von Dschinn und Menschen, die es vor ihnen gab. Sie sind gewiß Verlierer.  
  19 Und für alle sind Stufen gemäß dem, was sie tun, auf daß Er ihnen ihre Taten voll vergelte; und kein Unrecht soll ihnen widerfahren. Und alle werden (dereinst bei der Vergeltung im Jenseits) nach dem eingestuft, was sie (in ihrem Erdenleben) getan haben. Allah will ihnen ja ihre Handlungen voll heimzahlen. Und ihnen wird (dabei) nicht Unrecht getan. Und für alle gibt es Rangstufen gemäß dem, was sie getan haben, auf daß Er ihnen ihre Taten voll heimzahle; und kein Unrecht soll ihnen widerfahren. Alle, die Gläubigen sowie die Ungläubigen, werden nach ihren Taten eingestuft und entsprechend entlohnt. Ihnen wird kein Unrecht geschehen.  
  20 Und an dem Tage, wenn die Ungläubigen dem Feuer ausgesetzt werden: "Ihr habt eure guten Dinge im Leben hienieden aufgezehrt, und ihr hattet Genuß daran. Heute nun sollt ihr mit der Strafe der Schmach belohnt werden, weil ihr hoffärtig wart auf Erden ohne alles Recht, und weil ihr Empörer wart." "Und am Tag, da diejenigen, die (in ihrem Erdenleben) ungläubig waren, dem Höllenfeuer vorgeführt werden! (Man wendet sich dann an sie mit den Worten:) ""Ihr habt, was euch an guten Dingen Zustand (taiyibaatikum), (schon) in eurem diesseitigen Leben verbraucht (azhabtum) und ausgenützt. Heute wird euch mit der Strafe der Erniedrigung dafür vergolten, daß ihr euch auf der Erde unberechtigterweise hochmütig gebärdet, und daß ihr euch (fortwährend) versündigt habt.""" "Und an dem Tage, wenn die Ungläubigen dem Feuer ausgesetzt werden (, wird gesprochen): ""Ihr habt eure guten Dinge im diesseitigen Leben aufgezehrt, und ihr hattet Genuß daran. Heute nun sollt ihr mit der Strafe der Schmach belohnt werden, weil ihr ohne jegliches Recht auf Erden hochmütig wart und weil ihr (fortwährend) gefrevelt habt.""" An dem Tag, an dem die Ungläubigen vor die Hölle gestellt werden, wird ihnen gesagt: "Ihr habt euren Anteil an den Freuden bereits in eurem irdischen Leben erhalten, als ihr euch dem Genuß hingabt. Heute trifft euch die entehrende Strafe dafür, daß ihr auf Erden ohne Recht hochmütig wart und Frevel begangen habt."  
  21 Und gedenke des Bruders der Àd, da er sein Volk warnte bei den windgewellten Sandhügeln - und Warner sind schon vor ihm gewesen und nach ihm - (und sprach): "Dienet Allah allein, denn ich fürchte für euch die Strafe am Großen Tag." "Und gedenke (des Huud) des Bruders der `Aad! (Damals) als er in den Dünen (al-ahqaaf) seine Leute warnte -in der Geschichte hat es (auch sonst immer wieder) Warnungen gegeben, vor ihm und nach ihm-: ""Ihr sollt nur Allah dienen. Ich fürchte, daß euch (falls ihr in eurem Unglauben verharrt) die Strafe eines gewaltigen Tages treffen wird.""" "Und gedenke des Bruders der §Ad, als er sein Volk bei den Sanddünen warnte - und Warner sind schon vor ihm gewesen und nach ihm - (und sagte): ""Dient Allah allein; denn ich fürchte für euch die Strafe eines großen Tages.""" Gedenke des Gesandten der §?d (Hûd), der den §?d wie ein Bruder war. Einst warnte er sein Volk in Al-Ahqâf. Warnungen hat es vor ihm und nach ihm gegeben. Er sprach: "Ihr sollt außer Gott niemanden anbeten. Ich fürchte für euch die vernichtende Strafe eines gewaltigen Tages."  
  22 Sie sprachen: "Bist du zu uns gekommen, um uns von unseren Göttern abwendig zu machen? So bring über uns, was du uns androhst, wenn du der Wahrhaftigen einer bist." "Sie sagten: ""Bist du zu uns gekommen, um uns von unseren Göttern abzuwenden? Bring uns doch her, was du uns versprichst, wenn (anders) du die Wahrheit sagst!""" "Sie sagten: ""Bist du zu uns gekommen, um uns von unseren Göttern abzuwenden? So bring uns das, was du uns androhst, wenn du einer der Wahrhaftigen bist.""" Sie sprachen: "Bist du zu uns gekommen, um uns von unseren Göttern abzubringen? So bringe uns das, was du uns androhst, wenn du die Wahrheit sagst!"  
