.Sure 28 | Die Erzählung |
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    Ahmadeyya Rudi Paret M. A. Rassoul Azhar  
  1 Tá Sín Miacute;m. tsm (taa sien miem). Ta Sin Mim. Ta, Sîn, Mîm.  
  2 Das sind die Verse des deutlichen Buches. Dies sind die Verse der deutlichen Schrift. Das sind die Verse des deutlichen Buches. Dies sind die Verse des offenkundigen Buches.  
  3 Wir wollen dir ein Stück aus der Geschichte von Moses und Pharao vortragen, der Wahrheit gemäß, für Leute, die glauben. Wir verlesen dir der Wahrheit entsprechend Kunde von Moses und Pharao (zur Erbauung) für Leute, die glauben. Wir verlesen dir wahrheitsgemäß einen Teil der Geschichte von Moses und Pharao, für Leute, die glauben. Wir erzählen dir wahrheitsgemäß etwas von der Geschichte Moses§ und Pharaos, für Menschen, die an Gott glauben.  
  4 Siehe, Pharao betrug sich hoffärtig im Land und teilte das Volk darin in Gruppen: einen Teil von ihnen versuchte er zu schwächen, indem er ihre Söhne erschlug und ihre Frauen leben ließ. Fürwahr, er war einer der Unheilstifter! Pharao war im Land mächtig (und gewalttätig) und machte seine Einwohner zu Parteien, wobei er eine Gruppe von ihnen unterdrückte und ihre Söhne abschlachtete und (nur) ihre Frauen am Leben ließ - er war einer von denen, die Unheil anrichten -, Wahrlich, Pharao betrug sich hochmütig im Land und machte dessen Bewohner zu Parteien. Eine Gruppe davon pflegte er zu unterdrücken, indem er ihre Söhne erschlug und ihre Frauen leben ließ. Wahrlich, er war einer der Unheilstifter! Pharao war hochmütig, herrschte überheblich im Lande, teilte die Bevölkerung in Parteien und unterdrückte eine Gruppe, deren Söhne er ermordete und deren Frauen er am Leben ließ. Er war ein Unheilstifter.  
  5 Und Wir wünschten, denen, die im Lande als schwach erachtet worden waren, Huld zu erweisen und sie zu Führern zu machen und zu Erben einzusetzen, während wir vorhatten, denen die im Land unterdrückt waren, Gnade zu erweisen und sie zu Vorbildern (für kommende Geschlechter) und zu Erben (derer, die sie unterdrückt hatten) zu machen Und Wir wollten denen, die im Lande als schwach erachtet worden waren, Huld erweisen und sie zu Führern machen und zu Erben einsetzen Wir entschieden, den Menschen, die im Lande unterdrückt waren, Unsere Huld zu erweisen und sie zu vorbildlichen Gläubigen und zu Erben zu machen,  
  6 Und sie festzusetzen im Land und Pharao und Hámán und ihren Heerscharen durch sie das zu zeigen, was sie befürchteten. und ihnen Macht im Land zu geben, dagegen den Pharao und Haamaan und ihre Truppen mit ihnen erleben zu lassen, was sie (vorher) immer (von ihnen) gefürchtet hatten (nämlich daß sie ihnen ihr Land und ihren Besitz abnehmen werden). und ihnen die Oberhand im Lande geben und Pharao und Haman und ihren Heerscharen durch sie (die Schwachen) das zeigen, was sie befürchteten. Da offenbarten Wir der Mutter von Moses: "Säuge ihn; und wenn du für ihn fürchtest, so wirf ihn in den Fluß und fürchte dich nicht und betrübe dich nicht; denn Wir werden ihn dir wiedergeben und ihn zu einem der Gesandten machen."  
  7 Da offenbarten Wir der Mutter von Moses: "Säuge ihn; und wenn du für ihn fürchtest, so wirf ihn in den Fluß und fürchte dich nicht und betrübe dich nicht; denn Wir werden ihn dir wiedergeben und ihn zu einem der Gesandten machen." "Und wir gaben der Mutter Moses (die Weisung) ein: ""Stille ihn! Und wenn du für ihn fürchtest (daß er umgebracht werden könnte), dann setz ihn im Meer aus und hab keine Angst (für sein Leben) und sei nicht traurig (darüber, daß du ihn nicht mehr bei dir hast)! Wir werden ihn dir zurückgeben und (später) zu einem Gesandten machen.""" "Und Wir gaben der Mutter von Moses ein: ""Säuge ihn; und wenn du für ihn fürchtest, so wirf ihn in den Fluß und fürchte dich nicht und betrübe dich nicht; denn Wir werden ihn dir wiedergeben und ihn zu einem Gesandten machen.""" Einst gaben Wir der Mutter von Moses ein: "Stille ihn unbesorgt! Doch wenn du um ihn bangst, (lege ihn in einen Korb und) setze ihn auf den Fluß! Habe keine Angst, und sei nicht traurig! Wir werden ihn dir zurückgeben und ihn zu einem Gesandten machen."  
  8 Und die Angehörigen Pharaos lasen ihn auf, daß er ihnen zum Feind und zum Kummer würde; denn Pharao und Hámán und ihre Heerscharen waren Missetäter. Da fanden ihn die Leute Pharaos (und nahmen ihn an sich), damit er ihnen (später) feind und (Anlaß zu) Trauer sei - Pharao und Haamaan und ihre Truppen waren (eben) Sünder (und hatten deshalb von einem Gesandten Allahs nichts anderes als Feindschaft zu erwarten). Und die Angehörigen Pharaos lasen ihn auf, so daß er ihnen zum Feind wurde und Kummer verursachte; denn Pharao und Haman und ihre Heerscharen waren Missetäter. Die Angehörigen Pharaos nahmen ihn zu sich, ihn, der ihnen später zum Feind und zur Quelle des Kummers werden sollte. Pharao, Hâmân und ihre Streiter waren Frevler.  
  9 Eine Frau von Pharaos Familie sprach: "Eine Augenweide mir und dir! Tötet ihn nicht. Vielleicht erweist er sich nützlich für uns, oder wir nehmen ihn als Sohn an." Aber sie waren ahnungslos. "Pharaos Frau sagte (als sie den Mosesknaben sah, zu ihrem Mann): ""Ich und du werden an ihm Freude erleben. Bringt ihn nicht um! Vielleicht wird er uns (noch) von Nutzen sein, oder wir nehmen ihn als Kind an."" Sie (ließen ihn am Leben und) merkten dabei nicht (daß sie sich einen gefährlichen Feind großzogen)." "Und die Frau des Pharao sagte: ""(Er ist) mir und dir eine Augenweide! Tötet ihn nicht. Vielleicht erweist er sich als nützlich für uns, oder wir nehmen ihn als Sohn an."" Aber sie waren ahnungslos." Pharaos Frau sagte: "Er soll mir und dir eine Augenweide sein. Tötet ihn nicht! Vielleicht wird er uns nützen, oder wir nehmen ihn als Sohn an." Sie waren vollkommen ahnungslos.  
  10 Und das Herz von Moses§ Mutter wurde leicht. Fast hätte sie ihn öffentlich anerkannt, hätten Wir nicht ihr Herz gestärkt, damit sie am Glauben zunehmen möchte. Die Mutter Moses aber war (nachdem sie den Knaben ausgesetzt hatte) ganz außer sich. Sie hätte beinahe ihr Geheimnis preisgegeben. (Sie hätte es tatsächlich getan) wenn wir ihr nicht das Herz stark gemacht hätten, damit sie (weiter) zu den Gläubigen gehöre. Und das Herz von Moses§ Mutter war (von jeder Hoffnung) entleert. Fast hätte sie ihr Geheimnis preisgegeben, wenn Wir nicht ihr Herz gestärkt hätten, damit sie am Glauben festhielte. Moses§ Mutter schwebte in ?ngsten, und sie hätte fast ihr Geheimnis preisgegeben, hätten Wir nicht ihr Herz mit Geduld gestärkt, damit sie zu den Gläubigen gehöre, die innere Sicherheit empfinden.  
  11 Sie sprach zu seiner Schwester: "Spüre ihm nach." So beobachtete sie ihn von weitem; und jene ahnten nichts. "Sie sagte zur Schwester Moses: ""Geh ihm nach!"" Da beobachtete sie ihn unauffällig, ohne daß sie es merkten" "Sie sagte zu seiner Schwester: ""Spüre ihm nach."" So beobachtete sie ihn von weitem; und jene ahnten nichts." Sie sagte seiner Schwester: "Folge ihm!" Sie beobachtete ihn unauffällig aus der Ferne, und jene merkten es nicht.  
  12 Und vordem hatten Wir ihm die Ammen verboten. Da sprach sie (seine Schwester): "Soll ich euch einen Haushalt nennen, wo man ihn für euch aufziehen und ihm wohlgesinnt sein würde?" "Nun hatten wir ihm bis dahin die Brust (fremder Ammen) verwehrt. Da sagte sie: ""Soll ich euch zu einer Familie (ahli baitin) weisen, die ihn für euch betreuen wird, und die ihm aufrichtig zugetan ist (naasihuuna)?""" "Und vordem hatten Wir ihm die Ammen verwehrt. Da sagte sie (seine Schwester): ""Soll ich euch eine Familie nennen, wo man ihn für euch aufziehen und ihm wohlgesinnt sein würde?""" Wir ließen ihn alle Ammen ablehnen. Seine Schwester sprach: "Darf ich euch eine Familie weisen, die sich seiner annehmen könnte und ihn für euch hegen und pflegen würde?"  
  13 So gaben Wir ihn seiner Mutter zurück, damit ihr Auge gekühlt werde und damit sie sich nicht gräme und damit sie wisse, daß Allahs Verheißung wahr ist. Jedoch die meisten von ihnen wissen es nicht. Und so gaben wir ihn seiner Mutter zurück, damit sie frohen Mutes und nicht traurig sei, und damit sie wisse, daß das Versprechen Allahs wahr ist. Aber die meisten von ihnen wissen (es) nicht. Dann gaben Wir ihn seiner Mutter zurück, damit ihr Auge mit Freude erfüllt würde und damit sie sich nicht grämte und damit sie wüßte, daß Allahs Verheißung wahr ist Jedoch die meisten von ihnen wissen es nicht. So führten Wir ihn zu seiner Mutter zurück, damit sie sich freue und sich nicht gräme und wisse, daß Gottes Verheißung wahr ist, auch wenn die meisten Menschen es nicht wissen.  
