.Sure 59 | Die Versammlung |
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    Ahmadeyya Rudi Paret M. A. Rassoul Azhar  
  1 Alles, was in den Himmeln, und alles, was auf Erden ist, preist Allah; und Er ist der Allmächtige, der Allweise. Es preist Allah (alles), was im Himmel und auf Erden ist. Er ist der Mächtige und Weise. Alles, was in den Himmeln, und alles, was auf Erden ist, preist Allah; und Er ist der Erhabene, der Allweise. Alles, was in den Himmeln und auf der Erde ist, lobpreist Gott. Er ist der Allmächtige, der Allweise.  
  2 Er ist es, Der diejenigen von dem Volk der Schrift, die ungläubig waren, austrieb aus ihren Heimstätten bei dem ersten Heerbann. Ihr glaubtet nicht, daß sie hinausziehen würden, und sie dachten, daß ihre Burgen sie beschützen würden gegen Allah. Doch Allah kam über sie, von wo sie es nicht erwarteten, und warf Schrecken in ihre Herzen, so daß sie ihre Häuser zerstörten mit ihren eigenen Händen und den Händen der Gläubigen. So zieht eine Lehre daraus, o die ihr Augen habt. Er ist es, der diejenigen von den Leuten der Schrift, die ungläubig sind, aus ihren Wohnungen vertrieben hat, zur ersten (diesseitigen) Versammlung (an den Ort ihrer Verbannung) (li-auwali l-haschri). Ihr glaubtet nicht, daß sie wegziehen würden. Und sie meinten, ihre Befestigungen (husuun) würden sie vor Allah schützen. Da kam Allah (mit seiner Gewalt) über sie, ohne daß sie damit rechneten, und jagte ihnen Schrecken ein, worauf sie eigenhändig und mit den Händen der Gläubigen ihre Häuser zerstörten. Denkt (darüber) nach, (ihr alle) die ihr Einsicht habt! Er ist es, Der diejenigen vom Volke der Schrift, die ungläubig waren, aus ihren Heimstätten zur ersten Versammlung austrieb. Ihr glaubtet nicht, daß sie hinausziehen würden, und sie dachten, daß ihre Burgen sie gegen Allah schützen würden. Doch Allah kam von (dort) über sie, woher sie es nicht erwarteten, und warf Schrecken in ihre Herzen, so daß sie ihre Häuser mit ihren eigenen Händen und den Händen der Gläubigen zerstörten. So zieht eine Lehre daraus, o die ihr Einsicht habt! Er ist es, Der die Ungläubigen unter den Schriftbesitzern (die Banu an-Nadîr) ihrer Häuser verwies und zur ersten Versammlung führte. Ihr hattet nicht gedacht, daß sie der Stadt verwiesen werden könnten, und sie meinten, daß ihre Festungen sie gegen Gott schützen würden. Aber Gott kam über sie, als sie nicht damit rechneten und jagte ihren Herzen Schrecken ein. Sie verwüsteten ihre Häuser mit eigenen Händen und den Händen der Gläubigen. Zieht die Lehre daraus, ihr Einsichtigen!  
  3 Und wäre es nicht so gewesen, daß Allah für sie Verbannung angeordnet hatte, Er hätte sie sicherlich hienieden bestraft, und im Jenseits wird ihnen die Strafe des Feuers. Wenn Allah nicht die Verbannung (dschalaa§) für sie bestimmt hätte, hätte er sie im Diesseits (auf andere Weise) bestraft. Im Jenseits aber haben sie die Strafe des Höllenfeuers zu erwarten. Und wäre es nicht gewesen, daß Allah für sie die Verbannung angeordnet hätte, hätte Er sie sicher in (dieser) Welt bestraft; und im Jenseits wird ihnen die Strafe des Feuers zuteil sein. Hätte Gott nicht ihre Vertreibung vorgeschrieben, hätte Er ihnen eine noch schwerere Strafe im Diesseits auferlegt, und im Jenseits wartet die Feuerstrafe in der Hölle auf sie.  
