.Sure 57 | Das Eisen |
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    Ahmadeyya Rudi Paret M. A. Rassoul Azhar  
  1 Was in den Himmeln und was auf Erden ist, verkündet die Herrlichkeit Allahs, und Er ist der Allmächtige, der Allweise. Allah preist (alles), was im Himmel und auf Erden ist. Er ist der Mächtige und Weise. Es preist Allah, was in den Himmeln und was auf der Erde ist, und Er ist der Erhabene, der Allweise. Alles, was es in den Himmeln und auf der Erde gibt, lobpreist Gott, den Allmächtigen, den Allweisen.  
  2 Sein ist das Königreich der Himmel und der Erde. Er gibt Leben und Tod, und Er vermag alle Dinge zu tun. Er hat die Herrschaft über Himmel und Erde. Er macht lebendig und läßt sterben und hat zu allem die Macht. Sein ist das Königreich der Himmel und der Erde. Er macht lebendig und läßt sterben, und Er hat Macht über alle Dinge. Ihm gehört die Herrschaft über Himmel und Erde. Er läßt leben und Er läßt sterben. Seine Allmacht umfaßt alles.  
  3 Er ist der Erste und der Letzte, (deutlich) erkennbar und (zugleich) verborgen. Er weiß über alles Bescheid. Er ist der Erste und der Letzte, der Offenbare und der Verborgene, und Er ist der Kenner aller Dinge. Er ist der Erste und der Letzte, der Sichtbare, der Verborgene. Sein Wissen umfaßt alles.  
  4 Er ist es, Der die Himmel und die Erde erschuf in sechs Zeiten, dann setzte Er Sich auf den Thron. Er weiß, was in die Erde eingeht und was aus ihr hervorkommt, was vom Himmel niederkommt und was zu ihm aufsteigt. Und Er ist mit euch, wo immer ihr sein mögt. Und Allah sieht alles, was ihr tut. Er ist es, der Himmel und Erde in sechs Tagen geschaffen und sich daraufhin auf dem Thron zurechtgesetzt hat (um die Welt zu regieren). Er weiß, was in die Erde eindringt und aus ihr herauskommt, und was vom Himmel herabkommt und dorthin aufsteigt. Er ist mit euch, wo ihr auch seid. Allah durchschaut wohl, was ihr tut. Er ist es, Der die Himmel und die Erde in sechs Tagen erschuf, dann wandte Er Sich majestätisch Seinem Reich zu. Er weiß, was in die Erde eingeht und was aus ihr hervorkommt, was vom Himmel herniederkommt und was zu ihm aufsteigt. Und Er ist mit euch, wo immer ihr (auch) sein möget. Und Allah sieht alles, was ihr tut. Er ist es, Der die Himmel und die Erde in sechs Tagen erschaffen hat, dann die höchste Allmacht übernahm. Er weiß, was in die Erde hinein- und was aus ihr herauskommt; was aus den Himmeln herab- und was in ihn hinaufsteigt. Er ist bei euch, wo immer ihr seid, und Er sieht alles, was ihr tut.  
  5 Sein ist das Königreich der Himmel und der Erde; und zu Allah werden alle Dinge zurückgebracht. Er hat die Herrschaft über Himmel und Erde. Und vor Allah werden (dereinst) die Angelegenheiten (alle zur letzten Entscheidung) gebracht werden. Sein ist das Königreich der Himmel und der Erde; und zu Allah werden alle Dinge zurückgebracht. Ihm gehört die Herrschaft über Himmel und Erde, und Ihm obliegt die letzte Entscheidung über alles.  
  6 Er läßt die Nacht eintreten in den Tag und den Tag eintreten in die Nacht; und Er ist der Kenner all dessen, was in den Herzen ist. Er läßt die Nacht übergehen in den Tag, und den Tag in die Nacht. Und er weiß Bescheid über alles, was die Menschen in ihrem Innern (an Gedanken und Gesinnungen) hegen. Er läßt die Nacht in den Tag und den Tag in die Nacht eintreten; und Er ist der Kenner all dessen, was (ihr) in den Herzen hegt. Er läßt die Nacht in den Tag und den Tag in die Nacht übergehen und weiß um das Geheimgehaltene.  