  23 Er sprach: "Das Wissen (darüber) ist einzig bei Allah. Ich richte euch nur das aus, womit ich gesandt ward, jedoch ich sehe, ihr seid ein unwissendes Volk." "Er sagte: ""Allah allein weiß (über die letzten Dinge) Bescheid. Ich richte euch (meinerseits nur) die Botschaft aus, die mir aufgetragen worden ist. Aber wie ich sehe, seid ihr ein törichtes Volk. """ "Er sagte: ""Das Wissen (darüber) ist einzig bei Allah. Und ich richte euch nur das aus, womit ich entsandt wurde; jedoch ich sehe, ihr seid ein unwissendes Volk.""" Er sagte: "Das Wissen darüber ist nur bei Gott. Ich verkünde euch nur die Botschaft, die mir aufgetragen worden ist. Aber ich sehe schon, daß ihr unwissend seid."  
  24 Dann aber, als sie sahen, wie es sich ihren Tälern näherte gleich einer Wolke, sprachen sie: "Das ist eine Wolke, die uns Regen geben wird." "Nein, es ist vielmehr das, was ihr zu beschleunigen trachtetet - ein Wind, in dem eine schmerzliche Strafe ist. "Als sie es dann als aufziehendes Gewölk (`aarid) auf ihre Täler zukommen sahen, sagten sie: ""Das ist aufziehendes Gewölk, das uns Regen bringen wird. "" ""Nein! (wurde ihnen erwidert.) Das ist das, womit ihr es so eilig gehabt habt: ein Wind, der eine schmerzhafte Strafe in sich birgt," "Dann aber, als sie sahen, wie es sich ihren Tälern gleich einer Wolke näherte, sagten sie: ""Das ist eine Wolke, die uns Regen geben wird."" ""Nein, es ist vielmehr das, was ihr zu beschleunigen trachtetet - ein Wind, der eine schmerzliche Strafe mitführt." Als sie Wolken sahen, die auf ihre Täler zukamen, sprachen sie frohlockend: "Das sind regenträchtige, segensreiche Wolken." Doch nein! Es war der vernichtende Sturmwind mit der qualvollen Strafe, die sie schnell haben wollten,  
  25 Er wird alles zerstören nach dem Befehl seines Herrn." Und am Morgen wurden sie so, daß nichts mehr blieb als ihre Wohnungen. Also belohnen Wir das schuldige Volk. "und der auf Befehl seines Herrn alles zerstören wird. "" Und am Morgen sah man nur (noch) ihre Wohnungen (während sie selber umgekommen waren). So vergelten wir dem Volk der Sünder." "Er wird alles zerstören auf den Befehl seines Herrn."" Und am Morgen sah man nur noch ihre Wohnungen; so üben Wir Vergeltung am schuldigen Volk." der alles gemäß Gottes Befehl vernichtete, so daß am Morgen nur ihre Wohnstätten zu sehen waren. So bestrafen Wir das sündige Volk.  
  26 Wir hatten ihnen Gewalt gegeben über das, worüber Wir euch keine gegeben haben; und Wir hatten ihnen Ohren und Augen und Herzen gegeben. Aber weder ihre Ohren noch ihre Augen noch ihre Herzen nützten ihnen im geringsten, da sie die Zeichen Allahs leugneten; und das, worüber sie zu spotten pflegten, fiel auf sie. Und wir hatten ihnen doch Macht verliehen, wie wir sie euch nicht verliehen haben. Und wir hatten ihnen Gehör, Gesicht und Verstand gegeben. Aber ihr Gehör, ihr Gesicht und ihr Verstand halfen ihnen nichts, da sie die Zeichen Allahs leugneten. Und sie wurden von dem erfaßt, worüber sie sich (zeitlebens) lustig gemacht hatten. Und Wir hatten ihnen Gewalt über das gegeben, worüber Wir euch keine gegeben haben; und Wir hatten ihnen Ohren und Augen und Herzen gegeben. Aber weder ihre Ohren noch ihre Augen noch ihre Herzen nützten ihnen im geringsten (etwas), da sie die Zeichen Allahs leugneten; und sie wurden von dem erfaßt, worüber sie zu spotten pflegten. Wir gaben ihnen an Macht und Reichtum, was Wir euch nicht gegeben haben und gewährten ihnen Gehör, Gesicht und Verstand. Aber weder ihre Ohren, noch ihre Augen oder ihr Verstand nützten ihnen, weil sie Gottes Zeichen verwarfen. So erfaßte sie die vernichtende Strafe, über die sie immer gespottet hatten.  
