.Sure 17 | Die Nachtwanderung |
< zurück
    Ahmadeyya Rudi Paret M. A. Rassoul Azhar  
  1 Preis Ihm, Der bei Nacht Seinen Diener hinwegführte von der Heiligen Moschee zu der Fernen Moschee, deren Umgebung Wir gesegnet haben, auf daß Wir ihm einige Unserer Zeichen zeigen. Wahrlich, Er ist der Allhörende, der Allsehende. Gepriesen sei der, der mit seinem Diener bei Nacht von der heiligen Kultstätte (in Mekka) nach der fernen Kultstätte (in Jerusalem), deren Umgebung wir gesegnet haben, reiste, um ihn etwas von unseren Zeichen sehen zu lassen! Er ist der, der (alles) hört und sieht. Gepriesen sei Der, Der bei Nacht Seinen Diener von der heiligen Moschee zu der fernen Moschee, deren Umgebung Wir gesegnet haben, hinführte, auf daß Wir ihm einige Unserer Zeichen zeigten. Wahrlich, Er ist der Allhörende, der Allsehende. Erhaben ist Gott, der Seinen Diener nachts von der Heiligen Moscheee in Mekka zur Aqsa-Moschee in Jerusalem führte, deren Umgebung Wir gesegnet haben, um ihm einige Unserer Zeichen zu zeigen. Gott hört und sieht alles.  
  2 Wir gaben Moses die Schrift und machten sie zu einer Führung für die Kinder Israels (und sprachen): "Nehmt keinen zum Hüter außer Mir, "Und wir haben (seinerzeit) dem Moses die Schrift gegeben und sie zu einer Rechtleitung für die Kinder Israel gemacht (indem wir ihnen geboten): ""Nehmt außer mir keinen Sachwalter," "Und Wir gaben Moses die Schrift und machten sie zu einer Führung für die Kinder Israels (und sprachen): ""Nehmt keinen zum Beschützer außer Mir ," Wir gaben Moses die Schrift (die Thora) und machten sie zur Rechtleitung für die Kinder Israels, (denen Ich sagte): "Ihr sollt außer Mir keinen Vertrauten nehmen!  
  3 O ihr Kinder derer, die Wir mit Noah (über Wasser) trugen! Er war fürwahr ein dankbarer Diener." "die ihr die Nachkommenschaft derer seid, die wir (einst) zusammen mit Noah (auf das Schiff) verladen (und vor der Sintflut errettet) haben!"" Er war ein dankbarer Diener (Allahs)." "o ihr Nachkommen derer, die Wir mit Noah trugen! Er war wahrlich ein dankbarer Diener.""" O ihr Nachkommen derer, die Wir mit Noah auf der Arche trugen! Noah war ein dankbarer Diener."  
  4 Und Wir hatten den Kindern Israels in der Schrift klargelegt: "Siehe, ihr werdet gewißlich zweimal im Land Verderben anstiften, und ihr werdet gewißlich unmäßig hoffärtig und herrisch werden." "Und wir haben für die Kinder Israel in der Schrift die (folgende) Entscheidung getroffen: ""Ihr werdet zweimal auf der Erde Unheil anrichten, und ihr werdet (dabei) sehr mächtig (und anmaßend) sein (wa-la-ta`lunna `uluuwan kabieran)." "Und Wir hatten den Kindern Israels in der Schrift dargelegt: ""Seht, ihr werdet gewiß zweimal im Land Unheil anrichten, und ihr werdet gewiß sehr überheblich sein.""" Wir teilten den Kindern Israels unsere Verfügung mit, die im Buch steht: "Ihr werdet zweimal Unheil auf Erden stiften und euch in Macht und Selbstherrlichkeit steigern."  
  5 Als nun die Zeit für die erste der beiden Warnungen kam, da sandten Wir sider euch Unsere Diener, begabt mit gewaltiger Kriegsmacht, und sie drangen in die Häuser, und so ward erfüllt die Verheißung. Wenn nun die Drohung vom ersten (Mal) in Erfüllung geht, schicken wir Diener von uns, die über eine gewaltige Kampfkraft verfügen, gegen euch. Sie treiben sich dann (sengend und plündernd) zwischen den Häusern herum (fa-dschaasuu khilaala d-diyaari). Es ist eine Drohung, die (bestimmt) ausgeführt wird. Als nun die Zeit für die erste der beiden Verheißungen in Erfüllung ging, sandten Wir gegen euch Diener von Uns, die mit gewaltiger Kriegsmacht begabt waren; und sie drangen in das Wohngebiet ein, und so wurde die Verheißung erfüllt. Als der Zeitpunkt der ersten Strafe kam, schickten Wir zu euch einige Unserer mächtigen Diener, denen Wir Macht über euch verliehen. Sie zogen durch das ganze Land, um euch zu erschlagen. Das war eine verheißene Strafe, die in der Tat erfolgte.  
  6 Dann gaben Wir euch wiederum die Macht über sie und stärkten euch mit Reichtum und Kindern und machten euch größer an Zahl. Hierauf lassen wir euch gegen sie wieder die Oberhand gewinnen (radadnaa lakumu l-karrata `alaihim), versorgen euch reichlich mit Vermögen und Söhnen und geben euch ein stärkeres Aufgebot (wa-dscha`alnaakum akthara nafieran). Dann gaben Wir euch wiederum die Macht über sie und stärkten euch mit Reichtum und Kindern und vermehrten eure Zahl. Wir verschafften euch dann wieder die Oberhand über sie und gewährten euch Vermögen und Söhne und ließen euch an Zahl zunehmen.  
  7 (Nun) wenn ihr Gutes tut, so tut ihr Gutes für eure eignen Seelen; und wenn ihr Böses tut, so ist es gegen sie. Als nun die Zeit für die zweite Warnung kam (sandten Wir Diener), damit sie eure Großen mißhandelten und die Moschee beträten, wie sie sie das erste Mal betreten hatten, und alles, was sie erobert hatten, bis auf den Grund zerstörten. Wenn ihr Gutes tut, tut ihr es für euch selber. Ebenso wenn ihr Böses tut. - Und wenn die Drohung vom letzten (Mal) in Erfüllung geht, sollen sie euch schlimm mitspielen und die Kultstätte (in Jerusalem) betreten, wie beim ersten Mal, und völlig zugrunde richten, was sie in ihre Gewalt bekommen. Wenn ihr Gutes tut, so tut ihr Gutes für eure eigenen Seelen; und wenn ihr Böses tut, so ist es gegen sie. Als nun die Zeit für die zweite Verheißung in Erfüllung ging (, entsandten Wir Diener), damit sie eure Gesichter demütigten und die Moschee beträten, wie sie sie das erste Mal betreten hatten, und sie zerstörten alles, was sie erobert hatten, völlig bis auf den Grund. Wenn ihr das Gute tut, nützt ihr euch selbst, und wenn ihr das Böse tut, schadet ihr euch selbst. Und als der Zeitpunkt der zweiten Strafe kam, fielen eure Feinde über euch her, so daß eure Gesichter vor Schmach finster wurden, und sie erstürmten den Tempel, wie sie ihn vormals erstürmt hatten, zerstörten und vernichteten alles, was in ihre Gewalt gekommen war.  
  8 Es ist möglich, daß euer Herr Sich euer erbarmt; doch wenn ihr (zu eurem früheren Zustande) zurückkehrt, so wollen (auch) Wir zurückkehren, und Wir haben die Hölle zu einem Gefängnis gemacht für die Ungläubigen. "Vielleicht wird sich euer Herr (nach alledem wieder) über euch erbarmen. Wenn ihr euch aber wieder (so) verhaltet (wie vorher), tun (auch) wir es. Und wir haben die Hölle zu einem Gefängnis für die Ungläubigen gemacht.""" Es ist möglich, daß euer Herr Sich eurer erbarmt; doch wenn ihr zurückkehrt, so wollen (auch) Wir zurückkehren; und Wir haben Dschahannam zu einem Gefängnis für die Ungläubigen gemacht. Euer Herr möge sich eurer erbarmen! Wenn ihr wieder Unheil auf Erden stiftet, werden Wir euch wieder schwer heimsuchen. Die Hölle haben Wir zum Gefängnis für die Ungläubigen gemacht.  
  9 Fürwahr, dieser Koran leitet zum Richtigsten und bringt den Gläubigen, die gute Werke tun, die frohe Botschaft, daß ihnen großer Lohn werden soll, Dieser Koran leitet zu dem, was wirklich richtig ist, und verkündet den Gläubigen, die tun, was recht ist, daß ihnen (dereinst) ein hoher Lohn zuteil wird, Wahrlich, dieser Qur§an leitet zum wirklich Richtigen und bringt den Gläubigen, die gute Taten verrichten, die frohe Botschaft, auf daß ihnen großer Lohn zuteil werde. Dieser Koran leitet zum besten Weg und übermittelt den Gläubigen, die gute Werke verrichten, die frohe Botschaft, daß ihnen große Belohnung zuteil wird.  
  10 Und daß Wir denen, die nicht an das Jenseits glauben, eine schmerzliche Strafe bereitet haben. und daß wir für diejenigen, die nicht an das Jenseits glauben, eine schmerzhafte Strafe bereit haben. Und Wir haben denen, die nicht an das Jenseits glauben, eine schmerzliche Strafe bereitet. Für die Ungläubigen aber, die nicht an das Jenseits glauben, haben Wir qualvolle Strafe bereitet.  
  11 Der Mensch bittet um das Schlimme, vie er um das Gute bitten sollte; und der Mensch ist voreilig. Der Mensch ruft (zu Allah ebenso bereitwillig) um das Unheil (indem er flucht), wie er (zu ihm) um das Gute ruft (indem er ihn um seinen Segen bittet). Er hat es allzu eilig. Und der Mensch bittet um das Schlimme, wie er um das Gute bittet; und der Mensch ist voreilig. Der Mensch fleht Gott um das Böse an, wie er Ihn um das Gute anfleht, denn er ist stets voreilig.  
  12 Wir machten die Nacht und den Tag zu zwei Zeichen, indem Wir das Zeichen der Nacht dunkel gemacht haben, und das Zeichen des Tags haben Wir licht gemacht, auf daß ihr nach Fülle von eurem Herrn trachtet und kennt die Bemessung der Jahre und die Rechenkunst. Und jegliches Ding haben Wir klar gemacht mit deutlicher Erklärung. Und wir haben die Nacht und den Tag zu zwei Zeichen gemacht und das Zeichen der Nacht gelöscht und das Zeichen des Tages deutlich sichtbar (? mubsiratan) gemacht, damit ihr danach strebt, daß euer Herr euch Gunst erweist (indem ihr eurem Erwerb nachgeht), und damit ihr über die Zahl der Jahre und die Berechnung (der Zeit) Bescheid wißt. Und alles haben wir im einzelnen auseinandergesetzt. Und Wir machten die Nacht und den Tag zu zwei Zeichen, indem Wir das Zeichen der Nacht gelöscht haben, und das Zeichen des Tages haben Wir sichtbar gemacht, damit ihr nach der Fülle eures Herrn trachtet und die Zählung der Jahre und die Rechenkunst kennt. Und jegliches Ding haben Wir durch eine deutliche Erklärung klar gemacht. Wir haben die Nacht und den Tag als zwei Zeichen gemacht. Das Zeichen der Nacht ist so beschaffen, daß Wir daraus das Licht gelöscht haben. Das Zeichen des Tages ist so beschaffen, daß Wir ihn hell zum Sehen geeignet gestaltet haben, damit ihr euch tatkräftig bemüht, aus Gottes Gabenfülle zu schöpfen und damit ihr die Jahre zählen könnt und das Rechnen lernt. Wir haben alles deutlich klargelegt.  
