.Sure 7 | Die Höhen |
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    Ahmadeyya Rudi Paret M. A. Rassoul Azhar  
  1 Alif Lám Mím Sád. §lms (alif laam miem saad) Alif Lam Mim Sad. Alif, Lâm, Mîm, Sâd.  
  2 Ein Buch, zu dir hinabgesandt - so laß deswegen keine Bangigkeit sein in deiner Brust -, auf daß du damit warnest: eine Ermahnung für die Gläubigen. (Dies ist) eine Schrift, die (als Offenbarung) zu dir herabgesandt worden ist. Du sollst dich ihretwegen nicht bedrückt fühlen. (Sie ist zu dir herabgesandt) damit du (die Ungläubigen) mit ihr warnst, und (als) eine Mahnung für die Gläubigen. (Dies ist) ein zu dir hinabgesandtes Buch; du sollst seinetwegen nicht bedrückt sein; und du sollst damit warnen; und es soll eine Ermahnung für die Gläubigen (sein). Dieses ist ein Buch, das dir herabgesandt wurde. Du sollst wegen der Schwierigkeiten, die die Verkündigung des Korans bereitet, nicht besorgt sein; du sollst damit warnen und die Gläubigen zum Nachdenken anregen.  
  3 Folget dem, was zu euch herabgesandt ward von eurem Herrn, und folget keinen andern Beschützern außer Ihm. Wie wenig seid ihr (dessen) eingedenk! Folgt dem, was von eurem Herrn (als Offenbarung) zu euch herabgesandt worden ist, und folgt nicht statt ihm (gewissen) Freunden (die euch nur verführen, aber euch nichts helfen)! Wie wenig laßt ihr euch mahnen! Folgt dem, was zu euch von eurem Herrn herabgesandt wurde, und folgt keinen anderen Beschützern außer Ihm. Wie wenig seid ihr (dessen) eingedenk! Befolgt die euch von eurem Herrn herabgesandte Offenbarung und folgt nicht anstelle Gottes irgendwelchen Beschützern! Ihr macht euch darüber wenig Gedanken.  
  4 Wie so manche Stadt haben Wir zerstört! Unsere Strafe kam über sie des Nachts oder während sie schliefen am Mittag; Wie manche Stadt haben wir (zur Strafe für den Unglauben ihrer Bewohner) zugrunde gehen lassen! Dann kam unsere Gewalt bei Nacht über sie, oder während sie Mittagsrast hielten. Und wieviele Städte haben Wir zerstört! Unsere Strafe kam über sie bei Nacht oder während sie (sich) am Mittag ausruhten. Wieviele Völker haben Wir schon vernichtet! Unsere Strafe kam über sie, als die Menschen nachts schliefen oder während sie ihre Mittagsruhe hielten.  
  5 Und ihr Ruf, da Unsere Strafe über sie kam, war nichts anderes als daß sie sprachen: "Wir waren fürwahr Frevler!" "Und als dann unsere Gewalt über sie kam, blieb ihnen nichts anderes übrig als auszurufen: ""Wir haben (in unserem bisherigen Leben) gefrevelt.""" "Ihr Ausruf war nichts anderes, als Unsere Strafe über sie kam, als daß sie sagten: "" Wir waren wahrlich Frevler!""" Als Unsere Strafe über sie kam, konnten sie nichts anderes sagen als: "Wir sind fürwahr ungerechte Menschen gewesen."  
  6 Wahrlich, fragen werden Wir jene, zu denen (die Gesandten) geschickt wurden, und fragen werden Wir die Gesandten. Sicher werden wir diejenigen, zu denen (eine Botschaft) gesandt worden ist, (dereinst) fragen, ebenso diejenigen, die mit der Sendung (an sie) betraut waren. Wahrlich, Wir werden jene fragen, zu denen (die Gesandten) geschickt wurden, und Wir werden die Gesandten fragen. Wir werden am Jüngsten Tag die Menschen, zu denen Wir Gesandte schickten, und auch die Gesandten, aussagen lassen.  
  7 Dann werden Wir ihnen wahrlich (ihre Taten) aufzählen mit Wissen, denn Wir waren niemals abwesend. Wir werden ihnen dann auf Grund von (wirklichem) Wissen (darüber) berichten (wie es tatsächlich zugegangen ist). Wir waren (ja) nicht abwesend (als das alles geschah). Dann werden Wir ihnen mit Wissen berichten (was geschehen ist); denn Wir waren (ja) niemals abwesend. Wir werden ihnen nach Unserem vollkommenen Wissen alles genau berichten, waren Wir doch niemals abwesend.  
  8 Und das Wägen an jenem Tage wird wahrhaftig sein. Deren Waagschale dann schwer ist, die werden Erfolg haben. Das Gewicht (mit dem) an jenem Tag (gewogen wird) ist die Wahrheit. Denen, die dann schwere Waagschalen haben, wird es wohl ergehen. Und das Wägen an jenem Tage wird wahrhaftig sein. Diejenigen, deren Waagschale dann schwer ist, werden erfolgreich sein. An diesem Tag wird alles rechtens abgewogen. Diejenigen, deren gute Werke überwiegen, werden die Erfolgreichen sein.  
  9 Deren Waagschale aber leicht ist, das sind jene, die ihre Seelen zugrunde gerichtet haben, weil sie sich vergingen gegen Unsere Zeichen. Diejenigen aber, die leichte Waagschalen haben, sind dann ihrer selbst verlustig gegangen. (Dies zur Strafe) dafür, daß sie an unseren Zeichen gefrevelt haben. Diejenigen, deren Waagschale aber leicht ist, sind jene, die ihrer selbst verlustig gegangen sind, weil sie sich gegen Unsere Zeichen vergingen. Jene aber, deren gute Werke von geringem Gewicht sind, werden die Verlierer sein, die ihre Seelen dadurch verloren haben, daß sie sich von Unseren Zeichen zu unrecht abwandten.  
  10 Wir hatten euch auf der Erde festgesetzt und euch darin die Mittel bereitet zum Unterhalt. Wie wenig seid ihr dankbar! Und wir haben euch doch auf der Erde Macht gegeben, und wir haben euch auf ihr (mancherlei) Lebensunterhalt (ma`aayisch) gewährt. Wie wenig dankbar seid ihr! Wahrlich, Wir haben euch auf der Erde Macht verliehen und euch darin die Mittel zum Unterhalt bereitet. Wie wenig seid ihr dankbar! Wir haben euch Macht auf Erden gewährt und euch dort Lebensmöglichkeiten geschaffen. Doch wie wenig dankt ihr dafür!  
  11 Und Wir haben euch hervorgebracht, dann gaben Wir euch Gestalt; dann sprachen Wir zu den Engeln: "Unterwerfet euch Adam"; und sie alle unterwarfen sich. Nur Iblis nicht; er gehörte nicht zu denen, die sich unterwerfen. "Und wir haben doch euch (Menschen) geschaffen. Hierauf gaben wir euch eine (ebenmäßige) Gestalt. Hierauf sagten wir zu den Engeln: ""Werft euch vor Adam nieder!"" Da warfen sie sich (alle) nieder, außer Iblies. Er gehörte nicht zu denen, die sich niederwarfen." "Und Wir hatten euch erschaffen, dann gaben Wir euch die Gestalt; dann sprachen Wir zu den Engeln: ""Werft euch vor Adam nieder"" und sie alle warfen sich nieder. Nur Iblis nicht; er gehörte nicht zu denen, die sich unterwarfen." Wir haben euch erschaffen und geformt. Den Engeln sagten Wir dann: "Werft euch vor Adam nieder! " Sie warfen sich nieder, ausgenommen Iblîs. Er gehörte nicht zu denen, die sich niederwarfen.  
  12 Er sprach: "Was hinderte dich, daß du dich nicht unterwarfest, als Ich es dir gebot?" Er sagte: "Ich bin besser als er. Du hast mich aus Feuer erschaffen, ihn aber erschufst Du aus Lehm!" "Allah sagte: ""Was hinderte dich daran, dich niederzuwerfen, nachdem ich (es) dir befohlen habe?"" Iblies sagte: ""Ich bin besser als er. Mich hast du aus Feuer erschaffen, ihn (nur) aus Lehm.""" "Er sprach: ""Was hinderte dich daran, dich niederzuwerfen, nachdem Ich es dir befohlen habe?"" Er sagte: "" Ich bin besser als er. Du hast mich aus Feuer erschaffen, ihn aber erschufst Du aus Lehm!""" Gott sprach: "Was hielt dich davon ab, dich niederzuwerfen, als Ich es dir befahl?" Er erwiderte: "Ich bin besser als er, weil Du mich aus Feuer und ihn aus Lehm erschaffen hast."  
  13 Er sprach; "Hinab mit dir von hier; es ziemt sich nicht für dich, hier hoffärtig zu sein. Hinaus denn; du bist wahrlich der Erniedrigten einer." "Allah sagte: ""Geh von ihm hinab (auf die Erde)! Du darfst darin nicht den Hochmütigen spielen. Geh hinaus! Du gehörst (künftig) zu denen, die gering geachtet sind (as-saaghiriena).""" "Er sprach: ""Hinab mit dir von hier; es ziemt sich nicht für dich, hier hochmütig zu sein. Hinaus denn; du bist wahrlich einer der Erniedrigten.""" Gott sprach: "Hinab von hier! Du darfst hier nicht hochmütig sein. Geh hinaus! Du sollst gewiß zu den Verachteten gehören."  
  14 Er sprach: "Gewähre mir Aufschub bis zum Tage, wenn sie auferweckt werden." "Iblies sagte: ""Gewähre mir Aufschub bis zu dem Tag, da sie (vom Tod) erweckt (und zum Gericht versammelt) werden!""" "Er sagte: ""Gewähre mir Aufschub bis zu dem Tage, da sie auferweckt werden.""" Er sprach: "Gewähre mir Aufschub bis zum Tag ihrer Auferstehung!"  
  15 Er sprach: "Dir sei Aufschub gewährt." "Allah sagte: ""Du sollst zu denen gehören, denen Aufschub gewährt wird.""" "Er sprach: ""Dir sei Aufschub gewährt.""" Gott sprach: "Es sei dir Aufschub gewährt!"  
  16 Er sprach: "Wohlan, da Du mich als verloren verurteilt hast, will ich ihnen gewißlich auflauern auf Deinem geraden Weg. "Iblies sagte: ""Darum, daß du mich hast abirren lassen, will ich ihnen auf deinem geraden Weg auflauern." "Er sagte: ""Darum, daß Du mich hast abirren lassen, will ich ihnen gewiß auf Deinem geraden Weg auflauern." Er sagte: "Weil Du mich der Verwirrung bezichtigst, werde ich ihnen an Deinem geraden Weg gewiß auflauern.  
  17 Dann will ich über sie kommen von vorne und von hinten, von ihrer Rechten und von ihrer Linken, und Du wirst die Mehrzahl von ihnen nicht dankbar finden." "Hierauf will ich von vorn und von hinten und zur Rechten und zur Linken über sie kommen (und sie ganz irremachen). Und du wirst finden, daß die meisten von ihnen nicht dankbar sind.""" "Dann will ich über sie von vorne und von hinten kommen, von rechts und von links, und Du wirst die Mehrzahl von ihnen nicht dankbar finden.""" Ich werde mich aus allen Richtungen an sie heranmachen, von vorne und von hinten, von rechts und von links, um sie zu verleiten, und Du wirst sehen, daß die meisten Dir nicht dankbar sind."  
  18 Er sprach: "Hinweg mit dir, verachtet und verstoßen! Wahrlich, wer von ihnen dir folgt - Ich werde die Hölle füllen mit euch allesamt." "Allah sagte: ""Geh aus ihm hinaus! (Du sollst) verabscheut und verworfen (sein). Wer (auch immer) von ihnen dir folgt, die Hölle werde ich mit euch allen anfüllen.""" "Er sprach: ""Hinweg mit dir, (sei) verachtet und verstoßen! Wahrlich, wer von ihnen dir folgt - Ich werde mit euch allesamt Dschahannam füllen.""" Da sprach Gott: "Geh hinweg von hier, verloren und verachtet! Wer von ihnen dir folgt, den werde Ich in der Hölle bestrafen und die Hölle mit euch allen füllen."  
  19 "O Adam, weile du und dein Weib in dem Garten und esset, wo immer ihr wollt, nur nähert euch nicht diesem Baume, sonst seid ihr Ungerechte." "Und (Allah sagte): ""Adam! Verweile du und deine Gattin im Paradies, und eßt (Früchte), von wo ihr wollt! Aber naht euch nicht diesem Baum, sonst gehört ihr zu den Frevlern!""" """O Adam, weile du mit deiner Gattin in dem Garten und esset, wovon immer ihr wollt, nur nähert euch nicht diesem Baum, sonst werdet ihr Ungerechte sein.""" "Und du, Adam, wohne du mit deiner Gattin im Paradies und eßt von allem, was ihr wollt, nur diesem Baum dürft ihr euch nicht nähern, sonst würdet ihr zu den Ungerechten gehören!"  
  20 Doch Satan flüsterte ihnen Böses ein, daß er ihnen kundtun möchte, was ihnen verborgen war von ihrer Scham. Er sprach: "Euer Herr hat euch diesen Baum nur deshalb verboten, damit ihr nicht Engel werdet oder Ewiglebende." "Da flüsterte ihnen der Satan (böse Gedanken) ein, um ihnen kundzutun, was ihnen von ihrer Scham (bis dahin) verborgen war. Und er sagte: ""Euer Herr hat euch diesen Baum nur verboten, (um zu verhindern) daß ihr zu Engeln werdet oder (sonst) zu Wesen, die ewig leben.""" "Doch Satan flüsterte ihnen Böses ein, um ihnen das kundzutun, was ihnen von ihrer Scham verborgen war. Er sagte: ""Euer Herr hat euch diesen Baum nur deshalb verboten, damit ihr nicht Engel oder Ewiglebende werdet.""" Doch Satan flüsterte ihnen zu, um ihnen ihre verborgen gehaltene Blöße zu zeigen und sagte: "Gott hat euch nur deswegen diesen Baum verboten, damit ihr keine Engel werdet oder nicht zu den Unsterblichen gehört."  
  21 Und er schwor ihnen: "Gewiß, ich bin euch ein aufrichtiger Ratgeber." "Und er schwur ihnen (und beteuerte): ""Ich rate euch gut.""" "Und er schwor ihnen: ""Gewiß, ich bin euch ein aufrichtiger Ratgeber.""" Er schwor ihnen hoch und heilig: "Ich bin euch ein zuverlässiger Ratgeber."  
  22 "So verführte er sie durch Trug. Und als sie von dem Baume kosteten, da ward ihre Scham ihnen offenbar und sie begannen, sich in die Blätter des Gartens zu hüllen. Und ihr Herr rief sie: "Habe Ich euch nicht diesen Baum verwehrt und euch gesagt: ""Wahrlich, Satan ist euch ein offenkundiger Feind""?"" "Und so beschwatzte er sie (fa-dallaahumaa), indem er (sie) betörte. Als sie nun von dem Baum gegessen hatten, wurde ihnen ihre Scham kund, und sie begannen, Blätter (von Bäumen) des Paradieses über sich zusammenzuheften. Und ihr Herr rief ihnen zu: ""Habe ich euch nicht jenen Baum verboten und euch gesagt: Der Satan ist euch ein ausgemachter Feind?""" "So verführte er sie durch Trug. Und als sie von dem Baum kosteten, wurde ihnen ihre Scham offenbar und sie begannen, sich mit den Blättern des Gartens zu bekleiden; und ihr Herr rief sie: ""Habe Ich euch nicht diesen Baum verwehrt und euch gesagt: "Wahrlich, Satan ist euer offenkundiger Feind"?""" Er verführte sie durch Betrug. Als sie von dem Baum kosteten, wurden sie ihrer Blöße ansichtig und schickten sich an, sich mit dem Laub des Paradieses zu bedecken. Da rief ihr Herr ihnen zu: "Habe Ich euch diesen Baum nicht verboten, und habe Ich nicht gesagt, daß Satan euer eindeutiger Feind ist?"  
  23 Sie sprachen: "Unser Herr, wir haben wider uns selbst gesündigt; und wenn Du uns nicht verzeihst und Dich unser erbarmst, dann werden wir gewiß unter den Verlorenen sein." "Sie sagten: ""Herr! Wir haben (indem wir dein Verbot mißachteten) gegen uns selber gefrevelt. Wenn du uns nicht vergibst und dich unser erbarmst, werden wir (dereinst) zu denen gehören, die den Schaden haben.""" "Sie sagten: ""Unser Herr, wir haben gegen uns selbst gesündigt; und wenn Du uns nicht verzeihst und Dich unser erbarmst, dann werden wir gewiß unter den Verlierern sein.""" Sie sagten: "Unser Herr! Wir haben uns selbst Unrecht getan, und wenn Du uns nicht vergibst und Dich unser nicht erbarmst, gehören wir zu den Verlierern."  
  24 Er sprach: "Hinab mit euch; die einen von euch sind den anderen feind. Und es sei euch auf der Erde ein Aufenthaltsort und eine Versorgung auf Zeit." "Allah sagte: ""Geht hinab (auf die Erde)! Ihr seid (künftig) einander feind. Und ihr sollt auf der Erde (euren) Aufenthalt haben, und Nutznießung auf eine (beschränkte) Zeit.""" "Er sprach: ""Hinab mit euch; die einen von euch seien der anderen Feinde. Und es sei euch auf der Erde (nur) ein Aufenthaltsort und eine Versorgung auf Zeit bestimmt.""" Da sprach Er: "Geht alle hinab. Der eine ist der Feind des anderen. Auf der Erde habt ihr bis zum bestimmten Zeitpunkt eine Bleibe und Genuß."  
  25 Er sprach: "Dort sollt ihr leben, und dort sollt ihr sterben, und von dort sollt ihr hervorgebracht werden." "Er sagte: ""Auf ihr werdet ihr leben und auf ihr sterben, und aus ihr werdet ihr (dereinst bei der Auferstehung wieder) hervorgebracht werden.""" "Er sprach: ""Auf ihr sollt ihr leben, und auf ihr sollt ihr sterben, und aus ihr werdet ihr (wieder) hervorgebracht werden.""" Er sprach: "Dort sollt ihr leben und sterben, und von dort werdet ihr zum Jüngsten Tag geholt werden."  
  26 O Kinder Adams, Wir gaben euch Kleidung, eure Scham zu bedecken, und zum Schmuck; doch das Kleid der Frömmigkeit - das ist das beste. Dies ist eins der Zeichen Allahs, auf daß sie (dessen) eingedenk sein mögen. Ihr Kinder Adams! Wir haben Kleidung auf euch herabgesandt, daß sie eure Scham verberge, und Schmuck. Aber die Kleidung der Gottesfurcht, die ist besser (als die Kleidung, die nur äußerlich die Scham verhüllt). Das ist (eines) von den Zeichen Allahs. Vielleicht würden sie sich mahnen lassen. O Kinder Adams, Wir gaben euch Kleidung, um eure Scham zu bedecken und zum Schmuck; doch das Kleid der Frömmigkeit - das ist das beste. Dies ist eins der Zeichen Allahs, auf daß sie (dessen) eingedenk sein mögen. Ihr Kinder Adams! Wir haben euch Kleidung gewährt, die eure Blöße bedeckt und euch zur Zierde gereicht. Die beste Kleidung ist jedoch die Frömmigkeit. Das sind Gottes Zeichen; darüber sollen die Menschen nachdenken.  
  27 O Kinder Adams, laßt Satan euch nicht verführen, wie er eure Eltern aus dem Garten vertrieb, ihnen ihre Kleidung raubend, auf daß er ihnen ihre Scham zeigte. Wahrlich, er sieht euch, er und seine Schar, von wo ihr sie nicht seht. Denn siehe, Wir haben die Teufel zu Freunden derer gemacht, die nicht glauben. Ihr Kinder Adams! Lasset der Satan euch nur nicht in Versuchung führen, wie er (einst) eure Stammeltern (in Versuchung geführt und) aus dem Paradies vertrieben hat, indem er ihnen (gewissermaßen) ihre Kleider auszog, um sie ihre Scham sehen zu lassen! Er und seine Sippschaft (qabiel) sehen euch, wobei ihr sie nicht seht. Denen, die nicht glauben, haben wir die Satane zu Freunden gemacht. O Kinder Adams, lasset Satan euch nicht verführen, (so) wie er eure Eltern aus dem Garten vertrieb und ihnen ihre Kleidung entriß, um ihnen ihre Scham zu zeigen. Wahrlich, er sieht euch, er und seine Schar, von wo ihr sie nicht seht. Denn seht, Wir haben die Satane zu Freunden derer gemacht, die nicht glauben. Ihr Kinder Adams! Achtet darauf, daß der Satan euch nicht verführt, wie er eure Eltern aus dem Paradies vertrieben hat. Er nahm ihnen ihre Kleidung weg und ließ sie ihre Blöße sehen. Er und seine Gefolgsleute sehen euch, während ihr sie nicht seht. Wir haben Satan und die Seinen zu den Vertrauten derjenigen gemacht, die nicht glauben.  
  28 Und wenn sie eine Schandtat begehen, sagen sie: "Wir fanden unsere Väter dabei, und Allah hat sie uns befohlen." Sprich: "Allah befiehlt niemals Schandtaten. Wollt ihr denn von Allah reden, was ihr nicht wisset?" "Und wenn sie etwas Abscheuliches begehen, sagen sie: ""Wir haben es als Brauch unserer Väter vorgefunden, und Allah hat es uns befohlen."" Sag: Allah befiehlt nichts Abscheuliches. Wollt ihr (denn) gegen Allah etwas aussagen, wovon ihr kein Wissen habt?" "Und wenn sie eine Schandtat begehen, sagen sie: ""Wir fanden unsere Väter dabei, und Allah hat sie uns befohlen."" Sprich: ""Wahrlich, Allah befiehlt keine Schandtaten. Wollt ihr denn von Allah reden, was ihr nicht wisset?""" Wenn die Ungläubigen eine abscheuliche Tat begehen, sagen sie: "Wir fanden es so bei unseren Vätern. Gott hat es uns auch befohlen. " Sprich: "Gott befiehlt nicht, abscheuliche Taten zu begehen. Wie könnt ihr Gott etwas zuschreiben, worüber ihr nichts wißt?"  
  29 Sprich: "Mein Herr hat Gerechtigkeit befohlen. Sammelt eure Aufmerksamkeit (zu jeder Zeit und) an jeder Stätte der Andacht, und rufet Ihn an in lauterem Gehorsam gegen Ihn. Wie Er euch ins Dasein gebracht, so sollt ihr zurückkehren." Sag: Mein Herr hat befohlen, Gerechtigkeit zu üben, und (er hat befohlen) ihr sollt euer Antlitz bei jeder Kultstätte (auf ihn) richten und zu ihm beten, indem ihr euch in eurem Glauben ganz auf ihn einstellt. So wie er euch (bei eurer Erschaffung) ein erstes Mal gemacht hat, werdet ihr (dereinst bei der Auferstehung durch Allahs Allmacht zum Dasein) zurückkehren. "Sprich: ""Mein Herr hat Gerechtigkeit befohlen. Und ihr sollt euer Antlitz bei jeder Gebetsstätte (zu Ihm) richten, und ihr sollt Ihn in lauterem Gehorsam anrufen. Wie Er euch ins Dasein gebracht hat, so werdet ihr (zu Ihm) zurückkehren.""" Sprich: "Gott, mein Herr, gebietet das Rechte. Ihr sollt Ihm euer Gesicht bei jeder Gebetsstätte zuwenden und Ihn aufrichtig anbeten. So wie Er euch erschaffen hat, werdet ihr wiederkehren.  
  30 Einige hat Er geleitet, anderen aber ward nach Gebühr Irrtum zuteil. Sie haben sich die Teufel zu Freunden genommen und Allah ausgeschlossen, und sie wähnen, sie seien rechtgeleitet. Einen Teil (von den Menschen) hat er rechtgeleitet. An einem (anderen) Teil ist der Irrtum (der ihm vorherbestimmt war) in Erfüllung gegangen. Sie haben sich die Satane an Allahs Statt zu Freunden genommen und meinen, sie seien rechtgeleitet. Eine Schar hat Er geleitet, einer anderen aber wurde nach Gebühr Irrtum zuteil, da sie sich die Satane zu Beschützern außer Allah genommen hatten; und (sie) meinen, sie seien rechtgeleitet. Im Jenseits gibt es Menschen, die Gott rechtleitete und andere, die Er irregehen ließ, denn sie haben aus eigener Entscheidung die Satane anstelle Gottes zu Vertrauten genommen und wähnten, rechtgeleitet zu sein.  
  31 O Kinder Adams, leget euren Schmuck an (zu jeder Zeit und) an jeder Stätte der Andacht, und esset und trinket, doch überschreitet das Maß nicht; wahrlich, Er liebt nicht die Unmäßigen. Ihr Kinder Adams! Legt bei jeder Kultstätte euren Schmuck an, und eßt und trinkt! Und seid (dabei) nicht verschwenderisch! Allah liebt diejenigen nicht, die nicht maßhalten. O Kinder Adams, habt eine gepflegte Erscheinung an jeder Gebetsstätte, und esset und trinkt, doch überschreitet (dabei) das Maß nicht; wahrlich, Er liebt nicht diejenigen, die nicht maßhalten. Ihr Kinder Adams! Schmückt euch innerlich und äußerlich an jeder Gebetsstätte; eßt und trinkt ohne Verschwendung, denn Gott liebt nicht die Verschwenderischen!  
