.Sure 14 | Abraham |
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    Ahmadeyya Rudi Paret M. A. Rassoul Azhar  
  1 Alif Lám Rá. Ein Buch, das Wir zu dir hinabgesandt haben, auf daß du die Menschheit aus den Finsternissen zum Licht führen mögest nach ihres Herrn Gebot auf den Weg des Allmächtigen, des Preiswürdigen - §lr (alif laam raa§). (Dies ist) eine Schrift, die wir (als offenbarung) zu dir hinabgesandt haben, damit du die Menschen mit der Erlaubnis ihres Herrn aus der Finsternis ins Licht herausbringst, auf den Weg dessen, der mächtig und des Lobes würdig ist, Alif Lam Ra§. (Dies ist) ein Buch, das Wir zu dir herabgesandt haben, auf daß du die Menschen mit der Erlaubnis ihres Herrn aus den Finsternissen zum Licht führen mögest, auf den Weg des Erhabenen, des Preiswürdigen. Alif, Lâm, Râ§. Dieses ist ein Buch, das Wir dir offenbaren, damit du die Menschen mit der Erlaubnis ihres Herrn aus der Finsternis zum Licht leitest, zum Weg des Allmächtigen, des Hochgepriesenen.  
  2 Allahs, Dessen ist, was in den Himmeln ist und was auf Erden. Und wehe den Ungläubigen ob der schrecklichen Strafe. (den Weg) Allahs, dem (alles) gehört, was im Himmel und auf Erden ist. Wehe den Ungläubigen im Hinblick auf eine heftige Strafe (die sie dereinst zu erwarten haben)! Allahs ist, was in den Himmeln und was auf der Erde ist. Und wehe den Ungläubigen wegen der schrecklichen Strafe! Gott hat alles, was es in den Himmeln und auf Erden gibt, geschaffen. Wehe den Ungläubigen! Auf sie wartet eine qualvolle Strafe.  
  3 Jenen, die das Leben hienieden dem Jenseits vorziehen und abwendig machen von Allahs Pfad und ihn zu krümmen trachten. Sie sind es, die sich im großen Irrtum befinden. Diejenigen, die das diesseitige Leben dem Jenseits vorziehen und (ihre Mitmenschen) vom Wege Allahs abhalten und wünschen, daß er krumm sei (statt gerade), die sind völlig im Irrtum. Es sind jene, die das Leben des Diesseits dem des Jenseits vorziehen und von Allahs Weg abhalten und ihn zu krümmen trachten. Sie sind es, die im großen Irrtum weit gegangen sind. Sie ziehen das diesseitige Leben dem Jenseits vor, halten die Menschen vom Pfad Gottes ab und streben krumme Wege an. Sie sind eindeutig im Irrtum.  
  4 Wir schickten keinen Gesandten, es sei denn mit der Sprache seines Volkes, auf daß er sie aufkläre. Dann erklärt Allah zum Irrenden, wen Er will, und führt richtig, wen Er will. Denn Er ist der Allmächtige, der Allweise. Und wir haben keinen Gesandten (zu irgendeinem Volk) geschickt, außer (mit einer Verkündigung) in der Sprache seines Volkes, damit er ihnen Klarheit gibt. Allah führt nun irre, wen er will, und leitet recht, wen er will. Er ist der Mächtige und Weise. Und Wir schickten keinen Gesandten, es sei denn mit der Sprache seines Volkes, auf daß er sie aufkläre. Dann erklärt Allah zum Irrenden, wen Er will, und leitet recht, wen Er will. Und Er ist der Erhabene, der Allweise. Wir haben keinen Gesandten geschickt, der nicht in der Sprache seines Volkes die Offenbarung klar verkündete. Gott läßt irregehen, wen Er will und leitet recht, wen Er will, weiß Er doch, wofür sich jeder entscheidet. Seine Macht und Seine Weisheit sind unermeßlich.  
  5 Wir entsandten Moses mit Unseren Zeichen (und sprachen): "Führe dein Volk aus den Finsternissen zum Licht und gemahne es an die Tage Allahs." Wahrlich, darin sind Zeichen für jeden Geduldigen, Dankbaren. Und wir haben doch (seinerzeit) den Moses mit unseren Zeichen gesandt (mit dem Auftrag): Bring dein Volk aus der Finsternis heraus ins Licht, und mahne sie an die Tage Allahs (aus der früheren Heilsgeschichte)! Darin liegen Zeichen für jeden, der Geduld übt und sich dankbar erweist. "Und wahrlich, Wir entsandten Moses mit Unseren Zeichen (und sprachen): ""Führe dein Volk aus den Finsternissen zum Licht und erinnere es an die Tage Allahs!"" Wahrlich, darin liegen Zeichen für jeden Geduldigen, Dankbaren." Wir haben Moses mit Unseren Zeichen entsandt und ihm eingegeben: "Führe dein Volk aus der Finsternis zum Licht, und erinnere es an die glücklichen und die unglücklichen Vorkommnisse, die Gott an den von Ihm bestimmten Tagen geschehen ließ. Darin sind Lehren für jeden Menschen, der sich der Geduld und der Dankbarkeit Gott gegenüber befleißigt."  
  6 Und (erinnere dich) wie Moses zu seinem Volke sprach: "Seid eingedenk der Gnade Allahs gegen euch, als Er euch errettete vor den Leuten Pharaos, die euch mit schlimmer Qual bedrückten, eure Söhne erschlugen und eure Frauen am Leben ließen; und darin lag eine schwere Prüfung für euch von eurem Herrn." "Und (damals) als Moses zu seinen Leuten sagte: ""Gedenket der Gnade, die Allah euch erwiesen hat! (Damals) als er euch von den Leuten Pharaos errettete, während sie euch eine schlimme Qual auferlegten und eure Söhne abschlachteten und (nur) eure Frauen am Leben ließen. Darin lag für euch eine schwere Prüfung von seiten eures Herrn." "Und damals sagte Moses zu seinem Volk: ""Denkt an die Gnade Allahs an euch, als Er euch vor den Leuten Pharaos errettete, die euch mit schlimmer Qual bedrückten, eure Söhne abschlachteten und eure Frauen am Leben ließen; und darin lag eine gewaltige Prüfung von eurem Herrn für euch.""" Einst sagte Moses zu seinem Volk: "Gedenkt der Huld Gottes, mit der Er euch bedachte, als Er euch vor den Leuten Pharaos rettete, die euch die schlimmsten Strafen auferlegten, eure Söhne erschlugen und nur die Frauen am Leben ließen! Das war für euch eine schwere Prüfung durch Euren Herrn."  