  13 Und einem jeden Menschen haben Wir seine Werke an den Nacken geheftet; und am Tage der Auferstehung werden Wir ihm ein Buch vorlegen, das er entsiegelt finden wird. Und jedem Menschen haben wir sein Omen an den Hals gehängt (so daß er sich ihm nicht entziehen kann). Und am Tag der Auferstehung bringen wir ihm eine Schrift heraus, die er (dann) entfaltet vorfindet. Und einem jeden Menschen haben Wir seine Taten an den Nacken geheftet; und am Tage der Auferstehung werden Wir ihm ein Buch herausbringen, das ihm geöffnet vorgelegt wird. Jedem Menschen haben Wir seine Taten wie eine Kette um den Hals gelegt. Am Jüngsten Tag werden Wir ihm eine Schrift zeigen, die er ausgebreitet vorfinden wird.  
  14 "Lies dein Buch. Heute genügt deine eigene Seele als Rechnerin wider dich." "(Und es wird zu ihm gesagt:) ""Lies deine Schrift! Du selber wirst heute (auf Grund deiner Schrift streng) genug mit dir abrechnen.""" """Lies dein Buch. Heute genügt deine eigene Seele, um die Abrechnung gegen dich vorzunehmen.""" "Lies deine Schrift, die alles über dich enthält. Du genügst dir heute selbst zur Abrechnung!"  
  15 Wer den rechten Weg befolgt, der befolgt ihn nur zu seinem eignen Heil; und wer irregeht, der geht irre allein zu seinem eignen Schaden. Und keine Lasttragende trägt die Last einer andern. Und Wir strafen nie, ehe Wir denn einen Gesandten geschickt haben. Wenn sich einer rechtleiten läßt, tut er das zu seinem eigenen Vorteil, und wenn einer irregeht, zu seinem eigenen Nachteil. Und keiner wird die Last eines anderen tragen. Und wir hätten nie (über ein Volk) eine Strafe verhängt, ohne vorher einen Gesandten (zu ihm) geschickt zu haben. Wer den rechten Weg befolgt, der befolgt ihn nur zu seinem eigenen Heil; und wer irregeht, der geht allein zu seinem eignen Schaden irre. Und keine lasttragende Seele soll die Last einer anderen tragen. Und Wir bestrafen nie, ohne zuvor einen Gesandten geschickt zu haben. Wer sich um Rechtleitung bemüht, nützt sich selbst, und wer in die Irre geht, schadet sich selbst. Keiner trägt die Schuld eines anderen. Wir setzen erst eine Strafe fest, nachdem Wir einen Gesandten geschickt haben.  
  16 Wenn Wir eine Stadt zu zerstören beabsichtigen, lassen Wir Unser Gebot an ihre Reichen ergehen; sie aber freveln darin, so wird der Richtspruch fällig gegen sie, und Wir zerstören sie bis auf den Grund. Und Wenn wir eine Stadt zugrunde gehen lassen wollen, befehlen wir denen aus ihr, die ein Wohlleben führen, in ihr zu freveln. Dann geht das Wort (der Vorherbestimmung) an ihnen in Erfüllung, und wir zerstören sie von Grund auf. Und wenn Wir eine Stadt zu zerstören beabsichtigen, lassen Wir Unseren Befehl an ihre Wohlhabenden ergehen; wenn sie in ihr freveln, so wird der Richtspruch gegen sie fällig, und Wir zerstören sie bis auf den Grund. Wenn Wir eine Stadt zugrunderichten wollen, lassen Wir die in Saus und Braus lebenden Genußmenschen die Oberhand gewinnen und Untaten begehen, so daß sie die Strafe verdienen. Dann vernichten Wir sie ganz und gar.  
  17 Wie viele Geschlechter haben Wir nach Noah vernichtet! Und dein Herr kennt und sieht die Sünden Seiner Diener zur Genüge. Und wieviele Generationen nach Noah haben wir zugrunde gehen lassen! Dein Herr kennt und durchschaut die Sünden seiner Diener gut genug. Und wie viele Geschlechter haben Wir nach Noah vernichtet! Und dein Herr kennt und sieht die Sünden Seiner Diener zur Genüge. Wieviele Generationen nach Noah haben Wir vernichtend bestraft! Dir genügt dein Herr, Der die Sünden Seiner Diener genau kennt und sieht.  
  18 Wer das Irdische begehrt, schnell bereiten Wir ihm darin das, was Wir wollen, dem, der Uns beliebt; danach haben Wir die Hölle für ihn bestimmt; da wird er eingehen, verdammt und verstoßen. Wenn einer das (flüchtig) dahineilende (diesseitige Leben) haben möchte, lassen wir ihm darin eilig zukommen, was wir wollen - und wem wir (es zukommen lassen) wollen. Hierauf machen wir ihm die Hölle (zum Aufenthaltsort), daß er in ihr schmore, getadelt und verworfen. Wenn einer das Irdische begehrt, bereiten Wir ihm schnell das, was Wir wollen - dem, der Uns beliebt; danach haben Wir Dschahannam für ihn bestimmt, in der er brennt, verdammt und verstoßen. Wer nur die vergänglichen Freuden des irdischen Lebens genießen will, dem geben Wir schnell davon, soviel Wir wollen und wem Wir wollen. Dann bereiten Wir für ihn die Hölle, in der er verworfen und verstoßen die Feuerstrafe erleidet.  
  19 Wer aber das Jenseits begehrt und es beharrlich erstrebt und gläubig ist - derer Streben wird belohnt werden. Diejenigen aber, die das Jenseits haben möchten und sich mit dem entsprechenden Eifer darum bemühen (wa-sa`aa lahaa sa`yahaa) und dabei gläubig sind, finden für (diesen) ihren Eifer (dereinst bei Allah) Dank (und Anerkennung). Und wenn aber einer das Jenseits begehrt und es beharrlich erstrebt und gläubig ist - dessen Eifer wird mit Dank belohnt. Wer aber das Jenseits anstrebt und sich festen Glaubens eifrig darum bemüht, dem wird für sein Bemühen dereinst gedankt werden.  
  20 Ihnen allen, diesen und jenen, gewähren Wir von der Gabe deines Herrn. Und die Gabe deines Herrn ist unbeschränkt. Sie alle, die einen wie die anderen, bedenken wir reichlich mit Gaben deines Herrn. Die Gaben deines Herrn sind nicht (auf einzelne Fälle) beschränkt (mahzuuran). Ihnen allen, diesen und jenen, gewähren Wir die Gabe deines Herrn. Und die Gabe deines Herrn ist keinesfalls beschränkt. Wir versorgen aber jeden von ihnen, die einen wie die anderen, aus der Gabenfülle deines Herrn, die sich keinem verschließt.  
  21 Schau, wie Wir die einen von ihnen über die andern erhöht haben; und wahrhaftig, das Jenseits soll noch größer sein an Rängen und größer an Auszeichnung. Schau, wie wir die einen von ihnen vor den anderen (mit Gütern dieser Welt) ausgezeichnet haben! Aber im Jenseits gibt es höhere Einstufungen und Auszeichnungen. Schau, wie Wir die einen von ihnen über die anderen erhöht haben; und wahrhaftig, das Jenseits soll noch mehr Ränge und Auszeichnungen enthalten. Sieh, wie Wir im Diesseits den einen vor den anderen im Erwerb vorziehen! Doch im Jenseits sind die Rangstufen bei weitem wichtiger und erstrebenswerter.  
  22 Setze neben Allah nicht einen andern Gott, auf daß du nicht mit Schimpf bedeckt und verlassen dasitzest. Setz nicht Allah einen anderen Gott zur Seite, damit du (schließlich) nicht getadelt und verlassen dasitzt! Setze neben Allah keinen anderen Gott, auf daß du nicht mit Schimpf bedeckt und verlassen dasitzt. Geselle Gott keine andere Gottheit bei, sonst bist du verachtet und verstoßen!  
  23 "Dein Herr hat geboten: "Verehret keinen denn Ihn, und (erweiset) Güte den Eltern. Wenn eines von ihnen oder beide bei dir ein hohes Alter erreichen, sage nie ""Pfui!"" zu ihnen, und stoße sie nicht zurück, sondern sprich zu ihnen ein ehrerbietiges Wort." "Und dein Herr hat bestimmt, daß ihr ihm allein dienen sollt. Und zu den Eltern (sollt ihr) gut sein. Wenn eines von ihnen (Vater oder Mutter) oder (alle) beide bei dir (im Haus) hochbetagt geworden (und mit den Schwächen des Greisenalters behaftet) sind, dann sag nicht ""Pfui!"" zu ihnen und fahr sie nicht an, sondern sprich ehrerbietig zu ihnen," "Und dein Herr hat befohlen: ""Verehrt keinen außer Ihm, und (erweist) den Eltern Güte. Wenn ein Elternteil oder beide bei dir ein hohes Alter erreichen, so sage dann nicht "Pfui!" zu ihnen und fahre sie nicht an, sondern sprich zu ihnen in ehrerbietiger Weise." Dein Herr hat entschieden, daß ihr Ihm allein dienen und zu euren Eltern gut sein sollt. Wenn einer oder beide unter Altersschwäche leiden, sage ihnen niemals ein mürrisches Wort und fahre sie nicht an, sondern sprich sanft und ehrerbietig mit ihnen!  
  24 Und neige gütig gegen sie den Fittich der Demut und sprich: "Mein Herr, erbarme Dich ihrer, so wie sie mich als Kleines betreuten." "und senke für sie in Barmherzigkeit den Flügel der Selbsterniedrigung (dschanaaha z-zulli) und sag: ""Herr! Erbarm dich ihrer (ebenso mitleidig), wie sie mich aufgezogen haben, als ich klein (und hilflos) war!""" "Und senke für sie in Barmherzigkeit den Flügel der Demut und sprich: "Mein Herr, erbarme Dich ihrer (ebenso mitleidig), wie sie mich als Kleines aufgezogen haben."""" Sei ihnen gegenüber gütig, bescheiden und voller Mitleid und sage: "Herr, sei barmherzig zu ihnen, so wie sie mich barmherzig aufgezogen haben, als ich klein war!"  
  25 Euer Herr weiß am besten, was in euren Seelen ist: Wenn ihr rechtgesinnt seid, dann ist Er gewiß nachsichtig gegenüber den sich Bekehrenden. Euer Herr weiß sehr wohl, was ihr in euch bergt. (Er erkennt) falls ihr rechtschaffen seid (euren guten Willen an, auch wenn ihr seinen Geboten nicht durchweg nachzukommen vermögt). Den Bußfertigen ist er bereit zu vergeben. Euer Herr weiß am besten, was in euren Seelen ist: Wenn ihr rechtgesinnt seid, dann ist Er gewiß Verzeihend gegenüber den Sich-Bekehrenden. Euer Herr weiß am besten, was ihr in eurem Innern hegt. Wenn ihr rechtschaffen seid und euch nach einer begangenen üblen Tat reumütig an Ihn wendet, ist Er den Reumütigen gegenüber voller Vergebung.  
  26 Gib dem Verwandten, was ihm gebührt, und ebenso dem Armen und dem Wanderer, aber vergeude nicht in Verschwendung. Und gib dem Verwandten, was ihm (von Rechts wegen) zusteht, ebenso dem Armen und dem, der unterwegs ist! Aber sei (dabei) nicht ausgesprochen verschwenderisch! Und gib dem Verwandten, was ihm gebührt, und ebenso dem Armen und dem Sohn des Weges, aber sei (dabei) nicht ausgesprochen verschwenderisch. Gib dem Verwandten seinen rechtmäßigen Anteil, auch dem Armen und dem mittellosen Durchreisenden, doch sei nicht verschwenderisch!  
  27 Die Verschwender sind Brüder der Teufel, und der Teufel ist undankbar gegen seinen Herrn. Diejenigen, die verschwenderisch sind, sind Brüder der Satane. Und der Satan ist seinem Herrn gegenüber undankbar (kafuur). Denn die Verschwender sind Brüder der Satane, und Satan war undankbar gegen seinen Herrn. Die Verschwender sind Brüder der Satane, und der Satan ist der entschiedene Leugner seines Herrn.  
