.Sure 11 | Hüd. |
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    Ahmadeyya Rudi Paret M. A. Rassoul Azhar  
  1 Alif Lám Rá. Ein Buch, dessen Verse unveränderlich gefügt, dann im einzelnen erklärt worden sind, von einem Allweisen, Allkundigen. §lr (alif laam raa§). (Dies ist) eine Schrift, deren Verse (eindeutig) bestimmt und dann (im einzelnen) auseinandergesetzt sind, (und die) von einem her(kommt), der weise und (über alles) wohlunterrichtet ist, Alif Lam Ra§. (Dies ist) ein Buch, dessen Verse vervollkommnet und dann im einzelnen erklärt worden sind - von einem Allweisen, Allkundigen. Alif, Lâm, Râ§. Das ist ein Buch, dessen Verse eindeutig bestimmt, dann ausführlich dargelegt wurden von Gott, Dessen Weisheit und Wissen unermeßlich sind.  
  2 (Es lehrt) daß ihr keinen anbeten sollt als Allah. Ich bin euch ein Warner und ein Bringer froher Botschaft von Ihm. (des Inhalts) daß ihr nur Allah dienen sollt - von ihm (gesandt) bin ich euch ein Warner und ein Verkünder froher Botschaft -, (Es lehrt euch,) daß ihr keinen außer Allah anbeten sollt. Ich bin euch von Ihm (als) ein Warner und ein Bringer froher Botschaft (gesandt worden). Mit diesem Buch Gottes ermahnst du die Menschen: "Ihr sollt keinem außer Gott dienen. Ich bin zu euch als Warner und Verkünder froher Botschaft gesandt worden.  
  3 Und daß ihr Vergebung erflehet von eurem Herrn und euch dann zu Ihm bekehrt. Er wird euch eine reiche Versorgung bereiten bis zum Ende der festgesetzten Frist. Und Seine Huld wird Er gewähren einem jeden, der sie verdient. Kehrt ihr euch jedoch ab, wahrlich, dann fürchte ich für euch die Strafe eines Großen Tags. und (mit der Aufforderung): bittet euren Herrn um Vergebung und wendet euch hierauf (reumütig) wieder ihm zu, dann wird er euch auf eine bestimmte Frist eine schöne Nutznießung geben und seine Huld wird er jedem gewähren, der sie verdient. Wenn ihr euch aber abwendet (und der Heilsbotschaft kein Gehör schenkt), fürchte ich, daß euch die Strafe eines schweren Tages treffen wird. (Und ich bin zu euch gesandt worden, auf) daß ihr Vergebung von eurem Herrn erflehet und euch dann reumütig zu Ihm bekehret. Er wird euch dann bis zum Ende einer festgesetzten Frist reich versorgen. Und Seine Huld wird Er einem jeden gewähren, der sie verdient. Kehrt ihr euch jedoch (von Ihm) ab; wahrlich, dann fürchte ich für euch die Strafe eines großen Tages. Bittet Gott um Vergebung und kehrt reuevoll zu Ihm zurück, so wird Er euch bis zu einer bestimmten Frist das Leben genießen lassen und jeden im Jenseits seinen guten Werken entsprechend belohnen." Wenn sie sich von Gott abwenden, sage ihnen: "Ich fürchte für euch die qualvolle Strafe eines gewaltigen Tages."  
  4 Zu Allah ist eure Heimkehr; und Er hat Macht über alle Dinge. Zu Allah werdet ihr (dereinst) zurückkehren. Er hat zu allem die Macht. Zu Allah werdet ihr heimkehren; und Er hat Macht über alle Dinge. Zu Gott kehrt ihr zurück. Seine Allmacht umfaßt alles.  
  5 Gewiß nun, sie verschließen ihre Brust, damit sie sich vor Ihm verbergen möchten. Doch siehe, wenn sie sich auch mit ihren Gewändern bedecken, Er weiß, was sie verhehlen und was sie offenbaren. Wahrlich, Er weiß wohl, was in den Herzen ist. Sie verschließen ja ihre Brust, um sich vor ihm zu verstecken. (Aber) wenn sie sich in ihr Gewand verkriechen, weiß er ja (trotzdem), was sie geheimhalten, und was sie bekanntgeben. Er weiß Bescheid über das, was die Menschen in ihrem Innern (an Gedanken und Gesinnungen) hegen. Gewiß nun, sie verschließen ihre Brust, um sich vor Ihm zu verstecken. Doch siehe, wenn sie sich auch mit ihren Gewändern bedecken, weiß Er, was sie verbergen und was sie offenbaren. Wahrlich, Er weiß wohl, was in den Herzen gehegt wird. Sie verschließen ihre Herzen vor Ihm, oder sie verhüllen sich mit ihren Gewändern und glauben, ihre Geheimnisse vor Ihm verbergen zu können. Doch Er weiß, was sie geheimhalten und was sie offen äußern. Er weiß, was die Menschen in ihren Herzen verborgen halten.  
  6 Und es gibt kein Geschöpf, das auf der Erde kriecht, dessen Versorgung nicht Allah obläge. Und Er kennt seinen Aufenthaltsort und seine Heimstatt. All das ist in einem deutlichen Buch. Und es gibt kein Geschöpf auf der Erde, dessen Versorgung nicht Allah obläge. Und er kennt seinen Aufenthaltsort und seine Heimstatt. Alles ist in einer deutlichen Schrift (verzeichnet). Und es gibt kein Geschöpf auf der Erde, dessen Versorgung nicht Allah obläge. Und Er kennt seinen Aufenthaltsort und seine Heimstatt. Alles ist in einer deutlichen Schrift (verzeichnet). Es gibt kein Lebewesen auf Erden, das nicht von Gott versorgt wird. Er weiß, wo es lebt und wo es sich nach dem Tod befindet. Alles steht genau geschrieben.  
  7 Und Er ist es, Der die Himmel und die Erde erschuf in sechs Zeiten - und Sein Thron ruht auf dem Wasser - , damit Er euch prüfe, wer von euch der Beste im Wirken sei. Und wenn du sprichst: "Ihr werdet wahrlich auferweckt werden nach dem Tode", dann werden die Ungläubigen gewißlich sagen: "Das ist nichts als offenkundige Täuschung." "Und er ist es, der Himmel und Erde in sechs Tagen geschaffen hat, während sein Thron (bis dahin) über dem Wasser schwebte, damit er euch (Menschen) auf die Probe stelle (und sehe), wer von euch am besten handelt. Und wenn du sagst: Ihr werdet nach dem Tode auferweckt werden, sagen diejenigen, die ungläubig sind: ""Das ist ganz offensichtlich Zauberei.""" "Und Er ist es, Der die Himmel und die Erde in sechs Tagen erschuf - und Sein Reich war auf dem Wasser -, damit Er prüfe, wer von euch die beste Tat begehe. Und wenn du sprichst: ""Ihr werdet wahrlich nach dem Tode auferweckt werden"", dann werden die Ungläubigen gewiß sagen: ""Das ist nichts als offenkundige Zauberei.""" Er ist es, Der Himmel und Erde in sechs Tagen erschuf. Vorher war alles nur Wasser, das Gottes Allmacht umfaßte. Er will euch prüfen, wer von euch die besten Werke tut. Wenn du ihnen sagst: "Ihr werdet nach dem Tode auferstehen", sagen die Ungläubigen: "Das ist nichts anderes als Zauberwerk."  
  8 Wenn Wir aber ihre Bestrafung bis zu einer berechneten Zeit aufschöben, würden sie sicherlich sagen: "Was hält sie zurück?" Nun wahrlich, an dem Tage, an dem sie zu ihnen kommen wird, da wird keiner (sie) von ihnen abwenden, und das, was sie zu verspotten pflegten. wird sie rings umschließen "Und wenn wir ihnen die Strafe für eine bestimmte Frist (umma) aufschieben, sagen sie: ""Was hält ihn zurück?"" (Sie werden es schon noch erleben.) Am Tag, da sie über sie kommt, werden sie nicht (mehr) damit verschont. Dann werden sie von dem erfaßt, worüber sie sich (zeitlebens) lustig gemacht haben." "Und wenn Wir aber ihre Bestrafung bis zu einem berechneten Zeitpunkt aufschöben, würden sie sicherlich sagen: ""Was hält sie zurück?"" Nun wahrlich, an dem Tage, an dem sie zu ihnen kommen wird, da wird keiner (sie) von ihnen abwenden können; und das, was sie zu verspotten pflegten, wird sie rings umschließen." Wenn Wir die qualvolle Strafe bis zu einem bestimmten Zeitpunkt hinausschieben, sagen sie spottend: "Was hält sie dann zurück?" Wenn sie aber über sie kommt, läßt sie sich nicht abwenden. So erfaßt die Ungläubigen, worüber sie gespottet haben.  
  9 Und wenn Wir dem Menschen Barmherzigkeit von Uns zu kosten geben und sie darauf von ihm fortnehmen, er ist verzweifelt, undankbar. Und wenn wir den Menschen eine Probe unserer Barmherzigkeit erleben lassen und sie ihm hierauf (wieder) entziehen, ist er ganz verzweifelt und undankbar (kafuur). Und wenn Wir dem Menschen Unsere Gnade zu kosten geben und sie ihm daraufhin fortnehmen, ist er verzweifelt und undankbar. Wenn Wir dem Menschen Barmherzigkeit von Uns zuteil werden lassen, und sie ihm dann entziehen, ist er äußerst verzweifelt und äußerst undankbar.  
  10 Und wenn Wir ihm nach einer Drangsal, die ihn betroffen hat, Glückesfülle zu kosten geben, er sagt sicherlich: "Gewichen ist das Übel von mir." Siehe, er ist frohlockend, prahlend; "Wenn wir ihn aber, nachdem Ungemach über ihn gekommen ist, etwas Angenehmes erleben lassen, sagt er bestimmt (wie wenn alles von selber geschehen wäre): ""Das Unheil ist von mir weggegangen."" Er ist (dann) froh und prahlerisch. -" "Und wenn Wir ihm nach einer Drangsal, die ihn getroffen hat, eine Gabe bescheren, sagt er sicherlich: ""Das Übel ist von mir gewichen."" Siehe, er ist frohlockend und prahlend." Wenn Wir ihn nach erlittenem Unheil von Unserer Gnadenfülle kosten lassen, sagt er bestimmt: "Das Unheil ist von mir abgewendet." Er ist dann zu froh und anmaßend.  
  11 Die nur ausgenommen, die standhaft sind und gute Werke tun. Ihnen wird Vergebung und ein großer Lohn Ausgenommen diejenigen, die geduldig sind und tun, was recht ist. Die haben (dereinst) Vergebung und einen hohen Lohn zu erwarten. Ausgenommen (von der Strafe) sind diejenigen, die geduldig sind und gute Werke tun. Ihnen wird Vergebung und ein großer Lohn zuteil sein. Die Gläubigen aber, die Geduld üben und gute Werke tun, erlangen Vergebung und großen Lohn.  
  12 (Sie wähnen) du werdest nun vielleicht einen Teil von dem aufgeben, was dir offenbart ward; und deine Brust wird davon beengt, daß sie sagen: "Warum ist nicht ein Schatz zu ihm niedergesandt worden oder ein Engel mit ihm gekommen?" Du aber bist nur ein Warner und Allah ist Hüter über alle Dinge. "Vielleicht möchtest du etwas von dem, was dir (als Offenbarung) eingegeben wird, auslassen und fühlst dich dadurch bedrückt. (Darum) daß sie sagen: ""Warum ist (denn) nicht ein Schatz auf ihn herabgesandt worden oder ein Engel mit ihm gekommen?"" Du bist (aber) nur ein Warner. Und Allah ist Sachwalter über alles." "Vielleicht wirst du nun einen Teil von dem aufgeben, was dir offenbart wurde; und deine Brust wird davon so bedrückt sein, daß sie sagen: ""Warum ist nicht ein Schatz zu ihm niedergesandt worden oder ein Engel mit ihm gekommen?"" Du aber bist nur ein Warner, und Allah ist der Hüter aller Dinge." Würdest du etwa einen Teil der Offenbarung auslassen und ihn für eine bedrückende Bürde halten, wenn sie sagen: "Warum wird ihm kein Schatz herabgesandt, oder warum ist mit ihm kein Engel gekommen?" Wahrlich, du bist nur ein Warner, und Gott verfügt über alle Dinge.  
  13 Sagen sie: "Er hat es erdichtet"? Sprich "So bringt doch zehn ebenbürtige, erdichtete Suren hervor und ruft an, wen ihr vermögt außer Allah, wenn ihr wahrhaft seid!" "Oder sie sagen: ""Er hat ihn (seinerseits) ausgeheckt."" Sag: Dann bringt doch zehn Suren bei, die ihm gleich, und die (von euch) ausgeheckt sind, und ruft, wenn (anders) ihr die Wahrheit sagt, an, wen ihr an Allahs Statt (als Zeugen für die Wahrheit eurer Aussage aufzutreiben) vermögt!" "Oder werden sie sagen: ""Er hat es erdichtet""? Sprich: ""So bringt doch zehn ebenbürtig erdichtete Suren hervor und ruft an, wen ihr vermögt, außer Allah, wenn ihr wahrhaftig seid!""" Wenn sie sagen: "Er hat ihn selbst erdichtet", sage: "Bringt doch zehn gleiche Suren hervor, die ebenfalls ersonnen sind, und nehmt zu Hilfe, wen immer ihr anstatt Gott zu Hilfe nehmen könnt, wenn wahr sein sollte, was ihr behauptet!"  
  14 Und wenn sie euch keine Antwort geben, dann wisset, es ist offenbart worden, (erfüllt) mit Allahs Wissen, und es gibt keinen Gott außer Ihm. Wollt ihr euch nun ergeben? Wenn sie euch dann kein Gehör schenken, müßt ihr wissen, daß er eben mit Allahs Wissen herabgesandt worden ist, und daß es keinen Gott gibt außer ihm. Wollt ihr denn nicht (ihm) ergeben (muslim) sein? Und wenn sie darauf nicht reagieren, dann wisset, es ist mit Allahs Wissen offenbart worden; und es ist kein Gott außer Ihm. Wollt ihr euch nun ergeben? Wenn sie der Aufforderung nicht entsprechen können, dann wisset, daß die Offenbarung mit Gottes Wissen herabgesandt worden ist und es keine Gottheit außer Ihm gibt. Wollt ihr Ihm denn nicht ergeben sein?  
