.Sure 6 | Das Vieh |
< zurück
    Ahmadeyya Rudi Paret M. A. Rassoul Azhar  
  1 Aller Preis gehört Allah, Der die Himmel und die Erde erschaffen und die Finsternisse und das Licht ins Sein gerufen hat; doch setzen jene, die da ungläubig sind, ihrem Herrn anderes gleich. Lob sei Allah, der Himmel und Erde geschaffen und die Finsternis und das Licht gemacht hat! Nach alledem setzen diejenigen, die ungläubig sind, ihrem Herrn (andere Wesen) gleich (ya`diluuna). Alles Lob gebührt Allah, Der Himmel und Erde erschaffen und die Finsternisse und das Licht gemacht hat; doch setzen jene, die da ungläubig sind, ihrem Herrn anderes gleich. Gepriesen sei Gott, Der die Himmel und die Erde erschaffen, Finsternis und Licht erwirkt hat. Und doch gesellen die Ungläubigen Gott andere Gottheiten bei.  
  2 Er ist es, Der euch aus Lehm erschaffen, und dann bestimmte Er eine Frist. Und eine (weitere) Frist ist bei Ihm bekannt. Ihr aber zweifelt noch! Er ist es, der euch aus Lehm geschaffen und hierauf (für euer Leben) eine Frist bestimmt hat. Eine bestimmte Frist ist bei ihm (unabänderlich festgelegt). Nach alledem seid ihr (noch immer) im Zweifel. Er ist es, Der euch aus Lehm erschaffen hat, und dann bestimmte Er (euch) eine (Lebens-) Frist. Und eine weitere Frist ist Ihm bekannt. Ihr aber zweifelt noch! Gott ist es, Der euch aus Lehm geschaffen hat. Jedem Menschen hat Er für sein Leben auf Erden eine Frist gesetzt und eine der gesamten Schöpfung geltende mit der Auferstehung endende Frist bestimmt, die Er allein kennt. Trotz allem zweifeln die Ungläubigen an Gottes Allmacht.  
  3 Und Er ist Allah, (der Gott) in den Himmeln wie auf der Erde. Er kennt euer Verborgenes und euer Sichtbares, und Er weiß, was ihr verdient. Er ist (der einzige) Allah im Himmel und auf Erden. Er weiß, was ihr geheimhaltet, und was ihr verlautbart. Und er weiß, was ihr begeht. Und Er ist Allah, (der Gott) in den Himmeln wie auch auf der Erde. Er kennt euer Verborgenes und euer Verlautbartes, und Er weiß, was ihr begeht. Gott allein ist der Herr in den Himmeln und auf der Erde. Er allein weiß, was ihr geheimhaltet und was ihr offen bekundet; Er weiß, was ihr erwerbt.  
  4 Es kommt zu ihnen auch nicht ein Zeichen von den Zeichen ihres Herrn, ohne daß sie sich davon abwenden. Keines von den Zeichen ihres Herrn kam zu ihnen, ohne daß sie sich davon abgewandt hätten. Es kommt zu ihnen auch nicht ein Zeichen von den Zeichen ihres Herrn, ohne daß sie sich davon abwenden. Keines der einleuchtenden Zeichen Gottes kommt zu den Ungläubigen, ohne daß sie sich davon abwenden.  
  5 So haben sie die Wahrheit verworfen, als sie zu ihnen kam; bald aber soll ihnen Kunde werden von dem, was sie verspotteten. Und nun haben sie die Wahrheit (der göttlichen Offenbarung), als sie zu ihnen kam, für Lüge erklärt. Aber ihnen wird (dereinst beim Gericht) Kunde zukommen von dem, worüber sie sich (zeitlebens) lustig gemacht haben. So haben sie die Wahrheit für Lüge erklärt, als sie zu ihnen kam; bald aber soll ihnen von dem Kunde gegeben werden, was sie verspotteten. Sie haben die Wahrheit spöttisch geleugnet, als sie ihnen mitgeteilt wurde; sie werden gewiß erfahren, was ihnen als Vergeltung für ihren Spott geschehen wird.  
  6 Sehen sie denn nicht, wie so manches Geschlecht Wir schon vor ihnen vernichtet haben? Diese hatten Wir auf der Erde festgesetzt, wie Wir euch nicht festgesetzt haben; und über sie sandten Wir Wolken, reichlichen Regen ergießend; und unter ihnen ließen Wir Ströme fließen; dann aber tilgten Wir sie aus um ihrer Sünden willen und erweckten nach ihnen ein anderes Geschlecht. Haben sie denn nicht gesehen, wieviele Generationen wir vor ihnen haben zugrunde gehen lassen? (Generationen) denen wir auf der Erde Macht gegeben haben, wie wir sie euch nicht gegeben haben, und über die wir den Himmel reichlich haben regnen lassen, und zu deren Füßen wir Bäche haben fließen lassen. Wir haben sie (zur Strafe) für ihre Schuld zugrunde gehen und nach ihnen eine andere Generation heraufkommen lassen. Sehen sie denn nicht, wie so manches Geschlecht Wir schon vor ihnen vernichtet haben? Diesen hatten Wir auf der Erde Macht gegeben, wie Wir sie euch nicht gegeben haben; und ihnen sandten Wir vom Himmel reichlich Regen; und unter ihnen ließen wir Bäche fließen; dann aber tilgten Wir sie um ihrer Sünden willen aus und erweckten nach ihnen ein anderes Geschlecht. Haben sie nicht erfahren, wieviele Generationen Wir vor ihnen untergehen ließen? Wir haben jenen so viele Möglichkeiten gewährt, sich auf Erden zu behaupten wie wir diesen nicht gegeben haben; Wir haben ihnen reichlich Regen beschert, und Wir haben Flüsse unterhalb ihrer Anwesen fließen lassen. Wegen ihrer Sünden haben Wir sie untergehen und andere Generationen von Menschen folgen lassen.  
  7 Wenn Wir dir auch eine Schrift hinabgesandt hätten auf Pergament, welche sie befühlt hätten mit ihren Händen, die Ungläubigen hätten selbst dann gesagt: "Das ist nichts als offenkundige Zauberei." "Wenn wir eine Schrift, auf Pergament (qirtaas) (geschrieben), auf dich hinabgesandt hätten und sie sie mit ihrer Hand anfassen würden, würden diejenigen, die ungläubig sind, (dennoch) sagen: ""Das ist ganz offensichtlich Zauberei.""" "Wenn Wir dir auch eine Schrift auf einem Blatt Papier herabgesandt hätten, welche sie mit Händen angefaßt hätten, die Ungläubigen hätten selbst dann gesagt: ""Das ist nichts als offenkundige Zauberei.""" Wenn Wir dir eine auf Papier geschriebene Schrift herabgesandt hätten, die sie in die Hand nehmen könnten, hätten die Ungläubigen gesagt: "Das ist eindeutig Zauberei!"  
  8 Sie sagen: "Warum ist kein Engel zu ihm herabgesandt worden?" Hätten Wir aber einen Engel hinabgesandt, die Sache wäre entschieden gewesen; dann hätten sie keinen Aufschub erlangt. "Und sie sagen: ""Warum ist (denn) kein Engel auf ihn herabgesandt worden?"" Aber wenn wir einen Engel herabgesandt hätten, wäre die Angelegenheit entschieden (und das Ende der Welt angebrochen). Dann würde ihnen kein Aufschub gewährt." "Und sie sagen: ""Wäre ein Engel zu ihm herabgesandt worden!"" Hätten Wir aber einen Engel herabgesandt, wäre die Sache entschieden gewesen; dann hätten sie keinen Aufschub erlangt." Die Ungläubigen sagen: "Wenn doch zu ihm nur ein Engel herabgesandt worden wäre! " Wenn Wir aber einen Engel herabgesandt hätten, wäre das ein endgültiger Beschluß gewesen, und die vernichtende Strafe hätte sie unverzüglich ereilt.  
  9 Und wenn Wir ihn (aus) einem Engel geschaffen hätten, hätten Wir ihn doch als Menschen geschaffen, und so hätten Wir ihnen das noch verwirrter gemacht, was sie selbst schon verwirren. Und wenn wir ihn zu einem Engel gemacht hätten, hätten wir ihn (der Gestalt nach) zu einem Mann gemacht, und wir hätten ihnen (damit) das, was sie (jetzt von sich aus) verdunkeln, (unsererseits) verdunkelt (so daß sie um so mehr dem Irrtum verfallen wären). Und wenn Wir ihn zu einem Engel gemacht hätten, hätten Wir ihn doch als Menschen erscheinen lassen, und so hätten Wir ihnen das noch mehr verwirrt, was sie selbst schon verwirrt. Wenn Wir den Engel entsandt hätten, hätten Wir ihm Menschengestalt verliehen, und so wären sie in der gleichen Verwirrung, der sie sich jetzt aussetzen.  
  10 Auch die Gesandten vor dir sind verspottet worden, doch das, worüber sie spotteten, umringte die Spötter unter ihnen. Schon vor dir hat man sich ja über Gesandte lustig gemacht. Da würden (schließlich) diejenigen von ihnen, die spotteten, von dem erfaßt, worüber sie sich (zeitlebens) lustig gemacht hatten. Schon vor dir wurden Gesandte verspottet, doch das, worüber sie spotteten, erfaßte die Spötter unter ihnen. über Gesandte vor dir wurde gespottet. Die Spötter erhielten die vernichtende Strafe, die ihnen für ihren Spott prophezeit worden war.  
  11 Sprich: "Wandert über die Erde und seht, wie das Ende der Verleugner war." Sag: Zieht doch im Land umher und schaut dann, wie das Ende derer war, die (unsere Gesandten) für Lügner erklärt haben! "Sprich: ""Wandert im Lande umher und seht, wie das Ende der Verleugner war.""" Sprich: "Geht auf der Erde umher und seht, welch schlimmes Ende den Ungläubigen, die die Offenbarung verleugneten, beschieden war."  
  12 Sprich: "Wessen ist, was in den Himmeln und was auf Erden ist?" Sprich: "Allahs." Er hat Sich Selbst Barmherzigkeit vorgeschrieben. Er wird euch gewißlich weiter versammeln bis zum Tage der Auferstehung. Daran ist kein Zweifel. Jene aber, die ihre Seelen verderben, die wollen nicht glauben. Sag: Wem gehört, was im Himmel und auf Erden ist? Sag: (Es gehört) Allah. Er hat sich (den Gläubigen gegenüber) zur Barmherzigkeit verpflichtet. Er wird euch (aber) sicher zu dem Tag der Auferstehung versammeln, an dem nicht zu zweifeln ist. Diejenigen, die (dann beim Gericht) ihrer Selbst verlustig gegangen sind und (zu alledem) nicht glauben. "Sprich: ""Wem gehört das, was in den Himmeln und was auf Erden ist?"" Sprich: ""Allah."" Er hat Sich Selbst Barmherzigkeit vorgeschrieben. Er wird euch gewiß weiter versammeln bis zum Tage der Auferstehung. Darüber besteht kein Zweifel. Jene aber, die ihrer selbst verlustig gegangen sind, glauben es nicht." Sprich: "Wem gehört alles, was in den Himmeln und auf Erden ist?" Sprich: "Das gehört alles Gott allein." Er hat sich selbst Barmherzigkeit vorgeschrieben. Er versammelt euch alle am Jüngsten Tag, über den es keinen Zweifel gibt. Er bestraft die Ungläubigen, die ihre Seelen verloren haben.  
  13 Sein ist, was da wohnt in der Nacht und im Tage. Und Er ist der Allhörende, der Allwissende. Ihm gehört das, was in der Nacht und am Tag ruht (? sakana). Er ist der, der (alles) hört und weiß. Ihm gehört das, was in der Nacht und am Tage ruht. Und Er ist der Allhörende, Allwissende. Gott gehört alles, was am Tag und in der Nacht besteht. Er hört alles, und Seinem Wissen entgeht nichts.  
  14 Sprich: "Sollte ich einen anderen zum Beschützer nehmen als Allah, den Schöpfer der Himmel und der Erde, Der Nahrung gibt und Selbst keine Nahrung nimmt?" Sprich: "Mir ward geboten, daß ich der erste sei, der sich ergibt." Und sei nicht der Götzendiener einer. Sag: Soll ich mir (etwa) jemand anders zum Freund nehmen als Allah, den Schöpfer von Himmel und Erde, (ihn) der (seinen Geschöpfen) zu essen gibt, während ihm (seinerseits) niemand zu essen gibt? Sag: Mir wurde befohlen, der erste von denen zu sein, die sich (Allah) ergeben haben (aslama), und ja keiner von den Heiden. "Sprich: ""Sollte ich einen anderen zum Beschützer nehmen als Allah, den Schöpfer der Himmel und der Erde, Der Nahrung gibt und Selbst keine Nahrung nimmt?"" Sprich: ""Mir wurde geboten, daß ich der Erste sei, der sich ergebe."" Und sei nicht einer der Götzendiener." Sprich: "Wie könnte ich einen anderen als Gott zum Vertrauten nehmen? Ist Er doch der Schöpfer der Himmel und der Erde. Er ernährt und wird nicht ernährt." Sag: "Ich bin ermahnt worden, der erste zu sein, der sich Gott ergibt." Und es hieß: "Geselle Gott keineswegs andere Gottheiten bei!"  
  15 Sprich: "Ich fürchte die Strafe eines furchtbaren Tages, sollte ich meinem Herrn ungehorsam sein." Sag: Wenn ich gegen meinen Herrn widerspenstig bin, habe ich die Strafe eines gewaltigen Tages zu fürchten. "Sprich: ""Ich fürchte die Strafe eines gewaltigen Tages, sollte ich meinem Herrn ungehorsam sein.""" Sprich: "Ich fürchte die schwere Strafe am Jüngsten Tag, wenn ich meinem Herrn gegenüber ungehorsam wäre."  
  16 Wer an jenem Tag davor bewahrt bleibt, dem hat Er Barmherzigkeit erwiesen. Das ist eine offenbare Glückseligkeit. Wer an jenem Tag damit verschont wird, dessen hat Allah sich erbarmt. Das ist (dann) das offenkundige Glück (fauz). Wer an jenem Tage davor bewahrt bleibt, dem hat Er Barmherzigkeit erwiesen. Das ist ein offenbarer Erfolg. Von wem diese qualvolle Strafe am Jüngsten Tag abgewendet wird, dessen hat sich Gott erbarmt. Das ist gewiß der einleuchtende Erfolg.  
  17 Wenn Allah dich mit Unglück trifft, so ist keiner, es hinwegzunehmen, als Er; und wenn Er dich mit Glück berührt, so hat Er die Macht, alles zu tun, was Er will. Wenn Allah Not über dich kommen läßt, gibt es niemand, der sie beheben könnte, außer ihm. Und wenn er dir etwas Gutes zukommen läßt (ist auch das ein Zeichen seiner Allmacht). Er hat zu allem die Macht. Und wenn Allah dir Schaden zufügt, so kann ihn keiner als Er hinwegnehmen; und wenn Er dir Gutes beschert, so hat Er die Macht, alles zu tun, was Er will. Wenn dir Gott Unheil bestimmt, so kann nur Er es abwenden; und wenn Er dich mit Gutem bedenkt, so hat er Macht über alles.  
  18 Er ist der Höchste über Seine Diener; und Er ist der Allweise, der Allwissende. Er ist es, der über seine Diener Gewalt hat, und der weise und (über alles) wohl unterrichtet ist. Er ist Der, Der über Seine Diener Macht ausübt, und Er ist Allweise, Der wohl unterrichtet ist. Er allein hat die uneingeschränkte Gewalt über Seine Diener. Und Er allein ist der Weise schlechthin, Der alles kennt.  
  19 Sprich: "Was ist am gewichtigsten als ein Zeugnis?" Sprich: "Allah ist Zeuge zwischen mir und euch. Und dieser Koran ist mir offenbart worden, auf daß ich euch warne damit und jeden, den er erreicht. Wolltet ihr wirklich bezeugen, daß es neben Allah andere Götter gibt?" Sprich: "Ich bezeuge es nicht." Sprich: "Er ist der Einige Gott, und ich bin wahrlich fern von dem, was ihr anbetet." Sag: Was für ein Zeugnis wiegt schwerer (als dasjenige, das von Allah selber stammt)? Sag: Allah ist Zeuge zwischen mir und euch. Und dieser Koran ist mir (als Offenbarung) eingegeben worden, damit ich euch, und wem er (sonst noch) zu Ohren kommt, durch ihn warne. Wollt ihr wirklich bezeugen, daß es neben Allah (noch) andere Götter gibt? Sag: Ich bezeuge (das) nicht. Sag: Er ist (nur) ein einziger Gott. Und ich bin unschuldig an dem, was ihr (dem einen Gott an anderen Göttern) beigesellt. "Sprich: ""Was für ein Zeugnis wiegt schwerer?"" Sprich: ""Allah ist mein und euer Zeuge. Und dieser Qur§an ist mir offenbart worden, auf daß ich euch damit warne und jeden, den er erreicht. Wolltet ihr wirklich bezeugen, daß es neben Allah andere Götter gebe?"" Sprich: ""Ich bezeuge es nicht."" Sprich: ""Er ist der Einzige Gott, und ich bin wahrlich fern von dem, was ihr anbetet.""" Sage: "Wessen Zeugnis ist das allerhöchste?" Sprich: "Gott ist der Zeuge, der über den Streit zwischen euch und mir die Wahrheit aussagt. Er hat mir diesen Koran offenbart, damit ich euch und alle warne, die davon Kenntnis nehmen. Bekennt ihr euch etwa dazu, daß es neben Gott andere Götter gibt? Das erkenne ich nicht an. Es gibt nur einen einzigen Gott, und ich bin unschuldig an eurer Vielgötterei."  
  20 Sie, denen Wir das Buch gaben, erkennen es, wie sie ihre Söhne erkennen. Jene aber, die ihre Seelen verderben, die wollen nicht glauben. Diejenigen, denen wir die Schrift gegeben haben, kennen sie (so gut), wie sie ihre Söhne kennen, diejenigen, die (dereinst) beim Gericht ihrer selbst verlustig gegangen sind und (zu alledem) nicht glauben. Sie, denen wir das Buch gaben, erkennen es, wie sie ihre Söhne erkennen. Jene aber, die ihrer selbst verlustig gegangen sind, glauben es nicht. Die Schriftbesitzer (Juden und Christen) wissen um den Propheten und den ihm offenbarten Koran, so wie sie um ihre Söhne wissen. Sie haben sich selbst verloren, denn sie glauben nicht an ihn.  
  21 Und wer ist ungerechter als der, der eine Lüge ersinnt wider Allah oder Seine Zeichen der Lüge zeiht? Wahrlich, die Ungerechten sollen nie Erfolg haben. Und wer ist frevelhafter, als wer gegen Allah eine Lüge ausheckt, oder seine Verse für Lüge erklärt? Den Frevlern wird es nicht wohl ergehen. Und wer ist ungerechter als der, der eine Lüge gegen Allah ersinnt oder Seine Verse für Lüge erklärt? Wahrlich, die Ungerechten erlangen keinen Erfolg. äußerst ungerecht ist derjenige, der über Gott Lügen erfindet oder Gottes einleuchtende Beweise für Lügen erklärt. Den Ungerechten ist gewiß kein Erfolg beschieden.  
  22 Am Tage, da Wir sie alle versammeln werden, werden Wir zu denen, die Götter anbeteten, sprechen: "Wo sind nun eure Götter, die ihr wähntet?" "Und am Tag (des Gerichts), da wir sie alle (zu uns) versammeln! Hierauf (wenn alles versammelt ist) sagen wir zu denen, die (in ihrem Erdenleben dem einen Gott andere Götter) beigesellt haben: ""Wo sind (nun) eure angeblichen Teilhaber?""" "Und am Tage, an dem Wir sie alle versammeln werden, werden Wir zu denen, die Götzen anbeten, sprechen: ""Wo sind nun eure Götter, die ihr wähntet?""" Am Jüngsten Tag werden Wir sie alle versammeln, und den Verfechtern der Vielgötterei werden Wir sagen: "Wo sind die vermeintlichen Götter, die ihr Mir beigesellt habt?"  
  23 Dann werden sie keine andere Ausrede haben als daß sie sagen werden: "Bei Allah, unserem Herrn, wir waren keine Götzendiener." "In ihrer Verwirrung wissen sie dann nichts anderes zu sagen als: ""Bei Allah, unserem Herrn (wa-llaahi rabbinaa)! Wir waren keine Heiden.""" "Dann werden sie keine andere Ausrede haben als zu sagen: ""Bei Allah, unserem Herrn, wir waren keine Götzendiener.""" Verwirrung wird sich ihrer so bemächtigen, daß sie nur sagen können: "Wir schwören bei Gott, unserem Herrn, daß wir Dir keine Götter beigesellt haben."  
  24 Schau, wie sie wider sich selber lügen und das, was sie sich ersannen, sie im Stiche läßt. Schau, wie sie gegen sich selber lügen, und wie ihnen entschwunden (und zu nichts geworden) ist, was sie (an lügnerischem Götzenglauben) ausgeheckt haben! Schau wie sie sich selbst belügen und das, was sie sich ausdachten, sie im Stich läßt. Sieh, wie sie sich selbst belogen haben. Ihre unwahren Behauptungen über Gott fielen ihnen dabei nicht ein.  
  25 Und unter ihnen sind manche, die dir Gehör schenken, doch Wir haben auf ihre Herzen Hüllen gelegt, daß sie nicht begreifen, und in ihre Ohren Taubheit. Selbst wenn sie jedes Zeichen sehn, sie würden doch nicht daran glauben, so daß sie mit dir streiten, wenn sie zu dir kommen. Die Ungläubigen erklären: "Das sind bloß Fabeln der Alten." "Und unter ihnen gibt es welche, die hören dir zu. Aber wir haben über ihr Herz eine Hülle und in ihre Ohren Schwerhörigkeit gelegt, so daß sie es nicht verstehen. Wenn sie auch jedes (nur denkbare) Zeichen sehen, glauben sie nicht daran. Und nun kamen sie schließlich zu dir, um mit dir zu streiten. Diejenigen, die ungläubig sind, sagen: ""Das (was du uns als Offenbarnng vorträgst) sind nichts als die Schriften der früheren (Generationen).""" "Und unter ihnen sind manche, die dir Gehör schenken, doch Wir haben auf ihre Herzen Hüllen und in ihre Ohren Taubheit gelegt, damit sie nicht begreifen. Selbst wenn sie jedes Zeichen sähen, würden sie nicht daran glauben, so daß sie mit dir stritten, wenn sie zu dir kämen. Die Ungläubigen sagen: ""Das sind bloß Fabeln der Früheren.""" Unter ihnen gibt es Leute, die zu dir kommen und dir zuhören. Wir haben aber ihren Verstand so verschlossen und ihre Ohren so betäubt, daß sie (den Koran) nicht verstehen. An alle einleuchtenden Beweise der Offenbarung, die sie wahrnehmen, glauben sie nicht. Wenn sie dann zu dir kommen, um mit dir Streitgespräche zu führen, sagen sie: "Das ist nichts anderes als die Legenden früherer Generationen."  