  32 Sprich: "Wer hat den Schmuck Allahs verboten, den Er für Seine Diener hervorgebracht, und die guten Dinge der Versorgung?" Sprich: "Sie sind für die Gläubigen in diesem Leben (und) ausschließlich (für sie) am Tage der Auferstehung." Also machen Wir die Zeichen klar für Leute, die Kenntnis besitzen. Sag: Wer hat (etwa) den Schmuck Allahs verboten, den er für seine Diener hervorgebracht hat, und die guten Dinge, die (euch von Allah) beschert sind? Sag: sie stehen im diesseitigen Leben denen zu, die glauben, (und) in Sonderheit am Tag der Auferstehung (zum Genuß im Paradies) (khaalisatan yauma l-qiyaamati). So machen wir die Zeichen klar für Leute, die Bescheid wissen. "Sprich: ""Wer hat die schönen Dinge Allahs verboten, die Er für Seine Diener hervorgebracht hat und die guten Dinge der Versorgung?"" Sprich: ""Sie sind für die Gläubigen in diesem Leben (und) ausschließlich (für sie) am Tage der Auferstehung."" So machen Wir die Zeichen klar für Leute, die Wissen haben." Sprich: "Wer hat den Schmuck Gottes verboten, den Er für seine Diener hervorgebracht hat und die guten Speisen?" Sprich: "Sie sind den Gläubigen im Diesseits erlaubt, und im Jenseits sind sie ausschließlich für sie bestimmt. " So stellen Wir die Verse des Korans für die Menschen klar, die sich um Wissen bemühen.  
  33 Sprich: "Mein Herr hat nur Schändlichkeiten verboten, seien sie offen oder verborgen, dazu Sünde und ungerechte Gewalttat, und daß ihr Allah das zur Seite setzet, wozu Er keine Vollmacht herabsandte, und daß ihr von Allah aussaget, was ihr nicht wisset." Sag: Mein Herr hat nur die abscheulichen Handlungen verboten, (gleichviel) was davon äußerlich sichtbar oder verborgen ist, ferner die Sünde (ithm), und in unberechtigter Weise gewalttätig zu sein (baghy), und daß ihr Allah (andere Götter) beigesellt, wozu er keine Vollmacht herabgesandt hat, und daß ihr gegen Allah etwas aussagt, wovon ihr kein Wissen habt. "Sprich: ""Mein Herr hat nur Schändlichkeiten verboten, seien sie offenkundig oder verborgen, dazu Sünde und ungerechte Gewalttat. Und (Er hat verboten,) daß ihr Allah das zur Seite setzt, wozu Er keine Befugnis herabsandte, und (Er hat verboten,) daß ihr (etwas) von Allah aussagt, was ihr nicht wißet.""" Sprich: "Was Gott, mein Herr, verboten hat, das sind die abscheulichen, sichtbaren und unsichtbaren Werke, die Sünden, die ungerechten Taten, die jeglicher Rechtfertigung entbehren, und daß ihr Gott irgend etwas beigesellt, wozu Er keine Ermächtigung herabsandte und daß ihr ohne Wissen über Gott sprecht.  
  34 Jedem Volk ist eine Frist gesetzt; und wenn ihre Stunde gekommen ist, dann können sie (sie) auch nicht um einen Augenblick hinausschieben, noch können sie (sie) vorverschieben. Jede Gemeinschaft (umma) hat eine (bestimmte) Frist. Und wenn (über die Angehörigen einer Gemeinschaft) ihre Frist kommt, bleiben sie (auch) nicht eine Stunde (hinter ihr) zurück, noch gehen sie (ihr) voraus. Jedem Volk ist eine Frist gesetzt; und wenn ihre Zeit gekommen ist, dann können sie (sie) auch nicht um eine Stunde hinausschieben, noch können sie (sie) vorverlegen. Jedes Volk hat eine vorbestimmte Frist. Wenn sie abgelaufen ist, kann niemand sie weder hinausschieben noch vorverlegen, so wenig es auch sein mag.  
  35 O Kinder Adams, wenn zu euch Gesandte kommen aus eurer Mitte, die euch Meine Zeichen verkünden - wer dann gottesfürchtig ist und gute Werke tut, keine Furcht soll über sie kommen, noch sollen sie trauern. Ihr Kinder Adams! Wann immer Gesandte aus euren eigenen Reihen zu euch kommen, um euch meine Zeichen auszurichten, brauchen diejenigen, die gottesfürchtig sind und tun, was recht ist (aslaha), (wegen des Gerichts) keine Angst zu haben, und sie werden (nach der Abrechnung am jüngsten Tag) nicht traurig sein. O Kinder Adams, wenn zu euch aus eurer Mitte Gesandte kommen, die euch Meine Zeichen verkünden - über diejenigen, die dann gottesfürchtig sind und gute Werke tun, soll keine Furcht kommen, noch sollen sie traurig sein. Ihr Kinder Adams! Wenn immer Gesandte aus eurer Mitte zu euch kommen, um euch Meine Zeichen zu verkünden, sollt ihr ihnen glauben. Die Frommen, die gute Werke tun, haben nichts zu befürchten und keinen Grund traurig zu sein.  
  36 Die aber, die Unsere Zeichen verwerfen und sich mit Verachtung von ihnen abwenden, die sollen die Bewohner des Feuers sein; darin müßen sie bleiben. Diejenigen aber, die unsere Zeichen für Lüge erklären und sie hochmütig ablehnen, werden Insassen des Höllenfeuers sein und (ewig) darin weilen. Diejenigen aber, die Unsere Zeichen verleugnen und sich hochmütig von ihnen abwenden, sollen die Bewohner des Feuers sein; darin werden sie auf ewig verweilen. Jene aber, die Unsere Zeichen verleugnen und überheblich auf sie von oben herabschauen, gehören ins Höllenfeuer, wo sie ewig bleiben werden.  
  37 Wer ist wohl frevelhafter als der; der eine Lüge wider Allah erdichtet oder Seine Zeichen der Lüge zeiht? Diesen soll das ihnen bestimmte Los werden, bis Unsere Boten zu ihnen kommen, ihnen den Tod zu bringen; sie werden sprechen: "Wo ist nun das, was ihr statt Allah anzurufen pflegtet?" Jene werden antworten: "Wir können sie nicht finden"; und sie werden gegen sich selbst Zeugnis ablegen, daß sie Ungläubige waren. "Und wer ist frevelhafter, als wer gegen Allah eine Lüge ausheckt oder seine Zeichen für Lüge erklärt? Denen (die das tun) wird ihr Anteil von der Schrift zukommen. Und wenn Schließlich unsere Gesandten zu ihnen kommen, um sie abzuberufen, sagen sie: ""Wo ist (nun) das, wozu ihr (zeitlebens) gebetet habt, statt zu Allah (zu beten)?"" Sie sagen: ""Sie (zu denen wir gebetet haben) sind uns entschwunden (und zu nichts geworden)."" Und sie zeugen gegen sich selber, daß sie, (in ihrem Erdenleben) ungläubig waren." "Wer ist wohl frevelhafter als der, der eine Lüge gegen Allah erdichtet oder Seine Zeichen der Lüge bezichtigt? Diesen soll das bestimmte Los (zuteil) werden, bis Unsere Boten zu ihnen kommen, um ihnen den Tod zu bringen; sie werden sprechen: ""Wo ist nun das, was ihr statt Allah anzurufen pflegtet?"" Jene werden antworten: ""Wir können sie nicht finden""; und sie werden gegen sich selbst Zeugnis ablegen, daß sie Ungläubige waren." Und wer ist wohl ungerechter als die Ungläubigen, die Lügen über Gott erdichten oder seine Verse der Lüge bezichtigen? Diese Ungläubigen bekommen im Diesseits die für sie vorbestimmten Gaben. Wenn Unsere Boten, die Todesengel, zu ihnen kommen, um ihnen ihr Lebensende zu verkünden, sagen sie ihnen: "Wo sind die, die ihr anstelle Gottes als Götter angebetet habt?" Sie werden antworten: "Sie haben uns verlassen." So legen sie gegen sich selbst Zeugnis ab und bestätigen, daß sie ungläubig waren.  
  38 Er wird sprechen: "Tretet ein in das Feuer zu den Scharen der Dschinn und der Menschen, die vor euch dahingingen." Sooft eine Schar eintritt, wird sie ihre Schwesterschar verfluchen, bis endlich, wenn sie alle nacheinander darin angekommen sind, die letzten von den ersten sprechen werden: "Unser Herr, diese da haben uns irregeführt, so gib ihnen die Pein des Feuers mehrfach." Er wird sprechen: "Jeder hat mehrfach, allein ihr wißt es nicht." "Allah sagt: ""Geht ein in das Höllenfeuer inmitten von Gemeinschaften (umam) der Dschinn und Menschen (euresgleichen), die vor euch dahingingen (und die sich nun in der Hölle befinden)!"" Sooft eine Gemeinschaft (ins Höllenfeuer) eingeht, verflucht sie die andere (die ihr vorausgegangen ist). Und wenn sie sich schließlich alle darin getroffen haben, sagt die letzte von ihnen hinsichtlich der ersten: ""Herr! Die da haben uns irregeführt. Gib ihnen eine doppelte Höllenstrafe!"" Er sagt: ""Jeder bekommt (seine Strafe) doppelt. Aber ihr wisset (es ja doch) nicht." "Er wird sprechen: ""Tretet ein in das Feuer zu den Scharen der Dschinn und der Menschen, die vor euch dahingingen."" Sooft eine Schar eintritt, wird sie ihre Schwesterschar verfluchen, bis endlich, wenn sie alle nacheinander darin angekommen sind, die letzten zu den ersten sagen werden: ""Unser Herr, diese da haben uns irregeführt, so gib ihnen die Pein des Feuers mehrfach."" Er wird sprechen: ""Jeder hat (sie) mehrfach, allein ihr wisset es nicht.""" Er wird sprechen: "Tretet ins Feuer ein und reiht euch den Generationen von Dschinn und Menschen zu, die euch vorangegangen sind. Wenn eine Gemeinschaft in die Hölle kommt, verflucht sie die vorige, die sie für ihre Schwestergemeinschaft hält, und sie folgen einander, bis sie alle zusammen sind, wobei die Letzten auf die Ersten hinweisen und sagen: "Gott, Unser Herr, diese haben uns irregeführt, erlege ihnen eine vielfache Feuerstrafe auf!" Er wird sprechen: "Alle bekommen eine vielfache Strafe. Ihr aber wißt nichts darüber."  
  39 Und die ersten werden zu den letzten sagen: "So hattet ihr denn keinen Vorzug vor uns; kostet also die Strafe für das, was ihr getan." "Und die erste von ihnen sagt zur letzten: ""Ihr seid uns gegenüber nicht im Vorteil. Jetzt bekommt ihr die Strafe (der Hölle) zu fühlen für das, was ihr (in eurem Erdenleben) begangen habt.""" "Und die ersten werden zu den letzten sagen: ""So hattet ihr denn keinen Vorteil vor uns; kostet also die Strafe für das, was ihr begangen habt.""" Die Ersten werden den Letzten sagen: "Ihr seid uns gegenüber keineswegs im Vorteil. Kostet also die Strafe für eure Taten aus, die ihr euch zugezogen habt!"  
  40 Die Unsere Zeichen verwerfen und sich mit Verachtung von ihnen abwenden, denen werden die Pforten des Himmels nicht aufgemacht, noch werden sie in den Garten eingehen, ehe denn ein Kamel durch ein Nadelöhr geht. Also belohnen Wir die Missetäter. Denen, die unsere Zeichen für Lüge erklären und sie hochmütig ablehnen, werden (dereinst) die Tore des Himmels nicht geöffnet, und sie werden so lange nicht in das Paradies eingehen, bis ein Kamel in ein Nadelöhr eingeht. So vergelten wir (dereinst) den Sündern. Wahrlich, denjenigen, die Unsere Zeichen für Lüge erklären und sich mit Hochmut von ihnen abwenden, werden die Pforten des Himmels nicht geöffnet werden, noch werden sie in das Paradies eingehen, ehe denn ein Kamel durch ein Nadelöhr geht. Und so belohnen Wir die Verbrecher. Den Ungläubigen, die Unsere Zeichen für Lügen halten und auf sie von oben herabschauen, werden sich die Tore des Himmels nicht öffnen, und sie werden nicht ins Paradies eintreten, ehe nicht ein Kamel durch ein Nadelöhr gelangt. So bestrafen Wir die Frevler.  
  41 Sie sollen die Hölle zum Pfühl haben und als Decke über sich. Also belohnen Wir die Ungerechten. Sie bekommen die Hölle zum Lager. Und auf ihnen sind Decken (ghawaaschin) (aus Höllenfeuer). So vergelten wir (dereinst) den Frevlern. Sie sollen Dschahannam zum Lager und als Decke über sich haben. Und so belohnen Wir die Ungerechten. Die Hölle wird ihnen Lagerstätte und Decke sein. So bestrafen Wir die Ungerechten.  
  42 Die aber, die glauben und gute Werke tun - Wir belasten keine Seele über ihr Vermögen -, sie sind die Bewohner des Himmels; darin sollen sie ewig weilen. Diejenigen aber, die glauben und tun, was recht ist - wir verlangen von niemand mehr, als er (zu leisten) vermag -, werden Insassen des Paradieses sein und (ewig) darin weilen. Diejenigen aber, die glauben und gute Werke tun - Wir belasten keine Seele über ihr Vermögen hinaus -, sie sind die Bewohner des Paradieses; darin sollen sie auf ewig verweilen. Diejenigen aber, die glauben und gute Werke verrichten - Wir bürden keinem mehr auf als er tragen kann - gehören ins Paradies, wo sie ewig bleiben werden.  
  43 Und Wir wollen alles hinwegräumen, was an Groll in ihren Herzen sein mag. Unter ihnen sollen Ströme fließen. Und sie werden sprechen: "Aller Preis gehört Allah, Der uns zu diesem geleitet hat! Wir hätten nicht den Weg zu finden vermocht, hätte Allah uns nicht geleitet. Die Gesandten unseres Herrn haben in der Tat die Wahrheit gebracht." Und es soll ihnen zugerufen werden: "Das ist der Himmel, der euch zum Erbe gegeben ward für das, was ihr gewirkt." "Wir nehmen dann von ihnen weg, was sie an Gehässigkeit (ghill) in ihrem Inneren hegen (so daß sie brüderlich zusammenhalten). Bäche fließen zu ihren Füßen. Und sie sagen: ""Lob sei Allah, der uns hierher rechtgeleitet hat! Wir hätten unmöglich die Rechtleitung gefunden, wenn nicht Allah uns rechtgeleitet hätte. Die Gesandten unseres Herrn haben wirklich die Wahrheit gebracht."" Und ihnen wird zugerufen: ""Dies (tilkum) ist nun das Paradies. Ihr habt es als Erbe erhalten (zum Lohn) für das, was ihr (in eurem Erdenleben) getan habt.""" "Und Wir wollen alles hinwegräumen, was an Groll in ihren Herzen sein mag. Unter ihnen sollen Bäche fließen. Und sie werden sagen: ""Alles Lob gebührt Allah, Der uns zu diesem (Paradies) geleitet hat! Wir hätten den Weg nicht zu finden vermocht, wenn Allah uns nicht geleitet hätte. Die Gesandten unseres Herrn haben in der Tat die Wahrheit gebracht."" Und es soll ihnen zugerufen werden: ""Das ist das Paradies, das euch zum Erbe gegeben wird für das, was ihr getan habt.""" Wir haben aus ihren Herzen allen Groll entfernt. Unter ihnen im Paradies werden Ströme fließen, und sie werden sagen: "Gepriesen sei Gott, Der uns rechtgeleitet hat. Wenn Er uns nicht rechtgeleitet hätte, wären wir nicht rechtgeleitet gewesen. Die Gesandten Gottes, Unseres Herrn, sind mit der Wahrheit gekommen." Ihnen wird zugerufen werden: "Dieses ist das Paradies, das euch als Erben dank eurer guten Werke zukommt."  
  44 Und die Bewohner des Himmels werden den Bewohnern der Hölle zurufen: "Seht, wir haben als Wahrheit erfunden, was unser Herr uns verhieß Habt ihr auch als Wahrheit erfunden, was euer Herr verhieß?" Jene werden sprechen: "Ja." Dann wird ein Ausrufer zwischen ihnen rufen: "Der Fluch Allahs über die Missetäter, "Und die Insassen des Paradieses rufen den Insassen des Höllenfeuers zu: ""Wir haben gefunden, daß das, was unser Herr uns versprochen hat, wahr ist. Habt ihr denn nicht (auch) gefunden, daß das, was euer Herr versprochen hat, wahr ist?"" Sie sagen: ""Ja!"" Da kündigt ein Herold unter ihnen an: ""Allahs Fluch kommt (nun) über die Frevler," "Und die Bewohner des Paradieses rufen den Bewohnern der Hölle zu: ""Seht, wir haben als Wahrheit vorgefunden, was unser Herr uns verhieß. Habt ihr auch als Wahrheit vorgefunden, was euer Herr (euch) verhieß?"" Jene sagen: ""Ja."" Dann kündigt ein Ausrufer unter ihnen an: "" Der Fluch Allahs sei über den Missetätern ," Die Bewohner des Paradieses werden den Bewohnern der Hölle zurufen: "Wir haben das von Gott Versprochene wahr vorgefunden. Habt ihr auch das von eurem Herrn Versprochene wahr vorgefunden?" Sie werden antworten: "Ja". Ein Rufer wird ihnen verkünden: "Gottes Fluch komme über die Ungerechten!"  
  45 Die abhalten von Allahs Weg und ihn zu krümmen suchen und die nicht an das Jenseits glauben!" "die (ihre Mitmenschen) vom Wege Allahs abhalten und wünschen, daß er krumm sei (statt gerade), und die nicht an das Jenseits glauben.""" "die von Allahs Weg abhalten und ihn zu krümmen suchen und nicht an das Jenseits glauben!""" Ungerecht sind diejenigen, welche die anderen von Gottes geradem Weg abhalten, den sie krumm wünschen und die nicht an das Jenseits glauben.  
  46 Und zwischen den zweien soll eine Trennung sein; und in den Höhen sind Leute, die alle an ihren Merkmalen erkennen werden. Sie werden der Schar des Himmels zurufen: "Friede sei über euch!" Diese sind (noch) nicht in den Himmel eingegangen, obwohl sie es erhoffen. "Und zwischen ihnen beiden befindet sich eine Scheidewand (hidschaab), und auf den Höhen (? a`raaf) sind Männer, die alle (Gläubige wie Ungläubige) an ihrem Zeichen (siemaa) erkennen. Und sie rufen den Insassen des Paradieses zu: ""Heil (salaam) sei über euch!"" Sie kommen nicht in das Paradies hinein, wenngleich sie (danach) verlangen." "Und zwischen den zweien soll eine Scheidewand sein; und in den Höhen sind Leute, die die beiden (Scharen) an ihren Merkmalen erkennen. Sie rufen der Schar des Paradieses zu: ""Friede sei auf euch!"" Diese sind (noch) nicht in (das Paradies) eingegangen, obwohl sie es erhoffen." Zwischen den Paradies- und den Höllenbewohnern erhebt sich ein Trennwall, auf dessen Höhen Männer sind, die jeden an seinen Merkmalen erkennen. Den für das Paradies Bestimmten werden sie zurufen: "Friede sei mit euch!" Diese sind zwar noch nicht drinnen, aber sie sehnen sich danach.  
  47 Und wenn ihre Blicke sich den Bewohnern des Feuers zuwenden, sagen sie: "Unser Herr, mache uns nicht zum Volk der Frevler." "Und wenn ihr Blick sich den Insassen des Höllenfeuers zuwendet, sagen sie: ""Herr! Weise uns nicht dem Volk der Frevler zu!""" "Und wenn ihre Blicke sich in Richtung der Bewohner des Feuers wenden, sagen sie: ""Unser Herr, mache uns nicht zum Volk der Frevler.""" Wenn ihre Blicke sich den Höllenbewohnern zuwenden, sagen sie: "Gott, Unser Herr, reihe uns nicht unter die Ungerechten ein!"  
  48 Und die in den Höhen werden den Leuten, die sie an ihren Merkmalen erkennen, zurufen (und) sprechen: "Nichts hat euch eure Menge gefruchtet, noch eure Hoffart. "Und die Leute der Höhen (? a`raaf) rufen (gewissen) Männern (aus den Reihen der Verdammten), die sie an ihrem Zeichen (simaa) erkennen, zu: ""Es hat euch nicht genützt, daß ihr (in eurem Erdenleben Geld und Gut) zusammengebracht habt und hochmütig waret." "Und die (Leute) in den Höhen rufen den Leuten, die sie an ihren Merkmalen erkennen, zu (und) sagen: ""Nichts hat euch das gefruchtet, was ihr zusammengebracht habt, und auch euer Hochmut (hat euch nichts gefruchtet)." Die Männer auf den Höhen werden den Menschen, die sie an ihren Merkmalen erkennen, zurufen: "Was nützen euch hier eure große Zahl und eure ?berheblichkeit?"  
  49 Sind das jene, von denen ihr schwuret, Allah würde ihnen nicht Barmherzigkeit erweisen?" Gehet ein in das Paradies; keine Furcht soll über euch kommen, noch sollet ihr trauern. "Sind das diejenigen, von denen ihr (einst) geschworen (und beteuert) habt, Allah werde ihnen keine Barmherzigkeit zukommen lassen?"" ""(Ihr Frommen aber!) Geht in das Paradies ein! Ihr braucht (wegen des Gerichts) keine Angst zu haben, und ihr werdet (nach der Abrechnung) nicht traurig sein.""" "Sind das jene, von denen ihr (einst) geschworen habt, Allah würde ihnen keine Barmherzigkeit erweisen?"" Geht ein in das Paradies; keine Furcht soll über euch kommen, noch sollt ihr traurig sein." Sind das die Menschen, von denen ihr einst geschworen habt, Gott würde ihnen nie Seine Barmherzigkeit erweisen? Ihnen wird verkündet: "Tretet ins Paradies ein! Ihr habt nichts zu befürchten und sollt nicht traurig sein."  
  50 Und die Bewohner des Feuers werden den Bewohnern des Himmels zurufen: "Schüttet etwas Wasser auf uns aus oder etwas von dem, was Allah euch gegeben hat." Sie werden sprechen: "Fürwahr, Allah hat beides verwehrt für die Ungläubigen, "Und die Insassen des Höllenfeuers rufen den Insassen des Paradieses zu: ""Gießt (doch etwas) Wasser auf uns (herab) oder (spendet uns sonst etwas) was Allah euch beschert hat!"" Sie sagen: ""Allah hat beides für die Ungläubigen verboten,""" "Und die Bewohner des Feuers rufen den Bewohnern des Paradieses zu: ""Gießt etwas Wasser über uns aus oder etwas von dem, was Allah euch gegeben hat."" Sie sagen: ""Wahrlich, Allah hat beides den Ungläubigen verwehrt ," Die Höllenbewohner werden den Paradiesbewohnern zurufen: "Laßt uns etwas Wasser zukommen oder etwas von den Gaben, die Gott euch gewährt hat!" Darauf werden sie sagen: "Gott hat den Ungläubigen beides verboten,  
  51 Die ihren Glauben als einen Zeitvertreib und ein Spiel nahmen und die das irdische Leben betörte." An diesem Tage nun werden Wir sie vergessen, wie sie die Begegnung an diesem ihren Tage vergaßen und wie sie Unsere Zeichen zu leugnen pflegten. die ihre Religion als Zerstreuung betrachten und ihr Spiel mit ihr treiben, und die vom diesseitigen Leben betört sind. Heute, wollen wir sie nun vergessen, so wie sie (ihrerseits) vergaßen, daß sie (dereinst) diesen Tag erleben würden, und unsere Zeichen leugneten. "die ihre Religion als Zerstreuung betrachteten und ihr Spiel mit ihr trieben und vom irdischen Leben betört waren."" An diesem Tage nun vergessen Wir sie, wie sie die Begegnung an diesem ihrem Tage vergaßen und wie sie Unsere Zeichen zu leugnen pflegten." denen, die ihre Religion als Spaß und Spiel betrachteten und sich vom Leben im Diesseits betören ließen. " Heute behandeln Wir sie als Vergessene, so wie sie die Begegnung mit Uns an diesem Jüngsten Tag vergaßen und Unsere Zeichen ablehnten.  
  52 Und fürwahr, Wir haben ihnen ein Buch gebracht, das Wir mit Wissen darlegten, als eine Richtschnur und eine Barmherzigkeit für Leute, die da glauben. Wir haben ihnen ja eine Schrift gebracht, die wir (ihnen) mit Bedacht auseinandergesetzt haben, als Rechtleitung und Barmherzigkeit für Leute, die glauben. Und wahrlich, Wir hatten ihnen ein Buch gebracht, das Wir mit Wissen darlegten als Richtschnur und Barmherzigkeit für die Leute, die gläubig sind. Wir haben ihnen ein Buch gegeben, das Wir mit Wissen klar darlegten, als Rechtleitung und Barmherzigkeit für die Gläubigen.  