  15 Die das irdische Leben begehren und seine Pracht, wollen sie Wir voll belohnen für ihre Werke hienieden, und sie sollen darin kein Unrecht leiden. Denjenigen, denen der Sinn nach dem diesseitigen Leben und seinem Flitter steht, zahlen wir ihre (verdienstlichen) Handlungen (bereits) in ihm voll heim, und ihnen wird in ihm nichts abgezwackt. Diejenigen, die das irdische Leben und seine Pracht begehren, wollen Wir für ihre irdischen Werke voll belohnen, und sie sollen (auf Erden) kein Unrecht erleiden. Jene, die nur das diesseitige Leben und seine Freuden wollen, lassen Wir den Ertrag ihrer Arbeit voll und ganz zukommen.  
  16 Diese sind es, die im Jenseits nichts erhalten sollen als das Feuer, und das, was sie hienieden gewirkt, wird nichtig sein, und eitel all das, was sie zu tun pflegten. Das sind die, die im Jenseits nur das Höllenfeuer zu erwarten haben. Und hinfällig ist (dann), was sie in ihm gemacht, und zunichte wird, was sie (zeitlebens) getan haben. Diese sind es, die im Jenseits nichts als das Feuer erhalten sollen, und das, was sie hienieden gewirkt haben, wird nichtig sein, und eitel (wird) all das (sein), was sie zu tun pflegten. Für sie gibt es aber im Jenseits nur die Hölle. Alles, was sie auf Erden getan haben, ist nutzlos, und vergeblich haben sie sich bemüht.  
  17 Kann denn der, der einen deutlichen Beweis von seinem Herrn besitzt und dem ein Zeuge von Ihm folgen soll und dem das Buch Moses§ vorausging als Führung und Barmherzigkeit (ein Betrüger sein)? Sie werden an ihn glauben, und wer aus der Rotte (der Gegner) nicht an ihn glaubt, das Feuer soll sein verheißener Ort sein. Sei daher nicht im Zweifel darob. Dies ist die Wahrheit von deinem Herrn; jedoch die meisten Menschen glauben nicht. Ist denn einer, dem ein klarer Beweis (baiyina) von seiten seines Herrn vorliegt, während ein Zeuge von ihm ihn verliest und die Schrift Moses ihm als Richtschnur und (Erweis der göttlichen) Barmherzigkeit vorausgegangen ist (gleich einem, der gegen Allah lügnerische Behauptungen ausheckt)? Sie (die die richtige Einsicht haben) glauben daran. Wer aber von den Gruppen (al-ahzaab) nicht daran glaubt, dessen Stelldichein ist (dereinst) das Höllenfeuer. Du darfst nicht darüber im Zweifel sein. Es ist die Wahrheit (die) von deinem Herrn (kommt). Aber die meisten Menschen glauben nicht. Kann denn der, der einen deutlichen Beweis von seinem Herrn besitzt und dem Sein Zeuge folgen soll und dem das Buch Moses als Führung und Barmherzigkeit vorausging (, ein Betrüger sein)? Diese werden an ihn glauben, und wer von den Gruppen nicht an ihn glaubt - das Feuer soll sein verheißener Ort sein. Sei daher darüber nicht im Zweifel. Dies ist die Wahrheit von deinem Herrn; jedoch die meisten Menschen glauben es nicht. Ist denn jemand, der sich über Gott im klaren ist und dem ein Zeuge von Ihm den Koran vorträgt, dem das Moses offenbarte Buch als Leitung und Barmherzigkeit vorausging, einem Verirrten gleich, der sich nur dem Diesseits hingibt? Die Rechtgeleiteten glauben an den Koran. Wer von den widerspenstigen Parteien ihn aber leugnet, für den ist die Hölle bestimmt. Zweifle nicht daran! Er ist die dir von deinem Herrn offenbarte Wahrheit. Doch die meisten Menschen glauben nicht an die Wahrheit.  
  18 Und wer ist ungerechter als der, der eine Lüge wider Allah erdichtet? Diese werden ihrem Herrn vorgeführt werden, und die Zeugen werden sprechen: "Das sind die, die logen wider ihren Herrn." Höret! der Fluch Allahs ist über den Frevlern, "Und wer ist frevelhafter, als wer gegen Allah eine Lüge ausheckt? Die (die das tun) werden (am Tag des Gerichts) ihrem Herrn vorgeführt werden. Und die Zeugen werden sagen: ""Das sind die, die gegen ihren Herrn gelogen haben."" Ja, Allahs Fluch kommt über die Frevler," "Und wer ist ungerechter als der, der eine Lüge gegen Allah erdichtet? Diese werden ihrem Herrn vorgeführt werden, und die Zeugen werden sagen: ""Das sind die, die gegen ihren Herrn logen."" Hört! Wahrlich, der Fluch Allahs lastet auf den Ungerechten ," Wer ist ungerechter als jene, die gegen Gott Lügen erdichten? Sie werden im Jenseits vor ihren Herrn geführt werden. Die Zeugen werden aussagen: "Diese haben gegen ihren Herrn Lügen erdichtet." Gottes Fluch komme über die Ungerechten,  
  19 Die abwendig machen vom Wege Allahs und ihn zu krümmen suchen. Und diese sind es, die nicht an das Jenseits glauben. die (ihre Mitmenschen) vom Wege Allahs abhalten und wünschen, daß er krumm sei (statt gerade), und die nicht an das Jenseits glauben. die vom Wege Allahs abhalten und ihn zu krümmen suchen. Und diese sind es, die nicht an das Jenseits glauben ; diejenigen, welche die Menschen von Gottes geradem Pfad ablenken, sich einen krummen Pfad wünschen und das Jenseits entschieden leugnen.  
  20 Allein sie vermögen nimmermehr im Lande obzusiegen, noch haben sie irgend Freunde außer Allah. Verdoppelt soll ihnen die Strafe werden! Sie können weder hören, noch können sie sehen. Die konnten sich auf der Erde (ihm) nicht entziehen. Und sie haben außer Allah keine Freunde. Die Strafe wird ihnen verdoppelt werden. Sie vermochten (zeitlebens) nicht zu hören und konnten nicht sehen. sie vermögen nimmermehr im Lande zu siegen, noch haben sie irgendeinen Beschützer vor Allah. Verdoppelt soll ihnen die Strafe werden! Sie konnten weder hören, noch konnten sie sehen. Diese sind nicht schwer zu belangen auf Erden. Beschützer außer Gott haben sie ja nicht. Die qualvolle Strafe wird für sie verdoppelt werden, weil sie nicht hören und nicht sehen wollen.  
  21 Diese sind es, die ihre Seelen ins Verderben stürzten, und was sie ersonnen, soll ihnen nichts frommen. Sie sind es, die ihrer selbst verlustig gegangen sind, und denen entschwunden (und zu nichts geworden) ist, was sie (an lügnerischem Götzenglauben) ausgeheckt haben. Diese sind es, die ihrer selbst verlustig gegangen sind, und was sie ersonnen haben, soll ihnen nichts nützen. Das sind jene, die sich selbst verloren haben. Im Jenseits finden sie nichts von ihren falschen Erdichtungen.  
  22 Kein Zweifel, daß sie im Jenseits die größten Verlierer sein werden. Wahrlich, im Jenseits sind sie (dereinst) diejenigen, die am meisten verlieren (al-akhsaruuna). (Es besteht) kein Zweifel (darüber), daß sie im Jenseits die größten Verlierer sein werden. Sie werden ohne Zweifel im Jenseits die größten Verlierer sein.  
  23 Die da glauben und gute Werke tun und sich demütigen vor ihrem Herrn, sie sind des Himmels Bewohner, darin sollen sie ewig weilen. Diejenigen (aber), die glauben und tun, was recht ist, und sich vor ihrem Herrn demütigen, werden Insassen des Paradieses sein und (ewig) darin weilen. Diejenigen aber, die glauben und gute Werke tun und sich vor ihrem Herrn demütigen, sind die Bewohner des Paradieses; darin sollen sie auf ewig verweilen. Die Rechtschaffenen aber, die an Gott wahrhaftig glauben, gute Werke tun und sich ihrem Herrn demütig ergeben, sind wahrlich die Bewohner des Paradieses, in dem sie ewig bleiben werden.  
  24 Der Fall der beiden Parteien ist wie der des Blinden und des Tauben und des Sehenden und des Hörenden. Sind nun beide wohl im gleichen Fall? Wollt ihr denn nicht verstehen? Die beiden Gruppen (der Ungläubigen und der Gläubigen) sind gleichsam wie einer, der blind und taub ist, und einer, der sieht und hört. Sind die beiden etwa einander gleichzusetzen? Wollt ihr euch denn nicht mahnen lassen? Der Fall der beiden Parteien ist wie der (Fall) des Blinden und des Tauben und des Sehenden und des Hörenden. Sind nun beide wohl in der gleichen Lage? Wollt ihr denn nicht daran denken? Das Gleichnis dieser beiden Gruppen ist das des Blinden und des Tauben gegenüber dem, der sehen und dem, der hören kann. Sind sie etwa gleich? Wollt ihr denn nicht nachdenken?  
  25 Wir entsandten Noah zu seinem Volke (und er sprach): "Wahrlich, ich bin euch ein aufklärender Warner, "Wir haben ja den Noah (als unseren Boten) zu seinem Volk gesandt. (Er sagte:) ""Ich bin euch ein deutlicher Warner (der euch ermahnt)""" "Wir entsandten ja Noah zu seinem Volke (und er sagte): ""Wahrlich, ich bin für euch ein deutlicher Warner ," Wir haben Noah zu seinem Volk entsandt, dem er sagte: "Ich bin zu euch als Warner entsandt worden, der euch die Wahrheit klar verkündet.  
  26 Daß ihr keinen anbetet außer Allah. Ich fürchte für euch die Strafe eines schmerzlichen Tags." "daß ihr nur Allah dienen sollt. Ich fürchte, daß euch (falls ihr in eurem Unglauben verharrt) die Strafe eines schmerzhaften Tages treffen wird.""" "daß ihr keinem anderen außer Allah dient. Ich fürchte für euch die Strafe eines schmerzlichen Tages.""" Ihr sollt niemandem außer Gott dienen. Ich fürchte für euch die Strafe eines qualvollen Tages."  
  27 Die Häupter seines Volks, die nicht glaubten, sprachen: "Wir sehen in dir nur einen Menschen gleich uns, und wir sehen, daß dir keiner gefolgt ist als jene, die aller äußeren Erscheinung nach die Niedrigsten unter uns sind, noch sehen wir in euch irgendeinen Vorzug vor uns; nein, wir erachten euch für Lügner." "Da sagten die Vornehmen (al-mala§) aus seinem Volk, die ungläubig waren: ""Wie wir sehen, bist du nur ein Mensch (baschar) wie wir und folgen dir nur diejenigen von uns, die der untersten Schicht der Bevölkerung angehören, (wobei sie dir nachlaufen) ohne lange zu überlegen. Wir sind der Ansicht, daß ihr uns gegenüber nicht im Vorteil seid. Wir sind vielmehr der Meinung, daß ihr lügt.""" "Die Vornehmen seines Volkes, die nicht glaubten, sagten: ""Wir sehen in dir nur einen Menschen unseresgleichen, und wir sehen, daß dir keine als jene gefolgt sind, die aller äußeren Erscheinung nach die Niedrigsten unter uns sind, noch sehen wir in euch irgendeinen Vorzug vor uns; nein, wir erachten euch für Lügner.""" Da sprachen die ungläubigen Wüdenträger seines Volkes: "Wir erkennen in dir lediglich einen Menschen wie unseresgleichen, und wir sehen, daß dir nur die Niedrigsten unter uns folgen und diejenigen, die nach dem Schein urteilen. Wir sehen keineswegs, daß ihr uns überlegen seid und meinen eher, daß ihr Lügner seid."  
  28 Er sprach: "O mein Volk, sagt an: wenn ich einen klaren Beweis von meinem Herrn habe, und Er hat mir von Sich eine Barmherzigkeit gewährt, die euch aber dunkel gemacht worden ist, sollen wir sie euch da aufzwingen, wo sie euch zuwider ist? "Er sagte: ""Ihr Leute! Was meint ihr wohl, wenn mir ein klarer Beweis (baiyina) von seiten meines Herrn vorliegt und er mir Barmherzigkeit von sich hat zukommen lassen, während sie eurem Blick entzogen wurde (so daß ihr wie mit Blindheit geschlagen waret und keine Kenntnis davon bekamet), - (was meint ihr) sollen wir sie euch gegen euren Willen aufnötigen?" "Er sagte: ""O mein Volk, (ihr) seht nicht ein, daß ich einen klaren Beweis von meinem Herrn habe; und Er hat mir Seine Barmherzigkeit gewährt, die euch aber verborgen geblieben ist. Sollen wir sie euch da aufzwingen, wo sie euch zuwider ist?" Da sagte er: "O mein Volk! Seht ihr nicht, daß ich klare Beweise von meinem Herrn habe. Er hat mir als Barmherzigkeit Seine Offenbarung zuteil werden lassen, der gegenüber ihr blind seid. Sollten wir sie euch aufzwingen, während ihr sie haßt?  
  29 O mein Volk, ich verlange von euch kein Entgelt dafür. Mein Lohn ist allein bei Allah. Und ich werde gewiß nicht jene, die glauben, verstossen. Sie werden ihrem Herrn begegnen. Allein ich erachte euch für ein Volk, das unwissend handelt. Ihr Leute! Ich verlange von euch kein Geld dafür (daß ich euch die Offenbarung verkünde). Allah allein kommt für meinen Lohn auf. Und ich gedenke nicht, diejenigen, die glauben, (aus meiner Gemeinschaft) zu verstoßen. Sie werden (ja) ihrem Herrn (am jüngsten Tag) begegnen (und dann von ihm zur Rechenschaft gezogen werden). Aber wie ich sehe, seid ihr ein törichtes Volk. O mein Volk, ich verlange von euch kein Entgelt dafür. Mein Lohn ist allein bei Allah. Und ich werde gewiß nicht jene, die glauben, verstoßen. Sie werden ihrem Herrn begegnen. Allein, ich erachte euch für ein Volk, das unwissend ist. O mein Volk! Ich fordere von euch dafür keinen Lohn. Mein Lohn obliegt Gott allein. Ich werde keineswegs die aus meiner Nähe verstoßen, die an meine Botschaft glauben, weil ihr sie für niedrig haltet. Sie werden Gott, ihrem Herrn, im Jenseits begegnen. Ich sehe, daß ihr ein Volk von Unwissenden seid.  