  28 Und wenn du dich von ihnen abkehrst im Trachten nach Barmherzigkeit von deinem Herrns auf die du hoffst, so sprich zu ihnen ein hilfreich Wort. Und falls du dich von ihnen abwendest (ohne ihnen etwas zu geben), indem du erwartest, daß dein Herr, wie du hoffst, sich (ihrer) erbarmen wird, dann sprich (wenigstens) begütigend zu ihnen (qul lahum qaulan maisuuran)! Und wenn du dich von ihnen abwendest - im Trachten nach der Barmherzigkeit deines Herrn, auf die du hoffst -, so sprich zu ihnen angenehme Worte. Wenn du den Hilfsbedürftigen aus Mangel an Mitteln nichts geben kannst, und selbst Gottes Gnade anstrebst, so sprich freundlich und tröstend mit ihnen!  
  29 Und laß deine Hand nicht an deinen Nacken gefesselt sein, aber strecke sie auch nicht zu weit geöffnet aus, damit du nicht getadelt (und) zerschlagen niedersitzen mußt. Mach nicht, daß deine Hand (gleichsam) an deinen Hals gefesselt ist! Aber streck sie (auch) nicht vollständig aus (indem du hemmungslos Geschenke austeilst), damit du (schließlich) nicht getadelt und (aller Mittel) entblößt dasitzt! Und laß deine Hand nicht an deinen Hals gefesselt sein, aber strecke sie auch nicht zu weit geöffnet aus, damit du nicht getadelt (und) zerschlagen niedersitzen mußt. Geize nicht, als wäre deine Hand an deinen Hals gefesselt, und verschwende nicht, als wäre deine Hand völlig offen, damit du nicht geschmäht oder mittellos dahinleben mußt!  
  30 Wahrlich, dein Herr erweitert und beschränkt die Mittel zum Unterhalt, wem Er will, denn Er kennt und sieht Seine Diener wohl. Dein Herr teilt den Unterhalt (reichlich) zu, wem er will, und begrenzt (ihn auch wieder). Er kennt und durchschaut seine Diener. Wahrlich, dein Herr erweitert und beschränkt (dem), dem Er will, die Mittel zum Unterhalt; denn Er kennt und sieht Seine Diener wohl. Dein Herr gibt dem einen mehr, dem anderen weniger, nach Seinem weisen Ermessen, so wie Er will. Er kennt Seine Diener bestens und ist ihnen gegenüber voller Nachsicht.  
  31 Tötet eure Kinder nicht aus Furcht vor Armut; Wir sorgen für sie und für euch. Fürwahr, sie zu töten ist eine große Sünde. Und tötet nicht eure Kinder aus Furcht vor Verarmung! Wir bescheren ihnen und euch (den Lebensunterhalt). Sie zu töten ist eine schwere Verfehlung. Und tötet eure Kinder nicht aus Furcht vor Armut; Wir sorgen für sie und für euch. Wahrlich, sie zu töten ist ein großer Fehler. Ihr sollt eure Kinder aus Furcht vor Armut nicht töten. Wir versorgen sie und euch. Sie zu töten, ist eine schwere Sünde.  
  32 Und nahet nicht dem Ehebruch; siehe, das ist eine Schändlichkeit und ein übler Weg. Und laßt euch nicht auf Unzucht ein! Das ist etwas Abscheuliches - eine üble Handlungsweise! Und kommt der Unzucht nicht nahe; seht, das ist eine Schändlichkeit und ein übler Weg. Ihr sollt euch der Unzucht nicht nähern, denn das ist eine abscheuliche Sünde und ein übler Weg.  
  33 Und tötet nicht das Leben, das Allah unverletzlich gemacht hat, es sei denn mit Recht. Und wer da freventlich getötet wird, dessen Erben haben Wir gewiß Ermächtigung gegeben (Sühne zu fordern); doch soll er bei der Tötung die (vorgeschriebenen) Grenzen nicht überschreiten, denn er findet Hilfe (im Gesetz). Und tötet niemand, den (zu töten) Allah verboten hat, außer wenn ihr dazu berechtigt seid! Wenn einer zu Unrecht getötet wird, geben wir seinem nächsten Verwandten (walie) Vollmacht (zur Rache). Er soll (aber) dann im Töten nicht maßlos sein (und sich mit der bloßen Talio begnügen). Ihm wird ja (beim Vollzug der Rache) geholfen (innahuu kaana mansuuran). Und tötet nicht das Leben, das Allah unverletzlich gemacht hat, es sei denn zu Recht. Und wer da ungerechterweise getötet wird - dessen Erben haben Wir gewiß Ermächtigung (zur Vergeltung) gegeben; doch soll er im Töten nicht maßlos sein; denn er findet (Unsere) Hilfe. Ihr sollt keinen Menschen töten, denn Gott verbietet das, es sei denn aus rechtmäßigem Grund. Wenn einer unrechtmäßig getötet wird, gewähren Wir seinem nächsten Angehörigen die Vollmacht zur Rache. Er darf aber beim Töten nicht maßlos sein, denn es wird ihm gewiß Hilfe zuteil.  
  34 Und nahet nicht dem Gut der Waise, es sei denn zum Besten, bis sie ihre Reife erreicht hat. Und haltet die Verpflichtung, denn über die Verpflichtung muß Rechenschaft abgelegt werden. Und tastet das Vermögen der Waise nicht an, es sei denn auf die (denkbar) beste Art! (Laßt ihr Vermögen unangetastet) bis sie volljährig geworden ist (und selber darüber verfügen darf)! Und erfüllt die Verpflichtung (die ihr eingeht)! Nach der Verpflichtung wird (dereinst) gefragt. Und tastet nicht das Gut der Waise an, es sei denn zu (ihrem) Besten, bis sie die Reife erreicht hat. Und haltet die Verpflichtung ein; denn über die Verpflichtung muß Rechenschaft abgelegt werden. Ihr sollt das Vermögen der Waise nicht antasten, außer es auf die beste Art zu verwalten, bis sie volljährig ist. Ihr sollt die Vereinbarung einhalten, denn ihr habt euch vor Gott zu verantworten.  
  35 Und gebet volles Maß, wenn ihr messet, und wäget mit richtiger Waage; das ist durchaus vorteilhaft und letzten Endes das Beste. Und gebt, wenn ihr zumeßt, volles Maß und wägt mit der richtigen Waage! So ist es am besten (für euch) und nimmt am ehesten einen guten Ausgang. Und gebt volles Maß, wenn ihr meßt, und wägt mit richtiger Waage; das ist durchaus vorteilhaft und letzten Endes das Beste. Ihr sollt volles Maß geben und mit der genauen Waage abwiegen. Das ist für euch im diesseitigen Leben und im Jenseits das beste.  
  36 Und verfolge nicht das, wovon du keine Kenntnis hast. Wahrlich, das Ohr und das Auge und das Herz - sie alle sollen zur Rechenschaft gezogen werden. Und geh nicht einer Sache nach, von der du kein Wissen hast! Gehör, Gesicht und Verstand, - für all das wird (dereinst) Rechenschaft verlangt. Und verfolge nicht das, wovon du keine Kenntnis hast. Wahrlich, das Ohr und das Auge und das Herz - sie alle sollen zur Rechenschaft gezogen werden. Du sollst nicht behaupten, etwas zu wissen, wenn du es nicht weißt. Jeder hat sich vor Gott für Gehör, Gesicht und Verstand zu verantworten.  
  37 Und wandle nicht hochmütig auf Erden, denn du kannst die Erde nicht spalten, noch kannst du die Berge an Höhe erreichen. Und schreite nicht ausgelassen (und überheblich) auf der Erde einher! Du kannst (ja) weder ein Loch in die Erde machen noch die Berge an Höhe erreichen. Und wandle nicht ausgelassen (in Übermut) auf der Erde; denn du kannst weder die Erde durchbrechen, noch kannst du die Berge an Höhe erreichen. Gehe nicht überheblich und selbstgefällig auf der Erde umher! Du kannst die Erde nicht durchbohren und nicht die Höhe der Berge erreichen.  
  38 Das Üble alles dessen ist hassenswert vor deinem Herrn. Jedes derartige schlechte Verhalten ist deinem Herrn zuwider. Das Üble all dessen ist hassenswert vor deinem Herrn. All diese verbotenen ?beltaten sind Gott verhaßt.  
  39 Dies ist ein Teil von der Weisheit, die dir dein Herr offenbart hat. Und setze nicht neben Allah einen anderen Gott, auf daß du nicht in die Hölle geworfen werdest, verdammt und verstoßen. Das ist (etwas) von dem, was dein Herr dir an Weisheit eingegeben hat. Setz nicht Allah einen anderen Gott zur Seite, damit du (schließlich) nicht der Hölle verfällst, getadelt und verworfen! Dies ist ein Teil von der Weisheit, die dir dein Herr offenbart hat. Und setze neben Allah keinen anderen Gott, auf daß du nicht in Dschahannam geworfen werdest, verdammt und verstoßen. Das sind Lehrsätze der Weisheit, die Gott dir eingegeben hat. Geselle Gott keine Gefährten bei, sonst wirst du verschmäht und verstoßen in die Hölle geworfen!  
  40 Hat euer Herr euch denn mit Söhnen bevorzugt und für Sich Selbst Töchter von den Engeln genommen? Wahrlich, ihr sprecht da ein großes Wort. Hat denn euer Herr (etwa) für euch (Menschen) die Söhne ausersehen und sich (selber) aus dem Kreis der Engel weibliche Wesen (als Teilhaber) genommen? Was ihr (mit dieser eurer Behauptung) aussagt, ist unerhört. Hat euer Herr euch denn mit Söhnen bevorzugt und für Sich Selbst Töchter von den Engeln genommen? Wahrlich, ihr sprecht da ein großes Wort. Hat denn euer Herr euch mit Söhnen bevorzugt und für Sich Selbst Töchter unter den Engeln genommen? Ihr erlaubt euch ein gewaltiges Wort.  
  41 Wir haben in diesem Koran auf verschiedene Art (die Wahrheit) dargelegt, damit sie ermahnt seien, doch es mehrt nur ihren Widerwillen. Und wir haben doch (die Verkündigung) in diesem Koran (verschiedentlich) abgewandelt, damit sie sich mahnen lassen würden. Aber das bestärkt sie nur noch in ihrer ablehnenden Haltung. Und wahrlich, Wir haben in diesem Qur§an (manches) auf verschiedene Art dargelegt, damit sie ermahnt seien, doch es mehrt nur ihren Widerwillen. Wir haben in diesem Koran auf vielfältige Weise die Wahrheit erläutert, damit sie sich besinnen, aber das läßt sie nur ihre ablehnende Haltung steigern.  
  42 Sprich: "Gäbe es neben Ihm noch andere Götter, wie sie behaupten, dann hätten sie gewißlich einen Weg zum Herrn des Throns gesucht." Sag: Wenn es, wie sie sagen, neben Allah (andere) Götter gäbe, würden diese danach trachten, einen Zugang zum Herrn des Thrones zu finden (um sich seiner Nähe zu erfreuen). "Sprich: ""Gäbe es neben Ihm noch andere Götter, wie sie behaupten, dann hätten sie gewiß versucht, einen Weg zum Herrn des Throns einzuschlagen.""" Sprich: "Wenn es neben Ihm andere Götter gäbe, hätten diese einen Weg zum Herrn der höchsten Allmacht gesucht."  
  43 Heilig ist Er und hoch erhaben über all das, was sie behaupten. Gepriesen sei er! Er ist hoch erhaben über das, was sie (da) sagen. Gepriesen sei Er und in großer Weise Erhaben über all das, was sie behaupten. Gepriesen und hoch erhaben ist Er über alles, was sie erlügen.  