  53 Warten sie auf etwas denn seine Erfüllung? An dem Tage, da seine Erfüllung kommt, werden jene, die es vordem vergessen hatten, sagen: "Die Gesandten unseres Herrn haben in der Tat die Wahrheit gebracht. Haben wir wohl Fürsprecher, die für uns Fürsprache einlegen? Oder könnten wir zurückgeschickt werden, auf daß wir anderes tun möchten, als wir zu tun pflegten?" Sie haben ihre Seelen zugrunde gerichtet, und das, was sie zu erdichten gewohnt waren, hat sie im Stich gelassen. "Haben sie denn etwas anderes zu erwarten, als daß sie (mit ihren letzten Folgerungen) ausgelegt (und in die Wirklichkeit umgesetzt) wird? Am Tag, da sie ausgelegt (und in die Wirklichkeit umgesetzt) wird, sagen diejenigen, die sie vorher vergessen haben: ""Die Gesandten unseres Herrn haben (wirklich) die Wahrheit gebracht. Haben wir denn keine Fürsprecher, daß sie Fürsprache für uns einlegen? Oder können wir nicht (ins Leben) zurückgebracht werden, damit wir anders handeln, als wir gehandelt haben?"" Sie sind (dann) ihrer selbst verlustig gegangen, und ihnen ist entschwunden (und zu nichts geworden), was sie (an lügnerischem Götzenglauben) ausgeheckt haben." "Warten sie auf etwas (anderes) als auf seine Auslegung? An dem Tage, da seine Auslegung Wirklichkeit wird, werden jene sagen, die es vordem vergessen hatten: ""Die Gesandten unseres Herrn haben in der Tat die Wahrheit gebracht. Haben wir wohl Fürsprecher, die für uns Fürsprache einlegen? Oder könnten wir zurückgeschickt werden, auf daß wir anderes tun mögen, als wir zu tun pflegten?"" Sie haben ihre Seelen zugrunde gerichtet, und das, was sie zu erdichten gewohnt waren, hat sie im Stich gelassen." Wollen sie etwa die Erfüllung der koranischen Verheißungen abwarten? An dem Tag, an dem die Erfüllung eintrifft, werden diejenigen, die das bereits vergessen hatten, sagen: "Die Gesandten unseres Herrn haben die Wahrheit verkündet. Haben wir keine Fürsprecher, die für uns Fürsprache einlegen, oder können wir wieder ins Dieseits zurückgeschickt werden, damit wir andere Werke als die, die wir verrichtet haben, vollbringen?" Sie haben ihre Seelen verloren und gewiß nichts von dem wahr vorgefunden, was sie sich vorgelogen hatten.  
  54 Siehe, euer Herr ist Allah, Der in sechs Zeiten die Himmel und die Erde erschuf; dann setzte Er Sich auf den Thron. Er läßt die Nacht den Tag verhüllen, der ihr eilends folgt. Und (erschuf) die Sonne und den Mond und die Sterne, Seinem Gesetz dienstbar. Wahrlich, Sein ist die Schöpfung und das Gesetz! Segensreich ist Allah, der Herr der Welten. Euer Herr ist Allah, der Himmel und Erde in sechs Tagen geschaffen und sich daraufhin auf dem Thron zurechtgesetzt hat (um die Welt zu regieren). Er läßt die Nacht über den Tag kommen, wobei sie ihn eilends (einzuholen) sucht. Und (er hat) die Sonne, den Mond und die Sterne (geschaffen) und sie dabei durch seinen Befehl (amr) in den Dienst (der Menschen) gestellt. Steht nicht ihm (allein) die Erschaffung (der Welt) und der Befehl (amr) (über sie) zu? Allah, der Herr der Menschen in aller Welt (al-`aalamuun) ist voller Segen (tabaaraka). Seht, euer Herr ist Allah, Der die Himmel und die Erde in sechs Tagen erschuf, (und) Sich alsdann (Seinem) Reich majestätisch zuwandte: Er läßt die Nacht den Tag verhüllen, der ihr eilends folgt. Und (Er erschuf) die Sonne und den Mond und die Sterne, Seinem Befehl dienstbar. Wahrlich, Sein ist die Schöpfung und der Befehl! Segensreich ist Allah, der Herr der Welten. Euer Herr ist Gott, Der die Himmel und die Erde in sechs Tagen erschuf. Dann übernahm Er thronend die Macht. Er läßt die Nacht den Tag verhüllen, der ihr ständig nachfolgt. Die Sonne und der Mond und die Sterne folgen unterwürfig Seinem Befehl. Er allein schafft und verfügt. Voller Segen ist Gott, der Herr der Welten.  
  55 Rufet zu eurem Herrn in Demut und im verborgenen. Wahrlich, Er liebt die Übertreter nicht. Betet in Demut und im Verborgenen zu eurem Herrn! Er liebt die nicht, die Übertretungen begehen. Ruft euren Herrn in Demut und im verborgenen an. Wahrlich, Er liebt die Übertreter nicht. Bittet Gott, Euren Herrn, demütig und innig! Er liebt nicht die, die seine Gebote und Verbote übertreten.  
  56 Und stiftet nicht Unfrieden auf Erden, nach ihrer Regelung, und rufet Ihn an in Furcht und Hoffnung. Wahrlich, Allahs Barmherzigkeit ist nahe denen, die Gutes tun. Richtet nicht Unheil auf der Erde an, nachdem sie in Ordnung gebracht worden ist (ba`da islaahihaa)! Und betet zu ihm in Furcht (vor seiner Strafe) und in Verlangen (nach seiner Barmherzigkeit)! Die Barmherzigkeit Allahs ist den Rechtschaffenen (al-muhsiniena) nahe. Und stiftet keinen Verderb auf Erden, nachdem dort Ordnung herrscht, und ruft Ihn in Furcht und Hoffnung an. Wahrlich, Allahs Barmherzigkeit ist denen nahe, die gute Werke tun. Stiftet kein Unheil auf Erden, wo alles schon zum Besten gestaltet ist! Bittet Gott in Frömmigkeit und Sehnsucht! Gottes Barmherzigkeit ist denen nah, die gute Werke verrichten.  
  57 Er ist es, Der Seiner Barmherzigkeit die Winde als frohe Botschaft voraussendet, bis daß, wenn sie eine schwere Wolke tragen, Wir sie zu einem toten Lande treiben; dann lassen Wir aus ihr Wasser niederregnen und bringen damit Früchte hervor von jeglicher Art. Also bringen Wir auch die Toten hervor, auf daß ihr dessen eingedenk sein möchtet. Und er ist es, der die Winde schickt, daß sie frohe Botschaft bringen (indem sie) vor seiner Barmherzigkeit (vorauseilen und Regen ankündigen). Wenn sie schließlich schweres Gewölk aufkommen lassen, treiben wir es einem ausgedorrten Land zu und lassen dadurch das Wasser (vom Himmel) herabkommen. Und wir bringen dadurch allerlei Früchte hervor. So bringen wir (dereinst bei der Auferstehung) die Toten (wieder aus der Erde) hervor. Vielleicht würdet ihr euch mahnen lassen. Er ist es, Der in Seiner Barmherzigkeit die Winde als frohe Botschaft schickt, bis daß Wir sie, wenn sie eine schwere Wolke tragen, zu einem toten Ort treiben; dann lassen Wir Wasser aus ihr herab, mit dem Wir Früchte von jeglicher Art hervorbringen. So bringen Wir auch die Toten hervor, auf daß ihr dessen eingedenk sein möget. Er ist es, Der die Winde mit der fröhlichen Ankündigung Seiner Barmherzigkeit schickt. Wenn sie regenbeladene, schwere Wolken tragen, leiten Wir sie zu einer leblosen Gegend, lassen Regenwasser herabkommen und alle Fruchtarten hervorsprießen. ?hnlich rufen Wir die Toten ins Leben zurück. Darüber sollt ihr nachdenken.  
  58 Und das gute Land - seine Pflanzen spriessen hervor nach dem Gebot seines Herrn; das aber schlecht ist, (seine Pflanzen) spriessen nur kümmerlich. Also wenden und wenden Wir die Zeichen für Leute, die dankbar sind. Aus dem guten Land kommen die Pflanzen mit Allahs Erlaubnis (reichlich und wüchsig) hervor, aus dem schlechten nur spärlich (nakidan). So wandeln wir die Zeichen ab für Leute, die dankbar sind. Und der gute Ort - seine Pflanzen sprießen nach der Erlaubnis seines Herrn hervor; der (Ort, der) aber schlecht ist - (seine Pflanzen) sprießen nur kümmerlich. Und so wenden Wir die Zeichen für Leute, die dankbar sind. Der gute Boden bringt mit Gottes Fügung gute Ernte hervor und der schlechte Boten nur eine kümmerliche. So stellen Wir die Zeichen auf vielfältige Weise für dankbare Menschen dar.  
  59 Wir entsandten Noah zu seinem Volk und er sprach: "O mein Volk, dienet Allah; ihr habt keinen andern Gott als Ihn. Wahrlich, ich fürchte für euch die Strafe des Großen Tags." "Wir haben ja den Noah (als unseren Boten) zu seinem Volk gesandt. Er sagte: ""Ihr Leute! Dienet Allah! Ihr habt keinen anderen Gott als ihn. Ich fürchte, daß euch (falls ihr in eurem Unglauben verharrt) die Strafe eines gewaltigen Tages treffen wird.""" "Wir entsandten Noah zu seinem Volk, und er sagte: ""O mein Volk, dient Allah; ihr habt keinen anderen Gott außer Ihm. Wahrlich, ich fürchte für euch die Strafe eines großen Tages.""" Wir haben Noah zu seinem Volk entsandt. Er sprach: "Ihr Menschen! Verehrt Gott! Ihr habt außer Ihm keinen Herrn. Ich fürchte für euch die Strafe des Großen Tages."  
  60 Es sprachen die Häupter seines Volks: "Wahrlich, wir sehen dich in offenkundigem Irrtum." "Die Vornehmen (mala§) aus seinem Volk sagten: ""Wie wir sehen, befindest du dich offensichtlich im Irrtum.""" "Es sagten die Vornehmen seines Volkes: ""Wahrlich, wir sehen dich in einem offenkundigen Irrtum.""" Die führenden Männer seines Volkes sagten: "Wir sehen dich wirklich in offenkundigem Irrtum."  
  61 Er sprach: "O mein Volk, es ist kein Irrtum in mir, sondern ich bin ein Gesandter vom Herrn der Welten. "Er sagte: ""Ihr Leute! Bei mir liegt kein Irrtum vor. Ich bin vielmehr ein Gesandter (der) vom Herrn der Menschen in aller Welt (al-`aalamuun) (kommt)." "Er sagte: ""O meine Leute, es ist kein Irrtum in mir, sondern ich bin ein Gesandter vom Herrn der Welten." Er sprach: "O mein Volk! Ich bin keineswegs im Irrtum. Ich bin vielmehr ein Gesandter des Herrn der Welten.  
  62 Ich überbringe euch die Botschaften meines Herrn und gebe euch aufrichtigen Rat, und ich weiß durch Allah, was ihr nicht wisset. Ich richte euch (nur) die Botschaften meines Herrn aus und rate euch gut. Und ich weiß (auf Grund dessen, was mir) von Allah (eröffnet worden ist, manches) was ihr nicht wißt. Ich überbringe euch die Botschaften meines Herrn und gebe euch aufrichtigen Rat, und ich weiß durch Allah, was ihr nicht wisset. Ich verkündige euch die Botschaften meines Herrn und berate euch. Ich weiß von Gott, was ihr nicht wißt.  
  63 Wundert ihr euch, daß eine Ermahnung zu euch gekommen ist von eurem Herrn, durch einen Mann aus eurer Mitte, auf daß er euch warne und daß ihr rechtschaffen werdet und vielleicht Erbarmen findet?" "Wundert ihr euch denn darüber, daß eine Mahnung von eurem Herrn durch einen Mann aus euren eigenen Reihen zu euch gekommen ist, damit er euch warne, und damit ihr gottesfürchtig werdet und (dann) vielleicht Erbarmen findet?""" "Wundert ihr euch, daß eine Ermahnung von eurem Herrn durch einen Mann aus eurer Mitte zu euch gekommen ist, auf daß er euch warne, und auf daß ihr (Allah) fürchten möget und vielleicht Erbarmen findet?""" Wundert ihr euch etwa darüber, daß euch eine Ermahnung von eurem Herrn zukommt durch einen Mann aus eurer Mitte, um euch zu warnen, damit ihr gottesfürchtig werdet und dann Gottes Barmherzigkeit findet?"  
  64 Doch sie leugneten ihn, dann erretteten Wir ihn und die bei ihm waren in der Arche, und ließen jene ertrinken, die Unsere Zeichen verwarfen. Sie waren wahrlich ein blindes Volk. Da ziehen sie ihn der Lüge. Aber wir erretteten ihn und diejenigen, die mit ihm im Schiff waren, und ließen diejenigen ertrinken, die unsere Zeichen als Lüge erklärten. Sie waren alle blind. Doch sie bezichtigten ihn der Lüge; dann erretteten Wir ihn und die, die mit ihm im Schiff waren, und ließen jene ertrinken, die Unsere Zeichen verwarfen. Sie waren wahrlich eine blinde Schar. Sie bezichtigten ihn der Lüge. Wir aber retteten ihn und seine Gefährten in der Arche. Wir ließen die Ungläubigen, die Unsere Zeichen für Lügen hielten, ertrinken, denn sie waren absichtlich blind.  
  65 Und zu den Àd (entsandten Wir) ihren Bruder Hüd. Er sprach: "O mein Volk, dienet Allah; ihr habt keinen anderen Gott als Ihn. Wollt ihr also nicht gottesfürchtig sein?" "Und zu den `Aad (haben wir) ihren Bruder Huud (als unseren Boten gesandt). Er sagte: ""Ihr Leute! Dienet Allah! Ihr habt keinen anderen Gott als ihn. Wollt ihr denn nicht gottesfürchtig sein?""" "Und zu den §Ad (entsandten Wir) ihren Bruder Hud. Er sagte: ""O mein Volk, dient Allah; ihr habt keinen anderen Gott außer Ihm. Wollt ihr nicht gottesfürchtig sein?""" Zum Volk der ?d entsandten wir ihren Bruder Hûd. Er sprach: "O mein Volk! Betet Gott an! Ihr habt außer Ihm keinen Gott. Wollt ihr nicht gottesfürchtig sein?"  
  66 Die ungläubigen Häupter seines Volkes sprachen: "Wahrlich, wir sehen dich in Torheit, und wahrlich, wir erachten dich für einen Lügner." "Die Vornehmen (al-mala§) aus seinem Volk, die ungläubig waren, sagten: ""Wie wir sehen, bist du in Torheit (befangen). Wir sind der Meinung, daß du einer von denen bist, die lügen.""" "Die ungläubigen Vornehmen seines Volkes sagten: ""Wahrlich, wir sehen dich in Torheit, und wahrlich, wir erachten dich für einen Lügner.""" Die Ungläubigen unter den Notabeln seines Volkes erwiderten: "Wir sehen dich in Torheit verwickelt. Wir glauben, daß du ein Lügner bist."  
  67 Er antwortete: "O mein Volk, es ist keine Torheit in mir, sondern ich bin ein Gesandter vom Herrn der Welten. "Er sagte: ""Ihr Leute! Bei mir liegt keine Torheit vor. Ich bin vielmehr ein Gesandter (der) vom Herrn der Menschen in aller Welt (al-`aalamuun) (kommt)." "Er sagte: ""O mein Volk, es ist keine Torheit in mir, sondern ich bin ein Gesandter vom Herrn der Welten." Er sprach: "O mein Volk! Ich bin nicht im geringsten betört. Ich bin vielmehr ein Gesandter des Herrn der Welten.  
  68 Ich überbringe euch die Botschaften meines Herrn, und ich bin euch ein aufrichtiger und getreuer Berater. Ich richte euch (nur) die Botschaften meines Herrn aus und bin euch ein zuverlässiger Ratgeber. Ich überbringe euch die Botschaften meines Herrn, und ich bin euch ein aufrichtiger und getreuer Ratgeber. Ich verkünde euch die Botschaften meines Herrn, und ich bin euch ein zuverlässiger Ratgeber.  
  69 Wundert ihr euch, daß eine Ermahnung zu euch gekommen ist von eurem Herrn durch einen Mann aus eurer Mitte, auf daß er euch warne? Und gedenket (der Zeit), da Er euch zu Erben einsetzte nach dem Volke Noahs und euch reichlich mehrte an Leibesbeschaffenheit. Gedenket denn der Gnaden Allahs, auf daß ihr Erfolg habt." "Wundert ihr euch denn darüber, daß eine Mahnung von eurem Herrn durch einen Mann aus euren eigenen Reihen zu euch gekommen ist, damit er euch warne? Gedenket doch (der Zeiten), als er euch, nachdem das Volk von Noah nicht mehr da war als Nachfolger einsetzte und euch ein Übermaß an Körperwuchs (khalq) verlieh! Gedenket der Wohltaten Allahs! Vielleicht wird es euch (dann) wohl ergehen.""" "Wundert ihr euch etwa, daß eine Ermahnung von eurem Herrn durch einen Mann aus eurer Mitte zu euch gekommen ist, auf daß er euch warne? Und gedenkt (der Zeit), da Er euch zu Erben der Leute Noahs einsetzte und euch ein Übermaß an Körperwuchs verlieh. Gedenkt denn der Gnaden Allahs, auf daß ihr erfolgreich sein möget.""" Wundert ihr euch etwa darüber, daß euch eine Ermahnung von eurem Herrn zukommt, die ein Mann aus eurer Mitte übermittelt, um euch zu warnen? Denkt darüber nach, wie Er euch zu den Nachfolgern von Noahs Volk gemacht und euch körperliche und geistige Fähigkeiten gewährt hat! Gedenkt der Gaben Gottes, damit es euch wohlergehen möge!"  
  70 Sie sprachen: "Bist du zu uns gekommen, damit wir Allah allein verehren und das verlassen, was unsere Väter anbeteten? Bring uns denn her, was du uns androhst, wenn du wahrhaftig bist!" "Sie sagten: ""Bist du zu uns gekommen, damit wir Allah allein dienen und die (Götter) aufgeben, denen unsere Väter (von jeher) gedient haben? Bring uns doch her, was du uns versprichst, wenn (anders) du die Wahrheit sagst!""" "Sie sagten: ""Bist du zu uns gekommen, damit wir Allah allein verehren und das verlassen (sollen), was unsere Väter anbeteten? Bring uns denn her, was du uns (an Drohung) versprichst, wenn du wahrhaftig bist!""" Sie sagten: "Bist du zu uns gekommen, damit wir Gott allein dienen und von den Gottheiten, die unsere Väter anbeteten, ablassen? Bring uns doch, was du uns verheißen hast, wenn du nur Wahres sagst!"  
  71 Er antwortete: "Niedergefallen ist nunmehr auf euch Strafe und Zorn von eurem Herrn. Wollt ihr mit mir über Namen streiten, die ihr nanntet - ihr und eure Väter -, wozu Allah keine Vollmacht hinabsandte? Wartet denn, ich bin mit euch unter den Wartenden." "Er sagte: ""Von seiten eures Herrn ist Unreinheit (ridschs) und Zorn über euch gekommen. Wollt ihr (denn) mit mir über (bloße) Namen streiten, die ihr und eure Väter aufgebracht habt, und wozu Allah keine Vollmacht herabgesandt hat? Wartet nur ab! Ich warte mit euch ab.""" "Er sagte: ""Wahrlich, fällig geworden ist nunmehr für euch Strafe und Zorn von eurem Herrn. Wollt ihr mit mir über die Namen streiten, die ihr nanntet - ihr und eure Väter -, wozu Allah keine Befugnis hinabsandte? Wartet denn, ich bin mit euch unter den Wartenden.""" Er sprach: "Gottes Strafe und Zorn kommen gewiß über Euch. Streitet ihr mit mir über Namen, die ihr und eure Väter ohne Gottes Ermächtigung zur Benennung von Götzen erfunden habt? Wartet nur, und ich werde mit euch warten, bis Gottes Strafe kommt!"  
  72 Sodann erretteten Wir ihn und die mit ihm waren durch Unsere Barmherzigkeit, und Wir schnitten den letzten Zweig derer ab, die Unsere Zeichen leugneten und nicht Gläubige waren. Und wir erretteten in Anbetracht unserer Barmherzigkeit ihn und diejenigen, die mit ihm waren, und rotteten diejenigen aus, die unsere Zeichen für Lüge erklärten und nicht gläubig waren. Sodann erretteten Wir ihn und diejenigen, die bei ihm waren, durch Unsere Barmherzigkeit; und Wir schnitten den letzten Zweig derer ab, die Unsere Zeichen leugneten und nicht gläubig waren. Sodann retteten Wir ihn und seine Gefährten durch Unsere Barmherzigkeit, und Wir vernichteten die Ungläubigen, die unsere Zeichen für Lügen hielten und nie hätten glauben wollen.  
  73 Und zu den Thamüd (entsandten Wir) ihren Bruder Sáleh. Er sprach: "O mein Volk, dienet Allah; ihr habt keinen anderen Gott als Ihn. Wahrlich, nunmehr ist zu euch ein deutlicher Beweis von eurem Herrn gekommen - diese Kamelstute Allahs, ein Zeichen für euch. So lasset sie auf Allahs Erde weiden und tut ihr nichts zuleide, sonst würde euch schmerzliche Strafe treffen. "Und zu den Thamuud (haben wir) ihren Bruder Saalih (als unseren Boten gesandt). Er sagte: ""Ihr Leute! Dienet Allah! Ihr habt keinen anderen Gott als ihn. Nun ist ein klarer Beweis (baiyina) von eurem Herrn zu euch gekommen: Dies ist das Kamel Allahs, euch zum Zeichen. Laßt es auf Allahs Erde (die Raum genug hat) weiden und tut ihm nichts Böses an! Sonst kommt eine schmerzhafte Strafe über euch." "Und zu den Thamud (entsandten Wir) ihren Bruder Salih. Er sagte: "" O mein Volk, dient Allah; ihr habt keinen anderen Gott außer Ihm. Wahrlich, nunmehr ist zu euch ein deutlicher Beweis von eurem Herrn gekommen - diese Kamelstute Allahs als Zeichen für euch. So lasset sie auf Allahs Erde weiden und tut ihr nichts zuleide; (denn) sonst würde euch eine schmerzliche Strafe treffen." Zu den Thamûd entsandten Wir ihren Bruder Sâlih. Er sprach: "O mein Volk! Dienet Gott, Allah, ihr habt außer ihm keinen Gott! Euch ist ein klares Zeichen von eurem Herrn gegeben worden. Diese Kamelstute Gottes soll ein Zeichen für euch sein. Ihr sollt sie auf Gottes Erde weiden lassen und ihr nichts antun, sonst würdet ihr euch eine schwere Strafe zuziehen.  
  74 Und gedenket (der Zeit), da Er euch zu Erben einsetzte nach den Àd und euch eine Stätte anwies im Land; ihr erbaut Paläste in seinen Ebenen und grabt Wohnungen in die Berge. Seid also der Gnaden Allahs eingedenk und verübt nicht Unheil auf Erden, indem ihr Unfrieden stiftet." "Gedenket doch (der Zeiten), als er euch, nachdem die `Aad nicht mehr da waren, als Nachfolger einsetzte und in das Land einwies, so daß ihr euch in seinen Ebenen Schlösser machtet und die Berge zu Häusern meißeltet! Gedenket der Wohltaten Allahs und treibt nicht (überall) im Land euer Unwesen, indem ihr Unheil anrichtet!""" Und gedenkt (der Zeit), da Er euch zu Erben der §Ad einsetzte und euch eine Stätte im Land anwies; ihr erbaut Paläste in seinen Ebenen und grabt Wohnungen in die Berge. Seid also der Gnaden Allahs eingedenk und treibt im Land nicht (euer) Unwesen, indem ihr Unheil anrichtet. Denkt darüber nach, wie Er euch zu den Nachfolgern des Volkes der §?d machte und euch an diesem Ort ansiedelte! In den Ebenen baut ihr Schlösser und in die Berge meißelt ihr Häuser ein. Gedenkt der Wohltaten Gottes und richtet kein Unheil auf Erden an!"  
  75 Die Häupter seines Volkes, die hoffärtig waren, sprachen zu denen, die als schwach galten - das waren die Gläubigen unter ihnen -: "Seid ihr gewiß, daß Sáleh ein Abgesandter seines Herrn ist?" Sie antworteten: "Wahrlich, wir glauben an das, womit er gesandt ward." "Die Vornehmen (al-mala§) aus seinem Volk, die hochmütig waren, sagten zu denen, die unterdrückt waren, (und zwar) zu denen von ihnen, die gläubig waren: ""Wißt ihr (sicher), daß Saalih von seinem Herrn (als Bote zu uns) gesandt ist?"" Sie sagten: ""(Ja!) Wir glauben an die Botschaft, die ihm aufgetragen worden ist.""" "Die Vornehmen seines Volkes, die hochmütig waren, sagten zu denen, die unterdrückt wurden - das waren die Gläubigen unter ihnen -: ""Seid ihr sicher, daß Salih von seinem Herrn gesandt worden ist?"" Sie sagten: ""Wahrlich, wir glauben an das, womit er gesandt worden ist.""" Die überheblichen Notabeln des Volkes sagten zu den Gläubigen unter den Unterdrückten: "So wißt ihr also, daß Sâlih ein Gesandter seines Herrn ist?" Sie erwiderten: "Wir glauben an das, womit er von Gott entsandt worden ist."  