  26 Und sie hindern daran und halten sich selbst davon fern. Aber sich selbst stürzen sie ins Verderben; allein sie begreifen es nicht. Dabei verbieten sie es (den anderen) und halten sich (ihrerseits) davor zurück. Aber sie richten (in Wirklichkeit) nur sich selber zugrunde, ohne es zu merken. Und sie hindern sich daran und halten sich selbst davon fern. Aber sie stürzen sich selbst ins Verderben; allein, sie begreifen es nicht. Sie raten den Leuten davon ab (den Koran zu hören), und sie selbst wenden sich von ihm ab; dadurch bringen sie Unheil über sich selbst, ohne sich dessen bewußt zu sein.  
  27 Und könntest du nur sehen, wie sie vor das Feuer gestellt werden! Dann werden sie sprechen: "Ach, daß wir doch zurückgebracht würden! Wir würden dann nicht die Zeichen unseres Herrn als Lüge behandeln, und wir würden zu den Gläubigen zählen." "Wenn du (sie doch) sehen würdest (dereinst am Tag des Gerichts), wenn sie vor dem Höllenfeuer stehen und sagen: ""O würden wir doch (noch einmal ins Leben) zurückgebracht! Dann würden wir die Zeichen unseres Herrn nicht für Lüge erklären und wären gläubig.""" "Und wenn du nur sehen könntest, wie sie vor das Feuer gestellt werden! Dann werden sie sagen: ""Ach, würden wir doch zurückgebracht! Wir würden dann die Zeichen unseres Herrn nicht für Lüge erklären, und wir würden zu den Gläubigen zählen.""" Wenn du nur sehen könntest, wie sie am Höllenfeuer stehen und sagen: "Könnten wir doch zurückgebracht werden! Wir würden die einleuchtenden offenbarten Beweise nicht leugnen und würden zu den Gläubigen gehören."  
  28 Nein, das, was sie ehemals zu verhehlen pflegten, ist ihnen nun klar geworden. Doch würden sie auch zurückgebracht, ganz gewiß würden sie bald zu dem ihnen Verbotenen zurückkehren. Und sicherlich sind sie Lügner. Aber nein! Ihnen ist (dann nur) kundgeworden, was sie früher (in ihrem Erdenleben) geheimgehalten haben. Und wenn sie (ins Leben) zurückgebracht würden, würden sie das, was ihnen verboten ist, (genau wie früher) wieder tun. Sie sind (eben) Lügner. Nein, das, was sie ehemals zu verhehlen pflegten, ist ihnen nun klar geworden. Doch wenn sie auch zurückgebracht würden, kehrten sie ganz gewiß bald zu dem ihnen Verbotenen zurück. Und sie sind gewiß Lügner. Sie haben ihre Untaten deutlich erkannt, die sie damals heimlich begingen. Wären sie zurückgebracht worden, hätten sie wieder getan, was ihnen verboten worden war. Sie sind Lügner.  
  29 Sie sagen: "Es gibt kein anderes als unser irdisches Leben, und wir werden nicht wiedererweckt werden." "Und sie sagen: ""Es gibt nur unser diesseitiges Leben, und wir werden (dereinst) nicht auferweckt.""" "Und sie sagen: ""Es gibt kein anderes als unser irdisches Leben, und wir werden nicht wiedererweckt werden.""" Sie würden sagen: "Es gibt nur dieses eine Leben auf Erden. Auferweckt werden wir nie."  
  30 Aber könntest du nur sehen, wenn sie vor ihren Herrn gestellt werden! Er wird sprechen: "Ist nicht dies die Wahrheit?" Sie werden antworten: "Ja, bei unserem Herrn." Er wird sprechen: "Dann kostet die Strafe, weil ihr ungläubig wart." "Wenn du (sie doch) sehen würdest (dereinst am Tag des Gerichts), wenn sie vor ihrem Herrn stehen! Er sagte: ""Ist dies (nun) nicht die Wahrheit?"" Sie sagen: ""Jawohl, bei unserem Herrn!"" Er sagte: ""Jetzt bekommt ihr die Strafe (der Hölle) zu fühlen dafür, daß ihr ungläubig waret.""" "Aber wenn du nur sehen könntest, wie sie vor ihren Herrn gestellt werden! Er wird sprechen: ""Ist dies nicht die Wahrheit?"" Sie werden antworten: ""Ja, bei unserem Herrn."" Er wird sprechen: ""Dann kostet die Strafe dafür, daß ihr ungläubig waret.""" Wenn du sehen könntest, wie sie vor Gott stehen, Der sie fragt: "Ist die Auferstehung nicht Wahrheit?", würden sie sagen: "Doch, bei unserem Herrn. " Gott wird darauf sagen: "So kostet die qualvolle Strafe als Vergeltung dafür, daß ihr ungläubig gewesen seid!"  
  31 Wahrlich, die Verlierer sind die, welche die Begegnung mit Allah leugnen. Wenn dann aber unversehens die "Stunde" über sie kommt, werden sie sagen: "O wehe uns, daß wir sie vernachlässigt haben!" Und sie werden ihre Last auf ihrem Rücken tragen. Wahrlich, schlimm ist das, was sie tragen werden. "Die haben (letzten Endes) den Schaden, die (zeitlebens) es als Lüge, erklärt haben, daß sie (dereinst beim Gericht) ihrem Herrn begegnen würden. Wenn schließlich die Stunde (des Gerichts) plötzlich über sie kommt, sagten sie: ""Wie sehr bedauern wir, sie mißachtet zu haben (farratnaa fihaa) !"" Sie tragen dann ihre Last auf ihrem Rücken. Ist es nicht eine schlimme Last, die sie da zu tragen haben?" "Wahrlich, die Verlierer sind diejenigen, die die Begegnung mit Allah leugnen. Wenn aber unversehens die Stunde über sie kommt, werden sie sagen: ""O wehe uns, daß wir sie vernachlässigt haben!"" Und sie werden ihre Last auf dem Rücken tragen. Wahrlich, schlimm ist das, was sie tragen werden." Diejenigen, die die Begegnung mit Gott am Jüngsten Tag für eine Lüge halten, sind die Verlierer. Wenn die Stunde der Auferstehung sie überrascht, werden sie sagen: "Wehe uns, daß wir uns im diesseitigen Leben so verirrt haben! " Sie tragen die Bürde ihrer Sünden auf ihren Rücken. Wie schwer sind die Lasten, die sie sich aufgebürdet haben!  
  32 Das Leben in dieser Welt ist nur ein Spiel und ein Zeitvertreib. Und besser ist wahrlich die Wohnstätte des Jenseits für jene, die rechtschaffen sind. Wollt ihr denn nicht begreifen? Das diesseitige Leben ist (doch) nichts als Spiel und Zerstreuung. Die jenseitige Behausung ist für diejenigen, die gottesfürchtig sind, wahrhaftig besser. Habt ihr denn keinen Verstand? Das Leben in dieser Welt ist wahrlich nichts als ein Spiel und Vergnügen. Und wahrlich, die Wohnstätte des Jenseits ist für jene besser, die gottesfürchtig sind. Wollt ihr (das) denn nicht begreifen? Das Leben auf Erden ist in der Tat nichts als Spiel und Ablenkung; das Leben im Jenseits aber ist für die Gottesfürchtigen das beste. Warum denkt ihr nicht nach?  
  33 Wir wissen wohl, dich betrübt das, was sie sagen; denn fürwahr, nicht dich zeihen sie der Falschheit, es sind die Zeichen Allahs, die die Frevler verwerfen. Wir wissen wohl, daß das, was sie sagen, dich traurig macht. Aber sie zeihen (in Wirklichkeit) nicht (nur) dich der Lüge. Die Frevler leugnen (indem sie dich der Lüge zeihen, zugleich) die Zeichen Allahs. Wir wissen wohl, daß dich das betrübt, was sie sagen; denn wahrlich, nicht dich bezichtigen sie der Lüge, sondern es sind die Zeichen Allahs, welche die Ungerechten verwerfen. Wir wissen wohl, daß dich ihr Gerede betrübt. Bedenke doch, daß die Ungerechten dich nicht der Lüge bezichtigen, sondern eher die einleuchtenden offenbarten Beweiszeichen Gottes leugnen!  
  34 Wohl sind vor dir Gesandte als lügenhaft gescholten worden; doch trotzdem sie verleugnet und verfolgt wurden, blieben sie geduldig, bis Unsere Hilfe ihnen kam. Es gibt keinen, der die Worte Allahs zu ändern vermöchte. Wahrlich, schon kam Kunde zu dir von den Gesandten. Schon vor dir sind ja Gesandte der Lüge geziehen worden. Und sie ertrugen es geduldig, der Lüge geziehen zu werden und Ungemach zu erleiden (uuzuu), bis schließlich unsere Hilfe zu ihnen kam (und sie die Oberhand gewannen. So war es von jeher). Und es gibt niemand, der die Worte Allahs (durch die alles von vornherein bestimmt ist) abändern könnte. Dir ist doch Kunde von den (früheren) Gesandten zugekommen (so daß du Bescheid wissen müßtest). Es sind wohl vor dir Gesandte als lügenhaft gescholten worden; doch, obgleich sie verleugnet und verfolgt wurden, sie blieben geduldig, bis Unsere Hilfe zu ihnen kam. Es gibt keinen, der die Worte Allahs zu ändern vermag. Wahrlich, von den Gesandten ist die Kunde zu dir gekommen. Vor dir wurden bereits Gesandte der Lüge geziehen; sie ertrugen geduldig die Bezichtigungen und die Belästigung, bis Unsere Hilfe zu ihnen kam. Gottes Worte, die Seine Hilfe verheißen, sind unabänderlich. Dir ist über die Gesandten vor dir berichtet worden, und du weißt, wie es ihnen erging.  
  35 Und wenn dir ihr Widerwille schmerzlich ist, nun wohl, falls du imstande bist, einen Schacht in die Erde oder eine Leiter in den Himmel zu finden und ihnen ein Zeichen zu bringen (dann magst du es tun). Wäre es Allahs Wille, Er hätte sie gewiß auf den rechten Weg zusammengeführt. So sei nicht der Unwissenden einer. Wenn es dir auch schwer ankommt, daß sie sich abwenden (und nichts von dir hören wollen, so ist doch nichts daran zu ändern). Und wenn du (gar) ein Loch in die Erde oder eine Leiter in den Himmel ausfindig machen könntest, um ihnen (aus der Erde oder vom Himmel) ein Zeichen vorzubringen (würden sie sich trotzdem nicht zur Wahrheit bekennen). Und wenn Allah gewollt hätte, hätte er sie (alle) zur Rechtleitung vereint. Sei doch kein Tor! Und wenn dir ihr Widerwille schmerzlich ist - nun wohl, falls du imstande bist, einen Schacht in die Erde oder eine Leiter in den Himmel zu finden, um ihnen ein Zeichen zu bringen (, dann magst du es tun). Wäre es Allahs Wille, Er hätte sie gewiß auf dem rechten Weg zusammengeführt. So sei nicht einer der Unwissenden. Wenn es dir schwerfällt, die Abkehr der Ungläubigen zu ertragen, bohre dir einen Tunnel durch die Erde, wenn du könntest, oder stelle dir eine Leiter zum Himmel auf, um ihnen einen einleuchtenden Beweis zu bringen! Wenn Gott wollte, hätte Er sie alle zum Glauben gezwungen (aber jeder soll sich freien Willens für den Glauben entscheiden). Stelle dich nicht in die Reihe der Unwissenden, die Gottes Weisheit nicht erkennen!  
  36 Nur die können aufnehmen, die zuhören. Die aber tot sind, Allah wird sie erwecken, dann sollen sie zu Ihm zurückgebracht werden. Nur diejenigen schenken (dem Ruf zum Glauben) Gehör, die (ein offenes Ohr haben und) hören. Und die Toten wird Allah (dereinst) erwecken. Hierauf werden sie zu ihm zurückgebracht. Nur die können (etwas) aufnehmen, die zuhören. Diejenigen aber, die tot sind, wird Allah erwecken; dann sollen sie zu Ihm zurückgebracht werden. Nur diejenigen, die hören und verstehen können, werden deinem Aufruf Folge leisten. Die Ungläubigen sind den Toten gleich. Gott wird sie am Jüngsten Tag auferwecken. Sie kehren zu Ihm zurück und werden zur Rechenschaft gezogen.  
  37 Sie sagen: "Warum ist ihm kein Zeichen niedergesandt worden von seinem Herrn?" Sprich: "Allah hat die Macht, ein Zeichen herabzusenden, doch die meisten von ihnen wissen es nicht." "Und sie sagen: ""Warum ist (denn) auf ihn (zur Bestätigung seiner Sendung) kein Zeichen von seinem Herrn herabgesandt worden?"" Sag: Allah hat (jederzeit) die Macht, ein Zeichen herabzusenden. Aber die meisten von ihnen wissen (es) nicht." "Sie sagen: ""Wäre ihm von seinem Herrn ein Zeichen niedergesandt worden!"" Sprich: ""Allah hat die Macht, ein Zeichen herabzusenden, doch die meisten von ihnen wissen es nicht!""" Sie sagen: "Ihm müßte ein (konkretes) Zeichen von seinem Herrn herabgesandt werden!" Sprich: "Gott kann sicherlich ein (konkretes) Zeichen herabsenden. " Doch die meisten unter ihnen wissen nicht, wie es darum steht.  
  38 Kein Getier gibt es auf der Erde, keinen Vogel, der auf seinen zwei Schwingen dahinfliegt, die nicht Gemeinschaften wären gleich euch. Nichts haben Wir in dem Buch ausgelassen. Zu ihrem Herrn sollen sie dann versammelt werden. Und es gibt kein Tier (daabba) auf der Erde und keinen Vogel, der mit seinen Flügeln fliegt, ohne daß es Gemeinschaften (umam) wären gleich euch (Menschen). Wir haben in der Schrift (in der alles, was ist und sein wird, verzeichnet ist) nichts übergangen. Schließlich werden sie (alle) zu ihrem Herrn versammelt werden. Es gibt kein Getier auf Erden und keinen Vogel, der auf seinen zwei Schwingen dahinfliegt, die nicht Gemeinschaften wären so wie ihr. Nichts haben Wir in dem Buch ausgelassen. Vor ihrem Herrn sollen sie dann versammelt werden. Alle Lebewesen auf der Erde, die gehen oder sich mit Flügeln durch die Luft bewegen, sind Gemeinschaften wie ihr. Wir haben alles genau festgehalten im Buch. Sie werden dann alle zu ihrem Herrn geführt werden.  
  39 Die aber Unsere Zeichen leugneten, sind taub und stumm in Finsternissen. Wen Allah will, läßt Er in die Irre gehen, und wen Er will, führt Er auf den geraden Weg. Und diejenigen, die unsere Zeichen für Lüge erklären, sind taub und stumm (und tappen) im Finstern. Allah führt, wen er will, in die Irre. Und wen er will, den bringt er auf einen geraden Weg. Die aber Unsere Zeichen leugnen, sind taub und stumm in Finsternissen. Allah führt, wen Er will, in die Irre, und wen Er will, den führt Er auf einen geraden Weg. Diejenigen, die Unsere Zeichen leugnen, gleichen den Taubstummen, die sich in der Finsternis nicht zurechtfinden. Gott läßt irregehen, wen Er will und führt, wen Er will, auf den geraden Weg.  
  40 "Sprich: "Was denkt ihr? Wenn die Strafe Allahs über euch kommt oder die ""Stunde"" euch ereilt, werdet ihr dann zu einem anderen rufen als zu Allah, wenn ihr wahrhaft seid?"" Sag: Was meinst du wohl, wie es mit euch sein wird (a-ra§aitakum), gesetzt den Fall, die Strafe Allahs oder die Stunde des Gerichts kommt über euch? Werdet ihr (dann) zu jemand anderem beten als zu Allah, wenn (anders) ihr die Wahrheit sagt? "Sprich: ""Was denkt ihr? Wenn die Strafe Allahs über euch kommt oder die Stunde euch ereilt, werdet ihr dann zu einem anderen rufen als zu Allah, wenn ihr wahrhaftig seid?""" Sprich: "Wenn euch die peinvolle Strafe Gottes heimsuchen, oder euch die Stunde der Auferstehung überraschen sollte, würdet ihr, um bei der Wahrheit zu bleiben, einen anderen als Gott um Rettung bitten?"  
  41 Nein, zu Ihm allein werdet ihr rufen; dann wird Er das hinwegnehmen, wozu ihr (Ihn) ruft, wenn Er will und ihr werdet vergessen, was ihr (Ihm) zur Seite stelltet. Nein, zu ihm werdet ihr beten. Und dann wird er, wenn er will, das beheben, um dessetwillen ihr (zu ihm) betet. Und ihr werdet vergessen, was ihr (ihm jetzt an anderen Göttern) beigesellt. Nein, zu Ihm allein werdet ihr rufen; dann wird Er das hinwegnehmen, weshalb ihr (Ihn) anruft, wenn Er will, und ihr werdet vergessen, was ihr (Ihm) zur Seite stelltet. Ihr werdet gewiß nur Ihn bitten, und Er wird eure Bitte, wenn Er will, erhören, und ihr werdet in der Not vergessen, was ihr Ihm beigesellt hattet.  
  42 Wir schickten schon vor dir (Gesandte) zu Völkern, dann suchten Wir sie mit Not und Drangsal heim, auf daß sie sich demütigen möchten. Wir haben doch schon vor dir an Gemeinschaften (umam) (Gesandte) geschickt, und wir haben Not und Ungemach über sie kommen lassen, damit sie sich vielleicht demütigen würden. Wir schickten schon vor dir (Gesandte) zu den Völkern, dann suchten Wir sie mit Not und Drangsal heim, auf daß sie (Mich) anflehen mögen. Wir haben vor dir Gesandte zu Gemeinschaften geschickt, die sie der Lüge geziehen haben; und Wir haben sie mit Not und Leid geprüft, auf daß sie demütig bitten mögen.  
  43 Warum demütigten sie sich dann nicht, als Unsere Strafe über sie kam? Jedoch ihre Herzen waren verhärtet, und Satan ließ ihnen alles, was sie taten, als wohlgetan erscheinen. Warum haben sie sich denn nicht gedemütigt, als unsere Gewalt über sie kam? Aber (nein), ihr Herz verhärtete sich, und der Satan ließ ihnen, was sie (an Sünde) taten, im schönsten Licht erscheinen. Warum demütigten sie sich dann nicht, als Unsere Strafe über sie kam? Jedoch ihre Herzen waren verhärtet, und Satan ließ ihnen alles, was sie taten, als wohlgetan erscheinen. Die Heimsuchung hätte sie zum demütigen Gebet bringen müssen, aber ihre Herzen waren hart, und Satan verführte sie, so daß sie ihre bösen Taten für gut hielten.  
  44 Als sie das vergaßen, woran sie erinnert worden waren, da öffneten Wir ihnen die Pforten aller Dinge, bis daß Wir sie plötzlich erfaßten, dieweil sie sich des Gegebenen über mütig erfreuten, und siehe, sie wurden in Verzweiflung gestürzt! Und als sie vergessen hatten, womit sie gemahnt worden waren, machten wir ihnen alles zugänglich (was es an Glück und Wohlstand gibt). Als sie sich dann schließlich über das freuten, was sie erhalten hatten, kamen wir plötzlich (mit einem Strafgericht) über sie. Da waren sie auf einmal ganz verzweifelt (mublisuun). Als sie das vergaßen, woran sie erinnnert worden waren, da öffneten Wir ihnen die Tore aller Dinge. Als sie sich dann schließlich über das freuten, was sie erhalten hatten, verhängten Wir plötzlich eine Strafe über sie, und siehe, sie wurden in Verzweiflung gestürzt! Nachdem sie vergessen hatten, wozu sie durch die Heimsuchung ermahnt worden waren, öffneten Wir ihnen weit alle Türen des Wohlstandes, um sie weiter zu prüfen. Als sie sich undankbar in ihrer Freude wiegten, überraschten Wir sie mit der vernichtenden Strafe. Siehe, wie sie verzweifelt waren!  
  45 So ward der restliche Zweig des Volkes der Frevler abgeschnitten; und aller Preis gehört Allah, dem Herrn der Welten. Und die Leute, die frevelten, wurden ausgerottet. Lob sei Allah, dem Herrn der Menschen in aller Welt (al-`aalamuun)! So wurden die Leute ausgerottet, die Frevler waren; und alles Lob gebührt Allah, dem Herrn der Welten. So wurden die ?beltäter restlos ausgerottet. Gott, der Herr der Welten, sei gepriesen.  
  46 Sprich: "Was wähnt ihr? Wenn Allah euer Gehör und euer Gesicht wegnähme und eure Herzen versiegelte, welcher Gott außer Allah könnte es euch wiedergeben?" Schau, wie mannigfach Wir die Zeichen dartun, und dennoch kehren sie sich ab. Sag: Was meint ihr wohl, wenn Allah euch das Gehör und das Gesicht wegnehmen und das Herz versiegeln würde? Was für ein Gott außer Allah könnte es euch zurückbringen? Schau, wie wir die Verse abwandeln! Hierauf wenden sie sich (trotzdem davon) ab. "Sprich: ""Was wähnt ihr? Wenn Allah euer Gehör und euer Gesicht wegnähme und eure Herzen versiegelte, welcher Gott außer Allah könnte euch das wiedergeben?"" Schau, wie mannigfach Wir die Zeichen dartun, und dennoch wenden sie sich (davon) ab." Sage: "?berlegt doch! Wenn euch Gott Gehör und Sehvermögen nehmen und den Verstand versiegeln würde, welcher Herr außer Gott könnte sie euch wiedergeben?" Siehe, wie Wir die leuchtenden Beweise vielfältig gestalten! Doch sie wenden sich davon ab.  
  47 Sprich: "Was wähnt ihr? Wenn Allahs Strafe unversehens oder offenkundig über euch kommt, wer anderes wird vernichtet werden als das Volk der Ungerechten?" Sag: was meinst du wohl, wie es mit euch sein wird (a-ra§aitakum), gesetzt den Fall, die Strafe Allahs kommt - plötzlich (und unfaßbar) oder klar und deutlich (erkennbar) - über euch? Wird (dann etwa) jemand anders der Vernichtung preisgegeben als das Volk der Frevler? "Sprich: ""Was wähnt ihr? Wenn Allahs Strafe unversehens oder offenkundig über euch kommt, wer anders wird vernichtet werden als die Ungerechten?""" Sage: "?berlegt doch! Wie würde es euch ergehen, wenn euch die peinvolle Strafe Gottes überraschend oder in vernehmbarer Abfolge ereilt? Wird die Strafe Gottes denn andere vernichten als die Frevler, die auf ihrem Unglauben beharren?"  
  48 Wir schicken die Gesandten nur als Bringer froher Botschaft und als Warner. Die also, die da glauben und sich bessern, keine Furcht soll über sie kommen, noch sollen sie trauern. Wir schicken die Gesandten nur als Verkünder froher Botschaft und als Warner. Und diejenigen, die glauben und tun, was recht ist (aslaha), brauchen (wegen des Gerichts) keine Angst zu haben, und sie werden (nach der Abrechnung am jüngsten Tag) nicht traurig sein. Wir schicken die Gesandten nur als Bringer froher Botschaft und als Warner. Über die also, die da glauben und sich bessern, soll keine Furcht kommen, noch sollen sie traurig sein. Wir schicken die Gesandten nur als Freudenboten und Warner; diejenigen, die an Gott glauben und gute Werke verrichten, haben nichts zu befürchten und sollen nicht traurig sein.  