  14 Und als er seine Vollkraft erreicht hatte und reif geworden war, verliehen Wir ihm Weisheit und Wissen; also belohnen Wir jene, die Gutes tun. Und nachdem er mannbar und (ein) voll erwachsen(er Mensch) geworden war (wa-stawaa), gaben wir ihm Urteilsfähigkeit (hukm) und Wissen. So vergelten wir denen, die fromm sind (al-muhsiniena). Und als er seine Vollkraft erreicht hatte und reif geworden war, verliehen Wir ihm Weisheit und Wissen; so belohnen Wir jene, die Gutes tun. Als er die Reife erlangt hatte und ausgewachsen war, gaben Wir ihm Urteilskraft und Wissen. So belohnen Wir die Rechtschaffenen, die gute Werke vollbringen.  
  15 Und er betrat die Stadt um eine Zeit, da ihre Bewohner in einem Zustand von Unachtsamkeit waren; und er fand da zwei Männer, die miteinander kämpften, der eine von seiner eigenen Partei und der andere von seinen Feinden. Jener, der von seiner Partei war, rief ihn zu Hilfe gegen den, der von seinen Feinden war. So schlug Moses ihn zurück; doch es führte zu seinem Tod. Er sprach: "Das ist ein Werk Satans; er ist ein Feind, ein offenbarer Verführer." "Und er trat in die Stadt ein, als ihre Bewohner gerade unachtsam waren (und keine Notiz von ihm nahmen), und fand darin zwei Männer, die miteinander kämpften, der eine von seiner (eigenen) Partei, der andere von seinen Feinden. Und derjenige, der von seiner (eigenen) Partei war, rief ihn gegen den, der zu einen Feinden gehörte, zu Hilfe. Da versetzte ihm Moses einen Schlag und machte ihm (damit) den Garaus. Er sagte (als er sah, was er angerichtet hatte): ""Das hat der Satan bewerkstelligt (haazaa min `amali sch-schaitaani). Er ist (dem Menschen) ein ausgemachter Feind, der (ihn) in die Irre führt.""" "Und er betrat die Stadt um eine Zeit, da ihre Bewohner in einem Zustand der Unachtsamkeit waren; und er fand da zwei Männer, die miteinander kämpften. Der eine war von seiner eigenen Partei und der andere von seinen Feinden. Jener, der von seiner Partei war, rief ihn zu Hilfe gegen den, der von seinen Feinden war. So schlug Moses ihn zurück; doch es führte zu seinem Tod. Er sagte: ""Das ist ein Werk Satans; er ist ein Feind, ein offenbarer Verführer.""" Einst geschah es, daß er sich in die Stadt begab, ohne daß die Bewohner es bemerkten. Er fand dort zwei Männer, die miteinander kämpften. Der eine war von seiner Gemeinschaft (von den Kindern Israels) und der andere vom feindlichen Lager. Derjenige, der von seiner Gemeinschaft war, flehte ihn um Hilfe an gegen den, der vom feindlichen Lager war. Moses versetzte diesem einen Faustschlag, so daß er tot niederfiel. Dann sprach er: "Das ist ein Werk des Satans. Er ist ein offenkundiger verführerischer Feind."  
  16 Er sprach: "Mein Herr, ich habe an meiner Seele Unrecht getan, so vergib mir." So verzieh Er ihm; denn Er ist der Allverzeihende, der Barmherzige. "Er sagte (weiter): ""Herr! Ich habe gegen mich selber gefrevelt (indem ich diesen Totschlag beging). Vergib mir!"" Da vergab er ihm. Er ist es, der barmherzig ist und bereit zu vergeben." "Er sagte: ""Mein Herr, ich habe mir selbst Unrecht getan, so vergib mir."" So verzieh Er ihm; denn Er ist der Allverzeihende, der Barmherzige." Er sprach: "Mein Herr! Ich habe mir selbst unrecht getan. Vergib mir!" Er verzieh ihm, denn Er ist voller Vergebung und Barmherzigkeit.  
  17 Er sprach: "Mein Herr, da Du mir gnädig gewesen bist, will ich nie ein Helfer der Sünder sein." "Moses sagte: ""Herr! Darum, daß du mir (so große) Gnade erwiesen hast, werde ich (bestimmt) nicht für die Sünder Partei nehmen.""" "Er sagte: ""Mein Herr, da Du mir gnädig gewesen bist, will ich niemals ein Helfer der Sünder sein.""" Er sprach: "Mein Herr! So wie du mir Deine Gunst erwiesen hast, so will ich niemals den Frevlern Beistand leisten."  
  18 Und der Morgen fand ihn in der Stadt, furchtsam, auf der Hut; und siehe, jener, der ihn tags zuvor zu Hilfe gerufen hatte, schrie (wiederum) zu ihm um Beistand. Da sprach Moses zu ihm: "Du bist fürwahr ein Irregegangener." "Am (nächsten) Morgen trieb er sich voller Angst in der Stadt herum, indem er sich (immer wieder) umsah (ob man nicht hinter ihm her sei). Auf einmal rief ihn derjenige, der ihn am Tag zuvor um Beistand gebeten hatte, (wieder um Hilfe) an. Moses sagte zu ihm: ""Du bist offensichtlich auf dem falschen Weg."" (Trotzdem war er wieder zur Hilfeleistung bereit.)" "Dann wurde er in der Stadt furchtsam (und war) auf der Hut; und siehe, jener, der ihn zuvor um Hilfe gerufen hatte, schrie nach ihm um Beistand. Da sagte Moses zu ihm: ""Du bist offensichtlich auf dem falschen Weg.""" Am Morgen war er dann in der Stadt (in Ägypten) und schaute sich immer wieder ängstlich um. Da kam der Mann, der ihn am Vortag um Beistand gebeten hatte und rief wieder um Hilfe. Da sagte Moses: "Du bist eindeutig ein Verirrter, der Streit sucht."  
  19 Und da er sich entschloß, Hand an den Mann zu legen, der ihrer beider Feind war, sprach er: "O Moses, willst du mich töten, wie du gestern einen Menschen getötet hast? Du suchst nur ein Tyrann im Land zu werden, und du willst nicht ein Friedensstifter sein." "Als er nun den packen wollte, der ihnen beiden feind war, sagte dieser: ""Moses! Willst du mich umbringen, so wie du gestern jemand umgebracht hast? Du hast (anscheinend) nichts anderes im Sinn, als Gewalttaten im Land zu verüben, und willst keiner von denen sein, die für Frieden und Ordnung sorgen (al-muslihiena).""" "Und als er sich (dann doch) entschloß, Hand an den Mann zu legen, der ihrer beider Feind war, sagte dieser: ""O Moses, willst du mich töten, so wie du gestern einen Menschen getötet hast? Du versuchst nur, ein Tyrann im Land zu werden, und du willst kein Friedensstifter sein.""" Als er sich anschickte, den zu schlagen, der ihnen beiden Feind war, sagte dieser: "O Moses! Willst du mich etwa töten, wie du gestern einen Menschen getötet hast? Du willst wohl nichts anderes als gewalttätig sein auf Erden und willst keineswegs zu den Rechtschaffenen gehören, die das Gute anstreben."  
  20 Da kam ein Mann von dem äußersten Ende der Stadt gelaufen. Er sprach: "O Moses, die Häupter beraten sich gegen dich, um dich zu töten. Darum mache dich fort, ich bin dir ein aufrichtiger Freund." "Und von einem weit entfernt gelegenen Bezirk der Stadt (min aqsaa l-madienati) kam ein Mann dahergelaufen und sagte: ""Moses! Die Vornehmen (al-mala§) beraten über dich in der Absicht, dich zu töten. Deshalb zieh (aus der Stadt) weg! Ich rate dir gut.""" "Da kam ein Mann vom äußersten Ende der Stadt angelaufen. Er sagte: ""O Moses, die Vornehmen beraten sich gegen dich, um dich zu töten. Darum mache dich fort; denn ich rate dir gut.""" Da kam ein Mann vom fernsten Teil der Stadt gelaufen und sprach: "O Moses! Die maßgeblichen Männer beraten über dich und wollen dich töten. Verlasse das Land! Ich bin dir ein ehrlicher Ratgeber."  
  21 Da ging er hinaus von dort, furchtsam, auf der Hut. Er sprach: "Mein Herr, rette mich vor dem ruchlosen Volk." "Da zog er voller Angst aus ihr weg, indem er sich (immer wieder) umsah (ob man nicht hinter ihm her sei). Er sagte: ""Herr! Errette mich von dem Volk der Frevler!""" "Da zog er furchtsam aus ihr hinaus und spähte umher. Er sagte: ""Mein Herr, rette mich vor dem ungerechten Volk.""" Da verließ er ängstlich um sich blickend die Stadt und sprach: "Mein Herr, rette mich vor den Ungerechten!"  
  22 Und als er sein Antlitz gegen Midian wandte, sprach er: "Ich hoffe, mein Herr wird mich auf den rechten Weg leiten." "Und als er sich (nach langer Wanderung) Madyan zuwandte, sagte er: ""Vielleicht wird mein Herr mich den rechten Weg führen.""" "Und als er sich in Richtung Madyan begab, sagte er: ""Ich hoffe, mein Herr wird mich auf den rechten Weg leiten.""" Als er sich in Richtung Madyan begab, sprach er: "Hoffentlich leitet mich mein Herr den rechten Weg."  
  23 Als er zum Wasser von Midian kam, fand er dort eine Schar von Leuten, die (ihr Vieh) tränkten. Und neben ihnen fand er zwei Frauen, die (ihr Vieh) zurückhielten. Er sprach: "Was ist mit euch?" Sie antworteten: "Wir können (unser Vieh) nicht eher tränken, als bis die Hirten (ihre Herden) fortgetrieben haben, und unser Vater ist ein Greis, hochbetagt." "Als er dann zum Wasser von Madyan herunterkam, fand er dort eine (große) Schar (umma) von Menschen, die (ihre Herdentiere) tränkten, und vor ihnen zwei Frauen die (ihre Tiere von den anderen Tieren und dem Wasser) zurückhielten. Er sagte: ""Was ist mit euch beiden?"" Sie sagten: ""Wir können (unsere Tiere) nicht tränken, solange nicht die Hirten (ihre Herden vom Wasser) zurückgebracht haben. Und unser Vater ist ein alter Greis (und nicht mehr imstande, uns zu helfen).""" "Als er zum Wasser von Madyan kam, fand er dort eine Schar von Leuten, die (ihr Vieh) tränkten. Und neben ihnen fand er zwei Frauen, die (ihr Vieh) zurückhielten. Er sagte: ""Was ist mit euch?"" Sie sagten: ""Wir können (unser Vieh) nicht eher tränken, als bis die Hirten (ihre Herden) fortgetrieben haben, und unser Vater ist ein hochbetagter Greis.""" Und als er an der Wasserstelle von Madyan angekommen war, fand er viele Menschen, die ihr Vieh tränkten. Ein wenig entfernt davon sah er zwei Frauen, die ihre Herde zurückhielten. Da sagte er: "Was ist mit euch?" Sie sagten: "Wir können unsere Herde nicht tränken und müssen warten, bis die Hirten ihre Tiere zurückgetrieben haben. Unser Vater ist ein sehr alter Mann."  