  7 Und (gedenket der Zeit) da euer Herr ankündigte: "Wenn ihr dankbar seid, so will Ich euch fürwahr mehr geben; seid ihr aber undankbar, dann ist Meine Strafe wahrlich streng." "Und (damals) als euer Herr ankündigte: Wenn ihr dankbar seid, werde ich euch noch mehr (Gnade) erweisen. Wenn ihr aber undankbar seid (werdet ihr es büßen müssen). Meine Strafe ist heftig.""" "Und da kündigte euer Herr an: ""Wenn ihr dankbar seid, so will Ich euch wahrlich mehr geben; seid ihr aber undankbar, dann ist Meine Strafe wahrlich streng.""" Gott ließ euch verkünden: "Wenn ihr Mir dankt, gewähre Ich euch des Guten mehr, und wenn ihr ungläubig seid, ist Meine Strafe sehr schwer."  
  8 Und Moses sprach: "Wenn ihr ungläubig seid, ihr und wer sonst auf Erden ist allesamt - wahrlich, Allah ist Sich Selbst genügend, preiswürdig." "Moses sagte: ""Wenn ihr undankbar seid, ihr und alle, die auf der Erde sind (tut das Allah keinen Abbruch). Allah ist reich und des Lobes würdig.""" "Und Moses sagte: ""Wenn ihr ungläubig seid, ihr und wer sonst noch alles auf Erden ist - wahrlich, Allah ist auf keinen angewiesen, Preiswürdig.""" Moses sagte euch: "Wenn ihr ungläubig seid und mit euch alle Menschen auf der Erde, schadet ihr Gott nicht, ist Er doch der Reiche und der Dankenswürdige.  
  9 Kam nicht zu euch die Kunde von jenen, die vor euch waren, von dem Volk Noahs und (den Stämmen) Àd und Thamüd, und von denen, die nach ihnen lebten? Niemand kennt sie außer Allah. Ihre Gesandten kamen zu ihnen mit deutlichen Zeichen, jedoch sie hielten ihnen die Hände vor den Mund und sprachen: "Wir glauben nicht an das, womit ihr gesandt seid, und wir sind fürwahr in beunruhigendem Zweifel über das, wozu ihr uns auffordert." "Ist (denn) nicht die Kunde von denen, die vor euch lebten, zu euch gekommen, - von den Leuten von Noah, von `Aad und Thamuud und von denen, die (in den Generationen) nach ihnen lebten, und die nur Allah (alle) kennt? Ihre Gesandten kamen mit den klaren Beweisen (baiyinaat) zu ihnen. Aber da taten sie sich die Hand in den Mund und sagten: ""Wir glauben nicht an die Botschaft, die euch aufgetragen worden ist. Und wir hegen über das, wozu ihr uns auffordert, bedenklichen Zweifel.""" "Kam zu euch (denn) nicht die Kunde von jenen, die vor euch waren - von dem Volk Noahs, den §Ads und Thamuds - und von denen, die nach ihnen (kamen)? Niemand kennt sie außer Allah. Ihre Gesandten kamen mit deutlichen Zeichen zu ihnen, jedoch sie hielten ihnen die Hände vor den Mund und sagten: ""Wir glauben nicht an das, womit ihr gesandt worden seid, und wir befinden uns wahrlich in bedenklichem Zweifel über das, wozu ihr uns auffordert.""" Sind nicht zu euch die Nachrichten über die früheren Völker gekommen, das Volk von Noah, die §?d, die Thamûd und die anderen nach ihnen - um die Gott allein weiß?" Ihre Gesandten haben ihnen die Beweise übermittelt, da haben sie verwundert die Hand auf den Mund gelegt und gesagt: "Wir verleugnen eure Botschaft, und wir sind im Zweifel über den Glauben, zu dem ihr uns einladet und haben Bedenken."  
  10 Ihre Gesandten sprachen: "Ist etwa ein Zweifel über Allah, den Schöpfer der Himmel und der Erde? Er ruft euch, damit Er euch eure Sünden vergebe und euch Aufschub gewähre bis zu einer bestimmten Frist." Sie sprachen: "Ihr seid nur Menschen wie wir; ihr wollt uns abwendig machen von dem, was unsere Väter zu verehren pflegten. So bringt uns einen deutlichen Beweis." "Ihre Gesandten sagten: ""Ist denn über Allah (überhaupt) ein Zweifel möglich, den Schöpfer von Himmel und Erde? Er ruft euch (zum Glauben), damit er euch (etwas) von eurer Schuld vergibt und euch auf eine bestimmte Frist Aufschub gewährt."" Sie sagten: ""Ihr seid ja nur Menschen (baschar) wie wir. Ihr wollt uns von den Göttern abhalten, denen unsere Väter (von jeher) gedient haben. Bringt uns doch einen deutlichen Beweis (für die Wahrheit eurer Sendung)!""" "Ihre Gesandten sagten: ""Existiert etwa ein Zweifel über Allah, den Schöpfer der Himmel und der Erde? Er ruft euch, damit Er euch eure Sünden vergebe und euch Aufschub bis zu einer bestimmten Frist gewähre."" Sie sagten: ""Ihr seid nur Menschen wie wir; ihr wollt uns von dem abhalten, was unsere Väter zu verehren pflegten. So bringt uns einen deutlichen Beweis.""" Ihre Gesandten sagten: "Wie könnte man an Gott, dem Schöpfer der Himmel und der Erde, zweifeln? Er lädt euch zum wahren Glauben ein, damit Er euch einen Teil eurer Sünden gleich verzeiht und euch eine Frist gewährt bis zum Jüngsten Tag." Sie erwiderten: "Ihr seid doch Menschen wie wir, und ihr wollt uns von den Gottheiten abhalten, die unsere Väter anbeteten. Bringt uns einen eindeutigen Autoritätsnachweis!"  
