.Sure 42 | Die Beratung |
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    Ahmadeyya Rudi Paret M. A. Rassoul Azhar  
  1 Há Mím. hm (haa miem). Ha Mim. Hâ, Mîm.  
  2 Ain Sín Qáf. `sq (ayn sien qaaf). §Ain Sin Qaf. §Ain, Sîn, Qâf.  
  3 Also hat Allah, der Allmächtige, der Allweise, dir und denen, die vor dir waren, offenbart. So gibt Allah, der Mächtige und Weise, dir (Offenbarungen) ein, und (so hat er auch schon) denen, die vor dir lebten (und eine Botschaft auszurichten hatten, Offenbarungen eingegeben). So offenbart Allah, der Erhabene, der Allweise, dir und denen, die vor dir waren. Gott, der Allmächtige, der Allweise ist es, Der dir offenbart und den Gesandten vor dir offenbart hat.  
  4 Sein ist, was in den Himmeln und was auf Erden ist, und Er ist der Erhabene, der Große. Ihm gehört (alles), was im Himmel und auf Erden ist. Er ist der Erhabene und Gewaltige. Sein ist, was in den Himmeln und was auf Erden ist, und Er ist der Hohe, der Große. Ihm gehört alles, was es in den Himmeln und auf der Erde gibt. Er ist der Erhabene, der Große.  
  5 Fast möchten die Himmel sich spalten von oben her, auch wenn die Engel ihren Herrn verherrlichen mit Seiner Lobpreisung und Vergebung erflehen für die auf Erden. Siehe, fürwahr, Allah ist der Vergebungsreiche, der Barmherzige. Schier brechen (in Anbetracht seiner Allmacht) die Himmel hoch droben auseinander. Und die Engel lobsingen ihrem Herrn und bitten (ihn) für die (Menschen), die auf der Erde sind, um Vergebung (ihrer Sünden). Allah ist es ja, der barmherzig ist und bereit zu vergeben. Fast neigen sich die Himmel, um von oben her zu brechen, (so) auch (wenn) die Engel ihren Herrn mit Seiner Lobpreisung verherrlichen und Vergebung für die auf Erden erflehen. Siehe, Allah ist wahrlich der Vergebende, der Barmherzige. Die Himmel drohen vor Ehrfurcht von oben herab zu bersten. Die Engel lobpreisen ihren Herrn und bitten um Vergebung für die Erdenbewohner. Gott ist der Allvergebende, der Allbarmherzige.  
  6 Und jene, die sich Beschützer nehmen statt Ihn, Allah gibt auf sie acht; und du bist nicht Hüter über sie. Diejenigen, die sich an seiner Statt Beschützer nehmen, haben Allah (selber) zum Hüter über sich. Du bist nicht ihr Sachwalter. Und jene, die sich Beschützer außer Ihm nehmen - Allah gibt auf sie acht; und du bist nicht ihr Wächter. Diejenigen, die anstatt Gottes Helfer genommen haben, werden von Gott genau beobachtet. Du bist für sie nicht verantwortlich.  
  7 Also haben Wir dir den Koran auf arabisch offenbart, daß du die Mutter der Städte warnest und alle rings um sie und (daß) du (sie) warnest vor dem Tag der Versammlung, an dem kein Zweifel ist. Ein Teil wird im Garten sein und ein Teil im flammenden Feuer. Und so haben wir dir einen arabischen Koran (als Offenbarung) eingegeben, damit du die Mutter der Städte (umm al-quraa) und die Leute in ihrer Umgebung warnst, und damit du (deine Landsleute) vor dem Tag der Versammlung warnst (dem jüngsten Tag), an dem nicht zu zweifeln ist. Ein Teil wird (schließlich) im Paradies sein, ein anderer im Höllenbrand. Und so haben Wir dir den Qur§an auf Arabisch offenbart, auf daß du die Mutter der Städte warnest und alle rings um sie, und (auf daß) du (sie) vor dem Tag der Versammlung warnest, über den kein Zweifel herrscht. Eine Gruppe wird im Paradies sein und eine Gruppe im flammenden Feuer. So haben Wir dir einen arabischen Koran offenbart, damit du die Menschen der Mutter der Städte, und in den umliegenden Gebieten warnst. Du sollst sie vor dem Tag der Versammlung warnen, der ohne Zweifel kommen wird. Dann teilen sich die Menschen in zwei Gruppen, die eine kommt ins Paradies und die andere in die Hölle.  
  8 Hätte Allah gewollt, Er hätte sie zu einer einzigen Gemeinde machen können; jedoch Er läßt in Seine Barmherzigkeit ein, wen Er will. Und die Frevler werden keinen Beschützer noch Helfer haben. Und wenn Allah gewollt hätte, hätte er sie zu einer einzigen Gemeinschaft (umma) gemacht. Aber er läßt in seine Barmherzigkeit eingehen, wen er will. Und die Frevler haben (dereinst) weder Freund noch Helfer. Hätte Allah gewollt, hätte Er sie zu einer einzigen Gemeinde gemacht; jedoch läßt Er in Seine Barmherzigkeit ein, wen Er will. Und die Ungerechten werden weder Beschützer noch Helfer haben. Hätte Gott gewollt, hätte Er sie zu einer einzigen Nation gemacht. Er aber nimmt in Seine Barmherzigkeit auf, wen Er will, weiß Er doch (wie sich jeder für die Rechtleitung entscheidet). Die Ungerechten aber haben weder Beschützer noch Helfer.  
  9 Haben sie sich Beschützer genommen statt Ihn? Doch Allah allein ist der Beschützer. Er macht die Toten lebendig, und Er vermag alle Dinge zu tun. Oder haben sie sich an seiner Statt Freunde genommen, wo doch Allah der (einzig wahre) Freund ist? Er (allein) bringt die Toten (wieder) zum Leben und hat zu allem die Macht. Oder haben sie sich etwa Beschützer außer Ihm genommen? Doch Allah allein ist der Beschützer; und Er macht die Toten lebendig; und Er hat Macht über alle Dinge. Sie nahmen anstatt Seiner Beschützer. Doch Gott allein ist der Beschützer. Er ist es, Der die Toten zur Abrechnung auferweckt, und Er ist es, Dessen Allmacht alles umfaßt.  