  4 Dies, weil sie sich Allah widersetzten und Seinem Gesandten; und wer sich Allah widersetzt - wahrlich, dann ist Allah streng im Strafen. Dies dafür, daß sie gegen Allah und seinen Gesandten Opposition getrieben haben (? schaaqquu). Wenn jemand gegen Allah Opposition treibt (muß er dafür büßen). Allah verhängt schwere Strafen. Dies (geschieht), weil sie sich Allah und Seinem Gesandten widersetzten; und wer sich Allah widersetzt - wahrlich, dann ist Allah streng im Strafen. Das geschieht ihnen recht, weil sie Gott und Seinem Gesandten trotzten. Wer Gott trotzt, wird schwer bestraft. Gott verhängt schwere Strafen.  
  5 Was ihr umgehauen habt an Palmen oder auf ihren Wurzeln stehen ließet, es geschah mit Allahs Erlaubnis und damit Er die Übertreter in Schmach stürze. Wenn ihr (auf den Grundstücken der Banuu Nadier) Palmen (liena) umgehauen habt - oder habt stehenlassen-, geschah das mit Allahs Erlaubnis. Auch wollte er (auf diese Weise) die Frevler zuschanden machen. Was ihr an Palmen umgehauen habt oder auf Wurzeln stehen ließet - es geschah mit Allahs Erlaubnis und (deswegen,) damit Er die Übertreter in Schmach stürzen ließ. Ob ihr Palmen gefällt habt oder sie stehen ließet, so geschah das mit Gottes Erlaubnis, wollte Er damit doch die Frevler entehren.  
  6 Und was Allah Seinem Gesandten als Beute von ihnen gegeben hat, ihr habt weder Roß noch Kamel dazu angespornt; aber Allah gibt Seinen Gesandten Gewalt über wen Er will: und Allah vermag alle Dinge zu tun. Für das, was Allah seinem Gesandten von ihnen (als Beute) zugewiesen hat, brauchtet ihr weder Pferde noch Kamele aufzubieten (augaftum). Allah gibt vielmehr seinen Gesandten (von sich aus), über wen er will, Gewalt. Er hat zu allem die Macht. Und was Allah Seinem Gesandten als Beute von ihnen gegeben hat - ihr brauchtet weder Pferde noch Kamele dazu aufzubieten; aber Allah gibt Seinen Gesandten Gewalt über wen Er will; und Allah hat Macht über alle Dinge. Die Fai§-Beute, die Gott dem Gesandten von ihrem Hab und Gut bescherte, hat euch weder Pferde noch Kamele aufzubieten gekostet. Gott gibt Seinem Gesandten die Oberhand über wen Er will. Gottes Allmacht umfaßt alles.  
  7 Was Allah Seinem Gesandten als Beute von den Bewohnern der Städte gegeben hat, das ist für Allah und für den Gesandten und für die nahen Verwandten und die Waisen und die Armen und den Wanderer, damit es nicht bloß bei den Reichen unter euch die Runde mache. Und was euch der Gesandte gibt, nehmt es: und was er euch untersagt, enthaltet euch dessen. Und fürchtet Allah; wahrlich, Allah ist streng im Strafen. Was Allah seinem Gesandten von den Bewohnern der Städte (als Beute) zugewiesen hat, gehört Allah und seinem Gesandten, des weiteren den Verwandten, den Waisen, den Armen und dem, der unterwegs ist. (Es soll dem Gesandten vorbehalten sein und von ihm verteilt werden) damit es nicht (als zusätzlicher Besitz) unter denen von euch umläuft, die (schon) reich sind. Was der Gesandte euch nun (aus diesem seinem Verfügungsfonds) gibt, das nehmt an; und was er untersagt, dessen enthaltet euch! Und fürchtet Allah! Er verhängt schwere Strafen. Was Allah Seinem Gesandten gegeben hat, das ist für Allah und für den Gesandten und für die Verwandten und die Waisen und die Armen und den Sohn des Weges, damit es nicht nur bei den Reichen unter euch umläuft. Und was euch der Gesandte gibt, das nehmt an; und was er euch untersagt, dessen enthaltet euch. Und fürchtet Allah; wahrlich, Allah ist streng im Strafen. Die Fai§-Beute, die Gott Seinem Gesandten vom Hab und Gut der Bewohner der Städte gewährte, steht Gott, dem Gesandten, den Verwandten, den Waisen, den Bedürftigen und den mittellosen Durchreisenden zu, damit nicht nur die Reichen Nutzen davon haben. Was der Gesandte euch an Rechtsbestimmungen verkündet, sollt ihr anwenden! Was Er euch verbietet, sollt ihr unterlassen! Schützt euch vor Gottes Vergeltung! Gott verhängt schwere Strafen.  
