.Sure 34 | (Die Stadt) Saba |
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    Ahmadeyya Rudi Paret M. A. Rassoul Azhar  
  1 Aller Preis gehört Allah, Dessen ist, was in den Himmeln und was auf Erden ist, und Sein ist aller Preis im Jenseits; und Er ist der Allweise, der Allkundige. Lob sei Allah, dem (alles) gehört, was im Himmel und auf Erden ist! Ihm sei auch Lob im Jenseits! Er ist es, der weise und (über alles) wohl unterrichtet ist. Alles Lob gebührt Allah, Dessen ist, was in den Himmeln und was auf Erden ist, und Sein ist alles Lob im Jenseits; und Er ist der Allweise, der Allkundige. Gepriesen sei Gott, Dem alles gehört, was in den Himmeln und auf der Erde ist, und gepriesen sei Er im Jenseits. Seine Weisheit und Sein Wissen sind unermeßlich.  
  2 Er weiß, was in die Erde eingeht und was aus ihr hervorkommt, und was vom Himmel herniedersteigt und was zu ihm aufsteigt; und Er ist der Barmherzige, der Allverzeihende. Er weiß, was in die Erde eindringt und aus ihr herauskommt, und was vom Himmel herabkommt und dorthin aufsteigt. Er ist der, der barmherzig ist und bereit zu vergeben. Er weiß, was in die Erde eingeht und was aus ihr hervorkommt, und was vom Himmel herniedersteigt und was zu ihm aufsteigt; und Er ist der Barmherzige, der Allverzeihende. Er weiß, was in die Erde hineingeht und was aus ihr hervorkommt, was vom Himmel herabkommt und was dorthin aufsteigt. Er ist voller Barmherzigkeit und Vergebung.  
  3 "Die ungläubig sind, sprechen: "Wir werden die ""Stunde"" nicht erleben." Sprich: "Ja doch, bei meinem Herrn, dem Wisser des Ungesehenen, sie wird gewißlich über euch kommen! Nicht einmal das Gewicht eines Stäubchens ist vor Ihm verborgen in den Himmeln oder auf Erden; noch gibt es etwas Kleineres oder Größeres als dieses, das nicht in einem deutlichen Buch stünde," "Und diejenigen, die ungläubig sind, sagen: ""Die Stunde (des Gerichts) wird nicht über uns kommen"". Sag: Doch, sie wird bestimmt über euch kommen, bei meinem Herrn der das Verborgene weiß! Ihm entgeht (auch) nicht das Gewicht eines Stäubchens, weder im Himmel noch auf der Erde. Und es gibt nichts, was kleiner ist als dies, und nichts, was größer ist, das nicht in einer deutlichen Schrift (verzeichnet) wäre." "Und es sagen diejenigen, die ungläubig sind: ""Wir werden die Stunde nicht erleben."" Sprich: ""Ja doch, bei meinem Herrn, dem Kenner des Verborgenen, sie wird gewiß über euch kommen! Nicht einmal das Gewicht eines Stäubchens in den Himmeln oder auf Erden ist vor Ihm verborgen; noch gibt es etwas Kleineres oder Größeres als dieses, das nicht in einem deutlichen Buch stünde." Die Ungläubigen sagen: "Die Stunde des Jüngsten Gerichts wird niemals über uns kommen." Sprich: "Bei Gott, sie wird gewiß über euch kommen." Gott ist es, Der das Verborgene kennt. Ihm entgeht keine stäubchenschwere Kleinigkeit in den Himmeln und auf Erden, auch keine noch winzigere oder größere. Alles ist in einem klaren Buch aufgezeichnet.  
  4 Auf daß Er diejenigen belohne, die glauben und gute Werke tun. Solche sind es, die Vergebung und eine ehrenvolle Versorgung erhalten werden." Er wird ja nun denen, die glauben und tun, was recht ist, (dereinst reichlich) vergelten. Sie haben Vergebung und vortrefflichen Unterhalt (rizq kariem) zu erwarten. "Er belohnt gewiß diejenigen, die glauben und gute Werke tun. Solche sind es, die Vergebung und eine ehrenvolle Versorgung erhalten werden.""" So wird Er die Gläubigen, die gute Werke tun, belohnen. Ihnen gebühren Vergebung und edle Gaben.  
  5 Die aber versuchen, Unsere Zeichen zu entkräften, sie sind es, denen eine Strafe schmerzlicher Pein wird. Diejenigen aber, die sich hinsichtlich unserer Zeichen ereifern, indem sie sich (unserem Zugriff) zu entziehen suchen, haben ein schmerzhaftes Strafgericht (`azaabun min ridschzin aliemun) zu erwarten. Und jene aber, die versuchen, Unsere Zeichen zu entkräften - sie sind es, denen eine Strafe schmerzlicher Pein zuteil wird. Die Ungläubigen aber, die sich Unseren Zeichen widersetzen, ziehen sich eine schwere peinvolle Strafe zu.  
  6 Und die, denen das Wissen gegeben ward, sehen, daß das, was dir von deinem Herrn offenbart worden, die Wahrheit selbst ist und zu dem Pfade des Allmächtigen, des Preiswürdigen leitet. Und diejenigen, die das Wissen erhalten haben, sehen, daß das, was (als Offenbarung) von deinem Herrn zu dir herabgesandt worden ist, die Wahrheit ist und auf den Weg dessen führt, der mächtig und des Lobes würdig ist. Und die, denen das Wissen gegeben wurde, sehen, daß das, was dir von deinem Herrn offenbart worden ist, die Wahrheit ist und zu dem Weg des Allmächtigen, des Preiswürdigen leitet. Diejenigen, denen Wissen zuteil geworden ist, erkennen, daß die dir herabgesandte Offenbarung die Wahrheit ist und daß sie zum Weg des Allmächtigen, Lobenswerten rechtleitet.  
  7 Und jene, die ungläubig sind, sprechen: "Sollen wir euch einen Mann zeigen, der euch berichtet, ihr würdet, wenn ihr in Stücke zerstückt seid, auch dann noch neue Schöpfung werden? "Und diejenigen, die ungläubig sind, sagen: ""Sollen wir euch zu einem Mann weisen, der euch verkündet, daß ihr, wenn ihr (erst einmal gestorben und durch die Verwesung) vollständig zersetzt seid, in einer neuen Schöpfung (wieder am Leben) sein werdet?" "Und jene, die ungläubig sind, sagen: ""Sollen wir euch einen Mann zeigen, der euch berichtet, ihr würdet, wenn ihr ganz in Stücke zerfallen seid, dann wieder als neue Schöpfung auferstehen?" Die Ungläubigen sagen spöttisch: "Sollen wir euch einen Mann zeigen, der euch prophezeit, daß ihr, wenn ihr zerfallen und zersetzt in der Erde ruht, wieder zu neuem Leben auferweckt werdet?  