  11 Ihre Gesandten sprachen zu ihnen: "Wir sind nur Menschen wie ihr, jedoch Allah erweist Gnade, wem Er will von Seinen Dienern. Und es kommt uns nicht zu, euch einen Beweis zu bringen, es sei denn auf Allahs Gebot. Und auf Allah sollten die Gläubigen vertrauen. "Ihre Gesandten sagten zu ihnen: ""Wir sind (allerdings) nur Menschen wie ihr. Aber Allah erweist Gnade, wem von seinen Dienern er will. Und wir dürfen euch keinen Beweis bringen, außer mit Allahs Erlaubnis. Auf Allah sollen die Gläubigen (immer) vertrauen." "Ihre Gesandten sagten zu ihnen: ""Wir sind nur Menschen wie ihr, jedoch Allah erweist Gnade wem von Seinen Dienern Er will. Und wir besitzen keine Macht dazu, euch einen Beweis zu bringen, es sei denn mit Allahs Erlaubnis. Und auf Allah sollen die Gläubigen vertrauen." Ihre Gesandten sprachen: "Wir sind in der Tat Menschen wie ihr, aber Gott gewährt Seine Gnade, wem Er will unter Seinen Dienern. Wir können euch nur einen Autoritätsnachweis bringen, wenn Gott es erlaubt. Die Gläubigen verlassen sich auf Gott allein.  
  12 Und warum sollten wir nicht auf Allah vertrauen, wo Er uns unsere Wege gewiesen hat? Und wir wollen gewiß mit Geduld alles ertragen, was ihr uns an Leid zufügt. Auf Allah denn mögen vertrauen die Vertrauenden." "Warum sollten wir denn nicht auf Allah vertrauen, wo er uns doch unsere Wege geführt hat? Wir wollen das Ungemach, das ihr uns zugefügt habt (maa aazaitumuunaa), geduldig ertragen. Und auf Allah sollen (alle) vertrauen, die (überhaupt) Vertrauen haben.""" "Und warum sollten wir nicht auf Allah vertrauen, wo Er uns doch unsere Wege gewiesen hat? Und wir wollen gewiß mit Geduld alles ertragen, was ihr uns an Leid zufügt; auf Allah mögen denn diejenigen vertrauen, die sich auf (Allah) verlassen wollen.""" Warum sollten wir uns nicht auf Gott verlassen, hat Er uns doch den rechten Weg geleitet. Wir halten die Leiden geduldig aus, die ihr uns zufügt. Auf Gott allein verlassen sich diejenigen, die Vertrauen haben.  
  13 Und die, welche ungläubig waren, sprachen zu ihren Gesandten: "Wir werden euch sicherlich aus unserem Land vertreiben, ihr kehret denn zu unserer Religion zurück." Da sandte ihr Herr ihnen die Offenbarung: "Wahrlich, Wir werden die Frevler vertilgen. "Diejenigen, die ungläubig waren, sagten zu ihren Gesandten: ""Wir werden euch gewiß aus unserem Land vertreiben, oder ihr müßt wieder unserer Religion (milla) beitreten."" Da gab ihr Herr ihnen ein: ""Wir werden die Frevler bestimmt zugrunde gehen lassen." "Und jene, die ungläubig waren, sagten zu ihren Gesandten: ""Wahrlich, wir werden euch sicherlich aus unserem Land vertreiben, wenn ihr nicht zu unserer Religion zurückkehrt."" Da gab ihr Herr ihnen ein: ""Wir werden gewiß jene zugrunde gehen lassen, die Frevler sind ," Die Ungläubigen sagten ihren Gesandten: "Wir verbannen euch aus unserem Land, es sei denn, ihr kehrt endgültig zu unserer Glaubensgemeinschaft zurück. " Alsdann gab Gott ihnen ein: "Wir werden die Ungerechten vernichten  
  14 Und Wir werden euch fürwahr nach ihnen das Land bewohnen lassen. Das ist für den, der vor Mir zu stehen fürchtet und der Meine Warnung fürchtet." "Und wir werden, nachdem sie nicht mehr da sind, euch (Gläubige) das Land bewohnen lassen. Dies (gilt) für diejenigen, die meinen Stand (maqaamie) und meine Drohung (mit dem Gericht) fürchten.""" "und Wir werden euch wahrlich nach ihnen das Land bewohnen lassen. Das gilt für den, der das Auftreten vor Mir fürchtet, und auch das fürchtet, was Meine Drohung angeht.""" und werden euch nach ihrem Untergang in ihrem Land leben lassen. Das gewähren Wir jedem Gläubigen, der Unser Gericht und Unsere Warnung fürchtet."  
  15 Sie beteten um Sieg, und (darauthin) kam jeder hochmütige Feind zuschanden. Und sie baten (Allah) um eine Entscheidung (fath). Und enttäuscht (in seinen Hoffnungen auf Erfolg) wurde jeder (vom rechten Weg) abschweifende Gewaltmensch. Und sie erflehten den Sieg, und jeder hartnäckige Tyrann schlug fehl ; Die Gesandten erflehten Gottes Sieg, und jeder hartnäckige, arrogante Ungläubige wurde zuschanden.  
  16 Vor ihm liegt die Hölle; und getränkt soll er werden mit siedendem Wasser. Hinterdrein hat er die Hölle zu erwarten (min waraa§ihie dschahannamu). Und er bekommt (in ihr) Wundflüssigkeit zu trinken, und hinter ihm rückt Dschahannam her, und er wird von Eiter getränkt werden ; Auf ihn wartet die Hölle, wo er widerliches Wasser zu trinken bekommt.  
  17 Er soll daran nippen und soll nicht imstande sein, es leicht hinunterzuschlucken. Und der Tod soll zu ihm kommen von allen Seiten, doch soll er nicht sterben. Und außerdem ist noch eine strenge Strafe. die er schluckt, aber fast nicht hinunterbringt. Der Tod kommt von überallher auf ihn zu, ohne daß er (wirklich) tot ist. Und hinterher hat er eine harte Strafe zu erwarten (wa-min waraa§ihie `azaabun ghaliezun). er wird ihn hinunterschlucken und kaum daran Genuß finden. Und der Tod wird von allen Seiten zu ihm kommen, doch er wird nicht sterben. Und (zusätzlich) kommt hinterher noch eine strenge Strafe. Er schluckt es und würgt es qualvoll hinunter. Der Tod droht ihm von allen Seiten, doch er stirbt nicht, denn er ist einer qualvollen Strafe ausgesetzt.  