  24 Da tränkte er (ihre Herden) für sie. Dann zog er sich in den Schatten zurück und sprach: "Mein Herr, ich bedarf des Guten, was immer es sei, das Du auf mich herabsenden magst." "Da tränkte er ihnen (ihre Tiere). Hierauf wandte er sich ab (und ging) in den Schatten. Und er sagte: ""Herr! Ich bin dessen bedürftig, was du an Gutem zu mir herabgesandt hast.""" "Da tränkte er (ihre Herde) für sie. Dann zog er sich in den Schatten zurück und sagte: ""Mein Herr, ich bedarf des Guten, was immer es (auch) sei, das Du auf mich herabsenden magst.""" Er tränkte für sie das Vieh, dann begab er sich in den Schatten und sagte: "O mein Herr! Ich brauche sehr, was du mir Gutes herabsendest."  
  25 Und eine der beiden kam schamhaft zu ihm gegangen. Sie sprach: "Mein Vater ruft dich, damit er dir Lohn geben kann dafür, daß du (unser Vieh) für uns getränkt hast." Als er nun zu ihm kam und ihm seine Geschichte erzählte, sprach er: "Fürchte dich nicht; du bist dem ruchlosen Volk entronnen." "Da kam die eine von den beiden verschämt zu ihm her und sagte: ""Mein Vater bittet dich zu sich, um dir den Lohn dafür heimzuzahlen, daß du uns (die Tiere) getränkt hast."" Nachdem er dann zu ihm gekommen war und ihm die Geschichte (von seiner Flucht aus Ägypten) erzählt hatte, sagte er: ""Hab keine Angst! Du bist (jetzt) dem Volk der Frevler (glücklich) entkommen.""" "Und eine der beiden (Frauen) kam zu ihm gelaufen voller Scham. Sie sagte: ""Siehe, mein Vater ladet dich ein, damit er dich dafür belohnen kann, daß du unser Vieh getränkt hast."" Als er nun zu ihm kam und ihm seine Geschichte erzählte, sagte er: ""Fürchte dich nicht; du bist dem ungerechten Volk entronnen.""" Eine von beiden suchte ihn schüchtern auf und sagte: "Mein Vater lädt dich ein, um dich dafür zu belohnen, daß du für uns das Vieh getränkt hast." Als er zu ihm kam und ihm seine Geschichte erzählte, sagte er ihm: "Fürchte dich nicht! Du bist jetzt gerettet und in Sicherheit vor den ungerechten Menschen."  
  26 Da sprach eine der beiden: "O mein Vater, dinge ihn; denn der beste Mann, den du dingen kannst, ist einer, der stark ist, ehrlich." "Die eine von den beiden (Frauen) sagte: ""Vater! Dinge ihn (als Knecht)! Du kannst keinen Besseren dingen als einen, der (so) stark und zuverlässig ist (wie er).""" "Da sagte eine der beiden: ""O mein Vater, stell ihn in deinen Dienst ein; denn der beste Mann, den du einstellen kannst, ist wahrlich der, der stark und ehrlich ist.""" Eine von beiden sprach: "Vater, nimm ihn doch in deinen Dienst! Der Beste, den du anstellen kannst, ist der, der stark und zuverlässig ist."  
  27 Er sprach: "Ich will dir eine von diesen meinen zwei Töchtern zur Frau geben unter der Bedingung, daß du dich mir auf acht Jahre zum Dienst verpflichtest. Willst du dann zehn (Jahre) vollmachen, so steht es bei dir. Ich möchte aber nicht hart sein zu dir; du wirst mich, so Allah will, als einen der Rechtschaffenen erfinden." "Er sagte (zu Moses): ""Ich möchte dir eine dieser meiner beiden Töchter zur Frau geben unter der Bedingung, daß du mir (dafür) acht Jahre dienst. Wenn du (mir) aber (weitere zwei Jahre dienst und damit) zehn (Jahre) vollmachst, ist das deine Sache. Ich will dir (meinerseits) nicht (mit weiteren Forderungen) lästig fallen. Du wirst, so Allah will, finden, daß ich (einer) von den Rechtschaffenen (as-saalihiena) bin.""" "Er sagte: ""Ich will dir eine von diesen meinen zwei Töchtern zur Frau geben unter der Bedingung, daß du dich mir auf acht Jahre zum Dienst verpflichtest. Willst du dann zehn (Jahre) vollmachen, so steht es bei dir. Ich möchte aber nicht hart zu dir sein; du wirst in mir, so Allah will, einen rechtschaffenen (Mann) finden." Er sprach: "Ich werde dir eine meiner beiden Töchter zur Frau geben, unter der Bedingung, daß du acht Jahre dafür bei mir arbeitest. Solltest du zehn Jahre bleiben, ist das deine Sache. Ich will es dir nicht zu schwer machen. Du wirst, so Gott will, sehen, daß ich zu den Rechtschaffenen gehöre."  
  28 Er sprach: "Das sei zwischen mir und dir. Welche der beiden Fristen ich auch erfülle, es soll mich kein Vorwurf treffen; und Allah ist Zeuge dessen, was wir sagen." "Moses sagte: ""Das sei zwischen mir und dir (abgemacht)! Und es darf keine Übertretung gegen mich geben, welche der beiden Fristen ich auch zu Ende führen mag (die von acht oder die von zehn Jahren). Und Allah ist Bürge für das, was wir sagen.""" "Er sagte: ""Das sei zwischen mir und dir (abgemacht). Welche der beiden Fristen ich auch erfülle - es soll mich kein Vorwurf treffen; und Allah ist Zeuge dessen, was wir sagen.""" Moses sprach: "Das ist zwischen dir und mir fest vereinbart. Ich halte die eine, oder die andere Frist ein, aber ich werde nichts zu unrecht verlangen. Gott ist Bürge für das, was wir sagen."  
  29 Als Moses nun die Frist erfüllt hatte und mit seinen Angehörigen reiste, gewahrte er in der Richtung des Berges ein Feuer. Er sprach zu den Seinen: "Bleibt zurück, ich gewahre ein Feuer; vielleicht kann ich euch eine Kunde davon bringen oder einen Feuerbrand, so daß ihr euch wärmen könnt." "Und als Moses die Frist zu Ende geführt hatte und mit seinen Angehörigen dahinzog, nahm er auf der Seite des Berges ein Feuer wahr. Er sagte zu seinen Angehörigen: ""Bleibt (hier stehen) Ich habe ein Feuer wahrgenommen. Vielleicht kann ich euch (nähere) Nachricht darüber bringen, oder ein brennendes Scheit (davon) (dschazwatin mina n-naari). Vielleicht könnt ihr euch (daran) wärmen.""" "Als Moses nun die Frist erfüllt hatte und mit seinen Angehörigen reiste, gewahrte er an der Seite des Berges ein Feuer. Er sagte zu seinen Angehörigen: ""Bleibt hier, ich habe ein Feuer wahrgenommen; vielleicht kann ich euch eine Nachricht von dort bringen oder eine Feuersglut, so daß ihr euch wärmen könnt.""" Als Moses die vereinbarte Zeit beendet hatte und mit Frau und Angehörigen auszog, erblickte er in Richtung des Berges Tûr Feuer. Er sagte zu den Seinen: "Bleibt hier! Ich habe Feuer gesehen und gehe dorthin. Entweder bringe ich einen Hinweis auf den Weg oder eine Fackel davon, damit ihr euch wärmen könnt."  
  30 Und als er zu ihm kam, da ward er angerufen von der rechten Seite des Tales, aus dem Baume, am gesegneten Ort: "O Moses, wahrlich Ich, Ich bin Allah, der Herr der Welten. "Als er dann hinkam, wurde ihm auf der rechten Talseite auf dem (von Allah) gesegneten Stück Land (buq`a) vom Baum her zugerufen: ""Moses! Ich bin Allah, der Herr der Menschen in aller Welt (al-`aalamuun).""" "Und als er zu ihm kam, da wurde er von der rechten Seite des Tales am gesegneten Ort aus dem Baum angerufen: ""O Moses, wahrlich, Ich bin Allah, der Herr der Welten." Als er dort ankam, hörte er von der rechten Seite des Tals an der von Gott gesegneten Stätte vom Baum her rufen: "O Moses! Ich bin Gott, der Herr der Welten.  
  31 Wirf deinen Stab hin." Als er ihn sich regen sah, als wäre er eine Schlange, da wandte er sich zur Flucht und schaute nicht zurück. "O Moses, tritt vor und fürchte dich nicht;: denn du gehörst zu jenen, die sicher sind. "Und (weiter wurde zugerufen). ""Wirf deinen Stock!"" Als er nun sah, daß er in Bewegung geriet, wie wenn er ein Dschinn (dschaann) wäre, kehrte er den Rücken (um zu fliehen), ohne sich (noch einmal) umzuwenden. (Da rief es ihm zu:) ""Moses! Komm her und hab keine Angst! Dir wird nichts geschehen." "Und wirf deinen Stock hin."" Als er ihn sich regen sah, als wäre er eine Riesenschlange, da wandte er sich zur Flucht und schaute nicht zurück. ""O Moses, tritt vor und fürchte dich nicht; denn du gehörst zu jenen, die in Sicherheit sind." Wirf deinen Stock hin!" Als er sah, daß dieser sich wie eine Schlange wand, drehte er sich um zur Flucht und schaute nicht zurück. "O Moses! Komm her und fürchte dich nicht! Du gehörst zu denen, die in Sicherheit sind.  
  32 Stecke deine Hand in deinen Busen; sie wird weiß hervorkommen ohne Übel, und ziehe deinen Arm ohne Furcht an dich. Das sollen nun zwei Beweise von deinem Herrn für Pharao und seine Häupter sein, denn sie sind ein frevelndes Volk." "(Und) stecke deine Hand in deinen Hemdschlitz (dschaib), dann kommt sie weiß (wieder) heraus, ohne daß (es) etwas Schlimmes wäre! Und nimm dich zusammen und sei nicht (so) ängstlich! Das sind nun zwei Beweise deines Herrn für Pharao und seine Vornehmen (mala`). Sie sind frevlerische Leute.""" "Steck deine Hand in deinen Hemdschlitz; sie wird ohne Übel weiß hervorkommen; und zieh deinen Arm an dich, um die Ängstlichkeit von dir zu jagen. Das sollen zwei Beweise von deinem Herrn für Pharao und seine Vornehmen sein; denn sie sind ein frevelndes Volk.""" Stecke deine Hand in deinen Gewandschlitz, und sie wird weiß und ohne ?bel wieder herauskommen! Nimm dich zusammen und fürchte dich nicht mehr! Das sind zwei Beweiszeichen von Deinem Herrn für Pharao und seine Notabeln. Sie sind Frevler."  