  8 Hat er eine Lüge wider Allah ersonnen oder ist er ein Wahnbesessener?" Nein, sondern jene, die nicht an das Jenseits glauben, sie befinden sich in der Strafe und im großen Irrtum. "(wir fragen uns:) Hat er (von sich aus) gegen Allah eine Lüge ausgeheckt, oder ist er besessen?"" Aber nein! Diejenigen, die nicht an das Jenseits glauben, sind der Strafe (der Hölle) verfallen und völlig im Irrtum." "Hat er eine Lüge gegen Allah ersonnen oder ist er ein vom Wahn Besessener?"" Nein, (nicht er,) sondern jene, die nicht an das Jenseits glauben, befinden sich in der Pein und im weitgegangenen Irrtum." Hat er Lügen über Gott ersonnen, oder ist er wahnsinnig?" Nein, diejenigen, die nicht an das Jenseits glauben, ziehen sich qualvolle Höllenstrafe zu und sind weit in die Irre gegangen.  
  9 Haben sie denn nicht gesehen, was vor ihnen ist und was hinter ihnen ist vom Himmel und von der Erde? Wenn Wir wollten, könnten Wir sie im Lande zunichte machen oder Stücke von Wolken auf sie fallen lassen. Hierin ist wahrlich ein Zeichen für jeden Diener, der sich bekehrt. Haben sie denn nicht den Himmel und die Erde (überall) vor und hinter sich gesehen? Wenn wir wollen, lassen wir sie in die Erde versinken, oder wir lassen Stücke vom Himmel auf sie herabfallen. Darin liegt ein (warnendes) Zeichen für jeden bußfertigen (munieb) Menschen. Haben sie denn nicht gesehen, was vom Himmel und von der Erde vor ihnen und was hinter ihnen ist? Wenn Wir wollten, könnten Wir sie in der Erde versinken lassen oder auf sie Brocken vom Himmel fallen lassen. Hierin liegt wahrlich ein Zeichen für jeden Diener, der sich bekehrt. Sehen sie denn nicht, was vor und was hinter ihnen ist vom Himmel und von der Erde? Wenn Wir wollten, ließen Wir sie in der Erde versinken oder Scherben vom Himmel auf sie herabfallen. Darin sind Zeichen für jeden reumütigen Diener.  
  10 Und fürwahr, Wir verliehen David Unsere Gnade: "O ihr Berge, singet mit ihm (Gottes) Lob, und ihr Vögel (ebenfalls)!" Und Wir machten das Eisen weich für ihn Und wir haben doch (seinerzeit) dem David unsere Huld erwiesen: (Zu den Bergen sagten wir:) Ihr Berge! Singt Bußlieder (? auwibie) mit ihm! Auch die Vögel (forderten wir auf, in den Bußgesang einzustimmen). Und wir machten für ihn das Eisen weich (und biegsam) "Und wahrlich, Wir verliehen David Unsere Huld: ""O ihr Berge, lobpreist mit ihm (Allah), und auch ihr Vögel (,lobpreist Ihn)!"" Und schmiegsam machten Wir ihm das Eisen." Wir haben einst David Unsere Huld erwiesen und sprachen: "O ihr Berge, singt mit ihm preisende Kehrreime!" Das Gleiche sagten Wir den Vögeln. Wir machten für ihn das Eisen leicht biegsam.  
  11 (Und sprachen :) "Verfertige lange Panzerhemden und füge die Maschen des Kettengewirks fein ineinander. Und tut das Rechte, denn Ich sehe alles, was ihr tut." (und forderten ihn auf): Verfertige Kettenpanzer (saabighaat) und füge die einzelnen Teile gut aneinander (qaddir fie s-sardi)! - Und tut, was recht ist! Ich durchschaue wohl was ihr tut. "(Und Wir sprachen:) ""Verfertige lange Panzerhemden und füge die Maschen des Kettenwerks fein ineinander. Und verrichtet gute Taten; denn Ich sehe alles, was ihr tut.""" "Stelle Panzerhemden her, und füge die Ringe richtig bemessen sorgfältig ineinander!" Ihm und seinen Angehörigen sagten Wir: "Tut gute Werke! Ich sehe genau, was ihr macht."  
  12 Und Salomo (machten Wir) den Wind (dienstbar); sein Morgenweg dauerte einen Monat, und sein Abendweg dauerte einen Monat. Und Wir ließen eine Quelle von geschmolzenem Erz für ihn fließen. Und von den Dschinn waren etwelche, die unter ihm arbeiteten auf seines Herrn Geheiß, und sollte einer von ihnen sich wegwenden von Unserem Gebot, so würden Wir ihn die Strafe des flammenden Feuers kosten lassen. Und dem Salomo (haben wir) den Wind (dienstbar gemacht), der morgens (eine Strecke, zu der man als Reisender) einen Monat (benötigt) zurücklegt, und abends ebenso. Und wir ließen die Metallquelle (`ain al-qitr) für ihn fließen. Und Dschinn (machten wir ihm dienstbar, solche), die mit der Erlaubnis seines Herrn vor ihm (allerlei schwierige) Arbeiten ausführten. Diejenigen von ihnen, die unseren Befehl mißachten, bekommen von uns Strafe des Höllenbrandes zu fühlen. - Und Salomo (machten Wir) den Wind (dienstbar); sein Herweg dauerte einen Monat, und sein Hinweg dauerte einen Monat. Und Wir verflüssigten ihm eine Metallquelle. Und von den Dschinn gab es welche, die unter ihm auf Geheiß seines Herrn arbeiteten. Und sollte einer von ihnen sich von Unserem Befehl abwenden, so würden Wir ihn die Strafe des flammenden Feuers kosten lassen. Salomo haben Wir den Wind dienstbar gemacht. Der Wind legte vormittags eine Strecke zurück, die sonst mit anderen Mitteln in einem Monat zurückgelegt wurde. Desgleichen nachmittags. Und Wir gaben ihm eine Quelle mit fließendem Kupfer. Wir ließen gemäß Gottes Befehl einige Dschinn für ihn arbeiten. Wer von den Dschinn von Unserem Befehl abweichen würde, bekäme die Feuerqual zu kosten.  
  13 Sie machten für ihn, was er begehrte: Bethäuser und Bildsäulen, Becken wie Teiche und eingebaute Kochbottiche: "Wirket, ihr, vom Hause Davids, in Dankbarkeit." Und nur wenige von Meinen Dienern sind dankbar. Sie machten für ihn, was er wollte: Paläste (mahaarieb), Bildwerke (tamaathiel), Schüsseln (so groß) wie Wasserbecken (dschifaan kal-dschawaabi) und (auf Füßen) feststehende Kochkessel (quduur raasiyaat). Stattet der Sippe Davids (die euch derartige Errungenschaften hinterlassen hat, euren) Dank ab! Aber (wer wird dieser Aufforderung nachkommen? Nur wenige von meinen Dienern sind wirklich dankbar. "Sie machten für ihn, was er begehrte: Paläste und Bildwerke, Becken wie Teiche und feststehende Kochbottiche: ""Wirkt ihr vom Hause Davids in Dankbarkeit."" Und nur wenige von Meinen Dienern sind dankbar." Sie fertigten für ihn, was er wollte, Kultstätten, Standbilder, Schüsseln, so groß wie Becken und feststehende gewaltige Kessel. "Ihr Angehörigen Davids! Vollendet Werke, mit denen ihr Gott Dank bezeugt!" Wenige sind unter meinen Dienern, die Mir gebührend danken.  