  10 Und über was immer ihr uneins seid, die Entscheidung darüber ruht bei Allah. Das ist Allah, mein Herr; auf Ihn vertraue ich, und zu Ihm wende ich mich. Und wenn ihr über etwas uneins seid, steht die Entscheidung darüber Allah zu. So (zaalikum) ist Allah, mein Herr. (Er hat über alles zu entscheiden.) Auf ihn vertraue ich, und ihm wende ich mich (bußfertig) zu. Und über was immer ihr uneins seid, die Entscheidung darüber ruht bei Allah. Das ist Allah, mein Herr; auf Ihn vertraue ich, und zu Ihm wende ich mich. Alles, worüber ihr euch streitet, wird von Gott allein entschieden. So ist Gott, mein Herr, auf Den ich mich verlasse und zu Dem allein ich mich wende.  
  11 Der Schöpfer der Himmel und der Erde - Er hat aus euch selbst Gefährten für euch gemacht und Gefährten aus den Tieren. Dadurch vermehrt Er euch. Nichts gibt es Seinesgleichen; und Er ist der Allhörende, der Allsehende. (Er ist) der Schöpfer von Himmel und Erde. Er hat euch (Menschen) und (auch) die Herdentiere zu Paaren gemacht und dadurch bewirkt, daß ihr euch (auf der Erde) verbreitet. Es gibt nichts, was ihm gleichkommen würde. Er ist der, der (alles) hört und sieht. Der Schöpfer der Himmel und der Erde - Er hat aus euch selbst Gattinnen für euch gemacht und Paare aus den Tieren. Dadurch vermehrt Er euch. Es gibt nichts Seinesgleichen; und Er ist der Allhörende, der Allsehende. Er ist der Schöpfer der Himmel und der Erde. Er hat euch aus euch selbst Gattinnen erschaffen. Auch für das Vieh hat Er aus seiner Art weibliche Tiere erschaffen. So vermehrt Er euch. Nichts ist Gott gleich. Er ist es, Der alles hört und alles sieht.  
  12 Sein sind die Schlüssel der Himmel und der Erde. Er weitet und beschränkt die Mittel zum Unterhalt, wem Er will. Wahrlich, Er weiß alle Dinge wohl. Er hat die Schlüssel von Himmel und Erde. Er teilt den Unterhalt reichlich zu, wem er will, und begrenzt (ihn auch wieder). Er weiß über alles Bescheid. Sein sind die Schlüssel der Himmel und der Erde. Er erweitert und beschränkt dem die Mittel zum Unterhalt, dem Er will. Wahrlich, Er ist der Allwissende aller Dinge. Er herrscht über die Himmel und die Erde. Er gibt dem einen mehr an Lebensunterhalt, dem anderen weniger. Sein Wissen umfaßt alles.  
  13 Er verordnete für euch eine Glaubenslehre, die Er Noah anbefahl und die Wir dir offenbart haben und die Wir Abraham und Moses und Jesus auf die Seele banden: Nämlich, bleibet standhaft im Gehorsam, und seid nicht gespalten darin. Hart ist für die Heiden das, wozu du sie aufrufst. Allah wählt dazu aus, wen Er will, und leitet dazu den, wer sich bekehrt. "Er hat euch als Religion verordnet (schara`a lakum mina d-dieni), was er (seinerzeit) dem Noah anbefohlen hat, und was wir (nunmehr) dir (als Offenbarung) eingegeben, und was wir (vor dir) dem Abraham, Moses und Jesus anempfohlen haben (mit der Aufforderung): ""Haltet die (Vorschriften der) Religion (aqiemuu d-diena) und teilt euch nicht (in verschiedene Gruppen)!"" Den Heiden kommt es (allerdings) schwer an, wozu du sie rufst. (Aber) Allah erwählt dazu, wen er will, und führt dazu (auf den rechten Weg), wer sich ihm (bußfertig) zuwendet." Er verordnete für euch die Religion, die Er Noah anbefahl und die Wir dir offenbart haben und die Wir Abraham und Moses und Jesus anbefohlen haben. Nämlich (die), in der Einhaltung der Religion treu zu bleiben und euch deswegen nicht zu spalten. Hart ist für die Götzendiener das, wozu du sie aufrufst. Allah erwählt dazu, wen Er will, und leitet dazu den, der sich bekehrt. Euch hat Er als Religion verordnet, was Er Noah geboten hatte, was dir offenbart worden ist und was Wir Abraham, Moses und Jesus geboten haben. Ihr sollt die Religion aufrechterhalten und nicht darüber streiten. Die Ungläubigen sind zu überheblich, um das anzunehmen, wozu ihr sie aufruft. Gott erwählt, wen Er will und leitet zu Seinem Weg, wer sich andächtig und bußfertig Ihm zuwendet.  
  14 Und sie zerfielen erst dann in Spaltung, nachdem das Wissen zu ihnen gekommen war, aus selbstsüchtigem Neid untereinander. Und wäre nicht bereits ein Wort von deinem Herrn ergangen für eine bestimmte Frist - gewiß wäre zwischen ihnen entschieden worden. Wahrlich, jene, denen nach ihnen das Buch zum Erbe gegeben ward, sind in beunruhigendem Zweifel darüber. Und erst nachdem das Wissen zu ihnen gekommen war, teilten sie sich - in gegenseitiger Auflehnung - (in verschiedene Gruppen). Und wenn es nicht ein Wort von deinem Herrn gäbe, das bereits vorliegt (und ihnen) auf eine bestimmte Frist (Aufschub gewährt), wäre zwischen ihnen (schon) entschieden worden. Diejenigen, die nach ihnen die Schrift als Erbe erhalten haben, hegen darüber bedenklichen Zweifel. Und sie zerfielen erst dann in Spaltung, nachdem das Wissen zu ihnen gekommen war; denn unter ihnen (entstand) selbstsüchtiger Neid. Und wäre nicht bereits ein Wort von deinem Herrn über eine bestimmte Frist ergangen - wäre gewiß zwischen ihnen entschieden worden. Wahrlich, jene, denen nach ihnen das Buch zum Erbe gegeben wurde, befinden sich in bedenklichem Zweifel darüber. Die Anhänger der früheren Gesandten wurden erst uneins, nachdem ihnen das Wissen zuteil geworden war. Sie wurden dazu durch Neid und Haß getrieben. Wenn nicht ein Wort von deinem Herrn zuvor gefallen wäre, das ihnen bis zu einer bestimmten Frist (dem Jüngsten Tag) Aufschub gewährt, wäre es um sie geschehen. Diejenigen, denen das Buch nach ihnen zum Erbe gegeben wurde, sind darüber in verwirrendem Zweifel.  