  30 O mein Volk, wer würde mir wider Allah helfen, wenn ich sie verstösse? Wollt ihr denn nicht einsehen? Ihr Leute! Wer wird mir vor Allah (und seiner Strafe) helfen, gesetzt den Fall, ich verstoße sie (aus meiner Gemeinschaft)? Wollt ihr euch denn nicht mahnen lassen? O mein Volk, wer würde mir gegen Allah helfen, wenn ich sie verstieße? Wollt ihr (das) denn nicht einsehen? O mein Volk! Wer würde mich vor Gott in Schutz nehmen, wenn ich sie verstoßen würde? Wollt ihr denn nicht nachdenken?  
  31 Und ich sage nicht zu euch: "Ich besitze die Schätze Allahs", noch kenne ich das Verborgene, noch erkläre ich: "Ich bin ein Engel." Noch sage ich von denens die eure Augen verachten: "Allah wird ihnen niemals Gutes gewähren." Allah kennt, was in ihren Herzen ist, am besten; wahrlich, ich gehörte sonst zu den Ungerechten. "Ich sage auch nicht zu euch, daß ich über die Vorräte verfüge, die Allah (in seinem Reichtum allein) besitzt, oder daß ich das Verborgene weiß. Auch nicht, daß ich ein Engel bin. Und von denen, die in euren Augen verächtlich sind, sage ich nicht, daß Allah ihnen nicht etwas Gutes geben werde. Allah weiß sehr wohl, was sie in sich bergen. Sonst würde ich zu den Frevlern gehören.""" "Und ich sage nicht zu euch: "Ich besitze die Schätze Allahs", noch kenne ich das Verborgene, noch erkläre ich: "Ich bin ein Engel." Noch sage ich von denen, die eure Augen verachten: "Allah wird ihnen niemals (etwas) Gutes gewähren." Allah kennt am besten, was in ihrem Inneren vorgeht; wahrlich, ich gehörte sonst zu denen, die ungerecht sind.""" Ich sage euch weder, daß ich Gottes Schätze habe, noch daß ich das Verborgene kenne, noch daß ich ein Engel bin. Den Menschen, die in euren Augen verächtlich sind, sage ich nicht, daß Gott ihnen nichts Gutes gewähren wird; Gott weiß, was sie in ihrem Innern hegen. Sagte ich das, wäre ich einer der Ungerechten."  
  32 Sie sprachen: "O Noah, du hast schon mit uns gehadert und gar lange mit uns gehadert; so bring uns denn her, was du uns androhst, wenn du zu den Wahrhaften gehörst." "Sie sagten: ""Noah! Du hast nun lange genug mit uns gestritten (qad dschaadaltanaa fa-aktharta dschidaalanaa). Bring uns her, was du uns versprichst, wenn (anders) du die Wahrheit sagst!""" "Sie sagten: ""O Noah, du hast schon (genug) mit uns gehadert und gar lange mit uns gehadert; so bring uns denn her, was du uns androhst, wenn du zu den Wahrhaftigen gehörst.""" Da sagten sie: "O Noah! Du hast dich lange mit uns auseinandergesetzt, ja zu lange. Bring nun herbei, was du uns angedroht hast, wenn du zu denen gehörst, die die Wahrheit sagen!"  
  33 Er sprach: "Allah allein wird es euch bringen, wenn es Ihm gefällt, und nicht vermögt ihr (Gottes Plan) zu hindern. "Er sagte: ""Allah (allein) wird es euch bringen, wenn er will. Ihr könnt euch (ihm) dann nicht entziehen." "Er sagte: ""Allah allein wird es euch bringen, wenn Er will, und ihr vermögt es nicht zu verhindern." Er erwiderte. "Das wird Gott herbeiführen, wenn Er will. Euch schützt nichts vor Ihm.  
  34 Und mein Rat wird euch nichts frommen, wollte ich euch raten, wenn Allah euch vernichten will. Er ist euer Herr und zu Ihm werdet ihr zurückgebracht werden." "Und mein guter Rat - wenn ich euch (schon) raten will - nützt euch nichts, wenn Allah euch abirren lassen will. Er ist euer Herr. Und zu ihm werdet ihr (dereinst) zurückgebracht.""" "Und mein Rat, den ich euch geben will, wird euch nichts nützen, wenn Allah euch abirren lassen will. Er ist euer Herr; und zu Ihm werdet ihr zurückgebracht werden.""" Wollte ich mich dazu entschließen, euch zu raten, würde euch mein Rat nichts nützen, wenn Gott gewillt ist, euch wegen eures Trotzes weiter irregehen zu lassen. Er ist euer Herr, und zu Ihm werdet ihr ins Jenseits geführt werden."  
  35 Sagen sie: "Er hat es ersonnen"? Sprich: "Wenn ich es ersonnen habe, so sei mir meine Sünde; nicht verantwortlich bin ich aber für das, was ihr an Sünden begeht." "Oder sie sagen: ""Er hat ihn (seinerseits) ausgeheckt."" Sag: Angenommen, ich habe ihn (tatsächlich) ausgeheckt, dann belastet (diese) meine Versündigung mich (und nicht euch). Und ich bin (umgekehrt) an eurer Versündigung unschuldig." "Ob sie sagen werden: ""Er hat es ersonnen.""? Sprich: ""Wenn ich es ersonnen habe, so sei dies meine Sünde; und ich bin nicht verantwortlich für das, was ihr an Sünden begeht.""" Sie behaupten: "Er hat ihn erdichtet." Sprich: "Wenn ich ihn erdichtet hätte, dann lastet meine Untat auf mir. Doch ich verantworte eure Untaten nicht."  
  36 Und es ward Noah offenbart: "Keiner von deinem Volk wird glauben, außer jene, die bereits geglaubt haben: betrübe dich darum nicht über ihr Tun. "Und dem Noah wurde (als Offenbarung) eingegeben: ""Niemand aus deinem Volk wird gläubig werden außer denen, die schon gläubig sind. Mach dir nun keinen Kummer über das, was sie getan haben!" "Und es wurde Noah offenbart: ""Keiner von deinem Volk wird (dir) glauben, außer jenen, die (dir) bereits geglaubt haben: sei darum nicht traurig über ihr Tun." Noah wurde eingegeben: "Außer denen, die bereits glaubten, wird keiner mehr glauben. Du sollst dich wegen ihrer Untaten dir gegenüber nicht grämen.  
  37 Und baue die Arche vor Unseren Augen und nach Unserer Offenbarung, sprich Mir aber nicht von den Frevlern; diese müssen ertrinken." "Und verfertige unter unseren Augen und so, wie wir es (dir) eingeben, das Schiff (al-fulk) und lege bei mir keine Fürsprache für diejenigen ein, die gefrevelt haben! Sie werden (unweigerlich) ertränkt werden.""" "Und baue das Schiff unter Unserer Aufsicht und nach Unserer Anweisung, und lege bei Mir keine Fürsprache für diejenigen ein, die gefrevelt haben; denn diese werden ertrinken.""" Baue die Arche unter Unseren Augen und mit Unserer Eingebung, und lege bei Mir keine Fürsprache für die Ungerechten ein! Sie werden ertrinken."  
  38 Und er baute die Arche; sooft die Häupter seines Volks an ihm vorübergingen, verspotteten sie ihn. Er sprach: "Verspottet ihr uns, so werden auch wir über euch spotten, gerade so, wie ihr spottet. "Er verfertigte also das Schiff. Und sooft Vornehme (mala§) aus seinem Volk an ihm vorbeikamen, spotteten sie über ihn. Er sagte: ""Wenn ihr (jetzt) über uns spottet, spotten wir (später) ebenso über euch." "Und er baute also das Schiff; sooft die Vornehmen seines Volkes an ihm vorübergingen, verspotteten sie ihn. Er sagte: ""Verspottet ihr uns, so werden auch wir euch verspotten, gerade so, wie ihr spottet." So baute er die Arche. Und wenn die Notabeln seines Volkes an ihm vorbeigingen, spotteten sie über ihn. Er sprach: "Wenn ihr euch lustig über uns macht, werden wir euch so verspotten wie ihr uns verspottet habt.  
  39 Dann werdet ihr erfahren, wer es ist, über den eine Strafe kommen wird, die ihn mit Schande bedeckt, und auf wen eine immerwährende Strafe fallen wird." "Und ihr werdet es (schon noch zu) wissen (bekommen), über wen eine Strafe kommen wird, die ihn zuschanden macht, und über wen (dereinst) eine beständige Strafe hereinbrechen wird.""" "Ihr werdet dann erfahren, wer es ist, über den eine Strafe kommen wird, die ihn mit Schande bedeckt, und wen eine immerwährende Strafe treffen wird.""" Ihr werdet schon erfahren, wen eine qualvolle entehrende Strafe ereilt und wen eine ewige Pein trifft."  
  40 Bis dann, da Unser Befehl ergeht und die Fluten (der Erde) hervorbrechen. Da werden Wir sprechen: "Bringe in sie hinein je zwei von allen, ein Pärchen, und deine Familie mit Ausnahme derer, wider die das Wort bereits ergangen ist, und die Gläubigen." Allein nur wenige glaubten da (und lebten) mit ihm. "Und als dann schließlich unsere Entscheidung (amr) eintraf und der Ofen kochte (faara t-tannuuru), sagten wir: ""Belade es mit einem Paar von jeder Gattung und mit deiner Familie außer dem, gegen den der Ausspruch (der Vorherbestimmung) bereits vorliegt, und mit denjenigen, die (sonst noch) gläubig sind!"" Aber nur wenige waren mit ihm gläubig." "Alsdann erging Unser Befehl und die Fluten (der Erde) brachen hervor. Da sprachen Wir: ""Bringe in das Schiff je zwei von allen (Arten) hinein, Pärchen, und deine Familie mit Ausnahme derer, gegen die das Wort bereits ergangen ist, und die Gläubigen."" Und keiner glaubte ihm, außer einer kleinen Schar." Als Unser Befehl erging und Wasser brodelnd hervorströmte wie aus einem Ofenkessel, sprachen Wir: "Lade darauf von jeder Gattung ein Paar, deine Familienangehörigen, ausgenommen die, die bereits verurteilt sind, und die Gläubigen!" Die Gläubigen, die zu ihm hielten, waren aber wenige.  
  41 Und er sprach: "Steiget hinein! Im Namen Allahs ist ihre Ausfahrt und ihre Landung. Mein Herr ist wahrlich allverzeihend, barmherzig." "Noah sagte: ""Steiget in das Schiff ein! Im Namen Allahs geschehe seine Fahrt und seine Landung! Mein Herr ist barmherzig und bereit zu vergeben.""" "Und er sagte: ""Steigt hinein! Im Namen Allahs erfolgt die Ausfahrt und die Landung. Mein Herr ist wahrlich Allverzeihend, Barmherzig.""" Er sprach: "Besteiget sie (die Arche)! Im Namen Gottes möge sie ablegen und wieder anlegen. Mein Herr ist allverzeihend, allbarmherzig.  
  42 Sie fuhr einher mit ihnen über Wogen gleich Bergen und Noah rief zu seinem Sohn, der sich abseits hielt: "O mein Sohn, steig mit uns ein und bleibe nicht mit den Ungläubigen!" "Es fuhr nun mit ihnen dahin auf einer Woge (so hoch) wie die Berge. Und Noah rief seinem Sohn zu, der abseits stand: ""Mein Sohn! Steige mit uns ein und halte es nicht mit den Ungläubigen!""" "Und es (das Schiff) fuhr mit ihnen über Wogen gleich Bergen einher, und Noah rief zu seinem Sohn, der sich abseits hielt: ""O mein Sohn, steig mit uns ein und bleibe nicht bei den Ungläubigen!""" Sie glitt mit ihnen durch berghohe Wogen. Noah rief seinem Sohn, der abseits stand, zu: "Mein Sohn! Steige mit uns ein und bleibe nicht mit den Ungläubigen zurück!"  
  43 Er antwortete: "Ich will mich sogleich auf einen Berg begeben, der mich vor dem Wasser schützen wird." Er sprach: "Keinen Schutz heute vor Allahs Befehl, es sei denn (für) jene, deren Er Sich erbarmt." Und die Woge brach herein zwischen die beiden, so war er unter denen, die ertranken. "Er sagte: ""Ich werde mich auf einen Berg zurückziehen, der mich vor dem Wasser schützt."" Noah sagte: ""Heute gibt es keinen, der vor der Entscheidung (amr) Allahs schützen würde (Niemand findet Rettung) es sei denn einer, dessen er sich erbarmt."" Und die Woge trat (trennend) zwischen die beiden. So war er (einer) von denen, die ertränkt wurden." "Er sagte: ""Ich will mich sogleich auf einen Berg begeben, der mich vor dem Wasser retten wird."" Er sagte: ""Es gibt heute keinen Retter vor Allahs Befehl - (Rettung) gibt es nur für jene, derer Er Sich erbarmt."" Und die Woge brach zwischen den beiden herein, (und) so war er unter denen, die ertranken." Er erwiderte: "Ich werde mich auf einen Berg begeben, der mich vor dem Wasser schützen wird." Noah sprach: "Niemand ist heute geschützt vor Gottes Verfügung, ausgenommen die, denen Er Seine Barmherzigkeit angedeihen läßt." Die Wellen trennten sie voneinander, und er gehörte zu denen, die ertranken.  
  44 Und es ward gesprochen: "O Erde, verschlinge dein Wasser, und o Himmel, höre auf (zu regnen)!" Und das Wasser begann zu versiegen, und die Angelegenheit war entschieden. Und (die Arche) kam auf dem Al- Dschudi zur Rast. Und es ward gesprochen: Fort mit dem Volk der Frevler!" "Und es wurde gesagt: ""Erde, verschlinge dein Wasser! Himmel, halt ein (mit Regnen)!"" Und das Wasser nahm ab und die Angelegenheit war erledigt (qudiya l-amru). Und das Schiff saß auf (dem Berg) al-Dschuudei auf. Und es wurde gesagt: ""Fluch über das Volk, der Frevler!""" "Und es wurde befohlen: ""O Erde, verschlinge dein Wasser, o Himmel, höre auf (zu regnen)!"" Und das Wasser begann zu sinken, und die Angelegenheit war entschieden. Und das Schiff kam auf dem Dschudyy zur Rast. Und es wurde befohlen: ""Fort mit dem Volk der Frevler!""" Dann erging der Befehl: "O Erde, sauge dein Wasser auf!" und "O Himmel, hör zu regnen auf!" Das Wasser nahm ab, und das Ziel war erreicht. Die Arche legte an dem Berg Gudi an. Und es wurde gesprochen: "Weg mit der ungerechten Schar!"  