  14 Und als Wir seinen (Salomos) Tod herbeigeführt hatten, da zeigte ihnen nichts seinen Tod an als ein Wurm der Erde, der sein Zepter zerfraß; also gewahrten die Dschinn deutlich, wie er fiel, daß sie, hätten sie das Verborgene gekannt, nicht in schmählicher Pein hätten bleiben müssen. Als wir dann seinen Tod beschlossen (und bewirkt) hatten, wurden sie erst durch das Tier der Erde, das seinen Stock (minsa§a) zerfraß (und so dem sich darauf stützenden Leichnam den Halt entzog), darauf aufmerksam, daß er gestorben war. Als er dann zu Boden fiel, wurde es den Dschinn klar, daß sie, wenn sie das Verborgene gewußt hätten, (damit auch von seinem Tod Kenntnis gehabt hätten und) nicht (so lange) in der erniedrigenden Strafe (der Dienstverpfichtung) geblieben wären. Und als Wir über ihn den Tod verhängt hatten, da zeigte ihnen nichts seinen Tod an außer einem Tier aus der Erde, das seinen Stock zerfraß; so gewahrten die Dschinn deutlich, wie er fiel, so daß sie, hätten sie das Verborgene gekannt, nicht in schmählicher Pein hätten bleiben müssen. Als Wir ihn abberiefen, war es das Ungeziefer der Erde, das sie auf seinen Tod aufmerksam machte, da es seinen Stock zerfraß. Als er hinfiel, erkannten die Dschinn, daß sie nicht so lange in der entehrenden peinvollen Strafe geblieben wären, wenn sie um das Verborgene gewußt hätten.  
  15 Es gab fürwahr ein Zeichen für Saba in ihrem Heimatland: zwei Gärten zur Rechten und zur Linken: "Esset von den Gaben eures Herrn und seid Ihm dankbar. (Euer ist) eine gute Stadt und ein allverzeihender Herr!" "Die Sabäer hatten doch (seinerzeit) an ihrem Wohnort ein Zeichen (das sie hätten beherzigen sollen): zwei Gärten (einen) zur Rechten und (einen) zur Linken. (Und es wurde zu ihnen gesagt:) ""Eßt von dem, was euer Herr euch beschert hat, und danket ihm (dafür)! Es ist ein gutes Land (in dem ihr wohnt), und (der euch gebietet, ist) ein Herr, der bereit ist zu vergeben.""" "Es gab wahrlich ein Zeichen für Saba§ in ihrem Heimatland: zwei Gärten zur Rechten und zur Linken: ""Esset von den Gaben eures Herrn und seid Ihm dankbar. (Euer ist) eine Stadt, die gut ist, und ein Herr, Der Allverzeihend ist!""" Die Leute von Saba hatten ein Zeichen in ihren Wohnstätten: zwei üppige Gärten rechts und links. "Eßt von den Gaben eures Herrn, und dankt Ihm! Euer Land ist ein gutes Land, und euer Herr ist Gott, der Allvergebende."  
  16 Jedoch sie kehrten sich ab; da sandten Wir gegen sie eine reißende Flut. Und Wir gaben ihnen, an Stelle ihrer Gärten, zwei Gärten mit bitterer Frucht und Tamarisken und wenigen Lotusbäumen. Aber sie wandten sich ab (statt sich dankbar zu zeigen). Da sandten wir die Dammflut(katastrophe) (sail al-`arim) über sie und tauschten ihnen gegen ihre beiden (fruchtbaren) Gärten zwei (andere) ein, in denen es (nur) Dornbuschfrüchte (ukul khamt), Tamarisken (athl) und einige wenige Zizyphusbäume (sidr) gab. Jedoch sie kehrten sich ab; da sandten Wir eine reißende Flut gegen sie. Und Wir gaben ihnen an Stelle ihrer Gärten zwei Gärten mit bitterer Frucht und Tamarisken und wenigen Lotosbäumen. Aber sie wandten sich von Gott ab. Da schickten Wir ihnen den überflutenden §Arim-Dammbruch, und tauschten ihre beiden üppigen Gärten aus durch zwei Gärten mit bitteren Früchten, ertraglosen Tamarisken und einigen wenigen Sisyphusbäumen.  
  17 Solches gaben Wir ihnen zum Lohn für ihre Undankbarkeit; und so lohnen Wir es keinem als den Undankbaren. So vergalten wir ihnen dafür, daß sie undankbar waren. Wir bestrafen (nugaazi) ja doch nur jemand, der undankbar ist. Solches gaben Wir ihnen zum Lohn für ihre Undankbarkeit; und so belohnen Wir keinen (anderen) als den Undankbaren. So bestraften Wir sie wegen ihrer Gottlosigkeit. Wir bestrafen doch nur die Ungläubigen, die auf der Undankbarkeit beharren.  
  18 Und Wir setzten zwischen sie und die Städte, die Wir gesegnet hatten, (andere) hochragende Städte, und Wir machten das Reisen zwischen ihnen leicht: "Reiset in ihnen umher bei Nacht und Tag in Sicherheit." "Und zwischen ihnen und den Städten, die wir gesegnet haben, legten wir (weithin) sichtbare Städte (quraa zaahira) an. Und wir bestimmten, daß sie in ihnen umherziehen sollten (um Handel zu treiben): ""Zieht (mit euren Karawanen) in ihnen bei Tag und Nacht in Sicherheit (und Frieden) umher!""" "Und Wir setzten zwischen sie und die Städte, die Wir gesegnet hatten, (andere) hochragende Städte, und Wir erleichterten das Reisen zwischen ihnen: ""Reist zwischen ihnen bei Tag und Nacht in Sicherheit umher.""" Wir hatten zwischen ihnen und den gesegneten Städten, Städte aufkommen lassen, die in Sichtweite voneinander lagen und bemaßen die Entfernung so, daß sie bequem und sicher zu erreichen waren. Wir sagten: "Geht zwischen ihnen bei Nacht und bei Tage in Sicherheit hin und her!"  