  8 (Es ist) für die armen Flüchtlinge, die von ihren Heimstätten und ihren Besitztümern vertrieben wurden, indes sie nach Allahs Huld und Wohlgefallen trachteten und Allah und Seinem Gesandten beistanden. Diese sind die wahrhaft Treuen. (Was an Hab und Gut verteilt wird, soll besonders) den armen Auswanderern (zukommen), die aus ihren Wohnungen und von ihrem Besitz vertrieben worden sind, und die danach verlangen, daß Allah ihnen Gunst erweisen und Wohlgefallen (an ihnen) haben möge, und (die) Allah und seinem Gesandten helfen. Sie sind es, die es ehrlich meinen. (Dies ist) für die armen Auswanderer, die aus ihren Heimstätten und von ihren Besitztümern vertrieben wurden, während sie nach Allahs Huld und Wohlgefallen trachteten und Allah und Seinem Gesandten beistanden. Diese sind die Wahrhaftigen. Die Fai§-Beute steht den armen Auswanderern (den Muhâdschirûn) zu, die aus ihren Häusern, von ihrem Hab und Gut vertrieben wurden, die sich Gottes Huld und Wohlgefallen wünschen und sich für Gott und Seinen Gesandten einsetzen. Das sind die Wahrhaftigen.  
  9 Und jene, die vor ihnen in der Stadt wohnten und im Glauben (beharrten), lieben jene, die bei ihnen Zuflucht suchten, und finden in ihrer Brust keinen Wunsch nach dem, was ihnen gegeben ward, sondern sehen (die Flüchtlinge gern) vor sich selber bevorzugt, auch wenn sie selbst in Dürftigkeit sind. Und wer vor seiner eignen Habsucht bewahrt ist - das sind die Erfolgreichen. Diejenigen, die vor ihnen in der Behausung (des Islam) und im Glauben heimisch geworden sind (wa-llaziena tabauwa§uu d-daara wal-iemaana min qablihim), lieben diejenigen, die (aus Mekka) zu ihnen ausgewandert sind, und hegen in sich kein Verlangen nach dem, was ihnen (als besondere Zuwendung) gegeben worden ist. Sie bevorzugen (sie sogar) vor sich selber, auch wenn sie Mangel leiden. Denen, die vor der ihnen (als Menschen von Natur) innewohnenden Habsucht bewahrt bleiben (man yuuqa schuhha nafsihie), wird es wohl ergehen. Und jene, die vor ihnen in der Behausung (des Islam) wohnten und im Glauben heimisch geworden sind, lieben jene, die bei ihnen Zuflucht suchten, und hegen in sich kein Verlangen nach dem, was ihnen gegeben wurde, sondern sehen (die Flüchtlinge gern) vor ihnen selbst bevorzugt, auch wenn sie selbst in Dürftigkeit leben. Und wer vor seiner eigenen Habsucht bewahrt ist - das sind die Erfolgreichen. Diejenigen, die vor ihnen Gläubige waren lieben die, die ihnen auswanderten. Sie fühlen sich nicht benachteiligt, weil nur die Auswanderer die Zuteilung von der Fai§-Beute bekamen, sondern stellen die Auswanderer vor sich selbst, auch wenn sie unter Entbehrung leiden. Wer vor Habgier geschützt ist, das sind die wahrhaften Gewinner.  
