.Sure 27 | Die Ameisen |
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    Ahmadeyya Rudi Paret M. A. Rassoul Azhar  
  1 Tá Sín. Dies sind Verse des Korans und eines deutlichen Buches, ts (taa sien). Dies sind die Verse des Korans und einer deutlichen Schrift, Ta Sin. Dies sind die Verse des Qur§an - eines deutlichen Buches. Ta, Sîn. Dies sind die Verse des Korans, der vorgetragen wird und ein deutliches Buch ist,  
  2 Eine Führung und frohe Botschaft denen, die glauben, als Rechtleitung und Frohbotschaft für die Gläubigen, (Es ist) eine Führung und frohe Botschaft für die, die glauben , Rechtleitung und frohe Botschaft für die Gläubigen,  
  3 Die das Gebet verrichten und die Zakat zahlen und fest auf das Jenseits vertrauen. die das Gebet (salaat) verrichten, die Almosensteuer (zakaat) geben und vom Jenseits überzeugt sind. das Gebet verrichten und die Zakah entrichten und fest mit dem Jenseits rechnen. die die Gebete verrichten, die Zakat-Abgaben entrichten und sich des Jenseits gewiß sind.  
  4 Die aber nicht an das Jenseits glauben Wir haben ihnen ihre Werke schön erscheinen lassen; so wandern sie nur in Verwirrung. Denen (aber), die nicht an das Jenseits glauben, haben wir ihre Handlungen im schönsten Licht erscheinen lassen (um sie durch Selbstsicherheit zu betören), so daß sie (schließlich) weder aus noch ein wissen. Denjenigen aber, die nicht an das Jenseits glauben, haben Wir ihre Werke schön erscheinen lassen; so wandern sie nur in Verwirrung (umher). Die Ungläubigen, die nicht an das Jenseits glauben, haben Wir ihre Werke schön finden lassen, so wissen sie nicht, woran sie sind.  
  5 Das sind die, deren eine schlimme Strafe harrt, und sie allein sind es, die im Jenseits die größten Verlierer sein werden. Die haben eine schlimme Strafe zu erwarten. Und im Jenseits sind sie (dereinst) diejenigen, die am meisten verlieren (al-akhsaruuna). Das sind die, derer eine schlimme Strafe harrt, und sie allein sind es, die im Jenseits die größten Verlierer sind. Ihrer harrt die schlimmste Strafe, und im Jenseits werden sie die größten Verlierer sein.  
  6 Wahrlich, du empfängst den Koran von einem Allweisen, Allwissenden. Und der Koran wird dir von einem dargeboten, der weise ist und Bescheid weiß. Und wahrlich, du empfängst den Qur§an von einem Allweisen, Allwissenden. Du empfängst den Koran von Dem, Dessen Weisheit und Wissen unermeßlich sind.  
  7 (Denke daran) da Moses zu den Seinen sprach: "Ich gewahre ein Feuer. Ich will euch von dort Kunde bringen, oder ich will euch eine Flamme bringen, einen Feuerbrand, auf daß ihr euch wärmen möget." "(Damals) als Moses zu seinen Angehörigen sagte: ""Ich habe ein Feuer wahrgenommen! Ich werde euch (nähere) Nachrichten darüber bringen, oder ein hellbrennendes Stück Glut (davon) (bi-schihaabin qabasin). Vielleicht könnt ihr euch (daran) wärmen.""" "Damals sagte Moses zu seinen Angehörigen: ""Ich nahm ein Feuer wahr. Ich will euch von dort Kunde bringen, oder ich will euch eine brennende Glut herbeischaffen, auf daß ihr euch wärmen möget.""" Einst sagte Moses zu seinen Angehörigen: "Ich habe Feuer erblickt. Ich gehe hin und bringe euch Nachricht über den Weg oder hole euch eine leuchtende Fackel daher, damit ihr euch wärmt."  
  8 Und da er zu ihm kam, ward er angerufen: "Gesegnet soll sein, wer im Feuer ist und wer darum herum ist; und gepriesen sei Allah, der Herr der Welten! "Als er dann hinkam, wurde ihm zugerufen: ""Gesegnet ist, wer sich im Feuer und in seiner Umgebung befindet. Und gepriesen sei Allah, der Herr der Menschen in aller Welt (al-`aalamuun)!" "Und als er zu ihm kam, wurde gerufen: ""Gesegnet soll der sein, der in dem Feuerbereich ist und der, der sich in ihrer Nähe befindet; und gepriesen sei Allah, der Herr der Welten!""" Als er es erreicht hatte, wurde ihm zugerufen: "Gesegnet sind die, die an der Feuerstelle und in deren Umgebung sind, und gepriesen sei Gott, der Herr der Welten!  
  9 O Moses, Ich bin Allah, der Allmächtige, der Allweise. "Moses! Ich bin Allah der Mächtige und Weise.""" """O Moses, Ich bin Allah, der Erhabene, der Allweise." O Moses! Ich bin es, Gott, Allah, der Allmächtige, der Weise.  
  10 Wirf deinen Stab hin." Doch da er ihn sich regen sah, als wäre er eine Schlange, da wandte er sich zur Flucht und schaute nicht zurück. "O Moses, fürchte dich nicht. Wahrlich, Ich - in Meiner Gegenwart brauchen die Gesandten keine Furcht zu hegen; "Und (weiter wurde ihm zugerufen): ""Wirf deinen Stock!"" Als er nun sah, daß er in Bewegung geriet, wie wenn er ein Dschinn (dschaann) wäre, kehrte er den Rücken (um zu fliehen), ohne sich (noch einmal) umzuwenden. (Da rief es ihm zu:) ""Hab keine Angst! Bei mir brauchen die Gesandten keine Angst zu haben," "Und wirf deinen Stock hin."" Doch als er ihn sich regen sah, als wäre er eine Riesenschlange, da wandte er sich zur Flucht und schaute nicht zurück. ""O Moses, fürchte dich nicht. Wahrlich, bei Mir fürchten sich nicht die Gesandten." Wirf hin deinen Stock!" Als er sah, daß er sich wand, als wäre er eine flinke Schlange, wandte er sich um, lief davon und kam nicht wieder zurück. Da hörte er: "O Moses! Fürchte dich nicht! Bei Mir sollen sich die Gesandten nicht fürchten.  
  11 Wer aber Unrecht tut und dann Gutes an Stelle des Bösen setzt, dann fürwahr, Ich bin allverzeihend, barmherzig. außer wenn einer gefrevelt hat. (Wenn aber einer gefrevelt hat) und hierauf, nachdem er etwas Böses begangen hat (ba`da suu§in), etwas Gutes (dafür) eintauscht (kann er auf Vergebung rechnen). Ich bin barmherzig und bereit zu vergeben. Wer aber Unrecht tut und dann Gutes an Stelle des Bösen setzt, dann, wahrlich, bin Ich Allverzeihend, Barmherzig. Wenn aber jemand eine unrechte Tat begangen hat und dann das Böse durch das Gute ersetzt, bin ich voller Vergebung, voller Barmherzigkeit.  
  12 Und stecke deine Hand in deinen Busen; sie wird weiß hervorkommen ohne ein Übel - (eines) der neun Zeichen für Pharao und sein Volk, denn sie sind ein frevelndes Volk ." "Und stecke deine Hand in deinen Hemdschlitz (dschaib), dann kommt sie weiß (wieder) heraus, ohne daß (es) etwas Schlimmes wäre!"" (Das waren zwei) von (insgesamt) neun Zeichen für Pharao und sein Volk (ohne daß sie sich davon hätten überzeugen lassen). Sie waren (eben) frevlerische Leute." "Und steck deine Hand unter deinen Arm; sie wird ohne ein Übel weiß hervorkommen - (dies ist eines) der neun Zeichen für Pharao und sein Volk; denn sie sind ein frevelhaftes Volk.""" Stecke deine Hand durch den Gewandschlitz, so kommt sie ohne Krankheit weiß heraus. Das ist eines von neun Zeichen, mit denen du zu Pharao und seinem Volk gehen sollst, denn sie sind Frevler.  
  13 Doch als Unsere erleuchtenden Zeichen zu ihnen kamen, sprachen sie: "Das ist offenkundige Zauberei." "Als unsere Zeichen deutlich sichtbar (mubsiratan) zu ihnen kamen, sagten sie: ""Das ist offensichtlich Zauberei.""" "Doch als Unsere sichtbaren Zeichen zu ihnen kamen, sagten sie: ""Das ist offenkundige Zauberei.""" Als Unsere deutlichen Zeichen zu ihnen kamen, sagten sie: "Das ist offenkundiger Zauber."  