  19 Jedoch sie sprachen: "Unser Herr, setze größere Entfernung zwischen die Stationen unserer Reise." Und sie sündigten wider sich selber; so machten Wir sie zu Geschichten und zerstückten sie in Stücke. Hierin sind wahrlich Zeichen für jeden Standhaften, Dankbaren. "Sie aber sagten (in ihrem Übermut): ""Herr! Vergrößere die Wegstrecken unserer Reisen!"" Sie frevelten (damit) gegen sich selber. Da machten wir sie (und das Strafgericht, das über sie hereinbrach) zu Geschichten (über die man allerorts spricht). Und wir (ließen sie alle umkommen und) zersetzten sie (durch die Verwesung) vollständig. Darin liegen (doch) Zeichen für jeden, der Geduld übt und sich dankbar erweist." "Jedoch sie sagten: ""Unser Herr, vergrößere die Entfernung zwischen unseren Reisezielen."" Und sie sündigten gegen sich selber; so machten Wir sie zu (abschreckenden) Geschichten (für die Nachfahren), und Wir ließen sie in Stücke zerfallen. Hierin sind wahrlich Zeichen für jeden Geduldigen, Dankbaren." Sie sagten: "O unser Herr! Verlängere unsere Reisen!" Sie taten sich selbst unrecht. Wir ließen sie zu Nachrichten und Geschichten werden, die sich die Menschen erzählten und zerrissen und zerstreuten sie ganz und gar. Darin sind Zeichen für jeden, der höchste Geduld übt und Gott gebührende Dankbarkeit entgegenbringt.  
  20 Und Iblis bewies fürwahr die Richtigkeit seiner Meinung von ihnen; dann folgten sie ihm mit Ausnahme eines Teils der Gläubigen. Und Iblies fand die Meinung, die er von ihnen hatte (nämlich daß sie sich zum Unglauben verführen lassen würden), in der Tat bestätigt: Sie leisteten ihm mit Ausnahme eines Teiles (von ihnen), der gläubig war, Gefolgschaft. Und Iblis bewies wahrlich die Richtigkeit seiner Meinung von ihnen; und sie folgten ihm mit Ausnahme einer Schar von Gläubigen. Iblîs verwirklichte seine heimtückische List über sie, und so folgten sie ihm mit Ausnahme weniger Gläubiger.  
  21 Und er hatte keine Macht über sie, allein Wir wünschten denjenigen, der ans Jenseits glaubte, vor dem auszuzeichnen, der Zweifel darüber hegte. Und dein Herr ist wachsam über alle Dinge. Er hatte allerdings keine Vollmacht über sie. Wir wollten (indem wir ihn zum Verführer werden ließen) nur in Erfahrung bringen, wer an das Jenseits glaubt, und wer darüber im Zweifel ist. Dein Herr gibt auf alles acht. Und er hatte keine Macht über sie; allein Wir wollten denjenigen, der ans Jenseits glaubte, vor dem auszeichnen, der Zweifel darüber hegte. Und dein Herr wacht über alle Dinge. Er hatte keine Macht über sie; allein Wir prüften sie, um zu erkennen, wer an das Jenseits glaubt und wer darüber im Zweifel ist. Dein Herr beobachtet alles genauestens.  
  22 Sprich: "Rufet doch jene an, die ihr neben Allah wähnt! Sie haben nicht einmal über das Gewicht eines Stäubchens Macht in den Himmeln oder auf Erden, noch haben sie einen Anteil an beiden, noch hat Er einen Helfer unter ihnen." Sag: Ihr könnt (noch so inständig) zu denen beten, die ihr an Allahs Statt (als Götter) ausgebt. Sie vermögen (auch) nicht (so viel wie) das Gewicht eines Stäubchens (auszurichten), weder im Himmel noch auf der Erde. Sie haben an Himmel und Erde keinen Anteil. Und Allah hat an ihnen keinen Helfer. "Sprich: ""Ruft doch jene an, die ihr vermutet neben Allah. Sie haben nicht einmal über das Gewicht eines Stäubchens in den Himmeln oder auf Erden Macht, noch haben sie einen Anteil an beiden, noch hat Er einen Helfer unter ihnen.""" Sprich: "Ruft die Gefährten an, die ihr anstatt Gottes für Gottheiten haltet!" Sie besitzen nichts, nicht einmal etwas im Gewicht eines Staubkorns weder in den Himmeln, noch auf Erden. Sie haben keinen Anteil an ihnen, und Gott nimmt keinen von ihnen als Helfer.  
  23 Auch nützt bei Ihm keine Fürbitte, außer für den, bei dem Er es erlaubt, so daß, wenn der Schrecken aus ihren Seelen gewichen ist und sie fragen: "Was hat euer Herr gesprochen?", sie antworten werden: "Die Wahrheit". Und Er ist der Erhabene, der Große. "Und es nützt nichts, (am Tag des Gerichts) Fürsprache bei ihm einzulegen, außer wenn er für einen die Erlaubnis (dazu) gibt. Wenn dann schließlich (am Tag des Gerichts) der Schrecken aus ihren Seelen gewichen ist, sagen sie: ""Was hat denn euer Herr gesagt?"" Sie sagen: ""Die Wahrheit"". Und er ist der, der (unvergleichlich) erhaben und groß ist." "Auch nützt bei Ihm keine Fürsprache, außer für den, bei dem Er es erlaubt, so daß, wenn der Schrecken aus ihren Seelen gewichen ist und sie sagen: ""Was hat euer Herr gesprochen?"" sie sagen werden: ""Die Wahrheit."" Und Er ist der Erhabene, der Große." Es nützt keine Fürsprache bei Ihm, es sei denn, Er gibt einem die Erlaubnis dafür. Wenn der Schrecken von ihren Herzen gewichen ist, sprechen sie miteinander: "Was hat euer Herr gesagt?" Und sie werden antworten: "Die Wahrheit." Er ist der Höchste und der Größte.  
  24 Sprich: "Wer gibt euch Nahrung von den Himmeln und der Erde?" Sprich: "Allah. Entweder wir sind oder ihr seid auf dem rechten Weg oder in offenkundigem Irrtum." Sag: Wer beschert euch (den Lebensunterhalt) vom Himmel und (von) der Erde? Sag: (Niemand anders als) Allah. Entweder sind wir rechtgeleitet, und ihr befindet euch offensichtlich im Irrtum, oder umgekehrt. "Sprich: ""Wer gibt euch Nahrung von den Himmeln und der Erde?"" Sprich: ""Allah. Entweder wir sind oder ihr seid auf dem rechten Weg oder in offenkundigem Irrtum.""" Sprich: "Wer versorgt euch aus den Himmeln und der Erde?" Sprich: "Gott. Wir sind, desgleichen ihr, entweder rechtgeleitet oder in eindeutigem Irrtum."  
  25 Sprich: "Ihr sollt nicht befragt werden ob unserer Sünden, noch werden wir befragt werden nach dem, was ihr tut." Sag: Ihr werdet (dereinst) nicht über das, was wir gesündigt haben, zur Rechenschaft gezogen, und wir nicht über das, was ihr tut. "Sprich: ""Ihr sollt nicht nach unseren Sünden befragt werden, noch werden wir nach dem, was ihr tut, befragt werden.""" Sprich: "Ihr verantwortet nicht, was wir begangen haben, und wir verantworten nicht, was ihr getan habt."  