  33 Er sprach: "Mein Herr, ich habe einen von ihnen erschlagen und ich fürchte, sie werden mich töten. "Er sagte: ""Herr! Ich habe jemand von ihnen umgebracht. Deshalb fürchte ich, daß sie mich töten werden." "Er sagte: ""Mein Herr, ich habe einen von ihnen erschlagen, und ich fürchte, sie werden mich töten." Er sagte: "O mein Herr! Ich habe einen Menschen von den Ihren getötet und fürchte, daß sie mich töten wollen.  
  34 Und mein Bruder Aaron, er ist beredter als ich mit der Zunge; sende ihn darum mit mir als einen Helfer, daß er mich beglaubige, denn ich fürchte, sie werden mich der Falschheit zeihen." "Mein Bruder Aaron ist nun gewandter im Ausdruck als ich. Schick ihn zur Unterstützung mit mir, damit er mich (in meinem Auftrag) bestätigt! Ich fürchte (nämlich), daß sie mich der Lüge zeihen werden.""" "Und mein Bruder Aaron - er ist beredter als ich mit seiner Zunge; sende ihn darum als Helfer mit mir, auf daß er mich bestätige; denn ich fürchte, sie werden mich der Falschheit bezichtigen.""" Mein Bruder Aaron ist redegewandter als ich. Sende ihn mit mir als Helfer, damit sie mir glauben! Ich fürchte, daß sie mich der Lüge zeihen werden."  
  35 Er sprach: "Wir wollen deinen Arm stärken mit deinem Bruder, und Wir wollen euch beiden Macht geben, so daß sie euch nicht erreichen werden. (Gehet nun) mit Unseren Zeichen. Ihr beide und die, welche euch folgen, werden die Sieger sein." "Allah sagte: ""(Gut.) Wir werden dir durch deinen Bruder Kraft verleihen (sa-naschuddu `adudaka). Und wir geben euch beiden Vollmacht, so daß sie euch nicht beikommen werden (wenn ihr) mit unseren Zeichen (zu ihnen kommt). Ihr, und die euch folgen, werden Sieger sein.""" "Er sprach: ""Wir wollen dich mit deinem Bruder stärken, und Wir wollen euch beiden Macht geben, so daß sie euch nicht erreichen werden - durch Unsere Zeichen. Ihr beide und die, welche euch folgen, werden die Sieger sein.""" Er sprach: "Wir stärken dich durch deinen Bruder. Wir verleihen euch Macht, so daß sie euch nichts antun können, habt ihr doch Unsere Zeichen. Ihr werdet zusammen mit euren Anhängern die Sieger sein."  
  36 Als Moses zu ihnen kam mit Unseren deutlichen Zeichen, da sprachen sie: "Das ist nichts als ein Zaubertrug, und wir haben unter unseren Vorvätern nie dergleichen gehört." "Als dann Moses mit unseren Zeichen als klaren Beweisen (baiyinaat) zu ihnen kam, sagten sie: ""Das ist nichts als Zauberei, die (von ihm) ausgeheckt worden ist. Wir haben nicht gehört, daß es so etwas bei unseren Vorvätern gegeben hätte.""" "Als dann Moses zu ihnen mit Unseren deutlichen Zeichen kam, da sagten sie: ""Das ist nichts als ein Zaubertrug, und wir haben von unseren Vorvätern nie dergleichen gehört.""" Als Moses ihnen Unsere klaren Beweiszeichen vorbrachte, sagten sie: "Das ist nichts anderes als Zauberei, die zur Täuschung führt. Wir haben niemals gehört, daß unsere Vorfahren darum wußten."  
  37 Moses sprach: "Mein Herr weiß am besten, wer es ist, der Führung von Ihm gebracht hat, und wem der glückselige Lohn der Wohnstatt zuteil werden wird. Wahrlich, die Frevler haben nie Erfolg." "Moses sagte: ""Mein Herr weiß sehr wohl, wer von ihm her (den Menschen) die rechte Leitung bringt, und wem die letzte Behausung (`aaqibatu d-daari) zuteil wird. Den Frevlern wird es nicht wohl ergehen.""" "Und Moses sagte: ""Mein Herr weiß am besten, wer es ist, der Seine Führung gebracht hat, und wem der glückselige Lohn der Wohnstatt zuteil werden wird. Wahrlich, die Frevler haben nie Erfolg.""" Da sprach Moses: "Gott weiß am besten, wer mit der Rechtleitung von Ihm kommt und wem das gute Ende des Paradieses zuteil wird. Die Ungerechten erreichen keinen Erfolg."  
  38 Und Pharao sprach: "O ihr Häupter, ich kenne keinen anderen Gott für euch außer mir; so brenne mir, o Hámán, (Ziegel aus) Ton und mache mir einen Turm, damit ich den Gott Moses§ erblicken kann, ob ich ihn gleich gewißlich für einen Lügner erachte." "Pharao sagte: ""Ihr Vornehmen (mala§)! Ich weiß euch keinen anderen Gott als mich (selber). Haamaan! Erhitze mir Lehm (und brenn ihn zu Ziegeln) und mach mir (daraus) ein (hochragendes) Schloß (sarh)! Vielleicht kann ich dann zum Gott Moses emporsteigen (attali`u). Ich bin aber der Meinung, daß er ein Lügner ist.""" "Und Pharao sagte: ""O ihr Vornehmen, ich kenne keinen anderen Gott für euch außer mir; so brenne mir, o Haman, (Ziegel aus) Ton und mache mir einen Turm, damit ich den Gott Moses§ erblicken kann, obgleich ich ihn gewiß für einen Lügner erachte.""" Pharao sprach: "Ihr Notabeln! Ich weiß für euch keinen Gott außer mir. O Hâmân! Mache mir mit Feuer aus Lehm Backsteine und baue mir einen hohen Turm, damit ich Moses§ Herrn sehen kann, obwohl ich ihn für einen Lügner halte!"  
  39 Er und seine Heerscharen betrugen sich hoffärtig im Land ohne irgendeine Rechtfertigung. Und sie wähnten, daß sie nie zu Uns zurückgebracht werden würden. Und er und seine Truppen gebärdeten sich auf der Erde unberechtigterweise hochmütig und meinten, sie würden (dereinst) nicht zu uns zurückgebracht. Und er und seine Heerscharen verhielten sich ohne Recht hochmütig im Lande. Und sie meinten, nie zu Uns zurückgebracht zu werden. Er war, wie auch seine Streiter, überheblich. Sie waren ohne Recht Gewalttäter auf Erden und meinten, sie würden nicht zu Uns zurückgebracht werden.  
  40 So erfaßten Wir ihn und seine Heerscharen und setzten sie aus inmitten des Meeres. Schau darum, wie der Ausgang der Missetäter war! Da kamen wir (mit einem Strafgericht) über ihn und seine Truppen und warfen sie ins Meer. Schau nur, wie das Ende der Frevler war! So erfaßten Wir ihn und seine Heerscharen und setzten sie mitten im Meer aus. Schau darum, wie der Ausgang der Missetäter war! Wir packten ihn, desgleichen seine Streiter, und warfen sie ins Meer. Sieh, wie das Ende der Ungerechten war!  
  41 Und Wir machten sie zu Führern, welche (Menschen) zum Feuer luden; und am Tage der Auferstehung werden sie keinen Beistand finden. Und wir machten sie zu Vorbildern (des Unglaubens), die (die Menschen) zum Höllenfeuer rufen. Und am Tag der Auferstehung wird ihnen nicht geholfen werden. Und Wir machten sie zu Führern, welche (Menschen) zum Feuer luden; und am Tage der Auferstehung werden sie keinen Beistand finden. Wir machten sie zu führenden Verfechtern, die die Menschen (zum Irrtum und somit) zur Hölle aufriefen. Am Jüngsten Tag wird niemand ihnen helfen.  
  42 Und Wir ließen ihnen einen Fluch folgen in dieser Welt; und am Tage der Auferstehung werden sie unter den Verabscheuten sein. Und wir haben sie hier im Diesseits mit Fluch verfolgt. Und am Tag der Auferstehung werden sie (allgemein) verabscheut werden (hum mina l-maqbuuhiena). Und Wir ließen ihnen in dieser Welt einen Fluch folgen; und am Tage der Auferstehung werden sie unter den Verabscheuten sein. Wir haben sie in diesem irdischen Leben mit einem Fluch belegt, und am Jüngsten Tag werden sie zu den Verabscheuten gehören.  
  43 Und Wir gaben Moses die Schrift, nachdem Wir die früheren Geschlechter vernichtet hatten, als ein Mittel zur Erleuchtung für die Menschen und als Führung und Barmherzigkeit, auf daß sie ermahnt wären. Und wir haben doch, nachdem wir die früheren Generationen hatten zugrunde gehen lassen, dem Moses die Schrift gegeben, als sichtbare Beweise (basaa§ir) für die Menschen, und als eine Rechtleitung und Barmherzigkeit, damit sie sich vielleicht mahnen lassen würden. Und wahrlich, Wir gaben Moses die Schrift, nachdem Wir die früheren Geschlechter vernichtet hatten, als ein Mittel zur Ermahnung für die Menschen und als Führung und Barmherzigkeit, auf daß sie (Meiner Macht) eingedenk sein mögen. Wir haben Moses, nachdem Wir die früheren frevelhaften Generationen vernichtet hatten, die Schrift (die Thora) gegeben als Mittel zur Erleuchtung für die Menschen, als Rechtleitung und Barmherzigkeit, damit sie sich ermahnen lassen.  
  44 Und du warst nicht auf der westlichen Seite, als Wir Moses den Auftrag gaben, noch warst du unter den Anwesenden. Und du warst nicht auf der westlichen Seite (des Berges), (damals) als wir die Entscheidung für Moses trafen (und ihn zum Gesandten beriefen). Und du warst (dabei) nicht Zeuge. Und du warst weder auf der westlichen Seite, als Wir Moses den Auftrag gaben, noch warst du unter den Augenzeugen. Du warst nicht auf der Westseite des Berges zugegen, als Wir Moses den Auftrag gaben, und du bist nicht Zeuge gewesen.  
  45 Jedoch Wir ließen (nach Moses) Geschlechter erstehen, und das Leben wurde ihnen lang. Und du verweiltest nicht unter dem Volke von Midian, ihnen Unsere Zeichen vorzutragen doch Wir, Wir schickten Gesandte. Wir aber haben Generationen (um Generationen) heraufkommen lassen, und sie lebten lange (genug). Und du hieltest dich (nach dem Aufbruch Moses) nicht unter den Leuten von Madyan auf, um ihnen unsere Verse zu verlesen. Wir aber haben (unsere) Boten entsandt. Jedoch Wir ließen (nach Moses) Geschlechter entstehen, und das Leben wurde ihnen lang! Und du verweiltest nicht unter dem Volk von Madyan, um ihnen Unsere Zeichen vorzutragen; Wir aber schickten (ihnen) Gesandte. Wir haben Generationen kommen lassen, die so lange dahinlebten, daß sie ihre Verpflichtungen vergaßen. Du hast dich nicht in Madyan aufgehalten, damit du deinen Leuten (in Mekka) die Nachrichten darüber vorträgst, sondern Wir haben sie dir offenbart und dich zum Gesandten bestimmt.  