  45 Und Noah rief zu seinem Herrn und sprach: "Mein Herr, mein Sohn gehört zu meiner Familie, und Dein Versprechen ist doch wahr, und Du bist der gerechteste Richter." "Und Noah rief seinen Herrn an und sagte: ""Herr! Mein Sohn gehört (doch) zu meiner Familie. Und dein Versprechen (meine Familie zu retten) ist wahr. Du bist der, der am besten entscheidet.""" "Und Noah rief zu seinem Herrn und sagte: ""Mein Herr, mein Sohn gehört doch zu meiner Familie, und Dein Versprechen ist doch wahr, und Du bist der beste Richter.""" Noah rief seinen Herrn und sprach: "Mein Herr! Mein Sohn gehört zu meiner Familie, die Du zu erretten versprachst. Dein Versprechen ist die Wahrheit schlechthin, und Du bist der Weiseste aller Richter."  
  46 Er sprach: "O Noah, er gehört nicht zu deiner Familie; er ist sündhaften Betragens. So frage Mich nicht nach dem, wovon du keine Kenntnis hast. Ich ermahne dich, damit du nicht der Toren einer werdest." "Allah sagte: ""Noah! (Nein!) Er gehört nicht zu deiner Familie. Das ist nicht recht gehandelt. Bitte mich nicht um etwas, worüber du kein Wissen hast! Ich ermahne dich, damit du nicht ein Tor wirst!""" "Er sprach: ""O Noah, er gehört nicht zu deiner Familie; siehe, dies ist kein rechtschaffenes Benehmen. So frage Mich nicht nach dem, von dem du keine Kenntnis hast. Ich ermahne dich, damit du nicht einer der Toren wirst.""" Er sprach: "O Noah! Er gehört nicht zu deiner Familie. Er beging eine üble Tat. Bitte Mich nicht um etwas, was du nicht weißt. Ich belehre dich, damit du dich nicht unter die Unwissenden reihst."  
  47 Er sprach: "Mein Herr, ich suche Deinen Schutz davor, daß ich Dich nach dem frage, wovon ich keine Kenntnis habe. Und wenn Du mir nicht verzeihst und Dich meiner erbarmst, so werde ich unter den Verlorenen sein." "Er sagte: ""Herr! Mögest du mich davor behüten, daß ich dich um etwas bitte, worüber ich kein Wissen habe! Wenn du mir nicht vergibst und dich meiner (nicht) erbarmst, werde ich (dereinst) zu denen gehören, die den Schaden haben.""" "Er sagte: ""Mein Herr, ich nehme meine Zuflucht bei Dir davor, daß ich Dich nach dem frage, wovon ich keine Kenntnis habe. Und wenn Du mir nicht verzeihst und Dich meiner nicht erbarmst, so werde ich unter den Verlierenden sein.""" Darauf sagte er: "Mein Herr! Behüte mich davor, Dich um etwas zu bitten, was ich nicht weiß! Wenn Du mir nicht vergibst und mich nicht in Deine Barmherzigkeit aufnimmst, werde ich einer der Verlierer sein."  
  48 Es ward gesprochen: "O Noah, reise mit Unserem Frieden! Und Segnungen über dich und über die Geschlechter, die bei dir sind! Und es werden (andere) Geschlechter sein, denen Wir Versorgung gewähren (auf eine Zeit), dann aber wird eine schmerzliche Strafe sie von Uns treffen." "Es wurde gesagt: ""Noah! Geh an Land, begleitet von unserem Heil und (unseren) Segnungen für dich und für Gemeinschaften (umam), die mit dir sind! Aber (gewissen) Gemeinschaften werden wir eine Nutznießung (auf eine beschränkte Zeit) geben. Hierauf wird sie eine schmerzhafte Strafe von uns treffen." "Es wurde befohlen: ""O Noah, geh an Land, (und sei) mit Unserem Frieden begleitet! Und Segnungen (seien) über dir und über den Geschlechtern, die bei dir sind! Und es werden andere Geschlechter kommen, denen Wir Versorgung gewähren; dann aber wird Unsere schmerzliche Strafe sie treffen.""" Dann wurde gesagt: "O Noah! Steige aus! Dich begleitet Friede von Uns. Segen sei über dir und über den Generationen, die mit dir sind! Es werden aber auch Generationen kommen, die Wir im Diesseits genießen lassen und dann mit qualvoller Pein im Jenseits bestrafen werden."  
  49 Das ist einer der Berichte von den verborgenen Dingen, die Wir dir offenbaren. Du kanntest sie nicht, weder du noch dein Volk, vor diesem. So harre denn aus; denn der Ausgang ist für die GottesEürchtigen. Dies gehört zu den Geschichten, deren Kenntnis (den gewöhnlichen Sterblichen) verborgen ist. Wir geben es dir (als Offenbarung) ein. Du wußtest zuvor nichts davon, auch nicht dein Volk. Sei nun geduldig! Das Ende fällt (dereinst) zugunsten derer aus, die gottesfürchtig sind. Das ist einer der Berichte von den verborgenen Dingen, die Wir dir offenbaren. Zuvor kanntest du sie nicht, weder du noch dein Volk. So harre denn aus; denn der Ausgang entscheidet zugunsten der Gottesfürchtigen. Das sind Nachrichten über das Verborgene, die Wir dir offenbaren. Weder du wußtest vorher darum, noch dein Volk. Sei geduldig und wisse, daß der Enderfolg den Frommen allein zuteil wird!  
  50 Und zu den Àd (entsandten Wir) ihren Bruder Hüd. Er sprach: "O mein Volk, dienet Allah. Ihr habt keinen anderen Gott als Ihn. Ihr seid nichts als Erdichter. "Und zu den `Aad (haben wir) ihren Bruder Huud (als unseren Boten gesandt). Er sagte: ""Ihr Leute! Dienet Allah! Ihr habt keinen anderen Gott als ihn. Es ist eine reine Erfindung von euch (wenn ihr behauptet, daß es neben ihm noch andere Götter gebe)." Und zu den Aad (entsandten Wir) ihren Bruder Hud. Er sagte: "O mein Volk, dient Allah. Ihr habt keinen anderen Gott außer Ihm. Ihr seid nichts anderes als Lügner." Zu den §?d entsandten Wir ihren Bruder Hûd. Der sagte ihnen: "O mein Volk! Dienet Gott, ihr habt außer Ihm keinen Gott! Ihr seid nichts anderes als Lügner.  
  51 O mein Volk, ich verlange von euch keinen Lohn dafür; siehe, mein Lohn ist einzig bei Dem, Der mich erschuf. Wollt ihr denn nicht begreifen? Ihr Leute! Ich verlange von euch keinen Lohn dafür (daß ich euch die Offenbarung verkünde). Der allein kommt für meinen Lohn auf, der mich geschaffen hat. Habt ihr denn keinen Verstand? O mein Volk, ich verlange von euch keinen Lohn dafür; seht, mein Lohn ist einzig bei Dem, Der mich erschuf. Wollt ihr es denn nicht begreifen? O mein Volk! Ich verlange von euch keinen Lohn dafür. Meinen Lohn bekomme ich von Gott, Der mich erschaffen hat. Könnt ihr euch nicht des Verstandes bedienen?  
  52 O mein Volk, erflehet Vergebung von eurem Herrn, dann bekehrt euch zu Ihm; Er wird Wolken über euch schicken mit reichlichen Regengüssen und wird eure Kraft mehren mit Kraft. So wendet euch nicht ab als Schuldige." "Und, ihr Leute, bittet euren Herrn um Vergebung und wendet euch hierauf (reumütig) wieder ihm zu, dann wird er den Himmel reichlich über euch regnen lassen und euch noch kraftvoller werden lassen, als ihr (bereits) seid! Und wendet euch nicht in sündhafter Weise (von meiner Botschaft) ab!""" "O mein Volk, erfleht Vergebung von eurem Herrn, dann bekehrt euch reumütig zu Ihm; Er wird (den Segen) in reichlicher Weise vom Himmel über euch schicken und wird euch Kraft zu eurer Kraft hinzugeben. So wendet euch nicht als Schuldige ab.""" O mein Volk! Bittet Gott um Vergebung und übt dann Reue, so wird Er euch vom Himmel Regen im ?berfluß bescheren und eure Kraft durch zusätzliche Kraft mehren! Wendet euch nicht frevelhaft ab!"  
  53 Sie sprachen: "O Hüd, du hast uns kein deutliches Zeichen gebracht, und wir wollen unsere Götter nicht verlassen auf dein Wort, noch wollen wir dir glauben. "Sie sagten: ""Huud! Du bist mit keinem klaren Beweis (baiyina) zu uns gekommen. Wir gedenken nicht, unsere Götter auf Grund dessen, was du sagst (`an qaulika), aufzugeben und schenken dir keinen Glauben." "Sie sagten: ""O Hud, du hast uns kein deutliches Zeichen gebracht, und wir wollen unsere Götter nicht auf dein Wort hin verlassen, noch wollen wir dir glauben." Sie erwiderten: "O Hûd! Du hast uns keinen eindeutigen Beweis erbracht. Wir werden unsere Götter auf dein Reden hin nicht verlassen, und wir werden an dich gewiß nicht glauben.  
  54 Wir können nur sagen, daß einige unserer Götter dich mit einem Übel heimgesucht haben." Er antwortete: "Ich rufe Allah zurn Zeugen, und bezeuget auch ihr, daß ich keinen Teil habe an dem, was ihr anbetet "Wir können nur sagen, daß einer von unseren Göttern dir etwas Böses angetan hat."" Huud sagte: ""Ich rufe Allah zum Zeugen an, und bezeugt (auch ihr), daß ich unschuldig bin an dem, was ihr (dem einen Gott an anderen Göttern) beigesellt," "Wir können nur sagen, daß einige unserer Götter dich mit einem Übel heimgesucht haben."" Er sagte: ""Ich rufe Allah zum Zeugen an, und bezeugt auch ihr, daß ich nicht an dem teilhabe, was ihr (Ihm) zur Seite stellt ," Wir sagen dir nur, daß einer unserer Götter dich mit einem übel heimgesucht hat, so daß du Unsinn sagst." Er sprach: "Gott möge mein Zeuge sein. Auch ihr sollt bezeugen, daß ich keine Schuld an eurer Vielgötterei trage, wenn ihr Gott Gefährten beigesellt,  
  55 Statt Ihn. So schmiedet denn Pläne wider mich, ihr alle und gönnet mir keine Frist. statt ihm (allein zu dienen)! Wendet doch allesamt List gegen mich an (wenn ihr könnt) und laßt mich hierauf nicht lange warten! außer Ihm; so schmiedet denn Pläne gegen mich, ihr alle, und gewährt mir keine Frist. denen ihr an Gottes statt dient. Schmiedet alle zusammen eure Pläne gegen mich und schreitet unverzüglich zur Tat!  
  56 Ich aber vertraue auf Allah, meinen Herrn und euren Herrn. Kein Geschöpf bewegt sich (auf Erden), das Er nicht an der Stirnlocke hielte. Siehe, mein Herr ist auf dem geraden Weg. Ich vertraue (meinerseits) auf Allah, meinen und euren Herrn. (Er ist allmächtig.) Es gibt kein Geschöpf (daabba) (auf der Erde), das er nicht beim Schopfe halten würde. Mein Herr ist auf einem geraden Weg. Ich aber vertraue auf Allah, meinen Herrn und euren Herrn. Kein Geschöpf bewegt sich (auf Erden), das Er nicht in Seine Richtung steuert. Seht, mein Herr ist auf dem geraden Weg. Ich verlasse mich auf Gott, meinen und euren Herrn. Es gibt kein Lebewesen, das Er nicht beim Schopfe erfaßt. Der Weg meines Herrn ist gewiß der rechte Weg.  
  57 Wenn ihr euch nun abkehrt, so habe ich euch schon überbracht, womit ich zu euch entsandt ward, und mein Herr wird ein anderes Volk an eure Stelle setzen. Und ihr könnt Ihm keineswegs schaden. Wahrlich, mein Herr ist Hüter über alle Dinße." "Wenn ihr euch nun abwendet (und mir kein Gehör schenkt, ist das eure Sache). Ich habe euch die Botschaft, die mir an euch aufgetragen worden ist, ausgerichtet. Und mein Herr wird ein anderes Volk zu euren Nachfolgern machen, und ihr könnt ihm (wenn er das tut) nichts anhaben. Mein Herr gibt auf alles acht.""" "Wenn ihr euch nun (von Ihm) abkehrt, so habe ich euch schon überbracht, womit ich zu euch entsandt wurde; und mein Herr wird ein anderes Volk an eure Stelle setzen. Und ihr könnt Ihm keineswegs schaden. Wahrlich, mein Herr ist Hüter über alle Dinge.""" Auch wenn ihr euch abwendet, so habe ich euch die Botschaft verkündet, mit der ich zu euch entsandt worden bin. Mein Herr wird an eurer Stelle ein anderes Volk die Nachfolge übernehmen lassen. Ihr schadet Ihm nicht im geringsten, wenn ihr euch von Ihm abwendet. Meinem Herrn entgeht nichts."  
  58 Als Unser Befehl kam, da erretteten Wir Hüd und die mit ihm gläubig waren, durch Unsere Barmherzigkeit. Und Wir erretteten sie vor schwerer Pein. Und als dann unsere Entscheidung (amr) eintraf, erretteten wir in Anbetracht unserer Barmherzigkeit Huud und diejenigen, die mit ihm glaubten. Und wir erretteten sie (auch) vor einer harten Strafe (im Jenseits). Und als Unser Befehl kam, da erretteten Wir Hud und diejenigen, die mit ihm gläubig waren, durch Unsere Barmherzigkeit. Und Wir erretteten sie vor schwerer Strafe. Als Unsere Entscheidung fiel, erretteten Wir durch Unsere Barmherzigkeit Hûd und die Gläubigen mit ihm und beschützten sie vor einer harten Strafe im Jenseits.  