  10 Und die nach ihnen kamen, sprechen: "Unser Herr, vergib uns und unseren Brüdern, die uns im Glauben vorangingen, und lasse in unseren Herzen keinen Groll gegen die Gläubigen. Unser Herr! Du bist fürwahr gütig, barmherzig." "Diejenigen aber, die nach ihnen (nach Medina) gekommen sind, sagen (in geziemender Bescheidenheit): ""Herr! Vergib uns und unseren Brüdern, die uns im Glauben zuvorgekommen sind, und laß nicht zu, daß wir in unserem Innern gegen die (alten) Gläubigen Gehässigkeit empfinden! Herr! Du bist (ja) mitleidig und barmherzig.""" "Und diejenigen, die nach ihnen kamen, sagen: ""Unser Herr, vergib uns und unseren Brüdern, die uns im Glauben vorangingen, und laß in unsere Herzen keinen Groll gegen die Gläubigen. Unser Herr! Du bist wahrlich Gütig, Barmherzig.""" Die Gläubigen, die nach ihnen kamen, sagen: "Gott verzeihe uns und unseren Brüdern, die uns im Glauben vorangegangen sind! Laß uns keinen Neid gegen die Gläubigen empfinden! Unser Herr, Du bist mitleidvoll und barmherzig."  
  11 Hast du nicht die beobachtet, die Heuchler sind? Sie sprechen zu ihren Brüdern, die ungläubig sind unter dem Volk der Schrift: "Wenn ihr vertrieben werdet, so werden wir sicherlich mit euch ziehen, und wir werden nie jemandem gegen euch gehorchen; und wenn ihr angegriffen werdet, so werden wir euch sicherlich helfen." Doch Allah ist Zeuge, daß sie gewißlich Lügner sind. "Hast du nicht die Heuchler gesehen, die zu ihren ungläubigen Brüdern von den Leuten der Schrift sagen: ""Wenn ihr vertrieben werdet, werden wir mit euch wegziehen. Und wir werden niemals jemandem in einer Sache, die euch betrifft, (fiekum) Gehorsam leisten. Und wenn man gegen euch kämpft, werden wir euch Hilfe leisten""? Allah bezeugt, daß sie lügen." "Hast du nicht die gesehen, die Heuchler sind? Sie sagen zu ihren Brüdern vom Volk der Schrift, die ungläubig sind: ""Wenn ihr vertrieben werdet, so werden wir sicher mit euch ziehen, und wir werden nie jemandem gegen euch gehorchen; und wenn ihr angegriffen werdet, so werden wir euch sicher helfen."" Doch Allah ist Zeuge, daß sie gewiß Lügner sind." Hast du nicht gesehen, wie die Heuchler ihren Brüdern, den Ungläubigen unter den Schriftbesitzern, sagten: "Wenn ihr vertrieben werdet, werden wir mit euch ausziehen, und auf keinen, der gegen euch ist, hören, bis in Ewigkeit. Wenn gegen euch gekämpft wird, werden wir euch beistehen." Doch Gott bezeugt, daß sie ausgesprochene Lügner sind.  