  46 Und du warst nicht auf der Seite des Berges, da Wir riefen. Doch (Wir haben dich entsandt) als eine Barmherzigkeit von deinem Herrn, damit du ein Volk warnen möchtest dem vor dir kein Warner gekommen war, auf daß sie ermahnt seien. Und du warst nicht auf der Seite des Berges, (damals) als wir (Moses) anriefen (und ihn uns zu vertraulichem Gespräch nahekommen ließen). (Es war) vielmehr Barmherzigkeit von deinem Herrn (daß du durch Offenbarung von alledem erfahren hast), damit du Leute warnen würdest, zu denen vor dir noch kein Warner gekommen ist. Vielleicht würden sie sich mahnen lassen. Und du warst nicht auf der Seite des Berges als Wir (Moses) anriefen. Vielmehr (haben Wir dich) als eine Barmherzigkeit deines Herrn (entsandt), damit du ein Volk warnen mögest, zu dem vor dir kein Warner gekommen war, auf daß sie ermahnt seien. Du warst nicht auf der Seite des Berges Tûr zugegen, als Wir Moses riefen, sondern dir sind die Nachrichten als Barmherzigkeit von deinem Herrn offenbart worden, damit du Menschen warnst, zu denen vor dir kein Warner gekommen ist. Sie mögen nachdenken und sich ermahnen lassen.  
  47 Und wäre es nicht, daß sie, wenn ein Unglück sie treffen sollte um dessentwillen, was ihre Hände vorausgesandt, sprechen könnten: "Unser Herr, warum hast Du uns nicht einen Gesandten geschickt, daß wir Deine Zeichen hätten befolgen mögen, und wir wären unter den Gläubigen gewesen?" (Wir hätten dich nicht entsandt.) "Und (wir hätten dir nicht den Auftrag erteilt, deine Landsleute zu warnen) wenn sie (sonst) nicht (zur Strafe) für die früheren Werke ihrer Hände ein Unglück treffen würde und sie dann sagen würden: ""Herr! Warum hast du denn keinen Gesandten zu uns geschickt, so daß wir deinen Zeichen hätten folgen können und (nunmehr) gläubig wären?""" "Und wäre es nicht (nur deshalb), daß sie nicht sagen können, wenn ein Unglück sie um dessentwillen treffen sollte, was ihre Hände vorausgeschickt haben: ""Unser Herr, warum hast Du uns keine Gesandten geschickt, daß wir Deine Zeichen hätten befolgen können und dann unter den Gläubigen gewesen wären?""" Wenn sie eine Katastrophe ereilt wegen ihrer Untaten, sagen sie: "Unser Herr! Warum schickst Du uns keinen Gesandten, damit wir Deinen Zeichen Folge leisten und zu den Gläubigen gehören?"  
  48 Doch als ihnen nun die Wahrheit von Uns kam, da sprachen sie: "Warum ist ihm nicht das gleiche gegeben worden wie das, was Moses gegeben ward?" Haben sie denn nicht das geleugnet, was Moses zuvor gegeben ward? Sie hatten gesagt: "Zwei Zauberwerke, die einander stützen." Und sie sagten: "Wir leugnen beide." "Und als die Wahrheit von uns zu ihnen kam, sagten sie: ""Warum hat er nicht das gleiche (an Wunderzeichen) erhalten wie (früher) Moses?"" Aber haben sie denn nicht, was Moses früher erhalten hat, ungläubig abgelehnt? Sie sagten (ja): ""(Das sind) zwei Fälle von Zauberei (sihraani), die sich gegenseitig geholfen haben"", und: ""Wir glauben an nichts (von alledem).""" "Doch als nun die Wahrheit von Uns zu ihnen kam, da sagten sie: ""Warum ist ihm nicht das gleiche gegeben worden wie das, was Moses gegeben wurde?"" Haben sie denn nicht das geleugnet, was Moses zuvor gegeben wurde? Sie hatten gesagt: ""(Dies sind) zwei Zauberwerke, die einander stützen."" Und sie sagten: ""Wir leugnen beide.""" Als die Wahrheit von Uns (im Koran) zu ihnen kam, sprachen sie: "Hätte er nur Zeichen wie die von Moses gehabt!" Haben die Ungläubigen damals nicht die Zeichen, die Moses bekam, geleugnet? Nun sagen sie: "(Die Thora und der Koran sind) zwei Zauberwerke, die einander untermauern." Sie sagen: "Wir leugnen beide."  
  49 Sprich: "So bringet ein Buch von Allah herbei, das eine bessere Führung ist als diese beiden, damit ich ihm folge, wenn ihr wahrhaftig seid." "Sag: ""Dann bringt doch eine Schrift von Allah bei, die eher rechtleitet als die beiden, damit ich ihr (meinerseits) folge! (Tut das) wenn (anders) ihr die Wahrheit sagt!""" "Sprich: ""So bringt ein Buch von Allah herbei, das eine bessere Führung als diese beiden hat, damit ich ihm folge, wenn ihr wahrhaftig seid.""" Sprich: "Bringt ein Buch von Gott, das bessere Rechtleitung enthält als die beiden, damit ich ihm folge, wenn ihr die Wahrheit sagt!"  
  50 Doch wenn sie dir nicht antworten, dann wisse, daß sie nur ihren eigenen bösen Gelüsten folgen. Und wer ist irrender als der, der seinen bösen Gelüsten folgt ohne Führung von Allah? Wahrlich, Allah leitet das ungerechte Volk nicht. Wenn sie deiner Aufforderung nicht Folge leisten, dann mußt du wissen, daß sie nur ihrer (persönlichen) Neigung folgen. Und wer ist mehr im Irrtum, als wer ohne Rechtleitung von Allah seiner (persönlichen) Neigung folgt? Allah leitet das Volk der Frevler nicht recht. Doch wenn sie dir nicht Folge leisten, dann wisse, daß sie nur ihren eigenen Neigungen folgen. Und wer ist irrender als der, der ohne Führung Allahs seinen eigenen Neigungen folgt? Wahrlich, Allah leitet das ungerechte Volk nicht. Wenn sie deiner Forderung nicht entsprechen, wisse, daß sie ihren Launen folgen. Wer geht mehr irre als derjenige, der seinen Launen folgt ohne Rechtleitung von Gott? Gott leitet die Ungerechten nicht recht.  
  51 Und Wir haben ihnen das Wort immer wieder übermittelt, auf daß sie ermahnt seien. Und wir haben ihnen doch das Wort (der Offenbarung andauernd) zukommen lassen, damit sie sich vielleicht mahnen lassen würden. Und wahrlich, Wir haben ihnen das Wort immer wieder übermittelt, auf daß sie ermahnt seien. Wir haben ihnen den Koran in aufeinanderfolgenden Abschnitten herabgesandt, damit sie nachdenken und sich ermahnen lassen.  
  52 Diejenigen, denen Wir die Schrift zu vor gegeben - sie glauben daran. Diejenigen, die die Schrift erhalten haben, noch ehe er da war, glauben an ihn. Diejenigen, denen Wir die Schrift zuvor gegeben haben, glauben an sie. Diejenigen, denen Wir vor ihnen das Buch (die Thora und das Evangelium) gegeben haben, glauben (an den Koran).  
  53 Und wenn sie ihnen vorgetragen wird, sagen sie: "Wir glauben daran. Wahrlich es ist die Wahrheit von unserem Herrn; wir hatten uns schon vordem (Gott) ergeben." "Und wenn er ihnen verlesen wird, sagen sie: ""Wir glauben an ihn. Es ist die Wahrheit (die) von unserem Herrn (kommt). Wir waren (schon) Muslime, noch ehe er da war.""" "Und wenn sie ihnen verlesen wird, dann sagen sie: ""Wir glauben daran. Wahrlich, es ist die Wahrheit von unserem Herrn; wir hatten uns (Ihm) schon vordem ergeben.""" Wenn er ihnen vorgetragen wird, sagen sie: "Wir glauben fest daran. Es ist die Wahrheit von unserem Herrn. Wir waren schon vor ihm gottergeben."  
  54 Diese werden ihren Lohn zweimal erhalten, weil sie standhaft waren und das Böse abwehren durch das Gute und spenden von dem, was Wir ihnen gegeben haben. Die erhalten (dereinst) ihren Lohn doppelt (zur Vergeltung) dafür, daß sie geduldig waren. Und sie wehren (wenn ihnen etwas) Schlimmes (begegnet, es) mit (etwas) Gutem ab und geben Spenden von dem, was wir ihnen (an Gut) beschert haben. Diese werden ihren Lohn zweimal erhalten, weil sie geduldig waren und das Böse durch das Gute abwehrten und von dem spendeten, was Wir ihnen gegeben hatten. Sie werden ihre Belohnung doppelt erhalten, da sie geduldig ausharren, eine schlimme Tat mit einer guten Tat erwidern und von dem spenden, was Wir ihnen bescheren.  
  55 Und wenn sie eitles Gerede hören, so wenden sie sich davon ab und sprechen: "Für uns unsere Werke und für euch eure Werke. Friede sei mit euch! Wir suchen nicht die Unwissenden." "Und wenn sie (leeres) Gerede hören, wenden sie sich davon ab und sagen: ""Uns kommen (bei der Abrechnung) unsere Werke zu, und euch die euren. Heil (salaam) sei über euch! Wir wollen mit den Toren nichts zu tun haben.""" "Und wenn sie leeres Gerede hören, so wenden sie sich davon ab und sagen: ""Für uns (seien) unsere Taten und für euch (seien) eure Taten. Friede sei auf euch! Wir suchen keine Unwissenden.""" Wenn sie das sinnloses Gerede der Ungläubigen hören, wenden sie sich davon ab und sagen: "Wir haben unsere Werke und ihr habt eure. Friede sei mit euch! Wir wollen nicht mit Unwissenden verkehren."  
  56 Du kannst nicht dem den Weg weisen, den du liebst; Allah aber weist den Weg, wem Er will; und Er kennt am besten jene, die die Führung annehmen. Du kannst nicht (einfach) rechtleiten, wen du (persönlich) gern magst. Allah ist es vielmehr, der rechtleitet, wen er will. Er weiß am besten, wer sich rechtleiten läßt. Wahrlich, du kannst dem den Weg nicht weisen, den du liebst; Allah aber weist dem den Weg, dem Er will; und Er kennt jene am besten, die die Führung annehmen. Du leitest nicht recht, wen du liebst, sondern Gott leitet recht, wen Er will, und Er kennt die Rechtgeleiteten nur zu gut.  
