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.Sure 30 | Die Römer |
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    Ahmadeyya Rudi Paret M. A. Rassoul Azhar  
  1 Alif Lám Mím. §lm (alif laam miem). Alif Lam Mim. Alif, Lâm, Mîm.  
  2 Besiegt sind die Römer Die Byzantiner (ar-Ruum) sind besiegt worden Besiegt sind die Byzantiner Die Oströmer sind besiegt worden  
  3 In dem Land nahebei, doch nach ihrer Niederlage werden sie siegreich sein im nächstliegenden Gebiet. Aber sie werden, nachdem sie besiegt worden sind, (ihrerseits) siegen, in dem nahegelegenen Land, doch sie werden nach ihrer Niederlage siegen in den (den Arabern) naheliegenden Gebieten. Nach der Niederlage werden sie aber siegreich sein  
  4 In wenigen Jahren - Allahs ist die Herrschaft vorher und nachher -, und an jenem Tage werden die Gläubigen frohlocken in etlichen Jahren. Allah steht die Entscheidung zu (li-llaahi l-amru). (So war es) von jeher und (so wird es auch) künftig (immer sein). An jenem Tag (wenn den Byzantinern der Sieg zufällt) werden die Gläubigen sich darüber freuen, in wenigen Jahren - Allahs ist die Herrschaft vorher und nachher -, und an jenem Tage werden sich die Gläubigen freuen in wenigen Jahren. Gott gehört die Entscheidung vorher und nachher. An dem Tag (an dem die an Gott glaubenden Oströmer siegen werden) werden sich die Gläubigen  
  5 Mit Allahs Hilfe. Er hilft, wem Er will; und Er ist der Allmächtige, der Barmherzige. daß Allah geholfen hat. Er hilft, wem er will. Und er ist der Mächtige und Barmherzige. über Allahs Hilfe. Er hilft, wem Er will; und Er ist der Allmächtige, der Barmherzige. über Gottes Hilfe freuen. Gott hilft, wem Er will. Seine Allmacht und Seine Barmherzigkeit sind unermeßlich.  
  6 Die Verheißung Allahs - Allah bricht Seine Verheißung nicht -, allein die meisten Menschen wissen es nicht. (Das ist) das Versprechen Allahs. Allah bricht sein Versprechen nicht. Aber die meisten Menschen wissen (es) nicht. (Das ist) die Verheißung Allahs - Allah bricht Seine Verheißung nicht -; allein die meisten Menschen wissen es nicht. Das ist Gottes Verheißung. Gott bricht Sein Wort nicht, aber die meisten Menschen wissen es nicht.  
  7 Sie kennen nur die Außenseite des Lebens in dieser Welt, des Jenseits aber sind sie gänzlich achtlos. Sie wissen (nur), was vom diesseitigen Leben äußerlich sichtbar ist. Auf das Jenseits achten sie nicht. Sie kennen nur die Außenseite des diesseitigen Lebens; das Jenseits aber beachten sie gar nicht. Sie kennen nur die Äußerlichkeiten des irdischen Lebens, aber vom jenseitigen Leben sind sie völlig abgewandt.  
  8 Haben sie denn nicht nachgedacht in ihrem Innern? Allah hat die Himmel und die Erde und was zwischen den beiden ist nur in Weisheit geschaffen und auf eine bestimmte Frist. Doch wahrlich, viele unter den Menschen glauben nicht an die Begegnung mit ihrem Herrn. Haben sie denn nicht bei sich (darüber) nachgedacht? Allah hat (doch) Himmel und Erde, und (alles) was dazwischen ist, wirklich (und wahrhaftig) geschaffen und auf eine bestimmte Frist. (Die Welt ist nicht ewig.) Aber viele von den Menschen glauben nicht (an die Tatsache), daß sie (dereinst beim Gericht) ihrem Herrn begegnen werden. Haben sie sich denn über sich selbst keine Gedanken gemacht? Allah hat die Himmel und die Erde und das, was zwischen beiden ist, nur in gerechter Weise und für eine bestimmte Frist geschaffen. Doch wahrlich, viele der Menschen glauben nicht an die Begegnung mit ihrem Herrn. Denken sie denn nicht über sich selbst nach? Gott hat die Himmel und die Erde und was dazwischen ist gemäß der Wahrheit nur für eine bestimmte Frist geschaffen. Viele Menschen aber leugnen die Begegnung mit Gott im Jenseits.  
  9 Sind sie denn nicht auf der Erde umhergereist, so daß sie sehen konnten, wie das Ende derer war, die vor ihnen waren? Jene waren stärker als sie an Kraft, und sie bebauten das Land und bevölkerten es mehr, als diese es bevölkert haben. Und ihre Gesandten kamen zu ihnen mit offenkundigen Zeichen. Und Allah wollte ihnen kein Unrecht antun, sondern sich selbst haben sie Unrecht getan. Sind sie denn nicht im Land umhergezogen, so daß sie schauen konnten, wie das Ende derer war, die vor ihnen lebten? Sie waren kraftvoller und pflügten (athaaruu) und bebauten das Land mehr, als sie. Und ihre Gesandten kamen mit den klaren Beweisen (baiyinaat) zu ihnen. Und Allah konnte unmöglich gegen sie freveln, sondern gegen sich selber frevelten sie (indem sie von den klaren Beweisen nichts wissen wollten und sich so ins Unrecht setzten). Sind sie denn nicht im Lande umhergezogen, so daß sie schauen konnten, wie das Ende derer war, die vor ihnen lebten? Jene waren noch mächtiger als sie, und sie bebauten das Land und bevölkerten es mehr, als diese es bevölkert haben. Und ihre Gesandten kamen mit den Beweisen zu ihnen. Und nicht Allah wollte ihnen Unrecht antun, sondern sie taten sich selbst Unrecht. Sind sie nicht auf der Erde umhergegangen, um zu sehen, welches Ende den trotzigen Völkern vor ihnen beschieden war? Sie waren viel mächtiger als sie, haben die Erde gepflügt, ausgebeutet und bebaut und längere Zeit darauf gelebt als sie. Ihre Gesandten kamen zu ihnen mit den klaren Beweiszeichen, die sie abschlugen. Gott wollte ihnen nicht unrecht tun, sondern sie haben sich selbst unrecht getan.  