  49 Die aber Unsere Zeichen leugneten, sie wird die Strafe ereilen, weil sie ungehorsam waren. Diejenigen aber, die unsere Zeichen für Lüge erklären, werden dafür, daß sie (zeitlebens) gefrevelt haben, die Strafe (der Hölle) erleiden. Diejenigen aber, die Unsere Zeichen leugnen, wird die Strafe erfassen, weil sie ungehorsam sind. Die Ungläubigen jedoch, die Unsere einleuchtenden Beweiszeichen für Lüge halten, werden wegen ihrer Frevel qualvoll bestraft werden.  
  50 "Sprich: "Ich sage nicht zu euch: ""Bei mir sind Allahs Schätze"", noch weiß ich das Verborgene; auch sage ich nicht zu euch: ""Ich bin ein Engel""; ich folge nur dem, was mir offenbart ward." Sprich: "Können wohl ein Blinder und ein Sehender einander gleichen? Wollt ihr denn nicht nachdenken?"" Sag: Ich sage nicht zu euch, daß ich über die Vorräte verfüge, die Allah (in seinem Reichtum allein) besitzt, oder daß ich das Verborgene weiß. Auch nicht, daß ich ein Engel bin. Ich folge nur dem, was mir (als Offenbarung) eingegeben wird. Sag: Ist (etwa) der Blinde dem Sehenden gleich(zusetzen)? Denkt ihr denn nicht nach? "Sprich: ""Ich sage nicht zu euch: "Bei mir sind Allahs Schätze", noch kenne ich das Verborgene; auch sage ich nicht zu euch: "Ich bin ein Engel"; ich folge nur dem, was mir offenbart wurde."" Sprich: ""Können wohl ein Blinder und ein Sehender einander gleichen? Wollt ihr denn nicht nachdenken?""" Sprich: "Ich sage euch nicht, daß ich Gottes Schätze besitze und daß ich das Verborgene kenne; auch behaupte ich nicht, ein Engel zu sein; ich befolge lediglich die Offenbarung, die ich von Gott erhalte. " Sprich: "Gleicht der Blinde dem Sehenden?" Bedient euch doch des Verstandes, um die Wahrheit zu erkennen!  
  51 Und warne hiermit jene, die da fürchten, daß sie zu ihrem Herrn versammelt würden - wo sie keinen Freund noch Fürsprech haben werden außer Ihm -, auf daß sie doch gottesfürchtig werden. Und warne damit diejenigen, die sich darauf gefaßt machen müssen, (dereinst) zu ihrem Herrn (zum Gericht) versammelt zu werden, und (die dann) außer ihm weder Freund noch Fürsprecher haben! Vielleicht werden sie gottesfürchtig sein. Und warne hiermit diejenigen, die da fürchten, daß sie vor ihrem Herrn versammelt werden - wo sie außer Ihm keinen Beschützer noch Fürsprecher haben werden -, auf daß sie doch gottesfürchtig werden mögen. Mit dem dir offenbarten Koran warne jene Menschen, die sich Gedanken über den Jüngsten Tag machen, an dem sie zu ihrem Herrn geführt werden, Dem gegenüber sie keinen Helfer und keinen Fürsprecher haben, auf daß sie gottesfürchtig werden mögen.  
  52 Und treibe die nicht fort, die ihren Herrn am Morgen und am Abend anrufen im Trachten nach Seinem Angesicht. Du bist nicht verantwortlich für sie, und sie sind nicht verantwortlich für dich. Treibst du sie fort, so wirst du der Ungerechten einer. Und verstoß nicht (aus deiner Gemeinschaft), die morgens und abends in frommer Hingabe zu ihrem Herrn beten! Du brauchst sie (wegen ihrer früheren Taten) nicht zur Rechenschaft zu ziehen - so wie sie (ihrerseits) dich nicht zur Rechenschaft zu ziehen haben -, so daß du sie (etwa aus diesem Grund) verstoßen dürftest. Sonst würdest du zu den Frevlern gehören. Und treibe nicht jene fort, die ihren Herrn am Morgen und am Abend im Trachten nach Seinem Angesicht anrufen. Du bist nicht verantwortlich für sie, und sie sind nicht verantwortlich für dich. Treibst du sie fort, so wirst du einer der Ungerechten. Weise nicht die bescheidenen Menschen ab, die ihren Herrn Tag und Nacht anbeten und nichts anderes im Sinn haben, als Ihm zu gefallen; du wirst nicht für ihre Taten belangt, und sie werden nicht für deine Taten zur Rechenschaft gezogen. Wenn du (auf die hochmütigen Ungläubigen hören und) die bescheidenen Gläubigen abweisen würdest, wärest du einer der Ungerechten.  
  53 Ähnlich haben Wir einige von ihnen durch andere auf die Probe gestellt, so daß sie sagen möchten: "Sind es diese, denen Allah huldreich gewesen ist aus unserer Mitte?" Kennt Allah denn nicht am besten die Dankbaren? "Und so haben wir (indem wir die Glücksgüter ungleich verteilten?) die einen von ihnen den anderen zur Versuchung werden lassen, so daß sie sagten: ""Hat (denn) Allah diesen da aus unserer Gemeinschaft (besondere) Gnade erwiesen (und damit uns anderen gegenüber bevorzugt)?"" Weiß nicht Allah am besten Bescheid über die, die dankbar sind?" "Und so haben Wir einige von ihnen durch andere auf die Probe gestellt, so daß sie sagen mögen: ""Sind es diese, denen Allah aus unserer Mitte huldreich gewesen ist?"" Kennt Allah denn die Dankbaren nicht am besten?" So haben Wir die einen durch die anderen, die Vornehmen durch die Bescheidenen, geprüft, damit die Vornehmen hochmütig sagen: "Hat Gott diesen Bescheidenen Seine Gnade erwiesen und uns nicht?" Ohne Zweifel weiß Gott genau, wer Ihm dankbar ist.  
  54 Und wenn jene, die an Unsere Zeichen glauben, zu dir kommen, so sprich: "Friede sei mit euch! Euer Herr hat Sich Selbst Barmherzigkeit vorgeschrieben; wenn einer von euch unwissentlich etwas Böses tut und hernach bereut und sich bessert, so ist Er allvergebend, barmherzig." Und wenn diejenigen, die an unsere Zeichen glauben, zu dir kommen, dann sag: Heil (salaam) sei über euch! Euer Herr hat sich (den Gläubigen gegenüber?) zur Barmherzigkeit verpflichtet. Wenn (demnach) einer von euch in Unwissenheit Böses tut und dann später umkehrt und sich bessert (findet er Gnade). Allah ist barmherzig und bereit zu vergeben. "Und wenn jene, die an Unsere Zeichen glauben, zu dir kommen, so sprich: ""Friede sei auf euch! Euer Herr hat Sich Selbst Barmherzigkeit vorgeschrieben; wenn einer von euch unwissentlich etwas Böses tut und es danach bereut und sich bessert, so ist Er Allvergebend, Barmherzig.""" Wenn die Gläubigen, die an Unsere Offenbarung glauben, zu dir kommen, sage ihnen: "Salâmun §alaikum - Friede sei mit euch! Euer Herr hat Sich Selbst Barmherzigkeit vorgeschrieben. Wer unüberlegt eine böse Tat begeht, sie dann bereut und sich bessert, der findet Gott voller Vergebung und Barmherzigkeit."  
  55 Also machen Wir die Zeichen klar, und daß der Weg der Sünder erkannt werde. So setzen wir euch die Verse auseinander. Und der Weg der Sünder soll (auf diese Weise) deutlich werden. So machen Wir die Zeichen klar, auf daß der Weg der Sünder erkannt werde. So legen Wir die (einleuchtenden) Beweise in ihrer Vielfalt klar dar, damit sich der Weg der Rechtschaffenen von dem der Frevler abhebt.  
  56 Sprich: "Mir ward verboten, die anzubeten, die ihr statt Allah anruft." Sprich: "Ich will euren bösen Gelüsten nicht folgen; ich würde sonst wahrlich irregehen und wäre nicht unter den Rechtgeleiteten." Sag: Mir ist verboten worden, denjenigen zu dienen, zu denen ihr betet, statt zu Allah (zu beten). Sag: Ich folge nicht eurer (persönlichen) Neigung. Sonst wäre ich (vom rechten Weg) abgeirrt und würde nicht zu denen gehören, die rechtgeleitet sind. "Sprich: ""Mir ist es verboten worden, daß ich diejenigen anbete, die ihr anruft außer Allah."" Sprich: ""Ich folge euren bösen Gelüsten nicht; ich würde sonst wahrlich irregehen und wäre nicht unter den Rechtgeleiteten.""" Sprich: "Mir ist verboten, die anzubeten, denen ihr außer Gott dient." Sprich: "Ich folge euren Launen nicht. Täte ich das, wäre ich vom wahren Weg abgeirrt und gehörte nicht zu den Wohlgeleiteten."  
  57 Sprich: "Ich habe einen klaren Beweis von meinem Herrn und ihr verwerft ihn. Ich habe nicht bei mir, was ihr beschleunigt zu sehen wünschet. Die Entscheidung liegt bei Allah allein. Er legt die Wahrheit dar, und Er ist der beste Richter." Sag: Mir liegt ein klarer Beweis (baiyina) von seiten meines Herrn vor. lhr aber erklärt es als Lüge. Das, womit ihr es so eilig habt, steht nicht in meiner Macht. Die Entscheidung (hukm) steht Allah allein zu. Er berichtet die Wahrheit. Und er kann am besten entscheiden (huwa khairu l-faasilina). "Sprich: ""Ich folge einem klaren Beweis von meinem Herrn, den ihr als Lüge erklärt. Es liegt nicht in meiner Macht (, herbeizuführen), was ihr zu beschleunigen wünscht. Die Entscheidung liegt nur bei Allah. Er legt die Wahrheit dar, und Er ist der beste Richter.""" Sprich: "Ich bin mir im klaren über meinen Herrn, an Den ihr nicht glaubt. Es liegt nicht in meiner Macht, die von euch schnell geforderten Strafen Gottes zu erwirken. Die Entscheidung liegt nur bei Gott, Der das Rechte tut. Er ist es, Der die besten Entscheidungen trifft."  
  58 Sprich: "Hätte ich bei mir, was ihr beschleunigt zu sehen wünschet, wahrlich, entschieden wäre die Sache zwischen mir und euch. Und Allah kennt die Frevler recht wohl." Sag: Wenn das, womit ihr es so eilig habt, in meiner Macht stünde, wäre (ja) die Angelegenheit zwischen mir und euch (schon) entschieden. Und Allah weiß besser (als irgendwer) Bescheid über die, die freveln. "Sprich: ""Läge das in meiner Macht, was ihr zu beschleunigen wünscht, wahrlich, die Sache zwischen mir und euch wäre entschieden."" Und Allah kennt die Ungerechten am besten." Sprich: "Wenn es in meiner Macht läge, die von euch schnell geforderten Gottesstrafen zu erwirken, hätte ich sie erwirkt, und der Streit zwischen mir und euch wäre unverzüglich entschieden. Gott aber weiß über die Ungerechten bestens Bescheid."  
  59 Bei Ihm sind die Schlüssel des Verborgenen; keiner kennt sie als Er allein. Und Er weiß, was auf dem Lande ist und was im Meer. Und nicht ein Blatt fällt nieder, ohne daß Er es weiß; und kein Körnchen ist in der Erde Dunkel und nichts Grünes und nichts Dürres, das nicht in einem deutlichen Buch wäre. Er (allein) besitzt die Schlüssel (für den Zugang) zum Verborgenen. Keiner kennt sie außer ihm. Und er weiß was auf dem Festland und auf dem Meer ist. Und kein Blatt fällt (zu Boden), ohne daß er darüber Bescheid weiß. (Es gibt) auch kein Korn, das in der finstern Erde ruht, und nichts Feuchtes und nichts Trockenes, das nicht in einer deutlichen Schrift (verzeichnet) wäre. Bei Ihm befinden sich die Schlüssel zum Verborgenen; nur Er kennt sie. Und Er weiß, was auf dem Lande ist und was im Meer. Und nicht ein Blatt fällt nieder, ohne daß Er es weiß; und kein Körnchen ist in der Finsternis der Erde und nichts Feuchtes und nichts Trockenes, das nicht in einem deutlichen Buch (verzeichnet) wäre. Gott allein hat die Schlüssel zum Verborgenen; nur Er weiß darüber Bescheid. Er weiß alles, was es auf der Erde und in den Gewässern gibt. Kein Blatt fällt herab, das Gott nicht kennt, kein Saatkorn in der dunklen Tiefe der Erde, nichts Weiches und nichts Trockenes, das nicht im eindeutigen Buch (des göttlichen Wissens) geschrieben steht.  
  60 Und Er ist es, Der eure Seelen zu Sich nimmt in der Nacht und weiß, was ihr schaffet am Tag; darin erweckt Er euch dann wieder, auf daß die vorbestimmte Frist vollendet werde. Zu Ihm ist dann eure Heimkehr; dann wird Er euch verkünden, was eure Werke waren. Und er ist es, der euch bei Nacht (wenn ihr schlaft, zeitweise) abberuft (yatawaffaakum) und weiß, was ihr bei Tag (an Handlungen) begangen habt. Hierauf erweckt er euch an ihm (aus dem Schlaf wieder zum Leben), damit eine bestimmte Frist (für euer Leben) zu Ende geführt werde. Hierauf werdet ihr (sterben und) zu Allah zurückkehren. Und dann wird er euch Kunde geben über das, was ihr (in eurem Erdenleben) getan habt. Und Er ist es, Der eure Seelen in der Nacht abruft und weiß, was ihr am Tage begeht, an dem Er euch dann wieder erweckt, auf daß die vorbestimmte Frist vollendet werde. Zu Ihm werdet ihr dann heimkehren; dann wird Er euch verkünden, was ihr getan habt. Er ist es, Der euch nachts - ähnlich den Toten - schlafen läßt und weiß, was ihr tagsüber macht, und so läßt Er euch bis zum vorbestimmten Ende leben. Zu Ihm werdet ihr dann am Jüngsten Tag zurückgerufen werden. Er wird euch über eure Taten, die guten und die bösen, berichten und euch zur Rechenschaft ziehen.  
  61 Er ist der Höchste über Seine Diener, und Er sendet Wächter über euch, bis endlich, wenn der Tod an einen von euch herantritt, Unsere Gesandten seine Seele dahinnehmen, und sie säumen nicht Er ist es, der über seine Diener Gewalt hat. Und er entsendet Hüter(engel) über euch (die alle eure Taten verzeichnen). Wenn dann schließlich der Tod zu einem von euch kommt, berufen ihn unsere Gesandten ab. Und sie übergehen nichts (wa-hum laa yufarrituuna). Und Er ist es, der alle Macht über seine Diener hat, und Er sendet über euch Wächter, bis endlich, wenn der Tod an einen von euch herantritt, Unsere Boten seine Seele dahinnehmen; und sie vernachläßigen nichts. Er ist der mächtige Herr über Seine Diener. Er schickt Hüter, die euch überwachen. Wenn der Tod zu einem kommt, beenden Unsere Boten, die die Zeit genau einhalten, sein Leben.  
  62 Dann werden sie zurückgebracht zu Allah, ihrem wahren Herrn. Wahrlich, Sein ist das Urteil, und Er ist der schnellste Rechner. Hierauf werden sie vor Allah, ihren wirklichen Herrn (maulaahum al-haqq), gebracht. Steht nicht ihm die Entscheidung zu? Und er kann schneller abrechnen (als irgend jemand). Dann werden sie zu Allah, ihrem Herrn, zurückgebracht. Wahrlich, Sein ist das Urteil, und Er ist der Schnellste im Rechnen. Alle werden am Jüngsten Tag auferweckt und zu ihrem wahren Herrn zurückgeführt. Er allein urteilt, und Er ist der Schnellste im Abrechnen.  
  63 "Sprich: "Wer errettet euch aus den Fährnissen zu Land und Meer, [wenn] ihr Ihn anruft in Demut und insgeheim: ""Wenn Er uns hieraus errettet, werden wir wahrlich dankbar sein""?"" "Sag: Wer errettet euch (denn) aus der Finsternis des Festlandes und des Meeres, wenn ihr (in Not seid und) in Demut und im Verborgenen zu ihm betet (und gelobt): ""Wenn er uns aus dieser Notlage rettet, werden wir bestimmt dankbar sein""?" "Sprich: ""Wer errettet euch aus den Fährnissen zu Lande und Meer, wenn ihr Ihn in Demut anruft und insgeheim (denkt): "Wenn Er uns hieraus errettet, werden wir wahrlich dankbar sein."""" Sprich: "Wer rettet euch aus finsterer Not auf Land und Meer? Wenn ihr Ihn unterwürfig, laut oder lautlos anfleht: §Wenn Er uns aus der Not rettet, werden wir gewiß zu den Dankbaren gehören.§ "  
  64 Sprich: "Allah errettet euch daraus und aus aller Drangsal, dennoch stellt ihr (Ihm) Götter zur Seite." Sag: (Niemand anders als) Allah errettet euch daraus und aus jeglicher Bedrängnis. Hierauf (nachdem ihr gerettet seid) gesellt ihr (dennoch Allah andere Götter) bei. "Sprich: ""Allah errettet euch daraus und aus aller Drangsal, dennoch stellt ihr Ihm Götter zur Seite.""" Sprich: "Gott allein ist es, Der euch aus dieser und aus jeder Not rettet; trotzdem gesellt ihr Ihm andere Gottheiten bei."  
  65 Sprich: "Er hat die Macht, euch ein Strafgericht zu senden, aus der Höhe oder unter euren Füssen hervor, oder euch als Gruppen zusammenzuführen und die einen der anderen Gewalttat kosten zu lassen." Schau, wie mannigfach Wir die Zeichen dartun, auf daß sie verstehen. Sag: Er ist es, der es vermag, eine Strafe über euch zu schicken (die) von oben oder von unten her (über euch losbrechen kann), oder euch in (einander bekämpfende) Parteien (aufzuspalten und dadurch) in Verwirrung zu bringen und die einen von euch die Gewalt der anderen fühlen zu lassen. Schau, wie wir die Zeichen abwandeln! Vielleicht würden sie Verstand annehmen. "Sprich: ""Er hat die Macht, euch ein Strafgericht zu senden aus der Höhe oder (aus der Tiefe) unter euren Füßen, oder euch als Gruppen zusammenzuführen und die einen der anderen Gewalttat kosten zu lassen."" Schau, wie mannigfach Wir die Zeichen dartun, auf daß sie (sie) verstehen mögen." Sage: "Er allein kann über euch eine qualvolle Strafe schicken, die euch von oben und von unten heimsucht, oder euch in zerstrittene Gruppen teilen, die einander das Leben schwermachen." Siehe, wie Wir die einleuchtenden Beweise in ihrer Vielfalt anführen, auf daß sie verstehen!  
  66 Und dein Volk hat es verworfen, obwohl es die Wahrheit ist. Sprich: "Ich bin kein Wächter über euch." Aber dein Volk erklärt es für Lüge, wo es doch die Wahrheit ist. Sag: Ich bin nicht euer Sachwalter. "Und deine Leute haben es für eine Lüge gehalten, obwohl es die Wahrheit ist. Sprich: ""Ich bin nicht euer Wächter.""" Dein Volk leugnet den Koran, der die Wahrheit darstellt. Sprich: "Ich bin nicht verpflichtet, über euch zu wachen."  
  67 Für jede Weissagung ist eine Zeit gesetzt, und bald werdet ihr es erfahren. Jede Geschichte hat ihren Platz (? li-kulli naba§in mustaqarrun). lhr werdet es (schon noch zu) wissen (bekommen). Jede Weissagung hat eine festgesetzte Zeit, und bald werdet ihr es erfahren. Jede Ankündigung (im Koran) geschieht gewiß, wenn ihre Zeit kommt; das werdet ihr zu wissen bekommen.  
  68 Wenn du jene siehst, die über Unsere Zeichen töricht reden, dann wende dich ab von ihnen, bis sie ein anderes Gespräch führen. Und sollte dich Satan {dies) vergessen lassen, dann sitze nicht, nach dem Wiedererinnern, mit dem Volk der Ungerechten. Und wenn du diejenigen siehst, die über unsere Zeichen plaudern, dann wende dich von ihnen ab, bis sie über etwas anderes plaudern! Und wenn dich der Satan vergessen läßt (Allahs zu gedenken), dann sitz (wenigstens) nach der Mahnung nicht (länger) mit dem Volk der Frevler zusammen! Wenn du jene siehst, die über Unsere Zeichen töricht reden, dann wende dich ab von ihnen, bis sie zu einem anderen Gespräch übergehen. Und sollte dich Satan (dich dies) vergessen lassen, dann sitze nach dem Wiedererinnern nicht mit den Ungerechten (beisammen). Wenn du die Ungläubigen triffst, die über Unsere Offenbarung abfällig reden, wende dich solange von ihnen ab, bis sie über etwas anderes sprechen! Wenn dich der Satan diese Ermahnung vergessen läßt, so setze dich nicht wieder mit den ?beltätern zusammen, nachdem du dich erinnert hast!  
  69 Den Rechtschaffenen obliegt nicht die Verantwortung für jene, sondern nur das Ermahnen, auf daß sie gottesfürchtig werden. Und diejenigen, die gottesfürchtig sind, brauchen sie (wegen ihrer früheren Taten) nicht zur Rechenschaft zu ziehen. Es ist vielmehr nur eine Mahnung. Vielleicht würden sie gottesfürchtig sein. Den Gottesfürchtigen obliegt nicht die Verantwortung für jene, sondern nur das Ermahnen, auf daß jene gottesfürchtig werden mögen. Die Gottesfürchtigen tragen nicht die Verantwortung für die Sünden dieser ?beltäter. Aber sie müssen sie an Gott und Seine Offenbarung erinnern, auf daß sie Gott fürchten mögen.  
  70 Laß jene allein, die ihren Glauben als ein Spiel und einen Zeitvertreib nehmen und die das irdische Leben betört hat. Und ermahne (die Menschen) hierdurch, damit nicht eine Seele der Verdammnis anheimfalle für das, was sie begangen hat. Keinen Helfer noch Fürsprecher soll sie haben, es sei denn Allah; und wenn sie auch jegliches Lösegeld bietet, es wird von ihr nicht angenommen werden. Das sind die, welche dem Verderben preisgegeben wurden für ihre eigenen Taten. Ein Trunk siedenden Wassers wird ihr Teil sein und eine schmerzliche Strafe, weil sie ungläubig waren. Und laß diejenigen, die mit ihrer Religion ihr Spiel treiben und sie als Zerstreuung betrachten, und die vom diesseitigen Leben betört sind! (Sie mögen in ihrem Leichtsinn verharren.) Und verweis auf den Koran (mit seiner Ankündigung des Gerichts, wonach man darauf gefaßt sein muß), daß einer (der gefrevelt hat, dereinst) verpfändet wird für das, was er (in seinem Erdenleben an Sünden) begangen hat. Er hat dann außer Allah weder Freund noch Fürsprecher. Und wenn er auch noch so viel Lösegeld beibringt, wird es nicht von ihm angenommen. Das sind die, die (dereinst) verpfändet werden für das, was sie (in ihrem Erdenleben an Sünden) begangen haben. Sie bekommen (in der Hölle) heißes Wasser zu trinken und haben eine schmerzhafte Strafe zu erwarten (zur Vergeltung) dafür, daß sie ungläubig waren. Und verlaßt jene, die mit ihrem Glauben ein Spiel treiben und ihn als Zerstreuung betrachten, und die vom irdischen Leben betört sind. Und ermahne sie hierdurch, auf daß nicht eine Seele der Verdammnis für das anheimfalle, was sie begangen hat. Keinen Helfer noch Fürsprecher soll sie haben außer Allah; auch wenn sie jegliches Lösegeld bietet, wird es von ihr nicht angenommen. Das sind diejenigen, die für ihre eigenen Taten dem Verderben preisgegeben werden. Ein Trunk siedenden Wassers wird ihr Anteil sein sowie eine schmerzliche Strafe, weil sie ungläubig waren. Kümmere dich nicht um die Ungläubigen, die die Religion für Spiel und Belustigung halten und die sich vom Leben auf Erden verführen lassen! Ermahne sie aber (durch den Koran), auf daß sie an den Jüngsten Tag denken, an dem jeder wegen der von ihm begangenen Taten belangt wird und weder einen Helfer noch einen Fürsprecher hat! Er könnte so viel an Lösegeld anbieten wie er will, es wird nicht angenommen. Die Ungläubigen werden wegen der von ihnen begangenen Taten qualvoll bestraft werden; ihnen ist ein Trunk aus siedendem Wasser und eine peinvolle Strafe bestimmt, weil sie nicht gläubig waren.  