  57 Sie sprechen: "Wenn wir der Führung mit dir folgten, so würden wir von unserem Land weggerissen werden." Haben Wir ihnen denn nicht eine sichere Freistatt aufgerichtet, zu der die Früchte aller Dinge gebracht werden, als eine Versorgung von Uns? Jedoch die meisten von ihnen wissen es nicht. "Und sie sagen: ""Wenn wir mit dir der rechten Leitung folgen, werden wir (mit Gewalt) aus unserem Land weggeholt."" (Aber) haben wir ihnen denn nicht über einen heiligen Bezirk (haram) Macht gegeben, der sicher ist, und in den alle möglichen Früchte eingeführt werden, (ihnen) von uns zum Unterhalt (bestimmt)? Jedoch die meisten von ihnen wissen (es) nicht." "Und sie sagen: ""Wenn wir deiner Führung folgten, so würden wir von unserem Land weggerissen werden."" Haben Wir denn kein sicheres Schutzgebiet errichtet, zu dem die Früchte aller Art gebracht werden als Versorgung von Uns? Jedoch die meisten von ihnen wissen es nicht." Sie sagten: "Wenn wir mit dir der Rechtleitung folgen sollten, würden wir unserem Land entrissen werden." Haben Wir ihnen nicht eine geheiligte, sichere Stätte bereitet, zu der Güter aller Art und Gaben von Uns gebracht werden? Doch die meisten wissen nicht um die Wahrheit.  
  58 Und wie so manche Stadt haben Wir zerstört, die in ihrer Fülle des Unterhalts frohlockte! Und dort stehen ihre Wohnstätten, die nicht bewohnt worden sind nach ihnen. Und Wir, Wir wurden die Erben. Und wie manche Stadt, die sich ihres (üppigen) Lebensunterhaltes rühmte (batirat ma`ieschatahaa), haben wir (zur Strafe für den Unglauben ihrer Bewohner) zugrunde gehen lassen! Da sind nun, nachdem sie nicht mehr am Leben sind, ihre Wohnungen, (verödet und) kaum mehr, (von jemand) bewohnt. Wir sind es, die (alles) geerbt haben. Und so manche Stadt haben Wir vernichtet, die sich ihrer Fülle des Unterhalts rühmte! Und dort stehen ihre Wohnstätten, die nach ihnen nicht bewohnt worden sind - mit Ausnahme einiger weniger. Und Wir wurden die Erben. Wieviele Stadtgemeinschaften haben Wir vernichtet, weil sie sich durch das zu angenehme Leben zur Verkennung der Gnade Gottes verleiten ließen! Hier sind ihre Wohnstätten, die nach ihrem Untergang nur spärlich bewohnt sind. Nur Wir haben sie geerbt.  
  59 Und dein Herr würde nie die Städte zerstören, Er hätte denn zuvor in derer Mutterstadt einen Gesandten erweckt, ihnen Unsere Zeichen vorzutragen; noch zerstören Wir Städte, ohne daß ihre Bewohner voll Ungerechtigkeit sind. Aber dein Herr hätte die Städte nie zugrunde gehen lassen, ohne vorher in ihrer Mitte (fie ummihaa) einen Gesandten auftreten zu lassen, der ihnen unsere Verse verliest. Und wir hätten die Städte nie zugrunde gehen lassen, wenn ihre Bewohner nicht gefrevelt hätten. Und dein Herr würde nie die Städte zerstören, ohne zuvor in ihrer Mitte einen Gesandten erweckt zu haben, der ihnen Unsere Verse verliest; noch zerstörten Wir die Städte, ohne daß ihre Bewohner (zuvor) gefrevelt hätten. Gott vernichtet die ungerechten Städte nicht eher, bis Er einen Gesandten in ihre Metropole geschickt hat, der den Menschen dort Unsere Zeichen vorträgt. Wir hätten niemals Städte zerstört, wenn ihre Bewohner nicht unrecht getan hätten.  
  60 Und was euch auch an Dingen gegeben ward, es ist nur ein zeitweiliger Genuß dieses Lebens und sein Schmuck; und das, was bei Allah ist, ist besser und bleibender. Wollt ihr denn nicht begreifen? Und was immer ihr (an Geld und Gut) erhalten habt, ist Nutznießung und Flitter des diesseitigen Lebens. Was aber bei Allah (an Lohn für euch) bereitsteht, ist besser und hat eher Bestand. Habt ihr denn keinen Verstand? Und was euch auch an Dingen gegeben wurde - es ist nur eine zeitweilige Nutznießung des irdischen Lebens und sein Schmuck; und das aber, was bei Allah ist, ist besser und bleibender. Wollt ihr denn nicht begreifen? Alles, was euch an Gütern gegeben wird, ist nur vergängliche Freude am irdischen Leben und vergänglicher Schmuck. Was Gott im Jenseits hat, ist das Beste und das Bleibende. Wollt ihr euch denn nicht des Verstandes bedienen?  
  61 Ist denn der, dem Wir eine schöne Verheißung gaben, die er erfüllt sehen wird, gleich jenem, den Wir mit den guten Dingen dieses Lebens versorgt haben? Doch dann, am Tage der Auferstehung, wird er unter den Vorgeladenen sein. Ist denn einer, dem wir etwas Schönes versprochen haben, das er (dereinst persönlich) entgegennehmen wird, (gleich) wie einer, dem wir (nur) die Nutznießung des diesseitigen Lebens gegeben haben, und der dann am Tag der Auferstehung (zum Gericht) vorgeführt wird? Ist denn der, dem Wir eine schöne Verheißung gaben, die er erfüllt sehen wird, gleich jenem, den Wir mit den guten Dingen des irdischen Lebens versorgt haben? Doch dann, am Tage der Auferstehung, wird er unter den Vorgeführten sein. Ist derjenige, dem Wir ein schönes Belohnungs-Versprechen geben, das er im Jenseits wahrnehmen wird, wie derjenige, den Wir das irdische Leben genießen lassen und der am Jüngsten Tag zu denen gehört, die zur Abrechnung geführt werden?  
  62 An jenem Tage wird Er sie rufen und sprechen: "Wo sind nun Meine Nebengötter, die ihr wähntet?" "Und am Tag (des Gerichts), da Allah sie anruft und sagt: ""Wo sind (nur) meine angeblichen Teilhaber?""" "An jenem Tage wird Er sie rufen und sprechen: ""Wo sind nun Meine Partner, die ihr wähntet?""" Gedenke des Tages, an dem Gott ihnen zurufen und sagen wird: "Wo sind meine von euch erfundenen Gefährten?"  
  63 Diejenigen, über die der Spruch fällig ist, werden sprechen: "Unser Herr, dies sind jene, die wir irreführten. Wir führten sie irre, wie wir selbst irregingen. Wir sprechen uns los vor Dir. Nicht wir waren es, die sie anbeteten." "Diejenigen, über die das Urteil gefällt wird, sagen: ""Herr! Die da, die wir haben abirren lassen, haben wir abirren lassen, so wie wir (von sich aus) abgeirrt sind. Wir sagen uns vor dir (von ihnen) los (und erklären uns für unschuldig). Sie haben (überhaupt) nicht uns verehrt.""" "Diejenigen, über die das Urteil gefällt wird, sagen: ""Unser Herr, dies sind jene, die wir irreführten. Wir führten sie irre, wie wir selbst irregingen. Wir sprechen uns vor Dir (von ihnen) los. Nicht wir waren es, die sie anbeteten.""" Die verurteilten Anführer, denen die von Gott angedrohte Strafe zu Recht gebührt, sagen: "O unser Herr! Diese da haben wir irregeführt, weil sie sich genau wie wir, willentlich dafür entschieden haben. Wir sprechen uns vor Dir von ihrer Schuld frei. Sie haben uns nicht angebetet."  
  64 Und es wird gesprochen werden: "Ruft eure Götter an." Und sie werden sie anrufen, doch jene werden ihnen nicht antworten. Und sie werden die Strafe schauen. Wären sie doch dem rechten Weg gefolgt! "Und es wird (zu den Ungläubigen) gesagt: ""Betet zu euren Teilhabern!"" Und sie beten zu ihnen, aber sie erhören sie nicht. Und sie sehen die Strafe (unmittelbar vor sich). Hätten sie sich doch rechtleiten lassen!" "Und es wird gesprochen: ""Ruft eure Götter an."" Und sie werden sie anrufen, doch jene werden ihnen nicht antworten. Und sie werden die Strafe erleben. Wären sie doch dem rechten Weg gefolgt!" Ihnen wird gesagt werden: "Ruft eure Götzen herbei, die ihr Gott beigesellt habt!" Sie werden sie rufen, doch diese werden nicht auf sie hören. Sie werden der qualvollen Strafe ansichtig werden und wünschen, sie wären im irdischen Leben rechtgeleitet gewesen.  
  65 An jenem Tage wird Er sie rufen und sprechen: "Welche Antwort gabet ihr den Gesandten?" "Und am Tag (des Gerichts), da Allah sie anruft und sagt: ""Was habt ihr (in eurem Erdenleben) den Gesandten geantwortet? (Habt ihr ihnen Gehör geschenkt?)""" "Und an jenem Tage wird Er sie rufen und sprechen: ""Welche Antwort gabt ihr den Gesandten?""" Gedenke des Tages, an dem Gott ihnen zurufen wird: "Wie habt ihr auf die Gesandten geantwortet?"  
  66 Darm werden alle Ausreden ihnen dunkel werden an jenem Tage, und sie werden einander nicht befragen können. Da, an jenem Tag, wissen sie über nichts mehr, Bescheid, und sie wenden sich nicht (mehr) mit Fragen aneinander. Dann werden ihnen an jenem Tage alle Ausreden dunkel werden, und sie werden einander nicht befragen können. An dem Tage werden sie wie blind sein, so entfallen ihnen Kenntnisse und Nachrichten, und sie können einander nicht befragen.  
  67 Der aber bereut und glaubt und das Rechte wirkt - wohl möglich, daß er unter den Erfolgreichen sein wird. Was (allerdings) denjenigen angeht, der umkehrt und glaubt und tut, was recht ist, so wird er vielleicht zu denen gehören, denen es wohl ergeht. Der aber, der bereut und glaubt und das Rechte wirkt - (es ist) wohl, daß er unter den Erfolgreichen sein wird. Wer aber reumütig ist, aufrichtig glaubt und gute Werke verrichtet, der wird vielleicht unter die Erfolgreichen aufgenommen werden.  