  10 Übel war alsdann das Ende derer, die Übles taten, da sie die Zeichen Allahs verwarfen und über sie zu spotten pflegten. Und dann war das Ende derer, die Böses taten, das Allerschlimmste (as-suu§aa) (zur Strafe dafür), daß sie die Zeichen Allahs für Lüge erklärt und sich darüber lustig gemacht hatten. Und dann war das Ende derer, die Übles begingen, das schlimmste, daß sie die Zeichen Allahs verwarfen und über sie zu spotten pflegten. Dann kam das Ende der schlimmsten Frevler, die Gottes Zeichen der Lüge ziehen und über sie spotteten.  
  11 Allah bringt die Schöpfung hervor; dann läßt Er sie wiederkehren; zu Ihm dann werdet ihr zurückgebracht werden. Allah vollzieht die Schöpfung ein erstes Mal (zur Existenz im Diesseits). Hierauf wiederholt er sie (bei der Auferweckung zur Existenz im Jenseits), worauf ihr zu ihm zurückgebracht werdet. Allah bringt die Schöpfung hervor; sodann läßt er sie wiederholen; dann werdet ihr zu Ihm zurückgebracht. Gott beginnt die Schöpfung, wiederholt sie, und dann werdet ihr zu Ihm zurückgebracht werden.  
  12 Und an dem Tage, da die "Stunde" herankommt, werden die Schuldigen von Verzweiflung übermannt werden. Und am Tag, da die Stunde (des Gerichts) sich einstellt, werden die Sünder ganz verzweifelt sein (yublisu). Und an dem Tage, da die Stunde herankommt, werden die Schuldigen von Verzweiflung überwältigt sein. Wenn die Stunde des Jüngsten Gerichts kommt, werden die Frevler völlig verzweifelt sein.  
  13 Denn keiner von ihren Göttern wird ihnen Fürsprecher sein; und sie werden ihre Götter verleugnen. Sie haben dann an ihren Teilhabern keine Fürsprecher, und sie glauben (dann) nicht (mehr) an ihre Teilhaber. Denn keiner von ihren Partnern wird ihr Fürsprecher sein; und sie werden ihre Partner verleugnen. Die Gefährten, die sie Gott beigesellt haben, werden dann keine Fürsprache für sie einlegen können, und sie sind es, die sie zu Ungläubigen gemacht haben.  
  14 Und an dem Tage, da die "Stunde" herankommt, an jenem Tage sollen sie voneinander getrennt werden. Und am Tag, da die Stunde (des Gerichts) sich einsteht, an jenem Tag werden sie sich (in zwei Gruppen) teilen: Und an dem Tage, da die Stunde herankommt, an jenem Tage werden sie voneinander getrennt sein. Wenn die Stunde des Jüngsten Gerichts kommt, werden sie in Gruppen eingeteilt werden.  
  15 Was nun die betrifft, die glaubten und gute Werke übten, so werden sie in einem Garten glücklich gemacht werden. Diejenigen, die (in ihrem Erdenleben) gläubig waren und getan haben, was recht ist, finden in einem Garten Ergötzung (? yuhbaruuna). Was nun die betrifft, die glaubten und gute Werke taten, so werden sie in einem Garten Glück finden. Die Gläubigen, die gute Werke verrichtet haben, werden sich des Paradiesgartens erfreuen.  
  16 Jene aber, die ungläubig waren und Unsere Zeichen und die Begegnung im Jenseits leugneten, diese sollen zur Strafe herbeigebracht werden. Diejenigen aber, die ungläubig waren und unsere Zeichen, und (die Tatsache) daß sie (dereinst) das Jenseits erleben werden, für Lüge erklärt haben, werden zur Bestrafung (in der Hölle) vorgeführt. Jene aber, die ungläubig waren und Unsere Zeichen und die Begegnung (mit Uns) im Jenseits leugneten, werden zur Bestrafung vorgeführt. Die Ungläubigen, die Unsere Zeichen und die Begegnung mit Gott am Jüngsten Tag leugneten, werden für immer der peinvollen Strafe ausgesetzt bleiben.  
  17 Preis sei denn Allah, wenn ihr den Abend antretet und wenn ihr den Morgen antretet - Allah sei nun gepriesen, wenn ihr den Abend und wenn ihr den Morgen verbringt Preis sei denn Allah, wenn ihr den Abend und wenn ihr den Morgen verbringt ; Lobpreist Gott am Abend und am Morgen!  
  18 Denn Ihm gebührt aller Preis in den Himmeln und auf Erden - und am Nachmittag und wenn ihr das Sinken der Sonne seht. - und ihm sei Lob im Himmel und auf Erden - und (auch spät) abends (`aschieyan) und zur Mittagszeit! denn Ihm gebührt alles Lob in den Himmeln und auf Erden und am Abend und zu eurer Mittagsruhe. Ihm allein gebührt das Lob in den Himmeln und auf Erden. So dankt Ihm spät abends und mittags!  
  19 Er läßt das Lebendige hervorgehen aus dem Toten und läßt das Tote hervorgehen aus dem Lebendigen; Er belebt die Erde nach ihrem Tode, und in gleicher Weise sollt ihr wieder hervorgebracht werden. Er bringt (in der Natur) das Lebendige aus dem Toten hervor, und das Tote aus dem Lebendigen. Und er belebt die Erde (wieder), nachdem sie abgestorben war. So werdet ihr (dereinst bei der Auferstehung wieder aus der Erde) hervorgebracht werden. Er läßt das Lebendige aus dem Toten und das Tote aus dem Lebendigen hervorgehen; und Er belebt die Erde nach ihrem Tod, und in gleicher Weise sollt ihr wieder hervorgebracht werden. Er bringt das Lebendige aus dem Toten und das Tote aus dem Lebendigen hervor, und Er belebt die Erde nach ihrem Tod. Auf diese Weise werdet ihr nach dem Tod auferweckt werden.  
  20 Und unter Seinen Zeichen ist dies, daß Er euch aus Erde erschuf, alsdann, siehe, seid ihr Menschen, die sich (weithin) verbreiten. Und zu seinen Zeichen gehört es, daß er euch (in eurer Eigenschaft als Menschen ursprünglich) aus Erde geschaffen hat. Hierauf waret ihr auf einmal Menschen (baschar), die sich (auf Grund der natürlichen Vermehrung über die Erde) ausbreiten. Und unter Seinen Zeichen ist dies, daß Er euch aus Erde erschuf; alsdann, seht, seid ihr Menschen geworden, die sich vermehren. Zu den Zeichen Gottes gehört, daß Er euch aus Staub erschaffen hat, und nun seid ihr Menschen, die sich auf der Erde ausbreiten.  