  59 Diese waren die Àd. Sie leugneten die Zeichen ihres Herrn und gehorchten nicht Seinen Gesandten und folgten der Auf forderung eines jeden hochmütigen Feindes (der Wahrlheit). Das waren die `Aad. Sie leugneten die Zeichen ihres Herrn, waren gegen seine Gesandten widerspenstig und folgten dem Befehl eines jeden (vom rechten Weg) abschweifenden Gewaltmenschen. Und diese waren die §Ad, die die Zeichen ihres Herrn leugneten und Seinen Gesandten nicht gehorchten und der Aufforderung eines jeden abschweifenden Tyrannen folgten. Das waren die §?d, die die Zeichen Ihres Herrn leugneten, Seinem Gesandten trotzten und dagegen dem Befehl jedes unbelehrbaren, eigensinnigen Tyrannen folgten.  
  60 Ein Fluch vertolgte sie in dieser Welt, und am Tage der Auferstehung. Siehe, die Àd haben sich undankbar erwiesen gegen ihren Herrn. Siehe, verstoßen sind die Àd, das Vilk Hüds. Und sie waren hier im Diesseits vom Fluch verfolgt, und (sind es ebenso) am Tag der Auferstehung. Die `Aad waren ja undankbar gegen ihren Herrn. Ja, Fluch über `Aad, die Leute von Huud! Ein Fluch verfolgte sie auf dieser Welt und (wird sie) am Tag der Auferstehung (verfolgen). Siehe, die §Ad haben sich gegen ihren Herrn undankbar erwiesen. Siehe, verstoßen sind die §Ad, das Volk Huds. Ein Fluch verfolgte sie im Diesseits und wird sie auch am Jüngsten Tag treffen. Die §?d leugneten ihren Herrn. Verdammt seien die §?d, das Volk Hûds!  
  61 Und zu den Thamüd (entsandten Wir) ihren Bruder Sáleh. Er sprach: "O mein Volk, dienet Allah; ihr habt keinen andern Gott als Ihn. Er hat euch aus der Erde hervorgebracht und euch darauf eine Stätte gegeben. So erflehet Vergebung von Ihm, dann bekehrt euch zu Ihm. Wahrlich, mein Herr ist nahe (und) erhört die Gebete." "Und zu den Thamuud (haben wir) ihren Bruder Saalih (als unseren Boten gesandt). Er sagte: ""Ihr Leute! Dienet Allah! Ihr habt keinen anderen Gott als ihn. Er hat euch aus der Erde entstehen lassen und euch auf ihr die Möglichkeit zum Leben gegeben (ista`marakum). Bittet ihn nun um Vergebung und wendet euch hierauf (reumütig) wieder ihm zu! Mein Herr ist nahe und erhört (das Gebet).""" "Und zu den Thamud (entsandten Wir) ihren Bruder Salih; er sagte: ""O mein Volk, dient Allah; ihr habt keinen anderen Gott außer Ihm. Er hat euch aus der Erde hervorgebracht und ließ euch darauf ansiedeln. So erfleht Seine Vergebung, dann bekehrt euch zu Ihm. Wahrlich, mein Herr ist nahe (und) erhört die Gebete.""" Zu den Thamûd entsandten Wir ihren Bruder Sâlih. Er sprach: "O mein Volk! Betet Gott allein an, ihr habt außer Ihm keinen Gott! Er hat euch aus der Erde erschaffen und euch ermächtigt, darauf zu leben und sie auszunutzen. So bittet ihn um Vergebung und kehrt reumütig zu Ihm zurück! Mein Herr ist nahe, und Er erhört das Gebet."  
  62 Sie sprachen: "O Sáleh, du warst vordem unter uns der Mittelpunkt der Hoffnung. Willst du uns verwehren, das anzubeten, was unsere Väter anbeteten? Und wir sind wahrhaftig in beunruhigendem Zweifel über das, wozu du uns aufforderst." "Sie sagten: ""Saalih! Man hatte ehedem unter uns (große) Hoffnung auf dich gesetzt. Willst du uns denn verbieten, den Göttern zu dienen, denen unsere Väter (von jeher) gedient haben? Wir hegen über das, wozu du uns aufforderst, bedenklichen Zweifel.""" "Sie sagten: ""O Salih, du warst zuvor unter uns der Mittelpunkt der Hoffnung. Willst du uns verwehren, das anzubeten, was unsere Väter anbeteten? Und wir befinden uns wahrhaftig in beunruhigendem Zweifel über das, wozu du uns aufforderst.""" Sie erwiderten: "O Sâlih! Wir haben dich früher geschätzt und Erwartungen in dich gesetzt. Verbietest du uns nun, den Göttern zu dienen, denen unsere Väter gedient haben? Wir sind voller Mißtrauen und Zweifel der Lehre gegenüber, zu der du uns aufrufst."  
  63 Er sprach: "O mein Volk, saget an: wenn ich einen klaren Beweis von meinem Herrn habe, und Er hat mir Seine Barmherzigkeit erwiesen, wer wird mir dann helfen wider Allah, wenn ich Ihm ungehorsam bin? So würdet ihr nur mein Verderben herbeiführen. "Er sagte: ""Ihr Leute! Was meint ihr wohl, wenn mir ein klarer Beweis (baiyina) von seiten meines Herrn vorliegt und er mir Barmherzigkeit von sich hat zukommen lassen, - wer wird mir da vor Allah (und seiner Strafe) helfen, gesetzt den Fall, ich bin gegen ihn widerspenstig? Ihr bringt mich (angenommen, ich gebe eurem Ansinnen nach) nur noch mehr in Schaden." "Er sagte: ""O mein Volk, was meint ihr, wenn ich einen klaren Beweis von meinem Herrn habe - und Er hat mir Seine Barmherzigkeit erwiesen -, wer wird mir dann gegen Allah helfen, wenn ich Ihm ungehorsam bin? So würdet ihr mein Verderben nur fördern." Er sagte ihnen: "O mein Volk! Wenn ich eindeutige Beweise von meinem Herrn habe und Er mir Seine Barmherzigkeit erwiesen hat, wie könnte ich mich Ihm widersetzen? Wer würde mich vor Gottes Strafe schützen, wenn ich mich Ihm, wie ihr wollt, widersetzen würde? Ihr treibt mich zu noch größerem Verlust.  
  64 O mein Volk, dies ist die Kamelstute Allahs als ein Zeichen für euch, so lasset sie auf Allahs Erde weiden und fügt ihr kein Leid zu, damit euch nicht baldige Strafe erfasse." "Und, ihr Leute, dies ist das Kamel Allahs, euch zum Zeichen. Laßt es auf Allahs (weiter) Erde weiden und tut ihm nichts Böses an! Sonst kommt nächstens eine Strafe über euch.""" "O mein Volk, dies ist die Kamelstute Allahs als ein Zeichen für euch; so lasset sie auf Allahs Erde weiden und fügt ihr kein Leid zu, damit euch nicht baldige Strafe erfasse.""" O mein Volk! Diese Kamelstute Gottes ist für euch ein Zeichen. Ihr sollt sie auf Gottes Erde weiden lassen und ihr nichts antun, sonst ereilt euch eine Strafe, die nicht lange auf sich warten läßt."  
  65 Doch sie zerschnitten ihr die Sehnen; da sprach er: "Ergötzet euch in euren Häusern (noch) drei Tage. Das ist eine Versprechung, nicht zu verleugnen." "Aber sie brachten es zu Fall (indem sie ihm die Flechsen durchschnitten). Da sagte er: ""Genießet (euer Dasein) in eurer Behausung (noch) drei Tage! Das ist keine leere Drohung.""" "Doch sie zerschnitten ihr die Sehnen; da sagte er: ""Ergötzt euch in euren Häusern (noch) drei Tage. Das ist ein Urteil, das nicht zu verleugnen ist.""" Doch sie erschlugen sie. Da sprach er: "Genießt euer Leben in euren Häusern noch drei Tage lang! Gottes Verheißung wird wahrhaftig in Erfüllung gehen. Sie ist keine Lüge."  
  66 Als nun Unser Befehl eintraf, da erretteten Wir Sáleh und die mit ihm gläubig waren, durch Unsere Barmherzigkeit, und (Wir erretteten sie) vor der Schmach jenes Tags. Wahrlich, dein Herr ist der Starke, der Allmächtige. Und als dann unsere Entscheidung (amr) eintraf, erretteten wir Anbetracht unserer Barmherzigkeit Saalih und diejenigen, die mit ihm glaubten, auch vor der Schande an jenem Tag (des Weltgerichts). Dein Herr ist der Starke und Mächtige. Als Unser Befehl eintraf, da erretteten Wir Salih und diejenigen, die mit ihm gläubig waren, durch Unsere Barmherzigkeit, (Wir erretteten sie) vor der Schmach jenes Tages. Wahrlich, dein Herr ist der Allmächtige, der Erhabene. Als Unsere Entscheidung fiel, erretteten Wir durch Unsere Barmherzigkeit Sâlih und die Gläubigen mit ihm vor der Schmach jenes Tages. Die Gewalt und die Macht Deines Herrn sind unermeßlich.  
  67 Und die Strafe ereilte jene, die gefrevelt hatten, und sie lagen in ihren Häusern hingestreckt auf ihrer Brust, Da kam über diejenigen, die frevelten, der Schrei, und am Morgen lagen sie in ihren Behausungen (tot) am Boden. Da kam über diejenigen, die frevelten, der Schrei; und da lagen sie in ihren Häusern leblos hingestreckt , Die Ungerechten wurden von dem Schrei so ergriffen, daß sie am Morgen in ihren Häusern tot dalagen,  
  68 Als hätten sie nie darin gewohnt. Siehe, die Thamüd zeigten sich undankbar gegen ihren Herrn; siehe, verstoßen sind die Thamüd. (Es sah so aus) als ob sie darin (überhaupt) nicht existiert hätten. Die Thamuud waren ja undankbar gegen ihren Herrn. Ja, Fluch über die Thamuud! als hätten sie nie darin gewohnt. Siehe, die Thamud zeigten sich undankbar gegen ihren Herrn; siehe, verstoßen sind die Thamud. als hätten sie sich dort nie des Wohllebens erfreut. Die Thamûd leugneten Gott. Verflucht seien die Thamûd!  
  69 Es kamen Unsere Gesandten zu Abraham mit froher Botschaft. Sie sprachen: "Friede!" Er antwortete: "Friede!", und er säumte nicht, ein gebratenes Kalb zu bringen. "Unsere Gesandten sind doch (seinerzeit) zu Abraham mit der frohen Botschaft gekommen (daß er Nachkommenschaft haben werde). Sie sagten: ""Heil!"" Er sagte (ebenfalls) ""Heil!"" und brachte alsbald ein gebratenes Kalb herbei." "Und es kamen Unsere Gesandten mit froher Botschaft zu Abraham. Sie sprachen: ""Friede!"" Er sagte: ""Friede!"" und es dauerte nicht lange, bis er ein gebratenes Kalb herbeibrachte." Unsere Boten kamen einst zu Abraham mit froher Botschaft. Sie sprachen: "Friede!" Und er erwiderte: "Friede!" Sogleich holte er ein gebratenes Kalb.  
  70 Doch als er sah, daß ihre Hände sich nicht danach ausstreckten, fand er sie befremdend und empfand Furcht vor ihnen. Sie sprachen: "Fürchte dich nicht, denn siehe, wir sind zum Volke Lots entsandt." "Und als er sah, daß sie nicht zugriffen, kamen sie ihm verdächtig vor (nakirahum), und er empfand Furcht vor ihnen. Sie sagten: ""Hab keine Angst! Wir sind zu den Leuten von Lot gesandt.""" "Als er aber sah, daß ihre Hände sich nicht danach ausstreckten, fand er sie befremdend und empfand Furcht vor ihnen. Sie sprachen: ""Fürchte dich nicht; denn wir sind zum Volke Lots entsandt worden.""" Als er sah, daß sie ihre Hände nicht danach ausstreckten, mißtraute er ihnen und fürchtete sich vor ihnen. Hierauf sprachen sie: "Fürchte dich nicht! Wir sind zum Volk Lots entsandt worden."  
  71 Und sein Weib stand (daneben); auch sie war von Furcht erfüllt, woraufhin Wir ihr die frohe Botschaft von Isaak, und nach Isaak von Jakob verkündeten. Seine Frau, die dabeistand, lachte. Da verkündeten wir ihr den Isaak, und nach Isaak den Jakob. Und seine Frau stand dabei und lachte, worauf Wir ihr die frohe Botschaft von (ihrem künftigen Sohn) Isaak und von (dessen künftigem Sohn) Jakob nach Isaak verkündeten. Seine Frau, die dastand, lachte. Wir haben ihr die frohe Botschaft verkündet, daß sie einen Sohn - Isaak - bekäme und später einen Enkel - Jakob, den Sohn Isaaks.  
  72 Sie sprach: "Ach, weh mir! Soll ich ein Kind gebären, wo ich eine alte Frau bin, und dieser mein Ehegemahl ist ein Greis? Das ist fürwahr ein seltsam Ding." "Sie sagte: ""Wehe! Ich soll (noch) gebären, wo ich doch eine alte Frau bin und der da mein Mann ist, ein Greis? Das ist doch merkwürdig.""" "Sie sagte: ""Ach, wehe mir! Soll ich ein Kind gebären, wo ich doch eine alte Frau bin und dieser mein Ehemann ein Greis ist? Das wäre wahrlich eine wunderbare Sache.""" Sie sprach: "Wehe mir! Wie sollte ich ein Kind gebären, bin ich doch alt, und mein Mann hier, ist betagt. Das ist wirklich etwas, worüber ich mich wundere."  
  73 Da sprachen jene: "Wunderst du dich über den Ratschluß Allahs? Allahs Gnade und Seine Segnungen sind über euch, o Bewohner des Hauses. Wahrlich, Er ist preiswürdig, ruhmvoll " "Sie sagten: ""Findest du die Entscheidung (amr) Allahs merkwürdig? Die Barmherzigkeit Allahs und seine Segnungen (mögen) auf euch (ruhen), ihr Leute des Hauses! Er ist des Lobes und des Preises würdig.""" "Da sprachen jene: ""Wunderst du dich über den Beschluß Allahs? Allahs Gnade und Seine Segnungen sind über euch, o Leute des Hauses. Wahrlich, Er ist Preiswürdig, Ruhmvoll.""" Sie sagten: "Wunderst du dich über Gottes Verfügung? Gottes Barmherzigkeit und Segen gelten euch Angehörigen des Prophetenhauses. Er ist des höchsten Lobes und des höchsten Ruhmes würdig."  