  14 Und sie verwarfen sie in Ungerechtigkeit und Hochmut, während ihre Seelen doch von ihnen überzeugt waren. Sieh nun, wie das Ende derer war, die verderbt handelten! Und sie leugneten sie in frevelhafter und überheblicher Weise, obwohl sie selber davon überzeugt waren. Schau nur, wie das Ende derer war, die Unheil anrichteten! Und sie verwarfen sie in Ungerechtigkeit und Hochmut, während ihre Seelen doch von ihnen überzeugt waren. Siehe nun, wie das Ende derer war, die Unheil anrichteten! Doch sie lehnten Gottes Zeichen ab, ungerecht und überheblich wie sie waren, obwohl sie innerlich davon überzeugt waren. Sieh, wie das Ende der Unheilstifter war!  
  15 Und Wir gaben David und Salomo Wissen, und sie sprachen: "Aller Preis gebührt Allah, Der uns erhöht hat über viele Seiner gläubigen Diener." "Und wir haben doch (seinerzeit) dem David und Salomo Wissen gegeben. Sie sagten: ""Lob sei Allah, der uns vor vielen seiner gläubigen Diener (mit besonderen Gaben) ausgezeichnet hat!""" "Und wahrlich, Wir gaben David und Salomo Wissen, und beide sagten: "" Alles Lob gebührt Allah, Der uns erhöht hat über viele Seiner gläubigen Diener.""" Wir haben David und Salomo Wissen gewährt. Sie sagten: "Gott sei gepriesen, Der uns vielen Seiner gläubigen Diener vorgezogen hat."  
  16 Salomo ward Davids Erbe, und er sprach: "O ihr Menschen, der Vögel Sprache ist uns gelehrt worden; und alles ward uns beschert. Das ist fürwahr die offenbare Huld." "Und Salomo beerbte den David. Er sagte: ""Ihr Menschen! Man hat uns die Sprache der Vögel gelehrt, und wir haben (auch sonst) allerlei (geschenkt) bekommen (was anderen vorenthalten worden ist). Das ist ein deutliches Zeichen von (Allahs) Huld.""" "Und Salomo wurde Davids Erbe, und er sagte: ""O ihr Menschen, die Sprache der Vögel ist uns gelehrt worden; und alles wurde uns beschert. Das ist wahrlich die offenbare Huld.""" Salomo war der Erbe Davids. Er sagte: "O ihr Menschen! Uns wurde die Sprache der Vögel gelehrt, und wir haben von allen Gaben bekommen. Das ist die offenkundige Huld."  
  17 Und versammelt wurden dort vor Salomo dessen Heerscharen der Dschinn und Menschen und Vögel, und sie waren in geschlossene Abteilungen geordnet, Dem Salomo wurden seine Truppen - Dschinn, Menschen und Vögel - (zu einem Feldzug) versammelt und in Reih und Glied gebracht. Und dort vor Salomo wurden dessen Heerscharen der Dschinn und Menschen und Vögel versammelt, und sie standen in Reih und Glied geordnet , Vor Salomo wurden seine Streiter - Dschinn, Menschen und Vögel - versammelt und in Reih und Glied aufgestellt.  
  18 Bis dann, als sie zum Tale der Ameisen kamen, eine Ameise sprach: "O ihr Ameisen hinein in eure Wohnungen, damit nicht Salomo und seine Heerscharen euch zertreten, ohne daß sie es merken." "Als sie schließlich ins Tal der Ameisen kamen, sagte eine von ihnen: ""Ihr Ameisen! Geht in eure Wohnungen hinein, damit Salomo und seine Truppen euch nicht zermalmen, ohne es zu merken!""" "bis dann, als sie zum Tale der Ameisen kamen, eine Ameise (darunter) sagte: ""O ihr Ameisen, geht in eure Wohnungen hinein, damit euch Salomo und seine Heerscharen nicht zertreten, ohne daß sie es merken.""" Als sie ins Tal der Ameisen kamen, sagte eine Ameise: "O ihr Ameisen! Geht in eure Wohnungen, sonst zertreten euch Salomo und seine Streiter, ohne es zu merken."  
  19 Da lächelte er heiter über ihre Worte und sprach: "Mein Herr, gib mir ein, dankbar zu sein für Deine Gnade, die Du mir und meinen Eltern gewährt hast, und Gutes zu tun, das Dir wohlgefällig sei, und nimm mich, durch Deine Barmherzigkeit, unter Deine rechtschaffenen Diener auf." "Da lächelte er (fatabassama daahikan) über ihre Worte und sagte: ""Herr! Halte mich dazu an, daß ich dir für deine Gnade, die du mir und meinen Eltern erwiesen hast, dankbar bin, und daß ich tue, was recht ist und womit du zufrieden bist! Und laß mich (dereinst) durch deine Barmherzigkeit in (die Schar) deine(r) rechtschaffenen Diener eingehen!""" "Da lächelte er heiter über ihre Worte und sagte: ""Mein Herr, gib mir ein, dankbar für die Gnade zu sein, die Du mir und meinen Eltern gewährt hast, und (gib mir ein,) Gutes zu tun, das Dir wohlgefällig sei, und nimm mich in Deiner Barmherzigkeit unter Deine rechtschaffenen Diener auf.""" Er lächelte über das, was sie gesagt hatte und sprach: "O mein Herr! Halte mich dazu an, Dir für Deine Gnade, die Du mir und meinen Eltern erwiesen hast, zu danken und gute Werke zu verrichten, die Dir gefallen, und nimm mich durch Deine Barmherzigkeit unter Deine rechtschaffenen Diener auf!"  
  20 Und er musterte die Vögel und sprach: "Wie kommt es, daß ich den Wiedehopf nicht sehe? Ist er unter den Abwesenden? "Und er musterte die Vögel und sagte: ""Warum sehe ich den Wiedehopf nicht? (Hat er sich irgendwo versteckt) oder ist er (etwa überhaupt) abwesend?" "Und er musterte die Vögel und sagte: ""Wie kommt es, daß ich den Wiedehopf nicht sehe? Ist er abwesend?" Er musterte die Vögel und sprach: "Warum sehe ich den Wiedehopf nicht? Oder ist er abwesend?  
  21 Ich will ihn gewißlich strafen mit strenger Strafe oder ich will ihn töten, es sei denn, er bringt mir einen triftigen Grund vor." "Ich werde ihn wahrlich schwer bestrafen oder (überhaupt) umbringen, es sei denn, er bringt mir eine offenkundige Vollmacht (für sein Fernbleiben).""" "Ich werde ihn gewiß mit strenger Strafe bestrafen, oder ich werde ihn töten, es sei denn, er bringt mir einen triftigen Grund vor.""" Ich werde ihn schwer bestrafen oder schlachten, es sei denn, er bringt mir einen unwiderlegbaren Beweis."  
  22 Und er säumte nicht lange (bis daß Wiedehopf kam) und sprach: "Ich habe erfaßt, was du nicht erfaßt hast; und ich bin aus Saba zu dir gekommen mit sicherer Kunde. "Der Wiedehopf blieb nicht (mehr) lange (aus) und sagte: ""Ich habe etwas erfahren, was du nicht erfahren hast, und bringe dir nun sichere Kunde von den Sabäern" "Und dieser blieb nicht lange fern, dann sprach er: ""Ich habe eine Erfahrung gemacht, die du nicht gemacht hast; und ich bin aus Saba§ mit sicherer Nachricht zu dir gekommen." Der Wiedehopf hatte sich nicht weit davon aufgehalten und sprach: "Ich habe etwas erfahren, was du nicht weißt. Ich bringe dir aus Saba eine wichtige zuverlässige Nachricht.  
  23 Ich fand eine Frau über sie herrschen, und ihr ist alles beschert worden, und sie hat einen mächtigen Thron. Ich habe festgestellt, daß eine Frau über sie König ist, und daß sie allerlei (geschenkt) bekommen hat (was andere nicht haben), und daß sie einen gewaltigen Thron besitzt. Dort fand ich eine Frau, die über sie herrscht, und ihr ist alles beschert worden, und sie besitzt einen großartigen Thron. Ich habe dort gesehen, daß eine Frau als Königin über das Volk herrscht, die von allen Gaben hat und einen gewaltigen mächtigen Thron besitzt.  
  24 Ich fand sie und ihr Volk die Sonne anbeten statt Allah; und Satan hat ihnen ihre Werke ausgeschmückt und hat sie abgehalten von dem Weg, so daß sie dem Weg nicht folgen; Und ich habe festgestellt, daß sie und ihr Volk vor der Sonne (in Anbetung) niederfallen, statt vor Allah. Der Satan hat ihnen ihre Handlungen im schönsten Licht erscheinen lassen (um sie durch Selbstsicherheit zu betören) und sie vom (rechten) Weg abgehalten, so daß sie nicht rechtgeleitet sind Ich fand sie und ihr Volk die Sonne statt Allah anbeten; und Satan hat ihnen ihre Werke ausgeschmückt und hat sie vom Weg (Allahs) abgehalten, so daß sie dem Weg nicht folgen. Ich sah sie und ihr Volk sich vor der Sonne anstatt vor Gott niederwerfen. Der Satan hat ihnen ihre ?beltaten schön erscheinen lassen und sie vom rechten Weg abgebracht, so daß sie nicht zur Rechtleitung finden.  