  15 Zu diesem (Glauben) also rufe (sie) auf. Und bleibe standhaft, wie dir geheißen ward, und folge ihren bösen Gelüsten nicht, sondern sprich: "Ich glaube an das Buch, was immer es sei, das Allah herabgesandt hat, und mir ist befohlen, gerecht zwischen euch zu richten. Allah ist unser Herr und euer Herr. Für uns unsere Werke, und für euch eure Werke! Kein Streit ist zwischen uns und euch. Allah wird uns zusammenbringen, und zu Ihm ist die Heimkehr." Darum ruf (die Menschen auf den Weg deines Herrn) und halte geraden Kurs (wa-staqim), wie dir befohlen worden ist! Und folge nicht ihren (persönlichen) Neigungen, sondern sag: Ich glaube an (all) das, was Allah an (Offenbarungs) Schriften herabgesandt hat! Und mir ist befohlen worden, ich solle Gerechtigkeit unter euch walten lassen. Allah ist (gleichermaßen) unser und euer Herr. Uns kommen (bei der Abrechnung) unsere Werke zu, und euch eure Werke. Wir brauchen nicht (weiter) mit euch zu streiten. Allah wird uns (dereinst bei sich) versammeln. Bei ihm wird es (schließlich alles) enden. "Zu diesem (Glauben) also rufe (sie) auf. Und bleibe aufrichtig, wie dir befohlen wurde, und folge ihren persönlichen Neigungen nicht, sondern sprich: ""Ich glaube an das, was Allah an Buch herabgesandt hat, und mir ist befohlen worden, gerecht zwischen euch zu richten. Allah ist unser Herr und euer Herr. Für uns unsere Werke und für euch eure Werke! Kein Beweisgrund ist zwischen uns und euch. Allah wird uns zusammenbringen, und zu Ihm ist die Heimkehr.""" Zu diesem (Glauben, dem einheitlichen Glauben,) sollst du aufrufen. Bleibe standhaft auf dem rechten Weg, wie dir befohlen worden ist! Folge nicht ihren Launen, sondern sage: "Ich glaube an alles, was Gott an Schriften herabgesandt hat. Mir ist befohlen worden, Gerechtigkeit unter euch walten zu lassen. Gott ist unser Herr und euer Herr. Unsere Werke gelten uns und eure Werke gelten euch. Keinen Streit soll es mit Argumenten und Gegenargumenten zwischen uns und euch geben. Gott wird uns alle versammeln und zwischen uns richten. Zu Ihm allein kehren alle zurück."  
  16 Und diejenigen, die über Allah hadern, nachdem Er anerkannt worden ist - ihr Hader ist eitel vor ihrem Herrn; auf ihnen ist Zorn, und ihnen wird strenge Strafe. Diejenigen, die über Allah streiten, nachdem man (nun einmal). auf ihn (und seinen Ruf zum Heil) gehört hat (? min ba`di maa studschieba lahuu), deren Beweisführung gilt bei ihrem Herrn nichts. Über sie kommt (der) Zorn (Allahs), und sie haben (dereinst) eine schwere Strafe zu erwarten. Und diejenigen, die über Allah streiten, nachdem Er gehört worden ist, deren Beweisführung vor ihrem Herrn ist nichtig; auf ihnen ist Zorn, und ihnen wird eine strenge Strafe zuteil sein. Diejenigen, die weiter über Gott debattieren, nachdem der Glaube an Gott angenommen worden ist, deren Argumente sind bei ihrem Herrn nichtig. Sie ziehen sich großen Zorn und eine schwere Strafe zu.  
  17 Allah ist es, Der das Buch mit der Wahrheit herabgesandt hat und als Maßstab. Und wie kannst du wissen, daß die "Stunde" nahe ist? Allah ist es, der die Schrift mit der Wahrheit herabgesandt hat, und (der auch) die Waage (herabgesandt hat, damit für Recht und Gerechtigkeit gesorgt werde). Wer weiß, vielleicht steht die Stunde (des Gerichts) nahe bevor? Allah ist es, Der das Buch mit der Wahrheit und der Gerechtigkeit herabgesandt hat. Und wie kannst du es wissen: vielleicht steht die Stunde nahe bevor? Gott ist es, der das Buch mit der Wahrheit und der Gerechtigkeit herabgesandt hat. Wie kannst du wissen, ob vielleicht die Stunde des Gerichts nahe ist?  
  18 Diejenigen, die nicht an sie glauben, wünschen sie zu beschleunigen; die aber, die glauben, sind in Furcht vor ihr und wissen, daß es die Wahrheit ist. Höret! diejenigen, die an der "Stunde" zweifeln, sind weit in der Irre. Diejenigen, die nicht an sie glauben, wollen sie eilends haben. Diejenigen aber, die glauben, ängstigen sich vor ihr und wissen, daß sie eine Tatsache (und nicht eine bloße Drohung) ist. Diejenigen, die über die Stunde streiten, sind ja völlig im Irrtum. Diejenigen, die nicht an sie glauben, wünschen sie zu beschleunigen; die aber, die (an sie) glauben, haben Furcht vor ihr und wissen, daß es die Wahrheit ist. Wahrlich, diejenigen, die an der Stunde zweifeln, sind weit in die Irre (gegangen). Die Ungläubigen, die sie verleugnen, wollen sie angeblich schnell haben; die Gläubigen aber fürchten sie und wissen, daß das die Wahrheit ist. Die Zweifler, die die Stunde des Jüngsten Gerichts bestreiten, sind weit abgeirrt.  
  19 Allah ist gütig gegen Seine Diener. Er versorgt, wen Er will. Und Er ist der Starke, der Allmächtige. Allah ist gütig gegen seine Diener. Er beschert, wem er will (Gutes). Er ist der Starke und Mächtige. Allah ist Gütig gegen Seine Diener. Er versorgt, wen Er will. Und Er ist der Starke, der Erhabene. Gott ist mit Seinen Dienern gütig. Er versorgt, wen Er will, wie Er will. Er ist der Allmächtige, der Gewaltige.  