  68 Dein Herr erschafft und erwählt, was Ihm gefällt. Nicht ihnen steht die Wahl zu. Gepriesen sei Allah und hoch erhaben über das, was sie anbeten! Und dein Herr schafft, was er will, und wählt (was er zu tun für gut findet). Sie haben nicht zu wählen. Allah sei gepriesen! Er ist erhaben über das, was sie (ihm an anderen Göttern) beigesellen. Und dein Herr erschafft, was Er will, und erwählt, was Ihm gefällt. Nicht ihnen steht die Wahl zu. Gepriesen sei Allah und Hoch Erhaben über das, was sie anbeten! Dein Herr schafft, was Er will, und Er ist es, Der wählt. Wenn Er wählt, haben sie keine Wahl. Erhaben ist Gott über alles, was sie Ihm beigesellen.  
  69 Dein Herr weiß, was ihre Herzen verbergen und was sie offenbaren. Und dein Herr weiß, was sie im stillen in sich hegen, und was sie bekanntgeben. Und dein Herr weiß, was ihre Herzen verbergen und was sie offenbaren. Dein Herr weiß, was sie verborgen halten und was sie äußern.  
  70 Und Er ist Allah; es gibt keinen Gott außer Ihm. Ihm gebührt aller Preis am Anfang und am Ende. Sein ist die Herrschaft, und zu Ihm sollt ihr zurückgebracht werden. Und er (allein) ist Allah. Es gibt keinen Gott außer ihm. Ihm sei Lob im Diesseits und Jenseits (fie l-uulaa wal-aakhira)! Ihm steht die Entscheidung (hukm) zu. Und zu ihm werdet ihr (dereinst) zurückgebracht. Und Er ist Allah; es ist kein Gott außer Ihm. Ihm gebührt aller Preis am Anfang und am Ende. Sein ist die Herrschaft, und zu Ihm werdet ihr zurückgebracht. Er ist Gott, und außer Ihm gibt es keinen Herrn. Ihm gebührt Dank im Diesseits und im Jenseits. Er hat die Entscheidung, und zu Ihm werdet ihr zurückgeführt werden.  
  71 Sprich: "Saget mir, wenn Allah die Nacht dauern ließe über euch bis zum Tage der Auferstehung, welcher Gott außer Allah könnte euch ein Licht bringen? Wollt ihr denn nicht hören?" Sag: Was meint ihr wohl, wenn Allah euch die Nacht zu einem Dauerzustand bis zum Tag der Auferstehung machen würde? Was für ein Gott außer Allah könnte euch (dann) Helligkeit bringen? Wollt ihr denn nicht hören? "Sprich: ""Was haltet ihr davon, wenn Allah die Nacht über euch bis zum Tage der Auferstehung dauern ließe? Welcher Gott außer Allah könnte euch ein Licht bringen? Wollt ihr denn nicht hören?""" Sprich: "Bedenkt, wenn Gott die Nacht bis zum Jüngsten Tag anhalten lassen würde, welcher Herr außer Gott würde euch Licht gewähren können? Könnt ihr nicht hören und nachdenken?"  
  72 Sprich: "Saget mir, wenn Allah den Tag dauern ließe über euch bis zum Tage der Auferstehung, welcher Gott außer Allah könnte euch eine Nacht bringen, worin ihr ruhtet? Wollt ihr denn nicht einsehen?" Sag: Was meint ihr wohl, wenn Allah euch den (hellichten) Tag zu einem Dauerzustand bis zum Tag der Auferstehung machen würde? Was für ein Gott außer Allah könnte euch (dann) eine Nacht bringen, in der ihr ruhet? Wollt ihr denn nicht sehen? "Sprich: ""Was haltet ihr davon, wenn Allah den Tag über euch bis zum Tage der Auferstehung dauern ließe? Welcher Gott außer Allah könnte euch eine Nacht zur Ruhe bringen? Wollt ihr es denn nicht einsehen?""" Sprich: "Wenn Gott den Tag bis zum Jüngsten Tag anhalten lassen würde, welcher Herr außer Gott würde euch eine Nacht gewähren, in der ihr euch ausruhen könnt? Könnt ihr nicht sehen und nachdenken?"  
  73 Aus Seiner Barmherzigkeit schuf Er für euch die Nacht und den Tag, daß ihr darin ruhen möchtet und daß ihr nach Seiner Huld trachtet und daß ihr dankbar wäret. In seiner Barmherzigkeit hat er euch (alle beide) die Nacht und den Tag gemacht, (die Nacht) damit ihr in ihr ruhet, und (den Tag) damit ihr danach strebet, daß er euch Gunst erweist, (indem ihr eurem Erweb nachgeht). Vielleicht würdet ihr dankbar sein. Und in Seiner Barmherzigkeit schuf Er für euch die Nacht und den Tag, auf daß ihr darin ruhen möget und auf daß ihr nach Seiner Huld trachtet und dankbar sein möget. Aus Barmherzigkeit hat Er euch die Nacht und den Tag gemacht, die Nacht zum Ruhen und den Tag für die Arbeit, damit ihr nach Seiner Gabenfülle strebt, auf daß ihr Ihm danken möget.  
  74 An jenem Tage wird Er sie rufen und sprechen: "Wo sind nun Meine Nebengötter, die ihr wähntet?" "Und am Tag (des Gerichts), da Allah sie anruft und sagt: ""Wo sind (nun) meine angeblichen Teilhaber?""" "Und an jenem Tage wird Er sie rufen und sprechen: ""Wo sind nun Meine Partner, die ihr wähntet?""" An jenem Tag wird Er ihnen zurufen: "Wo sind die Mir beigesellten Gefährten, die ihr erdacht habt?"  
  75 Und Wir werden aus jedem Volke einen Zeugen holen und sprechen: "Bringt euren Beweis herbei." Dann werden sie erkennen, daß die Wahrheit Allahs ist. Und das, was sie zu erdichten pflegten, wird für sie verloren sein. "Und aus jeder Gemeinschaft (umma) ziehen wir einen Zeugen heraus (damit er über sie aussage). Und wir sagen: ""Bringt euren Beweis vor!"" Da erkennen sie, daß die Wahrheit auf der Seite Allahs ist. Und entschwunden ist ihnen (und zu nichts geworden), was sie (an lügnerischem Götzenglauben) ausgeheckt haben." "Und Wir werden aus jedem Volke einen Zeugen holen und sprechen: ""Bringt euren Beweis herbei."" Dann werden sie erkennen, daß die Wahrheit Allahs ist. Und das, was sie zu erdichten pflegten, wird für sie verloren sein." Von jedem Volk werden Wir einen Zeugen (Gottes Gesandten) hervortreten lassen, und Wir werden sagen: "Bringt eure Beweise vor!" So werden sie erkennen, daß die Wahrheit nur bei Gott liegt, und sie werden die Götzen, die sie erfunden hatten, nicht finden.  
  76 Korah gehörte zum Volke Moses§, doch er bedrückte sie. Und Wir hatten ihm so viel an Schätzen gegeben, daß ihre Schlüssel sicherlich eine Bürde für eine Schar von Starken gewesen wären. Da sein Volk zu ihm sprach: "Frohlocke nicht, denn Allah liebt nicht die Frohlockenden, "Korah (Qaaruun) gehörte zum Volk Moses. Und er war gegen seine Leute gewalttätig. Und wir gaben ihm so viel Schätze, daß die Schlüssel dazu von einer (ganzen) Schar kräftiger Männer kaum getragen werden konnten. (Damals) als seine Leute zu ihm sagten: ""Freu dich nicht (zu sehr)! Allah liebt diejenigen nicht, die sich (ihres Glückes) freuen." "Wahrlich, Korah gehörte zum Volke Moses§, und doch unterdrückte er es. Und wir gaben ihm so viel Schätze, daß ihre Schlüssel sicher eine Bürde für eine Schar von Starken gewesen wären. Da sagte sein Volk zu ihm: ""Freue dich nicht; denn Allah liebt diejenigen nicht, die frohlocken." Korah (Qarûn) gehörte zum Volk von Moses. Doch er unterdrückte die Menschen hochmütig. Wir gaben ihm so viele Schätze, daß eine Schar kräftiger Männer die Schlüssel dazu nur mit Mühe hätte tragen können. Seine Leute sagten zu ihm: "Freue dich nicht ungebührlich, denn solche übermütigen Menschen liebt Gott nicht!  
  77 Sondern suche in dem, was Allah dir gegeben, die Wohnstatt des Jenseits, und vernachlässige deinen Teil an der Welt nicht; und tue Gutes, wie Allah dir Gutes getan hat; und begehre nicht Unheil auf Erden, denn Allah liebt die Unheilstifter nicht." "Trachte mit dem, was Allah dir (an Reichtum) gegeben hat, nach der Behausung des Jenseits, aber vergiß (auch) nicht deinen Anteil am Diesseits! Und tu Gutes, so wie Allah dir Gutes getan hat! Und sinne nicht (überall) im Land auf Unheil! Allah liebt die nicht, die Unheil anrichten.""" "Sondern suche in dem, was Allah dir gegeben hat, die Wohnstatt des Jenseits; und vergiß deinen Teil an der Welt nicht; und tue Gutes, wie Allah dir Gutes getan hat; und begehre kein Unheil auf Erden; denn Allah liebt die Unheilstifter nicht.""" Strebe durch die Güter, die dir Gott gegeben hat, das Jenseits an, und vergiß dabei nicht deinen Anteil am irdischen Leben! Tue deinen Mitmenschen gern Gutes, wie dir Gott gern Gutes tut! Trachte nicht danach, auf Erden Unheil zu stiften! Gott liebt nicht die Unheilstifter."  
  78 Er antwortete: "Es ward mir nur um des Wissens willen, das ich besitze, gegeben." Wußte er denn nicht, daß Allah vor ihm schon Geschlechter vernichtet hatte, die stärker waren als er an Kraft und größer an Reichtum? Und die Schuldigen werden nicht nach ihren Sünden befragt. "Er sagte: ""Ich habe es nur auf Grund von Wissen, das ich besitze, erhalten."" Wußte er denn nicht, daß Allah vor ihm Generationen hat zugrunde gehen lassen, die kraftvoller waren und mehr (Reichtümer) zusammengebracht hatten als er? Die Sünder werden (dereinst beim Gericht) nicht (lange) nach ihren (einzelnen) Sünden gefragt." "Er sagte: ""Es (die Schätze) wurde mir nur um des Wissens willen, das ich besitze, gegeben."" Wußte er denn nicht, daß Allah vor ihm schon Geschlechter vernichtet hatte, die noch gewaltigere Macht und größeren Reichtum als er besaßen? Und die Schuldigen werden nicht nach ihren Sünden befragt." Er sprach: "Was ich habe, das habe ich durch mein eigenes Wissen erworben." Wußte er denn nicht, daß Gott vor ihm schon Geschlechter vernichtet hat, die mächtiger waren und größeren Reichtum als er besaßen? Die vermessenen Frevler werden nicht gleich nach ihren bösen Taten gefragt.  