  18 Das Gleichnis derer, die nicht an ihren Herrn g!auben, ist: Ihre Werke sind gleich Asche, auf die der Wind an einem stürmischen Tag heftig bläst. Sie sollen keine Macht haben über das, was sie verdienen. Das ist fürwahr das äußerste Verderben. Die Werke derer, die an ihren Herrn nicht glauben, sind der Asche zu vergleichen, der an einem stürmischen Tag der Wind heftig zusetzt. Sie haben (dereinst) keine Gewalt über etwas von dem, was sie (im Erdenleben) erworben haben. Das ist der Irrtum, der weit (vom Weg) abführt. Die Lage derer, die nicht an ihren Herrn glauben, ist die: Ihre Werke sind gleich Asche, auf die der Wind an einem stürmischen Tag heftig bläst. Sie sollen keine Macht haben über das, was sie verdienen. Das ist wahrlich die weitgegangene Irreführung. Die Werke der Ungläubigen sind der Asche gleich, die an einem stürmischen Tag vom starken Wind verweht wird. Sie haben im Jenseits nichts von ihren Taten. Sie befinden sich im schlimmsten Irrtum.  
  19 Siehst du denn nicht, daß Allah die Himmel und die Erde in Weisheit geschaffen hat? Wenn es Ihm gefällt, so kann Er euch von hinnen nehmen und eine neue Schöpfung bringen. Hast du denn nicht gesehen, daß Allah Himmel und Erde wirklich (und wahrhaftig) geschaffen hat? Wenn er will, läßt er euch vergehen und eine neue Schöpfung nachkommen (und eure Stelle einnehmen). Siehst du denn nicht, daß Allah die Himmel und die Erde in Wirklichkeit geschaffen hat? Wenn Er will, so kann Er euch hinwegnehmen und eine neue Schöpfung hervorbringen. Siehst du nicht, daß Gott die Himmel und die Erde in vollkommener Wahrheit erschuf? Wenn Er wollte, würde Er euch untergehen lassen und neue Menschen schaffen.  
  20 Und das ist für Allah keineswegs schwer. Das fällt Allah nicht schwer. Und das ist für Allah keineswegs schwer. Das ist für Gott nicht schwer.  
  21 Sie werden alle vor Allah hintreten; dann werden die Schwachen zu den Hoffärtigen sprechen: "Gewiß, wir waren eure Gefolgsleute; könnt ihr uns also nicht etwas von der Strafe Allahs abnehmen?" Sie werden sprechen: "Hätte Allah uns den Weg gewiesen, wir hätten euch sicherlich den Weg gewiesen. Es ist gleich für uns, ob wir Ungeduld zeigen oder geduldig bleiben: es gibt für uns kein Entrinnen." "Und sie kommen (beim jüngsten Gericht) allesamt (aus der Masse der übrigen Menschen) vor Allah heraus (und werden zur Höllenstrafe verurteilt). Und die Schwachen sagen zu denen, die (zu Lebzeiten) hochmütig waren: ""Wir haben euch (im Erdenleben) Gefolgschaft geleistet. Werdet ihr uns nun hinsichtlich der Strafe Allahs (irgend) etwas helfen?"" Sie sagen: ""Wenn Allah uns rechtgeleitet hätte, hätten wir euch (ebenfalls) rechtgeleitet. Für uns ist es gleich, ob wir Ungeduld zeigen oder geduldig bleiben (sabarnaa). Es gibt (so oder so) kein Entrinnen für uns.""" "Und sie werden allesamt vor Allah hintreten; dann werden die Schwachen zu den Hochmütigen sagen: ""Gewiß, wir waren eure Gefolgsleute; könnt ihr uns also nicht etwas von der Strafe Allahs abnehmen?"" Sie werden sagen: ""Hätte Allah uns den Weg gewiesen, wir hätten euch sicherlich den Weg gewiesen. Es ist gleich für uns, ob wir Ungeduld zeigen oder geduldig bleiben: es gibt für uns kein Entrinnen.""" Sie werden allesamt vor Gott erscheinen. Die Schwachen werden den vermessenen Anführern sagen: "Wir sind euch gefolgt. Werdet ihr uns nicht ein wenig vor Gottes Strafe in Schutz nehmen?" Sie werden antworten: "Hätte Gott uns rechtgeleitet, hätten wir auch euch rechtgeleitet. Nun hilft uns nichts, ob wir in Panik geraten oder uns in Geduld fassen. Einen Ausweg haben wir nicht."  
  22 Und wenn die Sache entschieden ist, dann wird Satan sprechen: "Allah verhieß euch eine Verheißung der Wahrheit, ich aber verhieß euch und hielt es euch nicht. Und ich hatte keine Macht über euch, außer daß ich euch rief und ihr gehorchtet mir. So tadelt nicht mich, sondern tadelt euch selber. Ich kann euch nicht helfen, noch könnt ihr mir helfen. Ich habe es schon von mir gewiesen, daß ihr mich (Gott) zur Seite stelltet." Den Missetätern wird wahrlich schmerzliche Strafe. "Und der Satan sagt, nachdem die Angelegenheit (durch das jüngste Gericht) entschieden ist: ""Allah hat euch ein wahres Versprechen gegeben. Aber ich habe euch ein Versprechen gegeben und (es) euch dann gebrochen. Und ich hatte keine Vollmacht über euch. Ich habe euch vielmehr (nur) gerufen, und ihr habt mir Gehör geschenkt. Deshalb tadelt mich nicht! Tadelt euch selber! Ich kann weder euch, noch könnt ihr mir zu Hilfe kommen. Ich bestreite es, daß ihr mich früher (Allah) beigesellt habt."" Die Frevler haben (dereinst) eine schmerzhafte Strafe zu erwarten." "Und wenn die Sache entschieden worden ist, dann wird Satan sagen: ""Allah hat euch ein wahres Versprechen gegeben, ich aber versprach euch etwas und hielt es nicht. Und ich hatte keine Macht über euch, außer euch zu rufen; und ihr gehorchtet mir. So tadelt nicht mich, sondern tadelt euch selber. Ich kann euch nicht retten, noch könnt ihr mich retten. Ich habe es schon von mir gewiesen, daß ihr mich (Allah) zur Seite stelltet."" Den Missetätern wird wahrlich eine schmerzliche Strafe zuteil sein." Wenn alles entschieden ist, wird Satan sprechen: "Gott hat euch die wahre Verheißung verkündet, und ich habe euch leere Versprechungen gemacht. Ich hatte keine Autorität über euch. Ich habe euch lediglich eingeladen, und ihr habt euch mir gefügt. Tadelt mich nicht, sondern tadelt euch selbst! Weder kann ich euch retten, noch könnt ihr mich retten. Nun leugne ich, daß ihr mich einst Gott als Gefährten beigesellt habt." Die Ungerechten ziehen sich eine qualvolle Strafe zu.  