  76 Da sprachen die Hoffärtigen: "Wir glauben nicht an das, woran ihr glaubt." "Diejenigen, die hochmütig waren, sagten: ""Wir glauben nicht an das, woran ihr glaubt.""" "Da sagten die Hochmütigen: ""Wahrlich, wir verleugnen das, an das ihr glaubt.""" Die überheblichen erklärten: "Wir aber leugnen das, wozu ihr euch bekannt habt."  
  77 Dann schnitten sie der Kamelstute die Sehnen durch und trotzten dem Befehl ihres Herrn und sprachen: "O Sáleh, bring uns das her, was du uns androhst, wenn du einer der Gesandten bist." "Und sie brachten das Kamel zu Fall (indem sie ihm die Flechsen durchschnitten) und setzten sich über den Befehl ihres Herrn hinweg (?`atau) und sagten: ""Saalih! Bring uns her, was du versprichst, wenn (anders) du (von Allah) gesandt bist!""" "Dann schnitten sie der Kamelstute die Sehnen durch und trotzten dem Befehl ihres Herrn und sagten: ""O Salih, bring uns das her, was du uns (an Drohung) versprichst, wenn du einer der Gesandten bist.""" Sie erschlugen die Kamelstute und mißachteten den Befehl ihres Herrn. Dann sprachen sie: "Sâlih! Bring uns doch die Strafe, die du uns verheißen hast, wenn du ein Gesandter bist!"  
  78 Dann erfaßte sie das Erdbeben, und am Morgen lagen sie in ihren Wohnungen auf dem Boden hingestreckt. Da kam das Beben (radschfa) über sie, und am Morgen lagen sie in ihrer Behausung (tot) am Boden. Da erfaßte sie das Beben; und am Morgen lagen sie in ihren Wohnungen auf dem Boden hingestreckt. Da suchte sie ein Erdbeben heim, und am Morgen lagen sie tot in ihren Wohnstätten am Boden.  
  79 Da wandte er sich von ihnen ab und sprach: "O mein Volk, ich überbrachte euch die Botschaft meines Herrn und bot euch aufrichtigen Rat an, ihr aber liebt die treuen Berater nicht." "Saalih wandte sich von ihnen ab und sagte: ""Ihr Leute! Ich habe euch doch die Botschaft meines Herrn ausgerichtet und euch gut geraten. Aber ihr liebt die nicht, die guten Rat geben.""" "Da wandte er sich von ihnen ab und sagte: ""O mein Volk, ich überbrachte euch die Botschaft meines Herrn und bot euch aufrichtigen Rat an; ihr aber liebt die Ratgeber nicht.""" Sâlih hatte sich zuvor von ihnen abgewandt und gesagt: "O mein Volk! Ich habe euch Gottes Botschaft übermittelt und bot euch aufrichtigen Rat an, aber ihr liebt zuverlässige Ratgeber nicht."  
  80 Und (Wir entsandten) Lot, da er zu seinem Volke sprach: "Wollt ihr eine Schandtat begehen, wie sie keiner in der Welt vor euch je begangen hat? "Und (wir haben) den Lot (als unseren Boten gesandt). (Damals) als er zu seinen Leuten sagte: ""Wollt ihr denn etwas Abscheuliches begehen, wie es noch keiner von den Menschen in aller Welt (al-`aalamuun) vor euch begangen hat?" "Und (Wir entsandten) Lot, da er zu seinem Volke sagte: ""Wollt ihr eine Schandtat begehen, wie sie keiner in der Welt vor euch je begangen hat?" Wir berichten nun über Lot, der zu seinem Volk sprach: "Wie könnt ihr die abscheulichen Vergehen, die vor euch kein Mensch auf der Welt verübt hat, begehen?  
  81 Ihr naht Männern in Begierde anstatt Frauen. Ja, ihr seid ein ausschweifendes Volk." "Ihr gebt euch in (eurer) Sinnenlust wahrhaftig mit Männern ab, statt mit Frauen. Nein, ihr seid ein Volk, das nicht maßhält.""" "Ihr gebt euch in (eurer) Sinnenlust wahrhaftig mit Männern statt mit Frauen ab. Nein, ihr seid ein ausschweifendes Volk.""" Ihr macht euch in Leidenschaft an Männer heran anstelle von Frauen. Ihr seid ein zügelloses Volk!"  
  82 Da war die Antwort seines Volkes nichts anderes, als daß sie sprachen: "Treibt sie hinaus aus eurer Stadt, denn sie sind Leute, die sich reinsprechen möchten." "Seine Leute wußten nichts anderes (darauf) zu erwidern, als daß sie (zueinander) sagten: ""Vertreibt sie aus eurer Stadt! Das sind (ja) Menschen, die sich rein halten.""" "Da war die Antwort seines Volkes keine andere als die: ""Treibt sie aus eurer Stadt hinaus; denn sie sind Leute, die sich reinsprechen wollen.""" Als Antwort konnte sein Volk nur sagen: "Vertreibt seine Leute und ihn aus eurer Stadt, denn sie sind Menschen, die sich rein halten."  
  83 Sodann erretteten Wir ihn und die Seinen, ausgenommen sein Weib; sie gehörte zu denen, die zurückblieben. Und wir erretteten ihn und seine Familie (von dem Strafgericht, das über sein Volk hereinbrechen sollte) mit Ausnahme seiner Frau. Sie gehörte zu denen, die zurückblieben (? al-ghaabiriena). Sodann erretteten Wir ihn und die Seinen, mit Ausnahme seiner Frau; denn sie gehörte zu denen, die zurückblieben. Wir retteten ihn und seine Leute, ausgenommen seine Frau, die zu den Verirrten gehörte.  
  84 Und Wir ließen einen gewaltigen Regen über sie niedergehen. Nun sieh, wie das Ende der Sünder war! Und wir ließen einen (vernichtenden) Regen auf sie niedergehen. Schau nur, wie das Ende der Sünder war! Und Wir ließen einen gewaltigen Regen auf sie niedergehen. Nun siehe, wie das Ende der Verbrecher war! Wir ließen einen Steinhagel auf sie herab. Sieh, wie das Ende der Verbrecher war!  
  85 Und zu Midian (entsandten Wir) ihren Bruder Schoäb. Er sprach: "O mein Volk, dienet Allah; ihr habt keinen anderen Gott als Ihn. Ein deutliches Zeichen von eurem Herrn ist nunmehr zu euch gekommen. Darum gebet volles Maß und Gewicht und schmälert den Menschen ihre Dinge nicht und stiftet nicht Unfrieden auf Erden, nach ihrer Regelung. Das ist besser für euch, wenn ihr Gläubige seid. "Und zu den Madyan (haben wir) ihren Bruder Schu`aib (als unseren Boten gesandt) Er sagte: ""Ihr Leute! Dienet Allah! Ihr habt keinen anderen Gott als ihn. Nun ist ein klarer Beweis (baiyina) von eurem Herrn zu euch gekommen. Darum gebt volles Maß und Gewicht und zwackt den Leuten nicht ab, was ihnen gehört! Und richtet nicht Unheil auf der Erde an, nachdem sie in Ordnung gebracht worden ist (ba`da islaahihaa)! Das (zaalikum) ist besser für euch, wenn (anders) ihr gläubig seid." "Und zu den Madyan (entsandten Wir) ihren Bruder Schu§aib. Er sagte: ""O mein Volk, dient Allah; ihr habt keinen anderen Gott außer Ihm. Ein deutliches Zeichen ist nunmehr von eurem Herrn zu euch gekommen. Darum gebt volles Maß und Gewicht und schmälert den Menschen ihre Dinge nicht und stiftet nicht nach ihrer Ordnung Unheil auf Erden. Das ist besser für euch, wenn ihr gläubig seid." Zu dem Volk in Madyan entsandten Wir ihren Bruder Schu§aib. Er sprach: "O mein Volk! Dienet Gott, Allah, ihr habt außer Ihm keinen Gott. Zu euch ist ein einleuchtendes Zeichen von Gott gekommen. Ihr sollt Maße und Gewichte genau beachten, und bringt die Menschen nicht um ihre Rechte und stiftet kein Unheil auf der Erde, da sie bestens geordnet ist! Das ist für euch das Beste, wenn ihr wahrhaftig an Gott glaubt.  
  86 Und lauert nicht drohend auf jedem Weg, indem ihr die von Allahs Weg abtrünnig machen möchtet, die an Ihn glauben, und indem ihr ihn (den Weg) zu krümmen sucht. Und denkt daran, wie ihr wenige wart und Er euch mehrte. Und schauet, wie das Ende derer war, die Unfrieden stifteten! Und lauert nicht an jeder Straße (siraat), indem ihr diejenigen bedroht und vom Wege (sabiel) Allahs abhaltet, die an ihn glauben, und (indem ihr) wünscht, daß er krumm sei (statt gerade)! Und gedenket (der Zeiten), als ihr wenige waret und er euch zu vielen machte! Und schaut, wie das Ende derer war, die Unheil anrichteten! Und lauert nicht auf jedem Weg, indem ihr jene bedroht und von Allahs Weg abtrünnig zu machen trachtet, die an Ihn glauben, und indem ihr ihn (den Weg) zu krümmen sucht. Und denkt daran, wie wenige ihr waret und (wie) Er euch mehrte. Und schaut, wie das Ende derer war, die Unheil stifteten! Lauert nicht an den Wegen, um die Menschen, die an Gott glauben, abzufangen und sie mit Drohungen von Gottes geradem Pfad, den ihr als krumm darstellt, abzubringen! Gedenket der Zeit, als ihr nur wenige wart und wie Gott euch vermehrte! Führt euch vor Augen, wie das Ende der Unheilstifter war!  
  87 Und wenn unter euch solche sind, die an das glauben, womit ich gesandt bin, und andere, die nicht glauben, so habet Geduld, bis Allah zwischen uns richtet, denn Er ist der beste Richter." "Und wenn eine Gruppe von euch an die Botschaft, die mir aufgetragen worden ist, glaubt, und eine (andere) Gruppe nicht, dann seid geduldig (und wartet zu), bis Allah (dereinst) zwischen uns entscheidet! Er kann am besten entscheiden.""" "Und wenn unter euch solche sind, die an das glauben, womit ich gesandt worden bin, und andere, die nicht (daran) glauben, so habt die Geduld, bis Allah zwischen uns richtet; denn Er ist der beste Richter.""" Wenn eine Gruppe unter euch an die von mir überbrachte Botschaft glaubt und eine andere nicht, so faßt Geduld und wartet, bis Gott zwischen uns richtet, denn Er ist der beste Richter!"  
  88 Die Häupter seines Volkes, die hoffärtig waren, sprachen: "O Schoäb, wir wollen dich und die Gläubigen mit dir aus unserer Stadt hinaustreiben, oder ihr kehrtet zu unserem Bekenntnis zurück." Er sprach: "Auch wenn wir nicht willens sind? "Die Vornehmen (al-mala') aus seinem Volk, die hochmütig waren, sagten: "Schuaib! Wir werden dich und diejenigen, die mit dir glauben, gewiß aus unserer Stadt vertreiben, oder ihr müßt wieder unserer Religion (milla) beitreten." Er sagte: "Wenn es uns nun aber zuwider sein sollte (eurer Drohung Folge zu leisten)?" "Da sagten die Vornehmen seines Volkes, die hochmütig waren: ""O Schu§aib, wir wollen dich und mit dir die Gläubigen aus unserer Stadt hinaustreiben, wenn ihr nicht zu unserer Religion zurückkehrt."" Er sagte: ""Auch wenn wir (dazu) nicht willens sind?" Die überheblichen Notabeln seines Volkes aber erklärten: "Schu§aib, wir werden dich und deine Anhänger aus unserer Stadt vertreiben, wenn ihr nicht zu unserem Glauben zurückkehrt. " Er sagte: "Auch wenn das uns zuwiderläuft?  
  89 Wir hätten ja eine Lüge wider Allah erdichtet, wenn wir zu eurem Bekenntnis zurückkehren würden, nachdem Allah uns daraus gerettet hat. Es ziemt sich nicht für uns, daß wir dazu zurückkehren, es sei denn, daß Allah, unser Herr, es will. Unser Herr umfaßt alle Dinge mit Wissen. Auf Allah vertrauen wir. O unser Herr, entscheide denn Du zwischen uns und zwischen unserem Volk nach Wahrheit, denn Du bist der beste Entscheider." "Wir würden ja gegen Allah eine Lüge aushecken, wenn wir eurer Religion wieder beitreten würden, nachdem uns Allah aus ihr errettet hat. Wir dürfen ihr nicht wieder beitreten, es sei denn, Allah, unser Herr, wollte es. Unser Herr hat ein allumfassendes Wissen. Auf Allah vertrauen wir. Herr! Entscheide (iftah) zwischen uns und unserem Volk nach der Wahrheit! Du kannst am besten entscheiden.""" "Wir würden ja eine Lüge gegen Allah erdichten, wenn wir zu eurer Religion zurückkehrten, nachdem Allah uns daraus gerettet hat. Es ziemt sich für uns nicht, dazu zurückzukehren, es sei denn, daß Allah, unser Herr, es will. Unser Herr umfaßt alle Dinge mit Wissen. Auf Allah vertrauen wir. O unser Herr, entscheide denn Du zwischen uns und unseren Leuten nach der Wahrheit; denn Du bist es, Der am besten entscheidet.""" Wir wären gewiß Gott gegenüber Lügner, wenn wir zu eurem Glauben zursückkehrten, nachdem uns Gott davor gerettet hat. Wir könnten auch niemals willentlich dazu zurückkehren, es sei denn, Gott, unser Herr, will es. Gottes Wissen umfaßt alles. Auf Gott verlassen wir uns. Herr, entscheide Du zwischen uns und unserem Volk der Wahrheit entsprechend! Du kannst am besten entscheiden."  
  90 Die Häupter seines Volkes, die ungläubig waren, sprachen: "Wenn ihr Schoäb folgt, dann seid ihr fürwahr Verlorene." "Und die Vornehmen aus seinem Volk, die ungläubig waren, sagten: ""Wenn ihr dem Schu`aib folgt, habt ihr (letzten Endes) den Schaden.""" "Und die Vornehmen seines Volkes, die ungläubig waren, sagten: ""Wenn ihr Schu§aib folgt, seid ihr wahrlich verloren.""" Die ungläubigen Notabeln des Volkes aber verkündeten: "Wenn ihr Schu§aib folgt, dann seid ihr fürwahr Verlorene."  
  91 Dann erfaßte sie das Erdbeben, und am Morgen lagen sie in ihren Wohnungen auf dem Boden hingestreckt. Da kam das Beben (radschfa) über sie, und am Morgen lagen sie in ihrer Behausung (tot) am Boden, Dann erfaßte sie das Beben; und am Morgen lagen sie in ihren Wohnungen auf dem Boden hingestreckt. Da überkam sie das Erdbeben, und am Morgen lagen sie tot in ihren Wohnstätten auf dem Boden.  
  92 Die Schoäb der Lüge beschuldigt hatten, die wurden, als hätten sie nie darin gewohnt. Die Schoäb der Lüge beschuldigt hatten - sie waren nun die Verlorenen. (eben) diejenigen, die den Schu`aib der Lüge geziehen hatten. (Es sah so aus) als ob sie darin (überhaupt) nicht existiert hätten. Diejenigen, die den Schu`aib der Lüge geziehen hatten, hatten (nun) ihrerseits den Schaden. Diejenigen, die Schu§aib der Lüge beschuldigt hatten, wurden (so zugerichtet), als hätten sie nie darin gewohnt. Diejenigen, die Schu§aib der Lüge beschuldigt hatten, waren selbst die Verlierer. Es sah so aus, als hätten die Ungläubigen, die Schu§aib der Lüge bezichtigten, nie dort gelebt. So waren die Ungläubigen, die Schu§aib der Lüge bezichtigt hatten, die Verlorenen.  
  93 Dann wandte er sich von ihnen ab und sprach: "O mein Volk, wahrlich, ich überbrachte euch die Botschaften meines Herrn und gab euch aufrichtigen Rat. Wie sollte ich mich nun betrüben über ein ungläubiges Volk?" "Schu`aib wandte sich von ihnen ab und sagte: ""Ihr Leute! Ich habe euch doch die Botschaften meines Herrn ausgerichtet und euch gut geraten. Wie sollte ich mir wegen ungläubiger Leute Kummer machen?""" "Dann wandte er sich von ihnen ab und sagte: ""O mein Volk, wahrlich, ich überbrachte euch die Botschaften meines Herrn und gab euch aufrichtigen Rat. Wie sollte ich mich nun über ungläubige Leute betrüben?""" Zuvor hatte sich Schu§aib von ihnen abgewandt und gesagt: "O mein Volk! Ich habe euch die Botschaften Gottes übermittelt und euch aufrichtig beraten. Warum sollte ich über ungläubige Menschen betrübt sein?"  
  94 Nie sandten Wir einen Propheten in eine Stadt, ohne daß Wir ihre Bewohner mit Not und Drangsal heimsuchten, auf daß sie sich demütigen möchten. Und wir haben keinen Propheten in eine Stadt gesandt, ohne daß wir über ihre Bewohner Not und Ungemach hätten kommen lassen, damit sie sich vielleicht demütigen würden. Nie sandten Wir einen Propheten in eine Stadt, ohne daß Wir ihre Bewohner mit Not und Drangsal heimsuchten, auf daß sie (Mich) demütig anflehen sollten. Wir haben niemals einen Propheten zu einer Stadt entsandt, ohne ihre Bewohner, wenn sie sich ihm widersetzten, durch Leid und Not zu prüfen, damit sie ermahnt werden, demütig zu sein.  
  95 Darauf verwandelten Wir den üblen Zustand in einen guten, bis sie anwuchsen und sprachen: "Auch unsere Väter erfuhren Leid und Freude." Dann erfaßten Wir sie unversehens, ohne daß sie es merkten. "Hierauf tauschten wir an Stelle des Schlimmen etwas Gutes ein, worauf sie (schließlich) vergaßen (? `afau) (daß wir ihnen etwas Gutes erwiesen hatten) und sagten: ""Unsere Väter haben (ebenfalls) Ungemach und (auch wieder) Erfreuliches erlebt."" Da kamen wir plötzlich (mit einem Strafgericht) über sie, ohne daß sie es merkten." "Darauf tauschten Wir das Übel gegen etwas Gutes ein, bis sie anwuchsen und sagten: ""Auch unsere Väter erfuhren Leid und Freude."" Dann erfaßten Wir sie unversehens, ohne daß sie es merkten." Dann wendeten Wir alles vorübergehend zum Guten, daß es den trotzigen Ungläubigen gut ging, woraufhin sie meinten: "Das ist immer so gewesen; unsere Väter haben auch schlechte und gute Zeiten erlebt. " Dann suchten Wir sie auf einmal heim, ohne daß sie es ahnten.  
  96 Hätte aber das Volk (jener) Städte geglaubt und wären sie rechtschaffen gewesen, so hätten Wir ihnen ganz gewiß vom Himmel und von der Erde Segnungen eröffnet. Doch sie leugneten; also erfaßten Wir sie um dessentwillen, was sie sich erwarben. Und wenn die Bewohner der Städte (einst) geglaubt hätten und gottesfürchtig gewesen wären, hätten wir ihnen (alle möglichen) Segnungen des Himmels und der Erde zugänglich gemacht. Aber sie erklärten (unsere Botschaft) als Lüge. Da kamen wir (mit einem Strafgericht) über sie (zur Vergeltung) für das, was sie (in ihrem Erdenleben) begangen hatten. Hätten aber die Bewohner (jener) Städte geglaubt und wären sie gottesfürchtig gewesen, so hätten Wir ihnen ganz gewiß die Segnungen von Himmel und Erde eröffnet. Doch sie leugneten; also erfaßten Wir sie um dessentwillen, was sie begangen hatten. Wenn die Bewohner dieser Städte geglaubt hätten und fromm gewesen wären, hätten Wir ihnen Segen vom Himmel und von der Erde in Fülle beschert. Weil sie aber Unsere Botschaft als Lüge zurückwiesen, haben Wir sie wegen ihrer Vergehen heimgesucht.  
  97 Sind denn die Bewohner (dieser) Städte sicher, daß Unsere Strafe nicht über sie kommt zur Nachtzeit, während sie schlafen? Sind die Bewohner der Städte sicher, daß unser Unheil (nicht) bei Nacht über sie kommt, während sie schlafen, Sind denn die Bewohner der Städte sicher, daß Unsere Strafe nicht zur Nachtzeit über sie kommt, während sie noch schlafen? Wähnen sich denn die Bewohner dieser Städte in Sicherheit, daß Unsere Heimsuchung sie nicht nachts, wenn sie schlafen, ereilt?  
  98 Oder sind die Bewohner (dieser) Städte sicher, daß Unsere Strafe nicht über sie kommt zur Mittagszeit, während sie beim Spiel sind? oder sind die Bewohner der Städte sicher, daß unsere Strafe nicht vormittags über sie kommt, während sie (leichtsinnig) spielen (und scherzen)? Oder sind die Bewohner der Städte sicher, daß Unsere Strafe nicht vormittags über sie kommt, während sie beim Spiel sind? Oder sind die Bewohner dieser Städte sicher, daß Unsere Heimsuchung sie nicht vormittags ereilt, während sie spielen?  
  99 Sind sie denn sicher vor dem Plan Allahs? Aber niemand kann sich vor dem Plan Allahs sicher fühlen, außer dem Volk der Verlierenden. Sind sie denn sicher vor den Ränken (makr) Allahs? Das tun nur die, die (letzten Endes) den Schaden haben. Sind sie denn sicher vor dem Plan Allahs? Aber niemand kann sich vor dem Plan Allahs sicher fühlen, außer dem Volk der Verlierenden. Sind sie sich denn sicher vor Gottes heimlichen Entscheidungen? Das sind nur diejenigen, die dem Verlust anheim fallen.  
  100 Leuchtet das jenen nicht ein, die die Erde ererbt haben nach ihren (früheren) Bewohnern, daß Wir, wenn es Uns gefällt, sie treffen können für ihre Sünden und ihre Herzen versiegeln, so daß sie nicht verstehen? Leuchtet das jenen nicht ein, die die Erde nach ihren (früheren) Bewohnern geerbt haben, (a-wa-lam yahdi li-llaziena...), daß wir, wenn wir wollten, sie (zur Strafe) für ihre Schuld (ebenfalls mit Unheil) treffen (und vernichten) würden? Und wir versiegeln ihnen das Herz, so daß sie nicht hören. Leuchtet das jenen nicht ein, die die Erde von ihren (früheren) Bewohnern ererbt haben, daß Wir, wenn Wir wollen, sie für ihre Sünden treffen können und ihre Herzen versiegeln, so daß sie nicht hören können? Erkennen die Menschen, die die Erde von vorherigen Bewohnern geerbt haben, nicht, daß Wir, wenn Wir wollen, sie wegen ihrer Sünden heimsuchen und ihre Herzen so versiegeln, daß sie Gottes Weisungen nicht verstehen, ja, gar nicht hören?  
  101 Dies sind die Städte, deren Kunde Wir dir gegeben haben. Ihre Gesandten waren zu ihnen gekommen mit deutlichen Zeichen. Allein sie mochten nicht an das glauben, was sie zuvor geleugnet hatten. Also versiegelt Allah die Herzen der Ungläubigen. Von diesen Städten berichten wir dir Geschichten. lhre Gesandten sind ja mit den klaren Beweisen (baiyinaat) zu ihnen gekommen. Aber sie konnten unmöglich an das glauben, was sie vorher als Lüge erklärt hatten. So versiegelt Allah den Ungläubigen das Herz. Dies sind die Städte, deren Geschichte Wir dir erzählt haben. Wahrlich, ihre Gesandten waren zu ihnen mit deutlichen Beweisen gekommen. Aber sie mochten nicht an das glauben, was sie zuvor geleugnet hatten. So versiegelt Allah die Herzen der Ungläubigen. Das sind Städte, über die Wir dir einige Nachrichten gaben. Zu ihnen kamen die Gesandten mit eindeutigen Beweisen. Aber sie konnten nicht an eine Botschaft glauben, die sie vormals als Lüge verworfen hatten. So versiegelt Gott die Herzen der trotzigen Ungläubigen.  
  102 Und bei den meisten von ihnen fanden Wir kein Worthalten, sondern Wir erfanden die meisten von ihnen als Wortbrüchige. Und wir haben gefunden, daß die meisten von ihnen keine Verpflichtung kennen, und daß die meisten von ihnen Frevler sind. Und bei den meisten von ihnen fanden Wir keine Vertragstreue, sondern Wir fanden die meisten von ihnen als Frevler vor. Wir fanden in den meisten keine Treue zum Bund mit Gott, sondern fanden, daß die meisten durch und durch Frevler waren.  
  103 Später dann, nach ihnen, entsandten Wir Moses mit Unseren Zeichen zu Pharao und seinen Häuptern, doch sie trieben Frevel mit ihnen. Nun schau, wie das Ende derer war, die Unfrieden stifteten! Hierauf, nach ihnen schickten wir den Moses mit unseren Zeichen zu Pharao und seinen Vornehmen (mala§). Und sie frevelten an ihnen (indem sie sie höhnisch ablehnten). Schau nur, wie das Ende derer war, die Unheil anrichteten! Hierauf, nach ihnen, entsandten Wir Moses mit Unseren Zeichen zu Pharao und seinen Vornehmen, doch sie frevelten an ihnen. Nun schau, wie das Ende derer war, die Unheil stifteten! Nach diesen Propheten entsandten Wir Moses mit Unseren Zeichen zu Pharao und seinen Notabeln, aber sie lehnten sie unrechtmäßig ab. Sieh, wie das Ende der Unheilstifter war!  