  7 Glaubet an Allah und Seinen Gesandten und spendet von dem, wovon Er euch zu Erben gemacht hat. Und jenen unter euch, die glauben und spenden, wird großer Lohn. Glaubt an Allah und seinen Gesandten und gebt Spenden von dem, worüber er euch als Nachfolger (früherer Generationen mit zeitlich begrenztem Verfügungsrecht) eingesetzt hat! Diejenigen von euch, die glauben und Spenden geben, haben (dereinst) einen hohen Lohn zu erwarten. Glaubt an Allah und Seinen Gesandten und spendet von dem, zu dessen Erben Er euch gemacht hat. Und jenen von euch, die glauben und spenden, wird ein großer Lohn zuteil sein. Ihr sollt an Gott und Seinen Gesandten glauben und von dem Vermögen, das Er euch vererbt hat, spenden. Die Gläubigen, die beim Glauben bleiben und Spenden geben, bekommen von Gott einen großen Lohn.  
  8 Was ist euch, daß ihr nicht an Allah glaubt, obwohl der Gesandte euch aufruft, an euren Herrn zu glauben, und Er hat bereits von euch ein Versprechen abgenommen, wenn ihr Gläubige seid? Warum wollt ihr (denn) nicht an Allah glauben, wo doch der Gesandte euch dazu aufruft, an euren Herrn zu glauben, und dieser (seinerzeit) eure Verpflichtung (dazu) entgegengenommen hat? (Warum wollt ihr dem Ruf des Gesandten nicht Folge leisten und eurer Verpflichtung nicht nachkommen) wenn (anders) ihr gläubig seid? Was ist euch, daß ihr nicht an Allah glaubt, obwohl der Gesandte euch aufruft, an euren Herrn zu glauben; und Er hat von euch bereits ein Versprechen abgenommen, wenn ihr Gläubige seid. Warum solltet ihr nicht an Gott glauben, wenn der Gesandte euch dazu einlädt, an euren Herrn zu glauben? Hat Gott eure Verpflichtung dazu nicht schon entgegengenommen, wenn ihr wahrhaftig zu glauben gewillt seid?  
  9 Er ist es, Der deutliche Zeichen hinabsendet auf Seinen Diener, damit Er euch aus den Finsternissen ins Licht führe. Und fürwahr, Allah ist gegen euch gütig, barmherzig. Er ist es, der (im Koran) klare Zeichen auf seinen Diener herabsendet, um euch aus der Finsternis heraus ins Licht zu bringen. Allah ist gegen euch mitleidig und barmherzig. Er ist es, Der deutliche Zeichen auf Seinen Diener hinabsendet, auf daß Er euch aus den Finsternissen ins Licht führe. Und wahrlich, Allah ist gegen euch Gnädig, Barmherzig. Er ist es, Der Seinem Diener eindeutige Verse herabsendet, um euch aus der Finsternis ans Licht zu führen. Gott ist gegen euch mitleidvoll und barmherzig.  
  10 Was ist euch, daß ihr nicht spendet in Allahs Sache, obwohl die Erbschaft der Himmel und der Erde Allah gehört? Die unter euch, die spendeten und kämpften vor dem Sieg, sind nicht gleich. Sie sind höher an Rang als jene, die erst nachher spendeten und kämpften. Allen aber verhieß Allah Gutes. Und Allah ist wohl kundig dessen, was ihr tut. Warum wollt ihr (denn) nicht um Allahs willen Spenden geben, wo doch (dereinst) das Erbe von Himmel und Erde an Allah (allein) fällt? Diejenigen von euch, die schon vor dem Erfolg (fath) Spenden gegeben und gekämpft haben, sind (den anderen) nicht gleich(zusetzen). Sie nehmen einen höheren Rang ein als diejenigen, die (erst) nachträglich Spenden gegeben und gekämpft haben. Aber allen (auch denen, die erst nachträglich gespendet und gekämpft haben) hat Allah das (Aller) beste (al-husnaa) versprochen. Er ist wohl darüber unterrichtet, was ihr tut. Was ist euch, daß ihr nicht für Allahs Sache spendet, obwohl die Erbschaft der Himmel und der Erde Allah gehört? Es sind nicht gleich diejenigen unter euch, die spendeten und kämpften vor dem Sieg. Sie stehen höher im Rang als jene, die erst nachher spendeten und kämpften. Allen aber verhieß Allah Gutes. Und Allah ist dessen wohl kundig, was ihr tut. Warum sollt ihr nicht für Gottes Sache spenden? Gott gehört das Erbe der Himmel und der Erde. Wer unter euch vor demSieg gespendet und für Gottes Sache gekämpft hat, ist nicht dem gleich, der das nicht getan hat. Die davor gespendet und gekämpft haben, sind viel höher gestuft als die, die danach gespendet und gekämpft haben. Beiden Gruppen hat Gott schönste Belohnung versprochen. Gott weiß genau, was ihr macht.  