  44 Die sieben Himmel und die Erde und wer darinnen ist, sie lobpreisen Ihn; und es gibt kein Ding, das Seine Herrlichkeit nicht preist; ihr aber versteht ihre Lobpreisung nicht. Wahrlich, Er ist langmütig, allverzeihend. Die sieben Himmel und die Erde und (alle) ihre Bewohner preisen ihn. Es gibt (überhaupt) nichts, was ihn nicht lobpreisen würde. Aber ihr versteht ihr Preislied nicht. Er ist mild und bereit zu vergeben. Die sieben Himmel und die Erde und alle darin lobpreisen Ihn; und es gibt nichts, was Seine Herrlichkeit nicht preist; ihr aber versteht deren Lobpreisung nicht. Wahrlich, Er ist Nachsichtig, Allverzeihend. Die sieben Himmel und die Erde und all ihre Bewohner lobpreisen Ihn. Es gibt nichts, was Ihn nicht lobpreist, doch ihr versteht deren Lobpreisung nicht. Gott ist langmütig, und Er verzeiht den Reumütigen.  
  45 Und wenn du den Koran vorträgst, legen Wir zwischen dich und jene, die nicht an das Jenseits glauben, einen verborgenen Schleier; Und wenn du den Koran vorträgst, machen wir zwischen dir und denen, die nicht an das Jenseits glauben, eine unsichtbare Scheidewand. Und wenn du den Qur§an verliest, legen Wir zwischen dir und jenen, die nicht an das Jenseits glauben, eine unsichtbare Scheidewand. Wenn du den Koran vorträgst, breiten Wir zwischen dir und den Ungläubigen, die das Jenseits leugnen, einen undurchlässigen Schleier aus.  
  46 Und Wir legen Hüllen auf ihre Herzen, so daß sie ihn nicht verstehen, und in ihre Ohren Taubheit. Und wenn du im Koran deinen Herrn nennst, Ihn allein, so wenden sie ihre Rücken in Widerwillen. Und wir haben über ihr Herz eine Hülle und in ihre Ohren Schwerhörigkeit gelegt, so daß sie ihn nicht verstehen. Und wenn du im Koran deinen Herrn allein (als einzigen Gott) erwähnst, kehren sie (dir) in Ablehnung (deiner Botschaft) den Rücken. Und Wir legen Hüllen auf ihre Herzen, so daß sie ihn nicht verstehen, und in ihre Ohren Taubheit. Und wenn du im Qur§an deinen Herrn nennst, Ihn allein, so wenden sie ihren Rücken in Widerwillen ab. Wir haben ihre Herzen verhüllt, damit sie ihn nicht begreifen und ihre Ohren mit Taubheit geschlagen. Wenn du im Koran deinen Herrn, den Einen Gott, erwähnst, kehren sie in Ablehnung den Rücken.  
  47 Wir wissen es am besten, worauf sie horchen, wenn sie dir zuhören, und wenn sie sich insgeheim bereden, dieweil die Frevler sprechen: "Ihr folgt nur einem der Sinne beraubten Manne." "Wir wissen sehr wohl darüber Bescheid, in welcher Weise sie zuhören, wenn sie dir zuhören, und wenn sie sich im vertrauten Kreis miteinander besprechen, und wenn die Frevler sagen: ""Ihr folgt niemand anderem als einem Mann, der einem Zauber zum Opfer gefallen ist.""" "Wir wissen am besten, worauf sie horchen, wenn sie dir zuhören, und wenn sie sich insgeheim bereden, während die Frevler sagen: ""Ihr folgt nur einem Manne, der einem Zauber zum Opfer gefallen ist.""" Wir wissen genau, mit welchen Hintergedanken sie hören, wenn sie dir zuhören und wenn sie einander heimlich zuflüstern. Die Ungerechten sagen: "Ihr folgt niemand anderem, als einem Mann, der einem Zauber zum Opfer gefallen ist."  
  48 Schau, wie sie von dir Gleichnisse erdichten und damit so sehr in die Irre gegangen sind, daß sie keinen Weg mehr zu finden vermögen! Schau, wie sie für dich Gleichnisse geprägt haben (um dich zu typisieren)! Dabei sind sie in die Irre gegangen und können keinen (rechten) Weg finden. Schau, wie sie von dir Gleichnisse prägen und damit so sehr in die Irre gegangen sind, daß sie nicht in der Lage sind, den Weg zu finden. Sieh, wie sie dir Gleichnisse anführen und dabei so irregehen, daß sie nicht zum rechten Weg finden können!  
  49 Und sie sprechen: "Wenn wir Gebeine und Staub geworden sind, sollen wir dann wirklich zu einer neuen Schöptung auferweckt werden?" "Und sie sagen: ""Sollen wir etwa, wenn wir (erst einmal) vermoderte Knochen (`izaaman wa-rufaatan) sind, in einer neuen Schöpfung auferweckt werden?""" "Und sie sagen: ""Wenn wir zu Gebeinen und Staub geworden sind, sollen wir dann wirklich zu einer neuen Schöpfung auferweckt werden?""" Sie sagen: "Wenn wir schon zu Knochen und Staub geworden sind, wie können wir dann in einer neuen Schöpfung auferweckt werden?"  
  50 Sprich: "Ob ihr Steine seid oder Eisen Sag: Ihr mögt Steine sein oder Eisen "Sprich: ""Ob ihr Steine oder Eisen" Sage: "Ihr könnt sogar zu Stein oder zu Eisen werden,  
  51 Oder sonst geschaffener Stoff von der Art, die in eurem Sinn am schwersten wiegt." Dann werden sie sprechen: "Wer soll uns ins Leben zurückrufen?" Sprich: "Er, Der euch das erste Mal erschuf." Dann werden sie ihre Köpfe wider dich schütteln und sprechen: "Wann geschieht es?" Sprich: "Vielleicht geschieht es gar bald. "oder irgendein (anderer) Stoff, etwas, was nach eurer Vorstellung schwer (zu erschaffen) ist. (Auch in diesem Fall werdet ihr auferweckt werden.) Sie werden dann sagen: ""Wer wird uns (ins Leben) zurückbringen?"" Sag: Der, der euch erstmals geschaffen hat. Dann werden sie den Kopf vor dir schütteln und sagen: ""Wann wird das sein?"" Sag: Vielleicht steht es nahe bevor." "oder sonst eine Schöpfung von der Art seid, die nach eurem Sinn am schwersten wiegt."" Dann werden sie sagen: ""Wer soll uns ins Leben zurückrufen?"" Sprich: ""Er, Der euch das erste Mal erschuf."" Dann werden sie ihre Köpfe vor dir schütteln und sagen: ""Wann geschieht es?"" Sprich: ""Vielleicht geschieht es gar bald." oder zu einer anderen Schöpfung, die ihr für nicht auferweckbar haltet." Sie werden sagen: "Wer wird uns wiedererwecken?" Sage: "Er, Der euch zuerst erschuf." Sie werden dann mit dem Kopf schütteln und sagen: "Und wann?" Sage: "Vielleicht bald!"  
  52 An dem Tage, an dem Er euch ruft, da werdet ihr antworten, mit Seinem Preis, und werdet meinen, ihr hättet nur eine geringe Weile gesäumt." Am Tag, da er euch (zum Gericht) rufen wird! Da werdet ihr ihm antworten, indem ihr sein Lob anstimmt, und dabei der Meinung sein, ihr hättet nur kurze Zeit (im Grab) verweilt. "An dem Tage, an dem Er euch ruft, da werdet ihr Ihm lobpreisend entgegenkommen und meinen, ihr hättet nur kurz (im Grabe) verweilt.""" An dem bestimmten Tag wird Er euch vom Tod ins Leben rufen, und ihr werdet auferstehen, Seiner Allmacht huldigen und glauben, ihr seid nur kurz tot gewesen.  
  53 Sage Meinen Dienern, sie möchten nur das Beste reden, denn Satan stiftet zwischen ihnen Zwietracht. Satan ist dem Menschen fürwahr ein offenkundiger Feind. Und sag zu meinen Dienern, sie sollen sich (anderen gegenüber) in möglichst gutem (und versöhnlichem) Ton äußern (yaquuluu llatie hiya ahsanu). Der Satan stachelt zwischen ihnen (zu Bosheit und Gehässigkeit) auf. Er ist dem Menschen ein ausgemachter Feind. Und sprich zu Meinen Dienern, sie möchten nur das Beste reden; denn Satan stiftet zwischen ihnen Zwietracht. Wahrlich, Satan ist dem Menschen ein offenkundiger Feind. Sage Meinen Dienern, sie sollen auf die angenehmste, zutreffendste Weise sprechen, wenn sie mit den Ungläubigen reden. Der Satan möchte zwischen ihnen Zwietracht säen. Er ist eindeutig der Feind des Menschen.  
  54 Euer Herr kennt euch am besten. Wenn Er will, so wird Er Sich euer erbarmen, oder wenn Er will, so wird Er euch strafen. Und Wir haben dich nicht entsandt als einen Wächter über sie. Euer Herr weiß sehr wohl über euch Bescheid. Wenn er will, erbarmt er sich über euch. Und wenn er will, bestraft er euch. Und wir haben dich nicht als ihren Sachwalter (zu ihnen) gesandt. Euer Herr kennt euch am besten. Wenn Er will, so wird Er Sich eurer erbarmen, oder wenn Er will, so wird Er euch bestrafen. Und Wir haben dich nicht als ihren Wächter entsandt. Euer Herr kennt euch am besten. Wenn Er will, nimmt Er euch in Seine Barmherzigkeit auf, und wenn Er will, bestraft Er euch schwer. Wir haben dich nicht als ihren Sachwalter zu ihnen gesandt.  
  55 Dein Herr kennt am besten jene, die in den Himmeln und auf der Erde sind. Wir erhöhten einige der Propheten über die andern, und David gaben Wir ein Buch. Und dein Herr weiß sehr wohl Bescheid über die, die im Himmel und auf Erden sind. Einige der Propheten haben wir vor den anderen (durch besondere Gnadenerweise) ausgezeichnet. Und dem David haben wir einen Psalter (zabuur) gegeben. Und dein Herr kennt jene am besten, die in den Himmeln und auf der Erde sind. Und wahrlich, Wir erhöhten einige der Propheten über die anderen, und David gaben Wir ein Buch. Dein Herr weiß genau um die Bewohner der Himmel und der Erde. Wir haben einige Propheten den anderen vorgezogen. David haben wir bevorzugt und ihm das Zabûr-Buch herabgesandt.  
  56 Sprich: "Rufet doch die an, die ihr neben Ihm wähnet; sie haben keine Macht, das Unheil von euch zu nehmen noch abzuwenden." Sag: Ihr könnt (noch so inständig) zu denen beten, die ihr an Allahs Statt (als Götter) ausgebt. Sie sind nicht imstande, die Not von euch zu beheben oder (sonst) eine Veränderung herbeizuführen. "Sprich: ""Ruft doch die an, die ihr neben Ihm wähnt; sie haben keine Macht, weder das Unheil von euch zu nehmen noch es abzuwenden.""" Sprich: "Ruft die zu Hilfe, die ihr anstatt Gott für Götter haltet, wenn ihr in Not geratet! Sie können euch weder davor retten, noch sie von euch abwenden.  
  57 Jene, die sie anrufen, suchen selbst die Nähe ihres Herrn - wer von ihnen am nächsten sei - und hoffen auf Sein Erbarmen und fürchten Seine Strafe. Wahrlich, die Strafe deines Herrn ist etwas zu Fürchtendes. Jene (angeblichen Götter), zu denen die Ungläubigen beten, trachten (ihrerseits) danach, ihrem Herrn nahezukommen (indem sie untereinander wetteifern), wer von ihnen (ihm wohl) am nächsten sei, und hoffen auf seine Barmherzigkeit und fürchten sich (gleichzeitig) vor seiner Strafe. Vor der Strafe deines Herrn muß man sich in acht nehmen. Jene, die sie anrufen, suchen selbst die Nähe ihres Herrn - (und wetteifern untereinander,) wer von ihnen (Ihm) am nächsten sei - und hoffen auf Sein Erbarmen und fürchten Seine Strafe. Wahrlich, die Strafe deines Herrn ist zu fürchten. Diese für Götter gehaltenen Geschöpfe dienen Gott und wünschen sich durch Ergebenheit Seine Nähe, erhoffen Seine Barmherzigkeit und fürchten Seine Strafe. Die Strafe deines Herrn ist so schwer, daß jeder sie vermeiden möchte.  