  27 Wir haben bereits Städte rings um euch zerstört; und Wir haben die Zeichen von allen Seiten gezeigt, damit sie sich bekehren. Wir haben ja doch die Städte in eurer Umgebung zugrunde gehen lassen. Und wir wandelten (vorher) die Zeichen ab, damit sie sich vielleicht bekehren würden. Und Wir haben bereits Städte rings um euch zerstört; und Wir haben die Zeichen abgewandelt, damit sie sich bekehren mögen. Wir vernichteten die Städte in eurer Umgebung und sandten den Menschen dort verschiedene Beweiszeichen, damit sie vom Unglauben abkämen.  
  28 Warum haben ihnen denn die nicht geholfen, die sie sich zu Göttern genommen hatten statt Allah (und die sie Ihm) nahe bringen sollten? Nein, sie entglitten ihnen. Das war ihre Lüge und was sie zu erfinden pflegten. Warum leisteten ihnen denn diejenigen keine Hilfe, die sie sich an Allahs Statt -(angeblich) um (ihm dadurch) nahezukommen (? qurbaanan) - zu Göttern genommen hatten? Aber nein! Sie sind ihnen entschwunden (und zu nichts geworden). Das ist, was sie erlogen und (an Götzenglauben) ausgeheckt haben (wa-zaalika ifkuhum wa-maa kaanuu yaftaruuna). Warum haben ihnen denn nicht die geholfen, die sie sich statt Allah zu Göttern genommen haben (und die sie Ihm) nahebringen wollten? Nein, sie entschwanden ihnen. Das war ihre Lüge und das, was sie zu erdichten pflegten. Halfen ihnen etwa die Gottheiten, die sie außer Gott anbeteten, um Ihm nähergebracht zu werden? Nein, sie entwichen ihnen. Das war ihre Lüge, und so war es mit dem, was sie erdichteten.  
  29 Und (gedenke der Zeit) da Wir eine Schar Dschinn dir zuwandten, die den Koran zu vernehmen wünschten; und als sie in seiner Gegenwart waren, sprachen sie: "Schweiget (und höret zu)", und als er zu Ende war, kehrten sie warnend zurück zu ihrem Volk. "Und (damals) als wir eine Schar Dschinn sich dir zuwenden ließen, so daß sie dem (Vortrag des) Koran(s) zuhören konnten. Als sie sich nun dazu eingestellt hatten, sagten sie: ""Haltet Ruhe (damit man verstehen kann, was vorgetragen wird)!"" Und als er beendet war, kehrten sie zu ihren Leuten zurück, um (sie vor dem drohenden Gericht) zu warnen." "Und da wandten Wir dir eine Schar Dschinn zu, die den Qur§an vernehmen konnten; und als sie bei ihm zugegen waren, sprachen sie: ""Hört zu!"" - und als er zu Ende war, kehrten sie zu ihrem Volk zurück (und) warnten (es)." Wir führten dir einmal einige Dschinn zu, die dem Koran zuhörten. Als sie dabei waren, sagten sie einander: "Hört zu!" Als der Vortrag beendet war, begaben sie sich zu ihrem Volk, um es zu warnen.  
  30 Sie sprachen: "O unser Volk, wir haben ein Buch gehört, das nach Moses herabgesandt ward, das bestätigend, was schon vor ihm da ist; es leitet zur Wahrheit und zu dem geraden Weg. "sie sagten: ""Ihr Leute! Wir haben eine Schrift gehört, die (im Zeitabschnitt) nach Moses herabgesandt worden ist als Bestätigung dessen, was (an Offenbarungsschriften) vor ihr da war, und die zur Wahrheit und auf einen geraden Weg führt." "Sie sprachen: ""O unser Volk, wir haben ein Buch gehört, das nach Moses herabgesandt worden ist (und) welches das bestätigt, was schon vor ihm da gewesen ist; es leitet zur Wahrheit und zu dem geraden Weg." Sie sprachen: "O unser Volk! Wir haben einem Buch zugehört, das nach dem des Moses herabgesandt wurde und alle früheren Offenbarungen bestätigt. Es leitet zur Wahrheit und zum geraden Weg.  
  31 O unser Volk, höret auf Allahs Rufer und glaubet an Ihn. Er wird euch eure Sünden vergeben und euch vor qualvoller Strafe schützen. Ihr Leute! Hört auf den, der zu Allah ruft, und glaubt an ihn, dann vergibt er euch (etwas) von eurer Schuld und schützt euch vor einer schmerzhaften Strafe! O unser Volk, hört auf Allahs Rufer und glaubt an Ihn. Er wird euch eure Sünden vergeben und euch vor qualvoller Strafe schützen. O unser Volk! Hört auf den, der zu Gott aufruft und glaubt an Gott, damit Er euch eure Sünden vergibt und euch vor einer qualvollen Strafe schützt!  