  25 (Und Satan hat sie geheißen) nicht Allah zu verehren, Der ans Licht bringt, was verborgen ist in den Himmeln und auf Erden, und Der weiß, was ihr verhehlt und was ihr offenbart." und nicht vor Allah niederfallen der zum Vorschein bringt, was im Himmel und auf Erden verborgen ist, und weiß, was ihr geheimhaltet, und was ihr bekanntgebt. Wollen sie nicht Allah verehren, Der ans Licht bringt, was in den Himmeln und auf Erden verborgen ist, und Der weiß, was ihr verhehlt und was ihr offenbart! Warum werfen sie sich nicht vor Gott nieder, Der das Verborgene in den Himmeln und auf der Erde hervorholt und alles weiß, was ihr geheimhaltet und was ihr äußert?  
  26 Allah! es gibt keinen Gott außer Ihm, dem Herrn des erhabenen Throns. "Allah (ist einer allein). Es gibt keinen Gott außer ihm. (Er ist) der Herr des gewaltigen Thrones.""" "Allah! Es ist kein Gott außer Ihm, dem Herrn des Gewaltigen Throns.""" Gott, Allah, außer Dem es keinen Gott gibt, dem Herrn der höchsten Allmacht."  
  27 (Salomo) sprach: "Wir werden sehen, ob du die Wahrheit gesprochen hast oder ob du ein Lügner bist. "Salomo sagte: ""Wir werden sehen, ob du die Wahrheit gesagt hast oder einer von denen bist, die lügen." "Er (Salomo) sagte: ""Wir werden sehen, ob du die Wahrheit gesprochen hast oder ob du zu den Lügnern gehörst." Er sagte: "Wir werden sehen, ob du die Wahrheit gesagt oder gelogen hast.  
  28 Geh mit diesem Briefe von mir und lege ihn vor sie hin; dann ziehe dich von ihnen zurück und schau, was sie erwidern." "Bring diesen meinen Brief weg und wirf ihn ihnen zu! Hierauf wende dich von ihnen ab (und warte zu) und sieh, was sie (darauf) erwidern!""" "Geh mit diesem Brief von mir und wirf ihn vor sie hin, sodann zieh dich von ihnen zurück und schau, was sie erwidern.""" Gehe mit diesem Brief von mir zu ihnen und wirf ihn hin, dann wende dich von ihnen ab und höre, was sie einander sagen!"  
  29 (Die Königin) sprach: "Ihr Häupter, ein ehrenvoller Brief ist mir überbracht worden. "(Der Wiedehopf führte den Auftrag aus.) Die Königin sagte: ""Ihr Vornehmen (mala§)! Mir ist ein achtbarer Brief zugeworfen worden." "Sie (die Königin) sagte: ""Ihr Vornehmen, ein ehrenvoller Brief ist mir überbracht worden." Alsdann sprach die Königin: "Ihr Notabeln! Mir ist ein vortreffliches Schreiben zugeworfen worden.  
  30 "Er ist von Salomo, und er ist: ""Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen." Er kommt von Salomo und lautet: Im Namen Allahs, des Barmherzigen, des Gütigen! Er ist von Salomo, und er lautet: "Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen Es ist von Salomo und lautet: §Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen!  
  31 "Seid nicht überheblich gegen mich, sondern kommet zu mir in Ergebenheit."""" "Seid gegen mich nicht überheblich (und aufsässig) und kommt als Muslime zu mir!""" "Seid nicht überheblich gegen mich, sondern kommt zu mir in Ergebenheit."""" Seid mir gegenüber nicht hochmütig, und kommt ergeben zu mir!§  
  32 Sie sprach: "O ihr Häupter, ratet mir in meiner Sache. Ich entscheide keine Angelegenheit, solange ihr nicht zugegen seid." "Sie sagte (weiter): ""Ihr Vornehmen! Gebt mir in meiner Angelegenheit Auskunft! Ich werde nie etwas entscheiden, ohne daß ihr bei mir anwesend seid (und euch dazu äußert).""" "Sie sagte: ""O ihr Vornehmen, ratet mir in dieser Sache. Ich entscheide keine Angelegenheit, solange ihr nicht zugegen seid.""" O ihr Notabeln!" sprach sie, "beratet mich! Ich treffe keine Entscheidung, bevor ihr zu mir kommt und sagt, was ihr denkt."  
  33 Sie antworteten: "Wir besitzen Kraft und besitzen starke Kriegsmacht, aber dir obliegt der Befehl; sich nun zu, was du befehlen willst " "Sie sagten: ""Wir verfügen über Macht und eine gewaltige Kampfkraft (und sind zu allem bereit). Aber du hast zu befehlen. Sieh zu was du zu befehlen gedenkst!""" "Sie sagten: ""Wir besitzen Kraft und eine starke Kriegsmacht, aber dir obliegt der Befehl; sieh nun zu, was du befehlen willst.""" Sie sagten: "Wir haben Macht und verfügen über eine starke Schlagkraft. Du hast zu befehlen. ?berlege dir, was du befiehlst!"  
  34 Sie sprach: "Fürwahr Könige, wenn sie ein Land eindringen, sie verwüsten es und machen die höchsten unter seinen Bewohnern zu den niedrigsten. So verfahren sie. "Sie sagte: ""Wenn Könige in eine (fremde) Stadt einziehen, geben sie sie dem Verderben preis und versetzen diejenigen von ihren Bewohnern, die mächtig sind, in den Zustand der Unterwürfigkeit. So machen sie es (in der Tat)." "Sie sagte: ""Wahrlich, wenn Könige in ein Land eindringen, verwüsten sie es und machen die höchsten seiner Bewohner zu den niedrigsten. So verfahren sie." Sie sprach: "Wenn die Könige mit ihren Truppen in eine Stadt einziehen, zerstören sie sie und erniedrigen die Mächtigen unter ihren Bewohnern. So verfahren sie immer.  
  35 Ich aber will ihnen ein Geschenk schicken und will abwarten, was die Boten zurückbringen " "Ich will nun ein Geschenk an sie schicken und sehen, was die Gesandten (daraufhin als Erwiderung) zurückbringen.""" "Ich aber will ihnen ein Geschenk schicken und will abwarten, was die Boten (für eine Antwort) zurückbringen.""" Ich werde ihnen ein Geschenk schicken und abwarten, mit welcher Antwort die Boten zurückkommen werden."  
  36 Als nun (ihr Botschafter) zu Salomo kam, sprach (dieser): "Schüttet ihr Reichtümer über mich aus? Jedoch was Allah mir gegeben hat, ist besser als das, was Er euch gegeben. Nein, ihr seid es, die sich ihrer Gabe freuen. "Als der Überbringer zu Salomo kam, sagte dieser: ""Ihr wollt mich wohl mit Geld(geschenken) überhäufen? Aber (damit könnt ihr mich nicht zufriedenstellen.) was Allah mir (an Geld und Gut) gegeben hat, ist besser, als was er euch gegeben hat. Ihr jedoch freut euch über euer Geschenk (und seid stolz darauf, es mir anbieten zu können)." "Als (der Überbringer) zu Salomo kam, sagte (dieser): ""Schüttet ihr Reichtümer über mich aus? Jedoch was Allah mir gegeben hat, ist besser als das, was Er euch gegeben hat. Nein, ihr seid es, die sich an dieser Gabe erfreuen." Als die Boten zu Salomo kamen, sagte er: "Bietet ihr mir Güter an? Was Gott mir gegeben hat, ist bei weitem besser als was Er euch gab. Ihr freut euch über euer Geschenk und eure irdischen Güter."  
  37 Kehre zu ihnen zurück, denn wir werden ganz gewiß mit Heerscharen zu ihnen kommen, gegen die sie keine Macht haben werden, und wir werden sie von dort austreiben in Schmach, und sie werden sich gedemütigt fühlen." "Kehr zu ihnen zurück (und richte ihnen aus): Wir werden mit Truppen über sie kommen, gegen die sie nichts auszurichten vermögen, und sie, (ihren neuen Machthabern gegenüber) unterwürfig und (von allen) geringgeachtet (saaghiruuna), aus ihrer Stadt vertreiben.""" "Kehre zu ihnen zurück; denn wir werden ganz gewiß mit Heerscharen zu ihnen kommen, gegen die sie keine Macht haben werden, und wir werden sie von dort in Schmach forttreiben, und sie werden sich gedemütigt fühlen.""" "Kehre zu ihnen zurück!" sagte er dem Hauptboten. "Wir werden Streitkräfte gegen sie aufbieten, denen sie nichts entgegensetzen können und sie aus ihrer Heimat vertreiben, sie erniedrigen und unterwerfen."  