  26 Sprich: "Unser Herr wird uns alle zusammenbringen; dann wird Er zwischen uns richten nach Gerechtigkeit; und Er ist der beste Richter, der Allwissende." Sag: Unser Herr wird uns (dereinst bei sich) versammeln. Hierauf wird er zwischen uns nach der Wahrheit entscheiden (yaftahu). Er ist es, der entscheidet (huwa l-fattaahu) und (über alles) Bescheid weiß. "Sprich: ""Unser Herr wird uns alle zusammenbringen, dann wird Er zwischen uns in Gerechtigkeit richten; und Er ist der beste Richter, der Allwissende.""" Sprich: "Gott wird uns versammeln, euch und uns, und wird dem Recht nach zwischen uns entscheiden. Bei Ihm liegt die letzte Entscheidung, und Er hat das größte Wissen."  
  27 Sprich: "Zeigt mir jene, die ihr Ihm als Götter zur Seite gesetzt habt! Nichts! Er aber ist Allah, der Allmächtige, der Allweise." Sag: Zeigt mir (doch) die (angeblichen Götter), die ihr ihm als Teilhaber beigegeben habt! Nein! Er (allein) ist Allah, der Mächtige und Weise. "Sprich: ""Zeigt mir jene, die ihr Ihm als Götter zur Seite gesetzt habt! Nichts! Er aber ist Allah, der Allmächtige, der Allweise.""" Sprich: "Zeigt mir die Gefährten, die ihr Ihm als Teilhaber beigesellt habt! Doch nein! Er ist der Allmächtige, der Allweise."  
  28 Und Wir haben dich entsandt nur als Bringer froher Botschaft und Warner für die ganze Menschheit; jedoch die meisten Menschen verstehen es nicht. Und wir haben dich (mit der Offenbarung) gesandt, damit du den Menschen allesamt (? kaaffatan) (und nicht nur wenigen Auserwählten) ein Verkünder froher Botschaft und ein Warner seiest. Aber die meisten Menschen wissen (es) nicht. Und Wir haben dich nur als Bringer froher Botschaft und Warner für alle Menschen entsandt; jedoch die meisten Menschen wissen es nicht. Wir haben dich zu allen Menschen als Verkünder froher Botschaft und Warner entsandt. Doch die meisten Menschen wissen es nicht.  
  29 Und sie sprechen: "Wann wird diese Verheißung (in Erfüllung gehen), wenn ihr die Wahrheit redet?" "Und sie sagen: ""Wann wird diese Androhung (Wirklichkeit werden)? (Seht doch zu, daß sie eintrifft) wenn (anders) ihr die Wahrheit sagt!""" "Und sie sagen: ""Wann wird dieses Versprechen erfüllt, wenn ihr wahrhaftig seid?""" Sie sagten: "Wann wird dieses Versprechen in Erfüllung gehen, wenn ihr die Wahrheit sagt?"  
  30 Sprich: "Euch ist die Frist von einem Tag festgesetzt, von der ihr nicht einen Augenblick säumen noch (ihr) vorauseilen könnt." Sag: Euch ist ein Tag als Termin gesetzt (mi`aad), hinter dem ihr (auch) nicht eine Stunde zurückbleiben, und dem ihr ebensowenig vorausgehen werdet. "Sprich: ""Euch ist die Frist eines Tages festgesetzt, hinter der ihr weder eine Stunde zurückbleiben noch ihr vorausgehen könnt.""" Sprich: "Ihr habt eine bestimmte Frist bis zu einem Tag, den ihr weder um eine Stunde vorverlegen noch hinausschieben könnt."  
  31 Und jene, die ungläubig sind, sprechen: "Wir wollen keineswegs an diesen Koran glauben, noch an das, was vor ihm ist." Und könntest du nur sehen, wenn die Frevler vor ihren Herrn gestellt werden, wie sie sich wechselseitig die Schuld zuwerfen! Diejenigen, die verachtet waren, werden dann zu denen, die hochmütig waren, sprechen: "Wäret ihr nicht gewesen, ganz gewiß wären wir Gläubige geworden." "Und diejenigen, die ungläubig sind, sagen: ""Wir werden an diesen Koran nicht glauben, auch nicht an das, was (an Offenbarungen) vor ihm da war."" (Sie werden aber der Strafe für ihre Verstocktheit nicht entgehen.) Wenn du (doch) sehen würdest (dereinst am Tag des Gerichts), wenn die Frevler (in Erwartung des Verdammungsurteils) vor ihrem Herrn stehen und einander Vorhaltungen machen (yardschi`u ba`duhum ilaa ba`dini l-qaula)! Diejenigen, die (zu Lebzeiten) unterdrückt worden sind, sagen (dann) zu denen, die (seinerzeit) hochmütig waren: ""Wenn ihr nicht gewesen wäret, wären wir (in unserem Erdenleben) gläubig gewesen""." "Und jene, die ungläubig sind, sagen: ""Wir wollen keineswegs an diesen Qur§an glauben, noch an das, was vor ihm gewesen ist."" Und könntest du nur sehen, wie sich die Ungerechten wechselseitig die Schuld zuweisen, wenn sie vor ihren Herrn gestellt werden! Diejenigen, die unterdrückt waren, werden dann zu denen, die hochmütig waren, sagen: ""Wäret ihr nicht gewesen, wären wir ganz gewiß Gläubige geworden.""" Die Ungläubigen sagen: "Wir werden weder an diesen Koran noch an die vor ihm offenbarten Schriften glauben." Du müßtest sehen, wie die Ungerechten am Jüngsten Tag vor ihrem Herrn stehen und einander Vorhaltungen machen werden. Die Unterdrückten werden den ?berheblichen sagen: "Wenn ihr nicht gewesen wäret, wären wir Gläubige."  
  32 Jene, die hochmütig waren, werden zu denen, die verachtet waren, sprechen: "Waren wir es etwa, die euch vom rechten Weg abwendig machten, nachdem er zu euch gekommen? Nein, ihr selbst wart die Schuldigen." "Die Hochmütigen sagen zu den Unterdrückten: ""Wir sollen es gewesen sein, die euch von der rechten Leitung abgehalten haben, nachdem sie zu euch gekommen war? Nein, ihr waret (eurerseits) Sünder.""" "Jene, die hochmütig waren, werden zu denen, die unterdrückt waren, sagen: ""Waren wir es etwa, die euch vom rechten Weg abhielten, nachdem er (der Qur§an) zu euch gekommen war? Nein, ihr selbst waret die Schuldigen.""" Die überheblichen werden den Unterdrückten sagen: "Haben wir euch von der Rechtleitung abgehalten, als sie euch verkündet worden war? Nein! Ihr seid vorsätzliche Frevler gewesen."  