  20 Wer die Ernte des Jenseits begehrt, dem geben Wir Mehrung in seiner Ernte; und wer die Ernte dieser Welt begehrt, dem geben Wir davon, doch am Jenseits wird er keinen Anteil haben. Wenn einer das Feld des Jenseits bestellen möchte, lassen wir ihm dabei noch mehr (an jenseitigen Gütern) zukommen (als er an sich zu erwarten hätte). Wenn aber einer das Feld des Diesseits bestellen möchte, geben wir ihm (etwas) vom Diesseits, während er am Jenseits keinen Anteil hat. Dem, der die Ernte des Jenseits begehrt, vermehren Wir seine Ernte; und dem, der die Ernte dieser Welt begehrt, geben Wir davon, doch am Jenseits wird er keinen Anteil haben. Wer die Ernte des Jenseits anstrebt, dem vermehren Wir sie; und wer nur die Ernte des Diesseits anstrebt, dem geben Wir davon, doch am Jenseits hat er keinen Anteil.  
  21 Haben sie Nebengötter, die ihnen eine Glaubenslehre vorgeschrieben haben, die Allah nicht verordnet hat? Und wäre es nicht für den Urteilsspruch, zwischen ihnen wäre schon gerichtet. Und gewiß, den Frevlern wird schmerzliche Strafe. Oder haben sie (vielleicht) Teilhaber, die ihnen als Religion verordnet haben (schara`uu lahum mina d-dieni), was Allah nicht erlaubt hat? Wenn es nicht das Wort der Bestimmung (kalimatu l-fasli) gäbe (das ihnen Aufschub gewährt), wäre zwischen ihnen (schon) entschieden worden. Die Frevler haben (aber dereinst) eine schmerzhafte Strafe zu erwarten. Oder haben sie etwa Partner, die ihnen eine Glaubenslehre vorgeschrieben haben, die Allah nicht verordnet hat? Und wäre es nicht bis zum Urteilsspruch aufgeschoben worden, wäre zwischen ihnen schon gerichtet worden. Und gewiß, den Frevlern wird eine schmerzliche Strafe zuteil sein. Oder haben sie Gott beigesellte Gottheiten, die ihnen Glaubensvorschriften machen, die Gott nicht erlaubt hat? Wenn nicht Gottes Wort bereits ergangen wäre, daß ihnen bis zum Jüngsten Tag Aufschub gewährt wird, wäre es um sie geschehen. Die Ungerechten ziehen sich qualvolle Strafen zu.  
  22 Du wirst die Frevler in Furcht sehen ob dessen, was sie begangen, und es wird sicherlich auf sie niederfallen. Jene aber, die glauben und gute Werke üben, werden in den Auen der Gärten sein. Sie sollen bei ihrem Herrn alles finden, was sie begehren. Das ist die große Huld. Du siehst (dann) die Frevler in Angst vor dem, was sie (durch ihr gottloses Treiben an Strafe) verdient haben, wo es doch (unweigerlich) über sie hereinbrechen wird. Diejenigen aber, die glauben und tun, was recht ist, werden (dereinst) in den Paradiesgärten sein und bei ihrem Herrn (alles) haben, was sie wollen. Das ist (dann) die große Huld (die Allah ihnen gewährt). Du wirst die Frevler in Furcht sehen wegen dem, was sie begangen haben, und es wird sicherlich auf sie hereinbrechen. Jene aber, die glauben und gute Werke tun, werden in den Paradiesgärten sein. Sie sollen bei ihrem Herrn alles finden, was sie begehren. Das ist die große Huld. Du wirst sehen, wie sich die Ungerechten am Jüngsten Tag vor der verdienten Strafe erschrecken, die sie ereilt. Die Gläubigen aber, die gute Werke verrichtet haben, werden in den paradiesischen Gärten wohnen. Sie werden bei ihrem Herrn alles bekommen, was sie begehren. Das ist die große Huld.  
  23 Dies ist es, wovon Allah die frohe Botschaft gibt Seinen Dienern, die glauben und gute Werke tun. Sprich: "Ich verlange von euch keinen Lohn dafür, es sei denn die Liebe wie zu den Verwandten." Und wer eine gute Tat begeht, dem machen Wir sie noch schöner. Wahrlich, Allah ist allverzeihend, voll der Erkenntlichkeit. Dies ist es, was Allah seinen Dienern verkündet, die glauben und tun, was recht ist. Sag: Ich verlange von euch keinen Lohn dafür (daß ich euch die Offenbarung verkünde), abgesehen von der Freundschaft (wie sie) unter Verwandten (üblich ist) (? illa l-mawaddata fie l-qurbaa). Und wenn einer eine gute Tat begeht, erweisen wir ihm dafür noch mehr Gutes (als ihm von Rechts wegen zusteht). Allah ist bereit zu vergeben und weiß (den Menschen für ihre guten Taten) zu danken. "Dies ist es, wovon Allah Seinen Dienern, die glauben und gute Werke tun, die frohe Botschaft gibt. Sprich: ""Ich verlange von euch keinen Lohn dafür, es sei denn die Liebe zu den Verwandten."" Und dem, der eine gute Tat begeht, verschönern Wir sie noch. Wahrlich, Allah ist Allverzeihend, Dankbar." Sie ist es, die Gott Seinen Dienern, die an Ihn glauben und gute Werke verrichtet haben, durch frohe Botschaften verkündet. Sprich: "Ich verlange von euch dafür keinen Lohn außer der liebevollen Annäherung an Gott und Seinen Gesandten. Wer eine schöne Tat begeht, dem steigern Wir ihren Wert durch hohe Belohnung. Gott ist der Allverzeihende, der Dankenswürdige.  