  11 Wer ist es, der Allah ein stattliches Darlehen geben will? Er wird es ihm um ein Vielfaches mehren, und ihm wird ein großzügiger Lohn. Wer will Allah ein gutes Darlehen geben (indem er gute Werke tut), damit er es ihm (bei der Abrechnung am jüngsten Tag) vervielfache und ihm vortrefflicher Lohn zuteil werde? Wer ist es, der Allah ein gutes Darlehen geben will? Er wird es ihm um ein Vielfaches mehren, und ihm wird ein würdiger Lohn zuteil sein. Wer möchte Gott durch Spenden ein schönes Darlehen machen, das Er ihm doppelt vergilt und für das Er ihn am Jüngsten Tag vortrefflich belohnt?  
  12 Und (gedenke) des Tags, da du die gläubigen Männer und die gläubigen Frauen sehen wirst, indes (die Strahlen) ihres Lichts vor ihnen und zu ihrer Rechten hervorbrechen: "Frohe Botschaft euch heute! - Gärten, durch die Ströme fließen, darin ihr weilen werdet. Das ist die höchste Glückseligkeit." "Am Tag (des Gerichts), da du siehst, wie den gläubigen Männern und Frauen ihr Licht vor ihnen und in ihrer Rechten (in Richtung auf das Paradies) dahineilt (und ihnen zugerufen wird): ""Euch wird heute frohe Botschaft zuteil: Gärten, in deren Niederungen Bäche fließen, und in denen ihr (ewig) weilen werdet""! Das ist das große Glück (al-fauz al-`aziem)." "Am Tage, da du die gläubigen Männer und die gläubigen Frauen sehen wirst, während (die Strahlen) ihres Lichts vor ihnen und zu ihrer Rechten hervorbrechen (,heißt es): ""Eine frohe Botschaft (sei) euch heute (beschieden)! In den Gärten, durch die Bäche fließen, werdet ihr auf ewig weilen. Das ist der gewaltige Gewinn.""" An dem Tag siehst du die gläubigen Männer und Frauen, wie ihr Licht ihnen vorne und zur Rechten vorangeht. "Wohl euch! Euch wird die frohe Botschaft verkündet, daß ihr Paradiesgärten bekommt, unterhalb derer Flüsse fließen. Darin werdet ihr ewig bleiben. Das ist der größte Gewinn."  
  13 Am Tage, wenn die Heuchler und die Heuchlerinnen zu den Gläubigen sagen werden: "Wartet auf uns! Wir wollen ein wenig von eurem Licht borgen", da wird (zu ihnen) gesprochen werden: "Kehret zurück und suchet (dort) Licht." Dann wird zwischen ihnen eine Mauer errichtet werden mit einem Tor darin. Ihre Innenseite wird Barmherzigkeit sein und ihre Außenseite Strafe. "Am Tag, da die heuchlerischen Männer und Frauen (al-munaafiquuna wal-munafiqaatu) zu denen, die gläubig sind, sagen: ""Wartet auf uns, damit wir von euch Licht bekommen (und unsere eigenen Leuchten anzünden können)!"" Man sagt (dann zu ihnen): ""Geht zurück, nach hinten (irdschi`uu waraa§akum), und sucht (dort) nach Licht!"" Und eine Mauer mit einem Tor wird zwischen sie gesetzt. Innerhalb davon befindet sich die Barmherzigkeit, und außerhalb, diesseits, die Höllenstrafe." "Am Tage, wenn die Heuchler und die Heuchlerinnen zu den Gläubigen sagen werden: ""Wartet auf uns! Wir wollen ein wenig von eurem Lichtstrahl bekommen"", da wird (zu ihnen) gesprochen werden: ""Kehrt zurück und sucht (dort) Licht."" Dann wird zwischen ihnen eine Mauer mit einem Tor darin errichtet werden. Innerhalb davon befindet sich die Barmherzigkeit und außerhalb davon die Strafe." An dem Tag werden die Heuchler und die Heuchlerinnen den Gläubigen sagen: "Schaut zu uns her, damit wir von eurem Licht etwas empfangen können!" Ihnen wird dann gesagt: "Kehrt zurück, wenn ihr nur könnt, um selbst Licht zu erwerben!" Zwischen beiden Scharen wird eine Mauer mit einem Tor darin gezogen. Innen (zum Paradies hin) liegt die Barmherzigkeit und außen (zur Hölle hin) die Qual.  