  104 Und Moses sprach: "O Pharao, ich bin ein Gesandter vom Herrn der Welten. "Moses sagte: ""Pharao! Ich bin ein Gesandter (der) vom Herrn der Menschen in aller Welt (al-`aalamuun) (kommt)." "Und Moses sagte: ""O Pharao, ich bin ein Gesandter vom Herrn der Welten." Moses sprach: "Pharao! Ich bin ein Gesandter Gottes, des Herrn der Welten.  
  105 Es ziemt sich, daß ich von Allah nichts anderes als die Wahrheit rede. Ich bin zu euch gekommen mit einem deutlichen Zeichen von eurem Herrn; so laß denn die Kinder Israels mit mir ziehn." "Es ziemt sich, daß ich gegen Allah nichts aussage, außer der Wahrheit. Ich bin mit einem klaren Beweis (baiyina) von eurem Herrn zu euch gekommen. Darum schick die Kinder Israel mit mir weg!""" "Es ziemt sich, daß ich von Allah nichts anderes als die Wahrheit rede. Ich bin zu euch mit einem deutlichen Beweis von eurem Herrn gekommen; so laß denn die Kinder Israels mit mir ziehen.""" Ich bin verpflichtet, nichts anderes über Gott zu verkünden, als die Wahrheit. Ich bin zu euch mit einem eindeutigen Beweis von eurem Herrn gekommen. Laß die Kinder Israels mit mir ziehen!"  
  106 Er erwiderte: "Wenn du wirklich mit einem Zeichen gekommen bist, so weise es vor, wenn du zu den Wahrhaftigen gehörst." "Pharao sagte: ""Wenn du mit einem Zeichen gekommen bist, dann bring es her, wenn (anders) du die Wahrheit sagst!""" "Er sagte: ""Wenn du wirklich mit einem Zeichen gekommen bist, so weise es vor, wenn du zu den Wahrhaftigen gehörst.""" Pharao erwiderte: "Wenn du mit einem Zeichen gekommen bist, weise es vor, wenn du die Wahrheit sagst!"  
  107 Da warf er seinen Stab nieder und siehe; er ward deutlich eine Schlange. Nun warf Moses seinen Stock, da war er auf einmal eine leibhaftige Schlange (thu`baan). Da warf er seinen Stock nieder, und da war dieser (auf einmal) eine leibhaftige Schlange. Da warf Moses seinen Stock hin, und er wurde auf der Stelle zu einer deutlich sichtbaren Schlange.  
  108 Dann zog er seine Hand hervor und siehe, sie ward den Beschauern weiß. Und er zog seine Hand heraus, da sah sie auf einmal für die Zuschauer weiß aus. Dann zog er seine Hand heraus und da sah sie (auf einmal) für die Zuschauer weiß aus. Und er streckte seine Hand, die er auf die Brust gelegt hatte, hervor. Sie war für alle, die hinsahen, weiß.  
  109 Die Häupter von Pharaos Volk sprachen: "Wahrlich, das ist ein geschickter Zauberer. "Die Vornehmen aus dem Volk Pharaos sagten: ""Das ist ein kenntnisreicher Zauberer." "Die Vornehmen von Pharaos Volk sagten: ""Wahrlich, das ist ein wissensreicher Zauberer." Da sagten die Notabeln um Pharao: "Das ist wahrlich ein kenntnisreicher Zauberer!  
  110 Er möchte euch aus eurem Land vertreiben. Was ratet ihr nun?" "Er will euch (mit seiner Zauberei) aus eurem Land vertreiben. Was gebietet ihr nun (daß man tun soll)?""" "Er will euch aus eurem Land vertreiben. Was veranlaßt ihr nun?""" Er will euch mit seinem Zauber aus eurer Heimat vertreiben. Was befehlt ihr?"  
  111 Sie sprachen: "Halte ihn und seinen Bruder hin und sende Vorlader in die Städte aus, "Sie sagten: ""Warte mit ihm und seinem Bruder einmal zu und schick (Boten) aus, die (die Leute) in den Städten versammeln," "Sie sagten: ""Warte mit ihm und seinem Bruder noch eine Weile und sende Ausrufer zu einer Versammlung in die Städte aus ," Sie sprachen: "Laß ihn und seinen Bruder bleiben, und schicke Boten in alle Städte, damit sie zu einer Versammlung aufrufen!  
  112 Daß sie jeden kundigen Zauberer zu dir bringen sollen." "damit sie dir jeden kenntnisreichen Zauberer herbeibringen!""" "auf daß sie jeden kundigen Zauberer zu dir bringen sollen.""" Sie sollen dir die geschicktesten Zauberer bringen."  
  113 Und die Zauberer kamen zu Pharao (und) sprachen: "Uns wird doch gewiß eine Belohnung zuteil, wenn wir obsiegen?" "Und die Zauberer kamen zu Pharao. Sie sagten: ""Wir bekommen (doch sicher) Lohn, wenn wir Sieger sind?""" "Und die Zauberer kamen zu Pharao (und) sagten: ""Uns wird doch gewiß eine Belohnung zuteil, wenn wir siegen?""" Die Zauberer erschienen vor Pharao und sprachen: "Wir bekommen doch bestimmt einen hohen Lohn, wenn wir die Sieger sind?"  
  114 Er sprach: "Jawohl, und ihr sollt zu den Nächsten gehören." "Er sagte: ""Ja. Und ihr gehört (dann) zu denen, die (uns) nahestehen.""" "Er sagte: ""Ja, und ihr sollt zu den Nächsten (von uns) gehören.""" Er antwortete: "Ja, und ihr werdet zu meinen Vertrauten gehören."  
  115 Sie sprachen: "O Moses, entweder wirf du oder wir werfen (zuerst)." "Sie sagten: ""Moses! Entweder wirfst du, oder wir sind es, die (zuerst) werfen.""" "Sie sagten: ""O Moses, entweder wirfst du (den Stock) oder wir werfen (zuerst)""." Da sprachen sie: "Moses! Entweder wirfst du zuerst, oder wir sind es, die zuerst werfen."  
  116 Er antwortete: "Werfet ihr hin!" Und da sie geworfen hatten, bezauberten sie die Augen der Leute und versetzten sie in Furcht und brachten einen gewaltigen Zauber hervor. "Er sagte: ""Werft (ihr zuerst)!"" Und als sie geworfen hatten, bezauberten sie die Augen der Menschen (die zugegen waren) und machten ihnen Angst. Und sie brachten einen gewaltigen Zauber vor." "Er sagte: ""Ihr sollt werfen!"" Und als sie geworfen hatten, bezauberten sie die Augen der Leute und versetzten sie in Furcht und brachten einen gewaltigen Zauber hervor." Er antwortete: "Fangt an!" Als sie warfen, verzauberten sie die Augen der Leute und jagten ihnen Angst ein, da sie großen Zauber darboten.  
  117 Und Wir offenbarten Moses: "Wirf deinen Stab!" Und siehe, er verschlang alles, was sie an Trug vollbracht. "Und wir gaben dem Moses (die Weisung) ein: ""Wirf (auch du) deinen Stock!"" (Moses warf ihn.) Und gleich schnappte er weg, was sie vorschwindelten." "Und Wir offenbarten Moses: ""Wirf deinen Stock!"" Und siehe, er verschlang alles, was sie an Trug vorgebracht hatten." Und Wir gaben Moses ein: "Wirf jetzt deinen Stock!" Siehe da, der Stock, nun in eine Schlange verwandelt, verschlang ihr ganzes Betrugswerk.  
  118 So wurde die Wahrheit festgestellt, und ihre Werke erwiesen sich als nichtig. Da trat die Wahrheit ein, und was sie (an Gaukelwerk) machten, wurde zunichte. So wurde die Wahrheit vollzogen, und ihre Werke erwiesen sich als nichtig. Bewiesen war die Wahrheit, und entlarvt war ihr Trugwerk.  
  119 Jene wurden damals besiegt, und beschämt kehrten sie um. Und da (hunaalika) gaben sie sich geschlagen und wandten sich erniedrigt ab. Dort wurden sie damals besiegt, und beschämt kehrten sie um. Und sie wurden auf der Stelle besiegt und zogen geschlagen ab.  
  120 Und die Zauberer trieb es, daß sie niederfielen in Anbetung. Und die Zauberer fielen (wie von selber) in Anbetung nieder. Und die Zauberer trieb es, in Anbetung niederzufallen. Da warfen die Zauberer sich nieder.  
  121 Sie sprachen: "Wir glauben an den Herrn der Welten, "Sie sagten: ""Wir glauben an den Herrn der Menschen in aller Welt (al-`aalamuun)," "Sie sagten: ""Wir glauben an den Herrn der Welten ," Sie sprachen: "Wir glauben an Gott, den Herrn der Welten.  
  122 Den Herrn Moses§ und Aarons." "den Herrn von Moses und Aaron.""" "den Herrn von Moses und Aaron.""" Den Herrn von Moses und Aaron".  
  123 Da sprach Pharao: "Ihr habt an ihn geglaubt, ehe ich es euch erlaubte. Gewiß, das ist eine List die ihr in der Stadt ersonnen habt, um ihre Bewohner daraus zu vertreiben; doch ihr sollt es bald erfahren. "Pharao sagte: ""lhr glaubt an ihn, bevor ich es euch erlaube? Das sind Ränke, die ihr in der Stadt geschmiedet habt, um ihre Bewohner daraus zu vertreiben. Aber ihr werdet es (schon noch zu) wissen (bekommen, was mit euch geschieht)." "Da sagte Pharao: ""Ihr habt an ihn geglaubt, ehe ich es euch erlaubte. Gewiß, das ist eine List, die ihr in der Stadt ersonnen habt, um ihre Bewohner daraus zu vertreiben; doch ihr sollt es bald erfahren." Pharao sprach: "Glaubt ihr wirklich an Ihn, bevor ich es euch erlaube? Das ist eine Verschwörung, die ihr in der Stadt geschmiedet habt, um ihre Bewohner zu vertreiben. Ihr werdet bald wissen, wie ich eure Untat bestrafen werde.  
  124 Wahrlich, für den Ungehorsam lasse ich euch Hände und Füße abhauen. Dann lasse ich euch alle kreuzigen." "Ich werde euch wechselweise (rechts und links) Hand und Fuß abhauen und dann euch alle kreuzigen lassen.""" "Wahrlich, ich werde wechselweise eure Hände und Füße abhauen. Dann werde ich euch alle kreuzigen.""" Wahrlich, ich werde eure Hände und Füße wechselseitig abhacken und euch alle zusammen kreuzigen."  
  125 Sie antworteten: "Zu unserem Herrn kehren wir dann zurück. "Sie sagten: ""Wir wenden uns zu unserem Herrn." "Sie sagten: ""Dann kehren wir zu unserem Herrn zurück." Sie erwiderten: "Die Wahrheit ist, daß wir dann zu Gott, Unserem Herrn, zurückkehren.  
  126 Du nimmst nur darum Rache an uns, weil wir an die Zeichen unseres Herrn glaubten, als sie zu uns gekommen. Unser Herr, gieße Standhaftigkeit in uns und laß uns sterben als Gottergebene." "Du grollst uns ja nur (darum), daß wir an die Zeichen unseres Herrn glaubten, als sie zu uns kamen. Herr! Verleih uns Geduld und laß uns (dereinst) als Muslime sterben!""" "Du nimmst nur darum Rache an uns, weil wir an die Zeichen unseres Herrn glaubten, als sie zu uns kamen. Unser Herr, gib uns reichlich Geduld und laß uns als Muslime sterben.""" Du nimmst uns nur übel, daß wir an die Zeichen Gottes, unseres Herrn, glaubten, als sie uns erreichten. Gott, unser Herr, gewähre uns viel Geduld und nimm uns als Gottergebene zu Dir!"  
  127 Die Häupter von Pharaos Volk sprachen: "Willst du zulassen, daß Moses und sein Volk Unfrieden stiften im Land und dich und deine Götter verlassen?" Er antwortete: "Wir wollen ihre Söhne hinmorden und ihre Frauen am Leben lassen, denn wir haben über sie Gewalt." "Die Vornehmen aus dem Volk Pharaos sagten: ""Willst du zulassen, daß Moses und sein Volk auf der Erde Unheil anrichten, und daß er dich und deine Götter aufgibt?"" Er sagte: ""Wir werden ihre Söhne umbringen und (nur) ihre Frauen am Leben lassen. Wir haben ja Gewalt über sie.""" "Die Vornehmen von Pharaos Volk sagten: ""Willst du zulassen, daß Moses und sein Volk Unheil im Land stiften und dich und deine Götter verlassen?"" Er (Pharao) sagte: ""Wir wollen ihre Söhne umbringen und ihre Frauen am Leben lassen; denn wir haben Gewalt über sie.""" Die Notabeln des Volkes sagten zu Pharao: "Läßt du zu, daß Moses und sein Volk Unheil stiften auf Erden und dir und deinen Göttern den Rücken kehren?" Er antwortete: "Wir werden ihre Söhne töten, ihre Frauen aber am Leben lassen. Wir haben ja Gewalt über sie."  
  128 Da sprach Moses zu seinem Volk: "Flehet Allahs Hilfe an und seid standhaft. Wahrlich, die Erde ist Allahs; Er vererbt sie, wem Er will unter Seinen Dienern, und der Ausgang ist für die Gottesfürchtigen." "Moses sagte zu seinen Leuten: ""Bittet Allah um Hilfe und seid geduldig! Die Erde gehört Allah (allein). Er gibt sie, wem von seinen Dienern er will, zum Erbe. Das Ende fällt (dereinst) zugunsten derer aus, die gottesfürchtig sind.""" "Da sagte Moses zu seinem Volk: ""Fleht Allah um Hilfe an und seid geduldig. Wahrlich, die Erde ist Allahs; Er vererbt sie unter Seinen Dienern, wem Er will, und der Ausgang (aller Dinge) ist für die Gottesfürchtigen.""" Da sagte Moses zu seinem Volk: "Bittet Gott um Hilfe und seid geduldig! Die Erde ist Gottes, und Er vererbt sie, wem Er will unter Seinen Dienern. Das gute Ende gehört den Frommen."  
  129 Sie antworteten: "Wir litten Verfolgung, ehe du zu uns kamst und nachdem du zu uns gekommen." Er sprach: "Euer Herr wird bald euren Feind vertilgen und euch zu Herrschern im Land machen, damit Er sehe, wie ihr euch benehmt." "Sie sagten: ""Wir haben Ungemach erlitten (uuzinaa), bevor du zu uns kamst, und (erleiden weiter Ungemach) nachdem du zu uns gekommen bist."" Er sagte: ""Vielleicht wird Allah eure Feinde (`aduuwakum) zugrunde gehen lassen und euch zu (deren) Nachfolgern auf der Erde machen, um zu sehen, wie ihr (dann) handelt.""" "Sie sagten: ""Wir litten, ehe du zu uns kamst und nachdem du zu uns gekommen bist."" Er sagte: ""Euer Herr möge bald eure Feinde zugrunde gehen lassen und euch die Folgeherrschaft im Land geben; und Er wird sehen, was ihr dann tut.""" Sie sagten: "Wir sind heimgesucht worden, bevor du zu uns kamst und werden auch heimgesucht werden, nachdem du zu uns gekommen bist." Er sagte: "Möge Gott, der Herr, euren Feind vernichten und euch zu den Nachfolgern im euch versprochenen Land machen, und so wird Er sehen, wie ihr handeln werdet."  
  130 Und Wir straften Pharaos Volk mit Dürre und Mangel an Früchten, auf daß sie sich ermahnen ließen. Wir haben ja über die Leute Pharaos die Jahre (der Dürre) und Mangel an Früchten kommen lassen, damit sie sich vielleicht mahnen lassen würden. Und Wir bestraften Pharaos Volk mit Dürre und Mangel an Früchten, auf daß sie sich ermahnen ließen. Wir haben das Volk Pharaos mit schweren Jahren der Dürre und Mißernte heimgesucht, auf daß sie Gottes gedenken.  
  131 Doch als dann Gutes zu ihnen kam, sagten sie: "Das gebührt uns." Und wenn sie ein Übel befiel, so schrieben sie das Unheil Moses und den Seinigen zu. Nun ist doch gewiß ihr Unheil bei Allah allein, jedoch die meisten von ihnen wissen es nicht. "Aber wenn ihnen dann etwas Gutes zukam, sagten sie: ""Das steht uns zu (lanaa haazihi)."" Und wenn sie etwas Schlimmes traf, sahen sie das (böse) Omen in Moses und denen, die mit ihm waren. (Aber) ihr Omen ist doch bei Allah. Jedoch die meisten von ihnen wissen (es) nicht." "Doch als dann Gutes zu ihnen kam, sagten sie: ""Das gebührt uns."" Und wenn sie ein Übel traf, so schrieben sie das Unheil Moses und den Seinigen zu. Nun liegt doch gewiß ihr Unheil bei Allah allein, jedoch die meisten von ihnen wissen es nicht." Wenn ihnen Gutes geschah, meinten sie: "Das gebührt uns." Wenn ihnen Schlimmes widerfuhr, schrieben sie Moses und seinem Volk ein böses Omen zu. In Wirklichkeit ist ihr Omen in Gottes Hand, doch die meisten wissen nichts.  
  132 Und sie sagten: "Was du uns auch für ein Zeichen bringen magst, uns damit zu berücken, wir werden doch nicht an dich glauben." "Sie sagten: ""Was für ein Zeichen du uns auch vorbringen magst, um uns damit zu bezaubern, wir glauben dir nicht.""" "Und sie sagten: ""Was du uns auch immer für ein Zeichen bringen magst, um uns damit zu bezaubern, wir werden dir doch nicht glauben.""" Sie sagten: "Du könntest uns so viele Zeichen bringen wie du willst, um uns zu bezaubern, wir werden dir auf keinen Fall glauben."  
  133 Da sandten Wir über sie den Sturm und die Heuschrecken und die Läuse und die Frösche und das Blut - deutliche Zeichen -, doch sie betrugen sich hoffärtig und wurden ein sündiges Volk. Da sandten wir die Flut über sie, die Heuschrecken, die Läuse (qummal), die Frösche und das Blut als Zeichen (die ihnen) eines nach dem anderen (vorgelegt wurden). Aber sie waren hochmütig (und wollten nichts davon wissen). Sie waren sündige Leute. Da sandten Wir die Flut über sie, die Heuschrecken, die Läuse, die Frösche und das Blut - deutliche Zeichen -, doch sie betrugen sich hochmütig und wurden ein sündiges Volk. Wir haben sie durch Sturmflut, Heuschrecken, Läuse, Frösche und Blut heimgesucht - lauter eindeutige Zeichen. Sie schauten selbstherrlich zu und blieben ein frevelhaftes Volk.  
  134 Wenn immer aber das Strafgericht über sie kam, sagten sie: "O Moses, bete für uns zu deinem Herrn in Berufung auf das, was Er dir verheißen! Wenn du die Strafe von uns entfernst, so werden wir dir ganz gewiß glauben und die Kinder Israels ganz gewiß mit dir ziehen lassen." "Und als das Strafgericht (ridschz) über sie hereinbrach, sagten sie: ""Moses! Bete für uns zu deinem Herrn und berufe dich auf das, was er dir verhieß (? bi-maa `ahida `indaka) (damit er das Strafgericht von uns aufhebt)! Wenn du das Strafgericht von uns aufhebst, werden wir dir glauben und die Kinder Israel mit dir wegschicken.""" "Wann immer aber das Strafgericht über sie kam, sagten sie: ""O Moses, bete für uns zu deinem Herrn und berufe dich auf das, was Er dir verhieß! Wenn du die Strafe von uns wegnehmen läßt, so werden wir dir ganz gewiß glauben und die Kinder Israels ganz gewiß mit dir ziehen lassen.""" Wenn eine Plage sie heimsuchte, sagten sie Moses: "Moses, bete zu deinem Herrn aufgrund Seiner dir offenbarten Verheißung! Wenn du die Plage von uns abwendest, werden wir dir glauben und die Kinder Israels mit dir ziehen lassen."  
  135 Doch als Wir ihnen die Strafe erließen auf eine Frist, die sie vollenden sollten, siehe, da brachen sie das Wort. Als wir dann aber das Strafgericht auf eine (bestimmte) Frist, die sie (bald) erreichen sollten, von ihnen aufhoben, brachen sie (die Verpflichtung, die sie vorher eingegangen hatten) gleich (wieder). Doch als Wir ihnen die Strafe wegnahmen - für eine Frist, die sie vollenden sollten -, siehe, da brachen sie ihr Wort. Als Wir die Plage von ihnen abgewendet hatten gemäß einer vereinbarten Frist, hielten sie ihr Wort nicht.  
  136 Darauf straften Wir sie und ließen sie im Meer ertrinken, weil sie Unsere Zeichen als Lügen behandelten und ihrer nicht achteten. Und da rächten wir uns an ihnen und ließen sie im Meer ertrinken (zur Strafe) dafür, daß sie unsere Zeichen als Lüge erklärt und nicht auf sie geachtet hatten. Darauf bestraften Wir sie und ließen sie im Meer ertrinken, weil sie Unsere Zeichen für Lüge erklärten und nicht auf sie achteten. Wir bestraften sie und ließen sie im Meer ertrinken. Sie hatten Unsere Zeichen für Lügen gehalten und sie achtlos übersehen.  
  137 Und Wir gaben dem Volk, das für schwach galt, die östlichen Teile des Landes zum Erbe und die westlichen Teile dazu, die Wir gesegnet hatten. Und das gnadenvolle Wort deines Herrn ward erfüllt an den Kindern Israels, weil sie standhaft waren; und Wir zerstörten alles, was Pharao und sein Volk geschaffen und was an hohen Bauten sie erbaut hatten; Und wir gaben dem Volk, das (vorher) unterdrückt war, die östlichen und westlichen Gegenden des Landes zum Erbe, (- jenes Landes) das wir gesegnet haben. Und das schöne Wort (der Verheißung) deines Herrn ging an den Kindern lsrael in Erfüllung (zum Lohn) dafür, daß sie geduldig waren. Und wir zerstörten, was Pharao und sein Volk (vorher) gemacht, und was sie (an Bauten) errichtet hatten. Und Wir gaben dem Volk, das als schwach galt, die östlichen Teile des Landes zum Erbe und dazu die westlichen Teile, die Wir gesegnet hatten. Und das gnadenvolle Wort deines Herrn wurde damit an den Kindern Israels erfüllt, weil sie geduldig waren; und Wir zerstörten alles, was Pharao und sein Volk geschaffen und was sie an hohen Bauten erbaut hatten. Wir gaben dem Volk, das unterdrückt worden war, das Land, das Wir gesegnet hatten, vom Osten bis zum Westen als Erbe. Das erhabene Wort deines Herrn erfüllte sich für die Kinder Israels, weil sie in der Not geduldig waren. Und Wir zerstörten, was Pharao und sein Volk fest gebaut und an Spalieren hochgezogen hatten.  
  138 Wir brachten die Kinder Israels über das Meer; und sie kamen zu einem Volk, das seinen Götzen ergeben war. Sie sprachen "O Moses, mache uns einen Gott, wie diese hier Götter haben." Er sprach: "Ihr seid ein unwissendes Volk. "Und wir zogen mit den Kindern Israel durch das Meer. Und sie kamen zu Leuten, die sich (dem Dienst von) Götzen (asnaam) hingaben, die sie besaßen. Sie sagten: ""Moses! Mach uns einen (ebensolchen) Gott, wie die da Götter haben!"" Er sagte: ""Ihr seid ein törichtes Volk." "Und Wir brachten die Kinder Israels durch das Meer; und sie kamen zu einem Volk, das seinen Götzen ergeben war. Sie sagten: ""O Moses, mache uns (so) einen Gott, wie diese hier Götter haben."" Er sagte: ""Ihr seid ein unbelehrbares Volk." Wir brachten die Kinder Israels über das Meer. Sie trafen dort auf ein Volk, das seine eigenen Götzen voller Hingabe anbetete. Sie sagten: "Moses, mache uns einen Gott wie die Götter, die diese Menschen haben!" Er erwiderte: "Ihr seid wirklich ein unwissendes Volk!  
  139 Diese hier aber - zertrümmert wird das werden, worin sie sind, und eitel wird all das sein, was sie tun." "Das, was die da betreiben, ist dem Untergang geweiht (mutabbar), und zunichte wird, was sie (zeitlebens) getan haben.""" "Diesen geht wahrlich (all) das zugrunde, was sie betreiben, und eitel wird all das sein, was sie tun.""" Dieses Volk geht einem sinnlosen, verworfenen Glauben nach. Alles, was sie tun, ist falsch."  
  140 Er sprach: "Soll ich für euch einen anderen Gott fordern als Allah, obwohl Er euch erhöht hat über die Völker?" "Er sagte (weiter): ""Soll ich euch einen anderen Gott wünschen als Allah, wo er euch doch vor den Menschen in aller Welt (al-`aalamuun) ausgezeichnet hat?""" "Er sagte: ""Soll ich für euch einen anderen Gott fordern als Allah, obwohl Er euch vor allen Völkern ausgezeichnet hat?""" Er sprach weiter: "Wie könnte ich euch eine andere Gottheit außer Gott suchen, Der euch bevorzugte mit Gaben, die Er keinem in eurer Zeit gewährt hat?"  