  24 Sagen sie: "Er hat eine Lüge gegen Allah ersonnen"? Wenn Allah so wollte, Er könnte dein Herz versiegeln. Doch Allah löscht die Falschheit aus und bewährt die Wahrheit durch Seine Zeichen. Fürwahr, Er weiß recht wohl, was in den Herzen ist. "Oder sie sagen: ""Er hat gegen Allah eine Lüge ausgeheckt"". Wenn nun Allah will, versiegelt er dir das Herz (so daß du ebenso verstockt wirst wie sie und tatsächlich anfängst, gegen Allah zu lügen). (Aber) Allah löscht Lug und Trug aus und verhilft durch seine Worte der Wahrheit zum Sieg. Er weiß Bescheid über das, was die Menschen in ihrem Innern (an Gedanken und Gesinnungen) hegen." "Oder sagen sie etwa: ""Er hat eine Lüge gegen Allah ersonnen""? Wenn Allah so wollte, könnte Er dein Herz versiegeln. Doch Allah löscht die Falschheit aus und bewahrt die Wahrheit durch Seine Worte. Wahrlich, Er weiß recht wohl, was in den Herzen ist." Oder sie sagen: "Er hat Lügen über Gott erdichtet." Wenn Er will, wird Er dir das Herz gegen sie festigen. Gott vernichtet die Irrlehre und setzt die Wahrheit durch Seine Worte durch. Er weiß genau um das Verborgene.  
  25 Er ist es, Der Reue annimmt von Seinen Dienern und Sünden vergibt und weiß, was ihr tut. Und er ist es, der die Buße (tauba) von seinen Dienern annimmt und gegen schlechte Taten nachsichtig ist. Und er weiß, was ihr tut. Und Er ist es, Der Reue von Seinen Dienern annimmt und Sünden vergibt und weiß, was ihr tut. Er ist es, Der die Reue Seiner Diener annimmt und den ?beltätern vergibt. Er weiß genau, was ihr tut.  
  26 Und Er erhört diejenigen, die gläubig sind und gute Werke üben, und gibt ihnen Mehrung von Seiner Gnadenfülle; den Ungläubigen aber wird strenge Strafe. Er wird diejenigen, die glauben und tun, was recht ist, erhören und ihnen von seiner Huld noch mehr geben (als den ihnen zustehenden Lohn). Die Ungläubigen aber haben eine schwere Strafe zu erwarten. Und Er erhört diejenigen, die gläubig sind und gute Werke tun, und gibt ihnen noch mehr von Seiner Gnadenfülle; den Ungläubigen aber wird eine strenge Strafe zuteil sein. Er erhört die Bittgebete der Gläubigen, die gute Werke verrichten, und Er gewährt ihnen mehr aus Seiner Gabenfülle. Die Ungläubigen aber ziehen sich qualvolle Strafen zu.  
  27 Und wenn Allah Seinen Dienern die Mittel zum Unterhalt erweitern würde, sie würden übermütig werden auf Erden; doch Er sendet mit Maß hinab, wie es Ihm gefällt; denn Er kennt und schaut Seine Diener recht wohl Wenn Allah seinen Dienern den Unterhalt reichlich zuteilen würde, würden sie (überall) im Land Gewalttaten verüben (la-baghau fie l-ardi). Er läßt jedoch, was er will, in einem (begrenztem) Maße (auf die Erde) herabkommen. Er kennt und durchschaut seine Diener. Und wenn Allah die Mittel zum Unterhalt für Seine Diener erweitern würde, so würden sie übermütig auf Erden sein; doch Er sendet (Seine Gaben) in dem Maße hinab, wie Er es will; denn Er kennt und durchschaut Seine Diener recht wohl. Wenn Gott all Seinen Dienern unbegrenzt geben würde, würden sie zügellos Untaten auf Erden begehen. Er gibt aber nach Maß, wie Er will. Er kennt Seine Diener bestens und sieht sie genau.  
  28 Und Er ist es, Der den Regen hinabsendet, nachdem sie verzweifelten, und Seine Barmherzigkeit ausbreitet. Und Er ist der Beschützer, der Preiswürdige. Und er ist es, der, nachdem sie (schon) alle Hoffnung aufgegeben haben, reichlichen Regen (al-ghaith) (vom Himmel) herabkommen und (ihnen) seine Barmherzigkeit zukommen läßt. Er ist der (einzig wahre) Freund und des Lobes würdig. Und Er ist es, Der den Regen hinabsendet, nachdem sie verzweifelten, und Seine Barmherzigkeit ausbreitet. Und Er ist der Beschützer, der Preiswürdige. Er ist es, Der den hilfreichen Regen herabsendet, nachdem sie die Hoffnung aufgegeben hatten, und Seine Barmherzigkeit ausbreitet. Er ist der Beschützer, der Preiswürdige.  
  29 Und unter Seinen Zeichen ist die Schöpfung der Himmel und der Erde, und jeglicher Lebewesen, die Er in beiden verstreut hat. Und Er hat die Macht, sie zu versammeln allesamt, wenn es Ihm gefällt. Zu seinen Zeichen gehört auch die Erschaffung von Himmel und Erde und (allem), was er an Tieren (daabba) im Himmel und auf Erden sich hat ausbreiten lassen. Und er hat die Macht, sie - wenn er will - (zu sich) zu versammeln. Und zu Seinen Zeichen gehört die Schöpfung der Himmel und der Erde und jeglicher Lebewesen, die Er beiden eingegeben hat. Und Er hat die Macht dazu, sie allesamt zu versammeln, wenn Er will. Zu Seinen Zeichen gehört die Schöpfung der Himmel und der Erde und der Lebewesen, die Er in beiden verbreitet hat. Er kann alle versammeln, wenn Er will.  
  30 Was euch an Unglück treffen mag, es erfolgt ob dessen, was eure Hände gewirkt haben. Und Er vergibt vieles, Und wenn euch ein Unglück trifft, so (trifft es euch zur Strafe) für das, was eure Hände (an Sünde) begangen haben, während er (gleichzeitig) gegen vieles nachsichtig ist (und es auf sich beruhen läßt). Und was euch an Unglück treffen mag, es erfolgt auf Grund dessen, was eure Hände gewirkt haben. Und Er vergibt vieles. Was euch an Unheil geschieht, rührt von euren bösen Taten her. Gott vergibt jedoch viele üble Taten.  
  31 Ihr könnt auf Erden nicht obsiegen, noch habt ihr einen Freund oder Helfer außer Allah. Ihr könnt euch auf der Erde (seinem Zugriff) nicht entziehen. Und außer Allah habt ihr weder Freund noch Helfer. Und ihr könnt auf Erden nicht siegen, noch habt ihr einen Freund oder Helfer außer Allah. Ihr seid auf der Erde (Gottes Allmacht) gegenüber nicht unschlagbar, und ihr habt außer Gott weder Beschützer noch Helfer.  