  38 Er sprach: "O ihr Häupter, wer von euch bringt mir ihren Thron, bevor sie zu mir kommen in Ergebenheit?" "Er sagte (zu seinen eigenen Leuten): ""Ihr Vornehmen (mala§)! Wer von euch bringt mir den Thron der Königin, noch ehe sie als Muslime zu mir kommen?""." "Er sagte: ""O ihr Vornehmen, wer von euch bringt mir ihren Thron, bevor sie in Ergebenheit zu mir kommen?""" Dann sagte er zu seinen Würdenträgern: "Ihr Hochrangigen! Wer von euch kann mir ihren Thron bringen, bevor sie ergeben zu mir kommen?"  
  39 Da sprach ein Kraftvoller unter den Dschinn: "Ich will ihn dir bringen, ehe du dich von deinem Feldlager erhebst; wahrlich, ich habe die Stärke dazu und bin vertrauenswürdig." "Eine von den Dschinn, ein `Ifriet, sagte: ""Ich werde ihn dir bringen, noch ehe du dich von deinem Platz erhebst. Ich habe die Macht dazu und bin zuverlässig.""" "Da sprach ein kraftvoller (Riese) von den Dschinn: ""Ich will ihn dir bringen, ehe du dich von deinem Feldlager erhebst; wahrlich, ich habe die Stärke dazu und bin vertrauenswürdig.""" Da sagte einer von den Dschinn, ein Ifrit: "Ich werde ihn dir bringen, bevor du von hier aufstehst. Ich bin stark und zuverlässig und kann das bewerkstelligen."  
  40 Da sprach einer, der Kenntnis von der Schrift hatte: "Ich bringe ihn dir, ehe dein Blick zu dir zurückkehrt." Und da er ihn vor sich stehen sah, sprach er: "Dies ist durch die Gnade meines Herrn, daß Er mich prüfen möge, ob ich dankbar oder undankbar bin. Und wer dankbar ist, der ist dankbar zum Heil seiner eigenen Seele; wer aber undankbar ist siehe, mein Herr ist Sich Selbst genügend, freigebig." "Derjenige, der Wissen aus der Schrift besaß, sagte: ""Ich werde ihn dir in einem Augenblick bringen."" Als er ihn nun (auf wunderbare Weise plötzlich) bei sich stehen sah, sagte er: ""Das ist (etwas) von der Huld meines Herrn, damit er mich auf die Probe stellt (und sieht), ob ich dankbar oder undankbar bin. Wenn einer (Allah) dankbar ist, ist er es zu seinem eigenen Vorteil. Und wenn einer (ihm) undankbar ist (tut das Allah keinen Abbruch). Mein Herr ist auf keinen angewiesen und (in sich) vortrefflich (und hat weder Anerkennung noch Dank nötig).""" "Da sprach einer, der Kenntnis von der Schrift besaß: ""Ich bringe ihn dir innerhalb eines Augenzwinkerns von dir."" Und da er ihn vor sich stehen sah, sagte er: ""Dies geschieht durch die Gnade meines Herrn, um mich zu prüfen, ob ich dankbar oder undankbar bin. Und wer dankbar ist, der ist dankbar zum Heil seiner eigenen Seele; wer aber undankbar ist - siehe, mein Herr ist auf keinen angewiesen, Großzügig.""" Da sprach einer, dem Gott Wissen um das Buch gewährt hatte: "Ich werde ihn dir in einem Augenblick bringen." Als Salomo sah, daß der Thron vor ihm stand, sagte er: "Das ist durch Gottes Huld. Er prüft mich, ob ich dankbar oder undankbar bin. Wer Gott dankt, dankt Ihm für sich selbst. Wer undankbar ist, schadet Gott nicht, ist Er doch reich und freigebig."  
  41 Er sprach: "Laßt ihr ihren Thron gering erscheinen; wir wollen sehen, ob sie dem rechten Weg folgt oder ob sie zu denen gehört, die nicht dem rechten Wege folgen." "Er sagte: ""Macht ihr ihren Thron unkenntlich, damit wir sehen, ob sie sich rechtleiten läßt oder nicht!""" "Er sagte: ""Macht ihr ihren Thron unkenntlich; wir wollen sehen, ob sie dem rechten Weg folgt oder ob sie zu denen gehört, die nicht dem rechten Weg folgen.""" Er sagte seinen Leuten: "Macht den Thron nicht leicht erkennbar, damit wir sehen, ob sie ihn erkennt oder nicht!"  
  42 Als sie kam, da ward gesprochen: "Ist dein Thron wie dieser?" Sie antwortete: "Es ist als wäre er ein und derselbe. Und uns ward schon vordem Kenntnis verliehen, und wir hatten uns bereits ergeben." "Als sie nun (zu Salomo) gekommen war, sagte man (zu ihr): ""Ist dein Thron so (wie dieser hier)?"" Sie sagte: ""Es ist so, wie wenn er es wäre"" - ""Und uns ist schon von ihrer Zeit das Wissen gegeben worden. Und wir waren (schon damals) Muslime." "Als sie kam, da wurde gesprochen: ""Ist dein Thron wie dieser?"" Sie sagte: ""Es ist, als wäre er ein und derselbe."" Und uns wurde (davon) Wissen, schon vor ihr, verliehen; und wir hatten uns bereits (Allah) ergeben." Als sie gekommen war, wurde ihr gesagt: "Ist dein Thron so ähnlich?" Sie antwortete: "Das könnte er fast sein." Salomo sprach: "Uns ist das Wissen um Gott lange vor ihr gegeben worden; wir haben uns Ihm aber ergeben."  
  43 Und er hielt sie ab von dem, was sie statt Allah zu verehren pflegte, denn sie gehörte zu einem ungläubigen Volk. "Aber was sie an Allahs Statt verehrte, hat sie (vom rechten Weg) abgehalten. Sie gehörte (eben) zu Leuten, die ungläubig waren.""" "Und es hielt sie von dem ab, was sie statt Allah zu verehren pflegte; denn sie gehörte zu einem ungläubigen Volk.""" Was sie vom rechten Glauben abgehalten hatte, das war der Dienst, den sie den Götzen anstatt Gott erwies. Sie gehörte zu einem Volk von Ungläubigen.  
  44 Es ward zu ihr gesprochen: "Tritt ein in den Palast." Und da sie ihn sah, hielt sie ihn für einen Wasserspiegel und entblößte ihre Schenkel. (Salomo) sprach: "Es ist ein Palast, getäfelt und gepflastert mit geglättetem Glas." Sie sprach: "Mein Herr, ich habe fürwahr wider meine eigene Seele gesündigt; und ich ergebe mich, mit Salomo, Allah, dem Herrn der Welten." "Man sagte (nachdem sie zu Salomo gekommen war) zu ihr: ""Tritt in das Schloß (sarh) ein!"" Als sie es sah, meinte sie, es sei ein tiefes Wasser (ludscha) und entblößte ihre Beine (um hineinzusteigen). Salomo sagte: ""Es ist ein Schloß das mit Glas(platten) ausgelegt ist (? sarhun mumarradun min qaraariera)."" Sie sagte: ""Herr! Ich habe gegen mich selber gefrevelt (indem ich ungläubig war). Ich ergebe mich nun (aslamtu) zusammen mit Salomo Allah, dem Herrn der Menschen in aller Welt (al- `aalamuun).""" "Es wurde zu ihr gesprochen: ""Tritt ein in den Palast."" Und da sie ihn sah, hielt sie ihn für einen Wasserspiegel und entblößte ihre Beine. Er (Salomo) sagte: ""Es ist ein Palast, getäfelt und gepflastert mit geglättetem Glas."" Sie sagte: ""Mein Herr, ich habe wahrlich gegen meine eigene Seele gesündigt; und ich ergebe mich mit Salomo Allah, dem Herrn der Welten.""" Ihr wurde gesagt: "Tritt ein in das Schloß (mit dem Glasboden)!" Als sie ihn sah, hielt sie ihn für ein tiefes Wasser und entblößte ihre Beine. Er sprach: "Das ist ein Schloß, ausgelegt mit Glas." Da sagte sie: "Ich habe mir selbst unrecht getan. Ich glaube mit Salomo an Gott, den Herrn der Welten."  
  45 Wir entsandten zu den Thamüd ihren Bruder Sáleh (der sprach): "Verehret Allah!" Doch siehe, sie wurden zwei Parteien, die miteinander stritten. "Und zu den Thamuud haben wir ja ihren Bruder Saalih (als unseren Boten) gesandt (mit der Aufforderung): ""Dienet Allah!"" Aber gleich waren es zwei Gruppen, die miteinander stritten." "Und wahrlich, Wir entsandten zu den Thamud ihren Bruder Salih (,der sagte): ""Verehrt Allah!"" Doch siehe, sie spalteten sich in zwei Parteien, die miteinander stritten." Einst entsandten Wir zu den Thamûd ihren Bruder Sâlih, (der sagte): "Dient Gott allein!" Da teilten sie sich in zwei Gruppen, die miteinander stritten (die Gläubigen und die Ungläubigen).  