  14 Sie werden jenen (Gläubigen) zurufen: "Waren wir nicht mit euch?" Jene werden antworten: "Doch, aber ihr versuchtet euch selber und wartetet und zweifeltet, und die eitlen Wünsche betörten euch, bis Allahs Befehl kam. Und der Betrüger belog euch über Allah. "Die Heuchler rufen den Gläubigen zu: ""Haben wir es nicht mit euch gehalten?"" Diese sagen: ""Ja. Aber ihr habt euch selber in Versuchung geführt, abgewartet, Zweifel gehegt und euch von euren (eigenen) Wünschen betören lassen, bis (schließlich) die Entscheidung (amr) Allahs eintraf. Und der Betörer hat euch hinsichtlich Allahs betört." "Sie werden jenen (Gläubigen) zurufen: ""Waren wir nicht mit euch?"" Jene werden sagen: ""Doch, aber ihr versuchtet euch selber und wartetet und zweifeltet, und es betörten euch die eitlen Wünsche, bis Allahs Befehl kam. Und der Betörer hat euch über Allah betört.""" Die Heuchler rufen den Gläubigen zu: "Sind wir nicht mit euch auf der Erde gewesen?" Sie werden sagen: "Doch, ihr seid mit uns dort gewesen, aber ihr habt euch zugrunde gerichtet, den Gläubigen Heimsuchungen gewünscht, am wahren Glauben gezweifelt und euch durch falsche Hoffnungen irreführen lassen, bis Gottes Todesbefehl erging und der verführerische Satan euch verleitete.  
  15 So soll heute kein Lösegeld von euch angenommen werden, noch von den Ungläubigen. Euer Aufenthalt ist das Feuer; das ist euer Hort. Und eine schlimme Bestimmung ist es!" "Heute wird nun weder von euch noch von denen, die ungläubig sind, Lösegeld angenommen. Das Höllenfeuer, das für euch zuständig ist, wird euch aufnehmen - ein schlimmes Ende!""" So soll heute kein Lösegeld angenommen werden - weder von euch noch von den Ungläubigen. Eure Herberge ist das Feuer; es ist euer Schutzspender. Und eine schlimme Bestimmung ist das! Heute wird von euch kein Lösegeld angenommen, auch von den Ungläubigen nicht. Eure Wohnstätte ist die Hölle. Sie gebührt euch. Welch schlimmes Ende!"  
  16 Ist nicht für die Gläubigen die Zeit gekommen, daß ihre Herzen sich demütigen vor der Ermahnung Allahs und vor der Wahrheit, die herabkam, und daß sie nicht würden wie jene, denen zuvor die Schrift gegeben und deren Frist verlängert ward, doch ihre Herzen waren verstockt und viele von ihnen wurden ungehorsam? Wird es für diejenigen, die glauben, nicht (allmählich) Zeit, daß ihr Herz sich vor der Mahnung Allahs und vor der Wahrheit, die (als Offenbarung zu ihnen) herabgekommen ist, demütigt, damit es mit ihnen nicht geht wie mit denen, die (schon) früher die Schrift erhalten haben, und denen es zu lang dauerte, so daß ihr Herz sich verhärtete und (schließlich) viele von ihnen Frevler waren? Ist nicht für die Gläubigen die Zeit gekommen, ihre Herzen zu demütigen vor der Ermahnung Allahs und vor der Wahrheit, die herabkam, und nicht so zu werden wie jene, denen zuvor die Schrift gegeben wurde und denen es zu lange dauerte, so daß ihre Herzen verstockt und viele von ihnen zu Frevlern wurden? Ist es noch nicht an der Zeit, daß die Herzen der Gläubigen sich andächtig erweichen, wenn sie über Gott und die offenbarte Wahrheit nachdenken und daß sie nicht wie die Schriftbesitzer vor ihnen werden, deren Herzen mit der Zeit hart wurden? Viele unter ihnen wurden anmaßende Frevler.  
  17 Wisset, daß Allah die Erde belebt nach ihrem Tode. Wir haben euch die Zeichen klar gemacht, auf daß ihr begreifet. Ihr müßt wissen, daß Allah die Erde (wieder) belebt, nachdem sie abgestorben ist. Wir haben euch die Verse klargemacht. Vielleicht würdet ihr verständig sein. Wisset, daß Allah die Erde nach ihrem Tode belebt. Wahrlich, Wir haben euch die Zeichen klar gemacht, auf daß ihr (sie) begreifen möget. Ihr sollt wissen, daß Gott die Erde, nachdem sie tot dagelegen hatte, belebt. Wir haben euch die Zeichen erläutert, damit ihr euch des Verstandes bedient.  