  21 Und unter Seinen Zeichen ist dies, daß Er Gattinnen für euch schuf aus euch selber, auf daß ihr Frieden in ihnen fändet, und Er hat Liebe und Zärtlichkeit zwischen euch gesetzt. Hierin sind wahrlich Zeichen für ein Volk, das nachdenkt. Und zu seinen Zeichen gehört es, daß er euch aus euch selber Gattinnen geschaffen hat (indem er zuerst ein Einzelwesen und aus ihm das ihm entsprechende Wesen machte), damit ihr Frieden bei ihnen findet. Und er hat bewirkt, daß ihr einander in Liebe (mawadda) und Güte (rahma) zugetan seid. Darin liegen Zeichen für Leute, die nachdenken. Und unter Seinen Zeichen ist dies, daß Er Gattinnen für euch aus euch selber schuf, auf daß ihr Frieden bei ihnen finden möget; und Er hat Zuneigung und Barmherzigkeit zwischen euch gesetzt. Hierin liegen wahrlich Zeichen für ein Volk, das nachdenkt. Zu Seinen Zeichen gehört, daß Er euch aus eurer Art Gattinnen erschaffen hat, damit ihr bei ihnen Ruhe findet, und Er hat zwischen euch Liebe und Barmherzigkeit bewirkt. Darin sind Zeichen für Menschen, die nachdenken können.  
  22 Und unter Seinen Zeichen ist die Schöpfung der Himmel und der Erde und die Verschiedenheit eurer Sprachen und Farben. Hierin sind wahrlich Zeichen für die Wissenden. Und zu seinen Zeichen gehört die Erschaffung von Himmel und Erde und die Verschiedenartigkeit eurer Sprachen und Farben. Darin liegen Zeichen für die Wissenden. Und unter Seinen Zeichen sind die Schöpfung der Himmel und der Erde und die Verschiedenheit eurer Sprachen und Farben. Hierin sind wahrlich Zeichen für die Wissenden. Zu Seinen Zeichen gehört die Schöpfung der Himmel und der Erde und die Vielfalt eurer Sprachen und Hautfarben. Darin sind Zeichen für die Wissenden.  
  23 Und unter Seinen Zeichen ist euer Schlafen bei Nacht und Tag und euer Trachten nach Seiner Gnadenfülle. Hierin sind wahrlich Zeichen für ein Volk, das hört. Und zu seinen Zeichen gehört es, daß ihr bei Nacht schlafet, und am Tag, und daß ihr (am Tag) danach strebet, daß er euch Gunst erweist (indem ihr eurem Erwerb nachgeht). Darin liegen Zeichen für Leute, die (zu) hören (vermögen). Und zu Seinen Zeichen zählt euer Schlafen bei Nacht und euer Trachten nach Seiner Gnadenfülle bei Tage. Hierin sind wahrlich Zeichen für ein Volk, das hört. Zu Seinen Zeichen gehört, daß ihr in der Nacht schlaft und am Tage nach Gottes Gabenfülle strebt. Darin sind Zeichen für Menschen, die hören können.  
  24 Und unter Seinen Zeichen ist dies, daß Er euch den Blitz zeigt zu Furcht und Hoffen und Wasser vom Himmel herniedersendet und damit die Erde belebt nach ihrem Tode. Hierin sind wahrlich Zeichen für ein Volk, das versteht. Und zu seinen Zeichen gehört es, daß er euch (wenn es gewittert) den Blitz sehen läßt. (Dann seid ihr) in Furcht (vom Blitz erschlagen oder sonstwie geschädigt zu werden) und (zugleich) in Verlangen (nach dem Regen, den das Gewitter mit sich zu bringen pflegt). Und er läßt vom Himmel Wasser herabkommen und belebt damit die Erde (wieder), nachdem sie abgestorben war. Darin liegen Zeichen für Leute, die Verstand haben. Und zu Seinen Zeichen gehört dies, daß Er euch den Blitz zu Furcht und Hoffnung zeigt und Wasser vom Himmel herniedersendet und damit die Erde nach ihrem Tod belebt. Hierin sind wahrlich Zeichen für ein Volk, das begreift. Zu Seinen Zeichen gehört, daß Er euch den Blitz zeigt, der Angst und Hoffnung hervorruft. Er läßt vom Himmel Wasser herabkommen, mit dem die Erde wieder belebt wird nach ihrem Tod. Darin sind Zeichen für Menschen, die sich des Verstandes bedienen können.  
  25 Und unter Seinen Zeichen ist dies, daß Himmel und Erde fest stehen auf Sein Geheiß. Alsdann, wenn Er euch ruft, mit einem Ruf aus der Erde, siehe, dann werdet ihr hervorgehen. Und zu seinen Zeichen gehört es, daß Himmel und Erde auf seinen Befehl feststehen (ohne einzufallen oder zu schwanken). Schließlich, wenn er euch mit (lautem) Ruf aus der Erde (zu sich) zitiert, kommt ihr gleich (aus den Gräbern) hervor. Und unter Seinen Zeichen ist dies, daß Himmel und Erde auf Sein Geheiß hin fest stehen. Alsdann, wenn Er euch mit einem Ruf aus der Erde ruft, seht, dann werdet ihr (daraus) hervorgehen. Zu Seinen Zeichen gehört, daß Himmel und Erde Seinem Befehl gemäß bestehen. Wenn Er euch dann zur Auferstehung rufen wird, werdet ihr aus der Erde hervortreten.  
  26 Sein ist, wer in den Himmeln und auf der Erde ist. Alle sind Ihm gehorsam. Und ihm sind (alle Wesen) untertan, die im Himmel und auf Erden sind. Alle sind ihm demütig ergeben. Und Sein ist, wer in den Himmeln und auf der Erde ist. Alle sind Ihm gehorsam. Ihm gehört alles, was es in den Himmeln und auf der Erde gibt, und alle sind Ihm ergeben.  