  32 Und zu Seinen Zeichen gehören die gleich Bergspitzen auf dem Meere segelnden Schiffe; Und zu seinen Zeichen gehören die (Schiffe), die auf dem Meer fahren (und) wie Berge (a`laam) (aussehen). Und zu Seinen Zeichen gehören die wie Berge auf dem Meer fahrenden Schiffe. Zu Seinen Zeichen gehören die großen, den Bergspitzen ähnlichen, Schiffe, die auf dem Meer dahinfahren.  
  33 Wenn Er will, so kann Er den Wind besänftigen, so daß sie reglos liegen auf seinem Rücken - hierin sind wahrlich Zeichen für jeden Standhaften, Dankbaren -, Wenn er will, bewirkt er, daß der Wind sich legt, worauf sie unbeweglich auf der Oberfläche des Meeres (stehen) bleiben. Darin liegen Zeichen für jeden, der Geduld übt und sich dankbar erweist. Wenn Er will, so kann Er den Wind stillhalten, so daß sie reglos auf seiner Oberfläche liegen - hierin sind wahrlich Zeichen für jeden Standhaften, Dankbaren ; Wenn Er will, hält Er den Wind auf, so daß sie reglos auf dem Meer verharren. Darin sind Zeichen für jeden Geduldigen, Dankbaren.  
  34 Oder Er kann sie untergehen lassen um dessentwillen, was sie (die Menschen) begangen haben - und Er vergibt vieles -, Oder er läßt sie untergehen (zur Strafe) für das, was sie (an Sünde) begangen haben, während er (gleichzeitig) gegen vieles nachsichtig ist (und es auf sich beruhen läßt). oder Er kann sie untergehen lassen um dessentwillen, was sie begangen haben - und Er vergibt vieles - , Oder Er kann die Schiffe wegen der bösen Taten der Menschen untergehen lassen. Wenn Er will, verzeiht er viele schlimme Taten.  
  35 Und damit jene, die über Allahs Zeichen streiten, begreifen, (daß) sie keine Zuflucht haben. Diejenigen, die über unsere Zeichen streiten, sollen deshalb wissen (wa-ya`lama ...) , daß es für sie kein Entrinnen gibt. und damit jene, die über Allahs Zeichen streiten, begreifen, daß sie keine Zuflucht haben. So mögen diejenigen, die Unsere Zeichen mit falschen Argumenten bestreiten, wissen, daß sie Unserem Griff nicht entweichen können.  
  36 Was euch gegeben ward, es ist nur ein vorübergehender Genuß für dieses Leben, und das, was bei Allah ist, ist besser und bleibender für jene, die glauben und auf ihren Herrn vertrauen, Und was immer ihr (an Geld und Gut) erhalten habt, ist Nutznießung des diesseitigen Lebens. Was aber bei Allah (an Lohn für euch) bereitsteht, ist besser und hat eher Bestand für diejenigen, die glauben und auf ihren Herrn vertrauen, Was euch (auch) immer gegeben wird: es ist nur ein vorübergehender Genuß dieses irdischen Lebens, und das, was bei Allah ist, ist besser und dauerhafter für jene, die glauben und auf ihren Herrn vertrauen , Was euch gegeben wurde, ist vergängliche Freude des irdischen Lebens. Was aber im Jenseits bei Gott ist, ist das Beste, das Bleibende für die Gläubigen, die sich auf ihren Herrn verlassen,  
  37 Und die schwersten Sünden und Schändlichkeiten meiden und, wenn sie zornig sind, vergeben; (für sie) die die schweren Sünden und alle abscheulichen Handlungen meiden und, wenn sie zornig sind, (nicht gewalttätig werden, sondern) vergeben, und (für jene, die) die schwersten Sünden und Schändlichkeiten meiden und, wenn sie zornig sind, vergeben , die die großen Untaten und Abscheulichkeiten meiden, und die verzeihen, wenn sie zum Zorn herausgefordert werden,  
  38 Und die auf ihren Herrn hören und das Gebet verrichten und deren Handlungsweise (eine Sache) gegenseitiger Beratung ist, und die spenden von dem, was Wir ihnen gegeben haben; die auf ihren Herrn hören, das Gebet (salaat) verrichten, sich untereinander beraten (wa-amruhum schuuraa bainahum) und von dem, was wir ihnen (an Gut) beschert haben, Spenden geben, und (für jene,) die auf ihren Herrn hören und das Gebet verrichten und deren Handlungsweise (eine Sache) gegenseitiger Beratung ist, und die von dem spenden, was Wir ihnen gegeben haben , die sich ihrem Herrn fügen, das Gebet verrichten, sich untereinander beraten und von den Gaben geben, die Wir ihnen beschert haben,  
  39 Und die, wenn eine Unbill sie trifft, sich verteidigen. die aber, wenn ihnen Gewalt angetan wird, sich (selber) helfen (indem sie sich zur Wehr setzen). und (für jene,) die sich wehren, wenn ihnen Gewalt angetan wird. und die sich verteidigen, wenn ihnen Unrecht geschieht.  
  40 Die Vergeltung für eine Schädigung soll eine Schädigung in gleichem Ausmaß sein; wer aber vergibt und Besserung bewirkt, dessen Lohn ist sicher bei Allah. Wahrlich, Er liebt die Ungerechten nicht. Eine schlechte Tat wird mit einer gleich schlechten vergolten. Wenn aber einer verzeiht und zu einem Vergleich bereit ist (aslaha), steht es Allah anheim, ihn zu belohnen. Er liebt die Frevler (az-zaalimiena) nicht. Die Vergeltung für eine Übeltat soll ein Übel gleichen Ausmaßes sein; dessen Lohn aber, der vergibt und Besserung bewirkt, ruht sicher bei Allah. Wahrlich, Er liebt die Ungerechten nicht. Eine böse Tat wird mit einer gleichen vergolten. Wer jedoch verzeiht und sich versöhnt, den wird Gott belohnen. Gott liebt nicht die Ungerechten.  
  41 Jedoch trifft kein Tadel jene, die sich verteidigen, nachdem ihnen Unrecht widerfuhr. Diejenigen, die sich (selber) helfen, nachdem ihnen Unrecht geschehen ist (wa-la-mani ntasara ba§da zulmihie), machen sich (mit einem solchen Verhalten) nicht schuldig. Jedoch trifft kein Tadel jene, die sich wehren, nachdem ihnen Unrecht widerfahren ist. Wer sich nach erlittener Ungerechtigkeit zur Wehr setzt und den Feind gleichermaßen bestraft, der ist nicht zu tadeln.  