  58 Es gibt keine Stadt, die Wir nicht vernichten werden vor dem Tage der Auferstehung oder züchtigen mit strenger Züchtigung. Das ist niedergeschrieben in dem Buch. Und es gibt keine Stadt, die wir nicht (noch) vor dem Tag der Auferstehung zugrunde gehen lassen oder (doch) schwer bestrafen würden. Das ist in der Schrift (der Vorherbestimmung) verzeichnet. Es gibt keine Stadt, die Wir nicht vor dem Tage der Auferstehung vernichten oder der (Wir) keine strenge Strafe auferlegen werden. Das ist in dem Buche niedergeschrieben. Keine frevlerische Stadtgemeinschaft wird es geben, die Wir nicht vor dem Jüngsten Tag vernichten oder schwer bestrafen werden. Das steht im Buch geschrieben.  
  59 Und nichts könnte Uns hindern, Zeichen zu senden, als daß die Früheren sie verworfen hatten. Und Wir gaben den Thamüd die Kamelstute als ein sichtbares Zeichen, doch sie frevelten an ihr. Wir senden Zeichen, nur um zu warnen. Und nichts anderes hinderte uns daran, (zur Bestätigung unserer Botschaft) Zeichen mitzusenden, als (der Umstand), daß die früheren (Generationen) sie für Lüge erklärt haben. Und den Thamuud gaben wir das Kamel (als Zeichen, das) deutlich sichtbar (war). Da frevelten sie daran. Und wir senden nur Zeichen mit, um (den Zeitgenossen) Angst zu machen. Und nichts könnte Uns hindern, Zeichen zu senden, obwohl die Früheren sie verworfen hatten. Und Wir gaben den Thamud die Kamelstute als ein sichtbares Zeichen, doch sie frevelten an ihr. Und Wir senden Zeichen, nur um abzuschrecken. Wir senden keine Zeichen und Wunder mehr herab, weil die früheren Generationen sie verleugnet haben. Den Thamûd haben Wir das klar erkennbare Zeichen der Kamelstute gegeben. Sie haben sich jedoch an ihr vergangen. Die Zeichen senden wir nur, um Furcht einzuflößen.  
  60 Und (gedenke der Zeit) da Wir zu dir sprachen: "Dein Herr umfaßt die Menschen." Und Wir haben das Traumgesicht, das Wir dich sehen ließen, nur als eine Prüfung für die Menschen gemacht und ebenso den verfluchten Baum im Koran. Und Wir warnen sie, jedoch es bestärkt sie nur in großer Ruchlosigkeit. "Und (damals) als wir zu dir sagten: ""Dein Herr hat die Menschen (alle) in seiner Gewalt!"" Und wir haben das Traumgesicht, das wir dich sehen ließen, nur zu einer Versuchung (fitna) für die Menschen gemacht, desgleichen den verfluchten Baum (Zaqquum) im Koran. Wir wollen ihnen (damit) Angst machen. Aber es bestärkt sie nur um so mehr in ihrer Widersetzlichkeit." "Und Wir sprachen da zu dir: ""Dein Herr umfaßt die Menschen."" Und Wir haben die (Himmel-) Besichtigung, die Wir dir ermöglicht haben, nur als eine Prüfung für die Menschen gemacht und ebenso den verfluchten Baum im Qur§an. Und Wir warnen sie, jedoch es bestärkt sie nur noch in ihrer großen Ruchlosigkeit." Einst haben Wir dir gesagt: "Dein Herr umfaßt mit Seiner Macht alle Menschen." Wir haben die Vision, die Wir dich sehen ließen, nur als Versuchung für die Menschen gemacht; desgleichen den im Koran verfluchten Zaqqûm-Baum. Wir wollen ihnen Furcht einflößen. Doch das steigert nur ihre Widersetzlichkeit.  
  61 Als Wir zu den Engeln sprachen: "Bezeuget Adam Ehrerbietung", da bezeugten sie Ehrerbietung. Nur Iblis nicht. Er sprach: "Soll ich mich beugen vor einem, den Du aus Ton erschaffen hast?" "Und (damals) als wir zu den Engeln sagten: ""Werft euch vor Adam nieder!"" Da warfen sie sich (alle) nieder, außer Iblies. Er sagte: ""Soll ich mich vor einem niederwerfen, den du aus Lehm erschaffen hast?""" "Und als Wir zu den Engeln sprachen: ""Werft euch vor Adam nieder!"" da warfen sie sich nieder, außer Iblis. Er sagte: ""Soll ich mich vor einem niederwerfen, den Du aus Ton erschaffen hast?""" Wir sagten einst zu den Engeln: "Werft euch vor Adam nieder!" Sie warfen sich nieder, ausgenommen Iblîs, der sprach: "Soll ich mich etwa vor jemandem niederwerfen, den Du aus Lehm erschaffen hast?"  
  62 Er sprach (weiter): "Was dünket Dich? Dieser ist§s, den Du höher geehrt hast als mich! Willst Du mir Frist geben bis zum Tage der Auferstehung, so will ich gewißlich Gewalt erlangen über seine Nachkommen, bis auf wenige." "Er sagte (weiter): ""Was meinst du wohl (a-ra§aitaka) von dem da, dem du mehr Huld erwiesen hast als mir? Wenn du mir bis zum Tag der Auferstehung Aufschub gewährst, werde ich seiner Nachkommenschaft mit wenigen Ausnahmen den Garaus machen.""" "Er sagte (weiter): ""Was denkst Du? Dieser ist es, den Du höher geehrt hast als mich! Willst Du mir eine Frist bis zum Tage der Auferstehung geben, so will ich gewiß Gewalt über seine Nachkommen - bis auf einige wenige - erlangen.""" Dann sprach er: "Sage mir: Was hat dieses Geschöpf, das du mir überordnest, an Vorzügen? Wenn Du mir Aufschub gewährst bis zum Jüngsten Tag, werde ich seine Nachkommen -wenige ausgenommen - gewiß verführen."  
  63 Er sprach: "Fort mit dir! und wer von ihnen dir folgt, fürwahr, die Hölle soll euer aller Lohn sein, ein ausgiebiger Lohn. "Allah sagte: ""Geh weg! Wer (auch immer) von ihnen dir folgt, mit der Hölle sollt ihr euren vollen Lohn bekommen." "Er sprach: ""Fort mit dir! Und wer von ihnen dir folgt - wahrlich, Dschahannam soll deren aller Lohn sein, ein ausgiebiger Lohn." Da sprach Gott: "Geh deines Weges! Wer von ihnen dir folgt, dem gereicht die Hölle zur verdienten Strafe.  
  64 Und betöre nun son ihnen, wen du vermagst, mit deiner Stimme und treibe gegen sie dein Roß und deinen Fuß und sei ihr Teilhaber an Vermögen und Kindern und mache ihnen Versprechungen." - Und Satan verspricht ihnen nur Trug. - "Und scheuche mit deiner Stimme auf (wa-stafziz), wen (auch immer) von ihnen du kannst, setz ihnen zu (? wa-adschlib `alaihim) mit allen deinen Heerscharen und Roß, nimm an ihrem Vermögen und ihren Kindern (als Partner) teil und mach ihnen Versprechungen!"" - Der Satan macht ihnen nur trügerische Versprechungen. -" "Und betöre nun mit deiner Stimme von ihnen, wen du vermagst, und treibe dein Roß und dein Fußvolk gegen sie und habe an ihren Vermögen und Kindern teil und mache ihnen Versprechungen."" - Und Satan verspricht ihnen nur Trug." Ziehe an mit deiner Stimme, wen immer du kannst, setze deine berittenen und nichtberittenen Helfer ein, geselle dich zu ihnen beim Erwerb von Gütern und beim Verderben von Kindern, und mache ihnen Versprechungen!" Der Satan gibt ihnen nur leere Versprechen.  
  65 "Über Meine Diener aber wirst du gewiß keine Macht haben." Und dein Herr genügt als Beschützer. """Über meine (eigentlichen) Diener hast du aber keine Vollmacht."" Und dein Herr genügt als Sachwalter." """Über Meine Diener aber wirst du gewiß keine Macht haben."" Und dein Herr genügt als Beschützer." "über Meine Diener hast du keine Macht." Sie verlassen sich auf Gott allein. Dein Herr genügt ihnen als Beschützer.  
  66 Euer Herr ist es, Der die Schiffe auf dem Meere für euch treibt, auf daß ihr nach Seiner Gnade trachten möget. Fürwahr, Er ist gegen euch barmherzig. Euer Herr ist es, der für euch die Schiffe auf dem Meer dahintreibt, damit ihr danach strebt, daß er euch Gunst erweist (indem ihr auch auf dem Meer eurem Erwerb nachgehen könnt). Er verfährt barmherzig mit euch. Euer Herr ist es, Der die Schiffe auf dem Meer für euch treibt, auf daß ihr nach Seiner Gnade trachten möget. Wahrlich, Er ist gegen euch Barmherzig. Euer Herr ist es, Der euch die Schiffe auf dem Meer dienstbar macht, damit ihr Gewinne erzielt und nach Gottes Gabenfülle strebt. Er ist euch gnädig.  
  67 Und wenn euch auf dem Meere ein Unheil trifft: verloren sind jene, die ihr anruft statt Ihn. Hat Er euch aber ans Land gerettet, dann kehrt ihr euch ab, denn der Mensch ist undankbar. Wenn ihr (nun) in Seenot kommt, entschwinden (alle) die (falschen Götter), zu denen ihr betet (und werden zu nichts), außer ihm. Aber nachdem er euch an Land gerettet hat, wendet ihr euch ab (und verfallt wieder der Vielgötterei). Der Mensch ist (eben) undankbar (kafuur). Und wenn euch auf dem Meer ein Unheil trifft: entschwunden sind euch (dann auf einmal) jene (Götzen), die ihr (zuvor) an Seiner Statt angerufen habt. Hat Er euch aber ans Land gerettet, dann kehrt ihr euch (wieder von Ihm) ab; denn der Mensch ist undankbar. Wenn euch Unheil auf dem Meer zustößt, fallen euch eure Götzen nicht ein: nur Gottes gedenkt ihr dann. Wenn Er euch rettet und ans Land führt, wendet ihr euch wieder von Ihm ab. Der Mensch verkennt Gottes Gnade.  
  68 Fühlt ihr euch denn sicher davor, daß Er euch nicht auf dem Festland vernichten oder einen heftigen Wind gegen euch senden wird, (so daß) ihr dann keinen Beschützer für euch findet? Seid ihr euch denn sicher, daß er euch (nicht) in irgendeinen Winkel des Festlands versinken lassen oder einen Sandsturm über euch schicken wird und ihr dann für euch keinen Sachwalter findet? Fühlt ihr euch denn sicher davor, daß Er euch nicht auf dem Festland versinken läßt, oder daß Er einen heftigen Sandsturm gegen euch schickt, (so daß) ihr dann keinen Beschützer für euch findet? Wähnt ihr euch denn davor sicher, daß Er euch nicht in einem Winkel der Erde versinken läßt oder daß Er einen Sturm mit Steinhagel über euch schickt, der euch hinwegfegt? Und ihr werdet keinen Beschützer finden.  