  71 "Sprich: "Sollen wir statt Allah das anrufen, was uns weder nützt noch schadet, und sollen wir umkehren auf unseren Fersen, nachdem Allah uns den Weg gewiesen, gleich einem, den die Teufel verwirrt im Land herumgängeln? Er hat Gefährten, die ihn zum rechten Weg rufen: ""Komm zu uns!""" Sprich: "Allahs Führung ist allein die Führung, und uns ist geboten, daß wir uns ergeben dem Herrn der Welten." "Sag: sollen wir, statt zu Allah, zu (etwas) beten, was uns weder nützt noch schadet, und kehrtmachen, nachdem Allah uns rechtgeleitet? (Dann wären wir in derselben Lage) wie einer, den die Satane im Land (draußen) aus der Richtung gebracht haben, (so daß er) verwirrt (dasteht und sich nicht mehr zurechtfinden kann). Er hat Gefährten, die ihn (vergebens) zur Rechtleitung rufen (mit den Worten): ""Komm zu uns!"" Sag: Die rechte Leitung ist (allein) die von Allah. Uns wurde befohlen, wir sollen uns dem Herrn der Menschen in aller Welt (al-`aalamuun) ergeben (li-nuslima)." "Sprich: ""Sollen wir statt Allah das anrufen, was uns weder nützt noch schadet, und sollen wir auf unseren Fersen umkehren, nachdem Allah uns den Weg gewiesen hat, gleich einem, den die Satane verwirrt im Land herumgängeln? (Jedoch) er hat Gefährten, die ihn zum rechten Weg rufen: "Komm zu uns!""" Sprich: ""Allahs Führung ist die eigentliche Führung, und uns ist befohlen worden, daß wir uns dem Herrn der Welten ergeben sollen.""" Sage: "Wie könnten wir überhaupt anstelle Gottes etwas anbeten, was uns weder nützt noch schadet? Wie könnten wir kehrt machen, nachdem uns Gott wohlgeleitet hat? Wir wären wie einer, den die Teufel auf der Erde irregeführt haben und er völlig unschlüssig wird; Freunde rufen ihm zu, um ihn rechtzuleiten: §Komm zu uns! § " Sprich: "Die wahre Rechtleitung ist einzig und allein die Rechtleitung Gottes. Uns ist befohlen worden, uns dem Herrn der Welten zu ergeben."  
  72 Und: "Verrichtet das Gebet und fürchtet Ihn, und Er ist es, zu Dem ihr versammelt werdet." Und (uns wurde befohlen): Verrichtet das Gebet (salaat) und fürchtet ihn! Er ist es, zu dem ihr (dereinst) versammelt werdet. "Und (uns ist befohlen worden): ""Verrichtet das Gebet und fürchtet Ihn, und Er ist es, vor Dem ihr versammelt werdet.""" Ihr sollt das Gebet verrichten, Gott fürchten und euch stets vergegenwärtigen, daß ihr am Jüngsten Tag alle zu Ihm zusammengeführt werdet.  
  73 Er ist es, Der die Himmel und die Erde erschuf in Weisheit; und am Tage, da Er spricht: "Es werde!", so wird es sein. Sein Wort ist die Wahrheit, und Sein ist das Reich an dem Tage, da in die Posaune geblasen wird. Kenner des Verborgenen und des Offenbaren - Er ist der Allweise, der Allwissende. Und er ist es, der Himmel und Erde wirklich (und wahrhaftig) geschaffen hat. Und am Tag, da er (zu etwas) sagt: sei!, ist es. Was er sagt, ist die Wahrheit. Und er hat die Herrschaft am Tag, da (zur Gerichtsversammlung) in die Trompete geblasen wird. (Er ist es) der über das, was verborgen, und was allgemein bekannt ist (schahaada), Bescheid weiß, und der weise und (über alles) wohl unterrichtet ist. "Er ist es, Der in Wahrheit die Himmel und die Erde erschuf; und am Tage, da Er spricht: ""Sei!"" wird es so sein. Sein Wort ist die Wahrheit, und Sein ist das Reich an dem Tage, da in den Sur gestoßen wird. Kenner des Verborgenen und des Offenkundigen - Er ist der Allweise, Der am besten unterrichtet ist." Er ist es, der Himmel und Erde der Wahrheit gemäß erschaffen hat. Wenn Er sagt: "Es sei!", so ist es. Was Er sagt, ist die Wahrheit. Er allein hat die Herrschaft über alles, wenn am Jüngsten Tag ins Horn geblasen wird. Er weiß genauestens um das Verborgene und um das Sichtbare, ist Er doch der Weise, Der über alles Bescheid weiß.  
  74 Und (denke daran) wie Abraham zu seinem Vater Ázar sprach: "Nimmst du Götzenbilder zu Göttern? Ich sehe dich und dein Volk in offenbarer Irrung." "Und (damals) als Abraham zu seinem Vater Aazar sagte: ""Nimmst du dir (denn) Götzen (asnaam) zu Göttern? Wie ich sehe, befindest du dich mit deinen Leuten offensichtlich im lrrtum.""" "Und als Abraham zu seinem Vater Azar sagte: ""Nimmst du Götzen zu Göttern? Ich sehe dich und dein Volk in einem offenbaren Irrtum"" ," Einst sagte Abraham zu seinem Vater Azar: "Hältst du Götzen für Götter? Ich bin der Ansicht, daß ihr, du und dein Volk, eindeutig im Irrtum seid."  
  75 Also zeigten Wir Abraham das Reich der Himmel und der Erde, (auf daß er rechtgeleitet sei) und er zu den Festen im Glauben zählen möchte. Und so zeigten wir dem Abraham die Herrschaft (malakuut) (Allahs) über Himmel und Erde. Und er sollte einer von denen sein, die (von der Wahrheit) überzeugt sind. da zeigten Wir Abraham das Reich der Himmel und der Erde, auf daß er zu den Festen im Glauben zählen möge. So ließen Wir Abraham das Reich der Himmel und der Erde betrachten und verstehen, auf daß er zu den fest überzeugten Gläubigen gehöre.  
  76 Als nun die Nacht ihn überschattete, da erblickte er einen Stern. Er sprach: "Das ist mein Herr!" Doch da er unterging, sprach er: "Ich liebe nicht die Untergehenden." "Als nun die Nacht über ihn gekommen war, sah er einen Stern. Er sagte: ""Das ist (wohl) mein Herr."" Als er aber (am Horizont) verschwand, sagte er: ""lch liebe die nicht, die verschwinden.""" "Als ihn nun die Nacht überschattete, da erblickte er einen Stern. Er sagte: ""Das ist mein Herr."" Doch da er unterging, sagte er: ""Ich liebe nicht die Untergehenden.""" Als ihn Nacht umgab, erblickte er einen Stern. Er sprach: "Das ist mein Gott. " Als aber der Stern unterging, sprach er: "Ich diene nicht gern denen, die untergehen."  
  77 Als er den Mond sah, sein Licht ausbreitend, da sprach er: "Das ist mein Herr!" Doch da er unterging, sprach er: "Hätte nicht mein Herr mich recht geleitet, wäre ich gewiß unter den Verirrten gewesen." "Als er dann den Mond aufgehen sah, sagte er: ""Das ist mein Herr."" Als er aber (am Horizont) verschwand, sagte er: ""Wenn mein Herr mich nicht rechtleitet, werde ich zum Volk derer gehören, die irregehen.""" "Als er den Mond sah, wie er sein Licht ausbreitete, da sagte er: ""Das ist mein Herr."" Doch da er unterging, sagte er: ""Wenn mein Herr mich nicht rechtleitet, werde ich gewiß unter den Verirrten sein.""" Und als er den Mond erblickte, der aufgegangen war, sprach er: "Das ist mein Gott. " Als er unterging, sprach er: "Wenn mich mein Herr nicht rechtleitet, werde ich sicher einer der Verirrten bleiben ."  
  78 Als er die Sonne sah, ihr Licht ausbreitend, da sprach er: "Das ist mein Herr, das ist das Größte!" Da sie aber unterging, sprach er: "O mein Volk, ich habe nichts zu tun mit dem, was ihr anbetet. "Und als er die Sonne aufgehen sah, sagte er: ""Das ist mein Herr. Das ist größer (als Mond und Sterne)."" Als sie aber (am Horizont) verschwand, sagte er: ""Leute! lch bin unschuldig an dem, was ihr (Allah an anderen Göttern) beigesellt." "Als er die Sonne sah, wie sie ihr Licht ausbreitete, da sagte er: ""Das ist mein Herr, das ist noch größer."" Da sie aber unterging, sagte er: ""O mein Volk, ich habe nichts mit dem zu tun, was ihr (Allah) zur Seite stellt." Und als er die Sonne erblickte, die aufgegangen war, sprach er: "Das ist mein Gott. Das ist größer als die anderen Himmelskörper." Als sie unterging, sprach er: "Ihr Menschen! Ich bin an dem, was ihr Gott beigesellt, unschuldig."  
  79 Siehe, ich habe mein Angesicht in Aufrichtigkeit zu Dem gewandt, Der die Himmel und die Erde schuf, und ich gehöre nicht zu den Götzendienern." "Ich wende mich nunmehr demjenigen zu, der Himmel und Erde geschaffen hat. (Ich verhalte mich so) als Hanief. Und ich bin kein Heide.""" "Seht, ich habe mein Angesicht in Aufrichtigkeit zu Dem gewandt, Der die Himmel und die Erde schuf, und ich gehöre nicht zu den Götzendienern.""" Ich erhebe mein Antlitz zu Dem, Der die Himmel und die Erde erschuf, gehe zu Ihm den geraden Weg und gehöre nicht zu den Anhängern der Vielgötterei.  
  80 Und sein Volk stritt mit ihm. Da sagte er: "Streitet ihr mit mir über Allah, da Er mich schon recht geleitet hat? Und ich fürchte nicht das, was ihr Ihm zur Seite stellt, sondern nur das, was mein Herr will. Mein Herr umfaßt alle Dinge mit Wissen. Wollt ihr denn nicht verstehen? "Und seine Leute stritten mit ihm. Er sagte: ""Wollt ihr mit mir über Allah streiten, wo er mich doch rechtgeleitet hat? Ich fürchte nicht, was ihr ihm (an anderen Göttern) beigesellt, es sei denn, mein Herr will etwas (was dem zuwiderläuft). Mein Herr hat ein allumfassendes Wissen. Wollt ihr euch denn nicht mahnen lassen?" "Und sein Volk stritt mit ihm. Da sagte er: ""Streitet ihr mit mir über Allah, da Er mich schon recht geleitet hat? Und ich fürchte nicht das, was ihr Ihm zur Seite stellt, sondern nur das, was mein Herr will. Mein Herr umfaßt alle Dinge mit Wissen. Wollt ihr euch denn nicht ermahnen lassen?" Seine Stammesgenossen jedoch stritten mit ihm. Er sprach: "Streitet ihr mit mir über Gott, Der mich rechtgeleitet hat? Ich fürchte mich nicht vor dem, was ihr Gott beigesellt, denn nur wenn Gott es will, kann mir etwas zustoßen; Gottes Wissen umfaßt alles, und ihr müßt euch Gedanken machen.  
  81 Und wie sollte ich das fürchten; was ihr anbetet, wenn ihr nicht fürchtet, Allah etwas zur Seite zu stellen, wozu Er euch keine Vollmacht niedersandte?" Welche der beiden Parteien hat also größeres Anrecht auf Frieden, wenn ihr es wisset? Wie sollte ich mich denn fürchten vor dem, was ihr (ihm an anderen Göttern) beigesellt, wo ihr euch nicht fürchtet, Allah (andere Götter) beizugesellen, (ein Verhalten) wozu er euch keine Vollmacht herabgesandt hat? Welche von den beiden Gruppen hat denn mehr Recht auf Sicherheit (amn) (die an Allah glauben, oder die anderen)? (Gebt doch Antwort) wenn (anders) ihr (richtig zu urteilen) wißt! "Und wie sollte ich das fürchten, was ihr (Allah) zur Seite stellt, wenn ihr nicht fürchtet, Allah etwas zur Seite zu stellen, wozu Er euch keine Vollmacht niedersandte?"" Welche der beiden Parteien hat also ein größeres Anrecht auf Sicherheit, wenn ihr es wissen würdet?" Wie sollte ich fürchten, was ihr Gott beigesellt, wenn ihr nicht fürchtet, Gott etwas beizugesellen ohne jeglichen Beweis und wozu Er euch nicht ermächtigt hat? Wer von uns, ihr oder ich, hat mehr Recht auf Zuversicht? Sagt es, wenn ihr es wißt!  
  82 Die da glauben und ihren Glauben nicht mit Ungerechtigkeit vermengen - sie sind es, die Frieden haben sollen und die rechtgeleitet sind. "Diejenigen, die glauben und ihren Glauben nicht mit Frevel (zulm) verdunkeln, (eben) die haben Sicherheit (zu erwarten), und sie sind rechtgeleitet.""" Die da glauben und ihren Glauben nicht mit Ungerechtigkeiten vermengen - sie sind es, die Sicherheit haben und die rechtgeleitet werden. Nur diejenigen, die an Gott glauben und die ihren Glauben nicht mit Unglauben mischen, erfreuen sich der Zuversicht und sind rechtgeleitet."  
  83 Das ist Unser Beweis, den Wir Abraham seinem Volk gegenüber gaben. Wir erheben in den Rängen, wen Wir wollen. Siehe, dein Herr ist allweise, allwissend. Das ist unser Beweisgrund, den wir dem Abraham (im Streit) gegen seine Leute (an die Hand) gaben. (Wir haben Abraham besonders ausgezeichnet.) Wir verleihen, wem wir wollen, einen höheren Rang (als den anderen). Dein Herr ist weise und weiß Bescheid. Das ist Unser Beweis, den Wir Abraham seinem Volk gegenüber gaben. Wir erheben im Rang, wen Wir wollen. Wahrlich, dein Herr ist Allweise, Allwissend. Das ist Unser unanfechtbarer Beweis, den Wir Abraham seinem Volk gegenüber gewährt haben, und Wir haben seinen Rang erhöht. Wir erhöhen den Rang wie Wir wollen, denn Dein Herr ist allwissend und unendlich weise.  
  84 Wir schenkten ihm Isaak und Jakob; jeden leiteten Wir recht, wie Wir vordem Noah recht geleitet hatten und von seinen Nachfahren David und Salomo und Hiob und Joseph und Moses und Aaron. Also belohnen Wir die Wirker des Guten. Und wir schenkten ihm den Isaak und Jakob. Jeden (von ihnen) haben wir rechtgeleitet. Und den Noah haben wir (schon) früher rechtgeleitet, und aus seiner Nachkommenschaft den David, Salomo, Hiob, Joseph, Moses und Aaron. So vergelten wir denen, die fromm sind (al-muhsiniena). Und Wir schenkten ihm Isaak und Jakob; jeden leiteten Wir recht, wie Wir vordem Noah rechtgeleitet hatten und von seinen Nachkommen David, Salomo, Hiob, Joseph, Moses und Aaron. So belohnen Wir diejenigen, die Gutes tun. Abraham schenkten Wir Isaak und Jakob. Beide haben Wir rechtgeleitet. Lange davor leiteten Wir Noah recht. Von seinen Nachkommen haben Wir David, Salomo, Hiob, Joseph, Moses und Aaron rechtgeleitet. Wie Wir sie belohnt haben, belohnen Wir alle, die das Gute tun.  
  85 Und (Wir leiteten) Zacharias und Johannes und Jesus und Elias; alle gehörten sie zu den Rechtschaffenen. Und den Zacharias, Johannes, Jesus und Elias (haben wir rechtgeleitet) - jeder (von ihnen) gehört zu den Rechtschaffenen (as-saalihiena). Und (Wir leiteten) Zacharias, Johannes, Jesus und Elias; sie alle gehörten zu den Rechtschaffenen. Rechtgeleitet haben Wir auch Zacharias, Johannes, Jesus und Elias. Sie alle gehören zu den Rechtschaffenen.  
  86 Und (Wir leiteten) Ismael und Elisa und Jonas und Lot; sie alle zeichneten Wir aus unter den Völkern. Und (weiter) den Ismael, Elisa (al-Yasa`), Jonas und Lot. Jeden (von ihnen) haben wir vor den Menschen in aller Welt (al-`aalamuun) ausgezeichnet. Und (Wir leiteten) Ismael, Elisa, Jonas und Lot; und jeden (von ihnen) zeichneten Wir unter den Völkern aus ; Rechtgeleitet haben wir Ismael, Elisa, Jonas und Lot. Wir haben sie allen Menschen vorgezogen.  
  87 Ebenso manche von ihren Vätern und ihren Kindern und ihren Brüdern: Wir erwählten sie und leiteten sie auf den geraden Weg. Auch welche von ihren Vätern, ihrer Nachkommenschaft und ihren Brüdern. Und wir haben sie erwählt und auf einen geraden Weg geführt. ebenso manche von ihren Vätern und ihren Nachkommen und ihren Brüdern: Wir erwählten sie und leiteten sie auf den geraden Weg. Rechtgeleitet haben Wir einige ihrer Väter, Nachkommen und Brüder. Wir haben sie auserwählt und zum geraden Weg geleitet.  
  88 Das ist der Weg Allahs; damit leitet Er von Seinen Dienern, wen Er will. Hätten sie aber anderes angebetet, wahrlich, nichts hätte ihnen all ihr Tun gefruchtet. Das ist die Rechtleitung Allahs. Er leitet damit recht, wen von seinen Dienern er will. Und wenn sie (Allah andere Götter) beigesellt hätten, wäre ihnen (im Jenseits) hinfällig (und nutzlos) geworden, was sie (in ihrem Erdenleben an guten Werken) getan haben. Das ist die Rechtleitung Allahs; damit leitet Er von Seinen Dienern, wen Er will. Hätten sie aber (etwas) anderes angebetet, wahrlich, all ihr Tun wäre für sie fruchtlos geblieben. Das ist Gottes Rechtleitung, die Er, wem Er will unter Seinen Dienern, gewährt. Wenn diese Auserwählten Gott andere Gottheiten beigesellt hätten, hätten sie ihre guten Werke zunichte gemacht.  
  89 Diese sind es, denen Wir die Schrift gaben und die Weisheit und das Prophetentum. Wenn aber diese das (Prophetentum) leugnen, dann haben Wir es einem Volke anvertraut, das es nicht leugnet. Das sind diejenigen, denen wir die Schrift, Urteilskraft (hukm) und Prophetie gegeben haben. Und wenn nun diese da nicht daran (bihaa) glauben, so haben wir (eben andere) Leute damit betraut, die (ihrerseits) daran glauben. Diese sind es, denen Wir die Schrift gaben und die Weisheit und das Prophetentum. Wenn diese das aber leugnen, so vertrauen Wir es einem Volke an, das es nicht leugnet. Das sind diejenigen, denen Wir das Buch, die Urteilskraft und das Prophetentum gewährt haben. Wenn die Widersacher, die mit dir streiten, es leugnen, so haben Wir Leute damit betraut, die es nicht im geringsten leugnen.  
  90 Das sind jene, die Allah recht geleitet hat: so folge ihrem Weg. Sprich: "Ich verlange von euch keinen Lohn dafür. Es ist ja nichts anderes als eine Ermahnung für die ganze Menschheit." Das sind diejenigen, die Allah rechtgeleitet hat. Nimm ihre Rechtleitung zum Vorbild! Sag: Ich verlange von euch keinen Lohn dafür (daß ich euch die Offenbarung verkünde). Es ist (keine persönliche Angelegenheit, vielmehr) eine Mahnung für die Menschen in aller Welt (al-`aalamuun). "Das sind jene, die Allah rechtgeleitet hat: so folge ihrer Rechtleitung. Sprich: ""Ich verlange von euch dafür keinen Lohn. Es ist ja nichts anderes als eine Ermahnung für die Welten.""" Das sind diejenigen, die Gott rechtgeleitet hat. So folge ihrem Weg und richte dich nach ihrem Vorbild! Sprich: "Ich verlange von euch keinen Lohn dafür, daß ich euch den Koran verkünde; er ist eine Ermahnung, die allen gilt."  
  91 Sie schätzen Allah nicht nach Seinem Wert, wenn sie sagen: "Allah hat keinem Menschen irgend etwas herabgesandt." Sprich: "Wer sandte das Buch nieder, das Moses brachte als ein Licht und eine Führung für die Menschen - ob ihr es gleich als Fetzen Papier behandelt, die ihr zeigt, während ihr viel verbergt -, und doch ist euch das gelehrt worden, was weder ihr noch eure Väter wußten?" Sprich: "Allah!" Dann laß sie sich weiter vergnügen an ihrem eitlen Geschwätz. "Und Sie haben Allah nicht richtig eingeschäzt. (Damals) als sie sagten: ""Allah hat nichts (als Offenbarung) auf einen Menschen (baschar) herabgesandt."" Sag: Wer hat (denn) die Schrift herabgesandt, die (seinerzeit) Moses als Licht und Rechtleitung für die Menschen gebracht hat? Ihr macht sie (indem ihr Texte daraus abschreibt, eurerseits) zu Pergamentblättern (qaraatis), die ihr der Öffentlichkeit zugänglich macht, während ihr (gleichzeitig) vieles (von der Offenbarung) geheimhaltet. - Ihr wurdet (ja durch die Offenbarung manches) gelehrt, was (vorher) weder ihr noch eure Väter wußten. - (Wer hat euch das alles zukommen lassen?) Sag: Allah. (Aber) laß sie nun (weiter) in ihrem Geplauder (mit der Wahrheit) ihr Spiel treiben! (Sie mögen darin verharren, bis sie dereinst eines Besseren belehrt werden.)" "Sie haben Allah nicht richtig nach Seinem Wert eingeschätzt, wenn sie sagen: ""Allah hat keinem Menschen irgend etwas herabgesandt."" Sprich: ""Wer sandte das Buch nieder, das Moses als ein Licht und eine Führung für die Menschen brachte - macht ihr es zu Papyrusblättern, die ihr kundtut, während ihr viel verbergt -, und wo euch das gelehrt worden ist, was weder ihr noch eure Väter wußten?"" Sprich: ""Allah! "" Dann laß sie sich weiter vergnügen an ihrem eitlen Geschwätz." Die Widersacher haben Gott nicht so verstanden und so geehrt, wie es Ihm gebührt. Sie sagen: "Gott sendet keinem Menschen etwas herab." Sprich: "Wer hat das Buch herabgesandt, das Moses verkündete und den Menschen Licht und Rechtleitung brachte? Ihr (Juden) schreibt es auf lose Blätter, von denen ihr einige zeigt und viele verborgen haltet; und euch wurde gelehrt, was weder ihr wußtet noch eure Väter wußten. " Sage: "Gott ist es, Der das Buch, die Thora, herabgesandt hat", und laß sie ihr Spiel auf ihren Irrwegen treiben!  