  46 Er sprach: "O mein Volk, weshalb wollt ihr lieber das Böse beschleunigt sehen als das Gute? Warum bittet ihr nicht Allah um Verzeihung, damit euch Barmherzigkeit zuteil werde?" "Er sagte: ""Ihr Leute! Warum wollt ihr das Schlechte eilends vor dem Guten haben (indem ihr von mir verlangt, ich solle meine Drohung mit dem Gericht wahr machen)? Warum bittet ihr nicht Allah um Vergebung, damit ihr vielleicht Erbarmen findet?""" "Er sagte: ""O mein Volk, weshalb wollt ihr lieber das Böse beschleunigt sehen als das Gute? Warum bittet ihr Allah nicht um Vergebung, damit euch Barmherzigkeit zuteil werde?""" Er sagte ihnen: "Ihr Leute! Warum wollt ihr die qualvolle Strafe schneller haben als die gute Belohnung? Ihr sollt eher um Vergebung bitten, auf daß ihr in Gottes Barmherzigkeit aufgenommen werdet."  
  47 Sie sprachen: "Wir ahnen Böses von dir und von denen, die mit dir sind." Er sprach: "Euer Unheil ist bereits bei Allah. Nein, ihr seid ein Volk, das geprüft wird." "Sie sagten: ""Wir haben in dir und denen, die mit dir sind, ein (böeses) Omen gesehen."" Er sagte: ""Euer Omen ist doch bei Allah. Aber nein. Ihr seid Leute, die einer Prüfung ausgesetzt sind (und sie nicht bestehen).""" "Sie sagten: ""Wir ahnen Böses von dir und von denen, die mit dir sind."" Er sagte: ""Euer Unheil ist bereits bei Allah. Nein, ihr seid ein Volk, das geprüft wird.""" Sie sagten: "Wir sehen in dir und deinen Anhängern ein böses Omen." Er sprach: "Euer Omen ist bei Gott. Die Wahrheit ist, daß ihr geprüft werden sollt."  
  48 Und es waren in der Stadt neun Leute, die Unheil im Lande stifteten, und sie wollten sich nicht bessern. Nun war in der Stadt eine Gruppe von neun (Männern) (tis`atu, rahtin), die auf der Erde Unheil anrichteten und nicht für Frieden und Ordnung sorgten (wa-laa yuslihuuna). Und es waren in der Stadt neun Führer, die Unheil im Lande stifteten, und sie wollten nicht für Ordnung sorgen. In der Stadt gab es eine Bande mit neun Raufbolden, die Unheil anrichteten und nichts Gutes taten.  
  49 "Sie sprachen: "Schwöret einander bei Allah zu, daß wir gewißlich ihn (Sáleh) und seine Angehörigen nachts überfallen wollen, und dann wollen wir zu seinem Hinterlassenen sagen: ""Wir waren nicht Zeugen beim Untergang seiner Familie, und wir reden bestimmt die Wahrheit."""" "Sie sagten: ""Schwört miteinander vor Allah: Wir werden bei Nacht über ihn und seine Angehörigen herfallen (und sie umbringen) und hierauf zu seinem (zur Blutrache verpflichteten) nächsten Verwandten sagen, daß wir beim Untergang seiner Familie nicht Zeugen waren, und daß wir die Wahrheit sprechen!""" "Sie sagten: ""Schwört einander bei Allah, daß wir ihn (Salih) und seine Angehörigen gewiß bei Nacht überfallen und dann zu seinen Hinterlassenen sagen wollen: "Wir waren keine Zeugen vom Untergang seiner Familie, und wir reden bestimmt die Wahrheit."""" Sie sagten einander: "Schwört bei Gott, daß wir ihn und seine Angehörigen bei Nacht töten werden, und seinem rechtlichen Erben werden wir sagen: §Wir haben nicht gesehen, wie seine Familie vernichtet wurde. Wir sagen dir die Wahrheit.§ "  
  50 Sie schmiedeten einen Plan, auch Wir schmiedeten einen Plan, aber sie gewahrten es nicht. Sie schmiedeten Ränke. Und wir schmiedeten (ebenfalls) Ränke, ohne daß sie es merkten. Sie schmiedeten einen Plan, (und) auch Wir schmiedeten einen Plan, aber sie gewahrten es nicht. Sie planten und auch Wir planten, aber sie merkten es nicht.  
  51 Sieh nun, wie der Ausgang ihres Planes war, denn Wir vernichteten sie und all ihr Volk ganz und gar. Schau nur, wie das Ende ihrer Ränke war: Wir rotteten sie und ihr Volk allesamt aus! Sieh nun wie der Ausgang ihres Planes war; denn Wir vernichteten sie und all ihr Volk ganz und gar. Sieh, wie ihr böser Plan dazu führte, daß Wir sie und ihr Volk samt und sonders vernichteten.  
  52 Und dort sind ihre Häuser, verfallen ob ihres Frevelns. Hierin ist wahrlich ein Zeichen für Leute, die wissen, Jene Häuser von ihnen sind nun zerfallen. (So geschah ihnen zur Strafe) dafür, daß sie gefrevelt hatten. Darin liegt ein Zeichen für Leute, die Bescheid wissen. Und dort sind ihre Häuser, verfallen ihres Frevelns wegen. Hierin ist wahrlich ein Zeichen für Leute, die es wissen. Da sind ihre Häuser, wüst und leer, weil sie Unrecht begingen. Darin ist ein Zeichen für Menschen, die bestrebt sind, die Allmacht Gottes zu ergründen.  
  53 Und Wir erretteten jene, die glaubten und gottesfürchtig waren. Und wir erretteten diejenigen, die glaubten und gottesfürchtig waren. Und Wir erretteten jene, die glaubten und gottesfürchtig waren. Wir erretteten die Gläubigen, die gottesfürchtig waren.  
  54 Und (gedenke) Lots, da er zu seinem Volke sprach: "Wollt ihr geflissentlich Schändlichkeit begehen? "Und den Lot (haben wir als unseren Boten gesandt). (Damals) als er zu seinen Leuten sagte: ""Wollt ihr denn gegen eure (bessere) Einsicht etwas (so) Abscheuliches begehen?" "Und (gedenke) Lots, als er zu seinem Volke sagte: ""Wollt ihr Schändlichkeiten begehen, wo ihr doch einsichtig seid?" Gedenke Lots, als er zu seinem Volk sagte: "Begeht ihr die abscheuliche Untat und schaut dem ?bel einfach zu?  
  55 Wollt ihr euch wirklich Männern in Begierde nähern statt Frauen? Nein, ihr seid ein unwissendes Volk." "Wollt ihr euch in (eurer) Sinnenlust wirklich mit Männern abgeben, statt mit Frauen? Nein, ihr seid ein törichtes Volk.""" "Wollt ihr euch wirklich in (eurer) Sinnenlust mit Männern statt mit Frauen abgeben? Nein, ihr seid ein unwissendes Volk.""" Ihr gebt euch lüstern mit den Männern anstatt mit den Frauen ab. Ihr seid unwissende Menschen."  
  56 Doch die Antwort seines Volkes war nur, daß sie sprachen: "Treibet Lots Familie hinaus aus eurer Stadt; denn sie sind Leute, die rein sein möchten." "Seine Leute wußten aber nichts anderes (darauf) zu erwidern, als daß sie (zueinander) sagten: ""Vertreibt die Familie Lots aus eurer Stadt! Das sind (ja) Menschen, die sich rein halten.""" "Doch die Antwort seines Volkes war nichts anderes als: ""Treibt Lots Familie aus eurer Stadt hinaus; denn sie sind Leute, die rein sein möchten.""" Sein Volk wußte keine Antwort darauf als spöttisch zu sagen: "Vertreibt Lots Familie aus eurer Stadt, sie sind Menschen, die rein bleiben möchten."  
  57 Also erretteten Wir ihn und die Seinen, bis auf seine Frau; sie ließen Wir unter denen sein, die zurückblieben. Und wir erretteten ihn und seine Familie (von dem Strafgericht, das über sein Volk hereinbrach) mit Ausnahme seiner Frau. Wir bestimmten, daß sie zu denen gehören würde, die zurückblieben (? al-ghaabiriena). Also erretteten Wir ihn und die Seinen bis auf seine Frau; sie ließen Wir bei jenen, die zurückblieben. Also erretteten Wir ihn und seine Angehörigen, ausgenommen seine Frau, die Wir den Untergehenden zuordneten.  
  58 Und Wir ließen einen Regen auf sie niederregnen; und schlimm war der Regen den Gewarnten. Und wir ließen einen (vernichtenden) Regen auf sie niedergehen. Schlimm hat es auf diejenigen geregnet, die gewarnt worden waren (und die Warnung in den Wind geschlagen hatten). Und Wir ließen einen Regen auf sie niedergehen; und schlimm war der Regen für die Gewarnten. Wir ließen einen vernichtenden Regen auf sie herabfallen. Welch schlimmer Regen ereilte die Gewarnten!  