  18 Fürwahr, die mildtätigen Männer und die mildtätigen Frauen und jene, die Allah ein stattliches Darlehen geben - es wird ihnen um ein Vielfaches gemehrt werden, und ihr Lohn wird ein würdiger sein. Den Männern und Frauen, die Almosen und (damit) Allah ein gutes Darlehen geben, wird es (bei der Abrechnung am jüngsten Tag) vervielfacht, und sie haben vortrefflichen Lohn zu erwarten. Wahrlich, die mildtätigen Männer und die mildtätigen Frauen und jene, die Allah ein gutes Darlehen geben - es wird ihnen um ein Vielfaches gemehrt, und ihnen wird ein würdiger Lohn zuteil sein. Die Spender und Spenderinnen geben Gott ein schönes Darlehen, das Gott ihnen doppelt vergilt. Sie erhalten am Jüngsten Tag einen vortrefflichen Lohn.  
  19 Und die an Allah und Seine Gesandten glauben, das sind die Wahrhaftigen und die Blutzeugen vor ihrem Herrn; sie werden ihren Lohn und ihr Licht empfangen. Die aber ungläubig sind und Unsere Zeichen leugnen, das sind die Insassen der Hölle. Diejenigen, die an Allah und seine Gesandten glauben, sind (dereinst) bei ihrem Herrn (als) die Wahrhaftigen (as-siddiequun) und die Zeugen (asch-schuhadaa§). Sie werden (dort) ihren Lohn und ihr Licht haben. Diejenigen aber, die ungläubig sind und unsere Zeichen für Lüge erklären, werden Insassen des Höllenbrandes sein. Und diejenigen, die an Allah und Seine Gesandten glauben, sind die Wahrhaftigen und die Bezeugenden vor ihrem Herrn; sie werden ihren Lohn und ihr Licht empfangen. Diejenigen aber, die ungläubig sind und Unsere Zeichen leugnen, sind die Insassen der Dschahim. Diejenigen, die an Gott und Seinen Gesandten glauben, sind die Wahrhaftigen und die Zeugen; sie haben bei ihrem Herrn Lohn und Licht. Die Ungläubigen aber, die Unsere Zeichen der Lüge geziehen haben, sind die Bewohner der Hölle.  
  20 Wisset, daß das Leben in dieser Welt nur ein Spiel und ein Tand ist und ein Gepränge und Geprahle unter euch, und ein Wettrennen um Mehrung an Gut und Kindern. Es gleicht dem Regen (der Pflanzen hervorbringt), deren Wachstum den Bebauer erfreut. Dann verdorren sie, und du siehst sie vergilben; dann zerbröckeln sie in Staub. Und im Jenseits ist strenge Strafe und Vergebung und Wohlgefallen Allahs. Und das Leben in dieser Welt ist nur eine Sache der Täuschung. Ihr müßt wissen, daß das diesseitige Leben nur Spiel, Zerstreuung und Flitter ist, und (darin besteht) daß ihr gegenseitig prahlt und mehr Vermögen und Kinder haben wollt (als die anderen). Es ist wie (wenn) reichlicher Regen (ghaith) (gefallen ist), dessen (Folgeerscheinung, üppiger) Pflanzenwuchs den Ungläubigen Freude macht (da sie mit Sicherheit eine gute Ernte erwarten). Hierauf vertrocknet es (? yahiedschu), und man sieht, daß es gelb wird. Hierauf wird es zu brüchigem Zeug (hutaam) (das zu nichts mehr zu gebrauchen ist). (Achtet vielmehr auf das Jenseits!) Im Jenseits gibt es (dereinst für die Ungläubigen) eine schwere Strafe, (für die Gläubigen) aber auch Vergebung von Allah, und (Allahs) Wohlgefallen. Das diesseitige Leben ist nichts als eine Nutznießung, durch die man sich (allzu leicht) betören läßt (mataa`u l-ghuruuri). Wisset, daß wahrlich das diesseitige Leben nur ein Spiel und ein Zeitvertreib ist und ein Prunk und Geprahle unter euch und ein Wettrennen um Vermehrung von Gut und Kindern. Es gleicht dem reichlichen Regen, dessen Pflanzenwuchs den Säern gefällt. Dann verdorrt er, und du siehst ihn vergilben; hierauf wird er brüchig. - Und im Jenseits gibt es eine strenge Strafe, aber auch Vergebung von Allah und Wohlgefallen. Und das diesseitige Leben ist nichts anderes als eine Nutznießung, durch die man sich betören läßt. Ihr sollt wissen, daß das irdische Leben Spiel, Ablenkung, Prunk, Prahlerei und Vermehrung von Vermögen und Kindern ist. Sein Gleichnis ist das des Regens, der Pflanzen wachsen läßt, über die sich die Bauern freuen, die du nach der Reife vergilbt siehst und die dann zu brüchigem Stroh werden. Im Jenseits gibt es schwere qualvolle Strafe, aber auch Vergebung und Wohlgefallen Gottes. Das irdische Leben ist eitler Genuß.  