  27 Und Er ist es, Der die Schöpfung hervorbringt, dann wiederholt Er sie, und dies ist Ihm noch leichter. Sein ist das schönste Gleichnis in den Himmeln und auf der Erde; und Er ist der Allmächtige, der Allweise. Und er ist es, der die Schöpfung ein erstes Mal (zur Existenz im Diesseits) vollzieht und sie hierauf (bei der Auferweckung zur Existenz im Jenseits) wiederholt. Das (zu bewerkstelligen) fällt ihm ganz leicht. Er stellt (in sich) das erhabenste Wesen dar (al-mathal al-a`laa) (das sich) im Himmel und auf Erden (überhaupt denken läßt). Und er ist der Mächtige und Weise. Und Er ist es, Der die Schöpfung hervorbringt, dann wiederholt Er sie, und dies fällt Ihm noch leichter. Und Er Selbst stellt das schönste Gleichnis in den Himmeln und auf Erden dar; und Er ist der Allmächtige, der Allweise. Er ist es, Der die Schöpfung begonnen hat und sie dann durch die Auferstehung wiederholt. Die Wiederholung ist für Ihn ein leichtes. Ihm gebühren die höchsten Attribute in den Himmeln und auf Erden, ist Er doch der Allmächtige, der Weise.  
  28 Er setzt euch ein Gleichnis von euch selber. Habt ihr unter denen, die eure Rechte besitzt, Teilhaber an dem, was Wir euch gaben? Seid ihr darin also gleich (und) fürchtet ihr sie, wie ihr einander fürchtet? Also machen Wir die Zeichen klar für ein Volk, das versteht. Allah hat euch aus euren eigenen Lebensverhältnissen ein Gleichnis geprägt. Habt ihr (etwa) unter eurem Besitz (an Sklaven) welche, die an dem teilhaben, was wir euch (Freien an Gütern) beschert haben, so daß ihr im Besitzstand gleich wäret, indem ihr sie (auch noch) fürchten müßtet, so wie ihr euch (als Freie) selber (gegenseitig) zu fürchten habt? (Dies ist undenkbar. Ebenso widersinnig ist es, wenn ihr eure Götzen als angebliche Teilhaber dem einen Gott gleichstellt.) So setzen wir die Zeichen auseinander für Leute die Verstand haben. Er prägt euch ein Gleichnis aus eurer eigenen Lage. Habt ihr unter denen, die ihr von Rechts wegen (als Sklaven) besitzt, Teilhaber an dem, was Wir euch beschert haben? Seid ihr darin also gleich (und) fürchtet sie, wie ihr einander fürchtet? So machen Wir die Zeichen klar für ein Volk, das begreift. Er führt euch ein Gleichnis aus eurem Leben selbst an. Nehmt ihr etwa von euren leibeigenen Dienern welche, die ihr so zu euren Gefährten macht, daß sie euch beigesellt sind und mit euch die Herrschaft über das euch von Gott gegebene Vermögen teilen? Tätet ihr das, würdet ihr eure leibeigenen Diener, die euch gleichgestellt wären, so fürchten wie ihr euch gegenseitig fürchtet. So führen Wir die Verse auf vielfältige Weise an für Menschen, die sich des Verstandes bedienen.  
  29 Die Ungerechten aber folgen ihren bösen Gelüsten ohne Einsicht. Und wer kann den leiten, den Allah zum Irrenden erklärt? Für solche wird es keine Helfer geben. Aber nein! Diejenigen, die freveln, folgen in (ihrem) Unverstand ihren (persönlichen) Neigungen. Und wer könnte diejenigen rechtleiten, die Allah (nun einmal) irregeführt hat? Sie haben (dereinst) keine Helfer. Doch die Ungerechten folgen ohne Wissen ihren persönlichen Neigungen. Und wer kann den leiten, den Allah zum Irrenden erklärt? Für solche wird es keine Helfer geben. Die Ungerechten folgen ihren Launen ohne Wissen. Wer könnte die Verirrten rechtleiten, die Gott ihrem trotzigen Willen entsprechend irregehen läßt? Sie haben keine Helfer, die ihnen gegen Gottes Strafe beistehen könnten.  
  30 So richte dein Antlitz auf den Glauben wie ein Aufrechter (und folge) der Natur, die Allah geschaffen - worin Er die Menschheit erschaffen hat. Es gibt kein Ändern an Allahs Schöpfung. Das ist der beständige Glaube. Allein die meisten Menschen wissen es nicht. - Richte nun dein Antlitz auf die (einzig wahre) Religion! (Verhalte dich so) als Hanief! (Das ist) die natürliche Art (fitra), in der Allah die Menschen erschaffen hat. Die Art und Weise, in der Allah (die Menschen) geschaffen hat, kann man nicht abändern (laa tabdiela li-khalqi llaahi). Das ist die richtige Religion (ad-dien al-qaiyim). Aber die meisten Menschen wissen (es) nicht. So richte dein Antlitz in aufrichtiger Weise auf den Glauben; (dies entspricht) der natürlichen Veranlagung, mit der Allah die Menschen geschaffen hat. Es gibt keine Veränderung an Allahs Schöpfung. Das ist der beständige Glaube. Allein die meisten Menschen wissen es nicht. Wende dich deshalb der wahren Religion zu, frei von allen Irrlehren, die Gott Gefährten beigesellen! Das ist Gottes Naturgesetz, gemäß dem Er die Menschen erschaffen hat. Gottes Schöpfung ändert sich nicht. Das ist die wahre Religion. Doch die meisten Menschen wissen es nicht.  
  31 Zu Ihm euch wendend, und fürchtet Ihn und verrichtet das Gebet und seid nicht unter den Götzendienern, Wendet euch (bußfertig) zu ihm. Und fürchtet ihn, verrichtet das Gebet (salaat) und seid keine Heiden, Wendet euch zu Ihm und fürchtet Ihn und verrichtet das Gebet und seid nicht unter den Götzendienern. Seid reumütig, fürchtet Gott, verrichtet die Gebete und reiht euch nicht unter die Götzendiener, die Gott Gefährten beigesellen,  
  32 Unter denen, die ihren Glauben spalten und in Parteien zerfallen, und jede Partei freut sich über das, was sie selbst besitzt. (Leute) die ihre Religion (in verschiedene Gruppen) aufgeteilt haben und zu Parteien geworden sind, wobei jede Gruppe sich (nunmehr in kurzsichtiger Weise) über das freut, was sie (als eigene Lehrmeinung) bei sich hat! Von denen, die ihren Glauben gespalten haben und zu Parteien geworden sind - jede Partei freut sich über das, was sie selbst hat. unter diejenigen, die ihre Religion durch Streitigkeiten in Sekten zersplittern! Jede Sekte hält ihre Meinung für die richtige.  