  69 Oder fühlt ihr euch sicher davor, daß Er euch nicht noch ein zweites Mal dorthin zurückschickt und einen Sturmwind gegen euch entsendet und euch ertrinken läßt für euren Unglauben? Ihr werdet dann darauf keinen Helfer finden für euch wider Uns. Oder seid ihr sicher, daß er euch (nicht) ein anderes Mal auf das Meer zurückbringen und einen verheerenden Orkan (qaasifan mina r-riehi) über euch schicken und euch ertrinken lassen wird (zur Strafe) dafür, daß ihr ungläubig waret, und ihr dann für euch niemand findet, der uns deswegen belangen würde? Oder fühlt ihr euch sicher davor, daß Er euch nicht noch ein zweites Mal dorthin zurückschickt und einen Sturmwind gegen euch entsendet und euch für euren Unglauben ertrinken läßt? Dafür werdet ihr dann Uns gegenüber keinen Rächer für euch finden. Oder wähnt ihr euch davor sicher, daß Er euch nicht wieder auf das Meer führt und einen vernichtenden Sturm über euch schickt, der euch ertrinken läßt, dafür, daß ihr Gottes Gnade verkennt? Und keiner wird für euch vor Uns Partei ergreifen.  
  70 Wir haben doch wahrlich die Kinder Adams geehrt und sie über Land und Meer getragen und sie versorgt mit guten Dingen und sie ausgezeichnet, eine Auszeichnung vor jenen vielen, die Wir geschaffen. Und wir waren gegen die Kinder Adams huldreich und haben bewirkt, daß sie auf dem Festland (von Reittieren) und auf dem Meer (von Schiffen) getragen werden, (haben) ihnen (allerlei) gute Dinge beschert und sie vor vielen von denen, die wir (sonst noch) erschaffen haben, sichtlich ausgezeichnet. Und wahrlich, Wir haben die Kinder Adams geehrt und sie über Land und Meer getragen und sie mit guten Dingen versorgt und sie ausgezeichnet - eine Auszeichnung vor jenen vielen, die Wir erschaffen haben. Wir haben die Kinder Adams geehrt, haben sie über Land und Meer getragen, sie mit Gütern versorgt und sie vielen Geschöpfen vorgezogen.  
  71 (Gedenke) des Tags, da Wir ein jedes Volk mit seinem Führer vorladen werden. Wer dann sein Buch in seine Rechte empfangen wird, diese werden ihr Buch verlesen und nicht ein Jota Unrecht werden sie leiden. Am Tag, da wir alle Menschen mit ihrem Führer (zum Gericht) rufen werden! Diejenigen, denen ihre Schrift (mit dem Verzeichnis ihrer Taten) in ihre Rechte gegeben wird, werden sie (ohne weiteres) verlesen. Und ihnen wird nicht ein Fädchen Unrecht getan. An jenem Tage, da werden Wir ein jedes Volk mit seinem Führer vorladen. Diejenigen, die dann ihr Buch in ihrer Rechten empfangen werden, werden ihr Buch verlesen und nicht das geringste Unrecht erleiden. Gedenkt des Tages, an dem jede Gemeinschaft mit ihrem Führer aufgerufen wird! Diejenigen, die ihre Schrift in die rechte Hand bekommen, lesen sie mit Freude. Sie werden nicht das geringste Unrecht erleiden.  
  72 Wer aber blind ist in dieser Welt, der wird auch im Jenseits blind sein und weit abirrend vom Weg. Und wenn einer hier (im Diesseits) blind ist, ist er im Jenseits erst recht blind und vollständig vom Weg abgeirrt. Wer aber blind ist in dieser (Welt), der wird auch im Jenseits blind sein und noch weiter vom Weg abirren. Wer sich im diesseitigen Leben blind stellt, ist im Jenseits noch blinder und verirrter.  
  73 Sie hätten dich beinahe in schwere Bedrängnis gebracht um dessentwillen, was Wir dir offenbarten, damit du etwas anderes wider Uns erdichten möchtest; und dann hätten sie dich gewiß zum Freund genommen. Und sie hätten dich beinahe in Versuchung gebracht, von dem, was wir dir (als Offenbarung) eingegeben haben, abzuweichen, damit du gegen uns etwas anderes als den Koran aushecken würdest. Dann hätten sie dich sich zum Freund genommen. Und sie hätten dich beinahe in schwere Bedrängnis um dessentwillen gebracht, was Wir dir offenbarten, damit du etwas anderes über Uns erdichten mögest; und dann hätten sie dich gewiß zu ihrem Freund erklärt. Die Ungläubigen haben sich angestrengt, dich von dem offenbarten Buch abzulenken, damit du durch Verkennung der Wahrheit ein anderes Zeichen verlangst. Wenn du es getan hättest, hätten sie dich für ihren Gefährten gehalten.  
  74 Hätten Wir aber dich nicht (mit dem Koran) gefestigt, du hättest dich ihnen nur wenig zugeneigt. Wenn wir dich nicht gefestigt hätten, hättest du bei ihnen fast ein wenig Anlehnung gesucht. Hätten Wir dich aber nicht gefestigt, dann hättest du dich ihnen ein wenig zugeneigt. Hätten Wir dich nicht in deiner Haltung gefestigt, hättest du dich ihnen fast zugeneigt.  
  75 Dann hätten Wir dich Doppeltes im Leben und Doppeltes im Tode auskosten lassen und du hättest dir keinen Helfer wider Uns gefunden. (Aber) dann hätten wir dich sowohl im Leben als auch im Tod das Doppelte (an Strafe) fühlen lassen. Und dereinst fändest du keinen, der dir gegen uns helfen würde. Doch dann hätten Wir dich das Doppelte im Leben kosten lassen und das Doppelte im Tode; und du hättest keinen Helfer Uns gegenüber gefunden. Hättest du es getan, hättest du dir die doppelte Diesseitsstrafe und die doppelte Jenseitsstrafe zugezogen, und du hättest keinen gehabt, der sich für dich vor Uns einsetzt.  
  76 Und in der Tat hätten sie dich fast des Landes verschreckt, daß sie dich daraus vertreiben möchten; aber dann wären sie nach dir nur eine geringe Zeit geblieben. Und sie hätten dich beinahe aus dem Land verscheucht, um dich (endgültig) daraus zu vertreiben. Aber dann würden sie nach deinem Weggang nur (noch) kurze Zeit (in Mekka) verweilen (und schließlich einem Strafgericht zum Opfer fallen) Und in der Tat hätten sie dich fast aus dem Lande verscheucht, indem sie dich daraus vertreiben wollten; dann aber wären sie nach dir nur eine kurze Zeitspanne (dort) geblieben. Sie haben dich fast aus dem Land verdrängt und wollten dich daraus vertreiben. Hätten sie es getan, wären sie nach dir nur kurz geblieben, und es wäre um sie geschehen gewesen.  
  77 (So war Unser) Verfahren mit Unsern Gesandten, die Wir vor dir schickten; und du wirst keine Änderung in Unserem Verfahren finden. nach der Weise, nach der bei unseren Gesandten, die wir vor dir haben auftreten lassen, (immer wieder) verfahren worden ist. Du wirst an unserem Verfahren (sunna) keine Veränderung feststellen können. In dieser Weise verfuhren (Wir) mit Unseren Gesandten, die Wir vor dir schickten; und du wirst keine Änderung in Unserem Verfahren finden. Das ist Unser Gesetz, das Wir bei den Gesandten vor dir angewandt haben. Unser Gesetz ändert sich nicht, wie du erkennen kannst.  
  78 Verrichte das Gebet beirn Neigen der Sonne bis zum Dunkel der Nacht, und das Lesen des Korans bei Tagesanbruch. Wahrlich, die Lesung des Korans bei Tagesanbruch ist besonders angezeigt. Verrichte das Gebet (salaat), wenn die Sonne sich (gegen den Horizont) neigt, bis die Nacht dunkelt! Und die Rezitation des frühen Morgens (wa-qur§aana l-fadschri)! Bei ihr (sind die Engel) zugegen (? inna qur§aana l-fadschri kaana maschhuudan). Verrichte dein Gebet vom Neigen der Sonne an bis zum Dunkel der Nacht, und (lies) den Qur§an bei Tagesanbruch. Wahrlich, (besonders bei der Lesung) des Qur§an bei Tagesanbruch (sind die Engel) zugegen. Verrichte die Gebete von dem Moment an, da die Sonne beginnt, sich dem Horizont zuzuneigen, bis die Dunkelheit eintritt, und verrichte das Frühmorgengebet, bei dem die Engel zugegen sind!  
  79 Und wache auf dazu in der Nacht - ein weiteres für dich. Mag sein, daß dich dein Herr zu einem löblichen Rang erhebt. Und des Nachts halte Vigilien mit ihr als zusätzliche Leistung (naafila) für dich! Vielleicht wird dich (dann) dein Herr zu einem lobenswerten Rang (maqaam) (im Jenseits) erwecken. Und unterbrich deswegen (für die Lesung) in der Nacht deinen Schlaf - (vollbringe) diese (Leistung) freiwillig. Es mag sein, daß dich dein Herr (dafür) zu einem löblichen Rang erweckt. Wache in der Nacht auf und huldige deinem Herrn mit einem zusätzlichen Gebet, auf daß Er dir am Jüngsten Tag einen lobenswerten Rang gewähren möge!  
  80 Und sprich: "O mein Herr, laß meinen Eingang einen guten Eingang sein und laß meinen Ausgang einen guten Ausgang sein. Und gewähre mir von Dir aus eine helfende Kraft." Und sag: Herr! Gewähre mir (dereinst) einen guten Eingang und einen guten Ausgang! Und verschaff mir deinerseits eine hilfreiche Vollmacht! "Und sprich: ""O mein Herr, laß meinen Eingang einen guten Eingang sein und laß meinen Ausgang einen guten Ausgang sein. Und gewähre mir Deine hilfreiche Kraft.""" Und sage: "Mein Herr! Führe mich stets richtig der Wahrheit gemäß ein, und führe mich stets der Wahrheit gemäß aus, und gewähre mir von Dir hilfreiche Kraft!"  
  81 Und sprich: "Gekommen ist die Wahrheit und dahingeschwunden ist das Falsche. Siehe, das Falsche schwindet schnell." Und sag: Die Wahrheit ist (mit dem Islam) gekommen, und Lug und Trug (des Unglaubens) sind verschwunden. Lug und Trug schwinden (immer) dahin. "Und sprich: ""Gekommen ist die Wahrheit und dahingeschwunden ist die Falschheit; wahrlich, das Falsche verschwindet bestimmt.""" Und sage: "Gekommen ist die Wahrheit, und die Irrlehre ist untergegangen. Die Irrlehre ist dem Verschwinden geweiht.  
  82 Wir senden vom Koran (allmählich) das hinab, was Heilung ist und Barmherzigkeit für die Gläubigen; den Ungerechten aber mehrt es nur den Schaden. Wir senden im Koran (den Menschen) Offenbarungen hinunter, die für die Gläubigen eine Heilung und (ein Erweis unserer) Barmherzigkeit sind. Aber die Frevler haben dadurch nur noch mehr Schaden. Und Wir senden vom Qur§an das hinab, was eine Heilung und Barmherzigkeit für die Gläubigen ist; den Ungerechten aber mehrt es nur den Schaden. Wir senden dir im Koran Offenbarungen herab, die den Gläubigen Trost und Barmherzigkeit bringen. Den Ungerechten bringen sie mehr Schaden.  
  83 Und wenn Wir dem Menschen Gnade erweisen, wendet er sich ab und geht beiseite; wenn ihn aber ein Übel trifft, gibt er sich der Verzweiflung hin. Wenn wir dem Menschen Gnade erweisen, wendet er sich weg und hält sich abseits (statt sich dankbar zu zeigen). Wenn aber Unheil über ihn kommt, ist er ganz verzweifelt. Und wenn Wir dem Menschen Gnade erweisen, wendet er sich ab und geht beiseite; wenn ihn aber ein Übel trifft, gibt er sich der Verzweiflung hin. Wenn Wir dem Menschen aus Unserer Gabenfülle geben, wendet er sich überheblich ab und hält sich fern. Wenn ihn Unheil heimsucht, ist er verzweifelt.  