  42 Tadel trifft nur solche, die den Menschen Unrecht zufügen und auf Erden freveln ohne Rechtfertigung. Ihnen wird schmerzliche Strafe. Schuldig machen sich nur diejenigen, die (überall) im Land unberechtigterweise Gewalttaten verüben (yabghuuna). Sie haben (dereinst) eine schmerzhafte Strafe zu erwarten. Tadel trifft nur solche, die den Menschen Unrecht zufügen und auf Erden ohne Rechtfertigung freveln. Ihnen wird eine schmerzliche Strafe zuteil sein. Zu tadeln sind die Ungerechten, die den Menschen Unrecht zufügen und ohne Recht Gewalttaten auf Erden begehen. Ihnen gebührt qualvolle Strafe.  
  43 Und fürwahr, wer geduldig ist und vergibt - das ist gewiß Zeichen eines starken Geistes. Wenn aber einer geduldig ist und (erlittenes Unrecht) vergibt, ist das eine (gute) Art, Entschlossenheit zu zeigen. Und wahrlich, wer geduldig ist und vergibt - das ist gewiß eine Tugend der Entschlossenheit in allen Dingen. Geduld zu fassen und dem Täter zu verzeihen, darum soll sich der Rechtschaffene bemühen.  
  44 Und wen Allah zum Irrenden erklärt, für ihn gibt es außer Ihm keinen Beschützer. Und du wirst die Frevler sehen, wie sie, wenn sie die Strafe schauen, sprechen: "Ist denn kein Weg zur Rückkehr?" "Einer, den Allah irreführt, hat, nachdem dieser (als Freund) ausgefallen ist, (dereinst) keinen Freund. Du siehst dann, daß die Frevler, nachdem sie die Strafe (unmittelbar vor sich) sehen, sagen: ""Gibt es vielleicht eine Möglichkeit, (sie) abzuwenden?""" "Und wen Allah irreführt - für ihn gibt es außer Ihm keinen Beschützer. Und du wirst die Frevler sehen, wie sie, wenn sie die Strafe sehen, sagen: ""Gibt es denn keinen Weg zur Rückkehr?""" Wen Gott irregehen läßt, der hat nach Ihm keinen Beschützer (weiß Gott doch, daß er auf dem Irrtum beharrt). Du siehst und hörst die Ungerechten, wenn sie die qualvolle Strafe im Jenseits erblicken, sagen: "Gibt es denn keinen Weg, daß wir auf die Erde zurückgebracht werden?"  
  45 Und du wirst sie ihr ausgesetzt sehen, gedemütigt ob der Schmach, mit verstohlenem Blicke schauend. Die aber gläubig sind, werden sprechen: "Fürwahr, die Verlierenden sind diejenigen, die sich selbst und ihre Angehörigen verlieren am Tage der Auferstehung." Höret! die Frevler sind wahrlich in langdauernder Pein. "Und du siehst, daß sie in unterwürfiger Demut (khaaschi §iena mina z-zulli) und verstohlen dreinschauend (yanzuruuna min tarfin khafieyin) dem Höllenfeuer vorgeführt werden. Diejenigen, die glauben, sagen (dann): ""Die, die (letzten Endes) den Schaden haben, sind diejenigen, die am Tag des Gerichts ihrer selbst und ihrer Angehörigen verlustig gegangen sind (und nun im Bewußtsein ihrer Nichtigkeit vor dem Richter stehen). ""Die Frevler befinden sich ja in einer beständigen Strafe." "Und du wirst sie ihr ausgesetzt sehen, gedemütigt, voller Schmach (und) mit verstohlenem Blick schauend. Diejenigen aber, die gläubig sind, werden sagen: ""Wahrlich, die Verlierenden sind diejenigen, die am Tage der Auferstehung ihrer selbst und ihrer Angehörigen verlustig gegangen sind."" Wahrlich, die Frevler sind langdauernder Pein (ausgesetzt)." Du wirst sehen, wie sie vor die Hölle geführt werden. Vor lauter Schmach entwürdigt, werfen sie verstohlene Blicke um sich. Die Gläubigen werden sagen: "Die Verlierer sind die, die sich selbst und ihre Angehörigen am Tag der Auferstehung verloren haben." Die Ungerechten befinden sich in ewiger Strafe.  
  46 Und sie haben keine Helfer, ihnen gegen Allah zu helfen. Und für einen, den Allah zum Irrenden erklärt, ist kein Ausweg. Und sie haben keine Freunde, die ihnen außer Allah helfen könnten. Wen Allah irreführt, für den gibt es keinen Weg. Und sie haben keine Helfer, die ihnen gegen Allah helfen (könnten). Und für einen, den Allah zum Irrtum führt, gibt es keinen Ausweg. Sie haben keine Beschützer, die ihnen gegen Gott helfen können. Wen Gott irregehen läßt, für den gibt es keinen Ausweg, um Gottes Strafe zu entweichen.  
  47 Höret auf euren Herrn, bevor ein Tag kommt, den niemand gegen Allah verwehren kann. An jenem Tag wird es für euch keine Zuflucht geben, noch gibt es für euch irgendwelche Möglichkeit des Leugnens. Hört auf euren Herrn, bevor ein Tag kommt, den Allah nicht (mehr) abwenden wird (wenn er einmal angebrochen ist)! An jenem Tag habt ihr keinen Zufluchtsort (an den ihr euch zurückziehen könntet) und könnt nichts (von dem, was ihr getan habt) abstreiten (wa-maa lakum min nakierin). Hört auf euren Herrn, bevor ein Tag kommt, den niemand gegen Allah verwehren kann. An jenem Tag wird es für euch keine Zuflucht geben, noch gibt es für euch irgendeine Möglichkeit, (eure Sünden) zu leugnen. Ergebt euch Gott, bevor ein Tag kommt, den Gott nicht hinauszögern wird! Ihr habt an dem Tag keinen Zufluchtsort, und ihr werdet niemanden finden, der eure Schuld bestreiten wird.  