  59 Sprich: "Aller Preis gebührt Allah, und Frieden sei über jenen von Seinen Dienern, die Er auserwählt hat. Ist Allah besser oder das, was sie anbeten?" Sag: Lob sei Allah! Und Heil (salaam) sei über seinen Dienern, die er auserwählt hat! Was ist (als Gegenstand der Verehrung) vorzuziehen, Allah oder was sie ihm (an anderen Göttern) beigesellen? (Natürlich Allah.) "Sprich: ""Aller Preis gebührt Allah, und Frieden sei über jenen von Seinen Dienern, die Er auserwählt hat. Ist Allah besser oder das, was sie anbeten?""" Sage: "Gepriesen sei Gott, und Friede sei mit Seinen Dienern, die Er auserwählt hat!" Ist Gott besser oder die Ihm beigesellten Götzen?  
  60 Wer hat denn Himmel und Erde geschaffen, und wer sendet Wasser für euch vom Himmel nieder, durch das Wir Gärten, in Schönheit prangend, sprießen lassen? Ihr vermöchtet nicht, ihre Bäume sprießen zu lassen. Ist wohl ein Gott neben Allah? Nein, sie sind ein Volk, das Götter neben Gott stellt. Oder wer (sonst) hat Himmel und Erde geschaffen und euch vom Himmel Wasser herabkommen lassen? Damit haben wir doch herrliche Gärten wachsen lassen, deren Bäume ihr nicht wachsen lassen könntet. Gibt es neben Allah einen (anderen) Gott? Aber nein! Sie sind Leute, die (vom rechten Weg) abweichen. Wer hat denn Himmel und Erde geschaffen und euch vom Himmel Wasser herabkommen lassen? Damit haben Wir herrliche Gärten wachsen lassen, deren Bäume ihr nicht wachsen lassen könntet. Existiert wohl ein Gott neben Allah? Aber nein, sie sind Leute, die (Ihm andere Wesen) gleichsetzen? Nein, sie sind ein Volk, das Götter neben Gott stellt. Ist Der, Der die Himmel und die Erde erschaffen hat und euch vom Himmel Wasser herabsandte, mit dem Wir euch prächtige Gärten wachsen lassen, deren Bäume ihr nie hättet sprießen lassen können, etwa ein Gott beigesellter Götze? Nein, sie sind Menschen, die sich dem Irrtum zuwenden.  
  61 Wer hat denn die Erde zu einer Ruhestatt gemacht und Flüsse durch ihre Mitte geführt und feste Berge auf ihr errichtet und eine Schranke zwischen die beiden Meere gesetzt? Ist wohl ein Gott neben Allah? Nein, die meisten von ihnen wissen es nicht. Oder wer (sonst) hat die Erde zu einem (festen) Grund gemacht und zwischendurch Flüsse strömen lassen und feststehende (Berge) auf ihr angebracht und zwischen den beiden großen Wassern (al-bahraini) eine Sperre (haadschiz) gemacht (so daß die Bereiche des Süß- und des Salzwassers gegeneinander abgetrennt bleiben)? Gibt es neben Allah einen (anderen) Gott? Aber nein! Die meisten von ihnen wissen nicht Bescheid. Wer hat denn die Erde zu einer Ruhestatt gemacht und Flüsse durch ihre Mitte geführt und feste Berge auf ihr gegründet und eine Schranke zwischen die beiden Meere gesetzt? Existiert wohl ein Gott neben Allah? Nein, die meisten von ihnen wissen es nicht. Ist Der, Der die Erde zum Leben ebnete mit Flüssen dazwischen, festgegründeten Bergen und einer Schranke zwischen den beiden großen Wassern (dem süßen und dem salzigen) etwa ein Gott beigesellter Götze? Nein, die meisten von ihnen wissen es nicht.sind Unwissende.  
  62 Wer antwortet denn dem Bedrängten, wenn er Ihn anruft, und nimmt das Übel hinweg und macht euch zu Nachfolgern auf Erden? Ist wohl ein Gott neben Allah? Gering ist, wessen ihr gedenkt. Oder wer (sonst) erhört den, der in Not ist, wenn er zu ihm betet, und behebt das Unheil (das ihn getroffen hat) und setzt euch als Nachfolger (früherer Generationen) auf der Erde ein? Gibt es neben Allah einen (anderen) Gott? Wie wenig laßt ihr euch mahnen! Wer antwortet denn dem Bedrängten, wenn er Ihn anruft, und nimmt das Übel hinweg und macht euch zu Nachfolgern auf Erden? Existiert wohl ein Gott neben Allah? Geringfügig ist das, was ihr (davon) bedenkt. Ist Der, Der das Gebet des Notleidenden erhört und die Not abwehrt und euch zu den Nachfolgern der Früheren macht, etwa ein Gott beigesellter Götze? Aber ihr Ungläubigen denkt wenig darüber nach.  
  63 Wer leitet euch in den Finsternissen zu Land und Meer, und wer sendet die Winde als Herolde froher Botschaft Seiner Barmherzigkeit voraus? Ist wohl ein Gott neben Allah? Hoch erhaben ist Allah über das, was sie anbeten. Oder wer (sonst) führt euch in der Finsternis des Festlandes und des Meeres den rechten Weg, und wer (sonst) schickt die Winde, daß sie frohe Botschaft bringen (indem sie) vor seiner Barmherzigkeit (vorauseilen und Regen ankündigen)? Gibt es neben Allah einen (anderen) Gott? Allah ist erhaben über das, was sie (ihm an anderen Göttern) beigesellen. Wer leitet euch in den Finsternissen über Land und Meer, und wer sendet die Winde als Freudenboten Seiner Barmherzigkeit voraus? Existiert wohl ein Gott neben Allah? Hoch Erhaben ist Allah über das, was sie (Ihm) beigesellen. Ist Der, Der euch in der Finsternis auf See und an Land rechtleitet, Der den Wind als Freudenboten Seiner Barmherzigkeit schickt, etwa ein Gott beigesellter Götze? Erhaben ist Gott über all dem, was sie Ihm beigesellen.  
  64 Wer ruft denn Schöpfung hervor und läßt sie dann wieder erstehen, und wer versorgt euch vom Himmel und von der Erde? Ist wohl ein Gott neben Allah? Sprich: "Bringt euren Beweis herbei, wenn ihr wahrhaftig seid." Oder wer (sonst) vollzieht die Schöpfung ein erstes Mal (zur Existenz im Diesseits) und wiederholt sie hierauf (bei der Auferweckung zur Existenz im Jenseits)? Und wer (sonst) beschert euch (den Lebensunterhalt) vom Himmel und (von) der Erde? Gibt es neben Allah einen (anderen) Gott? Sag: Bringt doch euren Beweis vor, wenn (anders) ihr die Wahrheit sagt! "Wer ruft denn zum Beginn die Schöpfung hervor und wiederholt sie hierauf, und wer versorgt euch vom Himmel und von der Erde? Existiert wohl ein Gott neben Allah? Sprich: ""Bringt euren Beweis herbei, wenn ihr wahrhaftig seid.""" Ist Der, Der die Schöpfung begonnen hat und sie wiederholen kann und euch vom Himmel und von der Erde versorgt, etwa ein Gott beigesellter Götze? Sprich: "Bringt eure Beweise vor, wenn ihr die Wahrheit sagt!"  
  65 Sprich: "Niemand in den Himmeln und auf Erden kennt das Ungesehene, außer Allah; und sie wissen nicht, wann sie auferweckt werden." Sag: Die im Himmel und auf Erden sind, haben (alle) keine Kenntnis vom Verborgenen, außer Allah. Und sie merken es nicht (daß der jüngste Tag angebrochen ist), wenn sie (dereinst vom Tod) erweckt werden. "Sprich: ""Niemand in den Himmeln und auf Erden kennt das Verborgene außer Allah; und sie wissen nicht, wann sie wiederauferweckt werden.""" Sprich: "Niemand in den Himmeln und auf der Erde weiß um das Verborgene. Sie haben keine Ahnung davon, wann sie auferweckt werden.  
  66 Nein, ihr Wissen über das Jenseits hat gänzlich versagt; nein, sie sind im Zweifel darüber; nein, sie sind ihm gegenüber blind. Nein! Ihr Wissen über das Jenseits ist mangelhaft. Nein! Sie sind (überhaupt) im Zweifel darüber. Nein! Sie haben kein Organ dafür. Nein, ihr Wissen über das Jenseits hat gänzlich versagt; nein, sie befinden sich im Zweifel darüber; nein, sie sind ihm gegenüber blind. Ihr Wissen um das Jenseits ist verworren. Nein, sie zweifeln eher daran. Sie stehen ihm blind gegenüber.  