  23 Und die da glauben und gute Werke tun, werden in Gärten eingeführt werden, durch die Ströme fließen, ewig darin zu wohnen nach ihres Herrn Gebot. Ihr Gruß dort wird sein: "Friede!" "Diejenigen aber, die glauben und tun, was recht ist, dürfen in Gärten eingehen, in deren Niederungen Bäche fließen, und - mit der Erlaubnis ihres Herrn - (ewig) darin weilen. Und sie werden darin mit ""Heil!"" begrüßt." "Und diejenigen, die da glauben und gute Werke tun, werden in Gärten eingeführt werden, durch die Bäche fließen, um mit der Erlaubnis ihres Herrn ewig darin zu wohnen. Ihr Gruß dort wird lauten: ""Friede!""" Die Gläubigen, die gute Werke verrichten, werden in Paradiesgärten geführt, unter denen Flüsse fließen, wo sie mit der Erlaubnis ihres Herrn ewig bleiben werden. Sie werden dort mit "Friede!" begrüßt.  
  24 Siehst du nicht, wie Allah das Gleichnis eines guten Wortes prägt? (Es ist) wie ein guter Baum, dessen Wurzel fest ist und dessen Zweige in den Himmel (reichen). Hast du nicht gesehen, wie Allah ein Gleichnis von einem guten Wort geprägt hat? Es ist gleichsam wie ein guter Baum, dessen Wurzel fest (in der Erde) sitzt, und dessen Krone in den Himmel ragt, Siehst du nicht, wie Allah das Gleichnis eines guten Wortes prägt? (Es ist) wie ein guter Baum, dessen Wurzeln fest sind und dessen Zweige bis zum Himmel (ragen). Siehst du nicht, wie Gott das Gleichnis vom guten Wort anführt? Er vergleicht das gute Wort mit einem guten Baum, dessen Wurzeln fest in der Erde liegen und dessen ?ste hoch in den Himmel ragen.  
  25 Er bringt seine Frucht hervor zu jeder Zeit nach seines Herrn Gebot. Und Allah prägt Gleichnisse für die Menschen, auf daß sie nachdenken mögen. und der mit der Erlaubnis seines Herrn zu jeder Zeit Früchte trägt. Allah prägt den Menschen die Gleichnisse. Vielleicht würden sie sich mahnen lassen. Er bringt seine Frucht zu jeder Zeit mit der Erlaubnis seines Herrn hervor. Und Allah prägt Gleichnisse für die Menschen, auf daß sie nachdenken mögen. Er trägt seine Früchte mit Gottes Erlaubnis zur bestimmten Zeit. Gott führt Gleichnisse für die Menschen an, damit sie sich Gedanken machen.  
  26 Ein schlechtes Wort aber ist wie ein schlechter Baum, der aus der Erde entwurzelt ist und keine Festigkeit hat. Und ein schlechtes Wort ist gleichsam wie ein schlechter Baum, der aus der Erde entwurzelt ist und (im Erdreich) keinen festen Halt hat. Und das Gleichnis eines schlechten Wortes aber ist wie ein schlechter Baum, der aus der Erde entwurzelt ist und keinen Halt im Boden hat. Das böse Wort aber gleicht einem schlechten Baum, der der Erdoberfläche entrissen ist und keinen festen Halt hat.  
  27 Allah stärkt die Gläubigen mit dem Wort, das fest gegründet ist, in diesem Leben wie in dem künftigen; und Allah läßt die Frevler irregehen; denn Allah tut, was Er will. Allah festigt diejenigen, die glauben, im diesseitigen Leben und im Jenseits durch die feste Aussage (al-qaul ath-thaabit). Aber die Frevler führt er irre. Allah tut, was er will. Allah stärkt die Gläubigen mit dem fest gegründeten Wort, in diesem Leben wie im künftigen; und Allah läßt die Frevler irregehen; und Allah tut, was Er will. Gott festigt die Gläubigen mit den festen Lehrsätzen im diesseitigen Leben, und im Jenseits und läßt die Ungerechten ihrer Entscheidung entsprechend irregehen. Gott macht, was Er will.  
  28 Siehst du nicht jene, die Allahs Gnade mit der Undankbarkeit vertauschten und ihr Volk in die Stätte des Verderbens brachten, Hast du nicht jene gesehen, die die Gnade Allahs (verleugnet und so den Glauben) gegen Unglauben eingetauscht und ihr Volk in die Behausung des Untergangs (daar al-bawaar) versetzt haben? Siehst du nicht jene, die Allahs Gnade mit der Undankbarkeit vertauschten und ihr Volk in die Stätte des Verderbens brachten? Siehst du nicht, wie die Ungläubigen die Gottesgabe des Glaubens durch Unglauben ausgetauscht und ihr Volk, das ihnen folgte, ins Verderben geführt haben?  
  29 (In) die Hölle? Dort sollen sie eingehen; und das ist ein schlimmer Ruheplatz. (In) die Hölle (haben sie sie versetzt), daß sie darin schmoren, - eine schlimme Unterkunft! Es ist Dschahannam. Darin werden sie brennen, und das ist eine schlimme Unterkunft. In der Hölle erleiden sie die Feuerstrafe. Eine schlimmere Bleibe gibt es nicht.  
  30 Und sie haben Allah Nebenbuhler zur Seite gesetzt, um (die Menschen) von Seinem Wege abirren zu machen. Sprich: "Vergnügt euch eine Weile, dann aber geht eure Reise zum Feuer." Und sie haben behauptet, daß Allah (andere Götter) seinesgleichen (neben sich) habe, um (ihre Mitmenschen) von seinem Wege ab in die lrre zu führen. Sag: Genießet (euer Dasein noch eine kurze Weile)! Enden werdet ihr im Höllenfeuer. "Und sie haben Allah Nebenbuhler zur Seite gesetzt, damit (die Menschen) von Seinem Weg abirren. Sprich: ""Vergnügt euch eine Weile, dann aber endet eure Reise im Feuer.""" Sie stellen Gott, dem Herrn, Götzen bei, damit sie die Menschen von Seinem Pfad abbringen und irreführen. Sprich: "Genießt, wie es euch gelüstet! Dann werdet ihr im Höllenfeuer enden."  