  21 Wetteifert denn miteinander um die Vergebung eures Herrn und den Garten, dessen Wert gleich dem Werte des Himmels und der Erde ist, bereitet denen, die an Allah und Seine Gesandten glauben. Das ist Allahs Huld; Er gewährt sie, wem Er will. Und Allah ist der Eigner großer Huld. Wetteifert nach Vergebung von eurem Herrn und (nach) einem Garten, der (in seiner Ausdehnung) so weit ist wie Himmel und Erde, und der für diejenigen bereitsteht, die an Allah und seine Gesandten glauben! Das ist die Huld Allahs. Er gibt sie, wem er will. Allah ist voller Huld. Wetteifert denn miteinander um die Vergebung eures Herrn und um das Paradies, dessen Größe gleich der Größe des Himmels und der Erde ist. (Es ist für) jene bereitet, die an Allah und Seine Gesandten glauben. Das ist Allahs Huld; Er gewährt sie, wem Er will. Und Allah verfügt über die große Huld. Wetteifert miteinander um die Vergebung eures Herrn und das Paradies, das so breit wie die Himmel und die Erde ist und für diejenigen bereitet wurde, die an Gott und Seinen Gesandten glauben. Das ist Gottes Gabenfülle, die Er, wem Er will, gewährt. Gott besitzt die größte Gabenfülle.  
  22 Es geschieht kein Unheil auf Erden oder an euch, das nicht in einem Buch wäre, bevor Wir es ins Dasein rufen - fürwahr, das ist Allah ein leichtes -, Kein Unglück trifft ein, weder (draußen) im Land noch bei euch selber, ohne daß es in einer Schrift (verzeichnet) wäre, noch ehe wir es erschaffen. Dies (alles zu wissen) ist Allah ein leichtes. Es geschieht kein Unheil auf Erden oder an euch, das nicht in einem Buch (verzeichnet) wäre, bevor Wir es ins Dasein rufen - wahrlich, das ist für Allah ein leichtes - , Es ereignet sich keine Heimsuchung auf der Erde und in euch selbst, die nicht im Buch verzeichnet ist, bevor Wir sie geschehen lassen. Das ist für Gott ein leichtes.  
  23 Auf daß ihr euch nicht betrübet um das, was euch entging, noch euch überhebet über das, was Er euch gegeben hat. Und Allah liebt keinen der eingebildeten Prahler, (Laßt euch gesagt sein, daß alles, was geschieht, von Allah vorherbestimmt ist) damit ihr euch wegen dessen, was euch (an Glücksgütern) entgangen ist, nicht (unnötig) Kummer macht und (damit ihr) euch über das, was er euch gegeben hat, nicht (zu sehr) freut (indem ihr es als euren wohlverdienten und unveräußerlichen Besitz betrachtet)! Allah liebt keinen, der eingebildet und prahlerisch ist. auf daß ihr euch nicht darüber betrüben möget, was euch entging, noch darüber frohlocken möget, was Er euch gegeben hat. Und Allah liebt keinen der eingebildeten Prahler , Das sollt ihr wissen, damit ihr nicht unnötig über das trauert, was ihr nicht bekommt und ungebührlich frohlockt über das, was euch zukommt. Gott liebt nicht die Prahler und die Eingebildeten.  