  67 Und jene, die ungläubig sind, sagen: "Wie! wenn wir und unsere Väter Staub geworden sind, sollen wir dann wirklich wieder hervorgebracht werden? "Und diejenigen, die ungläubig sind, sagen: ""Sollen wir und unsere Väter etwa, wenn wir (erst einmal) gestorben sind, (aus den Gräbern wieder zum Leben) hervorgebracht werden?" "Und jene, die ungläubig sind, sagen: ""Wie? Wenn wir und unsere Väter zu Staub geworden sind, sollen wir dann wirklich wieder hervorgebracht werden?" Die Ungläubigen sagen: "Wenn wir wie unsere Väter und Ahnen zu Staub geworden sind: wie sollen wir wieder ins Leben gerufen werden?  
  68 Verheißen ward uns dies zuvor - uns und unseren Vätern; dies sind ja nur Fabeln der Alten." "Das ist ja uns und früher unseren Vätern versprochen worden. Das sind nichts als die Schriften der früheren (Generationen).""" "Verheißen wurde uns dies zuvor - uns und unseren Vätern; dies sind ja nur Fabeln der Früheren.""" Das ist uns und unseren Vätern versprochen worden. Das sind nur Legenden der Vorfahren."  
  69 Sprich: "Reiset umher auf der Erde und seht, wie der Ausgang der Sündigen war!" Sag: Zieht doch im Land umher und schaut dann, wie das Ende der Sünder war! "Sprich: ""Reist auf der Erde umher und seht, wie der Ausgang der Sündigen war!""" Sprich: "Geht auf der Erde umher und seht, wie das Ende der Frevler war!"  
  70 Betrübe dich nicht um sie, noch sei bedrängt ob dessen, was sie an Ränken schmieden. Und sei nicht traurig über sie (und ihre Verstocktheit)! Und laß dich wegen der Ränke, die sie schmieden, nicht bedrücken! Sei ihretwegen nicht traurig, noch sei deswegen bedrängt, was sie an Ränken schmieden. Sei nicht traurig über sie, und gräme dich nicht wegen ihrer heimtückischen Absichten!  
  71 Und sie sagen: "Wann wird diese Verheißung (erfüllt werden), wenn ihr die Wahrheit redet?" "Und sie sagen: ""Wann wird diese Androhung (Wirklichkeit werden)? (Seht doch zu, daß sie eintrifft) wenn (anders) ihr die Wahrheit sagt!""" "Und sie sagen: ""Wann wird diese Verheißung (erfüllt werden), wenn ihr die Wahrheit redet?""" Sie sagen: "Wann erfüllt sich dieses Versprechen, wenn ihr die Wahrheit sagt?"  
  72 Sprich: "Vielleicht ist ein Teil von dem, was ihr beschleunigen möchtet, schon nahe an euch herangekommen." Sag: Vielleicht sitzt etwas von dem, was ihr (so) eilig haben wollt, euch (schon) im Nacken (radifa lakum). "Sprich: ""Vielleicht ist ein Teil von dem, was ihr zu beschleunigen trachtet, schon nahe herangekommen.""" Sprich: "Vielleicht trifft euch bald etwas von dem, was ihr vorzeitig erleben möchtet."  
  73 Und fürwahr, dein Herr ist huldreich gegen die Menschen, doch die meisten von ihnen sind nicht dankbar. Und dein Herr ist huldvoll gegen die Menschen. Aber die meisten danken (es ihm) nicht. Und wahrlich, dein Herr ist Huldreich gegen die Menschen, doch die meisten von ihnen sind nicht dankbar. Dein Herr überhäuft die Menschen mit seiner Gunst und seinen Gaben, doch die meisten danken nicht.  
  74 Und dein Herr kennt wohl, was ihre Herzen verhehlen und was sie offenkund tun. Und dein Herr weiß, was sie im stillen in sich hegen, und was sie bekanntgeben. Und dein Herr kennt wohl, was ihre Herzen verhehlen und was sie kundtun. Dein Herr weiß, was sie verborgen halten und was sie äußern.  
  75 Und nichts Verborgenes ist im Himmel oder auf Erden, das nicht in einem deutlichen Buch stünde. Und es gibt nichts Verborgenes im Himmel und auf Erden, das nicht in einer deutlichen Schrift (verzeichnet) wäre. Und (es gibt) nichts Verborgenes im Himmel oder auf Erden, das nicht in einem deutlichen Buch stünde. Es gibt nichts Verborgenes in den Himmeln und auf Erden, was Gott nicht in einem klaren Buch verzeichnet hat.  
  76 Wahrlich, dieser Koran erklärt den Kindern Israels das meiste von dem, worüber sie uneins sind. Dieser Koran berichtet den Kindern Israel das meiste von dem, worüber sie uneins sind. Wahrlich, dieser Qur§an erklärt den Kindern Israels das meiste von dem, worüber sie uneins sind. Dieser Koran erstattet den Kindern Israels Bericht über die meisten ihrer Streitfragen.  
  77 Und er ist fürwahr eine Führung und eine Barmherzigkeit für die Gläubigen. Er ist eine Rechtleitung und (ein Erweis unserer) Barmherzigkeit für die Gläubigen. Und er ist wahrlich eine Führung und eine Barmherzigkeit für die Gläubigen. Er ist Rechtleitung und Barmherzigkeit für die Gläubigen.  
  78 Dein Herr wird zwischen ihnen entscheiden durch Seinen Spruch, und Er ist der Allmächtige, der Allwissende. Dein Herr wird mit seinem Urteilsspruch (hukm) zwischen ihnen entscheiden. Er ist der, der mächtig ist und Bescheid weiß. Wahrlich, dein Herr wird zwischen ihnen durch Seinen Spruch entscheiden, und Er ist der Allmächtige, der Allwissende. Dein Herr urteilt Seiner Gerechtigkeit gemäß zwischen ihnen. Er ist der Allmächtige, Allwissende.  
  79 Vertraue also auf Allah, denn du ruhst in lauterer Wahrheit. Darum vertrau auf Allah! Du vertrittst (mit deinem Standpunkt) die reine Wahrheit. Vertraue also auf Allah; denn du verfährst nach der offenkundigen Wahrheit. Verlaß dich auf Gott, denn du verfichst die eindeutige Wahrheit!  
  80 Du kannst die Toten nicht hörend machen, noch kannst du bewirken, daß die Tauben den Anruf hören, wenn sie den Rücken kehren; Du kannst nicht bewirken, daß die Toten hören (und aufnehmen, was du sagst), auch nicht, daß die Tauben (wenn du ihnen zurufst) den Zuruf hören, wenn sie (nun einmal) den Rücken kehren (und nicht hören wollen). Du kannst die Toten weder hörend machen, noch kannst du bewirken, daß die Tauben den Anruf hören, wenn sie (dir) den Rücken kehren , Du kannst weder die, die tot sind, noch die, die sich taub stellen, hörend machen, wenn sie dir den Rücken kehren und fortgehen.  
  81 Noch kannst du die Blinden aus ihrem Irrtum leiten. Du kannst nur die hörend machen. die an Unsere Zeichen glauben und die sich ergeben. Du kannst auch nicht die Blinden rechtleiten (so daß sie) von ihrem Irrtum (loskommen). Du kannst nur bewirken, daß diejenigen hören, die (von vornherein) an unsere Zeichen glauben und (uns) ergeben sind. noch kannst du die Blinden aus ihrem Irrtum leiten. Du kannst nur diejenigen hörend machen, die an Unsere Zeichen glauben und die sich (Uns) ergeben. Du kannst die, die sich blind stellen, nicht vom Irrtum abbringen und rechtleiten. Du kannst nur die hören lassen, die gewillt sind, an Unsere Zeichen zu glauben und sich Uns zu ergeben.  
  82 Und wenn der Spruch gegen sie fällt, dann werden Wir für sie einen Keim aus der Erde hervorbringen, der sie stechen soll, weil die Menschen an Unsere Zeichen nicht glaubten. Und wenn das Verdikt (al-qaul) über sie ergeht, lassen wir ihnen ein Tier (daabba) aus der Erde hervorkommen, das zu ihnen spricht (und sagt), daß die Menschen (in ihrem Erdenleben) von unseren Zeichen nicht überzeugt waren. Und wenn der Befehl gegen sie ergeht, dann werden Wir für sie ein Tier aus der Erde hervorbringen, das zu ihnen spricht, daß die Menschen nicht an Unsere Zeichen glaubten. Wenn das Urteil über sie fällt, lassen Wir zahlreiche gläubige Menschen auf die Erde strömen, die ihnen sagen: "Die Ungläubigen wollten an Unsere Zeichen nicht zuversichtlich glauben."  