  31 Sprich zu Meinen Dienern, die gläubig sind, daß sie das Gebet verrichten und spenden von dem, was Wir ihnen gegeben habell, im verborgenen und öffentlich, bevor ein Tag kommt, an dem weder Handel noch Freundschaft sein wird. Sag meinen Dienern, die gläubig sind, sie sollen das Gebet (salaat) verrichten und von dem, was wir ihnen (an Gut) beschert haben, geheim oder offen Spenden geben, bevor ein Tag kommt, an dem es weder Handel noch Freundschaften gibt. Sprich zu Meinen Dienern, die gläubig sind, auf daß sie das Gebet verrichten und von dem, was Wir ihnen gegeben haben, im verborgenen und öffentlich spenden mögen, bevor ein Tag kommt, an dem es weder Handel noch Freundschaft geben wird. Sage Meinen gläubigen Dienern, sie sollen das Gebet verrichten und von den Gaben, die Wir ihnen geben, im Verborgenen und öffentlich spenden, bevor ein Tag kommt, an dem nicht gekauft und verkauft wird und es keine Freundschaften zu pflegen gibt!  
  32 Allah ist es, Der die Himmel und die Erde erschuf und Wasser niederregnen ließ von den Wolken und damit Früchte hervorbrachte zu eurem Unterhalt, und Er hat euch die Schiffe dienstbar gemacht, daß sie das Meer durchsegeln nach Seinem Gebot, und Er hat euch die Flüsse dienstbar gemacht. Allah ist es, der Himmel und Erde geschaffen hat, und der vom Himmel Wasser herabkommen ließ und dadurch, euch zum Unterhalt, Früchte hervorbrachte. Und er hat die Schiffe in euren Dienst gestellt, damit sie - auf seinen Befehl - auf dem Meer fahren, ebenso die Flüsse, Allah ist es, der die Himmel und die Erde erschuf und Wasser aus den Wolken niederregnen ließ und damit Früchte zu eurem Unterhalt hervorbrachte; und Er hat euch die Schiffe dienstbar gemacht, damit sie auf dem Meer auf Seinen Befehl fahren, und Er hat euch die Flüsse dienstbar gemacht. Gott ist es, Der Himmel und Erde erschuf, Der aus den Wolken am Himmel Wasser herabregnen läßt, durch das Früchte hervorgebracht werden, die euch versorgen. Er ist es, Der die Schiffe, die Seiner Verfügung gemäß auf den Meeren fahren, in euren Dienst stellte und desgleichen die Flüsse dienstbar machte.  
  33 Und dienstbar machte Er euch die Sonne und den Mond, die unablässig ihren Lauf Vollziehenden. Und dienstbar machte Er euch die Nacht und den Tag. desgleichen die Sonne und den Mond (die beide) voller Eifer (ihre Bahn durchlaufen), und den Tag und die Nacht. Und Er machte euch die Sonne und den Mond dienstbar, die voller Eifer sind. Und dienstbar machte Er euch die Nacht und den Tag. In euren Dienst stellte Er die Sonne und den Mond, die ununterbrochen ihre Bahnen ziehen, und Er machte euch die Nacht und den Tag dienstbar.  
  34 Und Er gab euch alles, was ihr von Ihm begehrtet; und wenn ihr Allahs Wohltaten aufzählen wolltet, ihr würdet sie nicht berechnen können. Siehe, der Mensch ist wahrlich frevelhaft, undankbar. Und er hat euch allerlei gegeben, worum ihr ihn batet. Wenn ihr die Gnade Allahs (im einzelnen) errechnen wollt, könnt ihr sie (überhaupt) nicht zählen. Der Mensch ist (sofern er all diese Gnadenerweise nicht anerkennt) wirklich frevelhaft (zaluum) und undankbar. Und Er gab euch alles, was ihr von Ihm begehrtet; und wenn ihr Allahs Wohltaten aufzählen wolltet, würdet ihr sie nicht vollständig erfassen können. Siehe, der Mensch ist wahrlich frevelhaft, undankbar. Er gewährt euch alles, worum ihr Ihn bittet. Wenn ihr Gottes Gaben zählen wolltet, würdet ihr sie nicht erfassen können. Der Mensch, der das alles nicht erkennt, ist äußerst ungerecht und undankbar Gott gegenüber.  
  35 Und (gedenke der Zeit) wie Abraham sprach: "Mein Herr, Mache diese Stadt zu einer Stätte des Friedens und bewahre mich und meine Kinder davor, die Götzen anzubeten. "Und (damals) als Abraham sagte: ""Herr! Mach diese Ortschaft sicher! Und laß mich und meine Söhne es vermeiden, den Götzen (asnaam) zu dienen!" "Und damals sagte Abraham: ""Mein Herr, mache diese Stadt zu einer Stätte des Friedens und bewahre mich und meine Kinder davor, die Götzen anzubeten ;" Einst sprach Abraham: "Mein Herr! Mache dieses Land sicher und bewahre meine Söhne und mich davor, den Götzen zu dienen!  
  36 Mein Herr, sie haben viele von den Menschen irregeleitet. Wer mir nun folgt, der gehört sicher zu mir; und wer mir nicht gehorcht - siehe, Du bist allverzeihend, barmherzig. Herr! Sie haben viele von den Menschen irregeführt. Wenn nun einer mir folgt, gehört er zu mir. Und wenn sich einer mir widersetzt (sei er deiner Gnade anbefohlen). Du bist barmherzig und bereit zu vergeben. mein Herr, sie haben viele Menschen irregeleitet. Wer mir nun folgt, der gehört sicher zu mir; und wer mir nicht gehorcht - siehe, Du bist Allverzeihend, Barmherzig. Mein Herr! Die Götzen haben viele Menschen irregeleitet. Wer mir folgt, der gehört zu meiner Glaubensgemeinschaft, und nimm Dich dessen an, der sich mir widersetzt, bist Du doch unendlich vergebend und barmherzig!  