  74 Als die Furcht von Abraham gewichen war und die frohe Botschaft zu ihm kam, da begann er, mit Uns zu streiten über das Volk Lots. Und als der Schrecken von Abraham gewichen und die frohe Botschaft zu ihm gekommen war, begann er mit uns über die Leute von Lot zu Streiten (yudschaadilunaa) (in der Absicht, die Strafe von ihnen abzuwenden). Als die Furcht von Abraham abließ und die frohe Botschaft zu ihm kam, da begann er, mit Uns über das Volk Lots zu streiten. Als Abrahams Angst vorüber war und die frohe Botschaft ihn erreicht hatte, schickte er sich an, mit Unseren Boten über das Volk von Lot zu debattieren.  
  75 Wahrlich, Abraham war milde, mitleidig, Gott zugewandt. Abraham war mild, empfindsam (auwaah) und bußfertig (munieb). Wahrlich, Abraham war milde, mitleidend und bußfertig. Abraham war nämlich langmütig, hatte ein weiches Herz und war gottergeben.  
  76 "O Abraham, steh ab von diesem. Siehe, schon ist deines Herrn Befehl ergangen, und über sie bricht ganz gewiß unabwendbare Strafe herein." "(Die Gesandten sagten:) ""Abraham! Laß davon ab! Die Entscheidung (amr) deines Herrn ist nun einmal eingetroffen, und eine unabwendbare Strafe wird über sie kommen.""" """O Abraham, laß von diesem (Streit) ab. Siehe, schon ist der Befehl deines Herrn ergangen, und über sie bricht ganz gewiß die unabwendbare Strafe herein.""" O Abraham! Hör auf damit! Gottes Entscheidung ist bereits ergangen. Eine unabwendbare Strafe wird sie erfassen.  
  77 Als Unsere Gesandten zu Lot kamen, betrübte er sich ihretwegen und fühlte sich hilflos um ihretwillen und sprach: "Das ist ein unheilvoller Tag." "Und als unsere Gesandten zu Lot kamen, geriet er ihretwegen in Bedrängnis (sie§a bihim) und wußte nicht, was er mit ihnen machen sollte (daaqa bihim zar`an). Er sagte: ""Das ist ein schwerer Tag (yaumun `asiebun).""" "Und als Unsere Gesandten zu Lot kamen, geriet er ihretwegen in Bedrängnis, wurde ratlos und entsetzt und sagte: ""Das ist ein schwerer Tag.""" Als Unsere Boten Lot aufsuchten, geriet er ihretwegen in Bedrängnis, da er sie nicht beschützen konnte. Er sprach: "Das ist ein schrecklicher Tag!"  
  78 Und sein Volk kam zornbebend zu ihm gelaufen; und schon zuvor hatten sie Böses verübt Er sprach: "O mein Volk, dies hier sind meine Töchter; sie sind reiner für euch. So fürchtet Allah und bringt nicht Schande über mich in Gegenwart meiner Gäste. Ist denn kein vernünftiger Mann unter euch?" "Und seine Leute kamen zu ihm gelaufen - und vorher begingen sie (fortwährend) Schlechtigkeiten. Er sagte: ""Ihr Leute! Da habt ihr meine Töchter. Die sind reiner für euch (als meine Gäste). Fürchtet Allah und bringt mich nicht hinsichtlich meiner Gäste in Schande! Ist denn kein rechtlicher Mann unter euch?""" "Und sein Volk kam eilends zu ihm gelaufen; und schon zuvor hatten sie Schlechtigkeiten verübt. Er sagte: ""O mein Volk, dies hier sind meine Töchter; sie sind reiner für euch (als meine Gäste). So fürchtet Allah und bringt keine Schande hinsichtlich meiner Gäste über mich. Ist denn kein redlicher Mann unter euch?""" Sein Volk eilte herbei. Es waren Männer, die schon lange Missetaten begingen. Er sprach zu ihnen: "O ihr Menschen! Hier sind meine Töchter. Heiratet sie, das ist für euch reiner. Fürchtet Gott und tut meinen Gästen nichts Schändliches an, was mich entehrt!. Gibt es keinen vernünftigen Mann unter euch, der euch beraten könnte?"  
  79 Sie antworteten: "Du weißt recht wohl, daß wir kein Anrecht auf deine Töchter haben, und du weißt auch, was wir wünschen." "Sie sagten: ""Du weißt doch, wir haben kein Recht auf deine Töchter. Und du weißt (wohl), was wir wollen.""" "Sie sagten: ""Du weißt recht wohl, daß wir keine Absicht hinsichtlich deiner Töchter hegen, und du weißt wohl, was wir wollen.""" Sie sprachen: "Du weißt schon, daß wir für deine Töchter nichts übrig haben, und du weißt genau, was wir begehren."  
  80 Er sprach: "Hätte ich doch die Macht, euch aufzuhalten, oder könnte ich mich nach einer starken Stütze wenden!" "Er sagte: ""Wenn ich nur gegen euch aufkommen oder (aber) mich auf einen festen Stützpunkt (rukn) zurückziehen könnte!""" "Er sagte: ""Hätte ich doch Macht über euch, oder könnte ich mich an eine starke Stütze lehnen!""" Er sprach: "Wenn ich nur Macht über euch oder eine starke Unterstützung hätte!"  
  81 Sie sprachen: "O Lot, wir sind Gesandte deines Herrn. Sie sollen dich nimmermehr erreichen. So mache dich auf mit den Deinen in einem Teile der Nacht, und niemand von euch wende sich um als dein Weib. Gewiß, was jene dort treffen wird, das wird auch sie treffen. Siehe, der Morgen ist ihre festgesetzte Frist. Ist nicht der Morgen nah?" "Sie sagten: ""Lot! Wir sind die Gesandten deines Herrn. Sie werden dir nicht beikommen. Zieh nun mit deiner Familie zu nächtlicher Stunde (bi-qit`in mina l-laili) los, und keiner von euch soll sich umwenden mit Ausnahme deiner Frau! Sie wird dasselbe Schicksal erleiden wie deine Volksgenossen. Die Zeit, die ihnen gesetzt ist (mau`iduhum), ist der Morgen. Ist der Morgen nicht (schon) nahe?""" "Sie sprachen: ""O Lot, wir sind Gesandte deines Herrn. Sie sollen dich nimmermehr erreichen. So mache dich mit den Deinen in einer Phase der Nacht auf; und niemand von euch wende sich um, außer deiner Frau. Gewiß, was jene dort treffen wird, das wird auch sie treffen. Siehe, am Morgen ist ihr Termin. Ist nicht der Morgen nahe?""" Da sprachen die Gesandten: "O Lot! Wir sind Gottes Boten. Sie werden dir nichts antun können. Geh, wenn es nachts dunkel ist, mit deiner Familie fort! Keiner von euch darf sich umdrehen. Deine Frau aber wird erleiden, was sie alle erleiden werden. Die Strafe tritt am nächsten Morgen ein, zu einem genau bestimmten Zeitpunkt, der nicht auf sich warten läßt."  
  82 Als nun Unser Befehl eintraf, da kehrten Wir in dieser (Stadt) das Oberste zuunterst und ließen auf sie Backsteine niedergehen Schicht auf Schicht, Und als dann unsere Entscheidung (amr) eintraf, kehrten wir das Oberste ihrer Stadt zuunterst und ließen Steine von übereinandergeschichtetem Ton (? sidschiel manduud) auf sie regnen, Als nun Unser Befehl eintraf, da kehrten Wir in dieser (Stadt) das Oberste zuunterst und ließen auch brennende Steine niedergehen, die wie Regentropfen aufeinander folgten. Als Unsere Entscheidung fiel, stellten Wir die Stadt auf den Kopf und ließen einen Regen von aufgeschichteten Steinen aus gebrannter Erde niederprasseln.  
  83 Gezeichnet (für sie) bei deinem Herrn. Und das ist nicht fern von den Frevlern. (Steine) bei deinem Herrn gezeichnet. Und sie liegt den Frevlern nicht fern. (Auch diese können einmal einem solchen Strafgericht zum Opfer fallen.) Und (dies war für sie) bei deinem Herrn aufgezeichnet. Und das gleiche liegt auch den Ungerechten nicht fern. Die Steine waren von Gott gekennzeichnet und auf sie gerichtet. Sie gehen an den Ungerechten nicht vorbei.  
  84 Und zu Midian (entsandten Wir) ihren Bruder Schoäb. Er sprach: "O mein Volk, dienet Allah. Ihr habt keinen anderen Gott als Ihn. Und verkürzt nicht Maß und Gewicht. Ich sehe euch im Wohlsein, aber ich fürchte für euch die Strafe eines vernichtenden Tags. "Und zu den Madyan (haben wir) ihren Bruder Schu`aib (als unseren Boten gesandt). Er sagte: ""Ihr Leute! Dienet Allah! Ihr habt keinen anderen Gott als ihn. Und gebt nicht zu kleines Maß und Gewicht! Wie ich sehe, befindet ihr euch in guten Verhältnissen. Ich fürchte aber, daß euch (falls ihr in eurem Unglauben verharrt) die Strafe eines (alles) umfassenden Tages treffen wird." "Und zu den Madyan (entsandten Wir) ihren Bruder Schu§aib. Er sagte: ""O mein Volk, dient Allah. Ihr habt keinen anderen Gott außer Ihm. Und verkürzt nicht Maß und Gewicht. Ich sehe euch im Wohlsein, aber ich fürchte für euch die Strafe eines völlig vernichtenden Tages." Zu den Madyan entsandten Wir ihren Bruder Schu§aib. Der sprach: "O mein Volk! Dienet Gott! Ihr habt außer Ihm keinen Gott. Ihr sollt Maße und Gewichte nicht antasten. Ich sehe, euch geht es gut, und ich fürchte für euch die Strafe eines alle Frevler erfassenden Tages.  
  85 O mein Volk, gebt volles Maß und Gewicht nach Richtigkeit und betrügt nicht die Menschen um ihr Eigentum und verübt nicht Unheil auf Erden, indem ihr Unfrieden stiftet. Und, ihr Leute, gebt volles Maß und Gewicht, so wie es recht ist (bil-qisti), und zwackt den Leuten nicht ab, was ihnen gehört! Und treibt nicht (überall) im Land euer Unwesen, indem ihr Unheil anrichtet! O mein Volk, gebt volles Maß und Gewicht nach Richtigkeit und betrügt die Menschen nicht um ihr Eigentum und treibt im Land nicht euer Unwesen, indem ihr Unheil anrichtet. O mein Volk! Ihr sollt Maße und Gewichte gerecht und genau beachten, die Menschen nicht betrügen, und treibt euer Unwesen auf Erden nicht, um zu unrechtmäßigen Vorteilen zu gelangen!  
  86 Das, was Allah (bei euch) ließ, ist besser für euch, wenn ihr Gläubige seid. Und ich bin nicht ein Wächter über euch." "Das, was Allah (bei euch) ließ, ist besser für euch, wenn (anders) ihr gläubig seid. Und ich bin nicht Hüter über euch.""" "Das, was Allah (bei euch) ließ, ist besser für euch, wenn ihr Gläubige seid. Und ich bin nicht euer Wächter.""" Der rechtmäßige ?berschuß, den Gott euch erzielen läßt, ist für euch besser, wenn ihr an Gott wirklich glaubt. Ich halte eure Taten nicht fest und bin nicht euer Hüter.  
  87 Sie antworteten: "O Schoäb, heißt dich dein Gebet, daß wir verlassen sollten, was unsere Väter anbeteten, oder daß wir aufhören, mit unserem Besitz zu tun, was uns gefällt? Du bist doch fürwahr klug (und) rechten Sinnes!" "Sie sagten: ""Schu`aib! Befiehlt dir dein Gebet, daß wir die Götter aufgeben, denen unsere Väter (von jeher) gedient haben, oder (verbietet es) daß wir mit unserem Vermögen tun, was wir wollen? Du bist (doch sonst immer so) mild und rechtlich.""" "Sie sagten: ""O Schu§aib, heißt dein Gebet, daß wir das verlassen sollen, was unsere Väter anbeteten, oder daß wir aufhören sollen, mit unserem Besitz zu tun, was uns gefällt? Du bist doch wahrlich der Milde und der Mündige!""" Sie sprachen "O Schu§aib! Gebieten dir deine Gebete, daß wir uns von dem abwenden, was unsere Väter angebetet haben oder daß wir mit unserem Vermögen nicht mehr machen dürfen, was wir möchten? Du bist doch sonst vernünftig und nachsichtig."  
  88 Er sprach: "O mein Volk, saget an: wenn ich einen deutlichen Beweis habe von meinem Herrn, und Er hat mir eine schöne Versorgung von Sich aus bereitet (was für eine Antwort wollt ihr Gott geben)? Und ich mochte nicht gegen euch eben das tun, was ich euch zu unterlassen bitte. Ich will nur Besserung, soweit ich kann. Es ist keine Macht in mir als durch Allah. Auf Ihn vertraue ich und zu Ihm wende ich mich. "Schu`aib sagte: ""Ihr Leute! Was meint ihr wohl, wenn mir ein klarer Beweis (baiyina) von seiten meines Herrn vorliegt und er mir (aus dem Schatz seiner Gnade) einen schönen Unterhalt beschert hat? (Da kann ich mich doch seinem Auftrag nicht entziehen.) Wenn ich euch etwas verbiete, so will ich mich euch damit nicht (einfach) widersetzen (wa-maa uriedu an ukhaalifakum ilaa maa anhaakum `anhu). Ich will nichts als für Ordnung sorgen (al-islaaha), soweit ich es (eben) vermag. Bei Allah allein steht es, mir Gelingen zu geben. Auf ihn vertraue ich, und ihm wende ich mich (bußfertig) zu." "Er sagte: ""O mein Volk, seht ihr nicht ein, daß ich einen deutlichen Beweis von meinem Herrn habe und (daß) Er mir Seine Sorge angedeihen ließ? Und ich will gegen euch nicht so handeln, wie ich es euch zu unterlassen bitte. Ich will nur Besserung, soweit ich (es erreichen) kann. Und es gibt für mich kein Gelingen außer durch Allah. Auf Ihn vertraue ich und an Ihn wende ich mich." Er sprach: "O mein Volk! Denkt darüber nach! Ich habe eindeutige Beweise von meinem Herrn, Der mich mit Seinen guten Gaben bedacht hat. Wie könnte ich anders handeln? Ich möchte nicht den verkehrten Weg gehen und mir nicht erlauben, was ich euch verbiete. Ich will nur das Beste für euch, soweit es mir möglich ist. Mir kann nichts ohne Gottes Beistand gelingen; auf Ihn verlasse ich mich, und zu Ihm wende ich mich mit der Bitte um Vergebung.  