  92 Dies ist ein Buch, das Wir hinabsandten, voll des Segens, Erfüller dessen, was vor ihm war, auf daß du die Mutter der Städte und die rings um sie (Wohnenden) verwarnest. Die an das Kommende glauben, die glauben daran, und sie halten streng ihre Gebete. Und dies ist eine von uns hinabgesandte, gesegnete Schrift, die bestätigt, was (an Offenbarung) vor ihr da war. Und du sollst damit die Mutter der Städte (umm al-quraa) und die Leute in ihrer Umgebung warnen. Diejenigen, die an das Jenseits glauben, glauben an sie. Und sie halten ihr Gebet (salaat) ein. Und dies ist ein Buch, das Wir segensreich hinabsandten als Bestätigung dessen, was vor ihm war, auf daß du die Mutter der Städte (Makka) und die rings um sie (Wohnenden) warnen mögest. Diejenigen, die an das Jenseits glauben, glauben daran, und sie halten ihre Gebete regelmäßig ein. Und dieses Buch (der Koran) ist ein gesegnetes, die früheren Offenbarungen bestätigendes Buch, das Wir dir herabgesandt haben, damit du die Menschen der Mutter der Städte, und auf der ganzen Welt davor warnst, im Unglauben zu verharren. Alle Menschen, die an das Jenseits glauben, glauben an den Koran; das sind die Rechtschaffenen, die das Gebet voll einhalten.  
  93 Wer ist ungerechter, als wer eine Lüge wider Allah erdichtet oder spricht: "Mir ward offenbart", während ihm doch nichts offenbart worden, und wer da spricht: "Ich werde dergleichen hinabsenden, wie Allah hinabgesandt hat"? Aber könntest du die Frevler nur sehen in des Todes Schlünden, wenn die Engel ihre Hände ausstrecken: "Liefert eure Seelen aus! Heute sei die Strafe der Schande euer Lohn um dessentwillen, was ihr Falsches wider Allah gesprochen, und weil ihr euch mit Verachtung abwandtet von Seinen Zeichen." "Und wer ist frevelhafter, als wer gegen Allah eine Lüge ausheckt oder sagt: ""Mir ist (etwas als Offenbarung) eingegeben worden"", während ihm nichts eingegeben worden ist, und wer sagt: ""Ich werde etwas herabsenden, das dem, was Allah herabgesandt hat, gleich ist""? Wenn du (doch) sehen würdest (dereinst am Tag des Gerichts), wenn die Frevler in den Abgründen des Todes schweben, während die Todesengel ihre Hand (nach ihnen) ausstrecken (mit den Worten): ""Gebt eure Seele heraus!"" Heute wird euch mit der Strafe der Erniedrigung dafür vergolten, daß ihr (zeitlebens) gegen Allah die Unwahrheit gesagt und seine Zeichen hochmütig abgelehnt habt." "Wer ist ungerechter als derjenige, der eine Lüge gegen Allah erdichtet oder sagt: ""Mir wurde offenbart"", während ihm doch nichts offenbart worden war, und der da sagt: ""Ich werde dergleichen hinabsenden, was Allah herabgesandt hat.""? Aber könntest du die Frevler nur in des Todes Schlünden sehen, wenn die Engel ihre Hände ausstrecken: ""Liefert eure Seelen aus! Heute sei euer Lohn die Strafe der Schande als Vergeltung für das, was ihr an Falschem gegen Allah gesprochen habt, und weil ihr euch hochmütig von Seinen Zeichen abgewendet habt.""" äußerst ungerecht ist der Lügner, der Lügen über Gott verbreitet oder behauptet, ihm sei von Gott etwas offenbart worden, ohne daß ihm etwas offenbart worden ist, oder der sagt: "Ich werde etwas herabsenden wie das, was Gott herabgesandt hat. " Könntest du nur sehen, wenn die Ungerechten dem Tod nahe Not leiden und die Todesengel die Hände nach ihnen ausstrecken und ihnen sagen: "Gebt eure Seelen her! Heute fällt euch die schmachvolle Strafe dafür zu, daß ihr über Gott Unwahrheiten gesagt und euch überheblich von Gottes Zeichen abgewendet habt."  
  94 Und nun kommt ihr einzeln zu Uns, wie Wir euch zuerst erschufen, und habt, was Wir euch bescherten, hinter euch gelassen, und Wir sehen nicht bei euch eure Fürsprecher, die ihr wähntet, sie seien (Gottes) Gegenpart in euren Sachen. Nun seid ihr voneinander abgeschnitten und das, was ihr wähntet, ist euch dahingeschwunden. Und nun seid ihr einzeln (und verlassen) zu uns (zum Gericht) gekommen, so wie wir euch erstmals geschaffen haben, und ihr habt hinter euch zurückgelassen, was wir euch (in eurem Erdenleben an Glücksgütern) übertragen haben. Und wir sehen eure Fürsprecher, von denen ihr behauptet habt, daß sie (gemeinsam mit uns) Teilhaber an euch seien, nicht bei euch. Die Verbindung zwischen euch ist abgeschnitten. Und euch ist entschwunden (und zu nichts geworden), was ihr (an lügnerischem Götzenglauben ausgeheckt und) behauptet habt. Und nun kommt ihr einzeln zu Uns, wie Wir euch zuerst erschufen, und habt, was Wir euch bescherten, hinter euch gelassen, und Wir sehen bei euch nicht eure Fürsprecher, von denen ihr wähntet, sie seien Teilhaber an euren Sachen. Nun seid ihr voneinander abgeschnitten und das, was ihr wähntet, ist euch dahingeschwunden. Auferweckt seid ihr, einzeln, unbegleitet zu Uns gekommen, wie Wir euch einst erschufen. Ihr habt alles, was Wir euch gegeben haben, zurückgelassen. Wir sehen euch ohne eure angeblichen Fürsprecher, die ihr Gott beigesellt und von denen ihr behauptet habt, sie leisteten euch vor Gott Beistand. Alle Bande, die euch mit ihnen verbanden, sind zerschnitten, und euch fallen eure Behauptungen nicht mehr ein.  
  95 Wahrlich, Allah ist es, Der das Korn und den Dattelkern keimen läßt. Er bringt das Lebendige hervor aus dem Toten, und Er ist der Hervorbringer des Toten aus dem Lebendigen. Das ist Allah; warum dann laßt ihr euch abwendig machen? Allah ist es, der die Samenkörner und die Dattelkerne spaltet (und zum Keimen bringt). Er bringt (in der Natur) das Lebendige aus dem Toten hervor, und das Tote aus dem Lebendigen. So (wie ihr ihn hier wirken seht) (zaalikum) ist Allah. Wie könnt ihr nur so verschroben sein (daß ihr nicht an ihn glaubt)! Wahrlich, Allah ist es, Der das Korn und die Kerne keimen läßt. Er bringt das Lebendige aus dem Toten hervor, und Er ist der Hervorbringer des Toten aus dem Lebendigen. Das ist Allah; warum lasset ihr euch dann (von Ihm) abwenden? Gott ist es, Der die Samenkörner und die Kerne keimen läßt, spaltet und daraus die neuen Pflanzen hervorbringt. Er bringt das Lebendige aus dem Toten und das Tote aus dem Lebendigen hervor. Das ist Gott, Allah! Wie könnt ihr von Ihm abirren?  
  96 Er läßt den Tag anbrechen; und Er machte die Nacht zur Ruhe und Sonne und Mond zur Berechnung. Das ist die Anordnung des Allmächtigen, des Allwissenden. (Er ist es) der die Morgendämmerung spaltet (so daß das Tageslicht zum Vorschein kommt), und er hat die Nacht zur Ruhe gemacht, und die Sonne und den Mond (als Mittel) zur Berechnung (der Zeit). Das ist (alles) von ihm bestimmt, der mächtig ist und Bescheid weiß. Er läßt den Tag anbrechen; und Er macht die Nacht zur Ruhe und Sonne und Mond zur Berechnung (von Tag und Nacht) Das ist die Anordnung des Allmächtigen, des Allwissenden. Gott ist es, Der den Tag in der Dämmerung anbrechen läßt, die Nacht zu Stille und Ruhe bestimmt und die Sonne und den Mond zur genauen Zeitbestimmung gemacht hat. Das ist die genaue Bestimmung des Allmächtigen, Allwissenden.  
  97 Und Er ist es, Der die Sterne für euch geschaffen, auf daß ihr durch sie den Weg findet in den Finsternissen zu Land und Meer. Wir haben bis ins einzelne die Zeichen dargelegt für Menschen, die Wissen haben. Und er ist es, der euch die Sterne gemacht hat, damit ihr euch durch sie in der Finsternis des Festlandes und des Meeres zurechtfindet. Wir haben die Zeichen auseinandergesetzt für Leute, die Bescheid wissen. Und Er ist es, Der die Sterne für euch geschaffen hat, auf daß ihr durch sie den Weg in den Finsternissen zu Land und Meer finden möget. Und so haben Wir bis ins einzelne die Zeichen für die Menschen, die Wissen haben, dargelegt. Er ist es, Der die Sterne für euch geschaffen hat, damit ihr euch nach ihnen, wenn es an Land und über dem Wasser dunkel ist, orientiert. Wir haben Unsere Zeichen deutlich erläutert für Menschen, die sich um Wissen bemühen.  
  98 Er ist es, Der euch entstehen ließ aus einem einzigen Wesen, und (euch) ist ein Aufenthaltsort und eine Heimstatt. Wir haben bis ins einzelne die Zeichen dargelegt für Menschen, die begreifen. Und er ist es, der euch aus einem einzigen Wesen hat entstehen lassen. Und nun gibt es (seit der Erschaffung des ersten Menschen für jeden) eine Zeit der Ruhe (im Mutterleib) und eine Zeit der Übergabe. Wir haben die Zeichen auseinandergesetzt für Leute, die Verstand haben. Er ist es, Der euch aus einem einzigen Wesen hervorbrachte, alsdann für euch eine Bleibe (im Mutterleib) und einen Aufbewahrungsort (im Grab bestimmte). Wir haben die Zeichen für Leute dargelegt, die es begreifen. Er ist es, Der euch aus einem einzigen Wesen geschaffen hat. Auf der Erde führt ihr eure Existenz, solange ihr lebt, und in der Erde habt ihr, wenn ihr sterbt, eure Bleibe. Wir legen zum Beweis deutliche Zeichen für die Menschen vor, die richtig verstehen können.  
  99 Und Er ist es, Der Wasser niedersendet aus der Wolke, damit bringen Wir alle Art Wachstum hervor; mit diesem bringen Wir dann Grünes hervor, daraus Wir gereihtes Korn sprießen lassen, und aus der Dattelpalme, aus ihren Blütendolden, (sprießen) niederhängende Datteltrauben, und Gärten mit Trauben, und die Olive und den Granatapfel - einander ähnlich und unähnlich. Betrachtet ihre Frucht, wenn sie Früchte tragen, und ihr Reifen. Wahrlich, hierin sind Zeichen für Leute, die glauben. Und er ist es, der vom Himmel Wasser hat herabkommen lassen. Und wir haben dadurch Pflanzen jeder Art hervorgebracht, und aus ihnen Grün, und aus ihm (in Ähren) übereinandergeschichtete Körner. - Und aus der Fruchtscheide der Palmen entstehen tief herabhängende Dattelbüschel. - Und (wir haben) Gärten mit Weinstöcken (hervorgebracht) und die Öl- und Granatapfelbäume, (deren Früchte) einander ähnlich oder auch unähnlich (sind). Schaut (doch), wenn sie tragen, auf ihre Früchte und auf ihr Reifen! Darin liegen Zeichen für Leute, die glauben. Und Er ist es, Der aus dem Himmel Wasser niedersendet; damit bringen Wir alle Arten von Pflanzen hervor; mit diesen bringen Wir dann Grünes hervor, woraus Wir Korn in Reihen sprießen lassen; und aus der Dattelpalme, aus ihren Blütendolden, (sprießen) niederhängende Datteltrauben, und Gärten mit Beeren, und Oliven- und Granatapfel-(Bäume) - einander ähnlich und nicht ähnlich. Betrachtet ihre Frucht, wenn sie Früchte tragen, und ihr Reifen. Wahrlich, hierin sind Zeichen für Leute, die glauben. Er ist es, Der von den Wolken am Himmel Wasser herabsendet, wodurch Er Pflanzen aller Arten sprießen läßt. Wir lassen grüne Pflanzen hervorkommen, die aneinandergereihte Körner ausbilden, und aus dem Blütenstand der Dattelpalme entstehen leicht erreichbare Dattelbüschel. Auch lassen Wir Gärten mit Reben, Oliven- und Granatapfelbäumen entstehen, die sich teils ähneln, teils voneinander unterscheiden. Betrachtet die Früchte, wenn sie sich bilden, und betrachtet sie, wenn sie reifen! In all dem liegen Beweiszeichen Gottes für Menschen, die wirklich glauben.  
  100 Und doch halten sie die Dschinn für Allahs Nebenbuhler, obwohl Er sie geschaffen hat; und sie dichten Ihm fälschlich Söhne und Töchter an ohne alles Wissen. Heilig ist Er und erhaben über das, was sie (Ihm) zuschreiben. Aber sie haben die Dschinn zu Teilhabern Allahs gemacht, wo er sie doch erschaffen hat. Und sie haben ihm in (ihrem) Unverstand Söhne und Töchter angedichtet. Gepriesen sei er! Er ist erhaben über das, was sie (von ihm) aussagen. Und doch haben sie die Dschinn zu Allahs Teilhabern gemacht, obwohl Er sie geschaffen hat; und sie dichten Ihm ohne alles Wissen fälschlicherweise Söhne und Töchter an. Gepriesen sei Er und Erhaben über das, was sie (Ihm) zuschreiben. Die Ungläubigen gesellen Gott Dschinn bei, die von Gott erschaffen sind. Ohne jegliches Wissen behaupten sie, Gott hätte Söhne und Töchter. Gepriesen sei Er! Erhaben ist Er über alles, was sie dahinreden.  
  101 Schöpfer der Himmel und der Erde! Wie sollte Er einen Sohn haben, wo Er keine Gefährtin hat und wo Er alles erschuf und alle Dinge weiß? (Er ist) der Schöpfer von Himmel und Erde. Wie soll er zu Kindern kommen, wo er doch keine Gefährtin hatte (die sie ihm hätte zur Welt bringen können) und (von sich aus) alles geschaffen hat (was in der Welt ist)? Er weiß über alles Bescheid. Schöpfer der Himmel und der Erde! Wie sollte Er einen Sohn haben, wo Er keine Gefährtin hat und wo Er alles erschuf und alle Dinge kennt? Er ist der Schöpfer der Himmel und der Erde. Wie könnte Er Kinder haben, wenn Er keine Gefährtin hat? Er ist Der, Der alles erschaffen hat, und Sein Wissen ist allumfassend.  
  102 Das ist Allah, euer Herr. Es gibt keinen Gott außer Ihn, dem Schöpfer aller Dinge; so betet Ihn an. Und Er ist Hüter über alle Dinge. So (zaalikum) ist Allah, euer Herr. Es gibt keinen Gott außer ihm. (Er ist) der Schöpfer von allem (was in der Welt ist). Dienet ihm! Er ist der Sachwalter über alles. Er ist Allah, euer Herr. Es ist kein Gott außer Ihm, dem Schöpfer aller Dinge; so betet Ihn an. Und Er ist der Hüter aller Dinge. Das ist Gott, Allah, euer Herr. Außer Ihm gibt es keinen Gott. Er ist der Schöpfer, Der alles erschaffen hat, so dienet Ihm allein; Er wacht über alles.  
  103 Blicke können Ihn nicht erreichen, Er aber erreicht die Blicke. Und Er ist der Gütige, der Allkundige. Die Sehkraft (der Menschen) (al-absaar) erreicht ihn nicht, wird aber von ihm erreicht. Und er ist der Allgütige (huwa l-latief) und ist (über alles) wohl unterrichtet. Blicke können Ihn nicht erreichen, Er aber erreicht die Blicke. Und Er ist der Allgütige, der Allkundige. Die Augen sehen Ihn nicht; Er aber sieht sie und weiß genau, um sie Bescheid. Die Sinne erfassen Ihn nicht, aber Sein Wissen umfaßt alles.  
  104 "Sichtbare Beweise sind euch nunmehr gekommen von eurem Herrn; wer also sieht, es ist zu seinem eigenen Besten; und wer blind wird, es ist zu seinem eigenen Schaden. Und ich bin nicht ein Wächter über euch." Nunmehr sind sichtbare Hinweise (basaa§ir) von eurem Herrn zu euch gekommen (damit ihr einsichtig werdet). Wenn nun einer (die Hinweise beachtet und) sieht, ist es zu seinem eigenen Vorteil, wenn einer blind ist, zu seinem eigenen Nachteil. Und ich bin nicht Hüter über euch. Wahrlich, sichtbare Beweise sind nunmehr von eurem Herrn zu euch gekommen; wenn einer also sieht, so ist es zu seinem eigenen Besten; und wenn einer blind wird, so ist es zu seinem eigenen Schaden. Und ich bin nicht euer Wächter. "Euch sind von eurem Herrn sichtbare Beweise gekommen und verkündet worden. Wer einsichtig ist und sie sich aneignet, nützt sich selbst, und wer sie wie ein Blinder nicht zu sehen gewillt ist, der schadet sich selbst. Ich bin kein Hüter, der über eure Entscheidungen wacht."  
  105 Also wenden und wenden Wir die Zeichen, damit sie sagen können: "Du hast vorgetragen", und damit Wir sie klar machen für Leute, die Wissen haben. "So wandeln wir die Verse ab. Und sie würden deshalb sagen: ""Du hast (bei anderen danach) geforscht."" Und wir wollten es auf diese Weise Leuten klar machen, die Bescheid wissen." "Und so legen Wir die Zeichen vielgestaltig dar, damit sie sagen können: ""Du hast geforscht"", und damit Wir sie für die Leute, die Wissen haben, klar machen." So stellen Wir (in den Koranversen) unsere Zeichen deutlich in ihrer Vielfalt dar. Die, die nicht glauben, gehen fehl, wenn sie behaupten, du hättest das bei jemand gelernt. Den Menschen, die sich um das wahre Wissen bemühen, erläutern Wir die Offenbarung.  
  106 Folge dem, was dir offenbart wurde von deinem Herrn - es gibt keinen Gott außer Ihm -, und wende dich ab von den Götzendienern. Folge dem, was dir von deinem Herrn (als Offenbarung) eingegeben worden ist! Es gibt keinen Gott außer ihm. Und wende dich von den Heiden ab! Folge dem, was dir von deinem Herrn offenbart wurde - es ist kein Gott außer Ihm - und wende dich von den Götzendienern ab. Befolge die dir von deinem Herrn herabgesandte Offenbarung! Er ist der einzige Gott, außer Dem es keinen Gott gibt, und wende dich von den Götzendienern ab!  
  107 Hätte Allah Seinen Willen erzwungen, sie hätten (Ihm) keine Götter zur Seite gesetzt. Wir haben dich nicht zu ihrem Hüter gemacht, noch bist du ein Wächter über sie. Wenn Allah gewollt hätte, hätten sie (ihm) nicht (andere Götter) beigesellt. Und wir haben dich nicht zum Hüter über sie gemacht. Du bist auch nicht ihr Sachwalter. Und hätte Allah es gewollt, hätten sie (Ihm) keine Götter zur Seite gesetzt. Wir haben dich weder zu ihrem Hüter gemacht, noch bist du ihr Wächter. Wenn Gott wollte, hätte er sie dazu gezwungen, die Vielgötterei aufzugeben, aber sie sollen selbst entscheiden. Dich haben Wir nicht zum Hüter bestimmt, der über ihre Taten wacht. Du bist auch nicht ihr Wächter.  
  108 Und schmähet nicht die, welche sie statt Allah anrufen, sonst würden sie aus Groll Allah schmähen ohne Wissen. Also ließen Wir jedem Volke sein Tun als wohlgefällig erscheinen. Dann aber ist zu ihrem Herrn ihre Heimkehr; und Er wird ihnen verkünden, was sie getan. Und schmäht nicht diejenigen, zu denen sie beten, statt zu Allah, damit sie in (ihrem) Unverstand nicht (ihrerseits) in Übertretung (der göttlichen Gebote) (? `adwan) Allah schmähen! So (wie den heidnischen Mekkanern) haben wir jeder Gemeinschaft (umma) ihr Tun im schönsten Licht erscheinen lassen. Hierauf (aber) werden sie (sterben und) zu Allah zurückkehren. Und er wird ihnen Kunde geben über das, was sie (in ihrem Erdenleben) getan haben. Und schmäht die nicht, welche sie statt Allah anrufen, sonst würden sie aus Groll ohne Wissen Allah schmähen. Also lassen Wir jedem Volke sein Tun als wohlgefällig erscheinen. Dann aber werden sie zu ihrem Herrn heimkehren; und Er wird ihnen verkünden, was sie getan haben. Ihr sollt die Götzen, die die Ungläubigen anstelle Gottes anbeten, nicht schmähen, sonst würden sie vor Wut aus Unwissenheit Gott beschimpfen. Wir haben jedes Volk dabei belassen, sein Verhalten gut zu finden. Am Jüngsten Tag werden alle Völker zu Gott geführt, Der ihnen ihre Taten vor Augen führen und sie dafür zur Rechenschaft ziehen wird.  
  109 Sie schwören ihre feierlichsten Eide bei Allah, wenn ihnen nur ein Zeichen käme, sie würden sicherlich daran glauben. Sprich: "Bei Allah sind die Zeichen und auch das, was euch verstehen machen wird, daß sie nicht glauben werden, wenn (die Zeichen) kommen." Und sie haben bei Allah hoch und heilig geschworen, sie würden, falls ein Zeichen zu ihnen käme, bestimmt daran glauben. Sag: Über die Zeichen verfügt Allah allein. Und was gibt euch die Sicherheit, daß, wenn es kommt, sie (daran) glauben? "Und sie haben bei Allah hoch und heilig geschworen, wenn zu ihnen nur ein Zeichen käme, würden sie sicherlich daran glauben. Sprich: ""Über die Zeichen verfügt Allah. Und was gibt euch die Sicherheit, daß sie glauben, wenn sie kommen?""" Die Ungläubigen schwören hoch und heilig, sie würden glauben, wenn ihnen ein göttliches Zeichen käme. Sprich: "Die göttlichen Zeichen sind in Gottes Hand." Ihr wißt wohl nicht, daß sie, auch wenn sie gekommen wären, nicht daran glauben würden.  