  37 Unser Herr, ich habe einen Teil meiner Nachkommenschaft in einem unfruchtbaren Tal nahe bei Deinem Heiligen Haus angesiedelt, o unser Herr, auf daß sie das Gebet verrichten mögen. So mache die Herzen der Menschen ihnen zugeneigt und versorge sie mit Früchten, damit sie dankbar seien. Herr! Ich habe Leute aus meiner Nachkommenschaft in einem Tal, in dem kein Getreide wächst, bei deinem geheiligten Haus Wohnung nehmen lassen, Herr, damit sie das Gebet (salaat) verrichten. Mach, daß das Herz von (gewissen) Menschen sich ihnen zuneigt, und beschere ihnen Früchte! Vielleicht werden sie dankbar sein. Unser Herr, ich habe einen Teil meiner Nachkommenschaft in einem unfruchtbaren Tal nahe bei Deinem heiligen Haus angesiedelt, o unser Herr, auf daß sie das Gebet verrichten mögen. So mache ihnen die Herzen der Menschen zugeneigt und versorge sie mit Früchten, damit sie dankbar sein mögen. Unser Herr! Ich habe einen Teil meiner Nachkommenschaft in einem Tal, das ohne Pflanzen ist, bei Deinem Heiligen Haus angesiedelt. Unser Herr! Damit sie das Gebet hier verrichten, mache, daß Menschen sie liebevoll aufsuchen, und gib ihnen Früchte, auf daß sie dankbar sein mögen!  
  38 Unser Herr, Du weißt, was wir verhehlen und was wir kundtun. Und nichts ist verborgen vor Allah, ob auf Erden oder im Himmel. Herr! Du weißt, was wir geheimhalten, und was wir bekanntgeben. Vor Allah ist nichts verborgen, weder auf der Erde, noch im Himmel. Unser Herr, Du weißt, was wir verbergen und was wir kundtun. Und vor Allah ist nichts verborgen, ob auf Erden oder im Himmel. Unser Herr! Du weißt alles, was wir verbergen und was wir äußern. Gott entgeht nichts, weder auf der Erde noch in den Himmeln.  
  39 Aller Preis gehört Allah, Der mir, ungeachtet (meines) Alters, Ismael und Isaak geschenkt hat. Wahrlich, mein Herr ist der Erhörer des Gebets. Lob sei Allah, der mir trotz meines hohen Alters den Ismael und den Isaak geschenkt hat! Mein Herr hört es, wenn man (zu ihm) betet. Alles Lob gebührt Allah, Der mir, ungeachtet des Alters, Ismael und Isaak geschenkt hat. Wahrlich, mein Herr ist der Erhörer des Gebets. Gott sei gelobt, Der mir im Alter Ismael und Isaak geschenkt hat. Mein Herr erhört die Bittgebete.  
  40 Mein Herr, mache, daß ich und meine Kinder das Gebet verrichten. Unser Herr! nimm mein Gebet an. Herr! Mach, daß ich das Gebet (salaat) verrichte, (ich) und (auch) Leute aus meiner Nachkommenschaft, Herr, und nimm mein Gebet an! Mein Herr, hilf mir, daß ich und meine Kinder das Gebet verrichten. Unser Herr! Und nimm mein Gebet an. Unser Herr! Mache, daß ich das Gebet ordnungsgemäß verrichte und desgleichen die Rechtschaffenen von meinen Nachkommen!. Unser Herr! Erhöre unsere Bitte!  
  41 Unser Herr, vergib mir und meinen Eltern und den Gläubigen am Tage, an dem die Abrechnung stattfinden wird." "Herr! Vergib mir und meinen Eltern und den Gläubigen am Tag, da die Abrechnung anhebt (yaquumu)!""" "Unser Herr, vergib mir und meinen Eltern und den Gläubigen an dem Tage, an dem die Abrechnung stattfinden wird.""" Unser Herr! Vergib mir, meinen Eltern und den Gläubigen an dem Tag, an dem die Abrechnung erfolgen wird!"  
  42 Wähne nicht, daß Allah achtlos ist dessen, was die Frevler tun. Er gibt ihnen nur Frist bis zu dem Tage, an dem die Augen starr blicken werden, Und du darfst ja nicht meinen, daß Allah auf das, was die Frevler tun, nicht achtgibt. Er gewährt ihnen nur Aufschub auf einen Tag, an dem sie große Augen machen werden, Und denke nicht, daß Allah nicht beachtet, was die Frevler tun. Er gewährt ihnen nur einen Aufschub bis zu dem Tage, an dem die Augen starr blicken werden. Denke nicht, daß Gott die Taten der Ungerechten entgehen! Er gewährt ihnen Aufschub bis zum Tag, an dem ihre Augen vor Bestürzung erstarren.  
  43 Vorwärts taumelnd in Angst, aufgereckt die Häupter, ihr Blick kehrt ihnen nicht zurück und ihre Herzen sind öde. den Hals gereckt (muhti`iena), das Haupt erhoben (muqni`ie ru§uusihim), mit einem Blick, der (vor lauter Starren) nicht zu ihnen zurückkehrt, und mit leerem Herzen (wa-af§idatuhum hawaa§un). Angstvoll eilen sie vorwärts, mit hochgereckten Köpfen, (und) ihr Blick kehrt (vor lauter Starren) nicht zu ihnen zurück, und ihre Herzen sind leer. Sie werden hinstürzen mit hochgereckten Köpfen, weit aufgerissenen Augen und leeren Herzen.  