  89 O mein Volk, möge die Feindseligkeit gegen mich euch nicht dazu führen, daß euch das gleiche trifft, wie das, was das Volk Noahs oder das Volk Hüds oder das Volk Sálehs getroffen hat; und doch ist das Volk Lots von euch nicht fern. Und, ihr Leute, die Opposition (die ihr) gegen mich (treibt) soll euch ja nicht dazu bringen, daß ihr ein ähnliches Schicksal erleidet, wie (seinerzeit) das Volk von Noah oder das von Huud oder von Saalih. Und das Volk von Lot liegt euch nicht fern. (Ihr mögt es euch zur Warnung dienen lassen.) O mein Volk, möge die Feindseligkeit gegen mich euch nicht dazu führen, daß euch das gleiche wie das trifft, was das Volk Noahs oder das Volk Huds oder das Volk Salihs getroffen hat; und das (Schicksal) des Volkes Lots ist euch nicht fern. O mein Volk! Laßt euch nicht durch unsere Differenzen zum Trotz verleiten! Sonst würde es euch ergehen, wie es dem Volk Noahs oder dem Volk Hûds oder dem Volk Sâlihs ergangen ist. Das Volk von Lot ist von euch nicht fern.  
  90 Und sucht eures Herrn Vergebung, dann bekehrt euch zu Ihm. Vahrlich, mein Herr ist barmherzig, liebevoll." "Bittet euren Herrn um Vergebung und wendet euch hierauf (reumütig) wieder ihm zu! Mein Herr ist barmherzig und liebreich.""" "Und bittet euren Herrn um Vergebung, (und) dann bekehrt euch zu Ihm. Wahrlich, mein Herr ist Barmherzig, Liebevoll.""" Bittet Gott um Verzeihung und wendet euch Ihm dann reumütig zu! Gottes Barmherzigkeit und Liebe sind unermeßlich."  
  91 Sie antworteten: "O Schoäb, wir verstehen nicht viel von dem was du sprichst, und wir sehen bloß, daß du schwach bist unter uns. Und wäre nicht dein Stamm, wir würden dich steinigen. Und du hast keine starke Stellung unter uns." "Sie sagten: ""Schu`aib! Wir verstehen kaum etwas von dem, was du sagst. Wie wir sehen, bist du innerhalb unserer Gemeinschaft machtlos. Wenn deine Gruppe (von Männern) (rahtuka) nicht wäre, würden wir dich bestimmt steinigen. Du (selber) imponierst uns nicht.""" "Sie sagten: ""O Schu§aib, wir verstehen nicht viel von dem, was du sprichst, und wir sehen nur, daß du unter uns schwach bist. Und wäre nicht dein Stamm, würden wir dich steinigen. Und du wirst kein Mitleid in uns wecken.""" Sie sprachen: "O Schu§aib! Wir verstehen vieles nicht, was du sagst. Wir sehen, wie schwach du in unserer Gemeinde bist. Hätten wir nicht Rücksicht auf deine Familie genommen, hätten wir dich längst gesteinigt. Du genießt kein Ansehen bei uns."  
  92 Er sprach: "O mein Volk, ist mein Stamm geehrter bei euch als Allah? Und ihr nehmt Ihn als hinter euren Rücken. Doch wahrlich, mein Herr umfaßt alles, was ihr tut. "Er sagte: ""Imponiert euch (denn) meine Gruppe (von Männern) (rahtie) mehr als Allah, und habt ihr ihn nicht ernst (? zihrieyan) genommen (anstatt ihn allem anderen voranzustellen)? Mein Herr erfaßt (mit seinem Wissen alles) was ihr tut." "Er sagte: ""O mein Volk, ist mein Stamm bei euch geehrter als Allah? Und ihr nehmt Ihn nicht ernst. Doch wahrlich, mein Herr umfaßt alles, was ihr tut." Er sagte ihnen: "O mein Volk! Ist meine Familie für euch wichtiger als Gott? Ihr habt Ihm den Rücken gekehrt. Mein Herr umfaßt mit seinem Wissen alles, was ihr tut.  
  93 O mein Volk, handelt nach eurem Vermögen, auch ich handle. Bald werdet ihr erfahren, auf wen eine Strafe niederfallen wird, die ihn schändet, und wer ein Lügner ist. Und wartet nur; siehe, ich warte mit euch." "Und, ihr Leute, handelt nach dem Standpunkt, den ihr einnehmt (? `alaa makaanatikum)! Ich werde (ebenfalls) handeln (wie ich es meinerseits für recht halte). Ihr werdet es (schon noch zu) wissen (bekommen), über wen eine Strafe kommen wird, die ihn zuschanden macht, und wer ein Lügner ist (ich oder ihr). Paßt auf! Ich passe mit euch auf.""" "O mein Volk, handelt eurem Standpunkt gemäß, auch ich handle (meinem Standpunkt gemäß). Bald werdet ihr erfahren, auf wen eine Strafe niederfallen wird, die ihn schändet, und wer ein Lügner ist. Und paßt nur auf; seht, ich passe mit euch auf.""" O mein Volk! Tut was immer ihr könnt! Ich handle anders als ihr und tue mein Bestes. Ihr werdet erfahren, wen eine entehrende Strafe ereilt und wer durch und durch Lügner ist. Wartet nur ab! Mit euch warte auch ich."  
  94 Und als Unser Befehl eintraf, da erretteten Wir Schoäb und die mit ihm gläubig gewesen waren, durch Unsere Barmherzigkeit; und die Strafe erfaßte die, welche gefrevelt hatten, so daß sie auf ihrer Brust hingestreckt in ihren Häusern lagen, Und als dann unsere Entscheidung (amr) eintraf, erretteten wir in Anbetracht unserer Barmherzigkeit Schu`aib und diejenigen, die mit ihm glaubten. Aber über diejenigen, die frevelten, kam der Schrei, und am Morgen lagen sie in ihren Behausungen (tot) am Boden. Und als Unser Befehl eintraf, da erretteten Wir Schu§aib und diejenigen, die mit ihm gläubig waren, durch Unsere Barmherzigkeit; und der Schrei erfaßte die, welche gefrevelt hatten, so daß sie leblos in ihren Häusern lagen , Als Unsere Entscheidung fiel, erretteten Wir Schu§aib und mit ihm die Gläubigen durch unsere Barmherzigkeit. Die Ungerechten wurden vom Schrei so ergriffen, daß sie am nächsten Morgen tot in ihren Häusern dalagen.  
  95 Als hätten sie niemals darin gewohnt. Siehe, Midian ward verstoßen gerade so, wie (das Volk) Thamüd verstoßen worden war. (Es sah so aus) als ob sie darin (überhaupt) nicht existiert hätten. Ja, Fluch über die Madyan, so wie die Thamuud verflucht sind! so als hätten sie nie darin gewohnt. Wahrlich, Madyan wurde gerade so verstoßen wie (das Volk) Thamud verstoßen worden war. Es sah so aus, als hätten sie sich dort nie des Wohllebens erfreut. Die Madyan haben sich von Gott ferngehalten wie vor ihnen die Thamûd.  
  96 Wahrlich, Wir entsandten Moses mit Unseren Zeichen und offenbarem Beweis Und wir entsandten doch (seinerzeit) den Moses mit unseren Zeichen und mit offenkundiger Vollmacht Wahrlich, Wir entsandten Moses mit Unseren Zeichen und offenbarem Beweis Wir entsandten einst Moses mit Unseren Zeichen und einem eindeutigen unwiderlegbaren Beweis  
  97 Zu Pharao und seinen Häuptern; jedoch sie folgten Pharaos Befehl, und Pharaos Befehl war keineswegs gerecht. zu Pharao und seinen Vornehmen (mala§). Aber sie folgten dem Befehl Pharaos. Und der Befehl Pharaos war nicht die richtige Weisung. zu Pharao und seinen Vornehmen; jedoch sie folgten Pharaos Befehl, und Pharaos Befehl war keineswegs klug. zu Pharao und seinen Notabeln. Diese aber folgten Pharaos Entscheidungen. Die Befehle Pharaos waren alles andere als weise.  
  98 Vorangehen soll er seinem Volk am Tage der Auferstehung und sie hinabführen in das Feuer. Und schlimm ist die Tränke, wohin (sie) gelangen. Pharao wird seinen Leuten am Tag der Auferstehung vorangehen. Er bringt sie dann (so wie ein Hirte seine Herde zu einer Wasserstelle bringt) zum Höllenfeuer hinab, - und schlimm ist das Ziel, wohin sie gelangen. Am Tage der Auferstehung soll er seinem Volk vorangehen und sie in das Feuer hinabführen. Und schlimm ist das Ziel, wohin sie gelangen. Er wird seinem Volk am Jüngsten Tag vorangehen und sie ins Feuer führen. Welch schlechte Tränke, zu der die nach einem Trunk suchenden Durstigen geführt werden!  
  99 Und ein Fluch verfolgte sie hienieden, und am Tage der Auferstehung. Schlimm ist die Gabe, die (ihnen) gegeben wird. Sie waren hier (im Diesseits) vom Fluch verfolgt und (sind es ebenso) am Tag der Auferstehung, - eine schlimme Gabe, die ihnen (da) geschenkt wird! Und ein Fluch verfolgt sie hienieden und (wird sie) am Tage der Auferstehung (verfolgen). Schlimm ist die Gabe, die (ihnen) gegeben wird. Ihnen folgte ein Fluch im Diesseits und im Jenseits. Das ist ihre Gabe. Welch schreckliche Gabe wird ihnen zugeteilt!  
  100 Das ist von der Kunde der (zerstörten) Städte, die Wir dir erzählen. Manche von ihnen stehen noch aufrecht da, und (manche) sind niedergemäht worden. Dies gehört zu den Geschichten der Städte. Wir berichten es dir. Zum Teil bestehen sie (noch), zum Teil sind sie (wie) abgeerntet (vom Erdboden verschwunden). Das ist die Kunde von den Städten, die Wir dir erzählen. Manche von ihnen stehen noch aufrecht da, und (manche) sind zerstört worden. Das sind Nachrichten, die Wir dir berichten über Städte, die teils noch bestehen, teils wie abgemähte Pflanzen untergegangen sind.  
  101 Nicht Wir taten ihnen Unrecht, sondern sie taten sich selber Unrecht an; und ihre Götter, die sie statt Allah anriefen, nützten ihnen ganz und gar nicht, als deines Herrn Befehl eintraf; sie mehrten nur ihr Verderben. Und wir haben nicht gegen sie gefrevelt (indem wir sie zugrunde gehen ließen). Sie haben vielmehr gegen sich selber gefrevelt (indem sie nicht auf unsere Boten hörten und sich so ins Unrecht setzten). Und ihre Götter, zu denen sie (zeitlebens) gebetet haben, statt zu Allah, halfen ihnen nichts, als die Entscheidung (amr) deines Herrn eintraf. Sie brachten sie nur noch mehr ins Verderben. Nicht Wir taten ihnen Unrecht, sondern sie taten sich selber Unrecht an; und ihre Götter, die sie statt Allah anriefen, nützten ihnen überhaupt nichts, als der Befehl deines Herrn eintraf; sie stürzten sie nur noch mehr ins Verderben. Nicht Wir haben ihnen unrecht getan, sondern sie haben sich selbst unrecht getan. Ihnen haben ihre Götzen, die sie anstatt Gott angebetet haben, nicht im geringsten geholfen, als Unsere Entscheidung fiel. Sie erhöhten lediglich ihren Verlust.  
  102 Also ist der Griff deines Herrn, wenn Er die Städte erfaßt, weil sie freveln. Wahrlich, Sein Griff ist schmerzhaft, strenge. So geht es, wenn dein Herr die Städte in ihrer Frevelhaftigkeit (mit einem Strafgericht) erfaßt. Er faßt schmerzhaft und hart zu. Und so ist der Griff deines Herrn, wenn Er die Städte erfaßt, weil sie freveln. Wahrlich, Sein Griff ist schmerzhaft, streng. So bestraft Gott die Völker der Städte, wenn sie ungerecht sind. Seine Strafe ist qualvoll und unerbittlich.  
  103 Darin ist doch gewiß ein Zeichen für den, der die Strafe des Jenseits fürchtet. Das ist ein Tag, an dem die Menschen versammelt werden sollen, und das ist ein Tag, von dem (sie) Zeugen sein werden. Darin liegt ein (warnendes) Zeichen für diejenigen, die die Strafe des Jenseits fürchten. Das ist ein Tag, zu dem die Menschen (alle) versammelt werden. Und das ist ein Tag, an dem man (allgemein) zugegen ist. Darin liegt gewiß ein Zeichen für den, der die Strafe des Jenseits fürchtet. Das ist ein Tag, an dem die Menschen versammelt werden, und das ist ein Tag, den jeder erleben wird. Darin liegt ein Zeichen für jeden, der die Strafe im Jenseits fürchtet. Der Jüngste Tag ist gewiß ein Tag, an dem alle Menschen zusammengeführt werden, ein Tag des Zeugnisablegens.  
  104 Und Wir verschieben ihn nur bis zu einer berechneten Frist. Und wir schieben sie nur für eine bestimmte Frist auf. Und Wir verschieben ihn nur bis zu einem berechneten Termin. Wir schieben ihn bis zu einem bestimmten Zeitpunkt hinaus, doch lange läßt er nicht auf sich warten.  
  105 Wenn jener Tag kommt, dann wird keine Seele sprechen, es sei denn mit Seiner Erlaubnis; dann sollen die einen von ihnen unselig sein und (die andern) glückselig. Am Tag, da sie kommt, sagt niemand ein Wort, außer mit seiner Erlaubnis. Unter ihnen gibt es dann welche, die unselig (schaqie), und welche, die selig (sa`ied) sind. Wenn jener (Tag) kommt, dann wird keine Seele sprechen, es sei denn mit Seiner Erlaubnis; unter ihnen gibt es dann welche, die unselig und welche, die selig sind. Wenn er kommt, wird keine Seele ohne Seine Erlaubnis sprechen dürfen. Die Menschen teilen sich dann in Unglückliche und Glückliche.  