  12 Wenn sie vertrieben werden, sie würden nie mit ihnen ausziehen; und wenn sie angegriffen werden, sie würden ihnen niemals helfen. Und helfen sie ihnen schon, so werden sie sicherlich den Rücken wenden; und dann sollen sie (selbst) keine Hilfe finden. Wenn sie vertrieben werden, werden sie (in Wirklichkeit) nicht mit ihnen wegziehen. Und wenn man gegen sie kämpft, werden sie ihnen keine Hilfe leisten. Und wenn sie ihnen (doch) Hilfe leisten, werden sie (alsbald) den Rücken kehren (und fliehen). Und dereinst wird ihnen nicht geholfen werden. Wenn sie vertrieben würden, würden sie nie mit ihnen ausziehen; und wenn sie angegriffen würden, würden sie ihnen niemals helfen. Und wenn sie ihnen schon helfen, so werden sie sicher den Rücken wenden (und fliehen); und dann sollen sie (selbst) keine Hilfe finden. Wenn sie vertrieben werden, so würden sie nicht mit ihnen ausziehen; wenn sie angegriffen werden, würden sie ihnen nicht beistehen, und wenn sie ihnen beistehen sollten, würden sie doch die Flucht ergreifen. Dann werden sie selbst keine Hilfe finden.  
  13 Wahrlich, sie hegen größere Furcht vor euch in ihren Herzen als vor Allah. Dies, weil sie ein Volk sind, das nicht begreift. Vor euch (Muslimen) haben sie mehr Angst als vor Allah. Dies deshalb, weil es Leute sind, die keinen Verstand haben. Wahrlich, sie hegen größere Furcht vor euch in ihren Herzen als vor Allah. Dies (ist so), weil sie ein Volk sind, das nichts begreift. Sie fürchten euch mehr als Gott. Das ist so, weil sie nichts verstehen.  
  14 Sie würden euch nicht bekämpfen - nicht einmal alle zusammen -, außer in befestigten Städten oder hinter Mauern, (obgleich) ihre Heldentaten untereinander groß sind. Du würdest denken, sie seien eine Einheit, aber ihre Herzen sind geteilt. Dies, weil sie ein Volk sind, das keine Einsicht hat, Sie kämpfen nicht (alle) zusammen gegen euch, sondern (vereinzelt) in befestigten Siedlungen oder im Schutz von Mauern. Wenn sie unter sich sind, ist ihre Kampfkraft gewaltig. Du meinst, sie seien eine (geschlossene) Einheit. Aber sie sind (in Wirklichkeit) uneinig. Dies deshalb, weil es Leute sind, die keinen Verstand haben. Sie würden euch nicht bekämpfen - nicht einmal alle zusammen -, außer in befestigten Städten oder hinter Mauern, (obgleich) ihre Heldentaten untereinander groß sind. Du würdest denken, sie seien eine Einheit, aber ihre Herzen sind uneinig. Dies (ist so), weil sie ein Volk sind, das keinen Verstand hat , Sie kämpfen nicht gemeinsam gegen euch, sondern nur von befestigten Städten aus oder hinter Mauern. Untereinander ist ihre Kampfkraft groß. Du würdest glauben, daß sie zusammenhalten, aber ihre Herzen sind uneinig. Sie sind Menschen, die sich des Verstandes nicht bedienen.  
  15 Gleich jenen, die kurz vor ihnen die bösen Folgen ihrer Handlungsweise kosteten. Und für sie ist qualvolle Strafe. (Sie werden dasselbe Schicksal erleiden) wie die kurz vor ihnen. Sie bekamen die bösen Folgen ihrer Handlungsweise (wabaala amrihim) zu fühlen. Und sie haben (dereinst) eine schmerzhafte Strafe zu erwarten. gleich jenen, die kurz vor ihnen die bösen Folgen ihrer Handlungsweise kosteten. Und für sie ist eine qualvolle Strafe (bereitet) , Sie ähneln den Ungläubigen, die es kurz vor ihnen gab. Diese haben im Diesseits die Folgen ihres Unglaubens erlitten, und auf sie wartet eine qualvolle Strafe im Jenseits.  