  24 Die geizig sind und die Menschen zum Geiz anhalten. Und wer da den Rücken wendet - siehe, Allah ist gewiß dann der Sich Selbst Genügende, der Preiswürdige. (Er liebt) diejenigen (nicht), die geizig sind und den Leuten gebieten, geizig zu sein. Wer sich jedoch abwendet (und nichts spendet, hat selber den Schaden davon). Allah ist der, der reich und des Lobes würdig ist. die geizig sind und die Menschen zum Geiz anhalten. Und wer da den Rücken wendet - siehe, Allah ist dann gewiß Der, Der auf keinen angewiesen, des Lobes Würdig ist. Diejenigen, die geizen und die Menschen dazu anhalten zu geizen, liebt Gott nicht. Wer sich von Gott abwendet, der möge wissen, daß Gott der Reiche, der Preiswürdige ist.  
  25 Wahrlich, Wir schickten Unsere Gesandten mit klaren Beweisen und sandten mit ihnen das Buch und das Maß herab, auf daß die Menschen Gerechtigkeit üben möchten. Und Wir schufen das Eisen, worin (Kraft zu) gewaltigem Krieg wie auch zu (vielerlei anderen) Nutzen für die Menschheit ist, damit Allah die bezeichne, die Ihm und Seinen Gesandten beistehen, wenngleich ungesehen. Fürwahr, Allah ist stark, allmächtig. Wir haben doch (im Lauf der Zeit) unsere Gesandten mit den klaren Beweisen (baiyinaat) (zu den Menschen) geschickt und die Schrift und die Waage mit ihnen herabkommen lassen, damit die Menschen für Gerechtigkeit sorgen würden (li-yaquuma n-naasu bil-qisti). Und wir haben das Eisen herabkommen lassen, das (wenn es zu Waffen verarbeitet ist) viel Gewalt in sich birgt, für die Menschen aber auch (in mancher Hinsicht) von Nutzen ist. Auch wollte Allah (auf diese Weise) feststellen, wer ihm und seinen Gesandten im geheimen hilft. Allah ist stark und mächtig. Wahrlich, Wir schickten Unsere Gesandten mit klaren Beweisen und sandten mit ihnen das Buch und die Waagewerte herab, auf daß die Menschen Gerechtigkeit üben mögen. Und Wir schufen das Eisen, worin (Kraft zu) gewaltigem Krieg wie auch zu (vielerlei) Nutzen für die Menschheit ist, damit Allah die bezeichne, die Ihm und Seinem Gesandten, wenngleich ungesehen, beistehen. Wahrlich, Allah ist Allmächtig, Erhaben. Wir haben Unsere Gesandten mit den Beweiszeichen zu ihren Völkern geschickt, ihnen die offenbarten Schriften und die der genauen Waage entsprechende Gerechtigkeit gegeben, damit die Menschen Gerechtigkeit walten lassen. Wir haben das Eisen geschaffen, das Gewalt in sich birgt, aber auch Nutzen für die Menschen, auf daß Gott wissen möge, wer sich für den Glauben an Ihn einsetzt, ohne Ihn zu sehen, und wer Seinem Gesandten beisteht. Gottes Macht und Gewalt sind unermeßlich.  
  26 Wir entsandten ja auch Noah und Abraham und gaben ihren Nachkommen das Prophetentum und die Schrift. Einige unter ihnen waren auf dem rechten Weg, doch viele unter ihnen waren Empörer. Und wir haben doch Noah und Abraham (als unsere Boten) gesandt und in ihrer Nachkommenschaft die Prophetie und die Schrift (heimisch) gemacht. Etliche von ihnen waren rechtgeleitet. Aber viele von ihnen waren Frevler. Und Wir entsandten ja auch Noah und Abraham und verbreiteten unter ihren Nachkommen das Prophetentum und die Schrift. Einige von ihnen waren auf dem rechten Weg, doch viele von ihnen waren Frevler. Wir entsandten Noah und Abraham und gaben ihren Nachkommen das Prophetentum und das Buch. Einige von ihnen waren rechtgeleitet, aber viele von ihnen waren Frevler.  