  79 So ging er denn hinaus zu seinem Volk in seinem Schmuck. Jene nun, die nach dem Leben in dieser Welt begierig waren, sprachen: "O daß wir doch das gleiche besäßen wie das, was Korah gegeben ward! Fürwahr, er ist der Herr gewaltigen Glückes." "Und er kam in seinem (ganzen) Schmuck zu seinen Leuten heraus. Diejenigen, denen der Sinn nach dem diesseitigen Leben stand, sagten: ""Hätten wir doch ebensoviel (Geld und Gut), wie Korah erhalten hat! Er hat großes Glück.""" "So ging er denn in seinem Schmuck hinaus zu seinem Volk. Jene nun, die nach dem Leben in dieser Welt begierig waren, sagten: ""O wenn wir doch das gleiche besäßen wie das, was Korah gegeben wurde! Er hat wahrlich großes Glück.""" Er trat vor seine Leute in seiner ganzen Pracht. Diejenigen, die nach dem irdischen Leben streben, sagten: "Hätten wir nur so viel wie Korah! Er hat großes Glück."  
  80 Die aber, denen Wissen zuteil geworden war, sprachen: "Wehe euch, Allahs Lohn ist besser für den, der glaubt und gute Werke übt; und keiner wird ihn erlangen außer den Standhaften." "Diejenigen, denen das Wissen gegeben worden war, sagten: ""Wehe euch! Allahs Lohn ist besser für diejenigen die glauben und tun, was recht ist (als irdischer Besitz). Aber es wird nur denen dargeboten, die geduldig sind.""" "Die aber, denen Wissen zuteil geworden war, sagten: ""Wehe euch, Allahs Lohn ist besser für den, der glaubt und gute Werke tut; und keiner wird ihn erlangen außer den Geduldigen.""" Die aber, denen das Wissen um die Wahrheit zuteil geworden war, sagten: "Wehe euch! Gottes Belohnung ist die beste für den wahren Gläubigen, der gute Werke verrichtet. Nur die Geduldigen erlangen sie."  
  81 Dann ließen Wir die Erde ihn und sein Haus verschlingen; und er hatte keine Schar, ihm zu helfen gegen Allah, noch konnte er sich retten. Da ließen wir ihn und seine Behausung in die Erde versinken. Und er hatte nun keine Schar (von Anhängern), die ihm außer Allah hätte helfen können. Und er fand keine Hilfe. Dann ließen Wir ihn von der Erde verschlingen, und (auch) sein Haus; und er hatte keine Schar, die ihm gegen Allah helfen konnte, noch konnte er sich (selbst) retten. Wir ließen die Erde ihn und seine Wohnstätte verschlingen. Er hatte weder eine Anhängerschar, die ihm gegen Gottes vernichtende Strafe hätte helfen können, noch konnte er sich selbst helfen.  
  82 Und jene, die noch tags zuvor sich an seine Stelle gewünscht hatten, sprachen: "Ah sieh! es ist fürwahr Allah, Der die Mittel zum Unterhalt weitet und beschränkt, wem Er will unter Seinen Dienern. Wäre uns Allah nicht gnädig gewesen, Er hätte (die Erde) uns verschlingen lassen. Ah sieh! die Undankbaren haben nie Erfolg." "Diejenigen aber, die am Tag zuvor seine Stelle (einzunehmen) gewünscht hatten sagten am (nächsten) Morgen (nachdem das Strafgericht über Korah hereingebrochen war): ""Anscheinend (? waika`anna) teilt Allah den Unterhalt reichlich zu, wem von seinen Dienern er will, und begrenzt (ihn auch wieder). Wenn Allah uns nicht Gnade erwiesen hätte, hätte er uns (mit Korah in die Erde) versinken lassen. Anscheinend (? waika§annahuu) ergeht es den Ungläubigen nicht wohl.""" "Und jene, die sich noch tags zuvor an seine Stelle gewünscht hatten, sagten: ""Ah sieh! Es ist wahrlich Allah, Der denen von Seinen Dienern die Mittel zum Unterhalt erweitert und beschränkt, denen Er will. Wäre uns Allah nicht Gnädig gewesen, hätte Er uns (von der Erde) verschlingen lassen. Ah sieh! Die Ungläubigen haben nie Erfolg.""" Diejenigen, die sich tags zuvor an seine Stelle gewünscht hatten, sagten: "O ja. Es ist doch Gott, Der dem Seiner Diener, dem Er will, aus Seiner Gabenfülle viel oder wenig gibt. Hätte Gott uns nicht Seine Huld erwiesen, hätte Er auch uns von der Erde verschlingen lassen. Die Ungläubigen haben keinen Erfolg."  
  83 Jene Wohnstatt im Jenseits! Wir geben sie denen, die weder Selbsterhöhung auf Erden begehren noch irgendeine Verderbnis. Und der Ausgang ist für die Rechtschaffenen. Das ist die jenseitige Behausung. Wir bestimmen sie für diejenigen, denen der Sinn nicht danach steht, im Land mächtig (und gewalttätig) zu sein und Unheil anzurichten. Das Ende fällt (dereinst) zugunsten derer aus, die gottesfürchtig sind. Jene Wohnstatt im Jenseits ! Wir geben sie denen, die weder Selbsterhöhung auf Erden noch irgendein (anderes) Verderbnis begehren. Und der Ausgang ist für die Gottesfürchtigen. Diesen Paradiesgarten im Jenseits gewähren Wir den Gläubigen, die weder Macht auf Erden anstreben noch Unheil stiften. Das gute Ende gebührt den Frommen.  
  84 Wer Gutes vollbringt, soll Besseres als das erhalten; wer jedoch eine böse Tat vollbringt - jene, die böse Werke tun, sollen nur nach dem belohnt werden, was sie getan. Denen, die mit einer guten Tat (vor den Richter) kommen, wird etwas noch Besseres (als Lohn zuteil). Denjenigen aber, die mit einer schlechten Tat (vor den Richter) kommen, - denen, die schlechte Taten begangen haben, wird nur (für) das vergolten, was sie getan haben. Wer Gutes vollbringt, soll Besseres als das erhalten; wer jedoch eine böse Tat vollbringt - jene, die böse Werke tun, sollen nur gemäß dem belohnt werden, was sie getan haben. Wer Gutes tut, bekommt noch Besseres. Wer eine üble Tat begeht, bekommt die ihr angemessene Vergeltung. Die ?beltäter werden nur für die Taten belangt, die sie getan haben.  
  85 Wahrlich, Er, Der den Koran bindend für dich gemacht hat, Er wird dich zurückbringen zur Stätte der Wiederkehr. Sprich: "Mein Herr weiß am besten, wer es ist, der auf dem rechten Weg ist, und wer in offenbarem Irrtum ist." Der, der dir den Koran (zu verkünden) auferlegt hat, wird dich (dereinst) zu einer Wiederkehr (ins jenseitige Leben) zurückbringen (wo dann zwischen dir und deinen ungläubigen Landsleuten entschieden werden wird). Sag: Mein Herr weiß sehr wohl, wer den Menschen die rechte Leitung bringt, und wer sich offensichtlich im Irrtum befindet. "Wahrlich, Er, Der den Qur§an bindend für dich gemacht hat - Er wird dich zur Stätte der Wiederkehr zurückbringen. Sprich: ""Mein Herr weiß am besten, wer es ist, der auf dem rechten Weg ist, und wer sich in einem offenbaren Irrtum befindet.""" Gott, Der dir den Koran offenbart und dich verpflichtet hat, ihn zu verkünden, wird dich gewiß an einem bestimmten Termin (dem Jüngsten Tag) zurückbringen (um zwischen dir und den Ungläubigen zu urteilen). Sprich: "Mein Herr weiß genau, wer rechtgeleitet und wer in eindeutigem Irrtum ist."  
  86 Und du hattest selbst keine Hoffnung, daß dir das Buch offenbart würde; allein es ist eine Barmherzigkeit von deinem Herrn; darum sei den Ungläubigen nie ein Beistand. Und du hast (früher) nicht damit gerechnet, daß (gerade) dir die Schrift (zur Verkündigung) zugewiesen würde. (Es ist) nichts als Barmherzigkeit von deinem Herrn (wenn er dir Offenbarungen eingegeben hat). Nimm nun ja nicht für die Ungläubigen Partei! Und du hattest selbst keine Hoffnung, daß dir das Buch offenbart würde; allein es ist eine Barmherzigkeit deines Herrn; darum sei nicht ein Beistand für die Ungläubigen. Du hast nie erwartet, daß dir das Buch (der Koran) herabgesandt werden würde. Das geschah nur als Barmherzigkeit deines Herrn. Stehe den Ungläubigen niemals bei!  
  87 Laß niemand dich abwendig machen von den Zeichen Allahs, nachdem sie zu dir niedergesandt worden; und rufe zu deinem Herrn und sei nicht der Götzendiener einer. Und laß dich ja nicht durch sie von den Zeichen Allahs abhalten, nachdem sie (nun einmal als Offenbarung) zu dir herabgesandt worden sind! Und ruf (die Menschen) zu deinem Herrn, und sei ja keiner von den Heiden! Und laß dich von niemandem von den Zeichen Allahs abwenden, nachdem sie zu dir niedergesandt worden sind; und rufe (die Menschen) zu deinem Herrn und sei nicht einer der Götzendiener. Sie sollen dich von Gottes Zeichen nicht abbringen, nachdem sie auf dich herabgesandt worden sind. Rufe zu deinem Herrn auf, und sei keiner der Götzendiener, die Gott Gefährten beigesellen!  
  88 Und rufe neben Allah nicht einen andern Gott an. Es gibt keinen Gott außer Ihm. Alle Dinge sind vergänglich, bis auf Sein Angesicht. Sein ist die Herrschaft und zu Ihm werdet ihr zurückgebracht werden. Und ruf nicht neben Allah einen anderen Gott an! Es gibt keinen Gott außer ihm. Alles ist dem Untergang geweiht, nur er nicht. Ihm steht die Entscheidung (hukm) zu. Und zu ihm werdet ihr (dereinst) zurückgebracht. Und rufe neben Allah keinen anderen Gott an. Es ist kein Gott außer Ihm. Alle Dinge sind vergänglich, bis auf Sein Angesicht. Sein ist die Herrschaft und zu Ihm werdet ihr zurückgebracht werden. . Bete neben Gott keinen anderen Herrn an! Es gibt keinen Gott außer Ihm. Alles vergeht, nur Er nicht. Sein ist die Entscheidung, und zu Ihm allein werdet ihr zurückgebracht werden.