  110 Und Wir werden ihre Herzen und ihre Augen verwirren, weil sie ja auch das erste Mal nicht daran glaubten, und Wir lassen sie sodann in ihrer Widerspenstigkeit verblendet irregehen. Und wir kehren ihr Herz und ihr Gesicht um (so daß sie nicht verstehen und nicht sehen), so wie sie schon anfänglich nicht daran geglaubt haben. Und wir lassen sie in ihrer Widersetzlichkeit (verharren), so daß sie (zuletzt) weder aus noch ein wissen. Und Wir werden ihre Herzen und ihre Augen verwirren, weil sie ja auch das erste Mal nicht daran glaubten, und Wir lassen sie sodann in ihrer Widerspenstigkeit verblendet irregehen. Wir lassen ihre Herzen und ihren Verstand hin und her schwanken, weil sie schon beim ersten Mal nicht glauben wollten. So verharren sie im Unglauben, und so schlagen sie sich weiter im Irrtum herum.  
  111 Und sendeten Wir auch Engel zu ihnen hinab, und die Toten sprächen zu ihnen, und Wir versammelten alle Dinge ihnen gegenüber, sie würden doch nicht glauben, es wäre denn Allahs Wille. Jedoch die meisten von ihnen sind unwissend. Selbst wenn wir die Engel zu ihnen hinabsenden würden, und wenn die Toten mit ihnen sprechen würden, und (wenn) wir alles (was es gibt) leibhaftig (? qubulan) vor ihnen zusammenbringen würden, könnten sie unmöglich glauben, es sei denn, Allah wollte es. Aber die meisten von ihnen sind töricht. Und sendeten Wir auch Engel zu ihnen herab, und sprächen die Toten zu ihnen, und versammelten Wir alle Dinge ihnen gegenüber, sie würden doch nicht glauben, es sei denn, Allah wollte es. Jedoch die meisten von ihnen sind unwissend. Auch wenn Wir Engel zu ihnen herabsenden würden, die Toten zu ihnen sprechen ließen und ihnen alles Gewünschte vor Augen führten, würden sie nicht glauben, es sei denn, Gott will es; aber die meisten von ihnen erkennen die Wahrheit nicht und sind unwissend.  
  112 Also hatten Wir die Teufel unter den Menschen und den Dschinn jedem Propheten zum Feind gemacht. Sie geben einander prunkende Rede ein zum Trug - und hätte dein Herr Seinen Willen erzwungen, sie hätten es nicht getan; so überlaß sie sich selbst mit dem, was sie erdichten - So haben wir für jeden Propheten (gewisse) Feinde bestimmt: die Satane der Menschen und der Dschinn, von denen die einen den anderen, um (sie) zu betören, prunkendes Gerede eingeben. Wenn dein Herr wollte, würden sie es nicht tun. Laß sie (nur machen! Sie mögen an falschen Behauptungen und Ansichten) aushecken (was sie wollen)! Und so hatten Wir für jeden Propheten Feinde bestimmt: die Satane (aus den Reihen) der Menschen und der Dschinn. Sie geben einander zum Trug prunkende Rede ein - und hätte es dein Herr gewollt, hätten sie es nicht getan; so überlaß sie sich selbst mit dem, was sie erdichten. Wir haben für jeden Propheten Feinde bestimmt, Satane aus den Reihen von Menschen und Dschinn, die einander durch geschmücktes Gerede in hochmütiger Absicht inspirieren; wenn Gott gewollt hätte, hätten sie das nicht getan, aber Er läßt das zu, um die wahrhaft Gläubigen zu prüfen. Wende dich von ihnen und ihren Irrereden ab!  
  113 Und damit die Herzen derer, die nicht an das Jenseits glauben, demselben zugeneigt würden und an diesem Gefallen fänden und (fortfahren) möchten zu verdienen, was sie sich nun erwerben. Und das Herz derer, die nicht an das Jenseits glauben, mag sich (daraufhin) ihm zuneigen, und sie mögen daran Gefallen haben und begehen, was sie wollen. Und damit die Herzen derer, die nicht an das Jenseits glauben, sich demselben zuneigen und an diesem Gefallen finden und (fortfahren) mögen zu verdienen, was sie sich nun erwerben. Sie tragen ihr Gerede vor, um die Herzen derer, die nicht an das Jenseits glauben, zu verlocken, so daß sie meinen, es gäbe nur dieses Leben und begehen deshalb viele Untaten.  
  114 Soll ich denn einen andern Richter suchen als Allah - und Er ist es, Der euch das Buch, deutlich gemacht, herabgesandt hat? Und jene, denen Wir das Buch gegeben haben, wissen, daß es von deinem Herrn mit der Wahrheit herabgesandt ward; deshalb solltest du nicht unter den Bestreitern sein. Soll ich mir denn einen anderen Schiedsrichter wünschen als Allah, wo er es doch ist, der die Schrift, klar auseinandergesetzt (mufassalan), zu euch herabgesandt hat? Diejenigen, denen wir (schon vor dir) die Schrift gegeben haben, wissen, daß sie von deinem Herrn mit der Wahrheit (zu dir) herabgesandt ist. Du darfst ja nicht daran zweifeln. Soll ich denn einen anderen Richter suchen als Allah - und Er ist es, Der euch das Buch klar gemacht und herabgesandt hat -? Und jene, denen Wir das Buch gegeben haben, wissen, daß es von deinem Herrn mit der Wahrheit herabgesandt wurde, deshalb solltest du nicht unter den Bestreitern sein. Wie könnte ich einen anderen als Gott als Schiedsrichter zwischen uns wählen, ist Er doch Der, Der das Buch mit deutlichen, vielfältigen Beweisen herabgesandt hat! Die Schriftbesitzer wissen sehr wohl, daß es mit der Wahrheit von deinem Herrn herabgesandt worden ist. Du darfst nicht zu jenen gehören, die daran zweifeln.  
  115 Das Wort deines Herrn wird vollendet sein in Wahrheit und Gerechtigkeit. Keiner vermag Seine Worte zu ändern, und Er ist der Allhörende, der Allwissende. Und das Wort deines Herrn ist in Wahrhaftigkeit und Gerechtigkeit in Erfüllung gegangen. Es gibt niemanden, der seine Worte (durch die alles von vornherein bestimmt ist) abändern könnte. Und er ist der, der (alles) hört und weiß. Und das Wort deines Herrn ist in Wahrheit und Gerechtigkeit vollendet worden. Keiner vermag Seine Worte zu ändern, und Er ist der Allhörende, der Allwissende. Gottes Worte liegen in Wahrheit und Gerechtigkeit im Koran vollständig vor. Unveränderlich sind Seine Worte. Er hört alles und weiß alles.  
  116 Und wenn du der Mehrzahl derer auf Erden gehorchest, werden sie dich wegführen von Allahs Weg. Sie folgen nur einem Wahn, und sie vermuten bloß. Und wenn du der Mehrzahl derer folgst, die auf der Erde sind, führen sie dich vom Wege Allahs ab in die Irre. Sie gehen nur Vermutungen nach und raten nur (statt Sicheres zu wissen). Und wenn du den meisten derer auf der Erde gehorchst, werden sie dich von Allahs Weg irreführen. Sie folgen nur Vermutungen, und sie raten nur. Wenn du auf die meisten Menschen der Erde hören würdest, würden sie dich irreführen und von Gottes Weg abbringen, denn sie gehen nur nach Mutmaßungen vor und stellen Vermutungen ohne Beweise an.  
  117 Wahrlich, dein Herr weiß am besten, wer von Seinem Wege abirrt; und Er kennt am besten die Rechtgeleiteten. Dein Herr weiß sehr wohl, wer von seinem Weg abirrt, und wer rechtgeleitet ist. Wahrlich, dein Herr kennt die am besten, die von Seinem Wege abirren; und Er kennt die Rechtgeleiteten am besten. Dein Herr weiß genau, wer von Seinem Weg abirrt und wer rechtgeleitet ist.  
  118 So esset das, worüber Allahs Name ausgesprochen ward, wenn ihr an Seine Zeichen glaubt. Eßt nun (unbedenklich) Fleisch, worüber (beim Schlachten) der Name Allahs ausgesprochen worden ist, wenn (anders) ihr an seine Zeichen glaubt! So esset das, worüber Allahs Name ausgesprochen wurde, wenn ihr an Seine Zeichen glaubt. Ihr sollt von allen euch erlaubten Tieren essen, bei deren Schlachtung der Name Gottes ausgesprochen wurde, wenn ihr wirklich an Seine Zeichen glaubt.  
  119 Was ist euch, daß ihr nicht von dem esset, worüber Allahs Name ausgesprochen ward, wo Er euch bereits erklärt hat, was Er euch verboten hat - das ausgenommen, wozu ihr gezwungen werdet? Und gewiß, viele führen (andere) irre mit ihren bösen Gelüsten durch Mangel an Wissen. Wahrlich, dein Herr kennt die Übertreter am besten. Warum solltet ihr denn Fleisch, worüber (beim Schlachten) der Name Allahs ausgesprochen worden ist, nicht essen, wo er euch doch auseinandergesetzt hat, was er euch verboten hat, - außer wenn ihr euch in einer Zwangslage befindet? Viele führen in (ihrem) Unverstand mit ihren (persönlichen) Neigungen in die Irre. Dein Herr weiß sehr wohl über die Bescheid, die Übertretungen begehen. Warum solltet ihr denn nicht von dem essen, worüber Allahs Name ausgesprochen wurde, wo Er euch bereits erklärt hat, was Er euch verboten hat - das ausgenommen, wozu ihr gezwungen werdet? Und gewiß, viele führen mit ihren Gelüsten durch Mangel an Wissen zum Irrweg. Wahrlich, dein Herr kennt die Übertreter am besten. Warum solltet ihr auch nicht von den geschlachteten Tieren essen, bei deren Schlachtung der Name Gottes ausgesprochen wurde? Euch hat Gott bereits ausführlich verkündet, was euch verboten ist und wovon ihr nur essen sollt, wenn ihr in einer Notlage seid. Viele führen ihre Mitmenschen nach Laune irre, ohne wahres Wissen. Gott weiß genau, wer Seine Verbote übertritt.  
  120 Und meidet die Sünde - die öffentliche und die geheime. Jene, die Sünde erwerben, werden den Lohn empfangen für ihren Erwerb. Unterlaßt die Sünde, sie mag äußerlich sichtbar oder verborgen sein! Denen, die Sünde begehen (yaksibuuna), wird (dereinst) vergolten werden für das, was sie (in ihrem Erdenleben) begangen haben (kaanuu yaqtarifuuna). Und meidet die offenkundige und die geheime Sünde. Jene, die Sünde erwerben, werden den Lohn für ihren Erwerb empfangen. Ihr sollt die Sünden meiden, sowohl die sichtbaren als auch die verborgenen. Diejenigen, die vorsätzlich Sünden begehen, werden gewiß für ihre bösen Taten bestraft werden.  
  121 Und esset nicht von dem, worüber Allahs Name nicht ausgesprochen ward, denn fürwahr, das ist Ungehorsam. Und gewiß werden die Teufel ihren Freunden eingeben, mit euch zu streiten. Und wenn ihr ihnen gehorcht, so werdet ihr Götzendiener sein. Und eßt kein Fleisch, worüber (beim Schlachten) der Name Allahs nicht ausgesprochen worden ist! Das ist Frevel. Die Satane geben ihren Freunden (unter den Menschen böse Gedanken) ein, damit sie mit euch streiten. Wenn ihr ihnen gehorcht, seid ihr Heiden. Und esset nicht von dem, worüber Allahs Name nicht ausgesprochen wurde; denn wahrlich, das ist Frevel. Und gewiß werden die Satane ihren Freunden eingeben, mit euch zu streiten. Und wenn ihr ihnen gehorcht, so werdet ihr Götzendiener sein. Eßt aber nicht von den Tieren, bei deren Schlachtung der Name Gottes absichtlich nicht ausgesprochen wurde; das wäre Frevel. Die Satane geben ihren Vertrauten ein, mit euch Streitgespräche zu führen; wenn ihr auf sie hören würdet, würdet ihr euch zu den Verfechtern der Vielgötterei stellen.  
  122 Kann wohl einer, der tot war - und dem Wir Leben gaben und für den Wir ein Licht machten, damit unter Menschen zu wandeln -, dem gleich sein, der in Finsternissen ist und nicht daraus hervorzugehen vermag? Also wurde den Ungläubigen schön gemacht, was sie zu tun pflegten. Ist denn einer, der tot war, und den wir dann zum Leben erweckt, und dem wir ein Licht gegeben haben, in dem er unter den Menschen umhergeht, (gleich) wie einer, der in der Finsternis ist und nicht aus ihr herauskommen kann? So zeigte sich (von jeher) den Ungläubigen im schönsten Licht, was sie (in ihrem Erdenleben an Bösem) getan haben. Kann wohl einer, der tot war und dem Wir Leben gaben und für den Wir ein Licht machten, um damit unter den Menschen zu wandeln, dem gleich sein, der in Finsternissen ist und nicht daraus hervorzugehen vermag? Und so wurde den Ungläubigen schön gemacht, was sie zu tun pflegten. Ist etwa einer, der tot war, den Wir ins Leben zurückriefen und dem Wir Licht gaben, mit dem er unter die Menschen geht, wie einer, der in der Finsternis weilt und nicht herauskommen kann? Die Ungläubigen finden die bösen Taten gut, die sie gern begehen.  
  123 Und so haben Wir es in jeder Stadt die Großen ihrer Sünder gemacht: daß sie darin Ränke schmieden. Und sie schmieden nur Ränke gegen ihre eigenen Seelen; allein sie merken es nicht. Und so (wie hier in Mekka) haben wir in jeder Stadt die größten Sünder (dazu) bestimmt, in ihr Ränke zu schmieden. Aber sie schmieden (in Wirklichkeit) nur gegen sich selber Ränke, ohne es zu merken. Und so haben Wir es in jeder Stadt mit den Großen ihrer Sünder gemacht: damit sie darin Ränke schmieden. Und sie schmieden nur Ränke gegen sich selbst, ohne daß sie es merken. So haben Wir entschieden, daß in jeder Stadt die größten Verbrecher Ränke schmieden. In Wirklichkeit schmieden sie sie gegen sich selbst, aber sie sind sich dessen nicht bewußt.  
  124 Und wenn ihnen ein Zeichen kommt, sagen sie: "Wir werden nicht eher glauben, als bis wir dasselbe erhalten, was die Gesandten Gottes erhalten haben." Allah weiß am besten, wohin Er Seine Botschaft hinlegt. Wahrlich, Erniedrigung vor Allah und eine strenge Strafe wird die Sünder treffen für ihre Ränke. "Und wenn ein Zeichen (aus der koranischen Offenbarung) zu ihnen kommt, sagen sie: ""Wir werden nicht glauben, solange wir nicht das gleiche (an Wunderzeichen) erhalten, was (früher) die Gesandten Allahs erhalten haben."" Allah weiß (aber) sehr wohl, wo er seine Botschaft anbringt. (Doch) die Sünder wird (dereinst) bei Allah Erniedrigung (saghaar) und eine schwere Strafe treffen, dafür daß sie (zeitlebens) Ränke geschmiedet haben." "Und wenn ein Zeichen zu ihnen kommt, sagen sie: ""Wir werden nicht eher glauben, als bis wir dasselbe erhalten, was die Gesandten Allahs erhalten haben."" Allah weiß am besten, wem Er Seine Botschaft anvertraut. Wahrlich, Erniedrigung vor Allah und eine strenge Strafe wird die Sünder für ihre Ränke treffen." Wenn ihnen eine Offenbarung verkündet wird, sagen sie: "Wir werden nicht eher daran glauben, bis uns auch eine ähnliche Offenbarung herabgesandt worden ist, wie die, die die Gesandten Gottes erhalten." Gott allein weiß, wohin Er seine Botschaft richtet. Die Verbrecher bestraft Gott mit Schmach und Erniedrigung im Diesseits, und im Jenseits erwartet sie wegen ihrer schlimmen Taten eine peinvolle Strafe.  
  125 Darum: wen Allah leiten will, dem weitet Er die Brust für den Islam; und wen Er in die Irre gehen lassen will, dem macht Er die Brust eng und bang, als sollte er zum Himmel emporklimmen. So verhängt Allah Strafe über jene, die nicht glauben. Und wenn Allah einen rechtleiten will, weitet er ihm die Brust für den Islam. Wenn er aber einen irreführen will, macht er ihm die Brust eng und bedrückt (so daß es ihm ist) wie wenn er in den Himmel hochsteigen würde (und keine Luft bekommt). So legt Allah die Unreinheit (ridschs) auf diejenigen, die nicht glauben (so daß sie verstockt bleiben). Wen Allah aber rechtleiten will, dem weitet Er die Brust für den Islam; und wen Er in die Irre gehen lassen will, dem macht Er die Brust eng und bedrückt, wie wenn er in den Himmel emporsteigen würde. So verhängt Allah die Strafe über jene, die nicht glauben. Wen Gott rechtleiten will, dem weitet er die Brust für den Islam, und wen er auf dem Irrweg lassen will, dem macht er die Brust eng, daß er hechelt wie jemand, der in die höheren Sphären gen Himmel steigt. So läßt Gott Schmach über die Ungläubigen kommen.  
  126 Das ist der Weg deines Herrn, der gerade. Wir haben die Zeichen bis ins einzelne dargelegt für Leute, die beherzigen mögen. Dies (was dir geoffenbart worden ist) ist der Weg deines Herrn. (Er ist) gerade. Wir haben die Verse auseinandergesetzt für Leute, die sich mahnen lassen. Und dies ist der Weg deines Herrn, ein gerader (Weg). Wahrlich, Wir haben die Zeichen für die Leute dargelegt, die sich ermahnen lassen. Das ist der gerade Weg deines Herrn. Wir haben die offenbarten Zeichen in ihrer Vielfalt klar und deutlich gestaltet, damit die Menschen, die nachdenken können, sie verstehen.  
  127 Für sie ist eine Wohnstatt des Friedens bei ihrem Herrn, und Er ist ihr Freund um ihrer Werke willen. Ihnen wird (dereinst) bei ihrem Herrn die Behausung des Heils zuteil. Und er ist ihr Freund. (Dies zum Lohn) für das, was sie (in ihrem Erdenleben) getan haben. Ihnen wird ein Haus des Friedens bei ihrem Herrn zuteil sein, und Er ist ihr Beschützer um ihrer Werke willen. Ihnen gebührt "Dâr-as-Salâm", das Heim des Friedens, (das Paradies im Jenseits) bei ihrem Herrn. Gott nimmt sich ihrer an als Belohnung für ihre guten Werke.  
  128 Und an dem Tage, da Er sie versammelt allzumal, dann: "O Zunft der Dschinn, ihr vermehrtet euch um die meisten der Menschen." Und ihre Freunde unter den Menschen werden sagen: "Unser Herr, einige von uns haben von anderen Vorteil genossen, nun aber stehen wir am Ende unserer Frist, die Du uns bestimmtest." Er wird sprechen: "Das Feuer sei euer Aufenthalt, darin sollt ihr bleiben, es sei denn, daß Allah anders will." Wahrlich, dein Herr ist allweise, allwissend. "Und am Tag (des Gerichts), da er sie alle (zu sich) versammelt! (Er sagt dann): ""Ihr Dschinn (die ihr hier beisammen seid) (yaa ma`schara l-dschinni)! Ihr habt euch viel Menschen verschafft (die zu ihren Lebzeiten euch Verehrung haben zukommen lassen) (qadi stakthartum mina l-insi)."" Und ihre Freunde unter den Menschen sagen: ""Herr! Die einen von uns haben aus den anderen Nutzen gezogen. Und wir haben (nun) unsere Frist, die du uns gesetzt hast, erreicht."" Er sagt (darauf): ""Das Höllenfeuer wird euer Quartier sein."" Sie sollen (ewig) darin weilen, soweit es Allah nicht anders will. Dein Herr ist weise und weiß Bescheid." "Und an dem Tage, da Er sie allesamt versammelt, dann (spricht Er): ""O ihr Dschinn, ihr habt euch viele Menschen verschafft."" Und ihre Freunde unter den Menschen sagen: ""Unser Herr, einige von uns haben von anderen Vorteile genossen, nun aber stehen wir am Ende unserer Frist, die Du uns bestimmtest."" Er spricht: ""Das Feuer sei eure Herberge, darin sollt ihr auf ewig bleiben, es sei denn, daß Allah es anders will."" Wahrlich, dein Herr ist Allweise, Allwissend." Am Jüngsten Tag führt Gott sie alle zusammen und spricht: "Ihr Dschinn! Ihr habt viele Menschen verführt." Ihre Vertrauten unter den Menschen sagen dann: "O Herr! Wir haben uns gegenseitig Nutzen und Genuß verschafft. Nun ist das Ende der Frist gekommen, die Du uns bestimmt hast." Gott wird sprechen: "Die Hölle ist eure Aufenthaltsstätte. Dort werdet ihr ewig bleiben!" Ausgenommen sind die, die Gott wegen ihrer Unschuld zu retten gewillt ist. Dein Herr ist allwissend und allweise.  
  129 Also setzen Wir einige der Frevler über die anderen, um dessentwillen, was sie sich erwarben. So setzen wir (dereinst) die einen Frevler über die anderen. (Dies zum Lohn) für das, was sie (in ihrem Erdenleben) begangen haben. Und so setzen Wir einige der Frevler über die anderen um dessentwillen, was sie sich erwarben. So lassen Wir die Ungerechten sich einander zuwenden als Vergeltung für die bösen Taten, die sie sich aufgebürdet haben.  
  130 "O Zunft der Dschinn und der Menschen! Sind nicht Gesandte zu euch gekommen aus eurer Mitte, die euch Meine Zeichen berichteten und euch warnten vor dem Eintreffen dieses eures Tages?" Sie werden sagen: "Wir zeugen wider uns selbst." Das irdische Leben hat sie betrogen, und sie werden wider sich selbst Zeugnis ablegen, daß sie Ungläubige waren. """Ihr Dschinn und Menschen (die ihr hier beisammen seid) (yaa ma`schara l-dschinni wal-insi)! Sind (denn) nicht Gesandte aus euren eigenen Reihen zu euch gekommen, um euch meine Zeichen auszurichten und euch warnend darauf hinzuweisen, daß ihr (dereinst) diesen Tag (des Gerichts) erleben würdet?"" Sie sagen: ""(Ja) wir zeugen gegen uns selber."" Das diesseitige Leben hat sie betört, und sie zeugen (nun) gegen sich selber, daß sie (in ihrem Erdenleben) ungläubig waren." """O ihr Dschinn und Menschen! Sind nicht aus eurer Mitte Gesandte zu euch gekommen, die euch Meine Zeichen berichteten und euch vor dem Eintreffen dieses eures Tages warnten?"" Sie sagen: ""Wir zeugen gegen uns selbst."" Das irdische Leben hat sie betört, und sie werden gegen sich selbst das Zeugnis ablegen, daß sie Ungläubige waren." "Ihr Menschen und Dschinn! Sind nicht zu euch Gesandte aus eurer Mitte gekommen, die euch meine offenbarten Zeichen vorgetragen und die euch vor dem Treffen am Jüngsten Tag gewarnt haben?" Sie werden erwidern: "Das geben wir zu und belasten uns selbst." Das irdische Leben hat sie verführt, und sie werden gegen sich selbst Zeugnis ablegen, daß sie ungläubig waren.  
  131 Dies, weil dein Herr die Städte nicht ungerechterweise zerstören wollte, während ihre Bewohner ungewarnt waren. Dies (kommt daher) daß dein Herr die Städte nicht zu Unrecht zugrunde gehen lassen will, während ihre Bewohner (noch keine Warnung erhalten haben und daher) nichts (Böses) ahnen. Dies, weil dein Herr nicht ungerechterweise die Städte zerstören wollte, während ihre Bewohner ungewarnt waren. Dein Herr würde wegen Ungerechtigkeit die Städte nicht vernichten, solange ihre Bevölkerung nicht aufgeklärt worden ist.  