  33 Und wenn eine Drangsal die Menschen befällt, dann rufen sie zu ihrem Herrn, sich reuig zu Ihm wendend; hernach aber, wenn Er sie Seine Barmherzigkeit kosten läßt, siehe, dann stellen einige von ihnen ihrem Herrn Götter zur Seite, Und wenn Not über die Menschen kommt, beten sie zu ihrem Herrn, indem sie sich (bußfertig) ihm zuwenden. (Aber) wenn er sie hierauf eine Probe seiner Barmherzigkeit erleben läßt (und ihnen Erleichterung verschafft), gesellt gleich ein Teil von ihnen ihrem Herrn (andere Götter) bei, Und wenn die Menschen ein Schaden trifft, dann rufen sie ihren Herrn an und wenden sich reumütig zu Ihm; hernach aber, wenn Er sie dann von Seiner Barmherzigkeit kosten läßt, siehe, dann stellen einige von ihnen ihrem Herrn Götter zur Seite Wenn die Menschen heimgesucht werden, rufen sie reumütig Gott an. Läßt Er sie dann von Seiner Barmherzigkeit kosten, gesellen sie ihrem Herrrn Gefährten bei  
  34 Um das zu verleugnen, was Wir ihnen gegeben. Ergötzet euch denn eine Weile, bald jedoch werdet ihr es erfahren! um undankbar zu sein für das, was wir ihnen gegeben haben. Genießet nur (euer Dasein, das euch für eine kurze Zeit zugemessen ist)! Ihr werdet (schon noch zu) wissen (bekommen, was mit euch geschieht). und verleugnen somit das, was Wir ihnen gegeben haben. Ergötzt euch denn (eine Weile), bald jedoch werdet ihr es wissen. und verkennen die Gnade, die Wir ihnen erwiesen haben. Genießt nach Lust und Laune das vergängliche irdische Leben! Bald werdet ihr wissen, welches Ende euch erwartet.  
  35 Haben Wir ihnen etwa Ermächtigung niedergesandt, die für das spräche, was sie Ihm zur Seite stellen? Oder haben wir ihnen (etwa) eine Vollmacht herabgesandt, die das, was sie ihm (an anderen Göttern) beigesellt haben, zum Ausdruck gebracht (und für erlaubt und verbindlich erklärt) hätte? Haben Wir ihnen etwa eine Ermächtigung niedergesandt, die für das spräche, was sie Ihm zur Seite stellen? Haben Wir ihnen etwa eine zur Autorität gewordene Offenbarung herabgesandt, die darüber berichtet, was sie Gott an Gefährten beigesellen?  
  36 Und wenn Wir die Menschen Barmherzigkeit kosten lassen, freuen sie sich ihrer; doch wenn sie ein Übel befällt um dessentwillen, was ihre eignen Hände vorausgesandt, siehe, dann verzweifeln sie. Und wenn wir die Menschen (ein Zeichen unserer) Barmherzigkeit erleben lassen, freuen sie sich darüber. Aber wenn sie wegen der früheren Werke ihrer Hände etwas Schlimmes trifft, sind sie gleich verzweifelt. Und wenn Wir die Menschen Barmherzigkeit kosten lassen, freuen sie sich darüber; doch wenn sie ein Übel um dessentwillen trifft, was ihre eigenen Hände vorausgeschickt haben, siehe, dann verzweifeln sie. Wenn Wir die Menschen Barmherzigkeit kosten lassen, freuen sie sich darüber, doch wenn sie wegen ihrer Untaten Unheil trifft, sind sie verzweifelt.  
  37 Haben sie nicht gesehen, daß Allah die Mittel zum Unterhalt weitet und beschränkt, wem Er will? Hierin sind wahrlich Zeichen für ein Volk, das glaubt. Haben sie denn nicht gesehen, daß Allah den Unterhalt reichlich zuteilt, wem er will, und (ihn auch wieder) begrenzt? Darin liegen (doch) Zeichen für Leute, die glauben. Haben sie denn nicht gesehen, daß Allah dem, dem Er will, die Mittel zum Unterhalt erweitert und beschränkt? Hierin sind wahrlich Zeichen für Leute, die glauben. Sehen sie denn nicht, daß Gott, wem Er will, von Seinen Gaben viel, und wenn Er will, wenig gibt? Darin sind Zeichen für Menschen, die zu glauben willens sind.  
  38 So gib dem Verwandten, was ihm zukommt, wie auch dem Bedürftigen und dem Wanderer. Das ist das Beste für die, die nach Allahs Antlitz verlangen, und sie sind die Erfolgreichen. Gib nun dem Verwandten, was ihm (von Rechts wegen) zusteht, ebenso dem Armen und dem, der unterwegs ist! Das (zu tun) ist gut für diejenigen, die nach Allahs Antlitz verlangen. Denen (die so handeln) wird es wohl ergehen. So gib dem Verwandten, was ihm zusteht, wie auch dem Bedürftigen und dem Sohn des Weges. Das ist das Beste für die, die nach Allahs Antlitz verlangen, und sie sind die Erfolgreichen. Gib dem Verwandten sein Recht, desgleichen dem Bedürftigen und dem mittellosen Durchreisenden! Das ist das Beste für die Rechtschaffenen, die Gottes Wohlgefallen anstreben. Das sind die Erfolgreichen.  
  39 Was immer ihr auf Zinsen verleiht, damit es sich vermehre mit dem Gut der Menschen, es vermehrt sich nicht vor Allah; doch was ihr an Zakat gebt, indem ihr nach Allahs Antlitz verlangt - sie sind es, die vielfache Mehrung empfangen werden. Und was ihr an Zinsleihe (ribaa) gebt (zu dem Zweck), daß es im Vermögen der Leute (anwachse und euch) Zins einbringe, das bringt bei Allah keinen Zins ein. Wenn ihr aber nach Allahs Antlitz verlangt, Almosen (zakaat) gebt - (die so handeln) das sind die, die (ihr Guthaben tatsächlich) verdoppeln. Und was immer ihr auf Zinsen verleiht, damit es sich mit dem Gut der Menschen vermehre, es vermehrt sich nicht vor Allah; doch was ihr an Zakah entrichtet, indem ihr nach Allahs Antlitz verlangt, sie sind es, die vielfache Mehrung empfangen werden. Was ihr den Wucherern an Geld gebt, damit es sich aus dem Vermögen der Menschen mehrt, vermehrt sich bei Gott nicht. Diejenigen aber, die Zakat-Spenden geben, mit denen sie Gottes Wohlgefallen anstreben, sie sind es, deren Belohnung vervielfacht werden wird.  