  84 Sprich: "Ein jeder handelt nach seiner Weise, und euer Herr weiß am besten, wessen Weg der beste ist." Sag: Ein jeder handelt nach seiner Weise (`alaa schaakilatihie). Und euer Herr weiß sehr wohl, wer eher auf dem rechten Wege ist. "Sprich: ""Ein jeder handelt gemäß seiner eigenen Art, und euer Herr weiß am besten, wer den rechten Weg geht.""" Sage den Ungläubigen: "Jeder handelt auf seine Art. Euer Herr weiß genau, wer den rechten Weg wirklich geht."  
  85 Und sie fragen dich über die Seele. Sprich: "Die Seele entsteht auf den Befehl meines Herrn; und euch ist von Wissen nur wenig gegeben." Man fragt dich nach dem Geist. Sag: Der Geist ist Logos (amr) von meinem Herrn. Aber ihr habt nur wenig Wissen erhalten. "Und sie befragen dich über die Seele. Sprich: ""Die Seele ist eine Angelegenheit meines Herrn; und euch ist vom Wissen nur wenig gegeben.""" Sie fragen dich nach der Seele. Sage: "Gott allein weiß, was die Seele ist . Was euch an Wissen zuteil geworden ist, ist gegenüber Gottes Wissen wenig."  
  86 Und wenn Wir es wollten Wir könnten gewißlich wieder fortnehmen, was Wir dir offenbart; du fündest dann für dich in dieser Sache keinen Beschützer wider Uns, Wenn wir wollen, nehmen wir weg, was wir dir (als Offenbarung) offenbart haben. Dann findest du für dich niemand, der in dieser Angelegenheit gegen mich Sachwalter wäre. Und wenn Wir es wollten, könnten Wir gewiß das wieder fortnehmen, was Wir dir offenbart haben; du fändest dann für dich in dieser Sache keinen Beschützer Uns gegenüber , Wenn Wir wollten, würden Wir dir den offenbarten Koran wegnehmen, und du würdest keinen finden, der sich vor Uns für dich einsetzt.  
  87 Außer der Barmherzigkeit deines Herrn. Wahrlich, Seine Gnade gegen dich ist groß. (Es ist) nichts als Barmherzigkeit von deinem Herrn (wenn er dir Offenbarungen eingibt). Die Huld, die er dir (damit) erweist, ist groß. außer der Barmherzigkeit deines Herrn. Wahrlich, Seine Gnade gegen dich ist groß. Du hast ihn aus Barmherzigkeit Deines Herrn bekommen. Seine dir erwiesene Huld ist groß.  
  88 Sprich: "Ob sich auch die Menschen und die Dschinn vereinigten, um ein diesem Koran Gleiches hervorzubringen, sie brächten doch kein ihm Gleiches hervor, selbst wenn sie einander beistünden." Sag: Gesetzt den Fall, die Menschen und die Dschinn tun sich (alle) zusammen, um etwas beizubringen, was diesem Koran gleich(wertig) ist, so werden sie das nicht können. Auch (nicht), wenn sie sich gegenseitig (dabei) helfen würden. "Sprich: ""Wenn sich auch die Menschen und die Dschinn vereinigten, um etwas Gleiches wie diesen Qur§an hervorzubringen, brächten sie doch nichts Gleiches hervor, selbst wenn sie einander beistünden.""" Sage: "Wenn sich die Menschen und die Dschinn zusammentun würden, um einen ähnlichen Koran zu schaffen, würden sie es nicht können, auch wenn sie einander eifrig dabei unterstützen würden."  
  89 Wir haben fürwahr den Menschen in diesem Koran Gleichnisse aller Art auf mannigfache Weise vorgelegt, allein die meisten Menschen weisen alles zurück, nur nicht den Unglauben. Und wir haben den Menschen in diesem Koran allerlei Beispiele abgewandelt. Aber die meisten Menschen wollten nichts anderes als ungläubig sein. Und wahrlich, Wir haben für die Menschen in diesem Qur§an allerlei abgewandelte Beispiele angeführt; aber die meisten Menschen wollen nichts anderes als ungläubig zu sein. Wir haben den Menschen in diesem Koran alle Arten von Gleichnissen angeführt, doch die meisten Menschen wollten nichts anderes tun als trotzig verleugnen.  
  90 Und sie sprechen: "Wir werden dir nimmermehr glauben, bis du uns einen Quell aus der Erde hervorbrechen läßt; "Und sie sagten: ""Wir werden dir nicht glauben, solange du uns nicht aus der Erde eine Quelle hervorkommen läßt" "Und sie sagen: ""Wir werden dir nimmermehr glauben, bis du uns einen Quell aus der Erde hervorsprudeln läßt ;" Sie sagten dir: "Wir werden dir nicht eher glauben, bis du uns aus der Erde eine Quelle hervorsprudeln läßt,  
  91 Oder [bis] du einen Garten von Dattelpalmen und Trauben hast und lässest mitten darin Ströme hervorsprudeln im Überfluß; oder einen Garten mit Palmen und Weinstöcken hast und dazwischen lauter Bäche hervorsprudeln läßt oder (bis) du einen Garten mit Dattelpalmen und Trauben hast und mittendrin Bäche in reichlicher Weise hervorsprudeln läßt ; oder uns einen Garten mit Dattelpalmen und Weinreben angelegt hast und dort gewaltige Flüsse entspringen läßt,  
  92 Oder [bis] du den Himmel über uns in Stücke einstürzen läßt, wie du es behauptest, oder Allah und die Engel vor unser Angesicht bringst; oder den Himmel, wie du behauptet hast, in Stücken auf uns herabfallen läßt oder Allah und die Engel (uns) leibhaftig (? qabielan) herbeibringst oder (bis) du den Himmel über uns in Stücken einstürzen läßt, wie du es behauptest, oder (bis du) Allah und die Engel vor unser Angesicht bringst ; oder den Himmel - wie du behauptest - in Teilen auf uns herabfallen läßt, oder bis du uns Gott und die Engel bringst, daß wir sie vor uns sehen,  
  93 Oder [bis] du ein Haus von Gold besitzest oder aufsteigst zum Himmel; und wir werden nicht an deinen Aufstieg glauben, bis du uns ein Buch hinabsendest, das wir lesen können." Sprich: "Preis meinem Herrn! Bin ich denn mehr als ein Mensch, ein Gesandter?" "oder (solange du nicht) ein prunkvolles Haus hast oder in den Himmel aufsteigst. Und wir werden (dann auch) nicht glauben, daß du aufgestiegen bist, solange du uns nicht eine Schrift herabsendest, die wir lesen (können)."" Sag: Mein Herr sei gepriesen! (Wo denkt ihr hin?) Bin ich denn etwas anderes als ein Mensch (baschar) und ein Gesandter?" "oder (bis) du ein prunkvolles Haus besitzt oder zum Himmel aufsteigst; und wir werden nicht eher an deinen Aufstieg glauben, bis du uns ein Buch hinabsendest, das wir lesen können."" Sprich: ""Preis sei meinem Herrn! Bin ich denn etwas anderes als ein Mensch, ein Gesandter?""" oder bis du ein prunkvolles Haus bekommst, oder bis du in den Himmel aufsteigst. Und auch dann werden wir erst glauben, wenn du uns ein Schreiben herabgebracht hast, das wir lesen können." Sage ihnen: "Erhaben ist mein Herr. Ich bin nur ein Mensch und ein Gesandter."  
  94 Und nichts hat die Menschen abgehalten, zu glauben, da die Führung zu ihnen kam, als daß sie sprachen: "Hat Allah einen Menschen als Gesandten geschickt?" "Und nur aus dem Grund glaubten die Menschen, als die Rechtleitung zu ihnen kam, nicht (an sie), weil sie (sich) sagten: ""Hat denn Allah einen Menschen (baschar) als Gesandten auftreten lassen?""" "Und nichts hat die Menschen abgehalten zu glauben, als die Rechtleitung zu ihnen kam; doch sie sagten nur: ""Hat Allah einen Menschen als Gesandten geschickt?""" Die Götzendiener wollten nicht glauben, als ihnen die Rechtleitung verkündet wurde, denn sie sagten: "Hat Gott etwa einen Menschen zum Gesandten bestimmt?"  
  95 Sprich: "Wären auf Erden Engel gewesen, friedlich und in Ruhe wandelnde, Wir hätten ihnen gewiß einen Engel vom Himmel als Gesandten geschickt." Sag: Wenn auf der Erde Engel wären und (nach Art der Erdenbewohner) ruhig (darauf) umhergehen würden, hätten wir ihnen einen Engel (ihresgleichen) als Gesandten vom Himmel hinabgeschickt. "Sprich: ""Wären auf Erden friedlich und in Ruhe wandelnde Engel gewesen, hätten Wir ihnen gewiß einen Engel vom Himmel als Gesandten geschickt.""" Sage: "Wenn es Engel gäbe, die sicher auf Erden wandeln könnten, hätten Wir ihnen einen Engel vom Himmel als Gesandten herabgeschickt."  
  96 Sprich: "Allah genügt als Zeuge zwischen mir und euch; wahrlich, Er weiß und sieht alles an Seinen Dienern." Sag: Allah genügt als Zeuge zwischen mir und euch. Er kennt und durchschaut seine Diener. "Sprich: ""Allah genügt als Zeuge gegen mich und euch; wahrlich, Er weiß und sieht alles von Seinen Dienern.""" Sage: "Gott genügt als Zeuge zwischen mir und euch. Er kennt Seine Diener und durchschaut sie."  
  97 Und wen Allah leitet, der ist der Rechtgeleitete; die aber, die Er zu Irrenden erklärt, für die wirst du keine Helfer finden außer Ihm. Und Wir werden sie versammeln am Tage der Auferstehung, auf ihren Angesichtern, blind, stumm und taub. Ihr Aufenthalt wird die Hölle sein; sooft sie erlischt, wollen Wir die Flamme für sie wieder anfachen. Wen Allah rechtleitet, der ist (in Wahrheit) rechtgeleitet. Für diejenigen aber, die er irreführt, wirst du außer ihm Keine Freunde finden. Und wir werden sie am Tag der Auferstehung (zu uns) versammeln, kopfüber zu Boden geworfen, blind, stumm und taub. Die Hölle wird sie (dann) aufnehmen. Sooft das Feuer darin nachläßt, lassen wir ihnen die Brandhitze (wieder) stärker werden. Und der, den Allah leitet, ist der Rechtgeleitete; die aber, die Er zu Irrenden erklärt - für die wirst du keine Helfer finden, außer Ihm. Und Wir werden sie am Tage der Auferstehung versammeln, (und sie werden) auf ihren Angesichtern (liegen), blind, stumm und taub. Ihre Herberge wird Dschahannam sein; jedesmal, wenn es (das Feuer) nachläßt, werden Wir die Flamme noch stärker anfachen. Wen Gott rechtleitet, der ist der wahrhaftig Rechtgeleitete. Für diejenigen, die Er irregehen läßt, findest du außer Gott keinen Helfer. Wir versammeln sie vor Uns am Jüngsten Tag, wo sie blind, stumm und taub, auf ihren Gesichtern liegend, in die Hölle gezerrt werden, in der sie ihre letzte Bleibe finden. Und wenn das Feuer nachläßt, schüren Wir es.  
  98 Das ist ihr Lohn, weil sie Unsere Zeichen verwarfen und sprachen: "Wie! wenn wir Gebeine und Staub geworden sind, sollen wir wirklich als eine neue Schöpfung auferweckt werden?" "Das ist ihr Lohn dafür, daß sie an unsere Zeichen nicht geglaubt und gesagt haben: ""Sollen wir etwa, wenn wir (erst einmal) vermoderte Knochen (`izaaman wa-rufaatan) sind, in einer neuen Schöpfung auferweckt werden?""" "Das ist ihr Lohn, weil sie Unsere Zeichen verwarfen und sagten: ""Wie? Wenn wir zu Gebein und Staub geworden sind, sollen wir wirklich zu einer neuen Schöpfung auferweckt werden?""" Das ist ihre Vergeltung dafür, daß sie Unsere Zeichen leugneten und sagten: "Sollen wir etwa, wenn wir zu Knochen und verwesten Resten geworden sind, zu neuer Schöpfung auferweckt werden?"  