  106 Was nun die betrifft, die unselig sein sollen, so werden sie ins Feuer gelangen, worinnen für sie Seufzen und Schluchzen sein wird; Die Unseligen werden dann im Höllenfeuer sein, wo sie (vor Schmerzen) laut aufheulen und hinausschreien, Was nun diejenigen angeht, die unselig sind, so werden sie ins Feuer gelangen, worin sie seufzen und schluchzen werden. Was die Unglücklichen angeht, so werden sie dem Feuer anheimgegeben, wo sie seufzen und schluchzen werden.  
  107 Darin zu bleiben, solange die Himmel und die Erde dauern, es sei denn, daß dein Herr es anders will. Wahrlich, dein Herr bewirkt alles, was Ihm gefällt. und darin weilen, solange Himmel und Erde währen, - soweit es dein Herr nicht anders will. Dein Herr tut (immer) (fa``aalun), was er will. Darin werden sie auf ewig bleiben, solange die Himmel und die Erde dauern, es sei denn, dein Herr will es anders. Wahrlich, dein Herr tut, was Er will. Sie werden dort ewig bleiben, solange die Himmel und die Erde bestehen, es sei denn, Gott will es anders. Dein Herr macht, was Er will.  
  108 Was aber die anlangt, die glückselig sein sollen, sie werden in den Himmel kommen, darin zu weilen, solange die Himmel und die Erde dauern, es sei denn, daß dein Herr es anders will - eine Gabe, die nicht unterbrochen werden soll. Diejenigen aber, die selig sind (su`iduu), werden im Paradies sein und darin weilen, solange Himmel und Erde währen, - soweit dein Herr es nicht anders will, - ein Geschenk (das ihnen) unverkürzt (gewährt wird). Was aber diejenigen angeht, die glücklich sind, so werden sie im Paradies sein, und sie werden darin auf ewig verweilen, solange die Himmel und die Erde dauern, es sei denn, dein Herr will es anders - eine Gabe, die nicht unterbrochen wird. Die Glückseligen aber kommen ins Paradies. Dort werden sie verweilen, solange die Himmel und die Erde bestehen, es sei denn, Gott will es anders. Gottes Gabenfülle ist unerschöpflich.  
  109 Sei darum nicht im Zweifel darüber, was diese Leute verehren; sie verehren nur, was ihre Väter zuvor verehrten, und Wir wollen ihnen wahrlich ihren vollen Anteil unverkürzt gewähren. Du darfst deshalb über die Götter, denen diese da dienen, nicht im Zweifel sein. Sie treiben in derselben Weise Götzendienst, wie das ihre Väter früher (immer) getan haben. Wir werden ihnen ihren Anteil voll und unverkürzt heimzahlen. Sei darum nicht im Zweifel darüber, was diese Leute verehren; sie verehren nur, was ihre Väter zuvor verehrten, und Wir wollen ihnen wahrlich ihren vollen Anteil unverkürzt gewähren. Du sollst nicht im Zweifel darüber sein, was die Ungläubigen anbeten. Sie dienen den Götzen wie ihre Väter vor ihnen. Wir werden ihnen ihren Anteil an der Strafe voll und ungemindert zukommen lassen.  
  110 Und ganz gewiß haben Wir Moses die Schrift gegeben, doch dann entstand Uneinigkeit über sie; und wäre nicht schon zuvor ein Wort von deinem Herrn ergangen, es wäre zwischen ihnen entschieden; und (jetzt) sind sie in beunruhigendem Zweifel darüber. Wir haben doch (seinerzeit) dem Moses die Schrift gegeben. Dann wurde man darüber uneins. Und wenn es nicht ein Wort von deinem Herrn gäbe, das bereits vorliegt (und das ihnen Aufschub gewährt), wäre zwischen ihnen (schon) entschieden worden. Sie hegen darüber bedenklichen Zweifel. Und wahrlich, Wir haben Moses die Schrift gegeben, doch dann entstand Uneinigkeit über sie; und wäre nicht schon zuvor ein Wort von deinem Herrn ergangen, wäre es zwischen ihnen entschieden worden; und sie befinden sich darüber immer noch in bedenklichem Zweifel. Moses haben Wir bereits das Buch gegeben. Sein Volk war darüber hinterher uneinig. Wäre nicht ein Wort Gottes zuvor gefallen, wäre es um sie geschehen. Sie sind in der Tat unsicher und voller Zweifel darüber.  
  111 Und sicherlich, (die Werke von) all (diesen sind) noch nicht (vergolten worden), doch dein Herr wird ihnen sicherlich ihre Werke vergelten. Siehe, Er ist wohl eingedenk alles dessen, was sie tun. Und allen wird dein Herr ihre Handlungen unweigerlich voll heimzahlen. Er ist wohl darüber unterrichtet, was sie tun. Und allen wird dein Herr sicher ihre Taten vergelten. Er ist gut über das unterrichtet, was sie tun. Dein Herr wird alle ihren Taten entsprechend voll und ganz belangen. Er weiß genau um ihre Taten.  
  112 Sei darum aufrecht, wie dir geboten ward, du und wer sich mit dir bekehrt hat. Und überschreitet nicht die Grenzen; wahrlich, Er sieht, was ihr tut. Halte nun geraden Kurs (fa-staqim), wie dir befohlen worden ist, (du) und diejenigen, die mit dir umgekehrt sind (und Buße getan haben)! Und seid nicht aufsässig! Er durchschaut wohl, was ihr tut. Handle du darum aufrichtig, wie dir befohlen worden ist - und die (sollen aufrichtig handeln,) die sich mit dir bekehrt haben. Und seid nicht aufsässig; wahrlich, Er ist dessen ansichtig, was ihr tut. Bleibe beharrlich auf dem geraden Weg, wie dir befohlen wurde und desgleichen den Gläubigen, die mit dir zu Gott gefunden haben. ?berschreitet die Grenzen der Gebote und Verbote nicht durch ?ber- oder Untertreibung! Er sieht genau, was ihr tut.  
  113 Und neigt euch nicht zu den Ungerechten, damit euch das Feuer nicht erfasse. Und ihr werdet keine Freunde haben außer Allah, noch wird euch geholfen werden. Und sucht nicht bei denen Anlehnung, die freveln! Sonst kommt ihr (dereinst) in das Höllenfeuer. Ihr habt außer Allah keine Beschützer. Und dereinst wird euch nicht geholfen werden. Und neigt euch nicht zu den Ungerechten, damit euch das Feuer nicht erfasse. Und ihr werdet keine Beschützer außer Allah haben, noch wird euch geholfen werden. Haltet nicht zu den Ungerechten, sonst würde euch das Höllenfeuer erfassen! Euch wird dann keiner vor Gott Beistand leisten, und euch wird auch nicht zum Erfolg verholfen werden.  
  114 Und verrichte das Gebet an den beiden Enden des Tags, und in den Stunden der Nacht (die dem Tage näher sind). Wahrlich, die guten Werke vertreiben die bösen. Das ist eine Ermahnung für die Nachdenklichen Und verrichte das Gebet (salaat) an den beiden Enden des Tages und zu frühen Zeiten der Nacht (? zulafan mina l-laili)! Die guten Taten lassen die schlechten Taten dahinschwinden. Das ist eine Mahnung für diejenigen, die (Allahs) gedenken. Und verrichte das Gebet an den beiden Tagesenden und in den Stunden der Nacht, die dem Tage näher sind. Wahrlich, die guten Taten tilgen die bösen. Das ist eine Ermahnung für die Nachdenklichen. Verrichte das Gebet an beiden Enden des Tages und zu Beginn der Nacht! Die guten Taten heben die bösen auf. Das ist eine Ermahnung, die den Gläubigen nützt, sofern sie sich ermahnen lassen.  
  115 Und sei standhaft, denn Allah läßt den Lohn der Rechtschaffenen nicht verloren gehen. Und sei geduldig! Allah bringt diejenigen, die tun, was recht ist (al-muhsiniena), nicht um ihren Lohn. Und sei geduldig; denn wahrlich, Allah läßt den Lohn der Rechtschaffenen nicht verlorengehen. Sei geduldig! Gott belohnt die Standhaften, die das Gute tun und läßt ihren Lohn nicht verlorengehen.  
  116 Warum waren denn unter den Geschlechtern vor euch nicht Leute von Verstand, die der Verderbtheit auf Erden hätten steuern können - ausgenommen einige wenige derer, die Wir aus ihrer Zahl erretteten? Doch die Frevler folgten dem, was ihnen Genuß und Behagen versprach, und sie wurden schuldig. Warum gab es denn unter den Generationen vor euch nicht Leute (begabt) mit (moralischer) Stärke, die dem Unheil auf der Erde Einhalt geboten, - abgesehen von (einigen) wenigen von ihnen, die wir erretteten? Diejenigen, die frevelten (- und das war die überwiegende Mehrzahl-) folgten dem Wohlleben, das ihnen zugefallen war (maa utrifuu fiehi), und waren sündig. Wären nur unter den Geschlechtern vor euch Leute von Verstand gewesen, die der Verderbtheit auf Erden hätten entgegensteuern können - ausgenommen die wenigen, die Wir aus ihrer Zahl erretteten! Doch die Frevler folgten dem, was ihnen Genuß und Behagen versprach, und sie übertraten (die Gebote). Warum gab es unter den Generationen vor euch keine Fähigeren, die den Menschen verboten hätten, auf Erden Unheil zu stiften? Nur wenige gab es, die Wir mit errettet haben. Die Ungerechten aber folgten ihren Gelüsten und waren ?beltäter.  
  117 Und dein Herr ist nicht so geartet, daß Er die Städte in Ungerechtigkeit zerstören würde, wenn ihre Bewohner rechtschaffen wären. Dein Herr konnte die Städte unmöglich zu Unrecht zugrunde gehen lassen, während ihre Bewohner taten, was recht ist (wa-ahluhaa muslihuuna). Und dein Herr ist nicht Der, Der die Städte zu Unrecht zerstören würde, wenn ihre Bewohner rechtschaffen wären. Dein Herr würde niemals die Städte zu Unrecht vernichten, wenn ihre Bewohner Gutes tun.  
  118 Und hätte dein Herr Seinen Willen erzwungen, wahrlich, Er hätte die Menschen alle zu einer einzigen Gemeinde gemacht; doch sie wollten nicht ablassen, uneins zu sein; Und wenn dein Herr gewollt hätte, hätte er die Menschen zu einer einzigen Gemeinschaft (umma) gemacht. Aber sie sind immer noch uneins, Und hätte dein Herr es gewollt, so hätte Er die Menschen alle zu einer einzigen Gemeinde gemacht; doch sie wollten nicht davon ablassen, uneins zu sein. Wenn dein Herr gewollt hätte, hätte Er alle Menschen zu einem einzigen Volk gemacht. Doch Er hat sie verschieden gelassen, und so werden sie immer bleiben,  
  119 Die allein ausgenommen, deren dein Herr Sich erbarmt hat, und dazu hat Er sie erschaffen. Doch das Wort deines Herrn soll erfüllt werden: "Wahrlich, Ich will die Hölle füllen mit Dschinn und Menschen insgesamt." "ausgenommen diejenigen, derer dein Herr sich erbarmt hat. Dazu hat er sie geschaffen. Und das Wort deines Herrn ist in Erfüllung gegangen (das besagt): ""Ich werde wahrlich die Hölle mit lauter Dschinn (dschinna) und Menschen anfüllen." "Ausgenommen davon sind jene, derer dein Herr Sich erbarmt hat, und dazu hat Er sie erschaffen. Und das Wort deines Herrn ist in Erfüllung gegangen: ""Wahrlich, Ich werde Dschahannam mit den Dschinn und den Menschen insgesamt füllen.""" außer denen, derer sich dein Herr erbarmt. Dafür hat Er sie erschaffen. Gottes Wort lautet: "Ich werde die Hölle mit Dschinn und Menschen allesamt füllen."  
  120 Und all die Kunde von den Gesandten, womit Wir dein Herz festigen, Wir erzählen sie dir. Und hierin ist die Wahrheit zu dir gekommen und eine Ermahnung und eine Erinnerung für die Gläubigen. Und wir berichten dir lauter (solche) Geschichten von den Gesandten, um dir damit das Herz zu festigen. Und darin ist die Wahrheit zu dir gekommen, und eine Ermahnung (mau`iza) und Erinnerung (zikraa) für die Gläubigen. Und Wir berichten dir von den Geschichten der Gesandten, um dein Herz zu festigen. Und hierin ist die Wahrheit zu dir gekommen und eine Ermahnung und eine Erinnerung für die Gläubigen. Diese Nachrichten über die Gesandten erzählen Wir dir, damit Wir deinem Herzen Halt geben. Darin ist dir die Wahrheit übermittelt worden, und darin liegt Belehrung und Ermahnung für die Gläubigen.  
  121 Sprich zu denen, die nicht glauben: "Handelt nach eurem Vermögen, auch wir handeln. Und sag zu denen, die nicht glauben: Handelt nach dem Standpunkt, den ihr einnehmt (? ` alaa makaanatikum)! Wir handeln (ebenfalls, wie wir es unsererseits für recht halten). "Und sprich zu denen, die nicht glauben: ""Handelt eurem Standpunkt gemäß, auch wir handeln (unserem Standpunkt gemäß)." Sag den Ungläubigen: "Bemüht euch soviel ihr könnt um böse Taten! Wir aber bemühen uns auf unsere Art nur um das Gute.  
  122 Und wartet nur, auch wir warten." Und wartet (nur) ab! Wir warten (ebenfalls) ab. "Und wartet nur, auch wir warten.""" Wartet nur, wie ihr wollt! Wir warten auch (aber auf die Erfüllung von Gottes Verheißung)."  
  123 Und Allahs ist das Verborgene in den Himmeln und auf der Erde, und zu Ihm soll die ganze Sache zurückgebracht werden. So bete Ihn an und vertraue auf Ihn; und dein Herr ist nicht achtlos eures Tuns. Und Allah besitzt (mit seinem Allwissen) die Geheimnisse von Himmel und Erde. Und vor ihn wird alles (zur letzten Entscheidung) gebracht werden. Diene ihm und vertrau auf ihn! Dein Herr gibt sehr wohl acht auf das, was ihr tut. Und Allahs ist das Verborgene in den Himmeln und auf der Erde, zu Ihm werden alle Angelegenheiten zurückgebracht werden. So bete Ihn an und vertraue auf Ihn; und dein Herr ist nicht achtlos eures Tuns. Gott allein kennt das Verborgene der Himmel und der Erde. Ihm obliegt voll und ganz die Entscheidung. Diene Ihm und verlaß dich auf Ihn! Deinem Herrn entgeht nichts von dem, was ihr tut.