  16 Gleich Satan, wenn er zu dem Menschen spricht: "Sei ungläubig!"; ist er aber ungläubig, so spricht er: "Ich habe nichts mit dir zu schaffen, denn ich fürchte Allah, den Herrn der Welten." "(Mit den Heuchlern und ihren jüdischen Freunden ist es dasselbe) wie (es seinerzeit) mit dem Satan (war). (Damals) als er zum Menschen sagte: ""Sei ungläubig!"" Als er dann ungläubig geworden war, sagte er: ""Ich lehne jede Verantwortung für dich ab. Ich fürchte Allah, den Herrn der Menschen in aller Welt (al-`aalamuun).""" "wie dem Satan, wenn er zu dem Menschen spricht: ""Sei ungläubig!"" Ist er aber ungläubig, so spricht er: ""Ich habe nichts mit dir zu schaffen; denn ich fürchte Allah, den Herrn der Welten.""" Die Heuchler sind dem Satan gleich, der dem Menschen sagt: "Leugne die Zeichen Gottes!" Wenn dieser leugnet, sagt er: "Ich spreche mich von dir los, denn ich fürchte Gott, den Herrn der Welten."  
  17 Und das Ende beider wird sein, daß sie im Feuer sein werden und darin bleiben. Das ist der Lohn der Frevler. Das Ende von ihnen beiden war aber, daß sie ins Höllenfeuer kamen, um (ewig) darin zu weilen. Das ist der Lohn der Frevler. Und die Folge (davon) wird sein, daß beide im Feuer sein werden und darin auf ewig bleiben. Und das ist der Lohn der Ungerechten. Das Ende beider wird sein, daß sie ewig im Höllenfeuer bleiben werden. Das ist die Vergeltung für die Ungerechten.  
  18 O die ihr glaubt, fürchtet Allah; und eine jede Seele schaue nach dem, was sie für morgen vorausschickt. Und fürchtet Allah; Allah ist wohl kundig dessen, was ihr tut. Ihr Gläubigen! Fürchtet Allah! Man wird (ja als für sein Handeln verantwortlicher Mensch dereinst) zu sehen bekommen, was man vorher (in seinem Erdenleben) im Hinblick auf den bevorstehenden Tag (des Gerichts) getan hat. Darum fürchtet Allah! Er ist wohl darüber unterrichtet, was ihr tut. O ihr, die ihr glaubt, fürchtet Allah; und eine jede Seele schaue nach dem, was sie für morgen vorausschickt. Und fürchtet Allah; wahrlich, Allah ist dessen wohl kundig, was ihr tut. O ihr Gläubigen! Fürchtet Gott, und jeder soll darüber nachdenken, was er für morgen vorbereitet hat! Fürchtet Gott! Gott weiß genau, was ihr tut.  
  19 Und seid nicht gleich jenen, die Allah vergaßen und die Er darum ihre eignen Seelen vergessen ließ. Das sind die Übertreter. Und seid nicht wie diejenigen, die Allah vergessen haben, worauf er sie sich selber vergessen (und vernachlässigen) ließ! Sie sind die (wahren) Frevler. Und seid nicht wie jene, die Allah vergaßen und die Er darum ihre eigenen Seelen vergessen ließ. Das sind die Frevler. Seid nicht wie die, die Gott vergaßen und die Er darum sich selbst vergessen ließ. Das sind die Frevler.  
  20 Nicht gleich sind die Bewohner des Feuers und die Bewohner des Gartens. Es sind die Bewohner des Gartens, die erfolgreich sind. Die Insassen des Höllenfeuers sind nicht denen des Paradieses gleich (zusetzen). Die Insassen des Paradieses sind es, die das große Glück gewinnen. Nicht gleich sind die Bewohner des Feuers und die Bewohner des Paradieses. Es sind die Bewohner des Paradieses, die erfolgreich sind. Die Höllenbewohner gleichen nicht den Paradiesbewohnern. Die Paradiesbewohner sind die Gewinner.  