  33 Und jene, die verachtet waren, werden zu denen, die hochmütig waren, sprechen: "Nein, aber es war (euer) Ränkeschmieden bei Nacht und Tag, als ihr uns hießet, nicht an Allah zu glauben und Ihm Götter zur Seite zu setzen." Und in ihrem Innern werden sie von Reue erfüllt sein, wenn sie die Strafe sehen; und Wir werden Fesseln um die Nacken derer legen, die ungläubig waren. Sie werden nur für das belohnt werden, was sie getan. "Die Unterdrückten sagen zu den Hochmütigen: ""Nein (die Schuld lag an euch! Ihr waret voller List und) Ränke, Tag und Nacht. (Damals) als ihr uns (immer wieder) befahlet, wir sollten an Allah nicht glauben und behaupten, daß er (andere Götter) seinesgleichen (neben sich) habe."" Und sie empfinden insgeheim Bedauern (und Ärger über das, was sie getan haben), nachdem sie die Strafe (unmittelbar vor sich) sehen. Denen, die (in ihrem Erdenleben) ungläubig waren, tun wir (dann die Hände in) Fesseln an den Hals. Wird ihnen etwa (für) etwas anderes vergolten als (für) das, was sie (in ihrem Erdenleben) getan haben?" "Und jene, die unterdrückt waren, werden zu denen, die hochmütig waren, sagen: ""Nein, aber es war (euer) Ränkeschmieden bei Nacht und Tag, als ihr uns befahlt, nicht an Allah zu glauben und Ihm Götter zur Seite zu setzen."" Und in ihrem Innern werden sie von Reue erfüllt sein, wenn sie die Strafe sehen; und Wir werden Fesseln um die Nacken derer legen, die ungläubig waren. Sie werden nur für das entlohnt werden, was sie getan haben." Die Unterdrückten werden den überheblichen sagen: "Das war doch eure List Tag und Nacht. Ihr habt uns befohlen, Gott zu verleugnen und Ihm ebenbürtige Gefährten beizustellen." Sie verbergen ihr Bedauern, wenn sie die qualvolle Strafe zu sehen bekommen. Wir werden den Ungläubigen Ketten um den Hals legen. Werden sie etwa für etwas anderes belangt, als für das, was sie getan haben?  
  34 Und Wir entsandten keinen Warner zu einer Stadt, ohne daß die Reichen darin gesprochen hätten: "Gewiß, wir leugnen das, womit ihr gesandt seid." "Und wir haben in keine Stadt einen Warner gesandt, ohne daß diejenigen aus ihr, die ein Wohlleben führten, gesagt hätten: ""Wir glauben nicht an die Botschaft, die euch aufgetragen worden ist""." "Und Wir entsandten zu keiner Stadt einen Warner, ohne daß die, die darin ein Leben in Wohlstand führten, gesprochen hätten: ""Gewiß, wir leugnen das, womit ihr gesandt worden seid.""" Wir haben niemals einen Warner in eine Stadt geschickt, dem die in Saus und Braus Lebenden nicht gesagt hätten: "Wir glauben nicht an die Botschaft, die ihr zu verkünden habt."  
  35 Und sie sprachen: "Wir sind reicher an Gut und an Kindern; und wir werden nicht bestraft werden." "Und sie sagen: ""Wir haben mehr Vermögen und Kinder (als ihr). Und wir haben mit keiner Bestrafung zu rechnen.""" "Und sie sagten: ""Wir haben mehr Güter und Kinder (als ihr); und wir werden nicht bestraft werden!""" Sie sagten: "Wir haben mehr Vermögen und Söhne, und wir werden nicht bestraft werden."  
  36 Sprich: "Fürwahr, mein Herr weitet und beschränkt die Mittel zum Unterhalt, wem Er will; jedoch die meisten Menschen wissen es nicht." Sag: Mein Herr teilt den Unterhalt reichlich zu, wem er will, und begrenzt (ihn auch wieder). Aber die meisten Menschen wissen (es) nicht. "Sprich: ""Wahrlich, mein Herr erweitert und beschränkt dem die Mittel zum Unterhalt, dem Er will; jedoch die meisten Menschen wissen es nicht.""" Sprich: "Mein Herr gibt, wem Er will, mehr und wem Er will, weniger, je nach Seinem weisen Ermessen, aber die meisten Menschen wissen nicht darum."  
  37 Und es ist nicht euer Gut, noch sind es eure Kinder, die euch Uns nahe bringen werden; die aber, die glauben und gute Werke tun, die sollen vielfachen Lohn erhalten für das, was sie getan. Und in den hohen Hallen (des Paradieses) sollen sie sicher wohnen. Und nicht euer Vermögen und eure Kinder sind es, die euch in ein nahes Verhältnis zu uns bringen. (Es kommt) vielmehr (auf den Glauben und die Werke an). Diejenigen, die glauben und tun, was recht ist, haben (dereinst) für das, was sie getan haben, doppelten Lohn zu erwarten. Sie werden in den Obergemächern (ghurufaat) (des Paradieses wohnen und) Sicherheit (und Frieden) haben. Und es ist weder euer Gut, noch sind es eure Kinder, die euch Uns nahe bringen werden; die aber, die glauben und gute Werke tun, sie sollen den zweifachen Lohn für das, was sie getan haben, erhalten. Und in den Obergemächern (des Paradieses) werden sie sicher wohnen. Euer Reichtum und eure Söhne sind es nicht, die euch Uns näherbringen. Nur die Gläubigen, die gute Werke tun, werden doppelte Belohnung für ihre Werke bekommen. Sie werden gewiß in den höchsten Gemächern des Paradieses wohnen.  
  38 Doch jene, die versuchen, Unsere Zeichen zu entkräften, sie sind es, die der Strafe zugeführt werden sollen. Diejenigen aber, die sich hinsichtlich unserer Zeichen ereifern, indem sie sich (unserem Zugriff) zu entziehen suchen, werden zur Bestrafung (in der Hölle) vorgeführt. Doch jene, die versuchen, Unsere Zeichen zu entkräften - sie sind es, die der Strafe zugeführt werden. Die Ungläubigen, die sich ereifern, Unsere Verse zu verunglimpfen, werden qualvoll bestraft werden.  
  39 Sprich: "Fürwahr, mein Herr weitet und beschränkt die Mittel zum Unterhalt, wem Er will von Seinen Dienern Und was immer ihr spendet, Er wird es vergelten; und Er ist der beste Versorger." Sag: Mein Herr teilt den Unterhalt reichlich zu, wem von seinen Dienern er will, und begrenzt (ihn) ihm (auch wieder). Und wenn ihr etwas spendet, wird er es (euch dereinst) ersetzen. Er kann am besten bescheren. "Sprich: ""Wahrlich, mein Herr erweitert und beschränkt dem von Seinen Dienern die Mittel zum Unterhalt, dem Er will. Und was immer ihr spendet, Er wird es ersetzen; und Er ist der beste Versorger.""" Sprich: "Mein Herr gibt dem Seiner Diener, dem Er will, bald mehr, bald weniger, je nach Seinem weisen Ermessen. Was ihr an Spenden gebt, wird Er euch vergelten." Er ist der beste Versorger.  