  40 Allah ist es, Der euch erschaffen hat, und dann hat Er euch versorgt; dann wird Er euch sterben lassen, und dann wird Er euch wieder lebendig machen. Ist etwa unter euren Göttern einer, der etwas von diesem vollbringen könnte? Gepriesen sei Er und hoch erhaben über das, was sie anbeten! Allah ist es, der euch geschaffen und euch hierauf (den Unterhalt) beschert hat, und (der) euch dann sterben läßt und darauf (bei der Auferweckung wieder) lebendig macht. Gibt es unter euren Teilhabern etwa einen, der so etwas (an euch) (min zaalikum) tun könnte? Gepriesen sei er! Er ist erhaben über das, was sie (ihm an anderen Göttern) beigesellen. Allah ist es, Der euch erschaffen hat, und dann hat Er euch versorgt; dann wird Er euch sterben lassen, und dann wird Er euch wieder lebendig machen. Ist etwa unter euren Göttern einer, der davon etwas vollbringen könnte? Gepriesen sei Er und Hoch Erhaben über das, was sie anbeten! Gott ist es, Der euch erschaffen hat und Der euch versorgt, dann abberuft und eines Tages auferwecken wird. Gibt es unter den Gott von euch beigesellten Gefährten einen, der auch nur etwas davon zu tun vermag? Gepriesen sei Gott! Und hoch erhaben ist Er über allem, was sie Ihm beigesellen.  
  41 Verderbnis ist gekommen über Land und Meer um dessentwillen, was die Hände der Menschen gewirkt, auf daß Er sie kosten lasse die (Früchte) so mancher ihrer Handlungen, damit sie umkehren. Unheil ist auf dem Festland und auf dem Meer sichtbar geworden (zur Strafe) für das, was die Hände der Menschen (an Sünde) begangen haben. Allah wollte sie (auf diese Weise) etwas von dem fühlen lassen, was sie getan hatten, damit sie sich vielleicht bekehren würden. Unheil ist auf dem Festland und auf dem Meer sichtbar geworden um dessentwillen, was die Hände der Menschen gewirkt haben, auf daß Er sie die (Früchte) so mancher ihrer Handlungen kosten lasse, damit sie sich besännen. Sichtbar ist das Unheil an Land und auf dem Meer infolge der üblen Taten, die die Menschen begangen haben. Gott läßt sie auf Erden etwas von den Folgen ihrer Werke erleiden, auf daß sie reumütig davon ablassen.  
  42 Sprich: "Reiset umher auf Erden und seht, wie das Ende derer zuvor war! Die meisten von ihnen waren Götzendiener." Sag: Zieht (doch) im Land umher und schaut, wie das Ende derer war, die früher gelebt haben! Die meisten von ihnen waren Heiden. "Sprich: ""Wandert auf Erden umher und seht, wie das Ende derer zuvor war! Die meisten von ihnen waren Götzendiener.""" Sprich: "Geht auf der Erde umher und seht, welches Ende den Früheren beschieden war! Die meisten waren Götzendiener , die Gott Gefährten beigesellten."  
  43 Richte dein Antlitz auf den beständigen Glauben, bevor der Tag kommt, für den es keine Wehr gibt gegen Allah. An jenem Tage werden sie gespalten sein. Richte nun dein Antlitz auf die richtige Religion (ad-dien al-qaiyim), bevor ein Tag kommt, den Allah nicht (mehr) abwenden wird (wenn er einmal angebrochen ist)! An jenem Tag werden sie sich (in zwei Gruppen) aufspalten: Richte also dein Antlitz auf den beständigen Glauben, bevor der Tag kommt, an dem es gegen Allah keine Wehr gibt. An jenem Tage werden sie auseinanderbrechen. Wende dich der wahren Religion zu, bevor ein Tag kommt, den niemand gegen Gottes Verfügung abzuwenden vermag! An diesem Tag werden sie in Gruppen geteilt werden.  
  44 Wer ungläubig ist: auf ihn sein Unglaube! Und wer Rechtes tut, der bereitet es sich selbst. Diejenigen, die ungläubig sind, sind es zu ihrem eigenen Nachteil. Diejenigen dagegen, die tun, was recht ist, sorgen (damit) für ihr eigenes Wohl. Wenn jemand ungläubig ist, so lastet auf ihm sein Unglaube! Und der, der Rechtes tut, bereitet es für sich selbst vor , Wer ungläubig ist, bürdet sich selbst seinen Unglauben auf. Die Rechtschaffenen, die gute Werke verrichten, ebnen sich selbst den Weg ins Paradies.  
  45 Daß Er lohnen möge aus Seiner Gnadenfülle denen, die glauben und das Rechte tun. Wahrlich, Er liebt nicht die Leugner. (Sie werden dereinst die Seligkeit erlangen.) Allah wird eben durch seine Huld denen, die glauben und tun, was recht ist, (reichlich) vergelten. (Aber) die Ungläubigen liebt er nicht. auf daß Er aus Seiner Gnadenfülle diejenigen belohnen möge, die glauben und das Rechte tun. Wahrlich, Er liebt die Ungläubigen nicht. Gott belohnt die Gläubigen, die gute Werke tun mit Seiner Huld. Gott liebt nicht die Ungläubigen.  
  46 Und unter Seinen Zeichen ist dies, daß Er die Winde entsendet mit froher Botschaft, auf daß Er euch von Seiner Barmherzigkeit kosten lasse, und daß die Schiffe segeln auf Sein Geheiß, und daß ihr nach Seiner Gnadenfülle trachtet, und daß ihr dankbar seiet. Und zu seinen Zeichen gehört es, daß er die Winde schickt, damit sie frohe Botschaft (mit der Aussicht auf Regen) bringen und er euch (durch den Regen, der das Wachstum fördert, etwas) von seiner Barmherzigkeit fühlen läßt, und damit (durch die Winde) die Schiffe - auf seinen Befehl - (auf dem Meer) fahren, und damit ihr danach strebt, daß er euch Gunst erweist (indem ihr auch auf dem Meer eurem Erwerb nachgehen könnt). Vielleicht würdet ihr dankbar sein. Und zu Seinen Zeichen gehört dies, daß Er die Winde mit frohen Botschaften entsendet, auf daß Er euch von Seiner Barmherzigkeit kosten lasse, und auf daß die Schiffe auf Sein Geheiß hin fahren mögen, und auf daß ihr nach Seiner Huld trachtet, und auf daß ihr dankbar sein möget. Zu Seinen Zeichen gehört, daß Er die Winde schickt, die euch die frohe Botschaft (des segensreichen Regens) überbringen. So kostet ihr etwas von Seiner Barmherzigkeit. Mit den Winden segeln auch die Schiffe Seinem Befehl gemäß dahin, und so könnt ihr Verdienste aus Gottes Gabenfülle anstreben. So sollt ihr Gott gegenüber dankbar sein.  