  21 Hätten Wir diesen Koran auf einen Berg herabgesandt, du hättest gesehen, wie er sich demütigte und sich spaltete aus Furcht vor Allah. Solche Gleichnisse stellen Wir für die Menschen, auf daß sie sich besinnen. Wenn wir diesen Koran (statt auf dich) auf einen Berg hätten herabkommen lassen, hättest du ihn aus Furcht vor Allah demütig zusammensinken (khaaschi`an) und sich spalten sehen. Das sind die Gleichnisse, die wir den Menschen prägen, damit sie vielleicht nachdenken würden. Hätten Wir diesen Qur§an auf einen Berg herabgesandt, hättest du gesehen, wie er sich gedemütigt und aus Furcht vor Allah gespalten hätte. Und solche Gleichnisse prägen Wir für die Menschen, auf daß sie nachdenken mögen. Hätten Wir diesen Koran auf einen Berg herabgesandt, hättest du gesehen, wie er sich aus Gottesfurcht demütig unterwirft und sich spaltet. Diese Gleichnisse führen Wir für Menschen an, auf daß sie nachdenken.  
  22 Er ist Allah, außer Dem es keinen Gott gibt, der Wisser des Ungesehenen und des Sichtbaren. Er ist der Gnädige, der Barmherzige. Er ist Allah, außer dem es keinen Gott gibt. (Er ist es) der über das, was verborgen, und was allgemein bekannt ist (schahaada), Bescheid weiß. Er ist es, der barmherzig und gütig ist. Er ist Allah, außer Dem kein Gott ist; Er ist der Kenner des Verborgenen und des Sichtbaren. Er ist der Allerbarmer, der Barmherzige. Er ist Gott, Allah, außer Dem es keinen Herrn gibt. Er ist der Kenner des Verborgenen und des Sichtbaren. Er ist der Gnädige, der Barmherzige.  
  23 Er ist Allah, außer Dem es keinen Gott gibt, der König, der Heilige, der Eigner des Friedens, der Gewährer von Sicherheit, der Beschützer, der Allmächtige, der Verbesserer, der Majestätische. Hoch erhaben ist Allah über all das, was sie anbeten! Er ist Allah, außer dem es keinen Gott gibt. (Er ist) der hochheilige König, (dem) das Heil (innewohnt) (as-salaam). (Er ist es) der Sicherheit und Gewißheit gibt (? al-mu§min al-muhaimin), der Mächtige, Gewaltige (al-dschabbaar) und Stolze (al-mutakabbir). Allah sei gepriesen! (Er ist erhaben) über das, was sie (ihm an anderen Göttern) beigesellen. Er ist Allah, außer Dem kein Gott ist; Er ist der Herrscher, der Einzig Heilige, der Friede, der Verleiher von Sicherheit, der Überwacher, der Erhabene, der Unterwerfer, der Majestätische. Gepriesen sei Allah über all das, was sie (Ihm) beigesellen. Er ist Gott, Allah, außer Dem es keinen Herrn gibt. Er ist der Herrscher, der Heilige, der Herr des Friedens, der Sicherheit Gewährende, der Dominierende, der Allmächtige, der ?berwältigende, der Stolze. Erhaben ist Gott über allem, was sie Ihm beigesellen.  
  24 Er ist Allah, der Schöpfer, der Bildner, der Gestalter. Sein sind die schönsten Namen. Alles, was in den Himmeln und auf Erden ist, preist Ihn, und Er ist der Allmächtige, der Allweise. Er (allein) ist Allah, der Schöpfer, der Bildner und der Gestalter. Ihm stehen die schönsten Namen zu. Ihn preist (alles), was im Himmel und auf Erden ist. Er ist der Mächtige und Weise. Er ist Allah, der Schöpfer, der Bildner, der Gestalter. Ihm stehen die schönsten Namen zu. Alles, was in den Himmeln und auf Erden ist, preist Ihn, und Er ist der Erhabene, der Allweise. Er ist Gott, Allah, der Schöpfer, der Erschaffer, der Gestalter. Er hat die schönsten Namen. Ihn lobpreist alles, was in den Himmeln und auf der Erde ist. Er ist der Allmächtige, der Allweise.