  40 Und am Tage, da Er sie alle versammeln, dann zu den Engeln sprechen wird: "Wart ihr es, denen diese Menschen dienten?" "Und am Tag (des Gerichts), da er sie alle (zu sich) versammelt! Hierauf (wenn alles versammelt ist) sagt er zu den Engeln: ""Haben die da (in ihrem Erdenleben) euch verehrt?""" "Und am Tage, wo Er sie alle versammeln (und) dann zu den Engeln sprechen wird: ""Sind diese es, die euch dienten?""" Am Jüngsten Tag wird Er sie alle versammeln und den Engeln sagen: "Haben diese euch angebetet?"  
  41 Sie werden sprechen: "Preis Dir! Du, nicht sie, bist unser Freund. Nein, sie dienten den Dschinn; an sie haben die meisten von ihnen geglaubt." "Sie sagen: ""Gepriesen seist du! (Wie hätten wir so etwas zulassen können!) Dich haben wir zum Freund, nicht sie. Nein, die Dschinn haben sie verehrt. Die meisten von ihnen glauben an sie.""" "werden sie sagen: ""Preis (sei) Dir! Dich haben Wir zum Beschützer, nicht sie. Nein, sie dienten den Dschinn; an sie haben die meisten von ihnen geglaubt.""" Sie werden antworten: "Gepriesen bist Du. Wir stehen zu Dir, nicht zu ihnen. Sie beteten die Dschinn an, denn die meisten glaubten an sie."  
  42 (Gott wird sprechen:) "So sollt ihr heute einander weder nützen noch schaden können." Und zu denen, die frevelten, werden Wir sprechen: "Kostet die Strafe des Feuers, das ihr zu leugnen pflegtet." Heute vermögen sie nun einander weder zu nützen noch zu schaden. Und wir werden zu den Frevlern sagen: Jetzt bekommt ihr die Strafe des Höllenfeuers zu fühlen, das ihr (zeitlebens) für Lüge erklärt habt. """So sollt ihr heute einander weder nützen noch schaden können."" Und zu denen, die frevelten, werden Wir sprechen: ""Kostet die Strafe des Feuers, das ihr zu leugnen pflegtet.""" Heute können sie einander weder nützen noch schaden. Wir sagen den Ungläubigen: "Kostet die qualvolle Strafe des Feuers, das ihr verleugnet habt!"  
  43 Und wenn Unsere deutlichen Zeichen ihnen vorgetragen werden, sagen sie. "Dieser ist nichts weiter als ein Mann, der euch von dem abwendig machen möchte, was eure Väter verehrten." Und sie sprechen: "Dieser (Koran) ist nichts als eine erdichtete Lüge." Und diejenigen, die ungläubig sind, sagen von der Wahrheit, wenn sie ihnen kommt: "Das ist nichts als offenkundige Zauberei." "Und wenn ihnen unsere Verse als klare Beweise (baiyinaat) verlesen werden, sagen sie: ""Das ist niemand anders als ein Mann, der euch von den Göttern abhalten will, denen eure Väter (von jeher) gedient haben."" Und sie sagen: ""Das ist nichts als ein Schwindel (ifk), der (von ihm) ausgeheckt worden ist."" Und diejenigen, die ungläubig sind, sagen von der Wahrheit, nachdem sie zu ihnen gekommen ist: ""Das ist ganz offensichtlich Zauberei""." "Und wenn ihnen Unsere deutlichen Verse verlesen werden, sagen sie: ""Dieser ist nichts weiter als ein Mann, der euch von dem abwenden möchte, was eure Väter verehrten."" Und sie sagen: ""Dieser (Qur§an) ist nichts (anderes) als eine erdichtete Lüge."" Und diejenigen, die ungläubig sind, sagen von der Wahrheit, wenn sie zu ihnen kommt: ""Das ist nichts als eine offenkundige Zauberei.""" Wenn ihnen Unsere klaren Verse vorgetragen werden, sagen sie: "Dieses ist sicher ein Mann, der euch von dem abbringen will, was eure Väter anzubeten pflegten." Sie sagen: "Das ist nur eine ersonnene Lüge." Die Ungläubigen sagten über die Wahrheit, als sie ihnen zukam: "Das ist offenkundige Zauberei."  
  44 Und Wir gaben ihnen keine Bücher, die sie studierten, noch sandten Wir ihnen einen Warner vor dir. Und wir haben ihnen (früher noch) keine Schriften gegeben, in denen sie hätten forschen können, und wir haben vor dir keinen Warner zu ihnen gesandt. Und Wir gaben ihnen keine Bücher, die sie (hätten) studieren (können), noch sandten Wir ihnen einen Warner vor dir. Wir haben ihnen kein Buch herabgesandt, das sie studiert hätten, und Wir haben vor dir keinen Warner zu ihnen entsandt.  
  45 Jene, die vor ihnen waren, leugneten ebenfalls - und diese haben nicht den zehnten Teil von dem erreicht, was Wir jenen gegeben -, und doch ziehen sie Meine Gesandten der Lüge. Doch wie war (die Folge) Meiner Verleugnung! (Schon) diejenigen, die vor ihnen lebten, haben (unsere Botschaft) für Lüge erklärt. Dabei sind die (zeitgenössischen) Ungläubigen nicht auf den zehnten Teil von dem gekommen, was wir jenen (in früherer Zeit) (an Besitz und Macht) gegeben haben. Sie haben meine Gesandten der Lüge geziehen (und sind daraufhin einem Strafgericht verfallen). Und wie war mein Verweis (nakier)! Jene, die vor ihnen waren, leugneten ebenfalls - und diese haben nicht den zehnten Teil von dem erreicht, was Wir jenen gegeben hatten -, und sie bezichtigten Meine Gesandten der Lüge. Doch wie war (die Folge davon,) daß sie Mich verleugneten! Die Völker vor ihnen ziehen ihre Gesandten ebenfalls der Lüge. Dein Volk hat aber nicht einmal ein Zehntel der Macht der früheren Völker, die meine Gesandten verleugneten. Wie schwerwiegend war Meine Ablehnung!  