  99 Haben sie nicht gesehen, daß Allah, Der die Himmel und die Erde erschuf, imstande ist, ihresgleichen zu schaffen? Und Er hat eine Frist für sie bestimmt, über die kein Zweifel ist. Allein die Frevler verwerfen alles, nur nicht den Unglauben. Haben sie denn nicht gesehen, daß Allah, der Himmel und Erde geschaffen hat, (auch) die Macht hat, ihresgleichen zu schaffen? Er hat ihnen eine Frist gesetzt, an der nicht zu zweifeln ist. Aber die Frevler wollten (eben) nichts anderes als ungläubig sein. Haben sie nicht gesehen, daß Allah, Der die Himmel und die Erde erschuf, imstande ist, ihresgleichen zu schaffen? Und Er hat eine Frist für sie bestimmt, über die kein Zweifel herrscht. Allein die Frevler verwerfen alles, nur nicht den Unglauben. Sehen sie denn nicht ein, daß Gott, Der Himmel und Erde erschuf, ein ähnliches Menschengeschlecht schaffen kann? Er hat ihnen eine bestimmte Frist gesetzt bis zum Jüngsten Tag, der außer Zweifel steht. Doch die Ungerechten wollen nichts anderes tun als trotzig leugnen.  
  100 Sprich: "Besäßet ihr die Schätze der Barmherzigkeit meines Herrn, wahrlich, ihr würdet euch zurückhalten aus Furcht vor dem Ausgeben, denn der Mensch ist geizig." Sag: Wenn ihr die Vorräte, über die mein Herr in seiner Barmherzigkeit verfügt, besitzen würdet, würdet ihr aus Furcht, euch zu verausgaben, (im Austeilen) Zurückhaltung üben. Der Mensch ist (eben) knauserig. "Sprich: ""Besäßet ihr die Schätze der Barmherzigkeit meines Herrn, wahrlich, ihr würdet (sie) aus Furcht vor dem Ausgeben (für) euch zurückbehalten; denn der Mensch ist geizig.""" Sprich: "Wenn ihr es wäret, die über die Schätze der Barmherzigkeit meines Herrn die Verfügungsgewalt habt, würdet ihr aus Furcht vor Verarmung damit geizen. Der Mensch ist nämlich in seinem Wesen geizig.  
  101 Wir hatten Moses neun offenbare Zeichen gegeben. Frage nur die Kinder Israels. Als er zu ihnen kam, sprach Pharao zu ihm: "Ich halte dich, o Moses, zweifellos für ein Opfer der Täuschung." "Und wir haben doch (seinerzeit) dem Moses neun deutliche Zeichen gegeben. Frag doch die Kinder Israel (wie das war)! (Damals) als er zu ihnen kam. Pharao sagte zu ihm: ""Moses! Ich bin der Meinung, daß du einem Zauber zum Opfer gefallen bist.""" "Und wahrlich, Wir hatten Moses neun offenbare Zeichen gegeben. Frage nur die Kinder Israels. Als er zu ihnen kam, sagte Pharao zu ihm: ""Ich halte dich, o Moses, zweifellos für ein Opfer des Zaubers.""" Wir haben Moses neun eindeutige Zeichen gegeben. Frage die Kinder Israels danach! Als er damals zu ihnen kam, sagte Pharao zu ihm: "Mir scheint, o Moses, daß du einem Zauber zum Opfer gefallen bist."  
  102 Er sprach: "Du weißt recht wohl, daß kein anderer diese (Zeichen) herabgesandt hat als der Herr der Himmel und der Erde, als Zeugnisse; und ich halte dich, o Pharao, zweifellos für ein Opfer des Verderbens." "Moses sagte: ""Du weißt doch, diese (Zeichen) hat niemand anders als der Herr von Himmel und Erde als sichtbare Hinweise (basaa§ir) herabgesandt. Und ich bin der Meinung, daß du, Pharao, dem Unheil verfallen bist.""" "Er sagte: ""Du weißt recht wohl, daß kein anderer als der Herr der Himmel und der Erde diese (Zeichen) als Zeugnisse herabgesandt hat; und ich halte dich, o Pharao, zweifellos für ein Opfer des Unheils.""" Er sprach: "Du weißt sehr wohl, daß dies alles von keinem anderen als vom Herrn der Himmel und der Erde herabgesandt wurde. Das sind eindeutige Beweise, und ich glaube, o Pharao, daß du dem Untergang geweiht bist."  
  103 Da beschloß er, sie aus dem Lande zu treiben; doch Wir ertränkten ihn und die mit ihm waren, allesamt. Und Pharao wollte die Kinder Israel aus dem Land verscheuchen. Da ließen wir ihn und alle, die mit ihm waren, ertrinken. Da beschloß er, sie aus dem Lande zu vertreiben; doch Wir ertränkten ihn und diejenigen, die mit ihm waren, allesamt. Da wollte er sie aus dem Land vertreiben. Wir aber ließen ihn und die, die mit ihm waren, allesamt ertrinken.  
  104 Und nach ihm sprachen Wir zu den Kindern Israels: "Wohnet in dem Lande; und wenn die Zeit der zweiten Verheißung kommt, dann werden Wir euch hinzubringen als eine Schar, gesammelt (aus den verschiedenen Völkern)." "Und nachdem er nicht mehr da war, sagten wir zu den Kindern Israel: ""Nehmt nun im Land Wohnung! Wenn dann das Versprechen mit dem Jenseits in Erfüllung geht, bringen wir euch alle miteinander herbei." "Und Wir sprachen nach ihm zu den Kindern Israels: ""Wohnt in dem Lande; und wenn die Zeit des Jenseits kommt, dann werden Wir euch als eine gesammelte Schar herbeibringen.""" Nach seinem Untergang sprachen Wir zu den Kindern Israels: "Wohnet im Land! Wenn die verheißene Stunde des Jenseits kommt, werden Wir euch zum Jüngsten Gericht alle zusammenholen."  
  105 Und mit der Wahrheit haben Wir es hinabgesandt, und mit der Wahrheit kam es hernieder. Und dich entsandten Wir nur als Bringer froher Botschaft und Warner. Mit der Wahrheit haben wir ihn hinabgesandt, und mit der Wahrheit ist er hinabgekommen. Und wir haben dich nur als Verkünder froher Botschaft und als Warner gesandt. Und mit der Wahrheit haben Wir (den Qur§an) herabgesandt, und mit der Wahrheit kam er hernieder. Und dich entsandten Wir nur als Bringer froher Botschaft und Warner. Mit der Wahrheit haben Wir den Koran herabgesandt, und mit der Wahrheit ist er herabgekommen. Wir haben dich nur als Verkünder froher Botschaft und als Warner entsandt.  
  106 Und den Koran haben Wir in Abschnitten offenbart, damit du ihn den Menschen stückweise vortragen mögest, und Wir sandten ihn nach und hinab. (Es ist) ein Koran, den wir abgeteilt haben, damit du ihn den Menschen in aller Ruhe vortragen kannst. Und wir haben ihn wirklich (als Offenbarung auf dich) hinabgesandt (wa-nazzalnaahu tanzielan). Und Wir haben den Qur§an in Abschnitten offenbart, damit du ihn den Menschen in Ruhe verlesen mögest, und Wir sandten ihn nach und nach hinab. Ein Koran ist es, den Wir in Teilen herabsenden, damit du ihn den Menschen bedächtig, nach und nach vorträgst. Wir haben ihn wahrhaftig herabgesandt.  
  107 Sprich: "Ob ihr an ihn glaubt oder nicht glaubt, wahrlich, jene, denen zuvor das Wissen gegeben ward, sie fallen, wenn er ihnen verlesen wird, anbetend auf ihr Angesicht nieder. Sag: Ihr mögt an ihn glauben oder nicht. Diejenigen, denen das Wissen gegeben worden ist, noch ehe er da war, werfen sich, wenn er ihnen verlesen wird, (in Anbetung) nieder, indem sie mit dem kinn den Boden berühren (yakhirruuna lil-azqaani sudschdschadan), "Sprich: ""Ob ihr an ihn glaubt oder nicht glaubt, wahrlich, jene, denen zuvor das Wissen gegeben wurde, fallen, wenn er ihnen verlesen wird, anbetend auf ihr Angesicht nieder" Sprich: "Glaubt an ihn oder glaubt nicht!" Diejenigen, denen vorher Wissen zuteil wurde, werden sich niederwerfen mit dem Kinn zur Erde, wenn er ihnen vorgetragen wird.  
  108 Und sprechen: "Preis unserem Herrn! Siche, unseres Herrn Verheißung wird sich wahrlich erfüllen." "und sagen: ""Unser Herr sei gepriesen! Das Versprechen unseres Herrn ist in Erfüllung gegangen.""" "und sagen: ""Gepriesen sei unser Herr! Siehe, die Verheißung unseres Herrn ist wahrlich in Erfüllung gegangen.""" Sie werden sagen: "Gelobt sei unser Herr! Die Verheißung unseres Herrn geht gewiß in Erfüllung."  
  109 Und weinend fallen sie nieder auf ihr Angesicht, und es mehrt in ihnen die Demut. Sie werfen sich weinend nieder, mit dem Kinn (am Boden). Und es bestärkt sie noch in ihrer Demut. Und weinend fallen sie anbetend auf ihr Angesicht nieder, und ihre Demut nimmt zu. Und wieder werfen sie sich weinend nieder, das Antlitz am Boden, und Er mehrt in ihnen die demütige Andacht.  
  110 Sprich: "Rufet Allah an oder rufet Rahmán an - bei welchem (Namen) immer ihr (Ihn) rufet, Sein sind die schönsten Namen." Und sprich dein Gebet nicht zu laut, und flüstre es auch nicht zu leise, sondern suche einen Weg dazwischen. Sag: Ihr mögt zu Allah beten oder zum Barmherzigen (ar-rahmaan). Wie ihr ihn auch nennt, ihm stehen die schönsten Namen zu. Und mach dein Gebet (salaat) nicht (zu) laut, aber (auch) nicht (zu) leise! Schlag (vielmehr) einen Mittelweg ein! "Sprich: ""Ruft Allah an oder ruft den Allerbarmer an - bei welchem (Namen) ihr (Ihn auch) immer anruft, Ihm stehen die Schönsten Namen zu."" Und sprich dein Gebet nicht zu laut, und flüstere es auch nicht zu leise, sondern suche einen Mittelweg." Sprich: "Betet zu Gott, Allah, oder betet zu Gott, dem Barmherzigen! Wie ihr Ihn auch nennt, Ihm gehören die schönsten Namen. Sprich dein Gebet nicht zu laut, auch nicht zu leise, sondern suche dazwischen einen Mittelweg!"  
  111 Sprich: "Aller Preis gebührt Allah, Der Sich keinen Sohn zugesellt hat und niemanden neben Sich hat in der Herrschaft noch sonst einen Gehilfen aus Schwäche." Und preise Seine Herrlichkeit mit aller Verherrlichung. Und sag: Lob sei Allah, der sich kein Kind zugelegt hat, und der keinen Teilhaber an der Herrschaft hat, und keinen Freund (der ihn) vor Erniedrigung (schützen müßte)! Und preise ihn allenthalben (wa-kabbirhu takbieran)! "Und sprich: ""Alles Lob gebührt Allah, Der Sich keinen Sohn genommen hat und niemanden in der Herrschaft neben Sich noch sonst einen Gehilfen aus Ohnmacht hat."" Und rühme Seine Größe in gebührender Weise. ." Sprich: "Gepriesen sei Gott! Er hat keinen Sohn und keinen Gefährten, der Seine Herrschaft teilt, Er braucht keinen Hüter, der Ihn vor Schmach beschützt." Preise Seine Größe!