  44 Und warne die Menschen vor dem Tag, da die Strafe über sie kommen wird. Dann werden die Frevler sprechen: "Unser Herr, gib uns Aufschub auf eine kurze Frist. Wir wollen auf Deinen Ruf antworten und den Gesandten folgen." "Habt ihr nicht zuvor geschworen, es würde euch kein Untergang treffen? "Warne die Menschen vor dem Tag, an dem die Strafe über sie kommt und diejenigen, die gefrevelt haben, sagen: ""Herr! Gewähre uns für eine kurze Frist Aufschub, damit wir deinem Ruf Gehör schenken und den Gesandten Gefolgschaft leisten!"" Hattet ihr denn nicht früher geschworen (und beteuert), daß es für euch keinen Untergang gebe (? maa lakum min zawaalin)?" "Und warne die Menschen vor dem Tag, an dem die Strafe über sie kommen wird. Dann werden die Frevler sagen: ""Unser Herr, gib uns für eine kurze Frist Aufschub. Wir wollen Deinem Ruf Gehör schenken und den Gesandten Folge leisten."" - ""Habt ihr nicht zuvor geschworen, der Untergang werde euch nicht treffen?" Warne die Menschen! Wenn der Tag der qualvollen Strafe kommt, werden die Ungerechten sagen: "Unser Herr! Gewähre uns eine kurze Frist, damit wir Deinen Ruf annehmen und den Gesandten Folge leisten!" Darauf hörten sie: "Habt ihr nicht einst beteuert, die Vergänglichkeit berühre eure Macht nicht?
  45 Und ihr wohnt in den Wohnungen derer, die gegen sich selber frevelten, und es ist euch deutlich gemacht worden, wie Wir mit ihnen verfuhren; und Wir haben klare Beispiele vor euch hingestellt." Ihr habt doch in den Wohnungen derer gelebt, die gegen sich selber gefrevelt haben, und euch ist klar geworden, wie wir mit ihnen verfahren sind. Wir haben für euch Exempel statuiert. "Und ihr wohnt in den Wohnungen derer, die gegen sich selbst frevelten, und es ist euch deutlich gemacht worden, wie Wir mit ihnen verfuhren; und Wir haben euch klare Beweise geliefert.""" Ihr habt in den Wohnstätten gelebt, wo früher die Ungerechten gelebt hatten und erkannt, wie Wir sie bestraft haben. Wir haben für euch genügend Gleichnisse angeführt."  
  46 Und sie haben bereits ihre Pläne geplant, aber ihre Pläne sind bei Allah, und wären ihre Pläne derart, daß sie Berge versetzen sollten. Sie haben ihre Ränke geschmiedet. Aber über ihre Ränke hat (letzten Endes) Allah zu entscheiden, auch wenn sie (derart) sind, daß davon die Berge weichen. Und sie haben bereits ihre Ränke geschmiedet, aber ihre Ränke sind bei Allah, und wären ihre Ränke (auch) derart, daß durch sie Berge versetzt werden sollten. Die Ungläubigen haben heimlich hinterlistige Pläne geschmiedet, die Gott kennt. Damit wollten sie Gottes felsenfeste Offenbarung zunichte machen.  
  47 Wähne darum nicht, daß Allah Sein Versprechen an Seine Gesandten nicht halten werde; gewiß, Allah ist allmächtig, Herr der Vergeltung. Und du darfst ja nicht meinen, daß Allah das Versprechen, das er seinen Gesandten gegeben hat, brechen wird. Allah ist mächtig. Er läßt (die Sünder) seine Rache fühlen. Denke nicht, daß Allah Sein Versprechen Seinen Gesandten gegenüber nicht halten werde; gewiß, Allah ist Erhaben, (ist Der,) Der Seine Vergeltung fühlen läßt Du sollst keineswegs denken, daß Gott Seine Verheißungen den Gesandten gegenüber nicht einhält. Gott ist allmächtig und und verhängt schwere Strafen.  
  48 Am Tag, da die Erde verwandelt werden wird in eine andere Erde, und auch die Himmel; und sie werden (alle) vor Allah treten, den Einigen, den Höchsten. (Er wird seine Drohung wahr machen) am Tag, da die Erde gegen eine andere eingetauscht wird, und (ebenso) die Himmel und (da) sie (aus der Masse der übrigen Menschen) vor Allah herauskommen, den Einen und Allgewaltigen. an dem Tage, da die Erde in eine andere Erde verwandelt werden wird, und auch die Himmel (verwandelt werden); und sie werden (alle) vor Allah treten, den Einzigen, den Allgewaltigen. Das geschieht an dem Tag, an dem die Erde durch eine andere und die Himmel durch andere ersetzt werden. Wie alle Geschöpfe werden sie im Jenseits nach der Auferstehung vor Gott, dem Einen, dem Allgewaltigen stehen.  
  49 Und an jenem Tage wirst du die Schuldigen in Ketten gefesselt sehen. An jenem Tag siehst du die Sünder in Fesseln aneinandergebunden, Und an jenem Tage wirst du die Sünder in Ketten gefesselt sehen. Du wirst die Frevler dann mit ihren satanischen Gefährten zusammengekettet sehen.  
  50 Ihre Gewänder werden von Pech sein, und das Feuer wird ihre Gesichter einhüllen, mit Hemden aus Teer, das Gesicht von Höllenfeuer bedeckt. Ihre Hemden werden aus Teer sein, und das Feuer wird ihre Gesichter bedecken ; Ihre Gewänder werden mit Pech bestrichen, und ihre Gesichter werden von Feuer umhüllt sein.  
  51 Auf daß Allah jedem vergelte, was er gewirkt. Wahrlich, Allah ist schnell im Abrechnen. Allah wird eben einem jeden vergelten, was er (in seinem Erdenleben) begangen hat. Er ist schnell im Abrechnen. auf daß Allah jedem vergelte, was er begangen hat. Wahrlich, Allah ist schnell im Abrechnen. So vergilt Gott jedem, was er im Diesseits getan hat. Gott rechnet schnell ab.  
  52 Dies ist eine genügende Ermahnung für die Menschen, auf daß sie sich dadurch war nen lassen, und auf daß sie wissen mögen, daß nur Er der Einige Gott ist, und auf daß die mit Verständnis Begabten es bedenken. Das ist (eine Botschaft, die) den Menschen auszurichten (ist, damit sie sie zur Kenntnis nehmen) und damit sie dadurch gewarnt werden und wissen, daß Allah (nur) ein einziger Gott ist, und damit diejenigen, die Verstand haben, sich mahnen lassen. Dies ist eine Kundgebung an die Menschen, auf daß sie sich dadurch warnen lassen und auf daß sie wissen mögen, daß nur Er der Einzige Gott ist, und auf daß diejenigen, die Verstand haben, sich mahnen lassen. Diese Offenbarung ist eine Botschaft an die Menschen und eine Warnung. Sie sollen wissen, daß Gott nur Einer ist. Darüber sollen diejenigen nachdenken, die sich ihres Verstandes bedienen.