  46 Sprich: "Ich mahne euch nur an eines: daß ihr vor Allah hintretet zu zweit oder einzeln und dann nachdenket. Es ist kein Wahnsinn in eurem Gefährten (dem Propheten); er ist euch nur ein Warner vor einer bevorstehenden strengen Strafe." Sag: Ich ermahne euch zu einem allein: Tretet zu zweit oder einzeln vor Allah und denkt hierauf nach! Euer Landsmann (saahib) ist (doch) nicht besessen. Er ist nichts als einer, der euch vor (baina yadai) einer schweren Strafe warnt. "Sprich: ""Ich mahne euch nur an eines: daß ihr euch ernsthaft mit Allahs Sache - zu zweit oder einzeln - befaßt und dann nachdenken sollt. Es ist in eurem Gefährten (dem Propheten) keine Besessenheit; er ist für euch nur ein Warner vor einer bevorstehenden strengen Strafe.""" Sprich: "Ich ermahne euch zu folgendem: Tretet zu zweit oder einzeln vor Gott und denkt über Ihn nach! Euer Gesandter ist keineswegs wahnsinnig. Er ist für euch nur ein Warner vor einer qualvollen Strafe."  
  47 Sprich: "Was ich auch an Lohn von euch verlangt haben mag, das ist euer. Mein Lohn ist allein bei Allah; und Er ist Zeuge über alle Dinge." Sag: Ich verlange von euch keinen Lohn (dafür, daß ich euch die Offenbarung verkünde). Es ist euer (eigener) Vorteil (wenn ihr meinem Ruf folgt). Allah allein kommt für meinen Lohn auf. Er ist über alles Zeuge. "Sprich: ""Ich habe von euch keinen Lohn verlangt; denn dieser (Lohn) kommt euch zugute. Mein Lohn ist allein bei Allah; und Er ist der Zeuge aller Dinge." Sprich: "Ich fordere von euch keinen Lohn, es sei denn, daß ihr euch Gutes tut. Für meinen Lohn kommt Gott allein auf. Er ist der beste Zeuge für alles."  
  48 Sprich: "Wahrlich, mein Herr, der Wisser des Verborgenen, zerstückelt (die Lüge) mit der Wahrheit." Sag: Mein Herr bringt die Wahrheit vor. Er weiß über die verborgenen Dinge Bescheid. "Sprich: "" Wahrlich, mein Herr, der Kenner des Verborgenen, schleudert (euch) die Wahrheit entgegen.""" Sprich: "Mein Herr schlägt den Irrtum mit der Wahrheit. Er ist es, Der genauestens um alles Verborgene weiß."  
  49 Sprich: "Die Wahrheit ist gekommen, und das Falsche kann weder etwas erschaffen noch etwas zurückbringen." Sag: Die Wahrheit ist (mit dem Islam) gekommen. Was nichtig ist, kann weder (etwas) neu anfangen noch (es) wieder (zur Existenz) bringen. "Sprich: ""Die Wahrheit ist gekommen, und das Falsche kann weder etwas erschaffen noch etwas zurückbringen.""" Sprich: "Die Wahrheit ist gekommen. Die Irrlehre kann weder Neues beginnen noch Altes wiederholen."  
  50 Sprich: "Wenn ich irre, so irre ich nur wider mich selbst; und wenn ich rechtgeleitet bin, so ist es durch das, was mein Herr mir offenbart hat. Wahrlich, Er ist der Allhörende, der Nahe." Sag: Wenn ich irregehe, tue ich das nur zu meinem eigenen Nachteil, und wenn ich mich rechtleiten lasse, auf Grund dessen, was mir mein Herr eingibt. Er hört (alles) und ist (den Menschen) nahe. "Sprich: ""Wenn ich irre, so irre nur ich selbst; und wenn ich rechtgeleitet bin, so geschieht es durch das, was mein Herr mir offenbart hat. Wahrlich, Er ist der Allhörende, der Nahe.""" Sprich: "Wenn ich irregehe, so schade ich nur mir selbst. Wenn ich rechtgeleitet bin, geschieht das durch die Offenbarung, die mir mein Herr herabsendet. Er hört alles und ist uns nahe."  
  51 Könntest du nur sehen, wenn sie mit Furcht geschlagen sein werden! Dann wird es kein Entrinnen geben, denn sie werden aus nächster Nähe erfaßt werden. Wenn du doch sehen würdest (dereinst am Tag des Gerichts), wenn sie (alle) Angst haben, während es kein Entrinnen (für sie) gibt und sie aus der Nähe (min makaanin qariebin) aufgegriffen werden! Könntest du nur sehen, wenn sie mit Furcht geschlagen sein werden! Dann wird es (für sie) kein Entrinnen geben; denn sie werden aus nächster Nähe erfaßt werden. Du müßtest sehen, wie die Ungläubigen am Jüngsten Tag erschrecken werden und nicht entrinnen können. Sie werden von einem nahen Ort aus in die Hölle geführt.  
  52 Und sie werden sprechen: "(Nun) glauben wir daran." Allein wie kann das Erlangen (des Glaubens) ihnen an einem (so) fernen Orte möglich sein, "Sie sagen: ""Wir glauben (jetzt) daran"". Aber was soll ihnen der (verspätete) Versuch, aus der Ferne, in greifbare Nähe (des Heils) zu kommen (? wa-annaa lahumu t-tanaawuschu min makaanin ba`iedin)?" "Und sie werden sagen: ""(Nun) glauben wir daran."" Allein, wie kann das Erlangen (des Glaubens) ihnen an einem (so) fernen Orte möglich sein ," Sie werden sagen: "Wir glauben jetzt an die Wahrheit." Doch wie können sie im Jenseits vom Glauben sprechen, der zum fernen, längst untergegangenen, Leben auf Erden gehört?  
  53 Wenn sie zuvor nicht daran geglaubt hatten? Und sie äußern Mutmaßungen von einem fernen Ort aus. Sie haben ja früher nicht daran geglaubt und stellten aus der Ferne Mutmaßungen über das Verborgene an (? wa-yaqzifuuna bil-ghaibi min makaanin ba`iedin). wenn sie zuvor nicht daran geglaubt haben? Und sie äußern Mutmaßungen von einem fernen Ort aus. Sie verleugneten schon damals, und nun stellen sie weithergeholte Mutmaßungen über Verborgenes an.  
  54 Und ein Abgrund ist gelegt zwischen ihnen und ihren Begierden, wie es ihresgleichen schon zuvor widerfuhr. Sie auch waren fürwahr in beunruhigendem Zweifel. Die Erfüllung dessen, was sie sich wünschen, wird ihnen unmöglich gemacht, wie das früher bei ihresgleichen (? bi-aschyaa`ihim) geschehen ist. Sie hegten (in ihrem Erdenleben) bedenkliche Zweifel (an der Wahrheit der göttlichen Botschaft). Und ein Abgrund ist zwischen ihnen und ihren Begierden aufgerissen worden, wie es ihresgleichen schon zuvor widerfuhr. Auch sie befanden sich in beunruhigendem Zweifel. Ihr Wunsch zu glauben, wird vereitelt, da es zu spät ist, genau wie es vorher bei ihren Gefährten im Unglauben geschehen war. Sie waren alle in bedenklichem Zweifel.