  141 Und (gedenket der Zeit) da Wir euch erretteten vor den Leuten Pharaos, die euch mit bitterer Qual bedrückten, eure Söhne hinmordeten und eure Frauen verschonten. Und hierin ward euch eine große Gnade von eurem Herrn. Und (damals) als wir euch von den Leuten Pharaos erretteten, während sie euch eine schlimme Qual auferlegten, indem sie eure Söhne umbrachten und (nur) eure Frauen am Leben ließen. Darin lag für euch eine schwere Prüfung von seiten eures Herrn. Und (gedenkt der Zeit,) da Wir euch vor den Leuten Pharaos erretteten, die euch mit bitterer Pein bedrückten, eure Söhne hinmordeten und eure Frauen am Leben ließen. Und hierin lag für euch eine schwere Prüfung von eurem Herrn. Wir haben euch doch vor dem Volk Pharaos gerettet, das euch die schlimmsten Qualen auferlegte. Man tötete eure Söhne und ließ nur eure Frauen am Leben. Das war für euch eine schwerwiegende Prüfung von eurem Herrn.  
  142 Alsdann gaben Wir Moses eine Verheißung von dreißig Nächten und ergänzten sie mit zehn. So war die festgesetzte Zeit seines Herrn vollendet - vierzig Nächte. Und Moses sprach zu seinem Bruder Aaron: "Vertritt mich bei meinem Volk und führe (es) richtig und folge nicht dem Pfade derer, die Unfrieden stiften." "Und wir verabredeten uns mit Moses (am Sinai) auf dreißig Nächte und machten sie mit (weiteren) zehn voll. Damit betrug der Termin, auf den sein Herr sich (mit ihm) verabredete, volle vierzig Tage. Moses sagte zu seinem Bruder Aaron: ""Vertritt mich (während meiner Abwesenheit) in meinem Volk und sorge für Frieden und Ordnung (aslih) und folge nicht dem Weg derer, die Unheil anrichten!""" "Und Wir verabredeten Uns mit Moses für dreißig Nächte und ergänzten sie mit zehn. So war die festgesetzte Zeit seines Herrn vollendet - vierzig Nächte. Und Moses sagte zu seinem Bruder Aaron: ""Vertritt mich bei meinem Volk und führe (es) richtig und folge nicht dem Weg derer, die Unheil stiften.""" Wir versprachen Moses Zwiegespräch und Offenbarung nach dreißig Nächten innigen Gebets, die Wir durch weitere zehn ergänzten, so daß die seinem Herrn gewidmete Gebetszeit vierzig Nächte betrug. Moses sagte zu seinem Bruder Aaron: "Sei mein Stellvertreter bei der Leitung meines Volkes! Mache, was gut ist und gehe nicht den Weg der Unheilstifter!"  
  143 Und als Moses zu Unserem Stelldichein kam und sein Herr zu ihm redete, da sprach er: "Mein Herr, zeige (Dich) mir, auf daß ich Dich schauen mag." Er antwortete: "Nimmer siehst du Mich, doch blicke auf den Berg; wenn er unverrückt an seinem Ort bleibt, dann sollst du Mich schauen." Als sein Herr Sich auf dem Berg offenbarte, da brach Er diesen in Stücke, und Moses stürzte ohnmächtig nieder. Und als er zu sich kam, sprach er: "Heilig bist Du, ich bekehre mich zu Dir, und ich bin der erste der Gläubigen." "Und als Moses zu unserem Termin kam und sein Herr mit ihm sprach, sagte er: ""Herr! Laß mich (dich) sehen, damit ich dich anschaue!"" Allah sagte: ""Du wirst mich nicht sehen. Aber schau den Berg an! Falls er (bei meinem Erscheinen) fest auf seiner Stelle bleibt, wirst du mich sehen."" Als nun sein Herr dem Berg erschien, ließ er ihn (durch seine bloße Gegenwart) zu Staub zerfallen (dscha`alahu dakkan.). Und Moses fiel (wie) vom Blitzschlag getroffen (bewußtlos) zu Boden. Als er wieder zu sich gekommen war, sagte er: ""Gepriesen seist du! (Wie konnte ich danach verlangen, dich anzuschauen!) Ich wende mich (reumütig) dir wieder zu und bin der erste von denen, die (an dich) glauben.""" "Und als Moses zu Unserem Termin gekommen war und sein Herr zu ihm gesprochen hatte, sagte er: ""Mein Herr, zeige (Dich) mir, auf daß ich Dich schauen mag."" Er sprach: ""Du wirst Mich nicht sehen, doch blicke auf den Berg; wenn er unverrückt an seinem Ort bleibt, dann wirst du Mich sehen."" Als nun sein Herr dem Berg erschien, da ließ Er ihn zu Schutt zerfallen, und Moses stürzte ohnmächtig nieder. Und als er zu sich kam, sagte er: ""Gepriesen seist Du, ich bekehre mich zu Dir, und ich bin der Erste der Gläubigen.""" Als Moses zu der bestimmten Zeit kam und sein Herr zu ihm sprach, sagte er: "Gott, zeige Dich mir, daß ich Dich anschaue!" Gott sprach: "Du wirst Mich niemals sehen können. Schaue aber zu dem Berg dort, wenn er an seiner Stelle bleibt, dann wirst du Mich sehen können! Als aber sein Herr auf dem Berg erschien, schlug Er den Berg zu Staub nieder. Da fiel Moses ohnmächtig zu Boden. Als er wieder zu sich kam, rief er: "Erhaben bist Du! Ich bereue es und bitte Dich um Vergebung, und ich bin der erste der Gläubigen."  
  144 Er sprach: "O Moses, Ich habe dich erwählt vor den Menschen durch Meine Sendung und durch Mein Wort. So nimm denn hin, was Ich dir gegeben, und sei einer der Dankbaren." "Allah sagte: ""Moses! Ich habe dich durch die Botschaften, die ich dir aufgetragen habe, und dadurch, daß ich (mit dir) gesprochen habe, vor den (anderen) Menschen auserwählt. Nimm nun hin, was ich dir gegeben habe, und sei einer von denen, die dankbar sind!""" "Er sprach: ""O Moses, Ich habe dich vor den Menschen durch Meine Botschaft und durch Mein Wort zu dir auserwählt. So nimm denn, was Ich dir gegeben habe, und sei einer der Dankbaren.""" Er sprach: "Moses, Ich habe dich vor allen Menschen deiner Zeit durch meine Botschaft und meine unmittelbaren Worte auserkoren. Nimm, was Ich dir gewährt habe und sei dankbar!"  
  145 Wir schrieben für ihn auf die Tafeln über jegliches Ding - eine Ermahnung und eine Erklärung von allen Dingen: "So halte sie fest und heiße dein Volk das Beste davon befolgen. Bald werde Ich euch die Stätte der Frevler zeigen." "Und wir schrieben ihm auf den Gesetzestafeln allerlei auf, (daß es) zur Ermahnung (diene) und alles (im einzelnen) auseinandergesetzt (sei). ""Halte sie nun fest (in deinem Besitz) und befiehl deinem Volk, sie sollen sich an das Beste davon halten!"" Ich werde euch die Behausung der Frevler sehen lassen." "Und Wir schrieben ihm auf den Tafeln allerlei auf zur Ermahnung und Erklärung von allen Dingen: ""So halte sie fest und befiehl deinem Volk, das Beste davon zu befolgen."" Bald werde Ich euch die Stätte der Frevler sehen lassen." Wir schrieben ihm auf die Tafeln umfassende Belehrungen und klare Aussagen über alles. "Nimm sie ernst und befiehl deinem Volk, sich für das Beste davon zu entscheiden! Ich werde euch zur Belehrung die Orte zeigen, wo die inzwischen bestraften Frevler gelebt haben.  
  146 Abwenden aber will Ich von Meinen Zeichen diejenigen, die sich hoffärtig im Lande gebärden wider alles Recht; und wenn sie auch alle Zeichen sehen, so wollen sie nicht daran glauben; und wenn sie den Weg der Rechtschaffenheit sehen, so wollen sie ihn nicht als Weg annehmen; sehen sie aber den Weg des Irrtums, so nehmen sie ihn als Weg an. Dies, weil sie Unsere Zeichen als Lüge behandelten und ihrer nicht achteten. Ich werde diejenigen, die auf der Erde unberechtigterweise die Hochmütigen spielen, von meinen Zeichen abwenden (so daß sie dadurch nicht angesprochen werden). Wenn sie auch jedes (nur denkbare) Zeichen sehen, glauben sie nicht daran. Und wenn sie den richtigen Weg (sabiel ar-ruschd) sehen, nehmen sie ihn sich nicht zum Weg. Wenn sie aber den Weg der Verirrung sehen, nehmen sie ihn sich zum Weg. Das (ist so) weil sie meine Zeichen für Lüge erklärt und nicht auf sie geachtet haben. Abwenden aber will Ich von Meinen Zeichen diejenigen, die sich im Lande hochmütig gegen alles Recht gebärden; und wenn sie auch alle Zeichen sehen, so wollen sie nicht daran glauben; und wenn sie den Weg der Rechtschaffenheit sehen, so wollen sie ihn nicht als Weg annehmen; sehen sie aber den Weg des Irrtums, so nehmen sie ihn als Weg an. Dies (ist so), weil sie Unsere Zeichen für Lügen erklärten und sie nicht achteten. Ich werde von Meinen Zeichen die überheblichen abhalten, die sich auf Erden ohne Recht selbstherrlich verhalten. An kein Zeichen, das sie sehen, glauben sie. Wenn sie den Weg der Rechtschaffenheit sehen, wählen sie ihn nicht zu ihrem eigenen Weg. Sehen sie aber den Weg des Irrtums, machen sie daraus ihren eigenen Weg. Das liegt daran, daß sie Unsere Zeichen für Lügen halten und daß sie sich achtlos davon abwenden.  
  147 Die Unsere Zeichen und die Begegnung des Jenseits leugnen, ihre Werke sind eitel. Können sie belohnt werden außer für das, was sie tun? Diejenigen, die unsere Zeichen und (die Tatsache) daß sie (dereinst) das Jenseits erleben werden, für Lüge erklären, deren Werke sind hinfällig. Wird ihnen (dereinst) etwa (für) etwas anderes vergolten als (für) das, was sie (in ihrem Erdenleben) getan haben? Diejenigen, die Unsere Zeichen und ihre Begegnung im Jenseits leugnen - deren Werke sind hinfällig. Können sie für etwas anderes als das, was sie getan haben, belohnt werden? Die Werke derer, die Unsere Zeichen für Lügen halten und leugnen, daß sie Uns im Jenseits treffen werden, sind null und nichtig. Werden sie etwa anders belohnt, als es ihren Taten entspricht?  
  148 Das Volk Moses§ machte, indes er fern war, aus seinen Schmucksachen ein blökendes Kalb - ein Bildwerk. Sahen sie denn nicht, daß es nicht zu ihnen sprach noch sie irgend des Weges leitete? Sie nahmen es sich, und sie wurden Frevler. Und die Leute Moses nahmen sich, nachdem er weggegangen war, ein leibhaftiges Kalb, aus ihrem Schmuck (verfertigt), das (wie wenn es lebendig wäre) muhte (zum Gegenstand ihrer Anbetung). Sahen sie denn nicht, daß es nicht mit ihnen sprechen und sie keinen rechten Weg führen konnte? Sie nahmen es sich (zum Gegenstand ihrer Anbetung) und frevelten (damit). Und die Leute Moses§ nahmen sich, nachdem er weggegangen war, aus ihren Schmucksachen ein leibhaftiges Kalb, das muhte. Sahen sie denn nicht, daß es nicht zu ihnen sprechen und sie nicht auf den rechten Weg führen konnte? Sie nahmen es sich, und sie wurden Frevler. Das Volk von Moses nahm sich in seiner Abwesenheit als Götzen eine aus ihrem Schmuck geformte Statue eines Kalbes, die ein Blöken von sich gab. Merkten sie nicht, daß es nicht mit ihnen sprach und daß es ihnen nicht den rechten Weg wies? Sie vergötterten es einfach und taten damit eindeutig unrecht.  
  149 Als sie dann von Reue erfaßt wurden und einsahen, daß sie wirklich irregegangen waren, da sprachen sie: "Wenn Sich unser Herr nicht unser erbarmt und uns verzeiht, so werden wir ganz gewiß unter den Verlorenen sein." "Und als ihnen die Sache klar wurde (? suqita fi aidiehim) und sie sahen, daß sie irregegangen waren, sagten sie: ""Wenn unser Herr sich nicht unser erbarmt und uns vergibt, werden wir (dereinst) zu denen gehören, die den Schaden haben.""" "Als sie dann von Reue erfaßt wurden und einsahen, daß sie wirklich irregegangen waren, da sagten sie: ""Wenn Sich unser Herr nicht unser erbarmt und uns verzeiht, so werden wir ganz gewiß unter den Verlierenden sein.""" Als sie sich ihres großen Fehlers bewußt wurden, tiefste Reue empfanden und erkannten, daß sie irregegangen waren, sprachen sie: "Wenn unser Herr uns nicht Barmherzigkeit erweist und uns vergibt, gehören wir gewiß zu den Verlierern."  
  150 Als Moses zu seinem Volke zurückkehrte, zornig und bekümmert, da sprach er: "Schlimm ist, was ihr in meiner Abwesenheit an meiner Stelle verübtet. Wolltet ihr den Befehl eures Herrn beschleunigen?" Und er warf die Tafeln hin und packte seinen Bruder beim Kopf, ihn zu sich zerrend. Er (Aaron) sprach: "Sohn meiner Mutter, siehe, das Volk hielt mich für schwach, und fast hätten sie mich getötet. Drum lasse nicht die Feinde über mich frohlocken und schlage mich nicht zum Volk der Ungerechten." "Und als Moses zornig und voller Gram (über das, was geschehen war) zu seinem Volk zurückkam, sagte er: ""lhr habt mich fürwahr schlecht vertreten, nachdem ich weggegangen war. Wolltet ihr (denn) die Entscheidung (amr) eures Herrn übereilen (? a-`adschiltum amra rabbikum)?"" Und er warf die Tafeln (zu Boden) und packte seinen Bruder Aaron am Kopf, indem er ihn (an den Haaren) zerrte. Aaron sagte: ""Bruder! Die Leute setzten mich unter Druck und hätten mich beinahe umgebracht (weil ich ihnen nicht den Willen tun wollte). Laß nun nicht (indem du mich für die Sünde des Volkes büßen läßt) die Feinde schadenfroh über mich werden und weise mich nicht dem Volk der Frevler zu!""" "Und als Moses zu seinen Leuten zurückkehrte, zornig und voller Gram, da sagte er: ""Es ist schlimm, was ihr in meiner Abwesenheit an meiner Stelle verübt habt. Wolltet ihr den Befehl eures Herrn beschleunigen?"" Und er warf die Tafeln hin und packte seinen Bruder beim Kopf und zerrte ihn zu sich. Er (Aaron) sagte: ""Sohn meiner Mutter, siehe, das Volk hielt mich für schwach, und fast hätten sie mich getötet. Darum laß die Feinde nicht über mich frohlocken und weise mich nicht dem Volk der Ungerechten zu.""" Als Moses zornig und bekümmert zu seinem Volk zurückkam, sprach er: "Wie übel habt ihr mich vertreten, nachdem ich fortgegangen war! Seid ihr so in Eile gewesen, daß ihr Gottes Befehl gemäß nicht warten konntet?" Er warf die Tafeln hin, packte seinen Bruder am Schopf und zerrte ihn zu sich her. Aaron sprach: "Sohn meiner Mutter! Das Volk übermannte mich und hätte mich fast getötet. Laß die Feinde nicht schadenfroh über mich sein und ordne mich nicht den Ungerechten zu!"  
  151 (Moses) sprach "Mein Herr, vergib mir und meinem Bruder und gewähre uns Zutritt zu Deiner Barmherzigkeit, denn Du bist der barmherzigste der Erbarmer." "Moses sagte: ""Herr! Vergib mir und meinem Bruder und laß uns in deine Barmherzigkeit eingehen! Niemand ist so barmherzig wie du.""" "Er (Moses) sagte: ""Mein Herr, vergib mir und meinem Bruder und gewähre uns Zutritt zu Deiner Barmherzigkeit; denn Du bist der Barmherzigste aller Barmherzigen.""" Moses betete: "Mein Herr! Vergib mir und meinem Bruder und nimm uns in Deine Barmherzigkeit auf! Du bist der Barmherzigste aller Barmherzigen!"  
  152 Die nun das Kalb sich nahmen, die wird der Zorn ihres Herrn ereilen und Schmach im Leben hienieden. Also lohnen Wir denen, die Lügen erdichten. Über diejenigen, die sich das Kalb (zum Gegenstand ihrer Anbetung) genommen haben, wird der Zorn ihres Herrn kommen, und Erniedrigung im diesseitigen Leben. So vergelten wir denen, die (lügnerische Behauptungen gegen uns) aushecken. Wahrlich, diejenigen, die sich nun das Kalb nahmen, wird der Zorn ihres Herrn sowie Schmach im diesseitigen Leben treffen. Und so belohnen Wir diejenigen, die Lügen erdichten. Denjenigen, die das Kalb weiterhin anbeten, wird von ihrem Herrn Zorn und Erniedrigung im Leben auf Erden zufallen. So bestrafen Wir die Lügner.  
  153 Die aber Böses taten und darauf bereuten und glaubten - wahrlich, dein Herr ist hernach allverzeihend, barmherzig. Jedoch gegen diejenigen, die schlechte Taten begehen und dann später umkehren und glauben, (gegen die) ist dein Herr nachträglich barmherzig und bereit zu vergeben. Diejenigen aber, die Böses taten und es dann bereuten und glaubten - wahrlich, dein Herr ist hernach Allverzeihend, Barmherzig. Den Sündern, die danach ihre üblen Taten bereuen und innig glauben, wird Gott später barmherzig verzeihen.  
  154 Und als sich Moses§ Zorn besänftigt hatte, nahm er die Tafeln, und in der Schrift darauf war Führung und Barmherzigkeit für jene, die ihren Herrn fürchten Und als sich Moses Zorn gelegt hatte, nahm er die Tafeln (wieder auf). In ihrem Text (nuskha) ist Rechtleitung und Barmherzigkeit enthalten für diejenigen, die vor ihrem Herrn Angst haben. Und als der Zorn von Moses abließ, nahm er die Tafeln, und in ihrer Niederschrift war Rechtleitung und Barmherzigkeit für jene, die ihren Herrn fürchten. Als sich Moses§ Zorn gelegt hatte, nahm er die Tafeln wieder auf, auf denen Rechtleitung und Barmherzigkeit für die Gottesfürchtigen festgehalten war.  
  155 Da erwählte Moses aus seinem Volk siebzig Männer für das Stelldichein mit Uns. Doch als das Erdbeben sie ereilte, sprach er: "Mein Herr, hättest Du es gewollt, Du hättest sie zuvor vertilgen können und mich ebenfalls. Willst Du uns denn austilgen um dessentwillen, was die Toren unter uns getan? Dies ist nur eine Prüfung von Dir. Damit erklärst Du den zum Irrenden, wen Du willst; und weisest den Weg, wem Du willst. Du bist unser Beschützer, so vergib uns denn und erbarme Dich unser, denn Du bist der beste der Verzeihenden. "Und Moses wählte zu unserem Termin aus seinem Volk siebzig Männer aus. Und als das Beben (radschfa) über sie kam, sagte er: ""Herr! Wenn du gewollt hättest, hättest du sie (schon) früher zugrunde gehen lassen, und mich (dazu). Willst du uns denn zugrunde gehen lassen (zur Strafe) für das, was die Toren unter uns getan haben? Das ist (ja) nur eine Prüfung von dir, mit der du irreführst und rechtleitest, wen du willst. Du bist unser Freund. Vergib uns nun und erbarme dich unser! Du kannst am besten vergeben." "Und Moses erwählte aus seinem Volk siebzig Männer für Unsere Verabredung. Doch als das Beben sie ereilte, sagte er: ""Mein Herr, hättest Du es gewollt, hättest Du sie zuvor vernichten können und mich ebenfalls. Willst Du uns denn vernichten um dessentwillen, was die Toren unter uns getan haben? Dies ist nur eine Prüfung von Dir. Damit führst Du irre, wen Du willst, und weist den Weg, wem Du willst. Du bist unser Beschützer; so vergib uns denn und erbarme Dich unser; denn Du bist der Beste der Vergebenden." Moses wählte von seinem Volk siebzig Männer zu der von Uns bestimmten Zeit. Als sie jedoch eine gewaltige Erschütterung ereilte, sprach Moses: "Wenn Du gewollt hättest, hättest Du sie und mich schon früher vernichtet. Willst Du uns jetzt wegen der von den Törichten unter uns begangenen Taten vernichten? Das ist gewiß nichts anderes als eine Prüfung, durch die Du irregehen läßt, wen Du willst und rechtleitest, wen Du willst. Du bist Unser Beschützer. So vergib uns und sei uns barmherzig, bist Du doch der beste Vergebende!  
  156 Und bestimme für uns Gutes in dieser Welt sowohl wie in der künftigen, denn zu Dir haben wir uns reuig gekehrt." Er antwortete: "Ich treffe mit Meiner Strafe, wen Ich will; doch Meine Barmherzigkeit umfaßt jedes Ding; so werde Ich sie bestimmen für jene, die recht handeln und die Zakat zahlen und die an Unsere Zeichen glauben.:" "Und bestimme uns hier im Diesseits Gutes, und (ebenso) im Jenseits! Wir haben (in gläubiger Hingabe) an dich das Judentum angenommen (? hudnaa ilaika)."" Allah sagte: ""Mit meiner Strafe treffe ich, wen ich will. Aber meine Barmherzigkeit kennt keine Grenzen. Und ich werde sie denen zukommen lassen, die gottesfürchtig sind und die Almosensteuer (zakaat) geben, und die an unsere Zeichen glauben,"" -" "Und bestimme für uns Gutes, sowohl im Diesseits als auch im Jenseits; denn zu Dir sind wir reuevoll zurückgekehrt."" Er sprach: ""Ich treffe mit Meiner Strafe, wen Ich will; doch Meine Barmherzigkeit umfaßt alle Dinge; so werde Ich sie bestimmen - für jene, die (Mich) fürchten und die Zakah entrichten und für jene, die an Unsere Zeichen glauben.""" Gewähre uns in diesem Leben und im Jenseits guten Lohn! Wir haben uns Dir reuevoll zugewandt." Er sprach: "Meine Strafe richte Ich an wen Ich will, und Meine Barmherzigkeit umfaßt alles. Ich habe sie für die Gläubigen bestimmt, die fromm sind, die Zakat-Abgaben leisten und die, die aufrichtig an Unsere Zeichen glauben,  
  157 Die da folgen dem Gesandten, dem Propheten, dem Makellosen, den sie bei sich in der Thora und im Evangelium erwähnt finden - er befiehlt ihnen das Gute und verbietet ihnen das Böse, und er erlaubt ihnen die guten Dinge und verwehrt ihnen die schlechten, und er nimmt hinweg von ihnen ihre Last und die Fesseln, die auf ihnen lagen -, die also an ihn glauben und ihn stärken und ihm helfen und dem Licht folgen, das mit ihm hinabgesandt ward, die sollen Erfolg haben. (denen) die dem Gesandten, dem Propheten, der des Lesens und Schreibens unkundig ist (an-nabie al-ummie), folgen, den sie bei sich in der Thora und im Evangelium verzeichnet finden, und der ihnen gebietet, was recht ist, verbietet, was verwerflich ist, die guten Dinge für erlaubt und die schlechten für verboten erklärt und ihre drückende Verpflichtung (isr) und die Fesseln, die auf ihnen lagen, abnimmt. Denen nun, die an ihn glauben, ihm Hilfe und Beistand leisten (wa-`azzaruuhu wa-nasaruuhu) und dem Licht folgen, das mit ihm herabgesandt worden ist, wird es wohl ergehen. Dies sind jene, die dem Gesandten, dem Propheten folgen, der des Lesens und Schreibens unkundig ist; dort in der Thora und im Evangelium werden sie über ihn (geschrieben) finden: er gebietet ihnen das Gute und verbietet ihnen das Böse, und er erlaubt ihnen die guten Dinge und verwehrt ihnen die schlechten, und er nimmt ihnen ihre Last hinweg und die Fesseln, die auf ihnen lagen. Diejenigen also, die an ihn glauben und ihn stärken und ihm helfen und dem Licht folgen, das mit ihm herabgesandt wurde, die sollen erfolgreich sein. die dem des Lesens und Schreibens unkundigen Gesandten folgen, dem Propheten, den sie bei sich in der Thora und im Evangelium erwähnt finden. Er befiehlt ihnen das Würdige und verwehrt ihnen das Unwürdige und erlaubt ihnen das Gute und verbietet ihnen das Schlechte und nimmt ihnen die Bürde und die Fesseln ab, die ihnen angelegt worden waren. Diejenigen, die an ihn glauben, die ihm beistehen, ihm zum Sieg verhelfen und dem Licht folgen, das mit ihm herabgesandt worden ist, sind die Erfolgreichen.  
