.Sure 98 | Der klare Beweis |
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    Ahmadeyya Rudi Paret M. A. Rassoul Azhar  
  1 Die ungläubig sind unter dem Volk der Schrift und den Götzendienern, konnten (von ihrem Irrtum) nicht eher befreit werden, als bis ein deutlicher Beweis zu ihnen kam: Diejenigen von den Leuten der Schrift und den Heiden, die ungläubig sind, konnten sich nicht eher (von ihren früheren Anschauungen und Bindungen) lösen (und den wahren Glauben annehmen), als bis der klare Beweis (baiyina) zu ihnen kommen würde: Diejenigen, die ungläubig sind unter dem Volk der Schrift und die Götzendiener können (von ihrem Irrtum) nicht befreit werden, bis der deutliche Beweis zu ihnen kommt : Die Ungläubigen unter den Schriftbesitzern und die Anhänger der Vielgötterei wollten ihren hergebrachten Glauben nicht eher aufgeben, bis das klare Beweiszeichen zu ihnen käme:  
  2 Ein Gesandter von Allah, der (ihnen) die reinen Schriften vorliest, ein Gesandter, der ihnen Blätter verliest, die (von jeder Befleckung) rein sind ein Gesandter von Allah, der (ihnen) reinerhaltene (Qur'aan-) Abschnitte verliest , Ein Gesandter Gottes, der reine Blätter der Offenbarung vorträgt  
  3 Worinnen die ewigen Gebote sind. und (sachlich) richtige Texte (kutub qaiyima) enthalten. in denen geradlinige Vorschriften enthalten sind. mit gerechten Vorschriften.  
  4 Und die, denen die Schrift gegeben ward, waren nicht eher gespalten, als nachdem der deutliche Beweis zu ihnen gekommen war. Und diejenigen, die die Schrift erhalten haben, teilten sich erst (in verschiedene Gruppen), nachdem der klare Beweis (baiyina) zu ihnen gekommen war. Und die, denen die Schrift gegeben wurde, waren nicht eher gespalten, als bis der deutliche Beweis zu ihnen gekommen war. Die Schriftbesitzer schlugen erst verschiedene Wege ein, nachdem das klare Beweiszeichen zu ihnen gekommen war.  
  5 Und doch war ihnen nichts anderes befohlen, als Allah zu dienen, in lauterem Gehorsam gegen Ihn und aufrechtem Glauben, und das Gebet zu verrichten und die Zakat zu zahlen. Und das ist der beständige Glaube. Dabei war ihnen (doch) nichts anderes befohlen worden, als Allah zu dienen, indem sie sich als Haniefen in ihrem Glauben ganz auf ihn einstellen, das Gebet (salaat) zu verrichten und die Almosensteuer (zakaat) zu geben. Das ist die richtige Religion (dienu l-qaiyimati). Und doch war ihnen nichts anderes befohlen worden, als Allah treu in lauterem Glauben zu dienen und das Gebet zu verrichten und die Zakah zu entrichten. Und das ist die Religion der Geradlinigkeit. Ihnen wurde nur geboten, Gott allein aufrichtig zu dienen, die Irrlehren zu meiden, auf dem geraden Weg zu beharren, das Gebet zu verrichten und die Zakat-Abgaben zu entrichten. Das ist die Religion der rechtgeleiteten Gemeinschaft.  
  6 Wahrlich, jene, die ungläubig sind unter dem Volk der Schrift und den Götzendienern, werden im Feuer der Hölle sein, um darin zu bleiben. Sie sind die schlechtesten Geschöpfe. Diejenigen von den Leuten der Schrift und den Heiden, die ungläubig sind, werden (dereinst) im Feuer der Hölle sein und (ewig) darin weilen. Sie sind die schlechtesten Geschöpfe. Wahrlich, jene, die ungläubig sind unter dem Volk der Schrift und die Götzendiener werden im Feuer der Dschahannam sein; ewig werden sie darin bleiben; diese sind die schlechtesten der Geschöpfe. Die Ungläubigen unter den Schriftbesitzern und die Ahänger der Vielgötterei aber gehören in die Hölle, in der sie ewig bleiben. Sie sind die schlimmsten Geschöpfe.  
  7 Die aber glauben und gute Werke üben, sie sind die besten Geschöpfe. Diejenigen aber, die glauben und tun, was recht ist, sind die besten Geschöpfe. Wahrlich, diejenigen aber, die glauben und gute Werke tun, sind die besten der Geschöpfe. Die Gläubigen, die auf dem Glauben beharren und gute Werke verrichten, sind dagegen die besten Geschöpfe.  
  8 Ihr Lohn ist bei ihrem Herrn: Gärten der Ewigkeit, von Strömen durchflossen; darin werden sie weilen auf immer. Allah ist mit ihnen wohlzufrieden und sie wohlzufrieden mit Ihm. Das ist für den, der seinen Herrn fürchtet. Als Lohn haben sie bei ihrem Herrn die Gärten von Eden (`Adn) zu erwarten, in deren Niederungen Bäche fließen, und in denen sie ewig weilen werden. Allah hat (dann) Wohlgefallen an ihnen, und sie haben Wohlgefallen an ihm. Dies (gilt) für einen (jeden), der seinen Herrn fürchtet. Ihr Lohn bei ihrem Herrn sind die Gärten von Eden, durcheilt von Bächen; ewig und immerdar werden sie darin verweilen. Allah ist mit ihnen wohlzufrieden und sie sind wohlzufrieden mit Ihm. Dies ist für den, der seinen Herrn fürchtet. . Als Lohn stehen ihnen bei ihrem Herrn im Jenseits die Gärten von Eden zu, unterhalb derer Flüsse fließen. Darin bleiben sie ewig. Gott erweist ihnen Sein Wohlgefallen, und sie erweisen Ihm ihre Dankbarkeit. Das steht dem Gläubigen zu, der Gott fürchtet.