  132 Für alle sind Rangstufen je nach ihrem Tun, und dein Herr übersieht nicht, was sie tun. Und alle werden (dereinst bei der Vergeltung im Jenseits) nach dem, was sie (in ihrem Erdenleben) getan haben, eingestuft. Dein Herr gibt sehr wohl acht auf das, was sie tun. Jeder hat Rangstellungen für das, was er geleistet hat; und dein Herr übersieht nicht, was sie tun. Alle erhalten nach genauer Einstufung gerechte Vergeltung. Deinem Herrn entgeht keine ihrer Taten.  
  133 Dein Herr ist der Sich Selbst Genügende, voll der Barmherzigkeit. Wenn Er will, kann Er euch hinwegnehmen und an eurer Statt folgen lassen, was Ihm beliebt, wie Er auch euch entstehen ließ aus der Nachkommenschaft anderer. Und dein Herr ist es, der reich ist, und (er ist es auch) dem Barmherzigkeit zu eigen ist. Wenn er will, läßt er euch vergehen und, wenn ihr nicht mehr da seid, wen immer er will, (euch) nachfolgen, so wie er euch (seinerzeit) aus der Nachkommenschaft von anderen Leuten (die vor euch lebten) hat entstehen lassen. Und dein Herr ist Der, Der auf keinen angewiesen ist, und Dem die Barmherzigkeit zu eigen ist. Wenn Er will, wird Er euch hinwegnehmen und an eurer Stelle folgen lassen, was Ihm beliebt, wie Er euch auch aus der Nachkommenschaft anderer entstehen ließ. Dein Herr, der auf niemand angewiesen und der voller Barmherzigkeit ist, würde euch, wenn Er wollte, vergehen und nach Seinem Willen euch andere nachfolgen lassen, hat Er euch doch einst aus der Nachkommenschaft anderer entstehen lassen.  
  134 Wahrlich, was euch versprochen wird, das wird geschehen, und ihr könnt es nicht vereiteln. Was euch angedroht wird, wird bestimmt kommen. Und ihr könnt euch (ihm dann) nicht entziehen. Wahrlich, was euch versprochen wird, das wird geschehen, und ihr könnt es nicht vereiteln. Die euch verheißene Vergeltung, die Belohnung oder Strafe, kommt gewiß. Ihr könnt euch Gottes Willen keineswegs widersetzen.  
  135 Sprich: "O mein Volk, handelt nach eurem Vermögen, auch ich werde handeln. Bald werdet ihr wissen, wessen der endgültige Lohn der Wohnstatt sein wird." Siehe, die Ungerechten haben nie Erfolg. Sag: Leute! Handelt nach dem Standpunkt, den ihr einnehmt (? `alaa makaanatikum)! Ich werde (ebenfalls) handeln (wie ich es meinerseits für recht halte). Ihr werdet dann (schon noch zu) wissen (bekommen), wem die letzte Behausung (`aaqibatu d-daari) zuteil wird. Den Frevlern wird es nicht wohl ergehen. "Sprich: ""O Leute, handelt eurem Standpunkt gemäß, (auch) ich werde handeln. Bald werdet ihr erfahren, wer den endgültigen Lohn der Wohnstatt erhalten wird."" Siehe, die Ungerechten sind nie erfolgreich." Sprich: "O mein Volk! Macht weiter auf eure Art; ich mache weiter auf meine, und ihr werdet zu wissen bekommen, wem das gute Ende im Jenseits beschieden ist. Die, die Unrecht tun, erzielen keinen Erfolg.  
  136 Sie haben für Allah einen Anteil ausgesetzt an den Feldfrüchten und dem Vieh, das Er wachsen ließ, und sie sagen: "Das ist für Allah", wie sie meinen, "und das ist für unsere Götzen". Aber was für ihre Götzen ist, das erreicht Allah nicht, während das, was für Allah ist, ihre Götzen erreicht. Übel ist, wie sie urteilen. "Und sie haben Allah einen Anteil bestimmt von dem, was er an Getreide und Vieh hat wachsen lassen (zara§a). Und sie sagen: ""Dies steht Allah zu - (so) nach ihrer Behauptung - und dies unseren Teilhabern."" Was (demnach) ihren Teilhabern zusteht, gelangt nicht zu Allah (da sie es ihm vorenthalten). Und was (in Wirklichkeit) Allah zusteht, gelangt zu ihren Teilhabern. Wie schlecht urteilen sie doch!" "Und sie haben für Allah einen Anteil an den Feldfrüchten und dem Vieh, das Er wachsen ließ, ausgesetzt, und sie sagen: ""Das ist für Allah"", wie sie meinen, ""und das ist für unsere Teilhaber (Götzen)."" Aber was für ihre Teilhaber ist, das erreicht Allah nicht, während das, was für Allah ist, ihre Teilhaber erreicht. Übel ist das, was sie beurteilen." Die Ungläubigen bestimmen für Gott einen Anteil von der Ernte und vom Vieh, das Er erschaffen hat und behaupten: "Dieses ist für Gott und jenes für die Götzen, die wir Gott beigesellen." Der Anteil, der den Gott beigesellten Götzen zufällt, darf Gott nicht zugeleitet werden; der Anteil Gottes aber darf den Gott beigesellten Götzen zugeführt werden. Wie übel urteilen die Ungläubigen.  
  137 Und ebenso haben ihre Götter vielen der Götzenanbeter das Töten ihrer Kinder als wohlgefällig erscheinen lassen, damit sie sie verderben und ihnen ihren Glauben verwirren möchten. Und hätte Allah Seinen Willen erzwungen, sie hätten das nicht getan; so überlasse sie sich selbst mit dem, was sie erdichten. So haben vielen von den Heiden ihre Teilhaber es im schönsten Licht erscheinen lassen, daß sie ihre Kinder töten. Sie wollten sie damit ins Verderben stürzen und ihnen ihre Religion verdunkeln. Wenn Allah wollte, würden sie es nicht tun. Laß sie (nur machen! Sie mögen an falschen Behauptungen und Ansichten) aushecken (was sie wollen)! Und ebenso haben ihre Teilhaber vielen der Götzenanbeter das Töten ihrer Kinder als wohlgefällig erscheinen lassen, damit sie sie verderben und ihren Glauben verwirren können. Und hätte Allah Seinen Willen erzwungen, hätten sie das nicht getan; so überlasse sie sich selbst mit dem, was sie erdichten. Viele Ungläubige, die Gott andere Gottheiten beigesellen, werden durch ihre angebeteten Gefährten verführt, ihre Kinder zu töten. So bringen die Anstifter ihre Anhänger dazu, Menschenleben zu verderben und machen ihnen verworrene Vorstellungen vom Glauben. Wenn Gott wollte, würden sie diese Untaten nicht begehen. Laß sie nur ihre falschen Händel treiben!  
  138 Sie sagen: "Dieses Vieh und diese Feldfrüchte sind verboten; niemand soll davon essen außer wem wir es erlauben" - so behaupten sie -, und es gibt Tiere, deren Rücken (zum Reiten) verboten ist, und Tiere, über die sie nicht den Namen Allahs aussprechen, Lüge wider Ihn erfindend. Bald wird Er ihnen vergelten, was sie erdichteten. "Und sie sagen: ""Dies ist unantastbares Vieh und (unantastbares) Getreide. Nur die, von denen wir es wollen, dürfen davon essen."" (So) nach ihrer Behauptung. Und (es gibt nach ihrer Behauptung) Vieh, dessen Rücken verboten ist. Und (es gibt) Vieh, über dem sie (beim Schlachten) den Namen Allahs nicht aussprechen. (Sie stellen alle diese Verbote und Regeln auf) indem sie gegen ihn (lügnerische Behauptungen) aushecken. (Aber) er wird ihnen (dereinst) vergelten für das, was sie (zeitlebens an lügnerischen Behauptungen) ausgeheckt haben." "Und sie sagten: ""Dieses Vieh und diese Feldfrüchte sind unantastbar; niemand soll davon essen, außer dem, dem wir es erlauben"", wie sie meinten, und es gibt Tiere, deren Rücken (zum Reiten) verboten ist, und Tiere, über die sie nicht den Namen Allahs aussprechen und so eine Lüge gegen Allah erfinden. Bald wird Er ihnen vergelten, was sie erdichteten." Sie sagen: "Dieses Vieh und diese Ernte sind verboten, davon dürfen nur die essen, die wir bestimmen. " Das behaupten sie, und sie sagen auch: "Dies sind Tiere, die nicht geritten werden dürfen. " Sie sprechen den Namen Gottes nicht aus beim Schlachten mancher Tiere, und berufen sich dabei lügnerisch auf Gott. Gott wird sie wegen der von ihnen verbreiteten Unwahrheiten bestrafen.  
  139 Und sie sagen: "Was im Schoße von diesen Tieren ist, das ist ausschließlich unseren Männern vorbehalten und unseren Frauen verboten"; wird es aber tot (geboren), dann haben sie (alle) Anteil daran. Er wird ihnen den Lohn geben für ihre Behauptung. Wahrlich, Er ist allweise, allwissend. "Und sie sagen: ""Was (als Frucht) im Leib dieses Viehs ist, ist den Männern unter uns vorbehalten und unseren Gattinnen verboten."" Aber wenn es tot ist, haben sie (Männer und Frauen) gemeinsam daran teil. Allah wird ihnen (dereinst) für ihre (lügenhafte) Aussage vergelten. Er ist weise und weiß Bescheid." "Und sie sagen: ""Was im Schoße von diesen Tieren ist, das ist ausschließlich unseren Männern vorbehalten und unseren Frauen verboten""; wird es aber tot (geboren), dann haben sie (alle) Anteil daran. Er wird ihnen den Lohn für ihre Behauptung geben. Wahrlich, Er ist Allweise, Allwissend." Sie sagen: "Was diese verbotenen Tiere in den Leibern tragen, geht ausschließlich an unsere Männer und ist unseren Frauen verboten. " Ist es aber tot geboren, dürfen Männer und Frauen davon essen. Gott wird sie für ihre falschen Verbote und Gebote bestrafen. Seine Weisheit und Sein Wissen sind unermeßlich.  
  140 Verloren fürwahr sind jene, die ihre Kinder töricht töten, aus Unwissenheit, und das für unerlaubt erklären, was Allah ihnen gegeben hat, Lüge wider Allah erfindend. Sie sind wahrlich irregegangen und sind nicht rechtgeleitet. Die haben (letzten Endes) den Schaden, die in (ihrer) Torheit und in (ihrem) Unverstand ihre Kinder töten, und die verbieten, was Allah ihnen (zum Genuß) beschert hat, indem sie gegen Allah (lügnerische Behauptungen) aushecken. In die Irre sind sie gegangen, und sie sind nicht rechtgeleitet. Den Schaden tragen wahrlich jene, die ihre Kinder aus törichter Unwissenheit töten und das für verboten erklären, was Allah ihnen gegeben hat und so eine Lüge gegen Allah erfinden. Sie sind wahrlich in die Irre gegangen, und sie sind nicht rechtgeleitet. Die Ungläubigen, die ihre Kinder aus Dummheit und Unwissenheit töten, welche die Gaben, die Gott ihnen beschert, verbieten und sich dabei lügnerisch auf Gott berufen, sind die Verlierer. Sie sind abgeirrt und gehören keineswegs zu den Rechtgeleiteten.  
  141 Er ist es, Der Gärten wachsen läßt, mit Rebspalieren und ohne Rebspalieren, und die Dattelpalme und Getreidefelder, deren Früchte von verschiedener Art sind, und die Olive und den Granatapfel, einander ähnlich und unähnlich. Esset von ihren Früchten, wenn sie Frucht tragen, doch gebet Ihm die Gebühr davon am Tage der Ernte und überschreitet die Grenzen nicht. Wahrlich, Er liebt die Maßlosen nicht. Und er ist es, der Gärten mit und ohne Pfahlwerk hat entstehen lassen, und die Palmen und das Getreide von verschiedenartigem Fruchtertrag (? mukhtalifan ukuluhuu), und die Öl- und Granatapfelbäume, (deren Früchte) einander ähnlich oder auch unähnlich (sind). Eßt, wenn sie tragen, von ihren Früchten und gebt am Tag der Ernte (den Armen), was (davon zu geben eure) Pflicht ist! Und seid (dabei) nicht verschwenderisch! Allah liebt diejenigen nicht, die nicht maßhalten. Und Er ist es, Der Gärten wachsen läßt, mit und ohne Pfahlwerk, und die Dattelpalme und die Getreidefelder, deren Früchte von verschiedener Art sind, und Oliven- und Granatapfel-(Bäume), einander ähnlich und unähnlich. Esset von ihren Früchten, wenn sie Früchte tragen, doch gebet davon am Tage der Ernte (dem Armen) seinen Anteil, seid (dabei aber) nicht verschwenderisch! Wahrlich, Er liebt diejenigen nicht, die nicht maßhalten. Gott ist es, der Gärten mit und ohne Spaliere entstehen läßt, desgleichen Dattelpalmen und Pflanzen mit Früchten, die (in Farbe, Geschmack, Form und Duft) vielfältig sind, Oliven- und Granatapfelbäume, die sich teils ähneln, teils voneinander abheben. Eßt von den Früchten, wenn sie reif sind und entrichtet die Pflichtabgaben am Erntetag. Dabei dürft ihr nichts verschwenden, denn Gott liebt Verschwender nicht.  
  142 Unter dem Vieh sind Lasttiere und Schlachttiere. Esset von dem, was Allah euch gegeben hat, und folget nicht den Fußstapfen Satans. Wahrlich, er ist euch ein offenkundiger Feind. Und an Vieh (hat er) Tragtiere und Jungtiere (gemacht). Eßt von dem, was Allah euch beschert hat, und tretet nicht in die Fußtapfen des Satans! Er ist euch ein ausgemachter Feind. Unter dem Vieh sind Lasttiere und Schlachttiere. Esset von dem, was Allah euch gegeben hat und folgt nicht die Fußstapfen des Satans. Wahrlich, er ist euch ein offenkundiger Feind. Das Vieh - Kamele, Kühe, Schafe, Ziegen - dient euch teils als Lasttiere und teils als Woll- und Haarquelle für Teppiche und Webwaren. Eßt von den Gaben Gottes und folgt nicht den Schritten Satans, was Erlaubtes und Unerlaubtes betrifft, denn der Satan ist euer offenkundiger Feind!  
  143 Acht Paare: zwei von den Schafen und zwei von den Ziegen. Sprich: "Sind es die beiden Männchen, die Er verboten hat, oder die beiden Weibchen oder das, was der Mutterschoß der beiden Weibchen umschließt? Verkündet es mir mit Wissen, wenn ihr wahrhaft seid." Vier Paare (an Tieren hat er für euch geschaffen): an Schafen zwei und an Ziegen zwei. Sag: Hat er (nun etwa) die beiden Männchen (zu essen) verboten, oder die beiden Weibchen, oder was der Leib der beiden Weibchen (an Jungen) enthält? Tut (es) mir auf Grund von (wirklichem) Wissen kund, wenn (anders) ihr die Wahrheit sagt! "Acht Paare: zwei von den Schafen und zwei von den Ziegen. Sprich: ""Sind es die beiden Männchen, die Er (euch) verboten hat, oder die beiden Weibchen oder das, was der Mutterschoß der beiden Weibchen umschließt? Verkündet es mir mit Wissen, wenn ihr wahrhaftig seid.""" Vier Paare (acht Tiere - vier Männchen und vier Weibchen) hat Gott von diesem Vieh geschaffen, von den Schafen ein Paar und von den Ziegen ein Paar. Sag den Ungläubigen: "Hat Gott etwa die zwei männlichen Tiere oder die zwei weiblichen oder etwa das, was die weiblichen Paare in ihren Leibern tragen, verboten? Gebt mir eine gelehrte Auskunft, wenn ihr die Wahrheit über die Verbote sagt!"  
  144 Und von den Kamelen zwei, und von den Rindern zwei. Sprich: "Sind es die beiden Männchen, die Er verboten hat, oder die beiden Weibchen oder das, was der Mutterschoß der beiden Weibchen umschließt? Waret ihr dabei, als Allah euch dies gebot?" Wer ist also ungerechter als der, welcher eine Lüge wider Allah ersinnt, um Leute ohne Wissen irrezuführen? Wahrlich, Allah weist dem ungerechten Volk nicht den Weg. Und an Kamelen (hat er) zwei (geschaffen) und an Rindern zwei. Sag: Hat er (etwa) die beiden Männchen (zu essen) verboten, oder die beiden Weibchen, oder was der Leib der beiden Weibchen (an Jungen) enthält? Oder waret ihr (vielleicht damals) Zeugen, als Allah euch dies verordnete? Wer ist frevelhafter, als wer gegen Allah eine Lüge ausheckt, um in (seinem) Unverstand die Leute irrezuführen? Allah leitet das Volk der Frevler nicht recht. "Und von den Kamelen zwei und von den Rindern zwei (Paare) Sprich: ""Sind es die beiden Männchen, die Er (euch) verboten hat, oder die beiden Weibchen oder das, was der Mutterschoß der beiden Weibchen umschließt? Waret ihr dabei, als Allah euch dies gebot?"" Wer ist also ungerechter als der, welcher eine Lüge gegen Allah ersinnt, um die Leute ohne Wissen irrezuführen? Wahrlich, Allah leitet das ungerechte Volk nicht." Und von den Kamelen ein Paar und von den Kühen ein Paar. Sage: "Hat Gott etwa die beiden männlichen oder die beiden weiblichen Tiere oder, was die weiblichen in ihren Leibern tragen, verboten? Oder seid ihr etwa Zeugen gewesen, als Gott euch die Verbote erteilte?" ?ußerst ungerecht ist der, der Lügen über Gott verbreitet, um die Menschen ohne Wissen irrezuführen. Gott leitet die Ungerechten nicht zum rechten Weg.  
  145 Sprich: "Ich finde in dem, was mir offenbart ward, nichts, das einem Essenden, der es essen möchte, verboten wäre, es sei denn von selbst Verendetes oder vergossenes Blut oder Schweinefleisch - denn das ist unrein - oder Verbotenes, über das ein anderer Name angerufen ward als Allahs. Wer aber durch Not getrieben wird - nicht ungehorsam und das Maß überschreitend -, dann ist dein Herr allverzeihend, barmherzig." Sag: In dem, was mir (als Offenbarung) eingegeben worden ist, finde ich nicht, daß etwas für jemand zu essen verboten wäre, es sei denn Fleisch von verendeten Tieren, oder Blut, das (beim Schlachten) ausgeflossen ist, oder Schweinefleisch - das ist Unreinheit -, oder Greuel (fisq) (nämlich Fleisch), worüber (beim Schlachten) ein anderes Wesen als Allah angerufen worden ist. Aber wenn einer sich in einer Zwangslage befindet, ohne (von sich aus etwas Verbotenes) zu begehren (? ghaira baaghin) oder eine Übertretung zu begehen (trifft ihn keine Schuld). Dein Herr ist barmherzig und bereit zu vergeben. "Sprich: ""Ich finde in dem, was mir offenbart worden ist, nichts, was einem Essenden, der es essen möchte, verboten wäre, es sei denn von selbst Verendetes oder ausgeflossenes Blut oder Schweinefleisch - denn das ist eine Unreinheit oder ein Greuel, worüber ein anderer Name als der Allahs angerufen worden ist."" Wenn aber jemand durch Not (dazu) getrieben wird und dabei keine Ungehorsamkeit oder Übertretung begeht, dann ist dein Herr Allverzeihend, Allbarmherzig." Sage: "Ich finde in der mir verkündeten Offenbarung keine den Menschen verbotene Nahrung, es sei denn: tote Tiere, beim Schlachten verflossenes Blut, Schweinefleisch, das unrein ist, und das einem Wesen außer Gott geweihte und geschlachtete Tier. Wer gezwungen ist, davon zu essen, ohne vorsätzlich eine ?bertretung oder eine Sünde begehen zu wollen, dem verzeiht Gott, ist dein Herr doch voller Vergebung und Barmherzigkeit.  
  146 Und denen, die Juden sind, haben Wir alles Getier untersagt, das Klauen hat; und vom Rindvieh und den Schafen und Ziegen haben Wir ihnen das Fett verboten, ausgenommen das, was an ihren Rücken sitzt oder in den Eingeweiden oder am Knochen haftet. Das ist der Lohn, den Wir ihnen für ihre Abtrünnigkeit gaben. Und siehe, Wir sind wahrhaft. Und denen, die dem Judentum angehören, haben wir alles (zu essen) verboten, was Krallen hat (kulla zie zufurin). Und von den Rindern und vom Kleinvieh haben wir ihnen das Fett (zu essen) verboten, außer dem, was ihnen am Rücken oder an den Eingeweiden sitzt, oder was mit Knochen verwachsen ist. Damit haben wir ihnen für ihre Auflehnung (baghy) vergolten. Wir sagen die Wahrheit. Und den Juden haben Wir alles Getier untersagt, das Krallen hat; und von den Rindern und vom Kleinvieh haben Wir ihnen das Fett verboten, ausgenommen das, was an ihrem Rücken sitzt oder in den Eingeweiden oder mit den Knochen verwachsen ist. Damit haben Wir ihnen ihre Auflehnung vergolten. Und siehe, Wir sind Wahrhaftig. Den Juden haben Wir verboten, von den Tieren zu essen, die Krallen haben. Das Fett der Kühe und Schafe haben Wir ihnen zu essen verboten, außer dem, was am Rücken oder an den Eingeweiden haftet oder mit Knochen verwachsen ist. Das war eine Strafe für ihre bösen Taten. Was Wir dir verkünden, ist die Wahrheit.  
  147 Wenn sie dich aber der Lüge zeihen, so sprich: "Euer Herr ist von allumfassender Barmherzigkeit, doch Seine Strenge soll nicht abgewendet werden von dem schuldigen Volk." Wenn sie dich nun der Lüge zeihen, dann sag: Euer Herr ist (zwar) in weitem Ausmaß barmherzig. Aber vom Volk der Sünder wird seine Gewalt (ba§s) nicht abgewandt. "Wenn sie dich aber der Lüge bezichtigen, so sprich: ""Euer Herr ist von allumfassender Barmherzigkeit, doch Seine Strenge soll nicht vom verbrecherischen Volk abgewendet werden." Wenn sie dich der Lüge bezichtigen, sag ihnen: "Euer Herr ist unendlich barmherzig, aber Seine unabwendbare Strafe trifft die Verbrecher gewiß."  