  32 Und wer nicht auf Allahs Rufer hört, der kann nicht auf Erden entrinnen, noch kann er Beschützer haben außer Ihm. Solche sind in offenkundigem Irrtum." "Diejenigen, die auf den nicht hören, der zu Allah ruft, können sich auf der Erde (Allahs Zugriff) nicht entziehen und haben außer ihm keine Freunde. Sie befinden sich offensichtlich im Irrtum. """ "Und der, der nicht auf Allahs Rufer hört, kann (Ihm) nicht auf Erden entrinnen, noch kann er Beschützer außer Ihm haben. Solche befinden sich in einem offenkundigen Irrtum.""" Wer nicht auf den Gesandten Gottes hört, ist nicht unüberwindbar auf Erden und hat anstatt Seiner keine Beschützer. Das sind die, die im offenkundigen Irrtum sind."  
  33 Haben sie nicht gesehen, daß Allah, Der die Himmel und die Erde erschuf und nicht müde ward durch ihre Erschaffung, auch vermag, die Toten lebendig zu machen? Ja, wahrlich, Er vermag alle Dinge zu tun. Haben sie denn nicht gesehen, daß Allah, der Himmel und Erde geschaffen hat, ohne daß es ihm zuviel geworden wäre, (auch) fähig ist, die Toten (wieder) lebendig zu machen? Aber gewiß (ist er dazu fähig)! Er hat zu allem die Macht. Haben sie nicht gesehen, daß Allah, Der die Himmel und die Erde erschuf und bei ihrer Erschaffung nicht müde wurde, auch vermag, die Toten lebendig zu machen? Wahrlich, Er hat Macht über alle Dinge. Sehen sie nicht, daß Gott, Der die Himmel und die Erde erschaffen hat, was Ihm nicht schwer fiel, die Macht besitzt, die Toten aufzuerwecken? Seine Allmacht umfaßt alles.  
  34 Und an dem Tage, wenn die Ungläubigen dem Feuer ausgesetzt werden: "Ist dies nicht die Wahrheit?" Sie werden sprechen: "Ja, bei unserem Herrn." Er wird sprechen: "So kostet nun die Strafe dafür, daß ihr ungläubig wart." "Und am Tag, da diejenigen, die (in ihrem Erdenleben) ungläubig waren, dem Höllenfeuer vorgeführt werden! (Allah sagt dann zu ihnen:) ""Ist dies (nun) nicht die Wahrheit?"" Sie sagen: ""Jawohl, bei unserem Herrn!"" Er sagt: ""Jetzt bekommt ihr die Strafe (der Hölle) zu fühlen dafür, daß ihr ungläubig waret.""" "Und an dem Tage, an dem die Ungläubigen dem Feuer ausgesetzt werden (, heißt es): ""Ist dies nicht die Wahrheit?"" Sie werden sagen: ""Doch, bei unserem Herrn."" Er spricht dann: ""So kostet nun die Strafe dafür, daß ihr ungläubig waret.""" An dem Tag, an dem die Ungläubigen vor die Hölle geführt werden, werden sie hören: "Ist es nicht wahr?" Sie werden antworten: "Doch, bei Gott!" Er wird sagen: "Kostet nun die qualvolle Strafe dafür, daß ihr ungläubig wart."  
  35 Gedulde dich denn, wie es die Gesandten taten, die standhaft waren und hochgesinnt; und sei nicht in Hast ihretwegen. An dem Tage, an dem sie das schauen, was ihnen angedroht ward, wird ihnen sein, als hätten sie nur eine Stunde von einem Tag verweilt. Eine Ermahnung! und niemand soll vernichtet werden als das frevelnde Volk. Sei nun geduldig, wie diejenigen Gesandten, die Entschlossenheit zeigten (? uluu l-`azmi), (schon früher) geduldig waren! Und verlange nicht, daß ihnen eilig zukomme (was sie als Strafe zu erwarten haben)! Am Tag, da sie (unmittelbar vor sich) sehen, was ihnen angedroht ist, wird es (ihnen) sein, als ob sie nur eine Stunde von einem Tag (im Diesseits) verweilt hätten. Es ist (eine Botschaft, die den Menschen) auszurichten (ist). Wird denn (etwa) jemand anders der Vernichtung preisgegeben als das Volk der Frevler? So gedulde dich denn, wie es die Gesandten taten, die geduldig waren, und überhaste dich nicht ihretwegen. An dem Tage, an dem sie das schauen, was ihnen angedroht wird, wird es ihnen vorkommen, als hätten sie nur eine Stunde eines Tages (im Grabe) verweilt. (Dies ist) eine Ermahnung! So soll niemand anders als das frevelnde Volk vertilgt werden! . Harre geduldig aus wie die standhaften Gesandten vor dir! Fordere nicht, daß die Strafe sie schnell ereilt! Wenn sie das Angedrohte sehen, werden sie denken, sie seien vordem nur eine Stunde eines Tages da gewesen. Das ist eine klare Verkündigung. Nur das frevelnde Volk soll zugrundegehen.