  47 Wir schickten schon Gesandte vor dir zu ihrem eigenen Volk. Sie brachten ihnen klare Beweise. Dann straften Wir die Schuldigen; und es lag Uns ob, den Gläubigen zu helfen. Wir haben doch schon vor dir Gesandte an ihr (jeweiliges) Volk geschickt. Und sie kamen mit den klaren Beweisen (baiyinaat) zu ihnen. (Die aber lehnten die Botschaft ab.) Da rächten wir uns an denen, die sich (durch die Ablehnung unserer Botschaft) versündigten (indem wir sie bestraften, während wir den Gläubigen halfen). Es war eine Verpflichtung für uns, den Gläubigen zu helfen. Und wahrlich, Wir schickten schon Gesandte vor dir zu ihren eigenen Leuten. Sie brachten ihnen klare Beweise. Dann bestraften Wir die Schuldigen; und es oblag Uns, den Gläubigen zu helfen. Wir haben vor dir Gesandte zu ihren Völkern entsandt, die ihnen klare Beweiszeichen brachten. Dann aber haben Wir die Frevler vernichtend bestraft. Wir haben entschieden, den Gläubigen das Recht auf Sieg zu gewähren.  
  48 Allah ist es, Der die Winde entsendet, so daß sie eine Wolke hochtreiben. Dann breitet Er sie am Himmel aus, wie Er will, und häuft sie auf, Schicht auf Schicht, und du siehst den Regen hervorbrechen aus ihrer Mitte. Und wenn Er ihn fallen läßt auf wen Er will von Seinen Dienern, siehe, dann jauchzen sie, Allah ist es, der die Winde schickt. Und sie bringen Wolken auf. Er verbreitet sie dann am Himmel, (ganz) wie er will, und macht sie zu (einzelnen) Fetzen. Dann siehst du den Platzregen (wadq) dazwischen herauskommen. Und wenn er die von seinen Dienern damit trifft, die er (damit treffen) will, sind sie gleich froh (und glücklich), Allah ist es, Der die Winde entsendet, so daß sie Wolken zusammentreiben. Dann breitet Er sie am Himmel aus, wie Er will, und häuft sie Schicht auf Schicht auf; und du siehst den Regen aus ihrer Mitte hervorbrechen. Und wenn Er ihn auf die von Seinen Dienern, die Er will, fallen läßt, siehe, dann ahnen sie Gutes , Gott ist es, Der die Winde schickt, die die Wolken (zusammenfügen und) treiben. Er breitet sie dann am Himmel aus wie Er will und türmt sie zu Wolkendecken aufeinander. Dann siehst du Regen daraus herabfallen. Er beschenkt mit dem Regen, wen Er will von Seinen Dienern, und sie freuen sie sich darüber.  
  49 Wiewohl sie zuvor, ehe er auf sie niedergesandt ward, in Verzweiflung waren. während sie vorher, bevor er auf sie herabgesandt wurde, ganz verzweifelt (mublisiena) waren. obwohl sie zuvor, ehe er auf sie niedergesandt wurde, hoffnungslos waren. Bevor der Regen auf sie niederging, waren sie betrübt und verzweifelt.  
  50 Drum schau hin auf die Spuren von Allahs Barmherzigkeit: wie Er die Erde belebt nach ihrem Tode. Wahrlich, derselbe (Gott) wird auch die Toten beleben; denn Er vermag alle Dinge zu tun. Schau doch auf die Spuren der Barmherzigkeit Allahs! (Schau) wie er die Erde (wieder) belebt, nachdem sie abgestorben war! Der kann (auch) die Toten (wieder) lebendig machen. Er hat zu allem die Macht. Schau dann auf die Spuren von Allahs Barmherzigkeit, wie Er die Erde nach ihrem Tode belebt. Wahrlich, Derselbe wird auch die Toten erwecken; denn Er hat Macht über alle Dinge. Schau auf die Folgen der Barmherzigkeit Gottes, wie Er die Erde wieder ins Leben ruft nach ihrem Tod! Ebenso wird Er die Toten ins Leben rufen, denn Er kann alles.  
  51 Und wenn Wir einen Wind entsendeten und sie sähen (ihre Ernte) vergilben, so würden sie gewißlich danach undankbar sein. Und wenn wir einen (trockenen und heißen) Wind schicken und sie alles gelb werden (und absterben) sehen, bleiben sie danach (trotzdem) ungläubig (anstatt daraus auf die Vergänglichkeit alles irdischen zu schließen und sich zum Glauben an das Jenseits zu bekehren). Und wenn Wir einen Wind entsendeten und sie sie (die Ernte) vergilbt (versengt) sähen, so würden sie gewiß danach undankbar sein. Wenn Wir einen schädlichen Wind geschickt hätten und sie die Pflanzen vergilbt und welk gesehen hätten, wären sie weiter dabei geblieben, Gottes Allmacht abzustreiten.  
  52 Und du kannst die Toten nicht hörend machen, noch kannst du die Tauben den Ruf hören machen, wenn sie den Rücken kehren, Und du kannst nicht bewirken, daß die Toten hören (und aufnehmen, was du sagst), auch nicht, daß die Tauben (wenn du ihnen zurufst) den Zuruf hören, wenn sie (nun einmal) den Rücken kehren (und nicht hören wollen). Weder kannst du die Toten hörend machen, noch kannst du die Tauben den Ruf hören lassen, wenn sie (Allah) den Rücken kehren , Du kannst die Toten und die Tauben nicht hörend machen, wenn sie sich abwenden und den Rücken kehren.  
  53 Noch kannst du die Blinden aus ihrem Irrtum leiten. Nur die wirst du hörend machen, die an Unsere Zeichen glauben und sich ergeben. Du kannst auch nicht die Blinden rechtleiten (so daß sie) von ihrem Irrtum (loskommen). Du kannst nur bewirken, daß diejenigen hören, die (von vornherein) an unsere Zeichen glauben und uns ergeben sind. noch wirst du die Blinden aus ihrem Irrweg leiten können. Nur die wirst du hörend machen, die an Unsere Zeichen glauben und sich (Uns) ergeben. Du kannst auch nicht diejenigen, die sich blind stellen, vom Irrweg zum rechten Pfad leiten. Nur diejenigen kannst du hörend machen, die zu glauben willens sind und sich Gott ergeben.  