  158 Sprich: "O Menschen, ich bin euch allen ein Gesandter Allahs, Des das Königreich der Himmel und der Erde ist. Es ist kein Gott außer Ihm. Er gibt Leben und Er läßt sterben. Darum glaubet an Allah und an Seinen Gesandten, den Propheten, den Makellosen, der an Allah glaubt und an Seine Worte; und folget ihm, auf daß ihr recht geleitet werdet." Sag: Ihr Menschen! Ich bin der Gesandte Allahs an euch alle, (desselben Gottes) der die Herrschaft über Himmel und Erde hat. Es gibt keinen Gott außer ihm. Er macht lebendig und läßt sterben. Darum glaubt an Allah und seinen Gesandten, den Propheten, der des Lesens und Schreibens unkundig ist (an-nabie al-ummie), der (seinerseits) an Allah und seine Worte (kalimaatihi) glaubt, und folgt ihm! Vielleicht werdet ihr euch (dann) rechtleiten lassen. "Sprich: ""O ihr Menschen, ich bin für euch alle ein Gesandter Allahs, Dessen das Königreich der Himmel und der Erde ist. Es ist kein Gott außer Ihm. Er macht lebendig und läßt sterben. Darum glaubt an Allah und an Seinen Gesandten, den Propheten, der des Lesens und Schreibens unkundig ist, der an Allah und an Seine Worte glaubt; und folgt ihm, auf daß ihr rechtgeleitet werden möget.""" Sprich: "Ihr Menschen! Ich bin der Gesandte Gottes für euch alle. Gott gehören Himmel und Erde. Außer Ihm gibt es keinen Gott. Er läßt leben und sterben. Glaubt an Gott und an Seinen Gesandten, den des Lesens und Schreibens unkundigen Propheten, der sich zu Gott und Seinen Worten bekennt, und folgt ihm, damit ihr rechtgeleitet werdet!"  
  159 Und unter dem Volke Moses§ ist eine Gemeinde, die durch die Wahrheit den Weg findet und danach Gerechtigkeit übt. Und unter dem Volk Moses gab es eine Gemeinschaft (umma) (von Leuten), die (ihre Gefolgschaft) nach der Wahrheit leiteten und danach Gerechtigkeit übten (? wa-bihie ya`diluuna). Und unter dem Volke Moses§ gibt es eine Gemeinde, die in Wahrheit den Weg weist und danach Gerechtigkeit übt. Unter dem Volk von Moses gibt es eine Gemeinschaft, die zum wahren Glauben von Moses leitet und demgemäß gerecht urteilt.  
  160 Wir teilten sie in zwölf Stämme, (gesonderte) Nationen, und Wir offenbarten Moses, als sein Volk von ihm Trank forderte: "Schlage an den Felsen mit deinem Stab." Da entsprangen ihm zwölf Quellen: so kannte jeder Stamm seinen Trinkplatz. Und Wir ließen die Wolken sie überschatten und sandten ihnen Manna und Salwa hinab: "Esset von den guten Dingen, die Wir euch beschert haben." Und sie schädigten nicht Uns, sondern sich selbst haben sie Schaden getan. "Und wir zerteilten sie in zwölf Stämme (asbaat) zu Gemeinschaften (umam). Und wir gaben dem Moses, als sein Volk ihn um Wasser bat, (die Weisung) ein: ""Schlag mit deinem Stock auf den Felsen!"" (Er tat so.) Da strömten zwölf Quellen aus ihm hervor. Nun wußte jedermann, wo es für ihn zu trinken gab. Und wir ließen die Wolke über sie Schatten werfen. Und wir sandten das Manna und die Wachteln auf sie hinunter (indem wir sie aufforderten): ""Eßt von den guten Dingen, die wir euch beschert haben!"" (Doch die Kinder Israel waren undankbar und widerspenstig.) Und sie frevelten (damit) nicht gegen uns, sondern gegen sich selber." "Und Wir teilten sie in zwölf Stämme zu Gemeinschaften auf, und Wir offenbarten Moses, als sein Volk von ihm etwas zu trinken forderte: ""Schlage mit deinem Stock an den Felsen."" Da entsprangen ihm zwölf Quellen: so kannte jeder Stamm seinen Trinkplatz. Und Wir ließen sie von Wolken überschatten und sandten ihnen Manna und Wachteln herab: ""Esset von den guten Dingen, die Wir euch beschert haben."" Und sie schädigten nicht Uns, sondern sich selbst haben sie Schaden zugefügt." Wir teilten das Volk von Moses in zwölf Stämme und Gemeinschaften ein. Als das Volk von Moses ihn um Trinkwasser bat, gaben Wir ihm ein: "Schlage mit deinem Stock auf den Fels!" Da entsprangen ihm zwölf Quellen, und jeder Stamm kannte seine Trinkstelle. Wir ließen die Wolken ihnen Schatten spenden, und Wir sandten ihnen süße Manna und Salwa-Wachteln herab. "Eßt von den guten Gaben, die Wir euch gewährt haben!" Nicht Uns, sondern sich selbst taten sie unrecht.  
  161 Und als ihnen gesagt wurde: "Wohnet in dieser Stadt und esset von dem Ihren - wo immer ihr wollt - und sprechet: Vergebung! und gehet ein durch das Tor in Demut; Wir werden euch eure Sünden vergeben; wahrlich, Wir werden jene mehren, die Gutes tun." "Und (damals) als zu ihnen gesagt wurde: ""Nehmt diese Stadt zur Wohnung und eßt davon, wo ihr wollt! Und sagt ""hitta"" und tretet zum Tor ein, indem ihr euch niederwerft! Dann werden wir euch eure Sünden vergeben. - Wir werden denen, die rechtschaffen sind, noch mehr (Gnade) erweisen (als ihnen von Rechts wegen zusteht).""" "Und wenn ihnen gesagt wird: ""Wohnt in dieser Stadt und nehmet von ihr eure Speise, wo immer ihr wollt, und sprecht: "Vergebung!" und geht durch das Tor ein, indem ihr euch niederwerft! Dann werden Wir euch eure Sünden vergeben; wahrlich, Wir werden jenen, die Gutes tun, noch mehr (an Gnade) erweisen.""" Ihnen wurde einmal gesagt: "Bewohnt diesen Ort und eßt von ihrem Ertrag, wo immer ihr wollt, bittet Gott, euch eure Sünden zu vergeben und tretet demütig durch das Tor ein mit gesenktem Kopf, damit Wir euch eure Sünden vergeben und den Lohn derer vermehren, die gute Taten vollbringen!"  
  162 Da vertauschten die Ungerechten unter ihnen das Wort mit einem anderen, als zu ihnen gesprochen worden war. Darum sandten Wir ein Strafgericht vom Himmel über sie hernieder ob ihres frevelhaften Tuns. Da vertauschten diejenigen von ihnen, die frevelten den Ausspruch, den man ihnen gesagt hatte, mit einem anderen. Und da sandten wir über sie ein Strafgericht (ridschz) vom Himmel (zur Vergeltung) dafür, daß sie gefrevelt hatten. Da vertauschten die Ungerechten unter ihnen den Ausspruch mit einem anderen als dem, der zu ihnen gesprochen worden war. Darum sandten Wir wegen ihres frevelhaften Tuns ein Strafgericht vom Himmel über sie hernieder. Die Ungerechten unter ihnen ersetzten die Worte, die ihnen gesagt worden waren, durch andere, die sie erdichteten. Daraufhin sandten Wir ihnen eine Strafe vom Himmel herab wegen des von ihnen begangenen Unrechts.  
  163 Und frage sie nach der Stadt, die am Meer lag, und wie sie den Sabbat entweihten, wie ihre Fische scharenweise an ihrem Sabbattage zu ihnen kamen. Doch an dem Tage, da sie den Sabbat nicht feierten, da kamen sie nicht zu ihnen. Also prüften Wir sie, weil sie ungehorsam waren. Und frag sie nach der Stadt, die am Meer lag, (wie es damals zuging) als sie (unser Gebot) hinsichtlich des Sabbats übertraten! (Damals) als ihre Fische am Tag, an dem sie Sabbat hatten, zu ihnen nach oben geschwommen (? schurra`an) kamen, jedoch dann, wenn sie nicht Sabbat feierten, (überhaupt) nicht. So prüften wir sie (zur Vergeltung) dafür, daß sie gefrevelt hatten. Und frage sie nach der Stadt, die am Meer lag, und (danach,) wie sie den Sabbat entweihten, wie ihre Fische scharenweise an ihrem Sabbattage zu ihnen kamen. Doch an dem Tage, da sie den Sabbat nicht feierten, da kamen sie nicht zu ihnen. So prüften Wir sie, weil sie gefrevelt hatten. Frage sie nach der am Meer gelegenen Ortschaft, deren Bewohner das Sabbatgebot mißachteten und Fische fingen! Die Fische waren dann an jedem Sabbat sichtbar und fangbereit. An den Tagen, an denen kein Sabbat zu halten war, kamen jedoch keine Fische. So prüften Wir sie wegen der Frevel, die sie begangen hatten.  
  164 Und als eine Gruppe unter ihnen sprach: "Warum predigt ihr einem Volke, das, Allah austilgen oder mit einer strengen Strafe bestrafen will?" - da antworteten sie: "Zur Entschuldigung vor eurem Herrn, und damit sie rechtschaffen werden mögen " "Und (damals) als eine Gemeinschaft (umma) von ihnen sagte: ""Warum ermahnt ihr (überhaupt) Leute, die Allah (nach eurer Behauptung unweigerlich) zugrunde gehen lassen oder (doch) schwer bestrafen wird?"" Sie sagten:"" (Wir tun das) um vor eurem Herrn (damit) entschuldigt zu sein (daß wir unseren Sendungsauftrag erfüllt haben). Und vielleicht würden sie (schließlich doch noch) gottesfürchtig sein.""" "Und als eine Gemeinschaft unter ihnen sagte: ""Warum ermahnt ihr Leute, die Allah vernichten oder mit einer strengen Strafe bestrafen will?"" - da sagten sie (die Ermahner): ""Zur Entschuldigung vor eurem Herrn, und damit sie gottesfürchtig werden mögen.""" Einmal fragte eine Gruppe unter ihnen: "Warum predigt ihr überhaupt für diese Menschen, die Gott vernichten oder qualvoll bestrafen wird?" Sie antworteten: "Das tun wir, um uns eurem Herrn gegenüber der Ermahnungspflicht zu entledigen und in der Hoffnung, sie würden fromm werden."  
  165 Und als sie das vergaßen, womit sie ermahnt worden waren, da retteten Wir jene, die das Böse verhinderten, und erfaßten die Ungerechten mit peinlicher Strafe, weil sie ungehorsam waren. Und als sie vergessen hatten, womit sie gemahnt worden waren, erretteten wir diejenigen, die verboten, was böse ist, (vor dem Strafgericht) und ließen über diejenigen, die frevelten, eine schlimme Strafe kommen (zur Vergeltung) dafür, daß sie gesündigt hatten. Und als sie das vergaßen, womit sie ermahnt worden waren, da retteten Wir jene, die das Böse verhindert hatten, und erfaßten die Ungerechten mit peinlicher Strafe, weil sie gefrevelt hatten. Als sie die Ermahnung mißachteten und so taten, als hätten sie sie vergessen, retteten Wir die Guten, die von üblen Taten abrieten, und erlegten den Ungerechten wegen der begangenen Frevel eine qualvolle Strafe auf.  
  166 Als sie trotzig bei dem verharrten, was ihnen verboten war, da sprachen Wir zu ihnen: "Werdet denn verächtliche Affen!" "Und als sie sich über das, was ihnen verboten worden war, hinwegsetzten (? `atau), sagten wir zu ihnen: ""Werdet zu menschenscheuen Affen!""" "Und als sie trotzig bei dem verharrten, was ihnen verboten worden war, da sprachen Wir zu ihnen: ""Werdet denn verächtliche Affen!""" Weil sie die ihnen vorgeschriebenen Verbote unentwegt mißachteten, erklärten Wir ihnen: "Ihr sollt, weil ihr euch so verhaltet, verächtlichen Affen gleichen!"  
  167 Und (gedenke der Zeit) da dein Herr verkündete, Er wolle gewißlich wider sie bis zum Tage der Auferstehung solche entsenden, die sie mit grimmer Pein bedrängen würden. Wahrlich, dein Herr ist schnell in der Bestrafung; wahrlich, Er ist allverzeihend, barmherzig. Und (damals) als dein Herr ankündigte, er werde (immer wieder) bis zum Tag der Auferstehung (gewisse) Leute über sie schicken, die ihnen eine schlimme Qual auferlegen! Dein Herr ist schnell im Bestrafen. Aber er ist (auch) barmherzig und bereit zu vergeben. Und (gedenke der Zeit,) da dein Herr verkündete, Er wolle gewiß gegen sie bis zum Tage der Auferstehung solche entsenden, die sie mit grimmiger Pein bedrängen würden. Wahrlich, dein Herr ist schnell im Strafen. Und wahrlich, Er ist Allvergebend, Barmherzig. Einst erklärte Gott, Er werde bis zum Jüngsten Tag Menschen über sie herfallen lassen, die ihnen qualvolle Pein zufügen. Dein Herr ist schnell im Strafen, aber auch verzeihend und barmherzig.  
  168 Und Wir haben sie auf Erden verteilt in Volksstämme. Unter ihnen sind Rechtschaffene, und unter ihnen sind andere. Und Wir prüften sie durch Gutes und durch Böses, auf daß sie sich bekehren möchten. Und wir haben sie auf der Erde in (verschiedene) Gemeinschaften (umam) zerteilt. Unter ihnen gab es solche, die rechtschaffen waren (as-saalihuuna), und solche, die es nicht waren. Und wir setzten sie mit Gutem und Schlimmem (gewissen) Prüfungen aus, damit sie sich vielleicht bekehren würden. Und Wir haben sie auf Erden in Gemeinschaften zerteilt. Unter ihnen sind Rechtschaffene, und unter ihnen gibt es welche, die nicht so sind. Und Wir prüften sie durch Gutes und durch Böses, auf daß sie sich bekehren mögen. Wir haben sie in Gemeinschaften auf der Erde verstreut. Manche von ihnen sind rechtschaffene Menschen, und manche sind ?beltäter. Wir haben sie mit Gutem und Bösem geprüft, damit sie zur Wahrheit zurückfinden.  
  169 Es folgten ihnen Nachkommen, die die Schrift erbten; sie greifen aber nach den armseligen Gütern dieser niedrigen (Welt) und sagen: "Es wird uns verziehen werden." Doch wenn (abermals) derartige Güter zu ihnen kämen, sie griffen wiederum danach. Ward denn der Bund der Schrift nicht mit ihnen geschlossen, daß sie von Allah nichts aussagen würden als die Wahrheit? Und sie haben gelesen, was darin steht. Aber die Wohnung im Jenseits ist besser für die Gottesfürchtigen. Wollt ihr denn nicht begreifen? "Und nach ihnen kamen andere nach, die die Schrift erbten. Sie greifen nach den Glücksgütern (`arad) hier vom diesseitigen (Dasein) und sagen: ""Uns wird vergeben werden."" Und wenn sich ihnen (daraufhin nochmals) ebensolche Glücksgüter (? `aradun mithluhuu) bieten, greifen sie (auch) danach. Ist ihnen denn nicht die Verpflichtung der Schrift abgenommen worden, daß sie gegen Allah nichts aussagen sollen, außer der Wahrheit? Und sie haben (doch) über den Inhalt der Schrift geforscht. Die jenseitige Behausung ist aber für diejenigen, die gottesfürchtig sind, besser. Habt ihr denn keinen Verstand?" "Es folgten ihnen dann Nachkommen, die die Schrift erbten; sie greifen aber nach den armseligen Gütern dieser niedrigen (Welt) und sagen: ""Es wird uns verziehen werden."" Doch wenn (abermals) derartige Güter zu ihnen kämen, griffen sie wiederum danach. Wurde denn der Bund der Schrift nicht mit ihnen geschlossen, damit sie von Allah nichts als die Wahrheit aussagen sollten? Und sie haben gelesen, was darin steht. Aber die Wohnstätte im Jenseits ist besser für die Gottesfürchtigen. Wollt ihr es denn nicht begreifen?" Nach ihnen waren es ihre Nachfolger, die das Buch, die Thora, erbten. Sie verschrieben sich aber den vergänglichen irdischen Gütern und meinten: "Uns wird bestimmt verziehen werden." Wenn sich ihnen wieder vergängliche irdische Güter bieten, werden sie sich ihnen aufs Neue verschreiben. Ist ihnen im Buch, der Thora, nicht die Verpflichtung auferlegt worden, Gott nichts anderes zuzuschreiben als die Wahrheit? Das haben sie im Buch studiert. Das Jenseits ist für die Gläubigen, die alle Frevel meiden, besser als das Diesseits. Wollt ihr das denn nicht verstehen?  
  170 Und diejenigen, die an der Schrift festhalten und das Gebet verrichten - Wir lassen Rechtschaffenen den Lohn nicht verloren gehen. Diejenigen, die an der Schrift festhalten und das Gebet (salaat) verrichten (werden dereinst nicht zu kurz kommen). Wir bringen diejenigen, die tun, was recht ist (al-muslihiena), nicht um ihren Lohn. Und diejenigen, die an der Schrift festhalten und das Gebet verrichten - Wir lassen den Rechtschaffenen den Lohn nicht verlorengehen. Jene, die am Buch, der Thora, festhalten und das Gebet verrichten, werden belohnt, denn Wir lassen den Lohn der Rechtschaffenen nicht fallen.  
  171 Und da Wir den Berg über ihnen schüttelten, als wäre er ein Zelt, und sie dachten, er würde auf sie stürzen (da sprachen Wir): "Haltet fest, was Wir euch gegeben haben, und seid eingedenk dessen, was darin steht, auf daß ihr gerettet werdet." Und (damals) als wir den Berg (Sinai) über ihnen schüttelten, wie wenn er eine Hütte (zulla) wäre, und sie meinten, er würde auf sie fallen (und sie unter sich begraben)! (Wir forderten sie auf): Haltet fest (in eurem Besitz), was wir euch (als Offenbarungsschrift) gegeben haben, und gedenket dessen, was es enthält! Vielleicht werdet ihr (dann) gottesfürchtig sein. "Und da Wir den Berg über ihnen schüttelten, als wäre er ein Schattenspender, und sie dachten, er würde auf sie stürzen (, da sprachen Wir): ""Haltet fest, was Wir euch gegeben haben, und denkt daran, was darin steht, auf daß ihr gottesfürchtig werden möget.""" Einst hoben Wir den Berg über ihnen wie einen Nebelstreif. Sie dachten, er würde auf sie herabfallen. Wir sprachen: "Haltet an den Offenbarungen fest, die Wir euch gewährt haben und denkt über ihren Sinn nach, auf daß ihr gottesfürchtig werdet!"  
  172 Und als dein Herr aus den Kindern Adams - aus ihren Lenden - ihre Nachkommenschaft hervorbrachte und sie zu Zeugen wider sich selbst machte (indem Er sprach): "Bin Ich nicht euer Herr?", sagten sie: "Doch, wir bezeugen es." (Dies,) damit ihr nicht am Tage der Auferstehung sprachet: "Siehe, wir waren dessen unkundig." "Und (damals) als dein Herr aus der Lende der Kinder Adams deren Nachkommenschaft nahm und sie gegen sich selber zeugen ließ! (Er sagte:) ""Bin ich nicht euer Herr?"" Sie sagten: ""Jawohl, wir bezeugen es."" (Dies tat er) damit ihr (nicht etwa) am Tag der Auferstehung sagt: ""Wir hatten davon keine Ahnung.""" "Und als dein Herr aus den Kindern Adams - aus ihren Lenden - ihre Nachkommenschaft hervorbrachte und sie zu Zeugen gegen Sich Selbst machte (,indem Er sprach): ""Bin Ich nicht euer Herr?"", sagten sie: ""Doch, wir bezeugen es."" (Dies ist so,) damit ihr nicht am Tage der Auferstehung sprecht: ""Siehe, wir wußten nichts davon.""" Dein Herr hat aus dem Rückgrat der Kinder Adams Generationen hervorgebracht, die aufeinander folgten. Er hat ihnen den Verstand gegeben, damit sie Gott erkennen können und über sich selbst gleichsam Zeugnis ablegen, indem Er sie fragte: "Bin Ich nicht euer Herr?" Darauf antworteten sie: "Doch, wir bezeugen es (da wir durch unseren Verstand die Wahrheit über Gott erkannt haben.)" Das haben Wir so verfügt, damit ihr am Jüngsten Tag nicht sagt: "Wir haben die Wahrheit über Gott nicht erkennen können."  
  173 Oder sprächet: "Es waren bloß unsere Väter, die vordem Götzendiener waren, wir aber waren ein Geschlecht nach ihnen. Willst Du uns denn vernichten um dessentwillen, was die Verlogenen taten?" "Oder (damit) ihr (nicht) sagt: "" (Schon) unsere Väter haben früher (Allah andere Götter) beigesellt. Wir sind (nichts als) Nachkommenschaft (von ihnen), nachdem sie nicht mehr da sind (und tun eben, was sie uns vorgemacht haben). Willst du uns denn zugrunde gehen lassen (zur Strafe) für das, was diejenigen getan haben, die (deine Zeichen) für nichtig erklärten?""" "Oder (damit ihr nicht) sprecht: ""Es waren bloß unsere Väter, die vordem Götzendiener waren; wir aber waren ein Geschlecht nach ihnen. Willst Du uns denn vernichten um dessentwillen, was die Verlogenen taten?""" Damit ihr nicht sagt: "Es waren unsere Väter, die Vielgötterei betrieben, und wir als ihre Nachkommenschaft haben es ihnen nachgemacht. Willst Du uns wegen der Untaten dieser Ungläubigen eine vernichtende Strafe auferlegen?"  
  174 Also machen Wir die Zeichen klar, auf daß sie sich bekehren möchten. So machen wir die Zeichen (den Leuten) klar. Vielleicht würden sie sich bekehren. Und so machen Wir die Zeichen klar, auf daß sie sich bekehren mögen. So stellen Wir die Verse klar dar, auf daß sie zur Wahrheit zurückfinden.  
  175 Erzähle ihnen die Geschichte dessen, dem Wir Unsere Zeichen gaben, der aber an ihnen vorbeiglitt; so folgte Satan ihm nach, und er wurde einer der Irregegangenen. Und verlies ihnen die Geschichte von dem, dem wir unsere Zeichen gaben, und der sich dann ihrer entledigte (fa-nsalakha minhaa)! Da nahm ihn der Satan in seine Gefolgschaft. Und so war er einer von denen die abgeirrt sind. Und erzähle ihnen die Geschichte dessen, dem Wir Unsere Zeichen gaben, der aber an ihnen vorbeiglitt; so folgte Satan ihm nach, und er wurde einer der Irregegangenen. Trage ihnen die Geschichte des Mannes vor, dem Wir Unsere Zeichen gewährt haben und der sich dann davon abwandte! Deshalb folgte ihm Satan mit seiner Verführung, bis er zu den Verirrten zählte.  
  176 Und hätten Wir es gewollt, Wir hätten ihn dadurch erhöhen können; doch er neigte der Erde zu und folgte seinem bösen Gelüst. Er gleicht daher einem Hunde: treibst du ihn fort, so lechzt er, und beachtest du ihn nicht, so lechzt er. Gerade so geht es Leuten, die Unsere Zeichen leugnen. Darum gib (ihnen) die Schilderung, auf daß sie sich besinnen. Wenn wir gewollt hätten, hätten wir ihn durch sie emporgehoben. Aber er war der Erde zugewandt (akhlada ilaa l-ardi) und folgte seinen (persönlichen) Neigungen. Er ist einem Hund zu vergleichen. Treibst du ihn fort, so hängt er die Zunge heraus, läßt du aber von ihm ab, so hängt er auch die Zunge heraus. So ist es bei den Leuten, die unsere Zeichen für Lüge erklären. (Aber) berichte nun, was es zu berichten gibt! Vielleicht werden sie (wenn sie es hören, doch) nachdenken. Und hätten Wir es gewollt, hätten Wir ihn dadurch erhöhen können; doch er neigte der Erde zu und folgte seiner eigenen Neigung. Er gleicht daher einem Hunde: treibst du ihn fort, so hängt er seine Zunge heraus; läßt du aber von ihm ab, so hängt er auch seine Zunge heraus. Gerade so ergeht es Leuten, die Unsere Zeichen leugnen. Darum erzähle (ihnen) die Geschichten, auf daß sie sich besinnen mögen. Wenn Wir gewollt hätten, hätten Wir ihn durch die ihm gegebenen Zeichen erhöhen können. Er verschrieb sich aber den irdischen Gütern und ging stets seinen Gelüsten nach, wie der Hund, der immer hechelt; so hechelt er, wenn ihr ihn wegtreibt und auch wenn man ihn verläßt. Das ist das Gleichnis der Menschen, die Unsere Zeichen für Lügen halten und sich ihren Gelüsten hingeben. Trage ihnen die belehrenden Geschichten vor, damit sie darüber nachdenken!  
  177 Schlimm steht es mit Leuten, die Unsere Zeichen leugnen, und wider sich selbst haben sie gesündigt. Wie schlimm steht es mit den Leuten (saa§a mathalani l-qaumu), die unsere Zeichen für Lüge erklären und (damit) gegen sich selber freveln! Schlimm ist das Beispiel der Leute, die Unsere Zeichen leugnen und gegen sich selbst gesündigt haben. Das Beispiel der Menschen, die Unsere Zeichen für Lügen halten und sich so unrecht tun, ist gewiß ein schlechtes Beispiel.  