  83 Und (mahne sie an) den Tag, da Wir aus jedem Volke eine Schar derer versammeln werden, die Unsere Zeichen verwarfen, und sie sollen in Reih und Glied gehalten werden, Und am Tag, da wir aus jeder Gemeinschaft (umma) eine Schar von Leuten versammeln, die unsere Zeichen für Lüge erklären, und sie in Reih und Glied gebracht werden! Und (mahne sie an) den Tag, wo Wir aus jedem Volk eine Schar derer versammeln werden, die Unsere Zeichen für Lüge erklärten; und sie sollen in Reih und Glied gehalten werden , Gedenke des Tages, an dem Wir aus jeder Gemeinschaft eine Schar derer versammeln, die Unsere Zeichen für Lügen halten, und Wir lassen sie in Reih und Glied vorangehen.  
  84 Bis, wenn sie kommen, Er sprechen wird: "Habt ihr Meine Zeichen verworfen, obwohl ihr sie nicht mit Wissen umfaßt habt? Oder was war es, das ihr tatet?" "Wenn sie dann schließlich kommen, sagt Allah: ""Ihr habt (also) meine Zeichen für Lüge erklärt, ohne etwas davon zu wissen? Oder was habt ihr (sonst) getan?""" "bis Er sprechen wird, wenn sie kommen: ""Habt ihr Meine Zeichen für Lüge erklärt, obwohl ihr sie nicht kanntet? Oder was war es, was ihr tatet?""" Wenn sie Uns vorgeführt werden, sagen Wir ihnen: "Habt ihr meine Zeichen für Lügen erklärt, ohne darüber Bescheid zu wissen? Oder was habt ihr gemacht?"  
  85 Und der Spruch wird gegen sie fallen ob ihres Frevelns, und sie werden nicht reden. Und das Verdikt (al-qaul) ergeht über sie (zur Strafe) dafür, daß sie gefrevelt haben. Und sie haben nichts (zu ihrer Rechtfertigung) zu sagen. Und der Befehl wird ihres Frevels wegen gegen sie ergehen, und sie werden nicht reden. Das Urteil über sie ist wegen des Unrechts, das sie begingen, gefallen. So werden sie sprachlos sein.  
  86 Haben sie denn nicht gesehen, daß Wir die Nacht geschaffen haben, damit sie darin ruhen möchten, und den Tag zum Sehen? Hierin sind wahrlich Zeichen für Leute, die glauben. Haben sie denn nicht gesehen, daß wir die Nacht gemacht haben, damit sie in ihr ruhen, und den (hellichten) Tag (an dem alles) deutlich zu sehen (ist) (? wan-nahaara mubsiran)? Darin liegen (doch) Zeichen für Leute, die glauben. Haben sie denn nicht gesehen, daß Wir die Nacht geschaffen haben, damit sie darin ruhen mögen, und den Tag, (damit sie) sehen (mögen)? Hierin sind wahrlich Zeichen für Leute, die glauben. Sehen sie nicht, daß Wir ihnen die Nacht zum Ruhen und den Tag zum Sehen gemacht haben? Darin sind Zeichen für Leute, die zu glauben willens sind.  
  87 Und an dem Tage, wenn in die Posaune gestoßen wird, dann wird, wer in den Himmeln und wer auf Erden ist, mit Schrecken geschlagen werden, ausgenommen der, den Allah will. Und alle sollen demütig zu Ihm kommen. Und am Tag, da (zur Gerichtsversammlung) in die Trompete geblasen wird! Dann haben (alle) Angst, die im Himmel und auf Erden sind, soweit es Allah nicht anders will. Und alle kommen demütig zu ihm. Und an dem Tage, wenn in den Sur gestoßen wird, hat jeder mit dem Schrecken zu kämpfen, der in den Himmeln und der auf Erden ist, ausgenommen der, den Allah will. Und alle sollen demütig zu Ihm kommen. Denke an den Tag, an dem ins Horn geblasen wird, so daß alle in den Himmeln und auf Erden erschrecken, außer denjenigen, mit denen Gottes Wille anderes vorhat. Alle werden demütig zu Ihm kommen.  
  88 Und du siehst die Berge, die du festgegründet glaubst, doch sie bewegen sich wie die Bewegung der Wolken: das Wirken Allahs, Der alles vollendet hat. Wahrlich, Er weiß wohl, was ihr tut. Und du siehst (dann) die Berge, von denen du meinst, daß sie unbeweglich seien, sich von der Stelle bewegen, wie Wolken das tun. (Das ist) das Werk Allahs, der alles (auf der Welt) gut angeordnet hat (atqana). Er ist wohl darüber unterrichtet was ihr tut. Und die Berge, die du für fest hältst, wirst du wie Wolken dahingehen sehen: Das (ist das) Werk Allahs, Der alles vollendet hat. Wahrlich, Er weiß wohl, was ihr tut. Du schaust zu den Bergen und meinst, sie bewegten sich nicht, doch sie ziehen dahin wie die Wolken. Das ist das Werk Gottes, Der alles vollkommen erschaffen hat. Er weiß genau, was ihr tut.  
  89 Wer Gutes vollbringt, dem wird Besseres als das; und sie werden sicher sein vor Schrecken an jenem Tage. Denen, die mit einer guten Tat (vor den Richter) kommen, wird etwas noch Besseres (als Lohn zuteil). Und sie sind an jenem Tag (des Gerichts) frei von Angst. Dem, der Gutes vollbringt, wird Besseres als das zuteil sein, und sie werden vor dem Schrecken an jenem Tag sicher sein. Wer ein gutes Werk verrichtet, wird mit Besserem belohnt werden. Die Rechtschaffenen sind vor dem Schrecken des Jüngsten Tages sicher.  
  90 Und die Schlechtes vollbringen, derer Anführer sollen ins Feuer gestürzt werden: "Euch ist gelohnt worden nur nach dem, was ihr gewirkt." "Diejenigen aber, die mit einer schlechten Tat (vor den Richter) kommen, werden kopfüber in das Höllenfeuer gestürzt. (Und zu ihnen wird gesagt:) ""Wird euch etwa (für) etwas anderes vergolten als (für) das, was ihr (in euren Erdenleben) getan habt?""" "Und die Gesichter derjenigen, die Schlechtes vollbringen, sollen ins Feuer gestürzt werden: ""Seid ihr für das belohnt worden, was ihr getan habt?""" Diejenigen, die böse Taten begangen haben, werden kopfüber in die Hölle gesteckt, und sie werden hören: "Euch wird nur vergolten, was ihr begangen habt."  
  91 (Sprich:) "Mir ist nur geheißen, dem Herrn dieser Stadt zu dienen, die Er geheiligt hat, und Sein sind alle Dinge; und mir ist geheißen, einer der Gottergebenen zu sein, (Sag:) Mir wurde nichts anderes befohlen, als dem Herrn dieser von ihm für heilig erklärten Ortschaft zu dienen, (ihm) dem alles (in der Welt) gehört. Und mir wurde befohlen, (einer) von denen zu sein, die sich (ihm) ergeben haben (al-muslimiena), """Wahrlich, mir ist nur befohlen worden, dem Herrn dieser Stadt zu dienen, die Er geheiligt hat, und Sein sind alle Dinge; und mir ist befohlen worden, einer der Gottergebenen zu sein" Sprich: "Mir wurde nur befohlen, Dem Herrn dieser Stadt, Der sie heiligte und Dem alles gehört, zu dienen. Auch wurde mir befohlen, einer der Gott Ergebenen zu sein  
  92 Und den Koran vorzutragen." Wer also dem rechten Weg folgt, der folgt ihm nur zu seinem eigenen Besten; und wer irregeht, so sprich: "Ich bin nur einer der Warner." und den Koran zu verlesen. Wenn sich nun einer rechtleiten läßt, tut er das zu seinem eigenen Vorteil. Wenn aber einer irregeht, dann sag: Ich bin nur ein Warner. "und den Qur§an zu verlesen."" Wer also dem rechten Weg folgt, der folgt ihm nur zu seinem eigenen Besten; (wenn) einer irregeht, so sprich: ""Ich bin nur einer der Warner.""" und den Koran unablässig vorzutragen." Wer sich rechtleiten läßt, tut es für sich selbst, und wer irregeht, dem sagst du: "Ich bin nur ein Warner!"  
  93 Und sprich: "Aller Preis gebührt Allah; Er wird euch Seine Zeichen zeigen, und ihr werdet sie erkennen." Und dein Herr ist nicht unachtsam dessen, was ihr tut. Und sag: Lob sei Allah! Er wird euch seine Zeichen sehen lassen, so daß ihr sie erkennt (und nicht sagen könnt, ihr wisset von nichts). Und dein Herr gibt sehr wohl acht auf das, was ihr tut. "Und sprich: ""Aller Preis gebührt Allah; Er wird euch Seine Zeichen zeigen, und ihr werdet sie erkennen."" Und dein Herr ist dessen nicht unachtsam, was ihr tut. ." Und sprich: "Gepriesen sei Gott! Er wird euch Seine Zeichen deutlich zeigen, so daß ihr sie erkennt." Deinem Herrn entgeht nichts, von dem, was ihr tut.