  48 Kehren sie sich jedoch ab, so haben Wir dich nicht als Wächter über sie entsandt. Deine Pflicht ist nur die Verkündigung. Wenn Wir dem Menschen Unsere Barmherzigkeit zu kosten geben, so freut er sich über sie. Doch wenn sie ein Unheil trifft um dessentwillen, was ihre Hände vorausgesandt, siehe, dann ist der Mensch undankbar. Wenn sie sich nun abwenden (und deiner Aufforderung keine Folge leisten, ist das ihre Sache). Wir haben dich nicht als Hüter über sie gesandt. Du hast nur die Botschaft auszurichten. Wenn wir den Menschen eine Probe unserer Barmherzigkeit erleben lassen, freut er sich darüber. Aber wenn sie wegen der früheren Werke ihrer Hände etwas Schlimmes trifft, ist der Mensch undankbar (kafuur) (und vergißt, was wir ihm vorher Gutes getan haben). Kehren sie sich (vom Glauben) ab, so haben Wir dich nicht als deren Wächter entsandt. Deine Pflicht ist nur die Verkündigung. Wenn Wir dem Menschen von Unserer Barmherzigkeit zu kosten geben, so freut er sich über sie. Doch wenn ein Unheil sie um dessentwillen trifft, was ihre Hände vorausgeschickt haben - siehe, dann ist der Mensch undankbar. Wenn sie sich abwenden, so haben Wir dich nicht zum Wächter über sie gemacht. Dir obliegt nur, die dir offenbarte Botschaft zu verkünden. Wenn Wir den Menschen Barmherzigkeit von Uns spüren lassen, freut er sich so darüber, daß er Gott nicht gebührend dankt. Werden die Menschen aber wegen ihrer begangenen Untaten heimgesucht, sind sie verzweifelt.  
  49 Allahs ist das Königreich der Himmel und der Erde. Er schafft, was Ihm beliebt. Er beschert Mädchen, wem Er will, und Er beschert Knaben, wem Er will; Allah hat die Herrschaft über Himmel und Erde. Er schafft, was er will, indem er nach Belieben dem einen weibliche und dem andern männliche (Nachkommen) schenkt Allahs ist das Königreich der Himmel und der Erde. Er schafft, was Er will. Er beschert Mädchen, wem Er will, und Er beschert die Knaben, wem Er will. Gott gehört die Herrschaft über die Himmel und die Erde. Er erschafft, was Er will. Er schenkt, wem Er will, Töchter und wem Er will, Söhne,  
  50 Oder Er gibt beides, Knaben und Mädchen; und Er macht unfruchtbar, wen Er will; Er ist allwissend (und) bestimmt das Maß. oder sie zu Paaren macht (yuzauwidschuhum) (so daß ein und derselbe) männliche und weibliche (Kinder bekommt), oder nach Belieben jemand unfruchtbar macht (so daß er überhaupt keine Kinder bekommt). Er weiß und kann (alles). Oder Er gibt beide, Knaben und Mädchen, und Er macht unfruchtbar, wen Er will; Er ist Allwissend, Allmächtig. oder Er schenkt dem einen beides, Töchter und Söhne und läßt unfruchtbar sein, wen Er will. Gottes Wissen und Allmacht sind unermeßlich.  
  51 Keinem Menschen steht es zu, daß Allah zu ihm sprechen sollte, außer durch Offenbarung oder hinter einem Schleier oder indem Er einen Boten schickt, zu offenbaren auf Sein Geheiß, was Ihm gefällt; Er ist erhaben, allweise. Und es steht keinem Menschen (baschar) an, daß Allah mit ihm spricht, es sei denn (mittelbar) durch Eingebung (wahyan), oder hinter einem Vorhang, oder indem er einen Boten sendet, der ihm dann mit seiner Erlaubnis eingibt, was er will. Er ist erhaben und weise. Und keinem Menschen steht es zu, daß Allah zu ihm sprechen sollte, außer durch Eingebung oder hinter einem Vorhang oder, indem Er einen Boten schickt, um durch Sein Geheiß zu offenbaren, was Er will; Er ist Erhaben, Allweise. Es steht keinem Menschen zu, daß Gott zu ihm spricht, es sei denn durch Eingebung oder hinter einer Trennwand, oder indem Er einen Boten schickt, der mit Seiner Erlaubnis eingibt, was Er will. Er ist erhaben und weise.  
  52 Also haben Wir dir ein Wort offenbart nach Unserem Gebot. Du wußtest nicht was das Buch war noch was der Glaube. Doch Wir haben sie (die Offenbarung) zu einem Lichte gemacht, mit dem Wir jenen von Unseren Dienern den Weg weisen, denen Wir wollen. Wahrlich, du leitest auf den geraden Weg, Und so haben wir dir Geist von unserem Logos (amr) eingegeben. Du wußtest (bis dahin) weder, was die (Offenbarungs) schrift noch was der (wahre) Glaube ist. Wir haben es jedoch zu einem Licht gemacht, mit dem wir rechtleiten, wen von unseren Dienern wir wollen. Und du führst (damit diejenigen, die dir Gehör schenken) auf einen geraden Weg, Und so haben Wir dir nach Unserem Gebot ein Wort offenbart. Weder wußtest du, was die Schrift noch was der Glaube ist. Doch Wir haben sie (die Offenbarung) zu einem Licht gemacht, mit dem Wir jenen von Unseren Dienern, denen Wir wollen, den Weg weisen. Wahrlich, du leitest (sie) auf den geraden Weg : So haben Wir dir das Buch (diesen Koran) offenbart, der mit Unserer Verfügung (die Herzen belebt). Du wußtest vorher nicht, was das Buch ist und woraus der Glaube besteht. Wir haben es zum Licht gemacht, mit dem Wir, wen Wir wollen von Unseren Dienern, rechtleiten. Du führst (mit diesem Koran) zum geraden Weg,  
  53 Den Weg Allahs, Dem alles gehört, was in den Himmeln und was auf Erden ist. Höret! zu Allah kehren alle Dinge zurück. den Weg Allahs, dem (alles) gehört, was im Himmel und auf Erden ist. (Und) bei Allah werden ja (dereinst) die Angelegenheiten (alle) enden. den Weg Allahs, Dem alles gehört, was in den Himmeln und was auf Erden ist. Wahrlich, zu Allah kehren alle Dinge zurück. . dem Weg Gottes, Dem allein alles gehört, was es in den Himmeln und auf der Erde gibt. Zu Gott allein wird alles zur endgültigen Entscheidung zurückgeführt.