  178 Wen Allah leitet, der ist auf dem rechten Pfade. Die Er aber zu Irrenden erklärt, das sind die Verlorenen. Wen Allah rechtleitet, der ist (in Wahrheit) rechtgeleitet. Diejenigen aber, die er irreführt, haben (letzten Endes) den Schaden. Derjenige, den Allah rechtleitet, ist auf dem rechten Weg. Diejenigen aber, die Er irreführt, sind wahrlich jene, die verloren haben. Wen Gott rechtleitet, weil er sich darum bemüht, ist wirklich rechtgeleitet, und wen Er irregehen läßt, weil er sich dafür entschieden hat, der gehört zu den Verlierern.  
  179 Wir haben viele der Dschinn und der Menschen erschaffen, deren Ende die Hölle sein wird! Sie haben Herzen, und sie verstehen nicht; sie haben Augen, und sie sehen nicht; sie haben Ohren, und sie hören nicht. Sie sind wie das Vieh; ja sie sind weit ärger abgeirrt. Sie sind fürwahr unbedacht Wir haben ja viele von den Dschinn und Menschen für die Hölle geschaffen (zara§naa). Sie haben ein Herz, mit dem sie nicht verstehen, Augen, mit denen sie nicht sehen, und Ohren, mit denen sie nicht hören. Sie sind (stumpfsinnig) wie Vieh. Nein, sie irren noch eher (vom Weg) ab und geben (überhaupt) nicht acht. Und Wir haben wahrlich viele Dschinn und Menschen erschaffen, deren Ende Dschahannam sein wird! Sie haben Herzen, mit denen sie nicht begreifen, und sie haben Augen, mit denen sie nicht sehen, und sie haben Ohren, mit denen sie nicht hören; sie sind wie das Vieh; nein, sie irren noch eher (vom Weg) ab. Sie sind wahrlich unbedacht. Wir haben viele Menschen und Dschinn für die Hölle vorgesehen, die Verstand haben, den sie aber nicht benutzen, um die Wahrheit zu erkennen. Sie haben Augen, mit denen sie nicht sehen und Ohren, mit denen sie nicht hören. Sie ähneln dem Vieh, vielmehr sind sie in ihrer Verirrung noch niedriger. Das sind fürwahr die Achtlosen.  
  180 Allahs sind die schönsten Namen; so rufet Ihn an mit ihnen. Und lasset jene sein, die Seine Namen verketzern, Ihnen soll Lohn werden nach ihrem Tun. Und Allah stehen die schönsten Namen zu. Ruft ihn damit an und laßt diejenigen, die hinsichtlich seiner Namen eine abwegige Haltung einnehmen! (Sie mögen tun, was sie wollen.) Ihnen wird (dereinst) vergolten werden für das, was sie (in ihrem Erdenleben) getan haben. Und Allahs sind die Schönsten Namen; so ruft Ihn mit ihnen an. Und lasset jene sein, die hinsichtlich Seiner Namen eine abwegige Haltung einnehmen. Ihnen wird das vergolten werden, was sie getan haben. Gott allein hat die schönsten Namen, ruft Ihn damit an und wendet euch von den Menschen ab, die ketzerisch damit umgehen! Sie werden für ihre Untaten bestraft werden.  
  181 Und unter denen, die Wir erschufen, ist ein Volk, das mit der Wahrheit leitet und danach Gerechtigkeit übt. Und unter denjenigen, die wir geschaffen haben, gibt es eine Gemeinschaft (umma) (von Leuten), die (ihre Gefolgschaft) nach der Wahrheit leiten und danach Gerechtigkeit üben (? wa-bihie ya`diluuna). Und unter denen, die Wir erschufen, gibt es eine Gemeinschaft, die mit der Wahrheit leitet und danach Gerechtigkeit übt. Unter Unseren Geschöpfen gibt es eine Gemeinschaft, die aus Wahrheitsliebe zur Wahrheit leitet und der Wahrheit entsprechend urteilt.  
  182 Die aber Unsere Zeichen leugnen, die werden Wir (der Vernichtung) überantworten Schritt für Schritt, auf eine Weise, die sie nicht kennen. Diejenigen aber, die unsere Zeichen für Lüge erklären, werden wir Stufe um Stufe (ihrem Verhängnis) entgegengehen lassen (? sa-nastadridschuhum), ohne daß sie sich dessen bewußt werden. Diejenigen aber, die Unsere Zeichen leugnen, werden Wir Schritt für Schritt erniedrigen, ohne daß sie begreifen, wie dies geschah. Die Ungläubigen, die Unsere Zeichen für Lügen halten, werden Wir allmählich dem wohlverdienten Ende zuführen, ohne daß sie sich dessen bewußt werden.  
  183 Ich lasse ihnen die Zügel schießen; allein gewiß, Mein Plan ist machtvoll. Und ich gewähre ihnen Aufschub (um sie nachher um so schwerer zu bestrafen). Meine List ist mit Bedacht angelegt. Und Ich werde ihnen Aufschub gewähren; denn wahrlich, Meine Pläne sind stark angelegt. Ich lasse ihnen Zeit. Meine verborgenen Strafpläne sind hart.  
  184 Haben sie denn nicht bedacht, daß ihr Gefährte nicht besessen ist? Er ist nichts als ein aufklärender Warner. Haben sie denn nicht (darüber) nachgedacht? Ihr Landsmann (saahib) ist (doch) nicht besessen! Er ist nichts als ein deutlicher Warner. Haben sie denn nicht darüber nachgedacht, daß ihr Gefährte nicht besessen ist? Er ist nichts anderes als ein deutlicher Warner. Haben sie nicht nachgedacht? Ihr Gefährte ist keineswegs besessen. Er ist ein offenkundiger Warner.  
  185 Haben sie denn nicht das Königreich der Himmel und der Erde gesehen und alle Dinge, die Allah geschaffen hat, und daß sich ihre Lebensfrist vielleicht schon dem Ende nähert? Woran sonst wollen sie wohl glauben nach diesem? Haben sie denn keine Betrachtungen über die Herrschaft (Allahs) über Himmel und Erde angestellt, und (darüber) was alles Allah geschaffen hat, und (haben sie nicht bedacht) daß ihre Frist vielleicht schon nahegekommen ist? An was für eine weitere Verkündigung (hadieth) wollen sie denn glauben (nachdem sie diese koranische Offenbarung abgelehnt haben)? Haben sie denn nicht das Reich der Himmel und der Erde betrachtet und alle Dinge, die Allah geschaffen hat, und (haben sie nicht bedacht,) daß sich ihre Lebensfrist vielleicht schon dem Ende nähert? Woran sonst wollen sie wohl nach dieser Verkündigung glauben? Haben sie nicht das Reich der Himmel und der Erde und alles, was Gott geschaffen hat, betrachtet und sich überlegt, daß ihr Ende möglicherweise nahe ist? Wenn sie nicht an Gottes Offenbarung glauben, woran wollen sie sonst glauben?  
  186 Wen Allah zum Irrenden erklärt, für den kann es keinen Führer geben. Und Er läßt sie in ihrer Widerspenstigkeit blindlings wandern. Wen Allah irreführt, für den gibt es keinen, der ihn rechtleiten würde. Er läßt sie in ihrer Widersetzlichkeit (verharren), so daß sie (zuletzt) blindlings umherirren. Für den, den Allah irreführt, kann es keinen geben, der ihn rechtleitet; und Er läßt sie in ihrer Widerspenstigkeit blindlings umherirren. Wen Gott irregehen läßt, weil er sich dafür entschieden hat, den kann keiner rechtleiten. So läßt Gott sie in ihrer Widerspenstigkeit wie Blinde herumirren.  
  187 Sie werden dich nach der "Stunde" befragen, wann sie wohl eintreten wird? Sprich: "Das Wissen darum ist bei meinem Herrn allein. Keiner als Er kann sie bekannt geben zu ihrer Zeit. Schwer lastet sie auf den Himmeln und auf der Erde. Sie soll über euch nur plötzlich hereinbrechen." Sie befragen dich, als ob du über sie sehr wissensbegierig wärest. Sprich: "Das Wissen darum ist bei Allah allein; doch die meisten Menschen wissen es nicht." Man fragt dich, wann die Stunde (des Gerichts) eintreffen wird. Sag: Über sie weiß nur mein Herr Bescheid. Er allein läßt sie in Erscheinung treten, wenn ihre Zeit da ist. Schwer lastet sie (auf aller Kreatur) im Himmel und auf Erden. Sie wird (einmal) ganz plötzlich über euch kommen. Man fragt dich (nach ihr), wie wenn du über sie genau im Bilde wärest (? kaannaka hafieyun `anhaa). Sag: Über sie weiß nur Allah Bescheid. Aber die meisten Menschen wissen (es) nicht. "Sie befragen dich nach der Stunde, wann sie wohl eintreten werde. Sprich: ""Das Wissen darum ist bei meinem Herrn. Keiner als Er kann sie (die Stunde) zu ihrer Zeit bekanntgeben. Schwer lastet sie in den Himmeln und auf der Erde. Sie soll über euch nur plötzlich hereinbrechen."" Sie befragen dich, als ob du von ihr genaue Kenntnis besäßest. Sprich: ""Das Wissen darum ist bei meinem Herrn; doch die meisten Menschen wissen es nicht.""" Sie fragen nach der "Stunde" - wann sie eintrifft. Antworte: "Nur Gott weiß darum, Er allein macht sie zu gegebener Zeit bekannt. Sie ist folgenschwer in den Himmeln und auf Erden. Ganz unerwartet tritt sie ein." Sie fragen dich nach ihr, als wärest du bestrebt, darum zu wissen. Sprich: "Das Wissen darüber ist nur bei Gott. Doch die meisten Menschen wissen nicht, wie es um das Verborgene bestellt ist."  
  188 Sprich: "Ich habe nicht die Macht, mir selbst zu nützen oder zu schaden, es sei denn wie Allah will. Und hätte ich Kenntnis von dem Verborgenen, wahrlich, ich hätte mir Fülle des Guten zu sichern vermocht, und Übles hätte mich nicht berührt. Ich bin ja nur ein Warner und ein Bringer froher Botschaft für ein gläubiges Volk." Sag: Ich vermag mir weder Nutzen (zu verschaffen) noch Schaden (zuzufügen), soweit es Allah nicht anders will. Wenn ich das Verborgene wüßte, würde ich mir (auf Grund dieser Höheren Einsicht) viel Gutes verschaffen und hätte nichts Böses zu leiden. Ich bin (aber) nichts als ein Warner (für die Ungläubigen) und ein Verkünder froher Botschaft für Leute, die gläubig sind. "Sprich: ""Ich habe nicht die Macht, mir selbst zu nützen oder zu schaden, es sei denn, Allah will es. Und hätte ich Kenntnis von dem Verborgenen, wahrlich, ich hätte mir die Fülle des Guten zu sichern vermocht, und Übles hätte mich nicht berührt. Ich bin ja nur ein Warner und ein Bringer froher Botschaft für die Leute, die gläubig sind.""" Sprich: "Ich kann mir selbst weder nützen noch schaden. Nur Gott allein bestimmt das. Wenn ich um das Verborgene wüßte, hätte ich mir Vorteile verschafft und dafür gesorgt, daß ich keinen Schaden erleide. Ich bin nichts anderes als ein Warner und ein Verkünder für ein Volk, das an Gott glaubt."  
  189 Er ist es, Der euch erschuf aus einem einzigen Menschen, und von ihm machte Er sein Weib, daß er an ihr Erquickung finde. Und wenn er sie erkannt hat, dann trägt sie leichte Last und geht mit ihr herum. Und wenn sie schwer wird, dann beten beide zu Allah, ihrem Herrn: "Wenn Du uns ein gesundes (Kind) gibst, so werden wir wahrlich unter den Dankbaren sein." "Er ist es, der euch aus einem einzigen Wesen geschaffen und aus ihm das ihm entsprechende andere Wesen (als seine Gattin) gemacht hat, damit er bei ihr ruhe. Als er ihr dann beigewohnt hatte, war sie mit einer leichten Last schwanger und ging mit ihr umher. Als sie dann hochschwanger war, beteten die beiden zu Allah, ihrem Herrn (indem sie gelobten): ""Wenn du uns einen gesunden (Jungen) gibst, werden wir bestimmt dankbar sein (und dir allein die Ehre geben).""" "Er ist es, Der euch aus einer einzigen Seele erschuf; und aus ihm machte Er seine Gattin, damit er bei ihr ruhe. Als er ihr dann beigewohnt hatte, war sie mit einer leichten Last schwanger und ging mit ihr umher. Und wenn sie schwer wird, dann beten beide zu Allah, ihrem Herrn: ""Wenn Du uns ein gutes (Kind) gibst, so werden wir wahrlich unter den Dankbaren sein.""" Er ist es, Der euch aus einem einzigen Wesen erschaffen hat, aus dem Er diesem seine Gattin machte, bei der er Geborgenheit finden sollte. Nachdem der Mann bei der Frau eingegangen ist, trägt sie zunächst eine leichte Last, die sich weiterentwickelt und immer schwerer wird. Hierauf bitten sie Gott: "Wenn Du uns ein gesundes Kind bescherst, werden wir sehr dankbar sein."  
  190 Doch gibt Er ihnen dann ein gesundes (Kind), so schreiben sie Seine ihnen gewährte Gabe Göttern zu. Aber erhaben ist Allah über alles, was sie anbeten. Aber als er ihnen einen gesunden (Jungen) gegeben hatte, schrieben sie Allah Teilhaber zu (die Anteil haben sollten) an dem, was er ihnen gegeben hatte. Doch Allah ist erhaben über das, was sie (ihm an anderen Göttern) beigesellen. Doch wenn Er ihnen dann ein gutes (Kind) gibt, so schreiben sie Seine ihnen gewährte Gabe Göttern zu. Aber Allah ist über alles Erhaben, was sie (Ihm) zur Seite stellen. Wenn ihnen das gesunde Kind geboren wird, gesellen sie Gott, der allein ihnen die Gabe beschert hat, andere Gottheiten bei. Erhaben ist Gott über alles, was man Ihm beigesellt.  
  191 Wollen sie denn jene anbeten, die nichts erschaffen können und selbst Erschaffene sind? Wollen sie (ihm denn als Teilhaber gewisse Wesen) beigesellen, die nichts erschaffen, während sie selber erschaffen werden, Wollen sie denn jene Teilhaber (anbeten), die nichts erschaffen können und selbst (nur) Erschaffene sind? Gesellen sie Ihm Götzen bei, die nicht schaffen können, sondern selbst erschaffen worden sind  
  192 Und sie vermögen ihnen keine Hilfe zu gewähren, noch können sie sich selber helfen. und die weder ihnen noch sich selber Hilfe zu leisten vermögen? Und sie vermögen ihnen keine Hilfe zu gewähren, noch können sie sich selber helfen. und die ihnen nicht helfen, ja sich selbst nicht helfen können?  
  193 Und wenn ihr sie zum rechten Pfad ruft, dann folgen sie euch nicht. Es ist ganz gleich für euch, ob ihr sie ruft oder ob ihr schweigt. Wenn ihr sie zur Rechtleitung ruft, folgen sie euch nicht. Für euch ist es gleich, ob ihr sie ruft, oder ob ihr stumm bleibt. Und wenn ihr sie zum rechten Weg ruft, dann folgen sie euch nicht. Es ist ganz gleich für euch, ob ihr sie ruft oder ob ihr schweigt. Wenn ihr die Götzen aufruft, euch rechtzuleiten, reagieren sie nicht. Für euch kommt es auf dasselbe hinaus, ob ihr sie aufruft oder ob ihr schweigt.  
  194 Jene, die ihr statt Allah anruft, sind Menschen wie ihr selber. Rufet sie denn an und laßt sie euch Antwort geben, wenn ihr wahrhaft seid. Diejenigen, zu denen ihr betet, statt zu Allah (zu beten), sind ebenso wie ihr (selber) Diener (Allahs). Betet doch zu ihnen, daß sie euch erhören, wenn (anders) ihr die Wahrheit sagt! Jene, die ihr statt Allah ruft, sind selbst erschaffene (Wesen) wie ihr. Ruft sie denn an und lasset sie euch Antwort geben, wenn ihr wahrhaftig seid. Alle, die ihr anstelle Gottes anbetet, haben - genau wie ihr - Gott zu dienen. Bittet eure Götzen nun und zeigt, daß sie eure Bitten erhören, wenn eure Behauptung wahr sein sollte!  
  195 Haben sie etwa Füße, damit zu gehen, oder haben sie Hände, damit zu greifen, oder haben sie Augen, damit zu sehen, oder haben sie Ohren, damit zu hören? Sprich: "Rufet eure Götter an; dann schmiedet Listen wider mich und lasset mir keine Zeit. Haben sie (etwa) Beine, mit denen sie gehen, oder Hände, mit denen sie zupacken, oder Augen, mit denen sie sehen, oder Ohren, mit denen sie hören können? Sag: Betet zu euren Teilhabern! Hierauf wendet List gegen mich an (wenn ihr könnt) und laßt mich nicht lange warten! "Haben sie etwa Füße, um zu gehen, oder haben sie Hände, um zu greifen, oder haben sie Augen, um zu sehen, oder haben sie Ohren, um zu hören? Sprich: ""Ruft eure Götter an; dann schmiedet Listen gegen mich und lasset mich nicht lange warten." Sie können nicht einmal was ihr könnt. Haben sie etwa Füße, mit denen sie gehen oder Hände, mit denen sie zuschlagen oder Augen, mit denen sie sehen oder Ohren, mit denen sie hören können? Sprich: "Ruft eure Götzen an, die ihr Gott beigesellt, und schmiedet unverzüglich böse Pläne gegen mich!"  
  196 Mein Beschützer ist Allah, Der das Buch herabgesandt hat. Und Er beschützt die Rechtschaffenem Mein Freund ist Allah, (er) der die Schrift herabgesandt hat. Er hält mit den Rechtschaffenen (as-saalihiena) Freundschaft. Wahrlich, mein Beschützer ist Allah, Der das Buch herabgesandt hat. Und Er beschützt die Rechtschaffenen. Mein Beschützer ist Gott, Allah, Der das Buch herabgesandt hat. Er beschützt die Rechtschaffenen.  
  197 Die aber, die ihr statt Ihn anruft, sie vermögen euch nicht zu helfen, noch können sie sich selber helfen." Und diejenigen, zu denen ihr betet, statt zu ihm (zu beten), vermögen weder euch noch sich selber zu helfen. "Die aber, die ihr statt Ihm anruft, vermögen euch nicht zu helfen, noch können sie sich selber helfen.""" Die Götzen, die ihr anstelle Gottes anbetet, können euch nicht, ja nicht einmal sich selbst, helfen.  
  198 Und wenn ihr sie zum rechten Pfad ruft, so hören sie nicht. Und du siehst sie nach dir schauen, doch sie sehen nicht. Und wenn ihr sie zur Rechtleitung ruft, hören sie nicht. Man meint (wohl), daß sie einen anschauen, während sie (in Wirklichkeit) nicht sehen können. Und wenn ihr sie zum rechten Weg ruft, so hören sie (euch) nicht. Und du siehst sie nach dir schauen, doch sie sehen nicht. Wenn ihr sie aufruft, euch rechtzuleiten, hören sie nicht. Sie scheinen dich anzuschauen, doch sie sehen nicht.  
  199 Übe Nachsicht und gebiete Gütigkeit und wende dich ab von den Unwissenden. Übe Nachsicht, gebiete, was recht ist (wa§mur bil-`urfi) und wende dich von den Toren ab! Übe Nachsicht, gebiete das Rechte und wende dich von den Unwissenden ab. Du sollst Nachsicht üben und das dem gesunden Menschenverstand Verständliche gebieten und dich nicht um die Törichten kümmern.  
  200 Und wenn eine böse Einflüsterung von Satan dich anreizt, dann nimm deine Zuflucht bei Allah; wahrlich, Er ist allhörend, allwissend. Und wenn du von seiten des Satans (zu Bosheit und Gehässigkeit) aufgestachelt wirst, dann such Zuflucht bei Allah! Er hört und weiß (alles). Und wenn du zu einer bösen Tat vom Satan aufgestachelt worden bist, dann nimm deine Zuflucht bei Allah; wahrlich, Er ist Allhörend, Allwissend. Wenn dir der Teufel Böses zuflüstern sollte, suche Zuflucht bei Gott! Er hört alles und weiß alles.  
  201 Die dann gottesfürchtig sind, wenn eine Heimsuchung durch Satan sie trifft, und dann sich erinnern, siehe, da beginnen sie zu sehen. Wenn über diejenigen, die gottesfürchtig sind, eine Erscheinung von seiten des Satans kommt, lassen sie sich mahnen, und gleich sehen sie (wieder klar). Wahrlich, diejenigen, die dann gottesfürchtig sind, wenn sie eine Heimsuchung durch Satan trifft, und sich dann ermahnen lassen - siehe, gleich sehen sie (ihren klaren Weg) wieder. Wenn eine Anwandlung des Satans die Gottesfürchtigen überkommt, vergegenwärtigen sie sich Gott, so daß sie gleichsam nach Erblindung wieder sehen.  
  202 Und ihre Brüder helfen dazu, daß sie im Irrtum fortfahren, und dann lassen sie nicht nach. Aber ihre (heidnischen) Brüder bestärken sie (andererseits) in der Verirrung. Und dann (wenn der Einfluß ihrer Brüder wirksam wird) lassen sie (in der Verirrung) nicht nach (thumma laa yuqsiruuna). Aber ihre (heidnischen) Brüder treiben sie dazu, im Irrtum fortzufahren, und dann lassen sie (darin) nicht nach. Doch werden die Ungläubigen durch ihre satanischen Brüder unentwegt auf Irrwege geleitet.  
  203 Wenn du ihnen nicht ein Zeichen bringst, sagen sie: "Warum erfindest du es nicht?" Sprich: "Ich folge nur dem, was mir von meinem Herrn offenbart ward. Dies hier sind klare Beweise von eurem Herrn und eine Führung und Barmherzigkeit für ein gläubiges Volk." "Und wenn du ihnen kein Zeichen bringst, sagen sie: ""Warum hast du dir keines erfunden?"" Sag: Ich folge nur dem, was mir von meinem Herrn (als Offenbarung) eingegeben wird. Dies (haazaa) sind sichtbare Beweise (basaa§ir) von unserem Herrn und eine Rechtleitung und Barmherzigkeit für Leute, die glauben." "Wenn du ihnen kein Zeichen bringst, sagen sie: ""Warum erfindest du es nicht?"" Sprich: ""Ich folge nur dem, was mir von meinem Herrn offenbart wurde. Dies sind sichtbare Beweise von eurem Herrn und eine Führung und Barmherzigkeit für gläubige Leute.""" Wenn du den Ungläubigen nicht das von ihnen geforderte Zeichen bringst, sagen sie dir: "Du mußt es dringend von deinem Herrn fordern!" Sprich: "Ich befolge nur die Offenbarung, die mir von meinem Herrn eingegeben wird. Hier, im Koran, sind Beweise von eurem Herrn, die der gesunde Menschenverstand einsieht, Rechtleitung und Barmherzigkeit für die Gläubigen."  
  204 Wenn der Koran vorgetragen wird, so leihet ihm das Ohr und schweiget, auf daß ihr Erbarmen findet. Und wenn der Koran vorgetragen wird, dann hört zu und haltet (solange) Ruhe! Vielleicht werdet ihr Erbarmen finden. Und wenn der Qur§an verlesen wird, so hört zu und schweigt in Aufmerksamkeit, auf daß ihr Erbarmen finden möget. Wenn der Koran vorgetragen wird, sollt ihr ihm Gehör schenken und ihm aufmerksam zuhören, auf daß Gott euch in Seine Barmherzigkeit aufnimmt.  
  205 Und gedenke deines Herrn in deiner Seele in Demut und Furcht und ohne laute Worte des morgens und des abends; und sei nicht der Nachläßigen einer. Und gedenke für dich persönlich (fie nafsika) deines Herrn in Demut und Furcht, und ohne es laut vernehmbar zu äußern morgens und abends! Und sei nicht einer der Unachtsamen! Und gedenke deines Herrn in deinem Herzen in Demut und Furcht, ohne laut vernehmbare Worte am Morgen und am Abend; und sei nicht einer der Unachtsamen. Und gedenke innig deines Herrn, demütig und ehrfürchtig, und gedenke Seiner morgens und abends ständig ohne laute Worte! Reihe dich nicht unter die Achtlosen, die sich Gott nicht ständig vergegenwärtigen!  
  206 Die deinem Herrn nahe sind, sie wenden sich nicht hoffärtig ab von Seinem Dienst, sondern sie lobpreisen Ihn und werfen sich vor Ihm nieder. Die (Engel), die bei deinem Herrn sind, sind nicht zu hochmütig dazu, ihm zu dienen. Sie preisen ihn und werfen sich vor ihm (in Anbetung) nieder. Wahrlich, diejenigen, die bei deinem Herrn sind, sind nicht zu hochmütig dazu, Ihm zu dienen; sie lobpreisen Ihn und werfen sich vor Ihm nieder. Die ihrem Herrn Nahestehenden wähnen sich nicht zu erhaben, um Ihm zu dienen, sondern lobpreisen Ihn und werfen sich vor Ihm nieder.