  54 Allah ist es, Der euch in Schwäche erschaffen hat, und nach der Schwäche gab Er Stärke. Dann wiederum, nach der Stärke, gab Er Schwäche und graues Haar. Er schafft, was Er will. Und Er ist der Allwissende, der Allmächtige. Allah ist es, der euch geschaffen hat (indem ihr) aus (einem Zustand von) Schwäche (zur Welt kamet). Hierauf ließ er nach (einem Zustand von) Schwäche (im Kindesalter einen Zustand von) Kraft eintreten (indem ihr erwachsen und selbständig wurdet). Hierauf ließ er nach (einem Zustand von) Kraft (einen Zustand von) Schwäche (des Alters) und Greisenhaftigkeit eintreten. Er schafft, was er will, und ist der, der (alles) weiß und kann. Allah ist es, Der euch in Schwäche erschaffen hat, und nach der Schwäche gab Er (euch) Stärke. Dann wiederum, nach der Stärke, gab Er (euch) Schwäche und graues Haar. Er schafft, was Er will. Und Er ist der Allwissende, der Allmächtige. Gott ist es, Der euch im Zustand der Schwäche erschaffen hat, dann auf die Phase der Schwäche eine der Stärke und danach eine der Schwäche, des Alterns und des Ergrauens, folgen läßt. Er erschafft, was Er will. Er ist der Allwissende, der Allmächtige.  
  55 Und an dem Tage, da die "Stunde" herankommt, werden die Missetäter schwören, daß sie nicht länger als eine Stunde gesäumt - so haben sie sich immer getäuscht. Und am Tag, da die Stunde (des Gerichts) sich einstellt, werden die Sünder schwören (und beteuern), sie hätten (seit ihrem Tod) nur eine Stunde (im Grab) verweilt. - So verschroben waren sie (auch schon im diesseitigen Leben). - Und an dem Tage, wo die Stunde herankommt, werden die Schuldigen schwören, daß sie nicht länger als eine Stunde (auf Erden) weilten - so sehr sind sie an (Selbst-) Täuschung gewöhnt. Wenn die Stunde der Auferstehung kommt, werden die Frevler schwören, daß sie im Diesseits nur eine Stunde verweilt hätten. So haben sie sich täuschen lassen!  
  56 Doch die, denen Kenntnis und Glauben verliehen ward, werden sprechen: "Ihr habt fürwahr, gemäß dem Buche Allahs, bis zum Tage des Wiederaufstieges gesäumt. Und das ist der Tag des Wiederaufstieges, allein ihr wolltet es nicht wissen." "Diejenigen, denen das Wissen und der (rechte) Glaube gegeben worden ist, sagen (dann zu ihnen): ""Ihr habt (vielmehr so lange Zeit, als von vornherein) in der Schrift Allahs (festgelegt war, von eurem Tod) bis zum Tag der Auferweckung (im Grab) verweilt. Und das ist (jetzt) der Tag der Auferweckung. Aber ihr wußtet (es) nicht.""" "Doch die, denen Kenntnis und Glauben verliehen wurden, sagen: ""Ihr habt wahrlich gemäß dem Buche Allahs bis zum Tage der Auferstehung (im Grabe) geweilt. Und das ist der Tag der Auferstehung, allein ihr wolltet es nicht wissen.""" Diejenigen, denen Wissen und Glaube gegeben wurde, werden sagen: "Laut Gottes Buch seid ihr bis zum Auferstehungstag dageblieben, doch ihr habt euch des Wissens um die Wahrheit stets erwehrt."  
  57 So werden denn an jenem Tage ihre Ausreden den Frevlern nichts fruchten, noch werden sie Gunst finden. An jenem Tag nützt es dann denen, die gefrevelt haben, nichts, wenn sie sich entschuldigen. Ihnen werden (aber) auch keine Vorhaltungen (mehr) gemacht. (Denn dazu ist es dann zu spät.) So werden denn an jenem Tage den Ungerechten ihre Ausreden nichts fruchten, noch werden sie Gunst finden. An diesem Tag wird den Ungerechten ihre Entschuldigung nichts nützen, und von ihnen wird keine Abbitte angenommen werden.  
  58 Wahrlich, Wir haben den Menschen in diesem Koran alle Art Gleichnis aufgestellt; aber wenn du ihnen ein Zeichen bringst, dann werden jene, die ungläubig sind, sicherlich sagen: "Ihr seid nur Lügner." "Und wir haben den Menschen in diesem Koran allerlei Beispiele geprägt. Aber wenn du mit einem Vers zu ihnen kommst, sagen diejenigen, die ungläubig sind: ""Ihr bringt ja nichts als Unsinn vor.""" "Und wahrlich, Wir haben den Menschen in diesem Qur§an allerlei Gleichnisse geprägt; aber wenn du ihnen ein Zeichen bringst, dann werden jene, die ungläubig sind, sicher sagen: ""Ihr bringt nur Unsinn vor.""" Wir haben den Menschen in diesem Koran Gleichnisse aller Art angeführt. Wenn du ihnen ein sinnfälliges wunderbares Zeichen bringen würdest, würden die Ungläubigen sagen: "Ihr alle, du und deine Anhänger, ihr seid im Irrtum."  
  59 Also versiegelt Allah die Herzen derer, die unwissend sind. So versiegelt Allah denen, die nicht Bescheid wissen, das Herz. Und so versiegelt Allah die Herzen derer, die unwissend sind. So versiegelt Gott die Herzen der Ungläubigen, die das Wissen um die Wahrheit ablehnen.  
  60 So sei geduldig. Traun, die Verheißung Allahs ist wahr. Und laß nicht jene, die keine Gewißheit haben, dich ins Wanken bringen. Sei nun geduldig! Das Versprechen Allahs ist wahr (und wird in Erfüllung gehen). Laß dich ja nicht von denen überspielen, die (von der Wahrheit) nicht überzeugt sind! So sei geduldig. Wahrlich, das Versprechen Allahs ist wahr. Und laß dich nicht von jenen ins Wanken bringen, die keine Gewißheit haben. . Sei geduldig! Gottes Versprechen ist wahr. Laß dich nicht von den Ungläubigen verunsichern, denen es an Zuversicht fehlt!