  27 Dann ließen Wir Unsere Gesandte ihren Spuren folgen; und Wir ließen Jesus, den Sohn der Maria, (ihnen) folgen, und Wir gaben ihm das Evangelium. Und in die Herzen derer, die ihm folgten, legten Wir Güte und Barmherzigkeit. Das Mönchstum jedoch, das sie sich erfanden - das schrieben Wir ihnen nicht vor - um das Trachten nach Allahs Wohlgefallen; doch sie befolgten es nicht auf richtige Art. Dennoch gaben Wir denen unter ihnen, die gläubig waren, ihren Lohn, aber viele unter ihnen waren ruchlos. Hierauf ließen wir hinter ihnen her unsere (weiteren) Gesandten folgen. Und wir ließen Jesus, den Sohn der Maria, folgen und gaben ihm das Evangelium, und wir ließen im Herzen derer, die sich ihm anschlossen, Milde Platz greifen, Barmherzigkeit und Mönchtum. - Sie brachten es (von sich aus) auf. Wir haben es ihnen nicht vorgeschrieben. (Sie haben es) vielmehr (von sich aus) im Streben nach Allahs Wohlgefallen (auf sich genommen). Doch hielten sie es (nachdem sie es erst einmal auf sich genommen hatten) nicht richtig ein. - Und wir gaben denjenigen von ihnen, die (an die Wahrheit der ihnen übermittelten Offenbarung) glaubten, ihren Lohn. Aber viele von ihnen waren Frevler. Dann ließen Wir Unsere Gesandten ihren Spuren folgen; und Wir ließen (ihnen) Jesus, den Sohn der Maria, folgen, und Wir gaben ihm das Evangelium. Und in die Herzen derer, die ihm folgten, legten Wir Güte und Barmherzigkeit. Doch das Mönchtum, das sie im Trachten nach Allahs Wohlgefallen erfanden - das schrieben Wir ihnen nicht vor; und doch befolgten sie es nicht auf die richtige Art. Dennoch gaben Wir denen von ihnen, die gläubig waren, ihren Lohn, aber viele von ihnen waren Frevler. Wir ließen ihnen Unsere Gesandten folgen, so Jesus, Marias Sohn, dem Wir das Evangelium gaben; in die Herzen seiner Nachfolger legten Wir Mitleid und Barmherzigkeit. Das Mönchtum, das Wir ihnen nicht auferlegt hatten, haben sie erfunden und befolgt mit dem Ziel, Gottes Wohlgefallen zu erlangen. Sie hielten es jedoch nicht gebührend ein. Den Gläubigen unter ihnen gaben Wir ihren Lohn, aber viele unter ihnen sind Frevler.  
  28 O die ihr glaubt, fürchtet Allah und glaubet an Seinen Gesandten! Er wird euch einen doppelten Anteil von Seiner Barmherzigkeit geben und wird euch ein Licht bereiten, darin ihr wandeln werdet, und wird euch verzeihen - und Allah ist allverzeihend, barmherzig -, Ihr Gläubigen! Fürchtet Allah und glaubt an seinen Gesandten, dann gibt er euch (dereinst) einen doppelten Anteil an seiner Barmherzigkeit und macht euch ein Licht, in dem ihr umhergehen könnt, und vergibt euch! Allah ist barmherzig und bereit zu vergeben. O ihr, die ihr glaubt, fürchtet Allah und glaubt an Seinen Gesandten! Er wird euch einen doppelten Anteil von Seiner Barmherzigkeit geben und wird euch ein Licht bereiten, worin ihr wandeln werdet, und wird euch vergeben - und Allah ist Allvergebend, Barmherzig - , O ihr Gläubigen! Fürchtet Gott und glaubt an Seinen Gesandten! So wird Er euch doppelten Anteil Seiner Barmherzigkeit gewähren und euch Licht geben, das euch leitet, und euch eure Sünden vergeben. Gott ist voller Vergebung und Barmherzigkeit.  
  29 Damit das Volk der Schrift nicht wähne, daß sie (die Muslims) nicht imstande sind, die Huld Allahs zu erlangen. Die Huld ist in Allahs Hand, auf daß Er sie verleihe, wem Er will. Und Allah ist der Eigner großer Huld. Die Leute der Schrift sollen (sich) deshalb (keine Illusionen machen, sondern) zur Kenntnis nehmen, daß sie nichts von der Huld Allahs in ihrer Gewalt haben (um etwa ihrerseits darüber zu verfügen), daß die Huld vielmehr in Allahs Hand liegt. Er gibt sie, wem er will. Allah ist voller Huld. damit die Leute der Schrift nicht meinen, daß sie (die Muslime) nicht imstande seien, die Huld Allahs zu erlangen, und (damit sie wissen), daß die Huld in Allahs Hand ist, auf daß Er sie verleihe, wem Er will. Und Allah verfügt über die große Huld. Das gewährt euch Gott, damit die Schriftbesitzer, die nicht an Gottes Gesandten glauben, wissen, daß sie nichts von Gottes Gabenfülle gewinnen können und daß die Gabenfülle in Gottes Hand ist. Er gibt, wem Er will. Gott besitzt die größte Gabenfülle.