  148 Die Götzendiener werden sagen: "Wäre es Allahs Wille, wir - wie unsere Väter - hätten keine Götter angebetet; auch hätten wir nichts unerlaubt gemacht." Also leugneten schon jene, die vor ihnen waren, bis sie Unsere Strenge zu kosten bekamen. Sprich: "Habt ihr irgendein Wissen? Dann bringt es für uns zum Vorschein. Doch ihr folgt nur einem Wahn, und ihr vermutet bloß." "Diejenigen, die (Allah andere Götter) beigesellen, werden sagen: ""Wenn Allah gewollt hätte, hätten weder wir noch unsere Väter (ihm andere Götter) beigesellt, und wir hätten (auch) nichts für verboten erklärt."" Ebenso (wie sie) haben (schon) die, die vor ihnen lebten, (unsere Botschaft) für Lüge erklärt, bis sie (schließlich) unsere Gewalt zu fühlen bekamen (und ihre gerechte Strafe erlitten). Sag: Habt ihr (etwa) Wissen, das ihr uns vorbringen könntet? (Nein) ihr geht nur Vermutungen nach und ratet nur (statt Sicheres zu wissen)." "Die Götzendiener werden sagen: ""Hätte Allah es gewollt, so hätten weder wir noch unsere Väter (Allah etwas) beigesellt; auch hätten wir nichts ohne Erlaubnis gemacht."" Genauso leugneten schon jene, die vor ihnen waren, bis sie Unsere Strenge zu kosten bekamen. Sprich: ""Habt ihr irgendein Wissen? Dann bringt es für uns zum Vorschein. Doch ihr geht nur Vermutungen nach; und ihr rätselt nur.""" Die Anhänger der Vielgötterei werden sagen: "Wenn Gott gewollt hätte, hätten wir, aber auch unsere Väter, Ihm nichts beigesellt und hätten nichts verboten. " Genauso bezichtigten die früheren Anhänger der Vielgötterei ihre Gesandten der Lüge und beharrten so lange darauf, bis sie Unsere Strafe auskosteten. Sage ihnen: "Habt ihr ein wahres Wissen, worauf eure Behauptungen beruhen, das ihr uns vorlegt? Ihr befolgt nur Mutmaßungen, und ihr stellt nur falsche Vermutungen an."  
  149 Sprich: "Bei Allah ist der überzeugende Beweis Hätte Er Seinen Willen erzwungen, Er hätte euch allen den Weg gewiesen." Sag: Allah hat den entscheidenden Beweisgrund (auf seiner Seite). Und wenn er gewollt hätte, hätte er euch insgesamt rechtgeleitet. "Sprich: ""Allah hat den überzeugenden Beweis. Hätte Er es gewollt, so hätte Er euch alle rechtgeleitet.""" Sage: "Gott hat den entscheidenden Beweis gegen euch. Wenn Er wollte, würde Er euch alle rechtleiten."  
  150 Sprich: "Her mit euren Zeugen, die bezeugen, Allah habe dies verboten!" Wenn sie bezeugen, so lege du nicht Zeugnis ab mit ihnen und folge nicht den bösen Gelüsten derer, die Unsere Zeichen als Lügen behandelten und die nicht an das Kommende glauben und die andere gleichstellen ihrem Herrn. Sag: Her mit euren Zeugen, die bezeugen können, daß Allah dies (was ihr als verboten ausgebt) verboten hat! Wenn sie (es) dann bezeugen, dann tu du es nicht! Und folge nicht der (persönlichen) Neigung derer, die unsere Zeichen für Lüge erklärt haben, und die nicht an das Jenseits glauben und ihrem Herrn (andere Wesen) gleichsetzen (ya`-diluuna)! "Sprich: ""Her mit euren Zeugen, die bezeugen, Allah habe dies verboten!"" Wenn sie (dies) bezeugen, so lege du nicht mit ihnen Zeugnis ab und folge nicht den Neigungen derer, die Unsere Zeichen für Lüge erklärt haben, und (den Neigungen) derer, die nicht an das Jenseits glauben und die andere Wesen ihrem Herrn gleichsetzen." Sage ihnen: "Bringt eure Zeugen herbei, die bezeugen können, daß Gott verboten hat, was ihr behauptet!" Wenn sie es bezeugen, so glaube es nicht! Folge nicht den Launen derjenigen, die Unsere eindeutigen Zeichen für Lügen halten, die nicht an das Jenseits glauben und Gott andere Gottheiten beigesellen, die sie für Seinesgleichen halten!  
  151 Sprich: "Kommt her, ich will vortragen, was euer Herr euch verboten hat": Ihr sollt Ihm nichts zur Seite stellen, und Güte (erzeigen) den Eltern; und ihr sollt eure Kinder nicht töten aus Armut, Wir sorgen ja für euch und für sie. Ihr sollt euch nicht den Schändlichkeiten nähern, seien sie offen oder verborgen; und ihr sollt nicht das Leben töten, das Allah unverletzlich gemacht hat, es sei denn nach Recht. Das ist es, was Er euch geboten hat, auf daß ihr begreifen möget. Sag: Kommt her! Ich will (euch) verlesen, was euer Herr euch verboten hat: Ihr sollt ihm nichts (als Teilhaber an seiner Göttlichkeit) beigesellen. Und zu den Eltern (sollt ihr) gut sein. Und ihr sollt nicht eure Kinder wegen Verarmung töten - wir bescheren euch und ihnen (den Lebensunterhalt). Und ihr sollt euch auf keine abscheulichen Handlungen einlassen, (gleichviel) was davon äußerlich sichtbar oder verborgen ist, und niemanden töten, den (zu töten) Allah verboten hat, außer wenn ihr dazu berechtigt seid. Dies (zaalikum) hat Allah euch verordnet. Vielleicht würdet ihr verständig sein. "Sprich: ""Kommt her, ich will verlesen, was euer Herr euch verboten hat: Ihr sollt Ihm nichts zur Seite stellen und den Eltern Güte erweisen; und ihr sollt eure Kinder nicht aus Armut töten, Wir sorgen ja für euch und für sie. Ihr sollt euch nicht den Schändlichkeiten nähern, seien sie offenkundig oder verborgen; und ihr sollt niemanden töten, dessen Leben Allah unverletzlich gemacht hat, außer wenn dies gemäß dem Recht geschieht. Das ist es, was Er euch geboten hat, auf daß ihr es begreifen möget." Sprich: "Kommt herbei! Ich trage euch vor, was euer Herr euch wirklich geboten hat: Ihr sollt Ihm nichts beigesellen. Eure Eltern sollt ihr gut behandeln. Ihr sollt eure Kinder aus Furcht vor Verarmung nicht töten. Wir versorgen euch und sie; ihr sollt keine abscheulichen Sünden - weder öffentlich noch im Verborgenen - begehen; ihr sollt niemanden töten, denn das hat Gott verboten, es sei denn nach gerechtem Urteil. Das sind Gebote und Verbote Gottes, die Er euch vorschreibt. Ihr sollt darüber nachdenken, auf daß ihr vernünftig handeln möget.  
  152 Und kommt dem Besitz der Waise nicht nahe, es sei denn zum Besten, bis sie ihre Volljährigkeit erreicht hat. Und gebt volles Maß und Gewicht in Billigkeit. Wir auferlegen keiner Seele über ihr Vermögen. Und wenn ihr einen Spruch fällt, so übt Gerechtigkeit, auch wenn es einen nahen Verwandten (betrifft); und den Bund Allahs haltet. Das ist es, was Er euch gebietet, auf daß ihr ermahnt sein möget. Und tastet das Vermögen der Waise nicht an, es sei denn auf die (denkbar) beste Art! (Laßt ihr Vermögen unangetastet) bis sie volljährig geworden ist (und selber darüber verfügen darf)! Und gebt volles Maß und Gewicht, so wie es recht ist (bil-qisti)! Von niemandem wird mehr verlangt, als er (zu leisten) vermag. Und wenn ihr eine Aussage macht, dann seid gerecht, auch wenn es ein Verwandter sein sollte (gegen den ihr auszusagen habt)! Und erfüllt die Verpflichtung (die ihr) gegen Allah (eingeht)! Dies (zaalikum) hat Allah euch verordnet. Vielleicht würdet ihr euch mahnen lassen. "Und kommt dem Besitz der Waise nicht nahe, es sei denn zu ihrem Besten, bis sie ihre Volljährigkeit erreicht hat. Und gebt volles Maß und Gewicht in Billigkeit. Wir fordern von keiner Seele etwas über das hinaus, was sie zu leisten vermag. Und wenn ihr eine Aussage macht, so übt Gerechtigkeit, auch wenn es einen nahen Verwandten (betrifft); und haltet den Bund Allahs ein. Das ist es, was Er euch gebietet, auf daß ihr ermahnt sein möget.""" Ihr sollt mit dem Hab und Gut der Waise äußerst gewissenhaft umgehen, bis es volljährig ist. Ihr sollt so korrekt und gerecht messen und wiegen wie menschenmöglich; Wir erlegen keinem Menschen etwas auf, was er nicht einhalten kann; wenn ihr etwas sagt, sei es ein Zeugnis oder ein Urteil, müßt ihr bei der Wahrheit bleiben, auch wenn es einen Verwandten betrifft; die Verträge, die ihr im Namen Gottes schließt, müßt ihr einhalten. Diese Gebote und Verbote schreibt Gott euch vor, und ihr sollt über ihren tiefen Sinn nachdenken.  
  153 Und dies ist Mein Weg, der gerade. So folget ihm; und folget nicht den (anderen) Pfaden, damit sie euch nicht weitab führen von Seinem Weg. Das ist es, was Er euch gebietet, auf daß ihr euch vor Bösem hütet. Und (er läßt euch sagen:) Dies ist mein Weg (siraat). (Er ist) gerade. Folgt ihm! Und folgt nicht den (verschiedenen anderen) Wegen (subul), daß sie sich (nicht) mit euch teilen (und euch) von seinem Wege (sabiel) (wegführen)! Dies (zaalikum) hat Allah euch verordnet. Vielleicht würdet ihr gottesfürchtig sein. Und dies ist Mein gerader Weg. So folgt ihm; und folgt nicht den (verschiedenen) Wegen, damit sie euch nicht weitab von Seinem Weg führen. Das ist es, was Er euch gebietet, auf daß ihr gottesfürchtig sein möget. Mein Weg, wie ich ihn euch aufgezeigt habe, ist gerade, und ihr sollt nur ihm folgen. Betretet nicht die falschen Pfade, sonst werdet ihr von Gottes Weg abkommen und in zerstrittene Gruppen auseinanderfallen! Das sind Gottes Gebote und Verbote, die Er euch vorschreibt, auf daß ihr gottesfürchtig werdet.  
  154 Und wiederum gaben Wir Moses die Schrift - erfüllend (die Gnade) für den, der das Gute tat, und eine Klarlegung aller Dinge und eine Führung und eine Barmherzigkeit -, auf daß sie an die Begegnung mit ihrem Herrn glauben möchten. Hierauf gaben wir dem Moses die Schrift, um (unsere Gnade) an dem zu vollenden, der (seine Sache) gut gemacht hatte, und um alles (im einzelnen) auseinanderzusetzen, und als Rechtleitung und Barmherzigkeit. Vielleicht würden sie daran glauben, daß sie (dereinst) ihrem Herrn begegnen werden. Hierauf gaben Wir Moses das Buch - (die Gnade) erfüllend für den, der das Gute tat, und als Klarlegung aller Dinge und als Führung und als Barmherzigkeit - auf daß sie an die Begegnung mit ihrem Herrn glauben mögen. Wir haben Moses das Buch als Vervollkommnung seiner Verdienste gegeben. Darin wird alles ausführlich erläutert, als Rechtleitung und Barmherzigkeit, auf daß die Kinder Israels an die Begegnung mit Ihrem Herrn am Jüngsten Tag glauben mögen.  
  155 Und das ist ein Buch, das Wir niedersandten - voll des Segens. So folget ihm, und hütet euch vor Sünde, auf daß ihr Barmherzigkeit findet; Und dies ist eine von uns hinabgesandte, gesegnete Schrift. Folgt ihr und seid gottesfürchtig! Vielleicht werdet ihr (dann) Erbarmen finden. Und das ist (auch) ein Buch, das Wir niedersandten - voll des Segens. So folgt ihm und hütet euch vor Sünde, auf daß ihr Barmherzigkeit finden möget , Und dieses Buch, der Koran, ist ein gesegnetes Buch, das Wir herabgesandt haben; ihr sollt ihm folgen und fromm sein, damit Gott euch in Barmherzigkeit aufnimmt.  
  156 Daß ihr nicht sprechet: "Nur zu zwei Völkern vor uns ward die Schrift niedergesandt, und wir hatten in der Tat keine Kunde von ihrem Inhalt"; (Wir haben die Schrift zu euch hinabgesandt) damit ihr (nicht etwa) sagt: Die Schrift ist nur auf zwei Gruppen (die) vor uns (gelebt haben) herabgesandt worden, und wir haben von dem, was sie (in der Schrift) geforscht (und erfahren) haben, keine Ahnung. "damit ihr nicht sprechet: ""Nur zu zwei Völkern vor uns wurde die Schrift niedergesandt, und wir hatten in der Tat keine Kunde von ihrem Inhalt"" ," So werdet ihr nicht sagen können: "Das Buch Gottes ist vor uns zwei Gemeinschaften (Juden und Christen) herabgesandt worden, und wir haben keine Möglichkeit, es kennenzulernen."  
  157 Oder daß ihr nicht sprechet: "Wäre die Schrift zu uns niedergesandt worden, wir hätten uns wahrlich besser leiten lassen als sie." Nun ist euch ein deutliches Zeugnis von eurem Herrn gekommen, und eine Führung und eine Barmherzigkeit. Wer ist also ungerechter als der, der Allahs Zeichen verwirft und sich von ihnen abkehrt? Wir werden denen, die sich von Unseren Zeichen abkehren, mit einer schlimmen Strafe vergelten, da sie sich abgewandt. "Oder (damit) ihr (nicht etwa) sagt: ""Wenn die Schrift auf uns herabgesandt worden wäre, wären wir eher rechtgeleitet als sie."" Aber nun ist ein klarer Beweis (baiyina) von eurem Herrn und Rechtleitung und Barmherzigkeit zu euch gekommen. Und wer ist frevelhafter, als wer die Zeichen Allahs für Lüge erklärt und sich davon abwendet? Denjenigen, die sich von unseren Zeichen abwenden, werden wir (dereinst) für dieses ihr Tun mit einer schlimmen Strafe vergelten." "oder damit ihr nicht sprechet: ""Wäre das Buch zu uns niedergesandt worden, hätten wir uns wahrlich besser leiten lassen als sie."" Nun ist zu euch ein deutlicher Beweis von eurem Herrn gekommen und eine Führung und eine Barmherzigkeit. Wer ist also ungerechter als der, der Allahs Zeichen leugnet und sich von ihnen abkehrt? Wir werden über die, die sich von Unseren Zeichen abkehren, eine schlimme Strafe verhängen, da sie sich abgewandt haben." Ihr werdet auch nicht sagen können: "Wenn uns das Buch herabgesandt worden wäre, wären wir besser rechtgeleitet als sie." Nun habt ihr im Koran einen klaren Beweis von eurem Herrn, eine Rechtleitung und Barmherzigkeit. ?ußerst ungerecht ist derjenige, der die eindeutigen Zeichen Gottes für Lügen hält und sich davon abwendet. Wir werden die Ungläubigen, die sich von Unseren eindeutigen Zeichen abwenden, schwer bestrafen wegen ihrer bösen Tat.  
  158 Worauf warten sie denn, wenn nicht, daß Engel zu ihnen kommen oder daß dein Herr kommt oder einige von deines Herrn Zeichen kommen? Am Tag, an dem einige von deines Herrn Zeichen eintreffen, soll der Glaube an sie niemandem nützen, der nicht vorher geglaubt oder in seinem Glauben Gutes gewirkt hat. Sprich: "Wartet nur; auch wir warten." Haben sie denn etwas anderes zu erwarten, als daß die Todesengel zu ihnen kommen (um sie dem Gericht zuzuführen), oder daß dein Herr kommt (um mit ihnen abzurechnen), oder daß etwas von den Zeichen deines Herrn (zur Ankündigung des jüngsten Tages über sie) kommt? Am Tag, da etwas von den Zeichen deines Herrn (über die Menschen) kommt, nützt keinem sein Glaube (etwas), der nicht (schon) vorher geglaubt oder in (fie) seinem Glauben Gutes begangen hat. Sag: Wartet (nur) ab! Wir warten (ebenfalls) ab. "Warten sie etwa darauf, daß Engel zu ihnen kommen oder daß dein Herr kommt oder daß einige Zeichen deines Herrn kommen? Am Tag, an dem einige Zeichen deines Herrn eintreffen, soll der Glaube an sie niemandem nützen, der nicht vorher geglaubt oder in seinem Glauben Gutes gewirkt hat. Sprich: ""Wartet nur; auch wir warten.""" Warten die Ungläubigen etwa darauf, daß die Engel zu ihnen kommen oder daß ihnen Gott erscheint oder daß sie einige warnende Zeichen deines Herrn sehen? Wenn sie solche warnenden Zeichen deines Herrn zu sehen bekommen, nützt es keinem, erst dann zu glauben, wenn er nicht früher geglaubt oder als Gläubiger gute Werke vollbracht hat. Sage ihnen: "Wartet nur! Auch wir warten."  
  159 Jene aber, die in ihren Glauben Spaltung trugen und Sektierer wurden, mit ihnen hast du nichts zu schaffen. Ihr Fall wird sicherlich vor Allah kommen, dann wird Er ihnen verkünden, was sie getan. Mit denen, die ihre Religion (in verschiedene Gruppen) aufgeteilt haben und zu Parteien geworden sind, hast du nichts gemein. Ihre Angelegenheit steht Allah (allein) zu. (Er wird dereinst darüber entscheiden.) Und dann wird er ihnen Kunde geben über das, was sie (in ihrem Erdenleben) getan haben. Mit jenen aber, die zur Spaltung ihrer Religion beitrugen und zu Parteien geworden sind, hast du nichts Gemeinsames. Ihre Angelegenheit wird sicherlich von Allah beurteilt werden; dann wird Er ihnen verkünden, was sie getan haben. Für diejenigen, die ihre Religion in Sekten zersplittert haben, trägst du absolut keine Verantwortung. Gott allein entscheidet über sie. Am Jüngsten Tag wird Er ihnen über ihre Taten berichten und sie belangen.  
  160 Wer eine gute Tat vollbringt, dem soll zehnfach vergolten werden; wer aber eine böse Tat übt, der soll nur das gleiche als Lohn empfangen; und kein Unrecht sollen sie leiden. Wenn einer mit einer guten Tat (vor den Richter) kommt, wird ihm zehnmal so viel (als Lohn zuteil). Und wenn einer mit einer schlechten Tat kommt, wird ihm nur mit gleichviel vergolten. Und ihnen wird (dabei) nicht Unrecht getan. Dem, der eine gute Tat vollbringt, soll (sie) zehnfach vergolten werden; derjenige aber, der eine böse Tat verübt, soll nur das Gleiche als Lohn empfangen; und sie sollen kein Unrecht erleiden. Wer eine gute Tat vollbringt, bekommt zehnfachen Lohn, und wer eine böse Tat begeht, bekommt nur eine ihr gleiche Strafe. Keinem wird Unrecht getan.  
  161 Sprich: "Siehe, mich hat mein Herr auf einen geraden Weg geleitet - zu dem rechten Glauben, dem Glauben Abrahams, des Aufrechten. Und er war keiner der Götzendiener." Sag: Mein Herr hat mich auf einen geraden Weg geführt, zu einem richtigen Glauben (dinan qiyaman), der Religion (milla) Abrahams, eines Haniefen - er war kein Heide. "Sprich: ""Wahrlich, mich hat mein Herr auf einen geraden Weg geleitet - zu dem rechten Glauben, dem Glauben Abrahams, des Aufrechten. Und er war keiner der Götzendiener.""" Sprich: "Gott hat mich auf den geraden Weg geleitet, zur rechten Religion, dem Glauben Abrahams, der sich von den falschen Ansichten fernhielt und Gott nichts beigesellte."  
  162 Sprich: "Mein Gebet und mein Opfer und mein Leben und mein Tod gehören Allah, dem Herrn der Welten. Sag: Mein Gebet (salaat) und meine Opferung, mein Leben und mein Tod gehören Allah, dem Herrn der Menschen in aller Welt (al-`aalamuun). "Sprich: ""Mein Gebet und meine Opferung und mein Leben und mein Tod gehören Allah, dem Herrn der Welten." Sprich: "Mein Gebet, meine kultische Verehrung, mein Leben und mein Tod gelten Gott allein, dem Herrn der Welten.  
  163 Er hat niemanden neben Sich. Also ist mir geboten, und ich bin der erste der Gottergebenen." Er hat keinen Teilhaber (an der Herrschaft). Dies (zu bekennen) wurde mir befohlen. Und ich bin der erste von denen, die sich (Allah) ergeben haben (al-muslimiena). "Er hat niemanden neben Sich. Und so ist es mir geboten worden, und ich bin der Erste der Gottergebenen.""" Ihm darf nichts beigesellt werden. Das hat Gott mir befohlen, und ich bin der Erste, der sich Ihm vollkommen hingibt."  
  164 Sprich: "Sollte ich einen anderen Herrn suchen denn Allah, da Er aller Dinge Herr ist?" Und keine Seele wirkt, es sei denn gegen sich selbst, und keine Lasttragende trägt die Last einer anderen. Zu eurem Herrn dann ist eure Heimkehr, und Er wird euch über das belehren, worüber ihr uneins wart. Sag: Soll ich mir einen anderen Herrn wünschen als Allah, wo er doch der Herr über alles ist? Und jeder begeht nur zu seinem eigenen Nachteil (was er sich an Sünden zuschulden kommen läßt). Und keiner wird die Last eines anderen tragen. Schließlich werdet ihr zu euren Herrn zurückkehren. Und dann wird er euch Kunde geben über das, worüber ihr (im Diesseits) uneins waret. "Sprich: ""Sollte ich einen anderen Herrn als Allah suchen, wo Er doch der Herr aller Dinge ist?"" Und keine Seele wirkt, es sei denn gegen sich selbst, und keine lasttragende (Seele) soll die Last einer anderen tragen. Zu eurem Herrn werdet ihr dann heimkehren, und Er wird euch über all das belehren, worüber ihr uneins waret." Sprich: "Sollte ich mir einen anderen Herrn als Gott suchen, Der doch der Herr über alles ist? Kein Mensch wird für die Taten anderer belangt, sondern nur für die, die er selbst begangen hat. Kein Mensch trägt die Schuld eines anderen. Ihr werdet nach dem Tod auferweckt und am Jüngsten Tag zu Gott geführt werden; und Er wird euch über eure Streitigkeiten aufklären und richten.  
  165 Er ist es, Der euch zu Nachfolgern auf der Erde machte und die einen von euch über die anderen erhöhte um Rangstufen, damit Er euch prüfe durch das, was Er euch gegeben. Wahrlich, dein Herr ist schnell im Strafen; wahrlich, Er ist allverzeihend, barmherzig. Und er ist es, der euch als Nachfolger (früherer Generationen) auf der Erde eingesetzt hat. Und er hat den einen von euch einen höheren Rang verliehen als den anderen, um euch mit dem, was er euch (an Glücksgütern) gegeben hat auf die Probe zu stellen. Dein Herr ist schnell im Bestrafen. Aber er ist (auch) barmherzig und bereit zu vergeben. Und Er ist es, Der euch zu Nachfolgern auf der Erde machte und die einen von euch über die anderen um Rangstufen erhöhte, um euch durch das zu prüfen, was Er euch gegeben hat. Wahrlich, dein Herr ist schnell im Strafen; und wahrlich, Er ist Allvergebend, Barmherzig. . Er ist es, Der euch zu den Nachfolgern von früheren Völkern auf der Erde (die ihr zu bebauen habt) bestimmt hat; und Er hat in Rangstufen einen über den anderen gestellt, um euch durch die von Ihm bescherten Gaben zu prüfen. Wahrlich Gott bestraft schnell. Er ist voller Vergebung und Barmherzigkeit.